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CH440334A - Papierleitvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Papierleitvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen

Info

Publication number
CH440334A
CH440334A CH1449966A CH1449966A CH440334A CH 440334 A CH440334 A CH 440334A CH 1449966 A CH1449966 A CH 1449966A CH 1449966 A CH1449966 A CH 1449966A CH 440334 A CH440334 A CH 440334A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spring
springs
guide roller
paper
web
Prior art date
Application number
CH1449966A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dipl Ing Kreisig
Prell Harald
Original Assignee
Plamag Plauener Druckmaschinen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plamag Plauener Druckmaschinen filed Critical Plamag Plauener Druckmaschinen
Publication of CH440334A publication Critical patent/CH440334A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/16Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by weighted or spring-pressed movable bars or rollers

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


      Papierleitvorrichtung    für     Rotationsdruckmaschinen       Die Erfindung betrifft eine     Papierleitvorrichtung    für  Rotationsdruckmaschinen, mit einer Leitwalze, die in  entgegengesetzten Richtungen einer     Verstellebene    be  weglich ist und deren Lagerzapfen unter     Federbeauf-          schlagung    stehen.  



  Die in Rotationsdruckmaschinen auftretenden Span  nungsschwankungen der Papierbahn können verschie  dene Ursachen haben. Unter anderem treten sie dadurch  auf, dass die verwendeten Papierrollen über ihre Breite  hin meist ungleich hart gewickelt sind. Dies     führt    zu  einer über die     Papierbahnbreite    hin ungleichmässigen  Bahnspannung, welche mittels in der Maschine fest ein  gestellter     Leit-    und     Zugwalzen    nicht ausgeglichen wer  den kann.  



  Zur Verringerung dieser     Spannungsungleichmässig-          keiten    wurden schon von der Papierbahn umschlungene  Leitwalzen benutzt, deren beide Schenkel unter Feder  beaufschlagung stehen und die sich den Spannungsver  hältnissen entsprechend etwas schief stellen können. Sie  sind jedoch nur für     mittig    zur     Leitwalze    laufende  Bahnen verwendbar, da die Kraft der beiden auf die  Walzenschenkel wirkenden Federn gleich gross ist.

   Für  Papierrollen von     1/2-    oder     3/4-Breite    sind diese federnd  abgestützten     Leitwalzen    infolge unsymmetrischer Be  lastung durch die Papierbahn und infolge ihrer festen  Einstellung auf parallele Lage zur Papierbahn unge  eignet.  



  Es sind ferner schon     Papierleitvorrichtungen    be  kannt, deren     Papierleitwalze    sich den     unterschiedlichen     Spannungsverhältnissen bei Verarbeitung unterschied  lich .breiter und unsymmetrisch     zur        Leitwalze    laufender  Rollen anpassen lassen, indem sie um eine quer zur       Leitwalzenachse    liegende Achse schwingend ausgebildet  werden. Die letztere kann dabei     mittig    zu den Kanten  der jeweils verarbeiteten Papierbahn eingestellt werden.  



  Bei einer dieser Leitvorrichtungen ist die     Vorspan-          nung    der auf jeden     Leitwalzenschenkel    zwecks Ge  wichtsausgleichs und Ausbalancierung wirkenden Feder  einstellbar, wie dies auch schon bei den zuvor     erwähnten     Leitvorrichtungen der Fall war. Zur Angleichung an die    bei     unterschiedlichen    Rollenbreiten auftretenden Span  nungsverhältnisse ist die     Leitwalze        zusätzlich    um eine  ihren Umfang tangierende und quer zur     Walzenachse          liegende    Achse schwingend ausgebildet.

   Um die       Sehwachse    auf     Mitte    der     jeweiligen        Bahnbreite        legen          zu        können,        greifen        die    Lager der     Leitwalzenschenkel     gelenkig an je einem Gleitstein an.

   Jeder der beiden  Gleitsteine ist     in        Schlitten    eines     gabelförmig    ausgebilde  ten     Hebelarmes    eines am Maschinengestell gelagerten       Winkelhebels    geführt, während deren freie Hebelarme  über eine     Zugstange    gelenkig     miteinander    verbunden  sind.

