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CH461568A - Verfahren zum Abbremsen eines Gegenstandes und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Abbremsen eines Gegenstandes und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens

Info

Publication number
CH461568A
CH461568A CH1199266A CH1199266A CH461568A CH 461568 A CH461568 A CH 461568A CH 1199266 A CH1199266 A CH 1199266A CH 1199266 A CH1199266 A CH 1199266A CH 461568 A CH461568 A CH 461568A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
braking
sections
control device
brake
section
Prior art date
Application number
CH1199266A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Bodmer Henri
Original Assignee
Von Roll Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Von Roll Ag filed Critical Von Roll Ag
Priority to CH1199266A priority Critical patent/CH461568A/de
Publication of CH461568A publication Critical patent/CH461568A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/12Track brakes or retarding apparatus electrically controlled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Abbremsen eines Gegenstandes und Einrichtung     zum    Durchführen des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abbrem  sen eines sich auf einer gegebenen Bahn bewegenden  Gegenstandes in     Abhängigkeit    der ihm innewohnenden  kinetischen Energie, wobei die Bremsstrecke in mehrere  Bremsabschnitte     unterteilt    ist und ein vor der Brems  strecke angeordnetes Ansprechelement beim Vorbeibe  wegen des Gegenstandes eia. Signal an eine Steuervor  richtung abgibt.  



  Es sind Bremsvorrichtungen bekannt, welche eine  Bremswirkung erzielen, indem zwei gegenüberliegende  Reibflächen mit einer Kraft gegeneinander gepresst wer  den. Der dabei auftretende Entzug an kinetischer Ener  gie aus dem abzubremsenden Gegenstand ist von der  Beschaffenheit der     Reibflächen,    der Kraft, mit welcher  diese     Reibflächen    gegeneinander gepresst werden und  der Länge des Bremsweges abhängig. Bei einer gewöhn  lichen Bremseinrichtung sind diese, für den Entzug der  kinetischen Energie verantwortlichen Faktoren norma  lerweise bis auf die Kraft, mit der die Reibflächen ge  geneinander gepresst werden, konstant.

   Um Gegenstän  de, mit unterschiedlichem kinetischen Energiegehalt, auf  ein gewünschtes Mass abzubremsen, wird diese Kraft       verändert.    Die automatische Steuerung dieser     Kraft    in  Abhängigkeit der Geschwindigkeit und des Gewichtes  des abzubremsenden Gegenstandes ist aufwendig.  



  Zweck der Erfindung ist, eine     Bremseinrichtung    zu  schaffen, welche mit einfachen     Mitteln        eine    von der dem  zu bremsenden Gegenstand innewohnenden kinetischen  Energie abhängige     Bremswirkung    ermöglicht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die     Steuervorrichtung    die Bremsab  schnitte, einzeln oder in Gruppen, für vorbestimmte  Zeitintervalle und in der Reihenfolge, in welcher der  Gegenstand in den Bereich der Bremsstrecke eintritt,  zur Wirkung bringt.  



  Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel nach der  Erfindung     anhand    der beiliegenden Zeichnung näher er  läutert. Es zeigen  Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung der     Bremsein-          richtung,       Fig.2 einen Teil der elektrischen Schaltung der  Elektromagnete und  Fig. 3 eine graphische Darstellung der Erregerströme  in den einzelnen Elektromagneten, wobei auf der     X-          Achse    die Zeit aufgetragen ist.  



  In Fig. 1 ist die in vier Abschnitte unterteilte Brems  strecke der Bremseinrichtung dargestellt. Die     Elektro-          magnete        1-4    mit     ihren        Wicklungen        sind        in        gleichen    Ab  ständen längs der Bremsgstrecke angeordnet und auf  einem orsfesten Träger 5 so montiert, dass ihre Polschu  he gegen den, sich an ihnen vorbeibewegenden Gegen  stand 6 gerichtet sind. Auf dem Gegenstand 6 ist ein       ferromagnetisches    Gegenstück 7 befestigt. Letzteres ist  so am Gegenstand 6 angebracht, dass es gegen die Pol  schuhe der Elektromagnete gerichtet ist.

