Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches Bei der Bildung von Wanderfächern, wie dies bei spielsweise bei Webmaschinen mit Schützenkolonnen nötig ist, befinden sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in jedem Einzelfach ein Teil der Kettfäden ganz oben bzw. ganz unten, während alle anderen Kettfäden sich in Bewegung befinden, d. h. sich gleichzeitig aufwärts oder abwärts bewegen.
Für eine einfache Tuchbindung würde dies bedeuten, dass zur korrekten Bildung einer wandernden Fachwelle aus jeder Welle jeweils nur ein Faden mit den entsprechenden Fäden der anderen Welle die gleiche Bewegung macht. Sind beispielsweise auf die Webbreite 12 Fachwellen vorgesehen, so könnten bei Verwendung von üblichen Webschäften nur je 12 ein zelne Kettfäden auf dem gleichen Schaft vereinigt sein.
Befänden sich nun beispielsweise bezogen auf eine Wel lenlänge 100 Fäden im Oberfach und 100 Fäden im Unterfach, so müssten bei dieser Webmaschine 2 X 100 Schäfte verwendet werden.
Man hat deshalb bereits bei einer Webmaschine ver sucht, die Wanderwelle als Stufenwelle durch Hin- und Herbewegen von zu Gruppen zusammengefassten Litzen zu erzeugen. Das Hin- und Herbewegen der einzelnen Litzengruppen erfolgt dabei nicht durch einfache Schäfte, wie sie bei der gewöhnlichen Fachbildung an sich bekannt sind,
sondern jeweils durch gesonderte je der einzelnen Litzengruppe zugeordnete Nockenschei- ben. Dadurch ist diese bekannte Webmaschine relativ kompliziert und störanfällig. Ausserdem besitzen die ein- zelnen Kettfäden unterschiedliche Spannungen, was eine unsaubere Fachbildung und einen schlechten Schützen lauf bedingt.
Um diese Nachteile der bekannten Webmaschinen zu vermeiden, wird erfindungsgemäss ausgehend von einer Vorrichtung zur Bildung eines Wanderfaches bei Webmaschinen, bei denen durch phasenverschobenes, gruppenweises Hin- und Herbewegen der Litzen der das Ober- bzw.
Unterfach bildenden Kettfäden hintereinan der verlaufende Wanderwelle gebildet werden, vorge schlagen, dass die Litzen des Ober- und Unterfaches je der Halbwelle in Gruppen zusammengefasst und die gleichphasig hin und her bewegten Litzengruppen aller Wanderwellen auf einem gemeinsamen, geraden Schaft rahmen befestigt sind, wobei die einzelnen Schäfte ent sprechend der gewählten Gruppenanzahl phasenverscho ben hin und her bewegt werden.
Da jeweils Kettfäden des Oberfaches und des Unterfaches auf dem gleichen Schaft vereinigt sind, kann mit einer relativ kleinen Schaftzahl eine Fachwelle erzeugt werden, die mit prak tisch genügender Annäherung an eine stufenlose Welle einen ungehinderten Durchgang der Schützen gewähr leistet.
Vorzugsweise sind die im Abstand einer halben Fachwellenlänge aufeinander folgenden Litzengruppen von Oberfach und Unterfach auf je einem gemeinsamen Schaftrahmen befestigt.
Die einzelnen Schäfte können über gegenseitig versetzte Exzenterscheiben einer An triebswelle, vorzugsweise über zwischengeschaltete He belübersetzungen und vorzugsweise an beiden Enden in der vorbestimmten gegenseitigen Phasenverschiebung hin und her bewegt werden, und zwar erfolgt vorzugs weise diese Hin- und Herbewegung der einzelnen Schäfte sinusförmig. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung hat es sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen,
wenn bei im wesentlichen senkrecht zugeführten Kettfäden die Schäfte in t wesentlichen waagrecht hin und her bewegt werden. Dadurch ergibt sich eine besonders günstige Webmaschinenbauart, wie sie in dem Patent Num mer 455 666 beschrieben ist.
Der Kettbaum kann damit etwa in der Mitte im unteren Teil des Maschinenrahmens gelagert sein und die Kett- fäden können von diesem Kettbaum auf der Maschinen vorderseite nach oben geführt werden,
anschliessend bei spielsweise zur Aufnahme von Kettfädenwächterorganen ein kurzes Stück annähernd waagrecht geführt sein und dann durch eine nachfolgend beschriebene Kettfäden- spannungsausgleichseinrichtung unterführt und schliess lich annähernd senkrecht im Blickfeld des Webers nach oben geführt sein.
