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CH455667A - Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches - Google Patents

Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches

Info

Publication number
CH455667A
CH455667A CH1399864A CH1399864A CH455667A CH 455667 A CH455667 A CH 455667A CH 1399864 A CH1399864 A CH 1399864A CH 1399864 A CH1399864 A CH 1399864A CH 455667 A CH455667 A CH 455667A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
individual
shafts
groups
forth
Prior art date
Application number
CH1399864A
Other languages
English (en)
Inventor
H Rossmann Rudolf
Original Assignee
Rueti Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rueti Ag Maschf filed Critical Rueti Ag Maschf
Publication of CH455667A publication Critical patent/CH455667A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/26Travelling-wave-shed looms
    • D03D47/262Shedding, weft insertion or beat-up mechanisms
    • D03D47/267Shedding mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Vorrichtung        zur        Bildung    eines Wanderfaches    Bei der Bildung von Wanderfächern, wie dies bei  spielsweise bei Webmaschinen mit Schützenkolonnen  nötig ist,     befinden    sich zu     einem    bestimmten Zeitpunkt  in jedem     Einzelfach    ein Teil der     Kettfäden    ganz oben  bzw. ganz unten, während alle anderen     Kettfäden    sich  in Bewegung     befinden,    d. h. sich gleichzeitig aufwärts  oder abwärts bewegen.

   Für eine einfache     Tuchbindung     würde dies bedeuten, dass zur korrekten Bildung     einer     wandernden Fachwelle aus jeder Welle jeweils nur ein  Faden mit den entsprechenden Fäden der anderen Welle  die gleiche     Bewegung    macht.     Sind    beispielsweise auf die  Webbreite 12 Fachwellen vorgesehen, so könnten bei  Verwendung von üblichen Webschäften     nur    je 12 ein  zelne     Kettfäden    auf dem     gleichen    Schaft     vereinigt    sein.

    Befänden sich nun     beispielsweise    bezogen auf     eine    Wel  lenlänge 100 Fäden im Oberfach und 100 Fäden im  Unterfach, so müssten bei dieser Webmaschine 2 X 100  Schäfte verwendet werden.  



  Man hat deshalb bereits bei einer     Webmaschine    ver  sucht, die Wanderwelle als Stufenwelle durch Hin- und  Herbewegen von zu     Gruppen    zusammengefassten Litzen  zu erzeugen. Das     Hin-    und Herbewegen der     einzelnen          Litzengruppen        erfolgt    dabei nicht durch einfache  Schäfte, wie sie bei der     gewöhnlichen    Fachbildung an  sich bekannt sind,

   sondern     jeweils    durch gesonderte je  der einzelnen     Litzengruppe    zugeordnete     Nockenschei-          ben.    Dadurch     ist    diese bekannte     Webmaschine    relativ  kompliziert und störanfällig. Ausserdem besitzen die     ein-          zelnen        Kettfäden    unterschiedliche Spannungen, was     eine     unsaubere Fachbildung und     einen    schlechten Schützen  lauf     bedingt.     



  Um diese     Nachteile    der bekannten     Webmaschinen     zu vermeiden, wird     erfindungsgemäss    ausgehend von  einer Vorrichtung zur Bildung     eines    Wanderfaches bei       Webmaschinen,    bei denen durch phasenverschobenes,       gruppenweises        Hin-    und     Herbewegen    der Litzen der das  Ober- bzw.

   Unterfach     bildenden        Kettfäden    hintereinan  der verlaufende Wanderwelle     gebildet    werden, vorge  schlagen, dass die Litzen des Ober- und Unterfaches je  der Halbwelle in     Gruppen    zusammengefasst und     die       gleichphasig     hin    und her bewegten     Litzengruppen    aller       Wanderwellen    auf einem gemeinsamen, geraden Schaft  rahmen befestigt sind, wobei die     einzelnen    Schäfte ent  sprechend der gewählten Gruppenanzahl phasenverscho  ben hin und her bewegt werden.