   Die Bremswir  kung entsteht an der Reibfläche des Gegenstückes und  an der Reibfläche eines Bremsbelages 8, welcher am  Träger 5 derart angeordnet ist, dass seine Reibfläche ein  wenig über die Polschuhe der Elektromagnete vorsteht.  In einem vorbestimmten Abstand von der Bremsstrecke  ist ein Taster 9 mit einem elektrischen Kontakt, welcher  schliesst, wenn der zu bremsende Gegenstand 6 sich in  der Pfeilrichtung 10 auf die Bremseinrichtung zu be  wegt, angeordnet. Die Abstände von Mitte zu Mitte der  Elektromagnete entsprechen ungefähr der Länge des  Gegenstückes 7.  



  Auf diese Weise wirkt jeder einzelne Elektromagnet  in der Reihenfolge     1-4    auf das Gegenstück 7 ein und  kann, je nach Erregungszustand eine entsprechende  Bremswirkung erzeugen.  



  Die     Fig.    2 zeigt die Art, wie die     einzelnen    Wicklun  gen der Elektromagnete     1-4    geschaltet sind. Die beiden  Anschlussklemmen 10 und 11 sind für den Anschluss  an eine nicht     dargestellte    Gleichstromquelle bestimmt.  In Reihe zu den     hintereinandergeschalteten    Wicklungen  der Elektromagnete liegt ein Kontakt 12 eines abfall  verzögerten und nicht dargestellten Relais, dessen       Stromkreis        durch    den     Kontakt    des Tasters 9     ge-          schlossen    wird.

   Dieser Vorgang bewirkt,     wie    in der       Fig.    3 graphisch dargestellt, dass dieses abfallverzögerte      Relais in der Zeitspanne a=g angezogen bleibt.     Ausser-          dem    wird mit Hilfe einer weiteren, nicht dargestellten,  Relaisschaltung bewirkt, dass in der Zeitspanne b-c der  Kontakt 14, in der Zeitspanne c-d die Kontakte 15 und  16, in der Zeitspanne d-e der Kontakt 17 und in der  Zeitspanne e-f der Kontakt 13 geschlossen wird. Die  Elektromagnete werden demnach in Zweiergruppen in  der     Bewegungsrichtung    des Gegenstandes 6 ein- bzw.  ausgeschaltet.  



  Die     Bremswirkung    entsteht auf folgende Art. Der  Gegenstand 6     bewegt    sich mit einer beliebigen, jedoch  unterhalb eines festgelegten     Maximalwertes    liegenden,  Geschwindigkeit auf die Bremsvorrichtung zu. Beim  Passieren des Tasters 9 wird durch diesen, der oben dar  gelegte, zeitliche Ablauf der Erregung der Elektroma  gnete eingeleitet. In einem Zeitpunkt zwischen a-c  kommt der Gegenstand in den Wirkungsbereich des er  regten Elektromagneten 1 und wird gebremst. Ist die  Geschwindigkeit des Gegenstandes schon so klein ge  worden, dass er in der Zeitspanne b-c den Bereich des  Elektromagneten 1 noch nicht verlassen hat, wird die  Bremswirkung im Zeitpunkt c durch Abschaltung der  Erregung des Elektromagneten 1 aufgehoben.

   Der Ge  genstand kann seine Bewegung ungehindert fortsetzen  bis er in den Bereich des zweiten Elektromagneten ein  trtt.     Isst    die     Geschwindigkeit    zu     klein,    um vor Ablauf  der Zeitspanne c-d den Wirkungsbereich des zweiten  Elektromagneten zu durchlaufen,     wird    die     Bremswirkung     im Zeitpunkt d wieder aufgehoben und der Gegenstand  kann sich     ungehindert    auf den Wirkungsbereich des  dritten Elektromagneten zu bewegen, usw. Am Ende der  Bremseinrichtung hat der Gegenstand nur noch einen  bestimmten wünschbaren Gehalt an     kinetischer    Energie,  welcher nur wenig vom ursprünglichen Energiegehalt  abhängig ist.  



