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CH467595A - Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen - Google Patents

Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen

Info

Publication number
CH467595A
CH467595A CH956568A CH956568A CH467595A CH 467595 A CH467595 A CH 467595A CH 956568 A CH956568 A CH 956568A CH 956568 A CH956568 A CH 956568A CH 467595 A CH467595 A CH 467595A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cam
shells
dependent
shoe
shoes
Prior art date
Application number
CH956568A
Other languages
English (en)
Inventor
Pol Nowack Wilhelm Dr Rer
Original Assignee
Nowack Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nowack Wilhelm filed Critical Nowack Wilhelm
Priority to CH956568A priority Critical patent/CH467595A/de
Publication of CH467595A publication Critical patent/CH467595A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/08Devices for stretching special parts of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lokalen  Ausweitung von Schuhen mit dem Ziel, im Bereich von  empfindlichen Stellen des Fusses, wie z. B. Hühneraugen,  den Schuh lokal auszuweiten, um damit schmerzhafte       Berührungsstellen    zwischen Fuss und Schuh zu beseiti  gen.  



  Es ist ein     Schuhspanngerät    bekannt, welches aus  zwei mit Scharnier verbundenen Spannbacken besteht,  wobei letztere durch eine Mechanik, bestehend aus einer  Spindel mit Handgriff,     Widerlager    mit     Spindelmutter     und     Spreizkeil,        betätigt    werden.  



  Nachteil dieser Vorrichtung ist, dass sie viel Raum  beansprucht, da die     scharnierartige    Verbindung der bei  den Spreizelemente möglichst weit weg von der Schuh  spitze sein muss, um eine einigermassen parallele     Spreiz-          bewegung    der Spreizbacken im Bereich der Schuh  spitzen zu erreichen. Durch diese Baulänge und vor  allem durch den Umstand, dass dieses bekannte Gerät  aus     Holz    besteht, wird es sehr schwer und unhandlich.

    Der Hauptnachteil des bekannten Gerätes ist jedoch,  dass sich die beiden Spreizhälften bei der     Spreizbewe-          gung    nicht parallel voneinander wegbewegen, sondern  jede     Spreizhälfte    für sich ein     Kreisbogenstück    um die       Scharnieranlenkung    beschreibt. Dies führt dazu, dass  der Schuh im Bereich der Spitze mehr gespannt wird als  in seinem Mittelbereich. Gerade     im    Mittelbereich sitzen  jedoch sehr     empfindliche        Stellen    am Fuss, und gerade  hier soll     eine    lokale     Ausweitung    von Schuhwerk genauso  wirksam sein wie im Zehenbereich.  



  Die bereits erwähnte Spindel mit     Spindelmutter    hat  nicht nur den Nachteil vieler Bauteile und damit hoher  Fertigungskosten, sondern erfordert auch durch die ver  hältnismässig kleine     Spindelsteigung    viele Umdrehungen  am Handgriff, um den Schuh in der erforderlichen  Weise auszuweiten. Der Zeitaufwand beim Gebrauch ist  also nicht unerheblich.  



  Des weiteren sind     Schuhausweitmaschinen    bekannt,  bei denen sich beide Spannhälften parallel voneinander  wegbewegen. Diese Maschinen sind jedoch für den indi  viduellen Gebrauch nicht geeignet, da sie nur in Schuh-         werkstätten    zugänglich sind. Eine regelmässige Behand  lung der Schuhe, welche für eine Gesundung kranker  Füsse notwendig ist, ist also in diesem Fall mit vielen  Wegen und Unkosten verbunden.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, alle vorstehend ge  nannten Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu be  seitigen und eine individuell zu bedienende, aus wenigen  Bauteilen bestehende, technisch leicht zu bedienende  Vorrichtung zu schaffen.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist eine solche  mit spreizbaren Schalen und einer Spannvorrichtung; sie  ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schalen Parallel  führungen aufweisen und durch einen Nocken- bzw.  Kurvenmechanismus     voneinander    wegbewegbar sind.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich  nungen beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung  mit     mittig    eingeführtem Spannteil und zusammenge  schobenen Schalen, also vor Einschub in den Schuh,       Fig.    2 die Einzelteile der Vorrichtung in perspektivi  scher Darstellung,       Fig.    3 die Vorrichtung in Arbeitsstellung in einem  Halbschuh,       Fig.4        einen    Schnitt bzw. eine Ansicht nach der  Linie     IV-IV    von     Fig.    3.  



  Wie     Fig.    1 und 2 zeigen, besteht die komplette Vor  richtung 1 aus zwei spreizbaren Schalen 2, 3, welche  spiegelbildlich     gleich        zueinander    sind, sowie einer Spann  vorrichtung, bestehend zunächst aus Stange 4, Nocken 5,  Handgriff 6. Die beiden Schalen 2, 3 sind untereinander  mit Stangenführungen parallel geführt, zu denen in La  gerstücken 11, 12 der Schale 2 befestigte Führungsstifte  7 und 8 gehören, die in zugeordneten Führungsboh  rungen 9 und 10 in entsprechenden Vorsprüngen der  Schale 3 gleiten können. Zur Spannvorrichtung gehören  ferner an Querwandungen der Schalen ausgebildete,  etwa elliptische Kurvenflächen 13. Diese Kurvenflächen  sind besonders gut in     Fig.    4 zu erkennen.

