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CH511729A - Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen

Info

Publication number
CH511729A
CH511729A CH995969A CH995969A CH511729A CH 511729 A CH511729 A CH 511729A CH 995969 A CH995969 A CH 995969A CH 995969 A CH995969 A CH 995969A CH 511729 A CH511729 A CH 511729A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vehicle
support
runners
dependent
flanges
Prior art date
Application number
CH995969A
Other languages
English (en)
Inventor
Suhner Willy
Original Assignee
Suhner Willy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Suhner Willy filed Critical Suhner Willy
Priority to CH995969A priority Critical patent/CH511729A/de
Publication of CH511729A publication Critical patent/CH511729A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/22Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with tiltable platforms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen.



   Bekanntlich ist die Unterseite von Automobilen ohne Zuhilfenahme teurer Vorrichtungen wie Lift, Montagegrube oder dgl., nur schwer zugänglich. So ist es beispielsweise beinahe unmöglich, nur mit Hilfe eines Wagenhebers an der Wagenunterseite eine Rostschutzbehandlung durchzuführen. Viele Besitzer von Automobilen müssen deshalb entweder auf eine sachgemässe Pflege der Unterseite ihres Wagens verzichten oder diese in einer Werkstätte durchführen lassen.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine für den privaten Wagenbesitzer erschwingliche Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die Unterseite des Wagens zugänglich gemacht werden kann.



   Der Erfindungsgegenstand ist gekennzeichnet durch ein, auf dem Boden abrollbares, der Aufnahme und dem Festhalten des Fahrzeugs dienendes, gelenkloses Auflager.



   Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend anhand der beigelegten Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in der Perspektive eine erfindungsgemässe Vorrichtung, ohne Fahrzeug,
Fig. 2, 3 und 4 Ansichten eines Fahrzeugs mit montierter Kippvorrichtung von hinten, in Richtung der Längsachse gesehen, und zwar Fig. 2 die Ausgangslage mit aufrechtstehendem Fahrzeug, Fig. 3 eine Zwischenlage und Fig. 4 die Endlage, in welcher das Fahrzeug um   900    gekippt ist.



   Wie Fig. 1 zeigt, umfasst die Kippvorrichtung Kufen 1 und 2, welche zwischen ihren Stellen 3 bzw. 3' und 4 bzw. 4' die Form eines Viertelkreisbogens aufweisen und nach der einen Seite in tangentiale, geradlinige Enden 5, 5' auslaufen.



   Die Kufen 1, 2 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Rohr gebogen. Sie können aus Profilen bestehen oder als zusammenhängende Platte, gegebenenfalls mit entsprechenden Öffnungen, ausgebildet sein. In die Enden 5, 5' sind abgewinkelte Enden 6, 6' eines Verbindungsholmes 7 gesteckt. Zum Versorgen des Gerätes auf kleinem Raum kann der Holm 7 entfernt werden. An den Kufen 1 und 2 sind Flanschen 8, 8' befestigt, welche passende Löcher 9 für die Radmutterbolzen des zu kippenden Fahrzeugs sowie Stützen 10, 11, 12, 13 und 14 aufweisen.



   Zum Kippen eines Fahrzeugs wird wie folgt vorgegangen:
Das Fahrzeug wird zunächst mit dem Wagenheber an einer Seite angehoben, und die Räder dieser Seite werden demontiert. Mit den vorhandenen Radmutterbolzen werden anstelle der Räder die Flanschen 8 und 8' der unter das gehobene Fahrzeug geschobenen Kippvorrichtung befestigt, und zwar so, dass die geradlinigen Enden 5 nach oben zeigen. Zwecks Begrenzung des Abrollwinkels und Verbesserung der Seitenstabilität während des Montierens sind die Kufen 1 und 2 mit Traversen 15, 15' versehen.



   Nach dem Entfernen des Wagenhebers ruht das Gewicht des Wagens 16 zunächst zur Hauptsache auf den Stützen 10 und 11, die beispielsweise am Differentialgehäuse 17 und an der hier nicht sichtbaren Vorderachse angreifen. Die Mittelpunkte der von den Kufen 1, 2 gebildeten Kreisbögen und der Schwerpunkt des Fahrzeugs liegen mindestens annähernd auf einer Geraden 18, die in den Fig. 2 bis 4 als Punkt erscheint. Das Fahrzeug befindet sich jetzt mindestens näherungsweise im indifferenten Gleichgewicht und kann deshalb durch Ziehen am Holm 7 mühelos gekippt werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies bis zu einem rechten Winkel möglich, worauf die geraden Abschnitte 5, 5' ein Weiterrollen der Kufen 1 und 2 verhindern.