  Die Erregungsdauer der Elektromagnete und die  Erregungsströme werden einmalig eingestellt und für den       Normalbetrieb    nicht mehr verändert. Diese Einstellung       erfolgt    derart,     dass    der Gegenstand 6     mit    der     im    Be  trieb     grösstmöglichen        Geschwindigkeit    und dem     grössten     Gewicht auf der ganzen Bremsstrecke gebremst wird.

    Besitzt der zu bremsende Gegenstand weniger     kinetische     Energie, sei es durch     geringeres    Gewicht oder kleinere  Geschwindigkeit, so wird er die, durch die Elektroma  gnete gebildeten, einzelnen Bremswegabschnitte nicht in       der    voraus     bestimmten        Zeitdurchlaufen,        wobei    dann     je-          weilen    auf gewissen Strecken keine Bremsung stattfindet,  d. h. der effektive Bremsweg     wird    dadurch verkürzt.  Die Bremswegverkürzung ist vom Gehalt an kinetischer  Energie des     zu    bremsenden Gegenstandes abhängig und  stellt sich von selbst ein.

   Es ist also nicht nötig, den Ge  halt an     kinetischer    Energie erst festzustellen und dann  die Bremswirkung entsprechend dieser Grösse zu steu  ern.    Werden, wie im     beschriebenen        Ausführungsbeispiel     als Bremsbetätigungsorgane Elektromagnete verwendet,  so kann das noch mit einem weiteren Vorteil verbunden  sein, indem die Bremswirkung durch Wirbelstromeffekte  im Gleitstück 7 erhöht wird. Diese zusätzliche Brems  wirkung ist ebenfalls von der Geschwindigkeit abhängig  und unterstützt die selbstregulierende Steuerung des ge  samten Bremseffektes.

   Ausserdem ist bei der Verwen  dung von     Elektromagneten        kein        Geigenlager        notwendig,     weil die Reibflächen aneinandergezogen werden.  



  Um die Bremseinrichtung Temperatur- oder Witte  rungseinflüssen anzupassen, ist der Erregerstrom vor  zugsweise manuell einstellbar.  



  Es sei bemerkt, dass sich die Erfindung nicht auf  das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt,  die einzelnen hintereinander     angeordneten    Abschnitte  der Bremsstrecke können auch rein mechanisch, z. B.  durch Nockenscheiben, nacheinander zu bestimmten  Zeiten betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Abbremsen eines sich auf einer ge gebenen Bahn bewegenden Gegenstandes in Abhängig keit der ihm innewohnenden kinetischen Energie, wobei die Bremsstrecke in mehrere Bremsabschnitte unterteilt ist und ein vor der Bremsstrecke angeordnetes An sprechelement beim Vorbeibewegen des Gegenstandes ein Signal an eine Steuervorrichtung abgibt, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuervorrichtung die Brems abschnitte, einzeln oder in Gruppen, für vorbestimm bare Zeitintervalle und in der Reihenfolge,
    in welcher der Gegenstand in den Bereich .der Bremsstrecke ein tritt, zur Wirkung bringt. PATENTANSPRUCH II Bremseinrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem beweglichen und einem ortsfesten Teil, jedem Bremsabschnitt zugeteilten Bremsbetätigungsorganen und einem Gegenstück, wobei von den Bauteilen - Bremsabschnitte und Gegenstück das eine am ortsfesten Teil und das andere am bewegli chen Gegenstand angeordnet ist,
    gekennzeichnet durch eine vom Ansprechelement auslösbare und die Betäti gungsorgane automatisch in bestimmter Reihenfolge be- tätigende Steuervorrichtung. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zeitintervalle alle gleich lang dauern und dass sie durch einen Nockenschalter erzeugt werden. z. Bremseinrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Bremskraft der einzelnen Bremsabschnitte einstellbar ist.
CH1199266A 1966-08-19 1966-08-19 Verfahren zum Abbremsen eines Gegenstandes und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens CH461568A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0897847A1 (de) * 1997-08-18 1999-02-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Steuern einer Gleisbremse
CN112918508A (zh) * 2021-02-26 2021-06-08 华伍轨道交通装备(上海)有限责任公司 一种磁轨制动系统及磁轨制动控制方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0897847A1 (de) * 1997-08-18 1999-02-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Steuern einer Gleisbremse
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