   Mittels eines auf einen der beiden Gleitsteine wir  kenden     Schraubtriebes    kann die     Leitwalze    von     einer     bestimmten, der vollen Papierbreite entsprechenden Mit  tellage aus in ihrer Achsrichtung verstellt werden.

       Hier-          durch        verkürzt        oder        verlängert    sich der wirksame, vom  Abstand zwischen der Achse des am Gleitstein ange  brachten Lagerbolzens und der Drehachse des einen       Winkelhebels        gebildete        Hebelarm,        während    dieser sich  am anderen     Winkelhebel    entsprechend verlängert oder  verkürzt.

   Bei der beschriebenen Verlagerung der     Leit-          walzen-Schwingachse        vollführt    also das eine     Walzen-          stirnende    unter dem     Einfluss    von     Bahnspannungs-          schwankungen    kleinere und das andere gleichzeitig       grössere    Ausschläge,     oder        umgekehrt,    da     die        Winkel-          hebel    über die erwähnte Zugstange gelenkig verbunden  sind.  



  Auch bei anderen     bekannten        Papierleitvorrichtungen     wird das Anpassen an die     Spannungsverhältnisse    bei  Verarbeitung unterschiedlich breiter Papierrollen durch       Verlagerung    einer quer zur     Leitwalzenachse    liegenden  Schwingachse bewirkt, wobei die     Walzenlager    ebenfalls  über     Winkelhebel    sowie an letzteren gelenkig an  greifende Zugstangen in Abhängigkeit     voneinander    ver  stellbar sind.  



  Derartige Leitvorrichtungen     sind    sperrig im Aufbau  und erschweren hierdurch das Unterbringen anderer  Bauteile in der Druckmaschine. Ausserdem sind sie  zwar in der Lage, die durch den sogenannten Winkel  schlag,     aber        nicht    die durch den     Parallelschlag        urrund         gewickelter Rollen hervorgerufenen Spannungsschwan  kungen der Bahn auszugleichen.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde, eine  federnde, für unterschiedlich breite Papierbahnen ver  wendbare Leitvorrichtung zu     schaffen,    die unter Wah  rung der leichten     Bedienbarkeit    und einer räumlich  gedrängten Bauform das Ausgleichen jeglicher Art von  auftretenden Schwankungen der Bahnspannung er  möglicht.  



  Gemäss der     Erfindung    soll diese dadurch gelöst wer  den, dass auf jeden der beiden     Leitwalzenschenkel    ein  Satz von     (beispielsweise    fünf) in ihrer Achsrichtung hin  tereinander gereihten Federn wirkt, von denen eine  beliebige Anzahl wahlweise und für jeden     Leitwalzen-          schenkel        gesondert        ausser    Wirkung setzbar ist.  



  Eine für das     Einstellen    der die     Leitwalze        beauf-          schlagenden    Federkräfte besonders     zweckmässige    Ge  staltung ergibt sich in einer bevorzugten Ausführungs  form dadurch, dass die beiden Federsätze auf je einer       gelenkig        am    Lager     des        zugehörigen        Walzenschenkels     angreifenden Federstange angeordnet sind und jeweils  zwischen zwei hintereinander liegenden Federn ein auf  der Federstange verschiebbarer und je nach Bedarf       festklemmbarer        Federteller    angeordnet ist.

    



  Die Zeichnung     veranschaulicht    ein vereinfacht dar  gestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Leitvorrichtung,       Fig.    2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt,       Fig.    3 eine     .schematische        Draufsicht    zur Veranschau  lichung der möglichen Lagen     unterschiedlich    breiter  Papierbahnen auf der     Leitwalze    und       Fig.    4 ein Diagramm der der gewählten spezifischen  Bahnspannung entsprechenden Federkräfte und Feder  wege, wobei über der Abszisse nach rechts der Feder  weg f in cm,

   nach     links    die     Papierbahnspannung    P in  kp/cm und über der Ordinate die Federkraft F in kp  aufgetragen ist.  



