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CH481156A - Verfahren zur Herstellung von thermisch und chemisch stabilen Polymerisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von thermisch und chemisch stabilen Polymerisaten

Info

Publication number
CH481156A
CH481156A CH1662767A CH1662767A CH481156A CH 481156 A CH481156 A CH 481156A CH 1662767 A CH1662767 A CH 1662767A CH 1662767 A CH1662767 A CH 1662767A CH 481156 A CH481156 A CH 481156A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
added
process according
polymerization
bond
polymer
Prior art date
Application number
CH1662767A
Other languages
English (en)
Inventor
Kern Werner Dr Prof
Volker Dr Jaacks
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DED31399A external-priority patent/DE1194145B/de
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Publication of CH481156A publication Critical patent/CH481156A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G2/00Addition polymers of aldehydes or cyclic oligomers thereof or of ketones; Addition copolymers thereof with less than 50 molar percent of other substances
    • C08G2/38Block or graft polymers prepared by polymerisation of aldehydes or ketones on to macromolecular compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von thermisch und chemisch stabilen     Polymerisaten            Polyoxymethylene,    die man nach verschiedenen be  kannten     Verfahren        gewinnt,    beispielsweise durch     Poly-          merisation    von     monomerem    Formaldehyd in einem       inerten    organischen Lösungsmittel mit ionischen Initia  toren (vgl. R. Staudinger und W.

   Kern,  Die hochmole  kularen organischen Verbindungen , 1932, S. 280 bis  287;     US-Patentschrift    2 768 944, britische Patentschrift  796 863) oder durch ionische     Polymerisation    von     Trio-          xan    (vgl.     US-Patentschrift    2 795 57l), sind thermisch  und chemisch instabil. Untersuchungen über die Struk  tur der     Polyoxymethylene    haben gezeigt, dass deren  Moleküle aus     -CH2-O-Bausteinen    bestehen und dass  diese Moleküle in jedem Kettenende eine     OH-Gruppe     tragen.  



  Solche     Polyoxymethylene        depolymerisieren    leicht     zu          monomerem    Formaldehyd, wobei drei verschiedene Ab  baumechanismen zu unterscheiden sind:  1. Beim Erhitzen von     Polyoxymethylenen    mit     Hy-          droxylendgruppen        erfolgt    eine rasche Abspaltung von       monomerem    Formaldehyd nach Art einer     Reissver-          schluss-Reaktion    vom Kettenende her (analog dem ther  mischen Zerfall     niedermolekularer        Halbacetale    in Al  dehyd und     

  Alkohol).     



  Es ist bekannt, diese Art der     Depolymerisation     durch Verschliessen der     Hydroxylendgruppen    mittels ge  eigneter     Reagenzien    bis zu einem gewissen Grade zu  unterbinden. H. Staudinger und W. Kern ( Die hoch  molekularen organischen Verbindungen , 1932, S. 280  bis 287) wandelten erfolgreich die     Hydroxylendgruppen     des     Polyoxymethylens    in thermisch stabile Äther- und       Esterendgruppen    um.

   Es ist ferner durch das US-Patent  2 512 950 bekannt,     Polyoyxmethylene    mit Alkoholen  in Gegenwart von Schwefelsäure zu     veräthern.    Durch  das     belg.    Patent 570 884 wird gleichfalls die     Veräthe-          rung    der endständigen     Hydroxylgruppen    des     Polyoxy-          methylens    mit     aliphatischen        Acctalen    in saurer Lösung    beschrieben.

   Technische Bedeutung hat ferner das     brit.     Patent 770<B>717</B> erlangt, nach welchem thermisch in  stabile     Polyoxymethylene    mit     Essigsäureanhydrid    an den       Endgruppen    verestert werden.  



  Nach diesem Verfahren erfolgt die     Einführung    der  thermisch stabilen Endgruppen in das     fertige        Polyoxy-          methylen    durch einen zusätzlichen Arbeitsgang.  



  Es ist jedoch auch eine Methode bekannt, nach der  thermisch stabile Ester- bzw.     Ätherendgruppen    direkt  bei der     Polymerisation    des Formaldehyds bzw.     Trioxans     eingebaut werden. In der britischen Patentschrift Nr.  796 863 wird die     Mitverwendung    von     Carbonsäure-          estern    oder     Anhydriden    bei der     Polymerisation    von     mo-          nomerem    Formaldehyd beschrieben. Dadurch soll das       Molekulargewicht    der     Polymerisate    reguliert werden.

