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CH475022A - Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen - Google Patents

Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen

Info

Publication number
CH475022A
CH475022A CH731767A CH731767A CH475022A CH 475022 A CH475022 A CH 475022A CH 731767 A CH731767 A CH 731767A CH 731767 A CH731767 A CH 731767A CH 475022 A CH475022 A CH 475022A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
distributor
liquid
sleeve
openings
sleeves
Prior art date
Application number
CH731767A
Other languages
English (en)
Inventor
Morley Doyle Collin
Original Assignee
Morley Doyle Collin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Morley Doyle Collin filed Critical Morley Doyle Collin
Publication of CH475022A publication Critical patent/CH475022A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/06Centrifugal counter-current apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D11/00Heat-exchange apparatus employing moving conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Zusatzpatent        zum    Hauptpatent Nr. 390 225    Verstellbare     Flüssigkeitszufuhr-    und     -ableitungsvorrichtung    für     Misch-    und     Trennzentrifugen       Das Hauptpatent betrifft eine verstellbare Flüssig  keitszufuhr- und     -ableitungsvorrichtung    für Misch- und       Trennzentrifugen,    für verhältnismässig schwierig zu ver  mischende Flüssigkeiten verschiedener Dichte im Gegen  strom,

   mit einer um eine horizontale Achse umlaufenden       Vollmantel-Schleudertrommel    und in dieser durch im  radialen Abstand voneinander angeordnete und mit       Durchtrittsöffnungen    versehene Trennwände gebildeten  Ringkammern sowie durch Aussparungen der Trenn  wände hindurchgeführten radialen Zu- und Ableitungs  einrichtungen für die schwerere und leichtere Flüssig  keit, die sich zwischen der Drehachse und dem Aussen  mantel der Schleudertrommel erstrecken,

   wobei die     Zu-          und    Ableitungseinrichtungen an die zugehörigen Durch  trittskanäle der Welle der Schleudertrommel angeschlos  sen sind und über ihre Länge und ihren Umfang     verteilt          mit        Durchtrittsöffnungen    für die Flüssigkeiten nach den  Ringkammern versehen sind, die wahlweise     verschliess-          bar    und für eine der Ringkammern     offenhaltbar    einge  richtet sind.  



  Mit dieser Anordnung können in der Misch- und  Trennzentrifuge nur zwei Flüssigkeiten verschiedener  Dichte miteinander vermischt oder voneinander getrennt  werden. In der Praxis kommt es aber häufig vor, dass  noch eine dritte Flüssigkeit mit behandelt werden soll,  sei es, dass eine in einer Mischung enthaltene Flüssigkeit  nach ihrer Abtrennung aus der Mischung mit einer an  deren Flüssigkeit gemischt werden soll, oder sei es, dass  eine andere Mischung oder Ausscheidung durchgeführt  werden soll, wozu sonst mehrere Zentrifugen erforder  lich wären.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Verbes  serung der     Vorrichtung    des Hauptpatentes durch eine  entsprechende Ergänzung, damit die gleiche     Zentrifuge     durch     geringfügige    Abänderung einiger Verteilerhülsen  in den radialen     Verteilerrohren    der     Schleudertrommel     vielseitiger, vor allem auch zur gleichzeitigen Behand  lung von drei oder mehr Flüssigkeiten zu     Misch-    oder  Trennzwecken verwendbar ist.  



  Erreicht wird dies dadurch, dass erfindungsgemäss    in den Zu- und Ableitungsvorrichtungen     Doppelphasen-          Verteilermittel    vorgesehen sind, um bei Zufuhr einer  mit einer Hilfsflüssigkeit unterschiedlicher Dichte ge  mischten Hauptflüssigkeit in dem gleichen Verteilermit  tel unter dem Einfluss der in diesem erzeugten Zentrifu  galkraft die Mischflüssigkeiten voneinander zu trennen  und sie in verschiedenen radialen Abständen von der  Welle in die     Schleudertrommel    eintreten zu lassen.  