  Von einer Papierrolle 1 wird die Papierbahn 2 einer  nicht dargestellten Druckmaschine zugeleitet, wobei sie  zuvor zum Zwecke des Ausgleichs von Spannungs  schwankungen in einer Schlaufe über eine     Leitwalze    3       geführt    wird. Die     Leitwalzenschenkel    4, 5 laufen in  Pendellagern 6, 7, die ihrerseits von Lagersteinen 8, 9  getragen werden. Letztere wiederum sind in Führungen  10, 11 verschiebbar, die an oder     in    den Maschinen  wänden 12, 13 angebracht sind.  



  An jeden der beiden Lagersteine 8, 9 greift ge  lenkig eine Federstange 14, 15 an, deren freies Ende in  einem     ortsfesten    Pendellager 16, 17     geführt    ist. Ent  sprechend der völlig symmetrischen Anordnung der an  Maschinenwand 12 gelegenen zu den an Maschinen  wand 13     befindlichen,    bisher erwähnten Teile sind auf  den Federstangen 14, 15 ebenfalls symmetrisch zuein  ander je fünf     Federn    18 bis 22 und 23 bis 27 aufge  reiht.

   Von diesen stützt sich die den     Lagersteinen    8, 9  am nächsten     liegende    Feder 18, 23 an einem Bund 28,  29 der Federstange 14, 15 ab, während die am weitesten       entfernte    Feder 22, 27 an einem sich am Pendellager  16, 17     abstützenden        Federteller    30, 31     anliegt.        Jeweils     zwischen zwei     hintereinanderliegenden    Federn 18 und  19, 19 und 20 usw. ist ein auf der zugehörigen     Feder-          stänge    14, 15 verschiebbarer Federteller 32 bis 35 und  36 bis 39 zwischengeschaltet.

   Mittels eines jedem dieser  Federteller 32 bis 39 zugeordneten     Klemmhebels    40  können die ersteren auf der zugehörigen Federstange  wahlweise festgeklemmt werden.  



  In der schematischen Darstellung der     Fig.    3 wurden    für die der     Fig.    2 entsprechenden Teile die gleichen Be  zugszeichen verwendet. Ausserdem ist die bei fünf     Pro-          duktionsvarianten    mögliche     Lage    der Papierrollen an  gedeutet, wobei a eine Papierbahn von voller Rollen  breite     b1        eine    an     Maschinenwand    12 und     b.    eine an  Maschinenwand 13 laufende Bahn von     3/4    Rollenbreite  sowie     cl    und     c.    je eine entsprechend liegende Bahn von  1/2 Rollenbreite darstellen.  



  Je nach der zu verarbeitenden Rollenbreite und der  Rollenstellung wird eine     bestimmte    Anzahl von     Federn     der an den beiden Maschinenwänden 12 und 13 ange  ordneten Federsätze durch Festklemmen eines der     Fe-          derteller    32     his    35 und 36 bis 39 auf der zugehörigen  Federstange 14 und 15 blockiert. Bei voller Rollen  breite müssen die auf jeden der beiden Schenkel der       Leitwalze    3 wirkenden Federkräfte gleich sein.

   Zu die  sem Zweck werden in entspannter Stellung sämtlicher       Federn    die     Federteller    33 und 37 auf ihren Federstangen  festgeklemmt, so dass beim Einwirken der gewählten  Bahnspannung auf die Leitwalze 3 nur die Federn 20  bis 22 und 25 bis 27 wirksam werden können.  



  Um auch bei Papierbahnen von     3/4    oder 1/2 Rollen  breite die gleiche Wirkung zu erzielen, müssen bei jeder  gewählten Bahnspannung die Federkräfte je nach Lage  der Papierrolle in der Maschine immer in einem ent  sprechenden Verhältnis zueinander stehen. Dies ist  durch unterschiedliche Federcharakteristiken der an  Maschinenwand 12 gelegenen wirksamen Federn ge  genüber den an Maschinenwand 13 gelegenen erreich  bar.

   Bei     einer        s/4        breiten        auf    der     Seite    der Maschinen  wand 12 gelegenen Bahn     b,    werden die     Federteller    34  und 36 festgeklemmt, so dass nur die     Federn    21, 22 an  Wand 12 und die Federn 24 bis 27 an Wand 13 wirk  sam sind. Bei Lage der     3/4    breiten Bahn     b2    auf der  Seite der Maschinenwand 13 werden die     Federteller    32  und 38 arretiert. Es wirken dann die Federn 19 bis 22  und 26, 27.