    Durch die Funktion der Überträger werden teilweise  stabilisierende Endgruppen in die     Polyoxymethylenmo-          leküle    eingebaut.  



  2. Als zweiter Mechanismus für den thermischen  Abbau von     Polyoxymethylenen    in Gegenwart von  Sauerstoff ist die     Autoxydation    zu nennen. Sie gewinnt  bei Temperaturen oberhalb ca. 160  C grosse Bedeu  tung gleichgültig welche     Endgruppen    das     Polyoxyäthy-          len    besitzt. Durch Belichtung erfolgt ein     autoxydativer     Abbau der     Polyoxymethylene    schon bei tieferen Tem  peraturen.  



  Es wird angenommen, dass dabei eine mittelständige       Methylengruppe        radikalisch    angegriffen wird und die       Polyoxymethylenkette    dann an dieser Stelle auseinander  bricht. Die entstandenen beiden Bruchstücke sind in  stabil und     depolymerisieren    rasch zu     monomerem    For  maldehyd.  



  Der     autoxydative    Abbau der     Polyoxymethylene    lässt  sich bekanntlich stark vermindern durch Zusatz von       Antioxydantien,    wie sie auch zur Stabilisierung anderer  Polymerer seit langem Verwendung finden.      3. Die Spaltung einer     Polyoxymethylenkette    in zwei  Bruchstücke kann schliesslich auch durch saure Hydro  lyse     (Acidolyse)    erfolgen.

   Ist eine mittelständige     Ace-          talbindung    einmal derart     aufgegangen,    so können die  entstandenen instabilen     Bruchstücke    wiederum rasch zu       monomercm        Formaldehyd        depolymerisieren.     



  Gegen diesen dritten Abbaumechanismus der     Poly-          oxymethylene,    die     Acidolyse,    konnte bisher kein Schutz  gefunden werden.  



  Das gleiche gilt für einen Angriff durch wässrige  Alkalien. Während     Polyoxymethylen-diäther    gegen  Alkalien beständig sind, haben     Polyoxymethylen-Ester     auch noch den Nachteil, der alkalischen Hydrolyse aus  gesetzt zu     süin.    An die     Verseifung    der     Estergruppe    eines  solchen Polymeren schliesst sich eine rasche     Depolyme-          risation    der ganzen Kette an.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt nun, zugleich  alle drei beschriebenen Abbaumechanismen der     Poly-          oxymethylene    wenn auch nicht völlig zu verhindern, so  doch in ihrer Wirkung auf einen Bruchteil zu reduzie  ren Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  von thermisch und chemisch stabilen     Polymerisaten    geht  aus von     Trioxan.     



  Es ist dadurch gekennzeichnet dass man     Trioxan    in       Geg-nwart    von Katalysatoren und von Verbindungen,  welche ein- oder mehrmals die Bindung     Kohlenstoff-X-          Kohlenstoff,    in der X ein zweiwertiges Sauerstoff- oder  Schwefelatom bedeutet, als Bestandteil einer     Säurean-          hydridgruppe    oder einer     Esterbindung    enthalten, und  welche eine Spaltung zwischen X und an dieses gebun  denem Kohlenstoff erleiden und mittels der bei dieser  Spaltung entstehenden freien Enden unter     Knüpfung     von     Est-rbindungvn    bzw.

   von Ester- und     Ätherbindun-          gjn    in das     Polymerisat    eingebaut werden, polymerisiert.    Als Verbindungen mit der genannten Bindung     C-          X-C    eignen sich     aliphatische    oder     araliphatische    oder  aromatische     Karbonsäureanhydride    oder     Karbonsäure-          ester,    die einzeln oder in Gemisch miteinander Verwen  dung finden können, und     dic    bei der     Polymerisation        als     Endgruppen in die Makromoleküle eingebaut werden.

    Beispiele solcher Verbindungen sind: Essigester,     Ben-          zoesäuremethylester,        Propionsäureester,        Ameisensäure-          ä        thylester,        Propionsäuremethylester,        Zimtsäureisopro-          pylester,        Valeriansäurecyclohexylester;

          Essigsäureanhy-          drid,        Propionsäureanhydrid,        Benzoesäureanhydrid,        But-          tmrsäureanhydrid,        Cyclohexylcarbonsäureanhydrid.     



