[go: up one dir, main page]

CH489386A - Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug - Google Patents

Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug

Info

Publication number
CH489386A
CH489386A CH395669A CH395669A CH489386A CH 489386 A CH489386 A CH 489386A CH 395669 A CH395669 A CH 395669A CH 395669 A CH395669 A CH 395669A CH 489386 A CH489386 A CH 489386A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
lever
cylinder
rod
rods
Prior art date
Application number
CH395669A
Other languages
English (en)
Inventor
Bengt Axelsson Lars
Original Assignee
Bromsregulator Svenska Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bromsregulator Svenska Ab filed Critical Bromsregulator Svenska Ab
Priority to CH395669A priority Critical patent/CH489386A/de
Publication of CH489386A publication Critical patent/CH489386A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/22Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
    • F16D55/224Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members
    • F16D55/2245Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members in which the common actuating member acts on two levers carrying the braking members, e.g. tong-type brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0007Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
    • B61H15/0014Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
    • B61H15/0028Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment with screw-thread and nut
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H5/00Applications or arrangements of brakes with substantially radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Bremsaggregat    an einem Schienenfahrzeug    1  Die Erfindung betrifft ein Bremsaggregat an einem  Schienenfahrzeug, mit mindestens einer Scheibenbremse,  einer Zylinder-Kolbeneinheit zur Betätigung der Schei  benbremse sowie einem Ausgleichsorgan für einen Aus  gleich der Abnützung der Bremsflächen, wobei die  Scheibenbremse Bremsklötze aufweist, die durch zwei  armige Hebel betätigbar sind, welche zwischen ihren  Enden durch ein Joch miteinander verbunden sind, und  die von den Bremsklötzen entfernten Enden der Hebel  in der Richtung zueinander und gegeneinander während  eines Bremszyklus mittels mindestens einer Zugstange  betätigbar sind, die an ein Organ angeschlossen ist,  welches zur Umwandlung von Drehbewegungen in  Längsbewegungen dient.  



  Bei den bekannten Bremsaggregaten Baten dieser Art  wurde vorgeschlagen, ein Ausgleichsorgan für das Spiel  in der Zylinder-Kolbeneinheit der Bremse anzuordnen,  und zwar dadurch, dass die Kolbenstange in der Form  von zwei teleskopisch gegeneinander     beweglichen    Stan  genteilen ausgebildet wird. Der Spielausgleich kann in  diesem Falle durch eine Vergrösserung der Länge der  Kolbenstange entstehen. Nach einem anderen Vorschlag  wurde ein Organ zur Verkürzung der Länge einer Zug  stange im Übertragungssystem der Bremskraft vorge  sehen.  



  Nach gewissen Vorschlägen werden die vorgesehenen  Ausgleichsorgane von Hand betätigt, während andere  Vorschläge eine selbsttätige Betätigung der Ausgleichs  organe gestatten. Die bekannten Ausführungen der  Bremsaggregate haben den Nachteil, dass während lan  gen Betriebszeiten das Spiel bedeutend grösser als er  forderlich ist. Das ist durch die Tatsache begründet, dass  eine Einstellung von Hand nur in bestimmten     Intervallen     erfolgen kann, wobei sich in diesen Intervallen das Spiel  stetig vergrössert. Bei den selbsttätigen Ausgleichsorga  nen der bisher bekannten Ausführungen, bei welchen  eine Veränderung der Länge einer Stange erfolgt, welche  eine Zugkraft oder eine Schubkraft überträgt, bestand  keine ausreichende Genauigkeit.

   Es war daher erforder-    lich, ein nominelles Spiel zu verwenden, welches grösser  als erwünscht war.  



  Die Erfindung hat die Schaffung eines Bremsaggre  gates der erwähnten Art zum Ziel, bei welchem auf  zuverlässige Weise ein konstantes sehr kleines Spiel  aufrechterhalten werden kann.  



  Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht,  dass das Ausgleichsorgan im Bremsaggregat zwischen der  Zylinder-Kolbeneinheit und dem Organ zur Umwand  lung der Drehbewegungen in Längsbewegungen ange  ordnet ist.  



