CH455650A - Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem Tankkörper - Google Patents
Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem TankkörperInfo
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- CH455650A CH455650A CH910267A CH910267A CH455650A CH 455650 A CH455650 A CH 455650A CH 910267 A CH910267 A CH 910267A CH 910267 A CH910267 A CH 910267A CH 455650 A CH455650 A CH 455650A
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- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/02—Wall construction
- B65D90/04—Linings
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- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/48—Arrangements of indicating or measuring devices
- B65D90/50—Arrangements of indicating or measuring devices of leakage-indicating devices
- B65D90/501—Arrangements of indicating or measuring devices of leakage-indicating devices comprising hollow spaces within walls
- B65D90/503—Arrangements of indicating or measuring devices of leakage-indicating devices comprising hollow spaces within walls under pressure or vacuum
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem Tankkörper Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flüssigkeitstank, dessen Körper aus Metall besteht. Bei in den Boden zu versenkenden Flüssigkeitstanks besteht das Problem, dass diese im Laufe der Zeit undicht werden und dass solche Undichtheiten meistens nicht festgestellt werden, bis das Leck ein Ausmass angenommen hat, bei welchem der Flüssigkeitsverlust offensichtlich wird. Währenddem derartige Lecks in Betontanks meist auf Spannungsrisse zurückzuführen sind, ist im Falle der Eisenblechtanks die Korrosion wirksam. Die Korrosion erfolgt dabei nicht nur von aussen her infolge Bodenfeuchtigkeit, Bodensäure und vagabundierenden Erdströmen, sondern auch von innen her, selbst wenn die zu lagernde Flüssigkeit nicht aggressiv ist; eine Korrosion von innen her kann z. B. durch aggressive Verunreinigungen der Flüssigkeit im Tank bewirkt werden. Bei Metalltanks ist es bekannt, die Innen- und Aussenfläche mit einer korrosionsbeständigen Farbe oder Schutzschicht zu versehen. Derartige Schutzschichten besitzen jedoch eine geringe mechanische Festigkeit und Haftung am Tank, so dass diese beim Transport des Tanks oder beim Versenken desselben in den Boden leicht verletzt werden; an diesen Stellen ist das Eisenblech hierauf der Korrosion ausgesetzt. Darüber hinaus ist es praktisch unmöglich, die Innenseite mit einem vollkommen flüssigkeitsdichten thber- zug oder Belag zu versehen, wenn der Tank Verstärkungseisen enthält. Um den Nachteil der geringen mechanischen Festigkeit von Schutzanstrichen zu vermeiden, ist es schon bekannt, die Tankaussenfläche mit einem mehrschichtigen Kunststoffmantel zu versehen, wobei eine oder mehrere dieser Schichten mit Glasfasern oder Glasfasergeweben armiert sind. Mit derartigen tÇberzü- gen versehene Tanks haben den Vorteil, dass sie von aussen her praktisch nicht angegriffen werden können; hingegen wird hierbei das Problem der Korrosion von der Innenseite her nicht gelöst. Es ist andererseits schon bekannt, Flüssigkeitstanks mit einer Innenhülle aus flüssigkeitsdicht zusammengeschweissten Kunststoffolien zu versehen, die die Innenfläche des Tanks vollständig überdeckt und einen Zutritt von Feuchtigkeit in den Zwischenraum zwischen metallischer Oberfläche und Kunststoffolie verhindert. Es ist auch bekannt, zwischen der Innenhülle und der Tankinnenwand einen Leckraum zu schaffen, in welchem sich infolge Undichtheit der Folie auslaufende Flüssigkeit sammelt und welcher auf solche Flüssigkeitsansammlungen hin überwacht werden kann. Allerdings ist diese Überwachung nur so lange wirksam, als der z. B. metallische Flüssigkeitstank selbst dicht ist. Weist dieser hingegen infolge Korrosion von aussen her ein Leck auf, so kann die aus der undichten Innenhülle austretende Flüssigkeit nicht mehr zuverlässig gespeichert und überwacht werden. Es kann somit auch bei dieser Art von Flüssigkeitstank ein Entweichen der Flüssigkeit nicht mit Sicherheit vermieden werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung eines Flüssigkeitstanks, bei welchem die vorgenannten Nachteile vermieden werden. Der erfindungsgemässe Flüssigkeitstank zeichnet sich dadurch aus, dass der Tankkörper neben einem auf dessen Aussenfläche unlösbar aufgebrachten und diesen vollständig überdeckenden Ausenmantel aus mehreren, mindestens teilweise armierten