   Bei einer an Maschinenwand 12 liegenden  Bahn     cl    von 1/2 Rollenbreite wird nur der     Federteller    35  festgeklemmt, so dass hier nur die Feder 22 und auf der  entgegengesetzten Seite der     gesamte    Satz der Federn 23  bis 27 wirksam ist. Im Falle der Lage der Bahn     c2    auf  der Seite der Maschinenwand 13 wird der Federteller  39 arretiert. Es wirken die Federn 27 und 18 bis 22.       Die        nachfolgend        wiedergegebene        Tafel    gibt eine über  sieht über die bei den fünf vorliegenden Produktions  möglichkeiten zu verklemmenden Federteller sowie die  hierbei wirksam bleibenden Federn.  



  Bei allen beschriebenen Varianten werden die Fe  dern unter der gewählten Bahnspannung zusammenge  drückt.     Ungleichmässige        Spannungsverteilungen    bewir  ken ein Schrägstellen der     Walze,    wobei die den Lager  kräften     entsprechenden    Federkräfte sich nur     ganz    ge  ringfügig ändern. Den praktisch unveränderten Lager  kräften entsprechend wird dann eine gleichmässige  Spannung über die gesamte Bahnbreite hin erreicht.  



  Aus dem Diagramm der     Fig.    4 sind schliesslich für  jede gewählte spezifische Bahnspannung P die Feder  kräfte F und Federwege f zu entnehmen, wobei deren  Kennlinien für die verschiedenen Bahnbreiten durch die  Bezugszeichen der     arretierten    Federteller markiert sind.  



  Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel  können die     Druckfedern    auch durch Luftfedern bei  spielsweise derart ersetzt werden,     dass    kleine     Windkessel     in entsprechender Anzahl vorgesehen sind, die in Grup  pen je einem auf die     Leitwalzenschenkel    wirkenden       Druckluftzylinder    zugeschaltet werden können.

       Schliess-          lich    ist es zum Vermeiden von Flattererscheinungen ge-           gebenenfalls    auch möglich,     Dämpfungsmittel    an sich  bekannter Art und Anordnung vorzusehen, die beispiels  weise als ein pneumatischer oder hydraulischer Zylinder  ausgebildet sein können, in den das freie, als Kolben  wirkende Ende der Federstange eintaucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Papierleitvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen, mit einer Leitwalze, die in entgegengesetzten Richtungen einer Verstellebene beweglich ist und deren Lagerzapfen unter Federboaufschfiagung stehen, dadurch gekenn zeichnet, dass auf jeden der beiden Leitwalzenschenkel (4, 5) ein Satz von in ihrer Achsrichtung hintereinander gereihten Federn (18 bis 22 und 23 bis 27) wirkt, von denen eine beliebige Anzahl wahlweise und für jeden Leitwalzenschenkel gesondert ausser Wirkung setzbar ist.
    UNTERANSPRUCH Papierleitvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federsätze auf je einer gelenkig am Lager (8, 9) des zugehörigen Walzen schenkels (4, 5) angreifenden Federstange (14, 15) an- geordnet .sind und jeweils zwischen zwei hintereinander- liegenden Federn ein auf der Federstange verschiebbarer und nach Bedarf festklemmbarer Federteller (32 bis 35 und 36 bis 39)
    angeordnet .isst.
CH1449966A 1966-04-04 1966-10-07 Papierleitvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen CH440334A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11693866 1966-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH440334A true CH440334A (de) 1967-07-31

Family

ID=5478892

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1449966A CH440334A (de) 1966-04-04 1966-10-07 Papierleitvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen

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CH (1) CH440334A (de)
SE (1) SE306327B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112918085A (zh) * 2021-01-22 2021-06-08 浙江荣大时尚科技有限公司 一种热转印机

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112918085A (zh) * 2021-01-22 2021-06-08 浙江荣大时尚科技有限公司 一种热转印机

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Publication number Publication date
SE306327B (de) 1968-11-25

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