  Die     Doppelphasen-Verteilermittel    bestehen im we  sentlichen vorzugsweise aus zwei, mit rohrförmigen Ver  teilerhülsen an den     Stirnseitenenden        aneinanderstossend     angeordneten rohrförmigen, austauschbaren Verteiler  hülsen, die quergerichtete     Durchtrittsöffnungen    besitzen  und in radialem Abstand voneinander in dem gleichen       Verteilerrohr    so angeordnet werden können,

   dass sie  wahlweise je nach ihrer radialen Lage in dem Ver  teilerrohr mit ihren     quergerichteten        Durchtrittsöff-          nungen    mit beliebigen quergerichteten     Durchtrittsöff-          nungen    des     Verteilerrohres    in     übereinstimmung    ge  bracht werden können, um die in der Mischung verein  ten Flüssigkeiten verschiedener Dichte an verschiedenen  radialen Stellen in den Rotor austreten zu lassen.

   Zwi  schen den extrem voneinander entfernten Enden der       Doppelphasen-Verteilerhülsen    kann dabei eine aus  tauschbare Rohrleitung zum zentralen Durchtritt der  Flüssigkeitsmischung bis nahe an die durch die Zentri  fugalkraft erfolgende Trennstelle der Flüssigkeiten von  einander angeordnet werden, welche die durchfliessende  Flüssigkeitsmischung zumindest von einer der Misch  flüssigkeiten trennt. Zumindest in einer der Doppel  phasen-Verteilerhülsen können quergerichtete Durch  trittsöffnungen einem ihrer Enden näherliegend ange  ordnet sein, damit mit der gleichen     Verteilerhülse    je  nach ihrer radialen Lage zwei verschiedene radiale Hö  henlagen ihrer     Durchtrittsöffnungen    nach dem Rotor  innern hergestellt werden können.

   Die     vorzugsweise    zwi  schen den     Doppelphasen-Verteilerhülsen    angeordnete  zentrale Rohrleitung     kann    aus einem     rohrförmigen    Teil  und einem an der     Schleudertrommelwelle    zugekehrten  Ende desselben angeordneten Ringflansch bestehen, der      zwischen den     Stirnseitenenden    der Verteilerhülse und  einer     benachbarten    geschlossenen Hülse austauschbar  und flüssigkeitsdicht eingesetzt ist.

   Vorzugsweise weist  die der Schleudertrommel näher liegende     Doppelpha-          senhülse    an ihrem der     Schleudertrommelwelle    zugekehr  ten Ende eine Ringnut auf, in welche vorzugsweise der  Ringflansch des zentralen Leitungsrohres mit Abdich  tung hineinpasst und zusammen mit der restlichen Stirn  seitenfläche der     Verteilerhülse    eine     Anschlagfläche    für  die benachbarte geschlossene Hülse bildet. Der rohrför  mige Teil der zentralen Leitung kann im Durchmesser  kleiner als die Innenfläche der Verteilerhülse ausgeführt  sein und zwischen seiner Aussenfläche und der Innen  fläche der Verteilerhülse sowie benachbarter Hülsen  einer.

   Ringkanal bilden, in welchem die leichtere Flüs  sigkeit zurück nach den Austrittsöffnungen der der  Trommelwelle näher liegenden Verteilerhülse fliessen  kann. Der     rohrförmige    Teil der zentralen Rohrleitung       kann    mit seinem äusseren Ende bis nahe an die Durch  trittsöffnun-en der äusseren     Verteilerhülse    heranreichen.  Die     quergerichteten        Durchtrittsöffnungen    in der     äusse-          ren    Verteilerhülse     können    wesentlich kleiner     ausgeführt     sein als die gegenüberliegenden quergerichteten Durch  trittsöffnungen in dem Verteilerrohr.  