  Die Menge, in der die     Überträger    dem     Polymerisa-          tionsgemisch    zugegeben werden, richtet sich nach den       spzziell n    Erfordernissen, welche an das     Molekularge-          wicht    des     Polyoxymethylens    gestellt werden. Im allge  meinen können 0,001 bis 50     0!o        Überträgersubstanzen,     bezogen auf das eingesetzte     Trioxan,        verwendet    werden.  Diese Mengen können jedoch ohne Schaden über- oder  unterschritten werden.

   Der nicht umgesetzte Rest an       überträger    kann bei der nachfolgenden Reinigung des       Polymerisates    durch geeignete Operationen wieder ent  fernt und zurückgewonnen werden. Es ist auch möglich,  solche     Substanzen    zu verwenden, welche unter den Re  aktionsbedingungen Stoffe bilden, die als     überträger    re  agieren können. Ferner ist für das Verfahren von Vor  teil, ionische Katalysatoren zu verwenden. Vorzugsweise  kommen solche Katalysatoren in Betracht, welche die       Friedel-Crafts-Reaktion    zu katalysieren vermögen.

      Die     Polymerisation    nach dem erfindungsgemässen       Verfahs.-en    kann zwischen -100 und +<B>150</B> bis +160  C       durchgeführt    werden.     Zweckmässig    und vorteilhaft sind       Reaktionstempcraturen    zwischen 0 und 100<B>'</B> C. Als Lö  sungsmittel für die Reaktionsteilnehmer werden vorzugs  weise indifferente organische Lösungsmittel, wie     Nitro-          benzol,        Methylenchlorid,        Kohlenwasserstoffe    und ähn  liche     vewenda.    Es ist jedoch auch ebensogut     möglich,     z.

   B. das     Trioxan    im Gemisch mit dem Katalysator und  der     überträgersubstanz    ohne Zusatz eines Lösungsmit  tels bei erhöhter Temperatur zu polymerisieren.  



  Die     Polymerisate    werden in guten Ausbeuten erhal  ten und je nach Bedarf durch übliche     Reinigungsop-,ra-          tionen,    wie Waschen mit Natronlauge und Methanol,  von niedrig molekularen Anteilen bzw. von überträger  oder     Katalysatorresten    befreit.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten     Polymerisate     können durch     geeignete    Dosierung der     Kettenüberträger     in ihrem     Molekulargewicht    in     weiten    Grenzen variiert  werden. Damit zusammenhängend ist es möglich, den       E weichungspunkt    beliebig einzustellen. Die     Polymeri-          -ate    können daher nach den für     Thermoplasten    üblichen  Verfahren, beispielsweise durch Spritzgiessen, Pressen  oder Walzen, vorzüglich verarbeitet werden, oder auch  zum überziehen von Gegenständen Verwendung finden.

    Gegebenenfalls kann das erfindungsgemässe Verfahren  in Gegenwart solcher an sich bekannter Stoffe durch  geführt werden, welche die Verarbeitung, die mecha  nischen Eigenschaften oder die Stabilität der Formkör  per verbessern. In gewissen Fällen kann es auch zweck  mässig sein,     Antioxydantien    in den üblichen Mengen  zuzusetzen, z. B.     Phenyl-/3-naphthylamin.     



  Auf diese Weise können Formkörper erhalten wer  den, die zäh und elastisch sind,     ggf.    durch Alkalien nicht  abgebaut werden, gegen Säuren recht beständig sind und  beim Erwärmen auf 180  C während einer Stunde nur  geringfügig     depolymerisieren.     



  Selbstverständlich können Füll- und/oder Farbstoffe  zugesetzt werden wie Glasfasern, Schlackenwolle oder  vorteilhaft     hochdisperse    aktive Füllstoffe wie alkalischer  Russ, Oxyde von Metallen oder     Metalloiden    wie Alu  minium,     Titanoxyd,        Zirkonoxyd    oder     Siliciumdioxyd,     welche durch Umsetzung     flüchtiger    Verbindungen dieser  Stoffe bei höheren Temperaturen in einem oxydierenden  oder     hydrolysierenden    Medium erhalten werden.

      Setzt man bei dem erfindungsgemässen     Polymerisa-          tionsverfahren    solche Verbindungen zu, welche die  Struktureinheit     C-O-C@    neben mindestens einer     C-C-          Bindung    in     cyclischer    Anordnung im gleichen Ring ent  halten, dann können bei der     Polymerisation        C-C-Glie-          der    in die     Polyoxymethylenkette    eingebaut werden.

   Es  bewirkt dies, dass die Folge von     Acetalbindungen     (. . .     -O-CH-O-CH_,-O-CH,.    . .)  in den     Polymerisaten    an mehreren Stellen der Polymer  kette durch     -C-C-Bindungen    unterbrochen wird.