Bei derartig annähernd waagrecht liegenden Weblitzen führt dann das Riet zum Schuss- anschlag Schwingbewegungen auf und ab aus und das abgezogene fertige Gewebe wird ebenfalls annähernd senkrecht abgeführt und auf einem oberhalb des Kett- baums gelagerten Wickelbaum aufgewickelt. Dadurch kann der Weber die Kett- und Schussfäden sowie das Gewebe auf ein und derselben Seite bedienen.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Vor richtung nach der Erfindung werden die hin und her bewegten Kettfäden durch eine jeder einzelnen Litzen gruppe zugeordnete Spanneinrichtung gespannt gehalten, und zwar vorzugsweise durch eine synchron mit den hin und her bewegten Schäften angetriebene Stufenwelle, deren einzelne jeder Kettfadengruppe von Ober- und Unterfach zugeordnete zylinderförmige Stufenabschnitte derart gegeneinander exzentrisch versetzt sind,
dass die durch die aufeinander folgende Wanderfachbildung er zeugte Spannungsänderung der einzelnen Kettfadengrup- pen jeweils ausgeglichen ist. Dadurch wird erreicht, dass die Kettfäden der wandernden Stufenwelle an jeder Stelle gleichmässig gespannt gehalten werden, so dass ein guter Schützenlauf möglich ist und die Faden anschlagstelle eine gerade und ruhig stehende Linie bildet, wodurch die Gefahr einer Kettstreifigkeit an den Grenzen der zusammengefassten Fadengruppen ausge schaltet wird.
Da pro Wanderwelle die Kettfäden zweimal ange spannt werden, wird die Stufenwelle doppelt so schnell wie die Exzenterscheiben für den Schaftantrieb ange trieben. Um weiterhin eine Kettfadenbremsung zu er zielen, kann die Stufenwelle entgegen der Kettfadenzu- führrichtung angetrieben werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schemati scher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemässe Auf teilung der Ober- und Unterfachwanderwellen mittels einzelner Litzengruppen.
Fig. 2 zeigt die Zuordnung der einzelnen Litzen gruppen zu den entsprechenden gemeinsamen Schaft rahmen.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht und teilweise im Schnitt die gegenseitig phasenverschobene Anordnung der par allel hin und her bewegten Schaftrahmen sowie eine Kettfadenspannungsausgleichsvorrichtung.
Fig. 4 zeigt eine Stufenwelle in Draufsicht.
Gemäss Fig. 1 ist das Ober- und Unterfach einer ganzen Wanderwellenlänge L in jeweils sechs Gruppen 1 bis 12 von der Breite L/6 aufgeteilt. Zur Bildung der schematisch angedeuteten Wanderwelle W müssen diese einzelnen Fadengruppen von der gezeichneten Stellung aus die durch Pfeile angedeutete Bewegung ausführen. Man ersieht daraus, dass die Kettfadengruppen 1, 2 und 3 sowie 10,
11 und 12 im gezeigten Zeitpunkt gleich zeitig eine Abwärtsbewegung und die Kettfadengruppen 4, 5 und 6 sowie 7, 8 und 9 gleichzeitig eine Aufwärts- bewegung machen. Weiter ersieht man, dass die Gruppen 1 und 10, 2 und 11 sowie 3 und 12 bzw. die Gruppen 4 und 7, 5 und 8 sowie 6 und 9 - also jeweils Gruppen in einem Abstand einer halben Fachwellenlänge L/2 - ihre Abwärts- bzw.
Aufwärtsbewegung nicht nur zur glei chen Zeit sondern auch bei gleicher Fachhöhe ausführen. Es ist also möglich, diese Gruppen auf einem gemein samen Schaft zu vereinigen. Zur Wanderfachbildung be nötigt man bei der erfindungsgemässen Aufteilung des halb nicht zwölf sondern lediglich sechs Einzelschäfte. Auf jedem Einzelschaft befinden sich dabei im Abstand einer halben Fachwellenlänge gleiche Litzengruppen,
wie dies in Fig. 2 für die Schäfte A, B und C bezüglich der Litzengruppen 1 und 10, 2 und 11 sowie 3 und 12 bzw. für die Schäfte D, E, F bezüglich der Litzen gruppen 4 und 7, 5 und 8 sowie 6 und 9 gezeigt ist. Die Schäfte A bis F können dabei in an sich bekannter Weise als Schaftrahmen ausgebildet sein und die Litzen I sind ebenfalls in bekannter Weise in diesen Schaft rahmen eingehängt.