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung  sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der  Zeichnung näher erläutert.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 eine Ausführungsform einer     Vollmantelzen-          trifuge    mit verstellbarer Flüssigkeitszufuhr- und     -ablei-          tungsvorrichtung    und der verstellbaren     Doppelphasen-          Verteilerhülseranordnung    im axialen Schnitt,       Fig.    2 die in einem Verteilerrohr angeordneten Hül  sen und Teile in     auseinandergezogener    Lage in perspek  tivischer Darstellung,       Fig.    3 einen Teil eines Verteilerrohres mit den Dop  pelphasen-Verteilerhülsen,

   in achsparallelem Schnitt, in  ,       Vrösserem        1'"'Iassst#-tb,          Fig.    4 die Verteilerhülse für die schwerere     Flüssig-          keit    aus     Fig.    3 in Seitenansicht,       Fig.    5 eine Schnittdarstellung nach der Linie 5-5 in       Fig.    3, in Pfeilrichtung gesehen,       Fig.    6 die Verteilerhülse     fir    die leichtere Flüssigkeit  aus     Fig.    3 mit dem zentralen Leitungsrohr in Seitenan  sicht, zum Teil im Schnitt,

         Fig.7    eine     Schnittdarstellung    nach der Linie 7-7  der     Fig.    3 in Pfeilrichtung gesehen.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung bezeichnet 10 allgemein  eine Misch- und Trennzentrifuge, in welcher die verstell  bare Flüssigkeitszufuhr- und     -ableitungsvorrichtung    mit  einer     Doppelphasen-Zufuhrvorrichtung    11 eingebaut ist.  Da die Grundkonstruktion der Maschine 10 bereits in  dem Hauptpatent beschrieben ist, wird hier nur das für  die vorliegende Erfindung Wesentliche genauer beschrie  ben. Die Zentrifuge 10 weist eine in entsprechenden La  gern des     Zentrifugengestells    drehbar gelagerte Welle 12  auf, auf welcher eine Schleudertrommel oder ein Rotor  14 starr befestigt ist, um mit der Welle 12 zu rotieren.  



  In der     Schleudertrommelwell_e    12 sind entspre  chende Durchgangskanäle 16 und 18 für die Zufuhr  schwererer     Hauptflüssigkeit    nach dem Rotor 14 und für  die Ableitung davon abgetrennter leichterer Flüssigkei  ten vorgesehen. Entsprechende geeignete Durchgangs  kanäle 20 und 22 sind für die Zufuhr der leichteren  Hauptflüssigkeit nach dem Rotor 14 und für die Ablei-         tung    der schwereren, davon abgetrennten Flüssigkeit  vorgesehen.

   Mit der leichteren oder schwereren Haupt  flüssigkeit ist vor deren Zufuhr nach der Doppelphasen  Zufuhrvorrichtung 11 eine     Hilfs-    oder     Drittphasenflüs-          sigkeit    vermischt.     Demzufolge    kann der     Durchtrittska-          nal    16 oder 20 zur Zufuhr für die Hilfsflüssigkeit in die       Doppelphasen-Zufuhrvorrichtung    der Zentrifuge 10  und der     Durchtrittskanal    18 oder 22 für die Ableitung  der Hilfsflüssigkeit aus der     Doppalphasen-Zufuhrvor-          richtung    11 der     Zentrifuge    20 benutzt werden.  



  Die verstellbare     Doppelphasen-Zufuhrvorrichtung     11     (Fig.    1, 3) besitzt radial sich erstreckende Durch  gangskanäle 30, durch welche die Hauptflüssigkeit und  die Hilfsflüssigkeit dem Rotor 14 zugeführt werden. An  dere Durchgangskanäle 30 sind für die anderen Zufuhr  vorrichtungen 11 vorgesehen     (Fig.    1). Die verstellbare       Doppelphasen-Zufuhrvorrichtung    11 umfasst ein     Flüs-          sigkeitsverteilungsrohr    34 mit innerer Bohrung 36 und  über die Länge in Abständen verteilt, reihenweise ange  ordnete Öffnungen 44. Jede Reihe dieser Öffnungen 44  ist in Abständen über den Umfang der Rohre 34 verteilt.  