    Beginnt ein derart erhaltenes     PoIymerisat    nach ei  nem der drei vorgenannten Mechanismen abzubauen  - gleichgültig ob nach 1, an den     Hydroxylendgruppen     des     Polymerisates    oder nach 2. und 3. an den instabilen       Endi.#n    der durch die Aufspaltung einer mittelständigen       Acetalbindung    entstandenen beiden Bruchstücke - so      kommt ein solcher Abbau alsbald zum Stillstand, sobald  nämlich nach Abspaltung mehrerer     Formaldehydmole-          küle    eine der     -C-C-Bindungen    erreicht wird.

   Keine der  beschriebenen drei Arten der     Depolymerisation    kann  über einen solchen     -C-C-Baustein    hinweg fortschrei  ten.  



  Während bei den bisher bekannten     homopolymeren          Polyoxymethylenen    eine     Hydroxylendgruppe    oder eine  einzige Kettenspaltung nach 2. bzw. 3. genügen, um eine  ganze     Polyoxymethylenkette    zu     zerstö en,    wird jetzt da  bei nur ein kleiner     Bruchteil    der erfindungsgemäss her  gestellten     Copolymerkette    abgebaut.

   Der Bruchteil an       depolymerisierendem    Polymer ist dabei um so kleiner, je  mehr     Comonomerbausteine    eine     Polymerkette    enthält,  d. h. je grösser der     Polymerisationsgrad    des     Copolyme-          ren    und je grösser der Anteil des     Comonomeren    darin ist.  



  Man erkennt, dass selbst bei einem so kleinen     Co-          monomergehalt    und einem so geringen     Molekularge-          wicht    ein solches     Copolymer    grosse Vorzüge gegen  über     homopolymerem        Polyoxymethylen    besitzt. Ein wei  terer bedeutender Vorteil der erfindungsgemässen Me  thode zur     Stabilisierung    von     Polyoxymethylenen    ist es,  in einem einzigen Arbeitsgang aus dem     Monomeren    das  fertige, stabile Polymer zu erhalten.  



  Selbstverständlich bleibt es unbenommen, zusätz  lich zu der     erfindungsgemässen    Art der Stabilisierung  nach einer der bekannten Methoden noch thermisch  stabile Endgruppen einzuführen. Dies gilt vor allem für  die Verwendung von geeigneten     Polymerisations-über-          trägern,    wie     Acetalen,    welche das     Copolymer,    ebenfalls  im gleichen Arbeitsgang, mit thermisch und chemisch  stabilen     Ätherendgruppen    versehen.  



  Die ausgezeichneten mechanischen und physikali  schen Eigenschaften der     Polyoxymethylene    werden durch  den Einbau von     Comonomereinheiten    in der     Grössen-          ordnung    von 1     Molprozent    nur wenig     beeinflusst.    Wäh  rend ein solcher     Comonomergehalt    normalerweise zur  Stabilisierung der Polymeren ausreicht, kann für ge  wisse Anwendungsgebiete jedoch auch eine Modifizie  rung der physikalischen Eigenschaften der Polymeren  durch Einbau von mehr     Comonomerbausteinen,    z. B.  10     Molprozent    oder noch mehr, von Vorteil sein.  



  Es gelang nun, aus der grossen Zahl der heute be  kannten     Monomeren    eine Gruppe herauszufinden, mit  welcher sich das beschriebene Prinzip des Einbaus von  stabilen     Comonomerbausteinen    in     Polyoxymethylene    re  alisieren lässt. Dabei kann das so stabilisierte Polymere  sowohl aus     monomerem    Formaldehyd als auch aus     Tri-          oxan    oder aus einem     formaldehydabspaltenden    Polyme  ren des Formaldehyds gebildet werden.  



  1.     Lactone    und     cyclische    Ester  2.     Cyclische        Carbonsäureanhydride     Als verwendbare Substanzen im Rahmen dieser Er  findung sind beispielsweise zu nennen:  1.     f-Propiolacton;        y-Butyrolacton;        d-Valerolacton;          Äthylenglykolcarbonat;     2.     Phthalsäureanhydrid;        cycl.        Adipinsäureanhydrid;          Bernsteinsäureanhydrid;        Maleinsäureanhydrid.     