  Bei einer Ausführung, welche insbesondere zur  gleichzeitigen Betätigung von zwei Scheibenbremsen ge  eignet ist, kann eine der Zugstangen gegen eine Drehbe  wegung gegenüber rohrförmigen Teilen mit Innenver  zahnung einer drehbaren Schraubenanordnung gesichert  sein, welche zwei Stangen zur Übertragung von Zug  kräften enthält, die mit je einem linken und einem rech  ten Gewinde versehen sind, das jeweils mit einem ent  sprechenden Gewinde in den rohrförmigen Teilen  kämmt.  



  Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung sche  matisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es  zeigt:  Fig. 1 ein erstes Bremsgestänge, von oben betrachtet,  teilweise im horizontalen Schnitt,  Fig. 2 einige der Teile aus der Fig. I in grösserem  Massstab,  Fig. 3 eine Ansicht mit Teilschnitt nach der Linie  111-11I in der Fig. 2,  Fig.

   4 einen Grundriss eines zweiten Bremsgestänges  mit horizontalem Teilschnitt,       Fig.    5 einige der Teile aus der     Fig.    1 in grösserem  Massstab,       Fig.    6 einen Teilschnitt nach der Linie     VI-VI    in  der     Fig.    5,       Fig.    7 eine seitliche Ansicht mit Teilschnitt der kon  struktiven Ausführung eines selbsttätigen Ausgleichs  organs, welches beim     Bremsaggregat        ver\vCndet    wird      und sich in einer Stellung befindet, die unbetätigten  Bremsen entspricht und  Fig. 8 eine seitliche Ansicht des Ausgleichsorgans  aus der Fig. 7 in einer Stellung bei voll betätigten  Bremsen.  



  Entsprechend der Darstellung in den Fig. 1, 2 und  3 sind an einer drehbaren Achse 1 eines Schienenfahr  zeuges starr zwei Räder 2 befestigt, von denen nur eines  dargestellt ist, sowie zwei Bremsscheiben 3 und 4, Jede  Bremsscheibe 3 oder 4 ist zur Zusammenwirkung mit  je einem Paar von Bremsklötzen 5 und 6 bestimmt. Die  inneren Bremsklötze 5 sind schwenkbar an zweiarmigen  Hebeln 7 befestigt, welche um Zapfen 7A schwenkbar  sind. Die äusseren Bremsklötze 6 sind an zweiarmigen  Heb-,In 8 schwenkbar befestigt, welche um Zapfen 8A  schwenkbar sind. Ihre von den Bremsklötzen 6 ent  fernten Enden sind mittels Zapfen 9 an einem festen  Teil des Fahrzeugrahmens befestigt, welcher in der  Figur schematisch dargestellt ist.

   Die beiden Hebel 7  und 8 jedes Paares sind miteinander durch ein doppeltes  Joch 10 verbunden, welches gegenüber dem Fahrzeug  rahmen geführt ist, um die Bremskräfte in einer an sich  bekannter Weise zu übertragen. Die Enden der beiden  zweiarmigen Hebel 7, die den Bremsklötzen abgewandt  sind, sind mit je einer von zwei Zugstangen<B>11</B> und 12  schwenkbar verbunden. Die Stange 11 ist mit einem  linken Gewinde und die Stange 12 mit einem rechten  Gewinde versehen. Die schwenkbaren Verbindungen  der Hebel 7 und der Stangen 11 und 12 sind in Füh  rungen 7B geführt, die an festen Teilen des Fahrzeug  rahmens befestigt sind. Die Gewinde der Stangen 1 1 und  12 kämmen mit entsprechenden Innengewinden eines  drehbaren Rohres 13, so dass eine Anordnung nach  der Art einer Spannschraube entsteht.