  In den Rohren 34 sind mehrere     mit    ihren Stirnseiten       aneinanderliegende    Hülsen angeordnet, die mit ihrem  Aussendurchmesser mit dem     Innenbohrungsdurchmes-          ser    36 der Rohre 34 so übereinstimmen, dass sie in die  Rohre 34 leicht eingeschoben werden können. Von den  Hülsen ist eine als äussere     Flüssigkeitsverteilerhülse    56  und eine als innere     Flüssigkeitsverteilerhülse    58 ausge  bildet, welche     wirkungsmässig    der Welle 12 näher liegt  als die     Hülse    56.

   Alle anderen Hülsen ausser den Hül  sen 56, 58     sind    mit geschlossener Wandung ohne Perfo  rationen ausgerüstet. Die Verteilerhülsen 56, 58 sind  mit entsprechenden, über den Umfang verteilten, in Ab  ständen voneinander angeordneten Öffnungen 60, 62  versehen.  



  Wie im Hauptpatent beschrieben, ändert sich die  Zahl der     Hülsen    mit der Anzahl von     Flüssigkeitsein-          lassstellungen    oder Sätzen von Öffnungen 44 in den  Rohren. 34. Dabei ist die Zusammenwirkung der Ver  teilerhülsen 56, 58 mit den anderen geschlossenen Hül  sen so eingerichtet, dass die Sätze von Öffnungen 60, 62  in den Verteilerhülsen 56, 58 mit einem beliebigen Satz  von Öffnungen 44 in den Rohren in Übereinstimmung  gebracht werden können, um an den jeweiligen Stellen  der gleichen     Flüssigkeitszufuhrrichtung    11 die Zufuhr  für die leichtere Flüssigkeitsphase und eine schwerere  Flüssigkeitsphase zum Rotor 14 zu ermöglichen.  



  Bei der gezeichneten Ausführungsform in     Fig.    3 ist  eine geschlossene Hülse 64 zwischen den     Doppelphasen-          Verteilerhülsen    56 und 58 angeordnet. Die geschlosse  nen Hülsen 66, 68, 70 und andere, nicht gezeichnete, ge  schlossene Hülsen sind mit den     Stirnseiten    aneinander  liegend unterhalb der     Verteilerhülse    58 angeordnet.

   So  sind die     Durchtrittsöffnungen    60, 62 der äusseren und  der inneren Verteilerhülse 56 bzw. 58 in gleicher radialer  Höhenlage mit der äussersten und der von dieser dritten  Reihe von Öffnungen 44 des     Flüssigkeitsverteilungsroh-          res    34 in     Cbereinstimmung.    In der inneren Verteiler  hülse 58 ist eine hohle Rohrleitung 72 mit einem kreis  runden Ringflansch 74 an einem Ende in der Hülse 58  lösbar angeordnet.

   Das andere, äussere Ende 75 der  Rohrleitung 72 reicht radial bis zu einer vorbestimmten  radialen Höhenlage in der Nähe der     Separationszone    für  die durch den     Zuflusskanal    20 der     Zufuhrvorrichtung          11        zuströmende     Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, reicht das äussere freie  Ende 75 der     Rohrleitung    72 bis kurz unterhalb der un-           teren    Stirnfläche der Verteilerhülse 56.

   Zwischen der  äusseren Oberfläche 73 und der im Abstand darin be  findlichen gegenüberliegenden inneren Oberfläche der  Verteilerhülse 56 und der Hülse 64 wird ein Ringkanal  76 gebildet, dessen Zweck noch später     erläutert    wird.  