In Fig. 3 ist gezeigt, wie die sechs Schäfte A bis F zusammenwirken und für den in Fig. 1 gezeigten Zu stand gemäss den eingezeichneten Pfeilen phasenverscho ben hin und her bewegt werden. Die Hin- und Herbe wegung erfolgt dabei vorzugsweise im wesentlichen waagrecht. Für eine gewöhnliche Tuchbindung genügt es dabei, die Schäfte eine einfache phasenverschobene Sinusbewegung ausführen zu lassen. Eine derartige Sinus- bewegung kann beispielsweise mit Hilfe von Exzentern oder Kurbeln erzielt werden, wobei die Schäfte ohne jeden Stoss arbeiten.
In Fig. 3 ist ein solcher Schaft antrieb mit einem Exzenter 20 angedeutet. Im Falle des gewählten Ausführungsbeispiels mit sechs Schäften sind entsprechend sechs derartige Exzenter 20 erforderlich, die um je 60 versetzt auf der gleichen Welle 21 ange ordnet sind und mit den dazugehörigen Schubstangen 22 auf die entsprechenden Schäfte einwirken.
Die Kettfäden K jeder Fadengruppe werden bei der erfindungsgemässen Fachbildung, bei der also die ein zelnen Schäfte parallel zueinander hin und her bewegt werden, jeweils in der oberen und in der unteren Stel lung (Stellung des Schaftes A und des Schaftes D gemäss Fig. 3) am stärksten gespannt, während sie in der Mittel stellung entsprechend schlaff werden.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung wird des halb, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, jede Kettfadengruppe K über eine entsprechende Spannrolle S geführt, welche eine derartige Exzentrizität besitzt und synchron mit der Schaftbewegung angetrieben ist, dass die auftretende Fadenverkürzung bzw. Fadenverlängerung ausgeglichen wird.
Die exzentrischen Rollen S werden vorzugsweise nebeneinander auf einer Welle 25 aufgereiht, die sich doppelt so schnell wie die Exzenterwelle 21 für die Schaftbewegung drehen muss, da ja in der ganzen Fach welle die Fäden zweimal, nämlich oben und unten, an gespannt werden.
Ist die Spannungslänge, d. h. die Länge, um welche der Faden in der Mittelstellung ge genüber der oberen bzw. unteren stärksten Fadenspan nung erschlafft, x, so werden die Spannrollen S auf der Welle 25 gegenüber dieser Wellenachse um x/2 ver setzt, wie dies in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
Die Herstellung der Stufenwelle mit den gegenein ander exzentrisch versetzten Spannrollen S erfolgt ge mäss den Fig. 3 und 4 vorzugsweise derart, dass an der Umfangsfläche der Welle 25 der Anzahl der gewählten Fadengruppen je Wellenlänge entsprechend viele Längs nuten 26 gleichmässig verteilt ausgebildet werden. Die Spannrollen S werden dabei durch der Fadengruppen breite entsprechend lang bemessene zylindrische Rohr abschnitte gebildet.
Für aufeinanderfolgende Spannrol len S werden bei in Umfangsrichtung entsprechend auf einanderfolgenden Längsnuten 26 Keile 27 eingesetzt, so dass die Rohrabschnitte S entsprechend exzentrisch auf der Welle 25 gelagert sind. Zwischen diesen Rohr abschnitten S können noch entsprechende Fadenfüh- rungsscheiben 28 zwischengelegt werden, so dass die einzelnen Fadengruppen sicher auf der ihnen zugeordne ten Spannrolle geführt sind.
Der Drehsinn der Stufenwelle ist vorzugsweise so gewählt, dass -eine Kettfadenbremsung entsteht, d. h. also, dass sich die Oberfläche der Rollen S entgegen der Kettfadenzuführung bewegt. Die Spannrollen S kön nen jedoch auch auf der Welle 25 drehbar gelagert sein, beispielsweise über entsprechende Nadellager.
Mit der gemäss dem gezeigten Ausführungsbeispiel gewählten Aufteilung der ganzen Wanderwelle in sechs Einzelgruppen lässt sich eine für die meisten praktischen Fälle ausreichende feine Abstufung erzielen. Man kann jedoch auch jede andere beliebige geradzahlige Auftei lung, beispielsweise eine Aufteilung in acht, zehn oder mehr Gruppen vornehmen. Jedoch bedingt dies eine ent sprechend grössere Schaftanzahl.