   Das Rohr 13  führt durch ein Schneckenrad eines selbsttätigen Aus  gleichsorgans der erwähnten Art, welches ein Gehäuse  aufweist, das einen Hebel 14 im Gestänge für die Zu  fuhr der Bremskraft zu den Scheibenbremsen bildet.  Weitere Einzelheiten des Ausgleichsorgans sind im fol  genden anhand der Fig. 7 und 8 erläutert. Der Hebel  14 ist jedoch entsprechend der Darstellung in den Fig.  1, 2 und 3 indirekt durch das Schneckenrad mit     dem     Rohr 13 durch eine nicht dargestellte Keilverbindung  verbunden, welche eine axiale, jedoch nicht eine winkel  förmige     gegenseitige    Bewegung des Schneckenrades und  des Rohres gestattet. Der Spielausgleich wird durch  eine     Veränderung    der gegenseitigen Winkelstellung des  Hebels 14 und des Schneckenrades am Rohr 13 durch  geführt.

    



  Der Heb-] 14 ist mit der Kolbenstange 15 einer  pneumatischen Zylinder-Kolbeneinheit verbunden, wel  che auch einen Zylinder 16 enthält. Wie am besten in  der Fig. 3 dargestellt ist, ist am Hebelarm 14 durch  eine Langlochverbindung eine Handbremsstange 17 be  festigt, welche eine Betätigung des Hebels 14 durch die  Kolbenstange 15 ohne eine Beeinflussung der Hand  bremsstange 17 gestattet.  



  Schutzrohre 18 umschliessen das Rohr 13 und die  benachbarten Teile der Stangen 11 und 12. Der Zu  tritt von     Verunreinigungen    und Wasser ist durch       Gummibalg;:    19 und 20 verhindert.  



  Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Bremsgestänge  wirkt in der folgenden Weise:  Wenn Druckluft dem Zylinder 16 zugeführt wird,  so wird die Kolbenstange 15 nach aussen bewegt - siehe  Fig. 3 - und dreht den Hebel 14 im Gegenuhrzeiger  sinn, wobei das Rohr 13 mit dem Hebel bewegt wird.    Da die beiden Gewindestangen 11 und 12 an einer  Drehung gehindert werden, werden sie in der Längs  richtung linear und axial zueinander bewegt. Eine der  artige axiale Bewegung der Stangen 11 und 12 hat zur  Folge, dass die Bremsklötze 5 und 6 gegen die Brems  scheiben 3 und 4 angedrückt werden und ein Abbremsen  des Fahrzeugs bewirken.  



  Wenn die Bremsklötze 5 und 6 abgenützt sind, so  muss die Kolbenstange 15 um einen längeren Weg be  wegt werden. Der Hebel 14 muss um einen grösseren  Winkel geschwenkt werden, bevor die Bremsklötze 5  und 6 die Scheiben 3 und 4 erreichen.  



  Das im Hebel 14 enthaltene selbsttätige Ausgleichs  organ bewirkt nun selbsttätig einen Spielausgleich durch  eine Veränderung der Stellung des Hebels 14     winkel-          ässig    gegenüber dem Rohr 13 in einer Richtung, in  m<B>C,</B>  welcher das Spiel vermindert wird, das heisst durch eine  Bewegung des Rohres 13 im Gegenuhrzeigersinn.  



  Die Scheibenbremsen können vorteilhafterweise so  gebaut werden, dass sie ein sehr geringes Spiel zwischen  den Bremsklötzen und den Scheiben haben. Auf diese  Weise kann das Übersetzungsverhältnis des Gestänges  gross sein, ohne dass ein übermässig hoher Kolbenhub er  forderlich wird, wenn das Spiel konstant gehalten     wer-          dm    kann. Die Verwendung eines grossen Übersetzungs  verhältnisses gestattet die Verwendung eines kleinen und  somit billigen und leichten Bremszylinders mit einem  skr geringen Verbrauch an Druckkraft.

   Wie aus der  Zeichnung hervorgeht, können die beiden Stangen<B>11</B>  und 12 zueinander um eine bedeutende Länge bewegt  werden, welche zum Ausgleich der ganzen Abnützung  aller Bremsklötze 5 und 6 ausreicht, ohne dass sich die  Geometrie oder das Übersetzungsverhältnis des Brems  gestänges derart verändert, dass die Funktion der Brem  sen wesentlich beeinflusst wäre.  