  Der Ringflansch 74 der Rohrleitung 72 greift in  eine Ringnut 77     (Fig.    2) an dem der Welle 12 näher lie  genden Ende der Verteilerhülse 58 ein     (Fig.    3 und 6).  Der äussere Durchmesser des Ringflansches 75 stimmt  mit dem äusseren Durchmesser der Ringnut 77 überein,  so dass der Flansch 75 in die Ringnut 77 passt. Das  Stirnende der anschliessenden geschlossenen Hülse 66  legt sich gegen das Stirnende der Verteilerhülse 58 und  gegen den     Ringflansch    75 der Rohrleitung 72, so dass  die Teile flüssigkeitsdicht aneinander liegen.  



  Unter Hinweis auf     Fig.    1 und 3 ist die Wirkungs  weise der     Doppelphasen-Flüssigkeitszufuhreinrichtung     11 wie folgt:  In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird eine  leichtere Hauptflüssigkeit mit einer schwereren Hilfs  flüssigkeit in einem gewünschten Verhältnis gemischt,  wobei die Zufuhr der Flüssigkeit durch eine ausserhalb  der Zentrifuge befindliche Pumpe erfolgt. Die Mischung,  die in der Form einer Dispersion sein möge, wird in dem       Zufuhrkanal    20 der Welle 12 gepumpt und gelangt in  die verstellbare     Doppelphasen-Flüssigkeitszufuhrvor-          richtung    11.

   Die vollständige Mischung     fliesst    in der Zu  fuhrvorrichtung 11 durch die Rohrleitung 72 radial in  Richtung nach dem Umfang des Rotors 14. Da die von  dem Rotor 10 erzeugte Zentrifugalkraft auf die Mischung  in der     Zufuhrvorrichtung    11 genauso wirkt wie auf die  Flüssigkeit im Rotor 14, trennen sich die leichtere Haupt  flüssigkeit und die schwerere Hilfsflüssigkeit.

   Die schwe  rere Hilfsflüssigkeit     fliesst    radial nach aussen in Richtung  auf den Umfang.des Rotors 14, während die leichtere  Flüssigkeit nach innen in Richtung auf die Welle 12     zu-          rückfliesst.    Die abgetrennte schwerere Hilfsflüssigkeit  wird durch die     Doppelphasen-Zufuhrvorrichtung11    über  die Verteileröffnungen 60 der äusseren Verteilerhülse 56  weitergeleitet. Die abgetrennte leichtere Hauptflüssigkeit  fliesst durch den Ringkanal 76 zurück nach der inneren  Verteilerhülse 58 und wird durch die Verteileröffnungen  62 in den Rotor 14 geleitet.

   Es ist besonders hervorzu  heben, dass der rohrförmige Teil 73 der Rohrleitung 72  und der Ringflansch 72 die leichtere Hauptflüssigkeit  von der Mischflüssigkeit in der Rohrleitung 72 trennt  und isoliert, so dass die     Doppelphasen-Flüssigkeitszu-          fuhrvorrichtung    als wirksame Trennkammer funktio  niert.  



  Die Länge des rohrförmigen Teiles 73 der Leitung  72 kann verändert werden, um eine maximale     Separa-          tionswirkung    einer Flüssigkeit von der Mischung, die  durch die     Zufuhrvorrichtung    11 fliesst, zu erreichen,  oder zu steuern, bzw. einzustellen.  



  Je nachdem der Abstand zwischen den Verteiler  hülsen 56 und 58 vergrössert oder verkleinert wird (ab  weichend von     Fig.    3) ist die Länge des rohrförmigen  Teiles 73 der     Leitung    72 zu verändern, so dass das  äussere Ende 75 des rohrförmigen Teiles 73 nahe der  neuen Trennzone für die Flüssigkeiten in der Zufuhr  vorrichtung 11 zu liegen kommt. Um die austauschbare  Rohrleitung 72 in richtige Zusammenwirkung mit den  austauschbaren Hülsen 56, 58 zu bringen und eine ma  ximale Wirkung zu erreichen, ist die     Rohrleitung    72 den  durch die Eigenschaften der zu trennenden Flüssigkei  ten bestimmten Entfernungen der Verteilerhülsen 56, 58    voneinander anzupassen und ein längeres oder kürzeres  Leitungsrohr 72 mit Rohrteil 73 einzusetzen.  