   Da     jeweils        Kettfäden     des Oberfaches und des Unterfaches auf dem gleichen  Schaft     vereinigt    sind, kann mit einer relativ kleinen  Schaftzahl eine Fachwelle erzeugt werden, die mit prak  tisch genügender Annäherung     an        eine    stufenlose Welle  einen ungehinderten Durchgang der Schützen gewähr  leistet.  



       Vorzugsweise        sind    die im Abstand einer halben  Fachwellenlänge     aufeinander    folgenden     Litzengruppen     von Oberfach und Unterfach auf je     einem        gemeinsamen     Schaftrahmen befestigt.

   Die einzelnen Schäfte können  über gegenseitig versetzte     Exzenterscheiben        einer    An  triebswelle, vorzugsweise über zwischengeschaltete He  belübersetzungen und vorzugsweise an beiden Enden in  der vorbestimmten gegenseitigen Phasenverschiebung  hin und her bewegt werden, und zwar erfolgt vorzugs  weise diese     Hin-    und     Herbewegung    der     einzelnen    Schäfte       sinusförmig.    Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung hat  es sich weiterhin     als        vorteilhaft    erwiesen,

   wenn bei     im     wesentlichen senkrecht zugeführten     Kettfäden    die  Schäfte in     t    wesentlichen waagrecht     hin    und her bewegt  werden. Dadurch ergibt sich     eine    besonders günstige       Webmaschinenbauart,    wie sie in dem Patent Num  mer 455 666 beschrieben     ist.     



  Der     Kettbaum    kann damit etwa in der Mitte im unteren  Teil des     Maschinenrahmens    gelagert sein und die     Kett-          fäden    können von diesem     Kettbaum    auf der Maschinen  vorderseite nach oben geführt werden,

   anschliessend bei  spielsweise zur Aufnahme von     Kettfädenwächterorganen     ein kurzes Stück annähernd waagrecht geführt     sein    und       dann    durch eine nachfolgend beschriebene     Kettfäden-          spannungsausgleichseinrichtung    unterführt und schliess  lich annähernd senkrecht im     Blickfeld    des Webers nach  oben geführt sein.

   Bei derartig annähernd waagrecht  liegenden Weblitzen führt dann das Riet zum     Schuss-          anschlag        Schwingbewegungen    auf und ab aus und das      abgezogene fertige Gewebe wird ebenfalls     annähernd     senkrecht abgeführt und auf einem oberhalb des     Kett-          baums        gelagerten    Wickelbaum aufgewickelt.     Dadurch          kann    der Weber die     Kett-    und     Schussfäden    sowie das  Gewebe auf     ein    und derselben Seite bedienen.  



  Gemäss einer     vorteilhaften    Weiterbildung der Vor  richtung nach der     Erfindung    werden die hin und her  bewegten     Kettfäden    durch eine jeder einzelnen Litzen  gruppe zugeordnete     Spanneinrichtung    gespannt gehalten,  und zwar vorzugsweise durch eine synchron mit den  hin und her bewegten Schäften angetriebene Stufenwelle,  deren     einzelne    jeder     Kettfadengruppe    von Ober- und  Unterfach zugeordnete     zylinderförmige    Stufenabschnitte  derart gegeneinander exzentrisch versetzt sind,

   dass die  durch die aufeinander folgende     Wanderfachbildung    er  zeugte Spannungsänderung der     einzelnen        Kettfadengrup-          pen    jeweils ausgeglichen     ist.    Dadurch wird erreicht,  dass die     Kettfäden    der wandernden Stufenwelle an jeder  Stelle gleichmässig gespannt gehalten werden, so dass  ein guter Schützenlauf möglich ist und die Faden  anschlagstelle eine gerade und ruhig stehende     Linie     bildet, wodurch die Gefahr einer     Kettstreifigkeit    an den  Grenzen der zusammengefassten Fadengruppen ausge  schaltet wird.  