  Das in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Bremsge  stänge enthält einige Einzelheiten, welche dem     Brems-          gstänge    entsprechen, welches in den Fig. 1, 2 und 3  dargestellt ist. So sind die Achse 1, die Räder 2, die  Bremsscheiben 3 und 4 sowie die Bremsklötze 5 und  6 und die Hebel 7 und 8 mit den Jochen 10 gleich bei  beiden dargestellten Gestängen.  



  Bei der Ausführung nach den Fig. 4, 5 und 6 sind  jedoch die zweiarmigen Hebel 7 schwenkbar mit Stan  gen 22 und 23 verbunden, welche ihrerseits mit einem  zweiarmioen Hebel 24 schwenkbar verbunden sind, wel  cher an ein, r Welle 25 befestigt ist. Die Welle 25 ist  in einer Stange 26 gelagert, welche ihrerseits mit einem  Teil 27 des Fahrzeugrahmens schwenkbar verbunden  ist. Die Stange 26 kann auf diese Weise eine kleine  Schwenkbewegung in horizontaler Richtung, quer zur  Längsrichtung des Fahrzeuges ausführen.  



  Am Fahrzeugrahmen ist auch ein Bremszylinder  28 befestigt, welcher mit einem Kolben versehen ist, der  eine Kolbenstange 29 aufweist, die schwenkbar mit  einem Gehäuse verbunden ist, welches einen Hebel  30 im Gestänge bildet, und ein Teil eines selbsttätigen  Ausgleichsorgans ist, welches ein Schneckenrad enthält,  das an der Welle 25 befestigt ist und von der Art ist,  die im folgenden anhand der     Fig.    7 und 8 beschrieben  ist. Mit dem Hebel 30 ist eine     Handbremsstange    31  durch eine     Langloch-Verbindung    verbunden, so dass  Bewegungen der Kolbenstange 29 und des Hebels 30  ohne Beeinflussung der     Handbremsstange    31 ermöglicht  werden.  



  Das in den     Fig.    4, 5 und 6 dargestellte     Bremsge-          st;inge    arbeitet in der folgenden Weise:      Nach einer Zufuhr von Bremsluft in den Brems  zylinder 28 wird die Kolbenstange 29 nach aussen be  wegt und bewegt den Hebel 30 mit der Welle 25 und  dem Hebel 24 im Gegenuhrzeigersinn entsprechend der  Darstellung in den Fig. 4 und 5. Eine derartige Be  wegung hat zur Folge, dass die Stangen 22 und 23 in  einer im wesentlichen axialen Längsrichtung linear zu  einander bewegt werden, und die Bremsklötze 5 und 6  gegen die Bremsscheiben 3 und 4 drücken. Wenn die  Bremsklötze 5 und 6 abgenützt werden, so übersteigt  die winkelmässige Bewegung des Hebels 30 einen ge  gebenen Grenzwert.

   Das selbsttätige Ausgleichsorgan  bewirkt darauf eine winkelmässige Verstellung des He  bels 30 gegenüber der Welle 25 im Uhrzeigersinne. Auf  diese Weise bleiben die Grenzen der Bewegung der  Kolbenstange 29 und des Hebelarmes 30 im wesentli  chen während der ganzen Lebensdauer der Bremsklötze  5 und 6 unverändert.  



  Die Welle 25 ist durch die Stange 26 seitlich ver  schiebbar am Fahrzeugrahmen gehalten, so dass die  Bremskraft immer gleichmässig auf alle Bremsklötze  vergilt wird, und zwar auch wenn sie ungleichmässig ab  genützt werden. Das selbsttätige Ausgleichsorgan ist in  geeigneter Weise durch eine zusätzliche Stange 32 ge  halten, welche die erforderliche Stufe der Freiheit zu  lässt. Die Welle 25 ist durch eine Keilverbindung mit  dem Schneckenrad im Ausgleichsorgan verbunden. Das  Ausgleichsorgan bewirkt bei beiden dargestellten Brems  gestängen einen Ausgleich des Spieles durch eine Ver  änderung der Winkelstellung von zwei in Drehrichtung  verstellbaren, zur Übertragung dienenden Elementen,  nämlich des Hebels 14 oder 30 und des Schnecken  rads (mit dem Rohr 13 oder der Welle 25).  