  Wie aus     Fig.    3 und 4 ersichtlich, sind die     Durchtritts-          öffnungen    60 der äusseren Verteilerhülse 56 dem einen  Ende näher liegend als dem anderen Ende angeordnet.  Dadurch besteht die Möglichkeit, mit einer Verteiler  hülse 56 in der gleichen Länge und im gleichen radialen  Abstand von der Welle 12 in dem radialen Verteilerrohr  34 lediglich durch entsprechende Umkehrung der Ver  teilerhülse 56 zwei verschiedene radiale Höhenlagen der       Durchtrittsöffnungen    60 für den Durchtritt in den Rotor  14 herzustellen.  



  So kann die Verteilerhülse 56 entweder wie in     Fig.    3  oder umgekehrt wie in     Fig.    4 eingelegt werden. Es ist  ferner darauf hinzuweisen, dass die     Durchtrittsöffnungen     60 wesentlich kleiner als die Öffnungen 44 im Rohr 34  sind. Dadurch werden mit der gleichen Verteilerhülse  56 zwei     Separationshöhenlagen    mit nur einer Durch  trittsöffnung 44 im Rohr 34 ermöglicht. Ferner wird da  durch ein Mittel geschaffen, die Geschwindigkeit des  Austritts der Flüssigkeit aus der     Verteilerhülse    56 der       Zufuhrvorrichtung    11 in dem Rotor 14 zu verzögern  oder zu drosseln, um mehr Zeit für die Ausscheidung  der Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsmischung zu gewin  nen.