  Da pro Wanderwelle die     Kettfäden    zweimal ange  spannt werden, wird die Stufenwelle doppelt so schnell  wie die     Exzenterscheiben    für den Schaftantrieb ange  trieben. Um weiterhin eine     Kettfadenbremsung    zu er  zielen, kann die Stufenwelle entgegen der     Kettfadenzu-          führrichtung    angetrieben werden.  



  Die     Erfindung    wird nachfolgend anhand schemati  scher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher  erläutert.  



       Fig.    1 zeigt schematisch eine     erfindungsgemässe    Auf  teilung der Ober- und     Unterfachwanderwellen    mittels       einzelner        Litzengruppen.     



       Fig.    2 zeigt die     Zuordnung    der     einzelnen    Litzen  gruppen zu den entsprechenden     gemeinsamen    Schaft  rahmen.  



       Fig.    3 zeigt in Seitenansicht und teilweise im Schnitt  die gegenseitig phasenverschobene     Anordnung    der par  allel hin und her bewegten Schaftrahmen sowie eine       Kettfadenspannungsausgleichsvorrichtung.     



       Fig.    4 zeigt eine Stufenwelle     in    Draufsicht.  



  Gemäss     Fig.    1     ist    das Ober- und Unterfach     einer     ganzen Wanderwellenlänge L in jeweils sechs Gruppen  1     bis    12 von der Breite L/6     aufgeteilt.    Zur Bildung der  schematisch angedeuteten Wanderwelle W müssen diese       einzelnen    Fadengruppen von der gezeichneten     Stellung     aus die durch Pfeile angedeutete     Bewegung        ausführen.     Man ersieht daraus, dass die     Kettfadengruppen    1, 2     und     3 sowie 10,

   11 und 12 im gezeigten Zeitpunkt gleich  zeitig eine     Abwärtsbewegung    und die     Kettfadengruppen     4, 5 und 6 sowie 7, 8 und 9 gleichzeitig     eine        Aufwärts-          bewegung    machen. Weiter ersieht man, dass die Gruppen  1 und 10, 2 und 11 sowie 3 und 12 bzw. die Gruppen 4  und 7, 5 und 8 sowie 6 und 9 - also     jeweils    Gruppen in  einem Abstand     einer    halben Fachwellenlänge L/2 -     ihre     Abwärts- bzw.

   Aufwärtsbewegung nicht nur zur glei  chen Zeit sondern auch bei gleicher Fachhöhe     ausführen.     Es     ist    also     möglich,    diese Gruppen auf einem gemein  samen Schaft zu     vereinigen.    Zur     Wanderfachbildung    be  nötigt man bei der erfindungsgemässen     Aufteilung    des  halb nicht     zwölf    sondern lediglich sechs     Einzelschäfte.     Auf jedem     Einzelschaft    befinden sich dabei im Abstand  einer halben     Fachwellenlänge    gleiche     Litzengruppen,

      wie  dies     in        Fig.    2 für die     Schäfte    A, B und C bezüglich der         Litzengruppen    1 und 10, 2 und 11 sowie 3 und 12  bzw. für die Schäfte D, E, F bezüglich der Litzen  gruppen 4 und 7, 5 und 8 sowie 6 und 9 gezeigt ist.  Die Schäfte A     bis    F können dabei in an sich     bekannter     Weise als Schaftrahmen ausgebildet sein und die Litzen I  sind     ebenfalls    in bekannter Weise in diesen Schaft  rahmen     eingehängt.     



  In     Fig.    3 ist gezeigt, wie die sechs Schäfte A bis F  zusammenwirken und für den in     Fig.    1 gezeigten Zu  stand gemäss den eingezeichneten Pfeilen phasenverscho  ben     hin    und her bewegt werden. Die Hin- und Herbe  wegung erfolgt dabei vorzugsweise im wesentlichen  waagrecht. Für eine gewöhnliche Tuchbindung genügt  es dabei, die Schäfte eine einfache phasenverschobene       Sinusbewegung    ausführen zu lassen. Eine derartige     Sinus-          bewegung    kann     beispielsweise    mit Hilfe von Exzentern  oder     Kurbeln    erzielt werden, wobei die Schäfte ohne  jeden Stoss arbeiten.