  Von den Verbindungen dieser Art ist schon aus der  niedermolekularen Chemie bekannt, dass sich ihr Ring    Nicht nach einem ionischen Mechanismus öffnen lässt  (z. B. durch     Verseifung).    Genau so ist auch ein wachsen  des     Polyoxymethylen-lon    in der Lage, eine solche     hete-          rocyclische    Verbindung     anzugreifen,    den Ring aufzu  spalten und in die     Polymerkette    einzubauen.  



  Es ist auch möglich, dem     Polymerisationsgemisch     solche Verbindungen zuzusetzen, die unter den     Bedin-          gung=ün    der     Polymerisation    Verbindungen bilden, wie sie  als Zusätze zur Herstellung thermisch und chemisch sta  biler Polymerer beansprucht werden. Diese Stoffe wer  den je nach den Erfordernissen, die an das fertige       Polymerisat    hinsichtlich seiner Stabilität gestellt werden,  zugesetzt.  



  Die     Copolymerisation    kann in Substanz oder vor  zugsweise in einem     inerten    organischen Lösungsmittel  ausgeführt werden. Die gereinigten, insbesondere wasser  freien     Monomeren    und     Comonomeren    können entweder  im Reaktionsgefäss vorgelegt oder kontinuierlich im  Laufe der Reaktion zugesetzt werden.  



  Das Mischungsverhältnis des     Monomeren    und des       Comonomeren    wird zweckmässig so gehalten, dass im       Copolymeren    vorzugsweise 0,5 bis 3     Mol-prozent        Co-          monomerbausteine    enthalten sind. Das Verhältnis der       Oxymethylen-    zu den     Comonomerbausteinen    im Poly  meren ist selbstverständlich nicht identisch mit dem  Mischungsverhältnis der     Monomeren    in der Ausgangs  lösung.  



  Als ionische Initiatoren für die erfindungsgemässe       Copolymerisation    können solche Substanzen eingesetzt  werden, die schon bei der     Homopolymerisation    von     Tri-          oxan    bzw. Formaldehyd Verwendung finden. Es sind  dies unter anderem     Bortrifluorid,        Trimethylamin,        quar-          täre        Ammonsalze,        Phosphine    und Schwefelverbindungen  mit dem Strukturelement     =N-C-SS-.     



  Es wurde nun weiter gefunden, dass man durch  Übertragung in guter Ausbeute zu thermisch stabilen  Polymeren auch von sehr hohen     Molekulargewichten     gelangen kann, wenn man als Überträger geeignete po  lymere Stoffe     verwendet    und in deren Gegenwart die       Polymerisation    von     Trioxan    durchführt.  



  Die     erfindungsgemäss    verwendbaren polymeren     Co-          komponenten    besitzen wie die vorgeschlagenen nieder  molekularen     Cokomponenten    reaktive     #l-C-O-C@Grup-          pen    und können in 2 Gruppen unterteilt werden:  1. Polymere Ester (z. B.     Polyvinylacetat,        Methyl-          methacrylat,        Celluloseacetobutyrat,        Polycarbonat,        Po-          lyäthylenterephthalat),     2. Polymere     Anhydride.     



  Es ist vorteilhaft, die     Polymerisation    durch geeignete  Wahl der Konzentrationsverhältnisse, des Lösungsmittels  und der Temperatur so zu lenken, dass an jedem poly  meren     üb rträgermolekül    eine möglichst grosse Zahl  von     Übertragungsschritten    erfolgt.  



  Sind beispielsweise an einem     Polymethylmethacry-          lat-Molekül    nacheinander drei wachsende     Polyoxy-          methylenketten    übertragen worden, so sind diese drei       Polyoxymethylenketten    nun durch das     Polymethylme-          thacrylat-Molekül    untereinander verbunden worden; aus  den drei wachsenden Ketten werden Segmente eines ein  zigen grösseren Moleküls (I), welches als     Pfropfcopoly-          meres    bezeichnet wird:

      
EMI0004.0000     
    Dieser Typ (I) von verzweigten Polymeren, bei dem  die     Polyoxymethylensegmente    als Seitenketten auf die  als Überträger eingesetzte Hauptkette  aufgepfropft   sind, bildet sich immer dann, wenn die reaktiven  1     C-O-CIGruppierungen    des polymeren Überträgers in  Seitenketten vorliegen (z. B.     Methylmethacrylat,        Poly-          vinylacetat,        Celluloseacetobutyrat).       Ist die reaktive     @        C-O-C:Gruppe    in der Hauptkette  des polymeren     Überträgers    enthalten (wie z.