Obwohl die Erfindung anhand einer gewöhnlichen Tuchbindung beschrieben ist, kann die erfindungsge mässe Vorrichtung nach entsprechender Abänderung auch für andere einfache, regelmässige Bindungen, bei spielsweise für Köperbindungen, verwendet werden.
Device for the formation of a traveling shed In the formation of traveling sheds, as is necessary, for example, in weaving machines with shuttle columns, at a certain point in time in each individual shed some of the warp threads are at the top or at the bottom, while all the other warp threads are in motion , d. H. move up or down at the same time.
For a simple cloth binding, this would mean that for the correct formation of a moving shed wave from each wave, only one thread makes the same movement with the corresponding threads of the other wave. If, for example, 12 shed shafts are provided for the weaving width, only 12 individual warp threads could be combined on the same shaft when using conventional heald frames.
If, for example, there were 100 threads in the upper shed and 100 threads in the lower shed based on a wavelength, then 2 X 100 shafts would have to be used in this weaving machine.
It has therefore already tried ver with a loom to generate the traveling wave as a step wave by moving back and forth strands combined into groups. The individual strand groups are not moved back and forth by simple shafts, as they are known per se in conventional shedding.
but in each case by separate cam disks assigned to each individual strand group. As a result, this known loom is relatively complicated and prone to failure. In addition, the individual warp threads have different tensions, which causes an unclean shedding and poor shooter operation.
In order to avoid these disadvantages of the known weaving machines, according to the invention, starting from a device for the formation of a traveling shed in weaving machines, in which, by moving the healds to and fro in groups, the upper or
Lower shed-forming warp threads are formed one behind the other in the traveling wave, suggest that the strands of the upper and lower shed of each half-wave are combined in groups and the strand groups of all traveling waves moving in phase to and fro are attached to a common, straight shaft frame, with the individual Shafts can be moved back and forth in phase according to the selected number of groups.
Since the warp threads of the upper and lower shed are combined on the same shaft, a shed wave can be generated with a relatively small number of shafts, which ensures unimpeded passage of the shooter with practically sufficient approximation to a stepless wave.
The strand groups of upper shed and lower shed, which follow one another at a distance of half a shed wavelength, are each fastened to a common shaft frame.
The individual shafts can be moved back and forth via mutually offset eccentric disks to a drive shaft, preferably via intermediate He belübersetzungen and preferably at both ends in the predetermined mutual phase shift, and this is preferably done as this reciprocating movement of the individual shafts sinusoidally. In the device according to the invention, it has also proven to be advantageous
when the shafts are moved back and forth essentially horizontally in the case of warp threads fed in essentially vertically. This results in a particularly favorable type of weaving machine, as described in patent number 455,666.
The warp beam can thus be stored approximately in the middle in the lower part of the machine frame and the warp threads can be guided upwards from this warp beam on the front of the machine,
then, for example, to accommodate warp thread monitor organs, a short piece should be guided approximately horizontally and then passed under a warp thread tension compensation device described below and finally guided upwards approximately vertically in the weaver's field of vision.
With healds lying approximately horizontally in this way, the reed then carries out oscillating movements up and down to the weft stop, and the withdrawn finished fabric is likewise carried away approximately vertically and wound onto a lap beam positioned above the warp beam. This enables the weaver to operate the warp and weft threads as well as the fabric on one and the same side.
According to an advantageous development of the device according to the invention, the warp threads moved back and forth are kept taut by a tensioning device assigned to each individual strand group, preferably by a stepped shaft driven synchronously with the shafts moved back and forth, each of which has each warp thread group from upper - and sub-compartment assigned cylindrical step sections are offset eccentrically from one another in such a way that
that the change in tension of the individual warp thread groups produced by the successive formation of the shed is balanced. This ensures that the warp threads of the wandering step wave are kept evenly taut at every point so that a good shooting run is possible and the thread attachment point forms a straight and steady line, which eliminates the risk of warp streaking at the boundaries of the combined thread groups becomes.
Since the warp threads are tightened twice per traveling wave, the stepped wave is driven twice as fast as the eccentric disks for the shaft drive. In order to continue to achieve a warp thread braking, the stepped shaft can be driven against the warp thread feed direction.
The invention is explained in more detail using schematic drawings of an exemplary embodiment.
Fig. 1 shows schematically a division according to the invention on the upper and lower shed traveling waves by means of individual strand groups.
Fig. 2 shows the assignment of the individual strand groups to the corresponding common shaft frame.