   In     Fig.    3 ist ein solcher Schaft  antrieb mit einem Exzenter 20 angedeutet. Im Falle des       gewählten    Ausführungsbeispiels mit sechs Schäften sind  entsprechend sechs     derartige    Exzenter 20 erforderlich,  die um je 60  versetzt auf der gleichen Welle 21 ange  ordnet     sind        und    mit den dazugehörigen Schubstangen 22  auf die entsprechenden Schäfte einwirken.  



  Die     Kettfäden    K jeder Fadengruppe werden bei der       erfindungsgemässen    Fachbildung, bei der also die ein  zelnen Schäfte parallel zueinander hin und her bewegt  werden,     jeweils    in der oberen     und        in    der unteren Stel  lung (Stellung des Schaftes A und des Schaftes D gemäss       Fig.    3) am stärksten gespannt, während sie in der Mittel  stellung entsprechend schlaff werden.  



  Gemäss     einer    Weiterbildung der Erfindung wird des  halb, wie dies in     Fig.    3 gezeigt     ist,    jede     Kettfadengruppe     K über     eine    entsprechende Spannrolle S     geführt,    welche  eine     derartige        Exzentrizität    besitzt und synchron mit  der     Schaftbewegung    angetrieben ist, dass die auftretende  Fadenverkürzung bzw.     Fadenverlängerung    ausgeglichen  wird.

   Die     exzentrischen    Rollen S werden vorzugsweise  nebeneinander auf einer Welle 25 aufgereiht, die sich  doppelt so schnell wie die     Exzenterwelle    21 für die       Schaftbewegung    drehen muss, da ja in der ganzen Fach  welle die Fäden     zweimal,    nämlich oben und unten, an  gespannt werden.

   Ist die Spannungslänge, d. h. die  Länge, um welche der Faden     in    der     Mittelstellung    ge  genüber der oberen bzw. unteren stärksten Fadenspan  nung     erschlafft,    x, so werden die Spannrollen S auf der  Welle 25 gegenüber dieser Wellenachse um x/2 ver  setzt, wie dies in den     Fig.    3     und    4 gezeigt     ist.     



  Die     Herstellung    der Stufenwelle mit den gegenein  ander     exzentrisch    versetzten Spannrollen S erfolgt ge  mäss den     Fig.    3 und 4 vorzugsweise derart, dass an der       Umfangsfläche    der Welle 25 der     Anzahl    der     gewählten     Fadengruppen je Wellenlänge entsprechend viele Längs  nuten 26 gleichmässig verteilt ausgebildet werden. Die  Spannrollen S werden dabei durch der Fadengruppen  breite entsprechend lang     bemessene    zylindrische Rohr  abschnitte gebildet.

   Für     aufeinanderfolgende    Spannrol  len S werden bei     in        Umfangsrichtung    entsprechend auf  einanderfolgenden     Längsnuten    26 Keile 27 eingesetzt,  so dass die Rohrabschnitte S entsprechend exzentrisch  auf der Welle 25 gelagert sind. Zwischen diesen Rohr  abschnitten S können noch entsprechende     Fadenfüh-          rungsscheiben    28     zwischengelegt    werden, so dass die       einzelnen    Fadengruppen sicher auf der ihnen zugeordne  ten Spannrolle geführt sind.  



  Der     Drehsinn    der Stufenwelle ist     vorzugsweise    so       gewählt,    dass     -eine        Kettfadenbremsung    entsteht, d. h.      also, dass sich die Oberfläche der Rollen S entgegen  der     Kettfadenzuführung    bewegt. Die Spannrollen S kön  nen jedoch auch auf der Welle 25 drehbar gelagert sein,  beispielsweise über entsprechende Nadellager.  