   B. in     Poly-          äthylenterephthalat,        Polycarbonat,        Polyanhydrid,    u. a.)  so entsteht nach mehrfacher     Übertragungsreaktion    ein  zweiter Typ     (II)    von Polymeren, welcher einem     Block-          Copolymerisat    ähnelt:  
EMI0004.0018     
    Auf diese Weise erhält man ein     unverzweigtes    li  neares Polymeres, in dem     Polyoxymethylensegmente    mit  Polyestersegmenten abwechseln. Die     Polyoxymethylen-          segmente,    welche so durch Polyestersegmente geschützt  sind, sind thermisch stabil.

    



  Schliesslich sei noch ein dritter möglicher Typ er  wähnt, welcher     Trioxan    und ein     polycyclisches    Poly  meres mit ringförmigen     C-O-C:Gruppierungen    enthält.  Ist ein solcher Stoff bei der     Polymerisation    zugegen,  so erhält man vernetzte, unlösliche und     unschmelzbare     Polymere. Wird jedoch durch entsprechende Versuchs  bedingungen die Zahl der     Polyoxymethylenketten,    wel  che durchschnittlich auf ein solches     polycyclisches    Poly  mere aufwachsen, gering gehalten, so erhält man auch  hier thermisch stabile Polymere, welche sich durch  Druckschmelzen oder aus der Lösung verarbeiten lassen.  



  Erfindungsgemäss lassen sich Polymere der ver  schiedensten     Polymerisationsgrade    als     Cokomponenten     verwenden;     vorteilhaft    sind jedoch Polymere mit einem       Polymerisationsgrad    von über 10.  



  An Stelle eines     homopolymeren        Überträgers,    wie  z. B.     Polymethylmethacrylat,    kann der Überträger selbst  schon ein     Copolymeres,    beispielsweise aus     Methylme-          thacrylat    und     Styrol,    sein. Die polymeren     überträger-          substanzen    dürfen jedoch keinen oder nur sehr wenig  aktiven Wasserstoff (z.

   B.     Carboxylgruppen,        Hydroxyl-          gruppen,        Säureamidgruppen)    enthalten, sonst erfolgt die  Übertragung der     Trioxanpolymerisation    auch an diesen  Gruppen, wobei instabile     Hydroxyl-Endgruppen    entste  hen.  



  Das Mischungsverhältnis von     monomerem    zu poly  merem Komponenten kann zwischen 1:10 und 1:0,01  Gewichtsteilen     variiert    werden.  



  Die günstigsten Reaktionstemperaturen für die po  lymeren     Cokomponenten    liegen zwischen - 20  und       -".-    160  C. Sowohl die Temperatur als auch die Wahl  des Lösungsmittels und der Konzentration werden weit-    gehend durch die Löslichkeit des polymeren     Überträgers     bestimmt. Es ist zudem von Vorteil, unter solchen Re  aktionsbedingungen zu arbeiten, bei denen auch das  gebildete Produkt noch in Lösung bleibt oder nur all  mählich ausfällt.    <I>Beispiel 1</I>  8 g wasserfreies     Trioxan    und 2 g     ss-Propiolacton     wurden bei 20  C in 10 ml     Methylenchlorid    gelöst.

   In  dieser Lösung wurde langsam eine verdünnte Lösung  von     Borfluorid-Ätherat    in     Methylenchlorid    solange ein  getropft, bis sich der Beginn der     Polymerisation    durch  die Trübung des Gemisches bemerkbar machte. Nach  Beendigung der Reaktion wurde das     abgenutschte    Po  lymere durch Kochen mit     Diäthyläther    von anhaften  dem     Borfluorid    befreit.  



  Der     Schmelzpunkt    des so erhaltenen     Copolymeren     beträgt ca. 120  C. Es besitzt selbst bei weit höheren  Temperaturen eine sehr gute thermische Stabilität: Nach  rascher Zersetzung von 5 Gewichtsprozent instabilen  Anteils zeigte das     Copolymere    aus     Trioxan    und     Propiol-          acton    (mit 1 Gewichtsprozent     Phenyl-ss-naphthylamin     als     Antioxydans    versetzt) bei l80  C an der Luft nur  einen Gewichtsverlust von 0,05     o/o/Min.       <I>Beispiel 2</I>  38g     Trioxan    und 5,4 g     1,2-Propylenglykolcarbonat,