   Mit 14 sind  bekannte halbkugelförmige     Weitungselemente    bezeich  net, welche jedoch auch flacher und kleiner bzw. grösser      ausgebildet sein können. In jedem Falle dürften sie aber       kalottenförmige    Gestalt haben. Diese Kalotten 14 be  sitzen Stifte 15, mit welchen sie in untere Lochreihen 16  und obere Lochreihen 17 eingesteckt werden können.  



  Wie     Fig.    3 im besonderen zeigt, erzeugen diese     ka-          lottenförmigen        Weitungselemente    Erweiterungen 19, 20  am Schuhwerk.  



  Die Funktionsweise der Vorrichtung ist nun fol  gende: Die Einzelteile gemäss     Fig.    2 werden so zusam  mengefügt, wie in     Fig.    1 dargestellt, und     zwar    wird der  Nocken 5 in die durch die Kurven 13 begrenzte Mulde  einer der Schalen 2, 3 eingelegt und die andere Schale  sodann     darübergeschoben.    So entsteht eine in     Fig.    1  dargestellte zusammengebaute Anordnung. Dann wer  den die     kalottenförmigen        Weitungselemente    14 an den  gewünschten Stellen angebracht und das Ganze in den  Schuh 18 eingeschoben.  



  Zur Behandlung sämtlicher Schuhgrössen ist es ledig  lich notwendig, zweierlei Schalengrössen zu verwenden.  Die Spannvorrichtung 4, 5, 6 hingegen braucht niemals  ausgetauscht zu werden und ist sowohl für grosse wie  auch für kleine Schalen verwendbar.  



  Nachdem die Vorrichtung bis an die Spitze des  Schuhs 18 gemäss     Fig.    3 geschoben ist,     wird    der Hand  griff 6 um lediglich maximal 90  verdreht. Damit ist  bereits der volle     maximale    Spannweg und die     maximale     Spannkraft erreicht. Es ist dabei gleichgültig, ob die Be  dienungsperson nach links oder rechts dreht, da der  Nocken im Querschnitt     symmetrisch    ist. Auch ist es  gleichgültig, ob der linke oder der rechte Schuh bearbei  tet wird, da die Schalen spiegelbildlich zueinander aus  gebildet     sind.     



  Nach der erfolgten Wirkung nach einem bestimm  ten Zeitraum wird nun die Vorrichtung wieder aus dem  Schuh herausgenommen. Dies geschieht folgenderma  ssen: Der     Handgriff    wird wieder in senkrechte Position  gebracht, was bedeutet, dass sich der Nocken auch wie  der in senkrechte Position bewegt und die Schalen her  ausgezogen werden können. Günstig ist dabei, dass - wie       Fig.    4 insbesondere zeigt - der     Führungsstift    8     hinter     dem Nocken 5     liegt    und damit als Traverse     zwischen     den beiden Schalen wirkt, wodurch diese mühelos aus  dem Schuh herausgezogen werden können.

   Auch im  Transportzustand gemäss der     Fig.    1 kann dadurch die  Vorrichtung am Handgriff 6 getragen werden, ohne  auseinanderzufallen.  



  Die Vorrichtung ermöglicht also ein gleiches Span-         nen    sowohl im     Schuhspitzenbereich    wie auch     im    Schuh  mittelbereich.  



  Im     Ausführungsbeispiel    sind zwei Kurvenbahnen 13  angegeben. Es wäre genauso gut denkbar, nur eine ein  zige     mittige    Kurvenbahn 13 und einen entsprechend  kurzen Nocken 5 vorzusehen.  



  Auch könnten die     Führungselemente    7, 8 in der  einen Schale angegossen sein und     in    entsprechende Aus  nehmungen der anderen Schale passen, wodurch eine  anderweitige Befestigung der     Führungselemente    entfällt.  



  Die     Vorrichtung    hat dank     geringer    Wandstärke der  Schalen ein geringes Gewicht und kann deshalb auch  sehr gut auf Reisen mitgenommen werden.  



  Ihre Teile können sowohl aus Kunststoff gespritzt  oder gepresst sein wie auch aus     Metallguss    oder Spritz  guss hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen mit spreizbaren Schalen (2, 3) und einer Spannvorrich tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalen (2, 3) Parallelführungen (7, 8, 9, 10) aufweisen und durch einen Nocken- bzw. Kurvenmechanismus (5, 13) von einander wegbewegbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Parallelführungselemente ein- stückig mit der jeweiligen Schale ausgebildet sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei Reihen von Löchern (16, 17) zur Aufnahme von kalottenförmigen Weitungs- elementen (14) auf jeder Schale vorgesehen sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Nocken (5) und die mit dieser zusammenwirkenden Kurvenbahnen (13) elliptische Form haben. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Führungselement (8) nahe der Betätigungsstange (4) des Nocken- bzw.
    Kurvenmecha nismus und hinter dem Nocken (5) gelegen ist, wodurch diese Stange als Traverse und Widerlager zum Auszie hen der Schalen dient. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einzelteile aus Metallguss oder Metallspritzguss oder aus Kunststoff-Spritzguss oder -Pressguss bestehen.
CH956568A 1968-06-27 1968-06-27 Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen CH467595A (de)

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CH467595A true CH467595A (de) 1969-01-31

Family

ID=4353305

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CH956568A CH467595A (de) 1968-06-27 1968-06-27 Vorrichtung zur lokalen Ausweitung von Schuhen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2236806C2 (ru) * 1999-12-27 2004-09-27 Эс Эйч Ти Ко., Лтд. Обувное исправляющее устройство

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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RU2236806C2 (ru) * 1999-12-27 2004-09-27 Эс Эйч Ти Ко., Лтд. Обувное исправляющее устройство

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