  Mit der gemäss dem gezeigten Ausführungsbeispiel  gewählten Aufteilung der ganzen Wanderwelle in sechs  Einzelgruppen lässt sich eine für die meisten praktischen  Fälle ausreichende feine Abstufung erzielen. Man kann  jedoch auch jede andere beliebige     geradzahlige    Auftei  lung, beispielsweise eine Aufteilung in acht, zehn oder  mehr Gruppen vornehmen. Jedoch bedingt dies eine ent  sprechend grössere Schaftanzahl.  



  Obwohl die Erfindung anhand einer gewöhnlichen  Tuchbindung beschrieben     ist,    kann die erfindungsge  mässe Vorrichtung nach entsprechender Abänderung  auch für andere einfache, regelmässige Bindungen, bei  spielsweise für     Köperbindungen,    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches bei Webmaschinen, bei denen durch phasenverschobenes, gruppenweises Hin- und Herbewegen der Litzen der das Ober- bzw. Unterfach bildenden Kettfäden hinter einander verlaufende Wanderwellen gebildet werden, in deren Wellenbäuche je ein Schützen läuft, dadurch ge kennzeichnet, dass die Litzen des Ober- und Unter faches jeder Halbwelle in Gruppen zusammengefasst und die gleichphasig hin und her bewegten Litzengruppen aller Wanderwellen auf einem gemeinsamen, geraden Schaftrahmen befestigt sind,
    wobei die einzelnen Schäfte entsprechend der gewählten Gruppenzahl phasenver schoben hin und her bewegt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Litzen des Ober- und Unter faches jeder Halbwelle in drei Einzelgruppen zusammen gefasst sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Abstand einer halben Fach wellenlänge aufeinander folgenden Litzengruppen von Oberfach und Unterfach auf je einem gemeinsamen Schaftrahmen befestigt sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Schäfte über gegenseitig versetzte Exzenterscheiben (20) einer Antriebswelle (21) in der vorbestimmten gegenseitigen Phasenverschiebung hin und her bewegt werden. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Schäfte über zwischen geschaltete Hebelübersetzungen und an beiden Enden in der vorbestimmten gegenseitigen Phasenverschiebung hin und her bewegt werden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hin- und Herbewegung der ein zelnen Schäfte sinusförmig erfolgt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei im wesentlichen senkrecht zuge führten Kettfäden die Schäfte im wesentlichen waag recht hin und her bewegt werden. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die hin und her bewegten Kettfäden durch eine jeder einzelnen Litzengruppe zugeordnete ge sonderte Spanneinrichtung gespannt gehalten werden. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spanneinrichtung eine synchron mit den hin- und herbewegten Schäften angetriebene Stufenwelle ist, deren einzelne jeder Kettfadengruppe von Ober- und Unterfach zugeordnete zylinderförmigen Stufenabschnitte (S) derart gegeneinander exzentrisch versetzt sind, dass die durch die aufeinanderfolgende Wanderfachbildung erzeugte Spannungsänderung der einzelnen Kettfadengruppen jeweils ausgeglichen ist. 9.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufenwelle doppelt so schnell wie die Exzenterscheiben zum Antrieb der Schäfte angetrieben ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stufenwelle entgegen der Kett- fadenzufuhrrichtung angetrieben ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stufenwelle durch einzelne auf einer Welle unter Zwischenlage von Fadenführungs- scheiben aufgereihte, im wesentlichen zylindrische Rohr abschnitte von der Litzengruppenbreite entsprechender Länge gebildet ist, wobei zur gewünschten exzentrischen Lagerung der Rohrabschnitte in bezug auf die Welle zwischen der Welle und den einzelnen Rohrabschnitten in Längsnuten der Welle geführte Keile eingeschoben sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Rohrabschnitte auf der Welle über Nadellager drehbar gelagert sind.
CH1399864A 1963-10-30 1964-10-29 Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches CH455667A (de)

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