       gelöst in 100 ml Nitrobenzol, wurden durch Zugabe  von 20 mg     Bortrifluordiätherat    zur     Polyrnerisation    ge  bracht. Nach der üblichen Aufarbeitung wurde ein     Co-          polymer    erhalten, welches bei 161 bis 162  C     schmolz.     Das     Copolymere    verlor bei der Prüfung der .thermischen  Stabilität unter Stickstoffatmosphäre bei 190  C zwar  anfangs 0,8 % seines Gewichtes pro Minute,

   jedoch ver  ringerte sich dann der Gewichtsverlust bald auf einen  Bruchteil des angegebenen anfänglichen     Wertes.              Beispiel   <I>3</I>  20 g     wasserfreies        Trioxan    und 1 g     Polyâthylen-          terephthalat        werden        bei    l30  in 120 g     wasserfreiem          Nitrobenzol        geldst.        Durch    120 mg     Borfluorid-Atherat          wird    die     Polymerisation        gestartet.    

      Das        nach    10 Min.       Reaktionszeit        bei    130      erhaltene        Polymere        wird        nach          dem        Erkalten    der     LSsung        abfiltriert.        Durch        fraktionier-          te        Kristallisation    des     Polymeren        aus        heissem        Dimethyl-       <RTI  

   ID="0005.0035">   formamid        lassen        sich        keine        nennenswerten        Mengen    an       Homopolymeren        isolieren.     



       Bei        einer        mehrfach        umgefâllten        Fraktion        wird    ana  lytisch     ein        Polyüthylenterephthalat-Gehalt    von 25     Gew.-o/o          festgestellt.        Diese        Fraktion        hat        einen        Schmelzpunkt    von  220 bis 225 .

       Beim        Schmelzen        zersetzt        sich        ein        Teil    des       Pfropfcopolymeren        rasch.    Der     grdssere        Teil        weist        jedoch          eine        vorzügliche        thermische        Stabilitât        auf    und     kann        zu          mechanisch     <RTI  

   ID="0005.0078">   hochwertigen        Formkôrpern        verarbeitet        wer-          den.            Beispiel   <I>4</I>       In    80 ml     wasserfreiem        Nitrobenzol        werden    4 g     Poly-          carbonat        aus        4,4'-Dioxyphenyl-2,2-propan    und 50 mg       Borfluorid-Atherat        gelôst.        Im        Verlaufe    von 15 Min.

         werden        bei    1l0  16g     wasserfreies        Trioxan        zugegeben.          Anschliessend        wird    die     LSsung        weitere    15 Min.

       bei    110        gerührt,        dann        abgekühlt,        das        Polymere        abfiltriert    und       gründlich    mit     Àfher,        Methanol,

          Wasser    und     Aceton          ausgewaschen.        Zur        weiteren        Reinigung        wird    es     zweimal          aus        heissem        Dimethylformamid        umkristallisiert.    Es     wer-          den    18 g     eines        weissen,

          feinpulvrigen    und     kristallinen          Polymeren        erhalten,    welches     bei    125 bis 130      schmilzt.     



       Um    die     thermische        Stabilitüt    des     erhaltenen        Pfropf-          polymeren    mit der von     homopolymeren        Polyoxymethy-          len        vom        Schmelzpunkt    180      zu        vergleichen,

          wird    es       ohne        weitere        Stabilisierung        bei    190      unter        Stickstoff     der     thermischen        Zersetzung        unterworfen.    Der     Gewichts-          verlust        bei        dieser        hohenTemperatur        betrâgt0,6Gew.-o/o/     Min.

       Homopolymerisiertes        Trioxan        ist        bekanntlich        bei     190      normalerweise        schon        nach    30 Min.

       quantitativ        zer-          setzt.            Beispiel   <I>5</I>  4 g     Polymethylmethacrylat        mittleren        Molekularge-          wichts,

      4 g     wasserfreies        Trioxan    und 100 mg     Bor-          fluorid-Atherat        werden        bei    110  in     wasserfreiem        Nitro-          benzol        gelôst.    lm     Verlaufe    von 20 Min.

       werden        weitere     12 g     Trioxan    und 100 mg     Borfluorid-Atherat        sukzes-          sive        zugesetzt.        Nach        weiterem        Rühren        bei    110      wâhrend     10 Min.

       wird        das        Reaktionsgemisch        abgekühlt    und der       polymere        Niederschlag    mit     Methanol        gründlich        ausge-          waschen,    mit     Àther        ausgekocht    und     getrocknet.     



  Die     Ausbeute        betrâgt    1,4 g     eines        weissen,        kristalli-          nen        Polymeren,        dessen        Schmelzpunkt        um    140      liegt.     