  Die Einzelheiten des Ausgleichsorgans sind in den  Fig. 7 und 8 dargestellt. Das Ausgleichsorgan enthält  ein Gehäuse 33, in welchem sich ein Schneckenrad 34       befinde=t,    Welches mit einer Schnecke 35 kämmt, die von  einem Zahnrad 36 umgeben ist, das seinerseits mit einer  Zahnstange 37 kämmt. Die Zahnstange 37 enthält einen  Teil 38, welcher in einen Schlitz 39 eines feststehenden  Teiles 40 eingreift. Das Zahnrad 36 ist mit der Schnecke  35 durch eine Einwegkupplung 41 und einen Kupplungs  teil 42 verbunden, gegen welchen die Schnicke 35 durch  starke Federscheiben 43 gedrückt wird.  



  Bei einer Betätigung der Bremse wird die Zahn  stange 37 nach oben bewegt. Die dadurch verursachte  Drehung des Zahnrades 36 wird jedoch nicht auf die  Schnecke 35 übertragen, da die Einwegkupplung 41  Bewegungen in dieser Richtung nicht überträgt. Bei  einem Lösen der Bremse wird die Zahnstange 37 nach  unten zurückbewegt. Die Drehung des Zahnrades 37    wird auf die Schnecke 4 übertragen, sobald das durch  die Bremse übertragene Drehmoment auf einen Wert  gesunken ist, welcher zum Zusammendrücken der Schei  benfedern 43 nicht ausreicht.  



  Das Schneckenrad 34 wird dadurch gegenüber dem  Gehäuse 30 in     einer    Richtung bewegt, in welcher das  Spiel vermindert     wird,    und zwar, sobald die hin und her  gehende Bewegung des Gehäuses 33 während des Zeit  raumes, in welchem die Bremskräfte kleiner sind als die  zum Zusammendrücken der Federscheiben 43 erforder  liche Kraft, das Spiel überschreitet, welches zwischen  dem vorstehenden Teil 38 und dem Schlitz 39 des fest  stehenden Teiles 40 zugelassen ist.  



  Im Rahmen der Erfindung können verschiedene  Änderungen ausgeführt werden. So kann z. B. das Rohr  13 durch zwei koaxiale Rohre ersetzt werden. Auch  kann die Zylinder-Kolbeneinheit durch Vakuum an  statt durch Druckluft betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug, mit min destens einer Scheibenbremse, einer Zylinder-Kolben einheit zur Betätigung der Scheibenbremse sowie einem Ausgleichsorgan für einen Ausgleich der Abnützung der Bremsflächen, wobei die Scheibenbremse Brems klötze aufweist, die durch zweiarmige Hebel betätigbar sind, welche zwischen ihren Enden durch ein Joch mit einander verbunden sind, und die von den Bremsklötzen entfernten Enden der Hebel in der Richtung zueinander und gegeneinander während eines Bremszyklus mittels mindestens einer Zugstange betätigbar sind, die an ein Organ angeschlossen ist, welches zur Umwandlung von Drehbewegungen in Längsbezwegungen dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsorgan (14)
    im Bremssaggregat zwischen der Zylinder-Kolbeneinheit (15, 16) und dem Organ (13) zur Umwandlung der Drehbewegungen in Längsbewegungen angeordnet ist. UNTERANSPRUCH Bremsaggregat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine der Zugstangen (12) gegen eine Drehbewegung gegenüber rohrförmigen Teilen (13) mit Innenverzahnung einer drehbaren Schraubenanordnung a--sichert ist, welche zwei Stangen (11, 12) zur Über tragung von Zugkräften enthält, die mit je einem linken und einem rechten Gewinde versehen sind, das jeweils mit einem entsprechenden Gewinde in den rohrförmigen Tcilcn (13) kämmt.
CH395669A 1969-03-17 1969-03-17 Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug CH489386A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH395669A CH489386A (de) 1969-03-17 1969-03-17 Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH395669A CH489386A (de) 1969-03-17 1969-03-17 Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH489386A true CH489386A (de) 1970-04-30

