Vorrichtung zum genauen Ablängen von Schläuchen, Rohren, Stangen, Strängen und Leisten aus Gummi oder Kunststoff Im Bauwesen werden in neuerer Zeit sehr häufig Gummi und gehärtete oder nicht gehärtete Kunststoffe verwendet. So werden z. B. beim Erstellen von Scha lungen Rohre aus gehärtetem Kunststoff als Distanz halter, für Installationszwecke Schläuche aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff, zur Abdichtung von Fugen, Stränge oder Schläuche aus Gummi oder gummi ähnlichem Kunststoff verwendet. Auch Sockelleisten und dergleichen werden oft aus Kunststoff hergestellt.
Da der artige Werktsücke meistens in sehr verschiedenen Längen benötigt werden, ist es nicht wirtschaftlich und oft auch gar nicht möglich, derartige Werkstücke aller benötigten Längen auf Vorrat zu halten und, da das Ablängen von Hand sehr zeitraubend und deshalb teuer ist, be steht das Bedürfnis nach einer einfachen, auch von ungelernten Arbeitern leicht zu bedienenden Abläng- vorrichtung, die leicht zu transportieren und auf jedem Bau- oder Werkplatz aufzustellen ist und die keiner Antriebsmaschine bedarf. Dieses Bedürfnis soll durch den Erfindungsgegenstand befriedigt werden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum ge nauen Ablängen von Schläuchen, Rohren, Stangen, Strängen und Leisten aus Gummi oder Kunststoff, wel che dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen auf einer Unterlage festgeschraubten Ständer besitzt, wel cher aus einer Grundplatte, zwei im Abstand nebenein ander auf dieser Grundplatte aufgeschweissten Säulen und einem die oberen Enden der Säulen verbindenden, mittels Schrauben auf diese aufgeschraubten Oberteil besteht, dass die beiden Säulen an ihren einander zuge wendeten Seiten je eine sich über ihre ganze Höhe er streckende Führung aufweisen, in welche ein unteres Messer eingelegt ist und in welchen Führungen ein oberes Messer geführt ist,
welches lösbar am unteren Ende eines in einer mitten auf den mit einer entspre chenden Öffnung versehenen Oberteil aufgeschweissten Führungsbüchse geführten, einen Kopf aufweisenden Stössels befestigt ist, welcher Stössel durch eine Druck feder in seine obere Grenzstellung, in welcher die Oberkante des an ihm befestigten Messers an der Un- terseite des Oberteiles anliegt, gedrückt ist, und dass auf der Grundplatte vor den beiden Säulen eine zur Schnittfläche senkrecht gerichtete Führungsrinne auf- geschweisst und in der einen Säule eine Führung für eine mittels einer Flügelschraube festklemmbare An schlagstange, an deren hinter den Säulen liegendem Ende ein Anschlag befestigt ist, vorgesehen ist.
Mittels einer solchen Vorrichtung kann auch ein ungelernter Arbeiter die benötigten Werkstücke in kür zester Zeit massgenau von einem Vorratsstück abtren nen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform der Vorrichtung zum genauen Ablängen von Schläuchen, Rohren, Stangen, Strängen und Leisten aus Gummi oder Kunststoff gemäss der Erfindung schaubildlich dargestellt.
Die dargestellte Vorrichtung, die auf einer Werk bank oder einem geeigneten Balken festgeschraubt wird, dient zum genauen Ablängen von Rohren aus gehärtetem Kunststoff, die z. B. als Distanzhalter bei der Herstellung einer Schalung dienen sollen. Sie be sitzt einen Ständer, welcher aus einer Grundplatte 1, zwei im Abstand nebeneinander auf dieser Grundplatte 1 aufgeschweissten Säulen 2 rechteckigen Querschnit tes und einem die oberen Enden dieser Säulen 2 ver bindenden Oberteil 3, welcher mittels Schrauben 4 auf den oberen Enden der Säulen 2 festgeschraubt ist, be steht. Die beiden Säulen 2 weisen in ihren einander zugewendeten Seiten je eine sich über ihre ganze Höhe erstreckende Führung 2a auf, in welche ein auf der Grundplatte 1 aufsitzendes, unteres Messer 5 eingelegt ist.
In den Führungen 2a der Säulen 2 ist ferner ein oberes Messer 6 verschiebbar geführt, welches in einem Längsschlitz des unteren Endes eines Stössels 7 eingesetzt und in diesem mittels einer Innensechskant- schraube 8 befestigt ist. Der Stössel 7 ist in einer mit ten auf den Oberteil 3, der eine entsprechende Öffnung besitzt, aufgeschweissten, vertikalen Führungsbüchse 9 geführt und weist an seinem oberen Ende einen Kopf 7a auf. Auf dem Stössel 7 ist zwischen der Führungs- büchse 9 und dem Kopf 7a eine Druckfeder 10 ange ordnet, welche den Stössel nach oben drückt, bis sich das obere Messer 6 an der Unterseite des Oberteiles 3 anlegt.
Auf die Grundplatte 1 ist in der Mitte vor den beiden Säulen 2 eine senkrecht zur Schnittebene ge richtete, waagrechte Führungsrinne 11 für das Vorrats stück, von welchem das Werkstück abgetrennt werden soll, aufgeschweisst. Ein Messanschlag 12 ist fest auf dem hinter den Säulen 2 liegenden hinteren Ende einer Anschlagstange 13 angeordnet, welche in einer Füh rung 2b in der einen Säule 2 geführt und in dieser mit tels einer Flügelschraube 14 festklemmbar ist.
Mittels eines auf die Führungsrinne 11 aufgelegten Massstabes wird bei gelöster Flügelschraube 14 die Anschlagstange 13 mit dem Anschlag 12 in der Füh rung 2b verschoben, bis der Anschlag 12 in einem Abstand von der Schnittebene der beiden Messer 5 und 6, welcher der verlangten Länge des Werkstückes entspricht, liegt, worauf die. Anschlagstange 13 mittels der Flügelschraube 14 in ihrer Führung 2b festge klemmt wird.
Nach Entfernen des Massstabes wird das Vorratsstück, von welchem das Werkstück abgetrennt werden soll, in die Führungsrinne 11 gelegt und in die ser zwischen den Messern 5 und 6 hindurch vorgestos sen, bis es am Anschlag 12 ansteht. Hierauf wird mit tels eines Holzhammers o. dgl. ein Schlag auf den Kopf 7a des Stössels 7 geführt, wodurch der Stössel 7 mit dem oberen Messer 6 entgegen der Wirkung der Druckfeder 10 schlagartig nach unten verschoben wird und dabei das Werkstück vom Vorratsstück abgetrennt wird.
Der Stössel 7 mit dem oberen Messer 6 kehrt hierauf unter der Wirkung der Druckfeder 10 in seine obere Grenzstellung zurück, so dass das Vorratstück sofort wieder vorgeschoben und ein weiteres Werk stück gleicher Länge von ihm abgetrennt werden kann.
Da, wie bereits erwähnt, die beschriebene und dar gestellte Vorrichtung zum Ablängen von Rohren aus gehärtetem Kunststoff bestimmt ist, sind ihre Messer 5 und 6 genau übereinander geführt und weisen kreisbo genförmige Schneiden 5a bzw. 6a auf, wobei die grösste lichte Höhe, welche, wenn die beiden Messer 5 und 6 aufeinander treffen, zwischen den Schneiden 5a und 6a verbleibt, etwas kleiner ist als der Innendurch messer des abzulängenden Werkstückes. Das Werk stück wird hierbei gleichsam vom Vorratsstück abge sprengt.
Sollen Werkstücke von einem Vorratsstück anderen Durchmessers abgetrennt werden, brauchen lediglich die Messer 5 und 6 durch andere Messer, de ren bogenförmige Schneiden einen entsprechend ande ren Radius aufweisen, ersetzt zu werden, was nach Lösen des Oberteiles 3 von den Säulen 2 ohne weiteres möglich ist. Für andere Zwecke, z. B. zum Ablängen von Schläuchen und Strängen aus Gummi oder gummi ähnlichem Kunststoff, können die Messer 5 und 6 in den Führungen 2a der Säulen 2 auch so angeordnet und geführt sein, dass das obere Messer 6 am unteren gleitet und seine Schneide 6a beim Abtrennen des Werkstückes bis unter die Schneide 5a des unteren Messers 5 gelangt.
Zum Ablängen von Leisten können auch Messer mit geraden Schneiden verwendet werden.
Zum Nachschleifen oder Auswechseln der Messer 5 und 6 werden die Schrauben 4 gelöst und der Ober- teil 3 mitsamt dem Stössel 7 und dem an diesem befe stigten oberen Messer 6 abgehoben. Das Messer 6 kann durch Ausschrauben der Innensechskantschraube 8 vom Stössel gelöst werden. Das untere Messer 5 kann nach Abheben des Oberteiles 3 ohne weiteres aus seinen Führungen 2a herausgehoben werden.
Device for the precise cutting to length of hoses, pipes, rods, strands and strips made of rubber or plastic In recent times rubber and hardened or non-hardened plastics have been used very frequently. So z. B. when creating scarf conditions tubes made of hardened plastic as spacers, hoses made of rubber or rubber-like plastic for installation purposes, for sealing joints, strands or hoses made of rubber or rubber-like plastic. Skirting boards and the like are also often made of plastic.
Since such work pieces are usually required in very different lengths, it is not economical and often not even possible to keep such work pieces of all required lengths in stock and, since cutting to length by hand is very time-consuming and therefore expensive, there is a need for a simple cutting device that is easy to use even by unskilled workers, is easy to transport and can be set up on any construction or work site and does not require a drive machine. This need is to be satisfied by the subject matter of the invention.