  Die     Zersetzungsgeschwindigkeit    des     Pfropfcopoly-          meren        betrâgt        bei    190      unter        Stickstoff        wâhrend    der       ersten    30 Min.     durchschnittlich    1     Gew.-o/o/Min.    und       anschliessend        nur        noch    0,1     Gew.-o/o/Min.     



       Beispiel   <I>6</I>  9,5 g     wasserfreies        Trioxan    und 1,0 g     Polyvinylacetat          werden    in 50 ml     wasserfreiem        Toluol        gelôst.    Die     Ld-          sung        wird        unter        Rühren        auf    110      gebracht    und     so    lange       eine        l0o/oige        Lôsung    von  <RTI  

   ID="0005.0263">   Borfluorid-Atherat    in     Toluol     RTI ID="0005.0265" WI="17" HE="5" LX="161" LY="2608">  eingetropft,    bis     sich        eine        starke        Polymerisation        durch          das        ausfallende        Polymere        bemerkbar        macht.        Dieses        wird            abfiltriert,

      mit     wasserfreiem        Methanol    und mit     Àther          gewaschen    und     getrocknet.    Die     Ausbeute    an     Pfropf-          copolymerem        betrügt    3 g.

       Das        Polymere        schmilzt        bei     150      unter        leichter        Zersetzung.        Eine    Probe von 200 mg       wird        aus        Dimethylformamid        umkristallisiert    und der       thermischen        Zersetzung        bei    190      unter        Stickstoff        unter-          worfen.        

  Wâhrend    der     ersten        Stunde        verringert        sich        das          Gewicht    der Probe     um    85 mg,     wâhrend    der     folgenden          drei        Stunden        nur        noch        um        insgesamt    30 mg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von thermisch und che- misch stabilen Polymerisaten, dadurch gekennzeichnet, dass man Trioxan in Gegenwart von Katalysatoren und von Verbindungen,
    welche ein- oder mehrmals die Bin- dung Kohlenstoff-X-Kohlenstoff, in der X ein zwei- wertiges Sauerstoff- oder Schwefelatom bedeutet,
    als Bestandteil einer Sâureanhydridgruppe oder einer Ester- bindung enthalten,
    und welche eine Spaltung zwischen X und an dieses gebundenem Kohlenstoff erleiden und mittels der bei dieser Spaltung entstehenden freien En- den unter Knüpfung von Esterbindungen bzw. von Ester- und <RTI
    ID="0005.0380"> Àtherbindungen in das Polymerisat eingebaut werden, polymerisiert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man als Verbindungen mit der ge- nannten Bindung C-X-C aliphatische oder aralipha- tische Oder aromatische Carbonsâureanhydride
    oder Carbonsâureester einzeln oder im Gemisch zusetzt, die bei der Polymerisation als Endgruppen in die Makro- moleküle eingebaut werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 100 Gewichtsteile des zu polymerisierenden Trioxans 0,001 bis 50 Gewichtsteile der Endgruppen übertragenden Substanz zusetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Verbindungen,
    welche die ge- nannte Bindung C-O-C neben mindestens einer GC- Bindung in cyclischer Anordnung im gleichen Ring enthalten, zusetzt,
    durch welche bei der Polymerisation GC-Glieder in die Polyoxymethylenkette eingebaut werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man cyclische Ester oder cyclische Carbonsâureanhydride einzeln oder im Gemisch zusetzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man polymere Verbindungen,
    welche die genannte Bindung C-O-C mehrmals enthalten und einen Polymerisationsgrad von 10 oder mehr auf- weisen, zusetzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Polymere mit Ester- Oder Anhydrid-Gruppierungen einzeln oder im Gemisch miteinander zusetzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter- ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Copolymere zusetzt. 8.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man von wasserfreien Substanzen ausgeht. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man die Polymerisation in einem wasserfreien, inerten Lôsungsmittel durchführt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man von geschmolzenem Trioxan ausgeht. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man einen Oder mehrere Reaktions- teilnehmer mit Hilfe eines inerten Trâgergases der vor- gelegten Substanz oder dem <RTI
    ID="0006.0043"> Gemisch zuführt. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man ionische Katalysatoren verwen- det. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemenge oder dem Polymerisat Stoffe zusetzt,
    welche die chemischen undloder mechanischen Eigenschaften des Polymerisates verbessern, insbesondere Antioxydantien. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Lactone zuge- setzt werden. Anmerkung <B>des</B> Eidg. Amtes für geistiges Eigentum:
    Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert,
    dass gemüss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch fiir den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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