Fig. 3 shows a side view and partially in section, the mutually phase-shifted arrangement of the par allel reciprocated shaft frame and a warp tension compensation device.
Fig. 4 shows a stepped shaft in plan view.
According to FIG. 1, the upper and lower compartment of an entire traveling wavelength L is divided into six groups 1 to 12 each of width L / 6. In order to form the schematically indicated traveling wave W, these individual thread groups must execute the movement indicated by arrows from the position shown. It can be seen from this that the warp thread groups 1, 2 and 3 as well as 10,
11 and 12 at the same time make a downward movement and the warp thread groups 4, 5 and 6 and 7, 8 and 9 simultaneously make an upward movement. You can also see that groups 1 and 10, 2 and 11 as well as 3 and 12 or groups 4 and 7, 5 and 8 as well as 6 and 9 - that is, groups at a distance of half a specialist wavelength L / 2 - have their downward or.
Make an upward movement not only at the same time but also with the same compartment height. It is therefore possible to unite these groups on a common shaft. For traveling subject training, the inventive division of half past nine does not require twelve but only six individual shafts. On every single shaft there are identical strand groups at a distance of half a shed wavelength,
As in Fig. 2 for the shafts A, B and C with respect to the strand groups 1 and 10, 2 and 11 and 3 and 12 or for the shafts D, E, F with respect to the strand groups 4 and 7, 5 and 8 and 6 and 9 is shown. The shafts A to F can be designed as a heald frame in a manner known per se and the strands I are also hung in this shaft frame in a known manner.
In Fig. 3 it is shown how the six shafts A to F interact and for the stand shown in Fig. 1 to be moved back and forth according to the arrows drawn in phase. The back and forth movement is preferably essentially horizontal. For an ordinary cloth binding, it is sufficient to let the shafts perform a simple phase-shifted sinus movement. Such a sinusoidal movement can be achieved, for example, with the aid of eccentrics or cranks, the shafts working without any impact.
In Fig. 3, such a shaft drive with an eccentric 20 is indicated. In the case of the selected embodiment with six shafts, six such eccentrics 20 are required, which are offset by 60 on the same shaft 21 and act with the associated push rods 22 on the corresponding shafts.
In the shedding according to the invention, in which the individual shafts are moved back and forth parallel to one another, the warp threads K of each thread group are each in the upper and in the lower position (position of the shaft A and the shaft D according to FIG. 3) most tense, while in the middle position they become correspondingly slack.
According to a further development of the invention, as shown in Fig. 3, each warp thread group K is guided over a corresponding tensioning roller S, which has such an eccentricity and is driven synchronously with the shaft movement that the thread shortening or thread lengthening that occurs is compensated for .
The eccentric rollers S are preferably lined up next to each other on a shaft 25, which must rotate twice as fast as the eccentric shaft 21 for the shaft movement, since the threads are tensed twice in the whole subject wave, namely above and below.
Is the voltage length, i.e. H. the length by which the thread slackens in the middle position compared to the upper or lower strongest thread tension, x, the tensioning rollers S on the shaft 25 relative to this shaft axis are set by x / 2 ver, as shown in FIG and 4 is shown.
The production of the stepped shaft with the tensioning rollers S offset eccentrically with respect to one another is carried out according to FIGS. 3 and 4 preferably in such a way that a number of longitudinal grooves 26 corresponding to the number of selected thread groups per wavelength are formed evenly distributed on the circumferential surface of the shaft 25. The tension rollers S are formed by the thread groups wide, correspondingly long cylindrical tube sections.
For successive Spannrol len S 26 wedges 27 are used in the circumferential direction corresponding to successive longitudinal grooves, so that the pipe sections S are mounted correspondingly eccentrically on the shaft 25. Corresponding thread guide disks 28 can also be placed between these pipe sections S so that the individual thread groups are safely guided on the tensioning roller assigned to them.
The direction of rotation of the stepped shaft is preferably selected so that there is a warp thread braking, d. H. so that the surface of the rollers S moves against the warp thread feed. However, the tension rollers S can also be rotatably mounted on the shaft 25, for example via appropriate needle bearings.
With the division of the entire traveling wave into six individual groups selected according to the exemplary embodiment shown, a fine gradation that is sufficient for most practical cases can be achieved. However, any other even-numbered division can also be made, for example a division into eight, ten or more groups. However, this requires a correspondingly larger number of shafts.
Although the invention is described with reference to an ordinary cloth weave, the device according to the invention can also be used for other simple, regular weaves, for example for twill weaves, if modified accordingly.