   Diese Möglichkeit, den Austritt der Flüssigkeiten  in den Rotor 14 zu kontrollieren und richtig einzustellen,  ist besonders vorteilhaft an Stellen, die nahe dem Um  fang des Rotors 14 liegen, weil dort die Zentrifugalkraft  am stärksten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvor- richtung für Misch- und Trennzentrifugen, für verhält- nismässig schwierig zu vermischende Flüssigkeiten ver schiedener Dichte im Gegenstrom, mit einer um eine horizontale Achse umlaufenden Vollmantel-Schleuder- trommel und in dieser durch im radialen Abstand von einander angeordnete und mit Durchtrittsöffnungen ver sehene Trennwände gebildeten Ringkammern sowie durch Aussparungen der Trennwände hindurchgeführten radialen Zu- und Ableitungseinrichtungen für die schwerere und leichtere Flüssigkeit,
    die sich zwischen der Drehachse und dem Aussenmantel der Schleuder trommel erstrecken, wobei die Zu- und Ableitungsein richtungen an die zugehörigen Durchtrittskanäle der Welle der Schleudertrommel angeschlossen sind und über ihre Länge und ihren Umfang verteilt mit Durch trittsöffnungen für die Flüssigkeiten nach den Ringkam mern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zu- und Ableitungseinrichtungen (11, 11') Doppel phasen-Verteilermittel (56, 58) vorgesehen sind, um bei Zufuhr einer mit einer Hilfsflüssigkeit unterschiedlicher Dichte gemischten Hauptflüssigkeit in dem gleichen Ver teilermittel (56, 58) unter dem Einfluss der in diesem erzeugten Zentrifugalkraft die Mischflüssigkeiten von einander zu trennen und sie in verschiedenen radialen Abständen von der Welle (12) in die Schleudertrommel (14)
    eintreten zu lassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilermittel (56, 58) im wesentlichen aus zwei, mit rohrförmigen Hülsen (64, 78) an den Stirnseitenenden aneinanderstossend ange ordneten rohrförmigen, austauschbaren Verteilerhülsen (56, 58) bestehen, die quergerichtete Durchtrittsöffnun- gen (60, 62) besitzen und in radialem Abstand vonein- ander in der gleichen Zu- und Ableitungseinrichtung (11, 11') wahlweise so angeordnet werden können, dass sie je nach ihrer radialen Lage in der Zu- und Ablei tungseinrichtung (11, 11') mit ihren quergerichteten Durchtrittsöffnungen (60, 62)
    mit quergerichteten Durchtrittsöffnungen (44) in der Verteilerhülse (56, 58) übereinstimmen, um die in der Mischung vereinten Flüssigkeiten verschiedener Dichte an verschiedenen ra dialen Stellen in die Schleudertrommel (14) austreten zu lassen. 2.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den extrem voneinander entfernten Enden der Doppelphasen-Verteilerhülsen (56, 58) eine austauschbare Rohrleitung (72) zum zentralen Durchtritt der Flüssigkeitsmischung bis nahe an die durch Zentrifugalwirkung erfolgende Trennungsstelle der Flüssigkeiten voneinander angeordnet ist, welche die durchfliessende Flüssigkeitsmischung zumindest von einer der Mischflüssigkeiten trennt. 3.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer der Doppelphasen-Verteilerhülsen (56, 58) die quer gerich teten Durchtrittsöffnungen einem ihrer Enden näher lie gend angeordnet sind, damit mit der gleichen Verteiler hülse (56) je nach ihrer Lage zwei verschiedene radiale Höhenlagen ihrer Durchtrittsöffnungen (60) nach der Schleudertrommel (14) eingestellt werden können. 4.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Doppelphasen- Verteilerhülsen (56, 58) angeordnete zentrale Rohrlei tung (72) aus einem rohrförmigen Teil (73) und einem an dem der Trommelwelle (12) zugekehrten Ende des selben angeordneten Ringflansch (74) besteht, der zwi- scheu den Stirnseitenenden der Verteilerhülse (58) und einer benachbarten geschlossenen Verteilerhülse (66) austauschbar und flüssigkeitsdicht eingesetzt ist. 5.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die der Schleudertrommel welle (12) näher liegende Doppelphasen-Verteilerhülse (58) an ihrem der Trommelwelle (12) zugekehrten Ende eine Ringnut (77) aufweist, in welche der Ringflansch (74) des Leitungsrohres (72) mit Abdichtung hineinpasst und zusammen mit der restlichen Stirnseitenfläche der Ver teilerhülse (58) eine Anschlagfläche für die benachbarte Hülse (66) bildet. 6.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein rohrförmiger Teil (73) der Rohrleitung (72) im Durchmesser kleiner als die In nenfläche der der Trommelwelle näher liegenden Ver teilerhülse (58) ist und zwischen seiner Aussenfläche und der Innenfläche der Verteilerhülse (58) und benachbar ter Hülsen (64) einen Ringkanal (76) bildet, in welchen die leichtere Flüssigkeit zurück nach den Austrittsöff nungen (62) der der Trommelwelle (12) näher liegenden Verteilerhülse (58) fliessen kann. 7.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein rohrförmiger Teil (73) der zen tralen Rohrleitung (72) mit seinem äusseren Ende (75) bis nahe an die Durchtrittsöffnungen (60) der äusseren Verteilerhülse (56) heranreicht. B. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die quergerichteten Durchtrittsöffnungen (60) der äusseren Verteilerhülse (56) wesentlich kleiner als die gegenüberliegenden, quer gerichteten Durchtrittsöffnungen (44) in der Verteiler hülse (34) ausgeführt sind.
CH731767A 1963-08-06 1967-05-24 Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen CH475022A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US30025263A 1963-08-06 1963-08-06
US55275366A 1966-05-25 1966-05-25

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CH475022A true CH475022A (de) 1969-07-15

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ID=26971673

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CH731767A CH475022A (de) 1963-08-06 1967-05-24 Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen

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