Family

ID=4267075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH395669A CH489386A (de) 1969-03-17 1969-03-17 Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH489386A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0091151A1 (de) * 1982-04-05 1983-10-12 SAB NIFE AB (reg. no. 556010-0058) Scheibenbremssattel für Schienenfahrzeug
CH667243A5 (en) * 1985-03-14 1988-09-30 Rudolf Jaus Braking system for railway vehicle - has brake shoes arranged to avoid resultant force on wheel or axle
CN113719563A (zh) * 2020-05-26 2021-11-30 纳博特斯克有限公司 制动装置和制动装置用的间隙调整机构

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0091151A1 (de) * 1982-04-05 1983-10-12 SAB NIFE AB (reg. no. 556010-0058) Scheibenbremssattel für Schienenfahrzeug
CH667243A5 (en) * 1985-03-14 1988-09-30 Rudolf Jaus Braking system for railway vehicle - has brake shoes arranged to avoid resultant force on wheel or axle
CN113719563A (zh) * 2020-05-26 2021-11-30 纳博特斯克有限公司 制动装置和制动装置用的间隙调整机构

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0132601B1 (de) Bremsgestänge für Fahrzeugreibungsbremsen
EP1646798A1 (de) Kupplungssteller
DE102011009540A1 (de) Druckstangensteller für Kompakt-Bremszangeneinheiten mit gegen einen elastischen Anschlag anschlagbarem Stellhebel
DE102013201635A1 (de) Bremseinheit für ein Fahrzeug und Fahrzeug mit einer derartigen Bremseinheit
DE102016008769A1 (de) Scheibenbremse und Bremsbetätigungsmechanismus
DE2316822C2 (de) Verschleißnachstelleinrichtung für Bremsen, insbesondere Schienenfahrzeugbremsen
EP0015582B1 (de) Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge
DE2362283C3 (de) Spielnachstell-Einrichtung für ein Betätigungsgestänge einer Bremse oder Kupplung für Schienenfahrzeuge
DE2239602A1 (de) Nachstellvorrichtung fuer eine bremse
DE3780249T2 (de) Scheibenbremsen.
DE2261843C3 (de) Selbsttätige, doppeltwirkende Bremsgestängenachstelleinrichtung im Bremsgestänge, insbesondere von Schienenfahrzeugen
DE102016002645A1 (de) Elektromechanischer Aktuator zur Betätigung eines durch Reibungskraftschluss kraftübertragenden Systems
CH489386A (de) Bremsaggregat an einem Schienenfahrzeug
EP0381956A2 (de) Klotzbremseinheit für Schienenfahrzeuge
DE3718955C2 (de) Elektrisch betätigte Kraftfahrzeugbremsanlage
EP0036001B1 (de) Bremseinrichtung für schienenfahrzeuge
CH626963A5 (en) Application device for friction brakes, in particular those of rail vehicles
DE2428645C3 (de) Spielnachstell-Einrichtung für ein Betätigungsgestänge einer Bremse oder Kupplung für Schienenfahrzeuge
DE1455292C3 (de) Doppeltwirkende selbsttätige Gestängenachstelleinrichtung für das Bremsgestänge eines Eisenbahnwagens
DE1912285A1 (de) Bremsgestaenge fuer Schienenfahrzeuge mit Gestaengenachstellvorrichtung und Scheibenbremse
DE851821C (de) Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung
DE3824812A1 (de) Trommelbremse
DE440591C (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge
AT205994B (de) Mechanische Lastwechsel- und Gestängenachstellvorrichtung für Eisenbahnbremsen
DE1012835B (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Reibungsbremsen von Kraftfahrzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased