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CH450815A - Verwendung einer Legierung eines Platinmetalls als Werkstoff für die Herstellung von Zündkerzenelektroden - Google Patents

Verwendung einer Legierung eines Platinmetalls als Werkstoff für die Herstellung von Zündkerzenelektroden

Info

Publication number
CH450815A
CH450815A CH272064A CH272064A CH450815A CH 450815 A CH450815 A CH 450815A CH 272064 A CH272064 A CH 272064A CH 272064 A CH272064 A CH 272064A CH 450815 A CH450815 A CH 450815A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alloy
spark plug
alloys
plug electrodes
manufacture
Prior art date
Application number
CH272064A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Dr Ruthardt
Hermann Dr Speidel
Original Assignee
Heraeus Gmbh W C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heraeus Gmbh W C filed Critical Heraeus Gmbh W C
Publication of CH450815A publication Critical patent/CH450815A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/04Alloys based on a platinum group metal
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C27/00Alloys based on rhenium or a refractory metal not mentioned in groups C22C14/00 or C22C16/00

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description


  Verwendung     einer    Legierung eines     Platinmetalls    als Werkstoff für die Herstellung  von     Zündkerzenelektroden       Die     Erfingung    bezieht sich auf die Verwendung  einer     Legierung    eines. Platinmetalls; als Werkstoff für  die     Herstellung    von     Zündkenzenelektroden.     



  Für die Herstellung von     Zündkerzenelektroden     wurden früher     Unedehnetallegierun;gen    verwendet, die  kein     Platinmetall    enthielten. Diese Legierungen zeigten  jedoch     infolge    der hohen Temperaturbeanspruchung  und vor allem auf Grund ihrer Unbeständigkeit     gegenr     über korrodierenden Einflüssen nur eine sehr geringe  Lebensdauer.  



  Neben diesen     Unedelmetallegierungen    sind auch       gesinterte        Werkstoffe    aus     Platin        oder    einem ande  ren     Metall        der    Platingruppe sowie aus Legierungen, in  denen eines dieser Metalle den Hauptbestandteil bildet,  bekannt geworden, die ein oder mehrere. schwer  schmelzbare Oxyde enthalten und die Fähigkeit haben,  hohen Temperaturen und     korrodierenden    Einwirkun  gen zu widerstehen.

   Sie werden für die Herstellung von  Gegenständen, wie Drähten oder Blechen, verwendet,  die bei hohen Temperaturen eingesetzt werden, bei  spielsweise für Katalysatoren, für Teile für die Herstel  lung und Behandlung von geschmolzenem Glas, für       Thermoelemente,        Heizelemente    sowie auch     als        Elektro-          denmaterial,

      wobei sich die     Werkstoffe        auf    Grund     ihrer     durch den hohen     Edelmetallanteil    bedingten guten  Eigenschaften bei hohen Temperaturen und unter kor  rodierenden Bedingungen gegenüber den bisher ver  wendeten Werkstoffen durch eine erhebliche Steigerung  der Lebensdauer ausgezeichnet und im Gebiet der       Hochtemperaturanwendung    einen     einwandfreien    Fort  schritt gebracht haben.  



  Die bekannten Legierungen stellen     Sinterlegierun-          gen    dar unter Zusatz von Oxyden, die ihrerseits einer       Rekristallisation    und     Kornvergröberung    der Edelme  talle bei hohen     Temperaturen,    die im     allgemeinen    eine       Verschlechterung    der mechanischen Eigenschaften zur  Folge hat, entgegenwirken.

   Als weitere Legierungspart  ner der     Platinmetalle    sind neben den Oxyden noch die  Metalle Wolfram und     Molybdän    erwähnt, die in Men-         gen        von    1     bis    8     %,        vorzugsweise        von    4     bis    6     %,        ver-          wendet    werden.  



  überraschenderweise wurde nunmehr gefunden,  dass die Lebensdauer eines     Werkstoffes    auf     Platinme-          tallbasis    für die     Herstellung    von     Zündkerzenelektro-          den    noch erheblich gesteigert werden kann, wenn die  Menge der zugesetzten     Unedelmetalle    erhöht wird.  



  Erfindungsgemäss wird als Werkstoff für die Her  stellung von     Zündkerzenelektroden    eine     Legierung     eines     Platinmetalles    verwendet, die neben Platin,     Palla-          dium,        Rhodium        und/oder        Iridium        10        bis        50        %        Wolf-          ram,        Rhenium        und/oder        Molybdän        enthält.     



  Ausserdem können die Metalle     Tantal,        Niob,    Titan       und/oder        Zirkon    als Legierungskomponenten verwen  det werden.  



  Es war auf Grund der Erfahrungen, die mit den  Legierungen des Standes der Technik gesammelt wor  den     sind.,    nicht vorauszusehen, dass gerade durch die  Erhöhung des Anteils der     Unedehnetalle    in der Platin  metallegierung, von denen an sich bekannt war, dass  sie die Eigenschaften eines Werkstoffes für     Zündker-          zenelektroden    im allgemeinen nur ungünstig beeinflus  sen,

   nun gerade in bezug auf die Lebensdauer der       Edelmetallegierungen    ein     Fortschritt        erzielt    werden  kann     und    dass sich gerade diese Legierungen durch  besondere Temperaturbeständigkeit und gleichzeitig  auch durch Korrosionsfestigkeit auszeichnen.  



  Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Legierungen  auf dem Schmelz- oder auf dem     Sinterwege    hergestellt  sind. Besonders bewährt haben sich. geschmolzene       Legierungen        mit        bis        zu        20        %        Wolfram        und        gesinterte          Legierungen    mit bis zu 30 0/a     Wolfram:

       Den     Edelmetallegierungen    können     zur        Komverfeine-          rang    ein oder     mehrere    Oxyde hinzugefügt und so die Re  kristallisation bei hohen     Temperaturen        ausgeschaltet        und     du     Elektronenaustritt        erleichtert        werden.    Als Oxyde,

   die       vorzugsweise        in        Mengen        bis        zu        1%        in        den        Legierungen     zugegen sein können, haben sich vor allem schwer  schmelzbare Oxyde     bewährt,    und zwar     insbesondere     die Oxyde der Metalle der     Nebengruppen    des Periodi-           schen    Systems einschliesslich der Oxyde der seltenen  Erden. Besonders bewährt haben sich die Oxyde von       Zirkon,        Thorium    und Chrom.  



  Die Legierungen können nach den dem Fachmann  geläufigen Verfahren zur Herstellung von     Schmelz-          bzw.        Sinterlegierungen    gewonnen werden; sie zeichnen  sich bei ihrer Anwendung als Werkstoff für     Zündker-          zenelektroden    auch gegenüber den bekannten Legie  rungen auf     Edelmetallbasis    durch eine erheblich gestei  gerte Lebensdauer aus und bringen auf diesem Spezial  gebiet einen wesentlichen Fortschritt.  



  Legierungen des Platins mit     Molybdän    oder Wolf  ram mit einem höheren Gehalt an diesen     Uriedelmetal-          len    sind wohl bereits als Werkstoffe     für    die     Herstellung     von elektrischen Kontakten vorgeschlagen worden, bei  spielsweise für die Anwendung in Relais, wo sich diese  Legierungen vor allem auch bei höheren Strombela  stungen sehr gut bewährt haben.

   Bei diesen elektri  schen Kontakten treten jedoch an sich schon während  ihres Einsatzes völlig andere Probleme auf,     als    dies bei       Zündkerzenelektroden    der Fall ist, indem die durch  direkte Berührung der beiden Kontaktpole mögliche  Spitzen- und Kraterbildung ausgeschaltet werden muss.  Zum anderen ist es gerade von diesen Legierungen  bekannt, dass sie nicht imstande sind, Funken zu zie-         hen,    also die Eigenschaft zu besitzen, die speziell für  einen Werkstoff für     Zündkerzenelektroden    wesentlich  ist.

   Eine Voraussage über die Verwendung dieses  Werkstoffes, speziell für     Zündkerzenelektroden    und  seine besondere Eignung für diesen Zweck, war nicht  zuletzt auch schon aus diesen Gründen für den Fach  mann nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung einer Legierung eines Platinmetalls als Werkstoff für die Herstellung von Zündkerzenelektro- den, enthaltend neben Platin, Palladium, Rhodium und/oder Iridium 10 bis 50 % Wolfram, Rhenium und/ oder Molybdän. UNTERANSPRÜCHE 1. Verwendung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine geschmolzene Legierung mit bis zu 20 0./o Wolfram verwendet wird. 2. Verwendung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine gesinterte Legierung mit bis zu 30 % Wolfram verwendet wird. 3.
    Verwendung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Legierung verwendet wird, die bis zu 1 % schwer schmelzbare Oxyde enthält.
CH272064A 1963-04-01 1964-03-04 Verwendung einer Legierung eines Platinmetalls als Werkstoff für die Herstellung von Zündkerzenelektroden CH450815A (de)

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DEH0048705 1963-04-01

Publications (1)

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CH450815A true CH450815A (de) 1968-04-30

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CH272064A CH450815A (de) 1963-04-01 1964-03-04 Verwendung einer Legierung eines Platinmetalls als Werkstoff für die Herstellung von Zündkerzenelektroden

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2421585A1 (de) * 1973-07-05 1975-01-30 Champion Spark Plug Co Zuendkerze
DE2530368A1 (de) * 1975-07-08 1977-01-20 Friedrich Von Dipl Stutterheim Zuendkerze

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