  In dieser Lage ruht das Gewicht des Wagens hauptsächlich auf den Stützen 12, 13, 14, die an entsprechenden tragfähigen Stellen des Fahrgestells angreifen sowie auf den Flanschen 8, 8'.



  Zum Festlegen der Vorrichtung in der Endlage wird zweckmässig mindestens unter eine Kufe 2 ein Hemmschuh 19, zum Festlegen in einer Zwischenlage deren zwei unterlegt. Die Hemmschuhe 19 könnten an den Kufen 1, 8 mittels diese umgreifenden Briden, mit in Nuten der   Kufen    laufenden Gleitsteinen oder andern Mitteln verschiebbar befestigt sein (nicht dargestellt).



   Das dargestellte Ausführungsbeispiel passt nur zu einem bestimmten Wagentyp, sofern nicht Flansche  und/oder Stützen auswechselbar gestaltet sind. Ein entsprechendes Gerät für einen andern Wagentyp unterscheidet sich daher nur durch die unterschiedlichen Abmessungen gewisser Teile, eventuell auch durch Anzahl und Lage der Stützen 10 bis 14.



   Es ist einleuchtend, dass die Handhabung der Vorrichtung um so müheloser erfolgt, je näher der Fahrzeugschwerpunkt der Verbindungsgeraden der Kreisbogenmittelpunkte liegt. Wenn möglich wird man die Vorrichtung so auslegen, dass der Schwerpunkt auf dieser Geraden liegt. Bei sehr tiefer Schwerpunktslage ist dies unter Umständen unmöglich, da die Kreisbögen Teile des Fahrzeugkörpers durchstossen würden. Immerhin wird man jedoch darauf achten, dass in der Ausgangslage der Fahrzeugschwerpunkt möglichst mit den genannten   K reisbogenmittelpunkten    in einer gemeinsamen Vertikalebene liegt. Diese Bedingung lässt sich immer erfüllen.

 

  Es herrscht dann mindestens zu Beginn des Kippvorgangs Gleichgewicht, womit eine mühelose Einleitung des Kippens auch dann gewährleistet ist, wenn die erstgenannte Bedingung nicht erfüllt sein sollte.



   Die Vorrichtung kann natürlich grundsätzlich für einen beliebig grossen Kippwinkel ausgelegt werden. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass in jeder Kipplage genügend Stützen 10 bis 14 zur Aufnahme des Fahrzeuggewichts vorhanden sind. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen, gekennzeichnet durch ein, auf dem Boden abrollbares, der Aufnahme und dem Festhalten des Fahrzeugs dienendes, gelenhioses Auflager (1, 2, 7).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager (1, 2, 7) zwei parallel zueinander angeordnete Kufen (1, 2) aufweist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein die beiden Kufen (1, 2) verbindender mit den Kufen z.B. zusammensteckbarer Holm (7) vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Auflager (1, 2, 7) Mittel, z.B.
    Flansche (8, 8'), zur Aufnahme von Radbefestigungsbolzen des Fahrzeugs vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (8, 8') mit dem Auflager (1, 2, 7) auswechselbar verbunden sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abrollwinkel des Auflagers (1, 2, 7) z.B. auf 90 begrenzt ist, z.B. durch abgewinkelte Endteile (5, 5', 15, 15') des Auflagers.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch an dem Auflager starr oder auswechselbar angeordnete Mittel (8, 8', 12, 13, 14) zum Festhalten des Fahrzeugs.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager derart an das Fahrzeug anpassbar ist, dass der Fahrzeugschwerpunkt mindestens annähernd in der Verbindungsachse (18) der beiden kreisförmigen Kufenmittelpunkte liegt.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einer der Kufen (1, 2) mindestens ein Hemmschuh (19) verschiebbar befestigt ist.
CH995969A 1969-06-30 1969-06-30 Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen CH511729A (de)

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Publications (1)

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CH511729A true CH511729A (de) 1971-08-31

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CH995969A CH511729A (de) 1969-06-30 1969-06-30 Vorrichtung zum Kippen von Fahrzeugen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984004503A1 (en) * 1983-05-10 1984-11-22 Paul Henriod Tilting device for vehicles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984004503A1 (en) * 1983-05-10 1984-11-22 Paul Henriod Tilting device for vehicles
GB2149733A (en) * 1983-05-10 1985-06-19 Paul Henriod Tilting device for vehicles

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