The invention relates to a device for precisely cutting hoses, pipes, rods, strands and strips made of rubber or plastic, wel che is characterized in that it has a stand screwed to a base, wel cher from a base plate, two spaced apart other pillars welded onto this base plate and an upper part that connects the upper ends of the pillars and is screwed onto them by means of screws, the two pillars each have a guide extending over their entire height into which a lower knife on their sides facing each other is inserted and in which guides an upper knife is guided,
which is detachably attached to the lower end of a guided in the middle of the welded with a corresponding opening on the upper part of the guide bushing, a head having a plunger, which plunger by a compression spring in its upper limit position, in which the upper edge of the knife attached to it the underside of the upper part rests, is pressed, and that on the base plate in front of the two pillars a guide channel perpendicular to the cut surface is welded and in one pillar a guide for a stop rod that can be clamped by means of a wing screw, on the one behind the pillars a stop is attached to the lying end, is provided.
By means of such a device, even an unskilled worker can separate the required workpieces from a stock item in a very short time with precise dimensions.
In the drawing, an example Ausfüh approximately form of the device for the precise cutting of hoses, pipes, rods, strands and strips made of rubber or plastic according to the invention is shown diagrammatically.
The device shown, which is screwed to a work bench or a suitable beam, is used for the precise cutting of pipes made of hardened plastic, which z. B. to serve as a spacer in the manufacture of formwork. You be seated a stand, which consists of a base plate 1, two spaced apart columns 2 rectangular cross sections welded on this base plate 1 and the upper ends of these columns 2 ver binding upper part 3, which by means of screws 4 on the upper ends of the columns 2 is screwed tight. The two columns 2 each have on their sides facing one another a guide 2a extending over their entire height, into which a lower knife 5 seated on the base plate 1 is inserted.
In the guides 2a of the columns 2, an upper knife 6 is also slidably guided, which is inserted in a longitudinal slot of the lower end of a plunger 7 and fastened in this by means of a hexagon socket screw 8. The plunger 7 is guided in a with th on the upper part 3, which has a corresponding opening, welded, vertical guide bushing 9 and has a head 7a at its upper end. A compression spring 10 is arranged on the plunger 7 between the guide bushing 9 and the head 7a and presses the plunger upward until the upper knife 6 rests on the underside of the upper part 3.
On the base plate 1 in the middle in front of the two columns 2 is a perpendicular to the cutting plane GE directed, horizontal guide channel 11 for the supply piece from which the workpiece is to be separated, welded. A measurement stop 12 is fixedly arranged on the rear end of a stop rod 13 located behind the columns 2, which is guided in a guide 2b in the one column 2 and can be clamped in this with means of a wing screw 14.
By means of a ruler placed on the guide channel 11, the stop rod 13 with the stop 12 in the Füh tion 2b is moved with the wing screw 14 loosened until the stop 12 is at a distance from the cutting plane of the two knives 5 and 6, which is the required length of the workpiece corresponds to what the. Stop rod 13 is clamped Festge by means of the wing screw 14 in its guide 2b.
After removing the scale, the supply piece from which the workpiece is to be separated is placed in the guide channel 11 and vorgestos sen in the water between the knives 5 and 6 until it hits the stop 12. Then a blow to the head 7a of the plunger 7 is performed by means of a wooden hammer or the like, whereby the plunger 7 with the upper knife 6 is abruptly shifted downward against the action of the compression spring 10 and the workpiece is separated from the supply piece.
The plunger 7 with the upper knife 6 then returns to its upper limit position under the action of the compression spring 10, so that the stock item can be pushed forward again immediately and another work piece of the same length can be separated from it.
Since, as already mentioned, the device described and presented is intended for cutting pipes made of hardened plastic to length, their knives 5 and 6 are guided exactly one above the other and have circular cutting edges 5a and 6a, the greatest clear height, which, when the two knives 5 and 6 meet, remains between the cutting edges 5a and 6a, is slightly smaller than the inner diameter of the workpiece to be cut to length. The work piece is here as it were blasted from the stock piece.
If workpieces are to be separated from a stock piece of a different diameter, only the knives 5 and 6 need to be replaced by other knives, de ren arcuate blades have a corresponding ande ren radius, which is easily possible after loosening the upper part 3 from the columns 2 . For other purposes, e.g. B. to cut hoses and strands of rubber or rubber-like plastic, the knives 5 and 6 can also be arranged and guided in the guides 2a of the columns 2 so that the upper knife 6 slides on the lower and its cutting edge 6a when cutting off the Workpiece reaches below the cutting edge 5a of the lower knife 5.
Knives with straight cutting edges can also be used to cut strips to length.
To regrind or replace the knives 5 and 6, the screws 4 are loosened and the upper part 3 together with the ram 7 and the upper knife 6 attached to it are lifted off. The knife 6 can be detached from the ram by unscrewing the hexagon socket screw 8. The lower knife 5 can easily be lifted out of its guides 2a after the upper part 3 has been lifted off.