Kunststoffschichten eine in demselben auswechselbar vorgesehene Innenhülle aus Kunststoff-Folie aufweist, wobei zwischen Innenhülle und Tankkörperinnenwand ein der Leckanzeige dienender Flüssigkeits-Sammelraum gebildet ist. Der erfindungsgemässe Flüssigkeitstank hat den Vorteil, dass zwischen Aussenmantel und Innenhülle nicht nur eine praktisch vollständig korrosionsfreie Zone gebildet wird, sondern dass eine Speicherung derjenigen Flüssigkeit, die aus der undicht werdenden Innenhülle ausströmt, auch dann möglich ist, wenn der Tankkörper selbst nicht oder nicht mehr dicht ist. Daraus ergibt sich, dass grundsätzlich dem metallischen Körper zwischen dem Aussenmantel und der Innenhülle nur die Aufgabe zufällt, dem Tank die notwendige mechanische Festigkeit zu verleihen. Hingegen hat derselbe keine Dichtungsfunktionen zu übernehmen. Es ist deshalb im Sinne der Erfindung unerheblich, ob der metallische Körper selbst flüssigkeitsdicht ist. Die Aufgabe der Speicherung der bei einer Perforation der Innenhülle austretenden Flüssigkeit kann bei undichtem Tankkörper durch den Aussenmantel übernommen werden, sofern dieser gegen den Angriff der im Tank enthaltenen Flüssigkeit beständig ist. Gemäss einem bevorzugten Ausführlulgsbeispiel besteht die Innenhülle aus flüssigkeitsdicht miteinander verschweissten PVC-Folien und liegt nicht direkt auf der Innenwand des Tankkörpers auf. Diese Innenwand ist dabei mit einer Schaumstoffzwischenlage versehen, die die Innenhülle vor Verletzungen durch Verstärkungseisen oder Schweissraupen im Innern des Tankkörpers schützt. Gleichzeitig bildet die z. B. aus offenzelligem Schaumstoff bestehende Zwischenlage einen Sammelraum für Leckflüssigkeit, die bei einer Perforation aus dem Innern der Folie austreten könnte. Am Grund des Tankkörpers kann zwischen dessen Innenfläche und der Aussenseite der Hülle eine Lecksonde angebracht sein, die ein Auftreten von Leckflüssigkeit im Sammelraum z. B. an ein Alarm- oder Warngerät meldet. Der mehrschichtige Aussenmantel ist vorzugsweise aus drei übereinander aufgebrachten Schichten aus Epoxy-Harz gebildet, wobei z. B. die mittlere Schicht mit einem Glasfasergewebe armiert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flüssigkeitstank, dessen Körper aus Metall besteht und mit einem Korrosionsschutz versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tankkörper neben einem auf dessen Aussenfläche unlösbar aufgebrachten und diesen vollständig überdeckenden Aussenmantel aus mehreren, mindestens teilweise armierten Kunststoffschichten eine in demselben aus, wechselbar vorgesehene Innenhülle aus Kunststoff-Folie aufweist, wobei zwischen Innenhülle und Tankkörperinnenwand ein der Leckanzeige dienender Flüssigkeits-Sammelraum gebildet ist.UN1ERANSPRÜCHE 1. Flüssigkeitstank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel aus drei Schichten aufgebaut ist, von denen die mittlere mit Glasfasergewebe armiert ist.2. Flüssigkeitstank nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff des Aussenmantels ein Epoxy-Harz ist.3. Flüssigkeitstank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kunststoff-Innenhülle und der Innenfläche des Tankkörper eine flüssigkeitsdurchlässige Zwischenlage vorgesehen ist.4. Flüssigkeitstank nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage eine Schaumstoffschicht aus einem offenporigen Schaumstoff ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH910267A CH455650A (de) | 1967-06-27 | 1967-06-27 | Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem Tankkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH910267A CH455650A (de) | 1967-06-27 | 1967-06-27 | Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem Tankkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH455650A true CH455650A (de) | 1968-07-15 |
Family
ID=4348336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH910267A CH455650A (de) | 1967-06-27 | 1967-06-27 | Flüssigkeitstank mit aus Metall bestehendem Tankkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH455650A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0069944A3 (en) * | 1981-07-15 | 1983-09-28 | Werner Bachmann | Prophylactic treatment of a steel container |
-
1967
- 1967-06-27 CH CH910267A patent/CH455650A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0069944A3 (en) * | 1981-07-15 | 1983-09-28 | Werner Bachmann | Prophylactic treatment of a steel container |
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