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CH447116A - Durchlauffilter für Wasserleitungen - Google Patents

Durchlauffilter für Wasserleitungen

Info

Publication number
CH447116A
CH447116A CH577567A CH577567A CH447116A CH 447116 A CH447116 A CH 447116A CH 577567 A CH577567 A CH 577567A CH 577567 A CH577567 A CH 577567A CH 447116 A CH447116 A CH 447116A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
collecting space
water
coarse
fine
Prior art date
Application number
CH577567A
Other languages
English (en)
Inventor
Bretbacher Josef
Original Assignee
Bretbacher Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bretbacher Josef filed Critical Bretbacher Josef
Priority to CH577567A priority Critical patent/CH447116A/de
Publication of CH447116A publication Critical patent/CH447116A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/50Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/56Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in series connection
    • B01D29/58Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in series connection arranged concentrically or coaxially

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  
 



  Durchlauffilter für   Wasserleibungen   
Die Erfindung betrifft ein Durchlauffilter für Wasserleitungen, mit im Durchlaufweg unter Zwischenschaltung eines Sammelraumes hintereinander angeordnetem Grob- und Feinfilter.



   Zum Filtern von Wasser ist bereits ein an einen Wasserauslass anschliessbares Filter bekannt geworden, das die Grundform eines Trichters aufweist, der von oben her mit dem ungereinigten Wasser beschickbar ist und in dem zwischen siebartigen Einsätzen eine Grobund eine Feinfilterscheibe unmittelbar aneinanderliegend vorgesehen sind. Der Nachteil dieses Filters besteht darin, dass die Filtereinsätze und inbesondere das Feinfilter rasch so stark verschmutzen können, dass die Durchlässigkeit des Filters so weit herabgesetzt wird, dass eine Auswechslung der Filtereinsätze notwendig ist.



  Erfahrungsgemäss kann mit Filtern dieser Art auch keine Entfernung feinster Verunreinigungen, bei Wasserleitungen insbesondere der eine Rotfärbung des Wassers bedingenden   Rostpartikein,    erzielt werden. Damit scheiden derartige Filter für höhere Ansprüche, wie sie z.B. beim Wässern von Mikrofilmen an den erzielbaren Reinheitsgrad gestellt werden, praktisch aus.



   Bei insbesondere für   Erdölderivate    bestimmten, in Rohrleitungen einzubauenden Filtern ist es bereits bekannt, in einem rohrförmigen Gehäuse intereinander zwei napfförmige Filter, die gegen die Anschlussrohröffnung zu offen sind, unterzubringen, so dass die durchströmende Flüssigkeit von der Zuführungsleitung in das eine Filter eintritt, über dessen Mantel austritt und anschliessend über den Mantel des folgenden Filters ins Filterinnere und von da in die Ablaufleitung gelangt.



  Der Vorteil eines derartigen Filters besteht darin, dass auf relativ kleinem Raum grosse Filterflächen unterzubringen sind, so dass sich, solange das Filter nicht verlegt ist, nur geringe Druckverluste ergeben. Bei der erwähnten Konstruktion sind allerdings zwei gleichartige, mit Metallgaze gefüllte Filter vorgesehen, welche Anordnung somit für das Filtern von Wasser kaum geeignet erscheint, da wegen des Fehlens eines echten Feinfilters kein ausreichender Reinheitsgrad erzielt werden könnte.



   Für das Ausziehen von Feststoffen aus Aufschwemmungen, also zur Gewinnung dieser Feststoffe aus den Aufschwemmungen sind bereits Filtersätze bekannt, bei denen zwischen Siebzylindern Grob- und Feinfiltergewebe untergebracht sind, wobei die Aufschwemmung dem inneren Siebzylinder unter Druck zugeführt wird, so dass am Ende der Filterbatterie aus dem inneren Siebzylinder das Feststoffkonzentrat entnommen werden kann, wogegen die über die Filter austretende Flüssigkeit am äusseren Siebzylinder abgeschieden wird,   aufge    fangen werden kann und gegebenenfalls neuerlich dem Filtrationsprozess zugeführt wird.

   Grob- und Feinfilter sind bei dieser Anordnung unmittelbar eneinanderliegend vorgesehen; da es bei Filtern dieser Art auf die Erzielung eines Konzentrates ankommt, werden keine hohen Ansprüche an den Reinheitsgrad der Aufschwemmflüssigkeit nach Verlassen des Filters gestellt.



   Ein Filter gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem stehend angeordneten Filtergehäuse von unten nach oben ein Anschluss für die Flüssigkeitszufuhr, das Grobfilter, der Sammelraum und oben schliesslich das Feinfilter mit anschliessendem Flüssigkeitsablauf angeordnet sind, wobei der Sammelraum als Vorratsbehälter für dem Wasser zuzusetzende Stoffe ausgebildet ist.



   In der Praxis werden sich gröbere Verunreinigungen bereits am Grobfilter ansammeln und eine Art Vorfilter bilden, das praktisch selbst eine Verbesserung des Reinheitsgrades der aus dem Grobfilter austretenden Flüssigkeit bedingt, so dass das Feinfilter mit gut vorgereinigter Flüssigkeit beschickt wird. Wegen der stehenden Anordnung ergibt sich überdies die Möglichkeit bzw. der Vorteil, dass vom Feinfilter zurückgehaltene Rückstände, die sich zunächst an der Eintrittsoberfläche des   Feinfilters ansammeln, sich von diesem Feinfilter ablösen können und im Sammelraum zurückgehalten werden.



  In dem vorzugsweise eine durchsichtige Wandung   auf-    weisenden Sammelraum können dem Wasser zuzusetzende Stoffe, insbesondere Silikate oder Silikone, die sich in den auf den Filter folgenden Leitungen ansetzen und einen Korrosionsschutzfilm bilden sollen, untergebracht werden. Man kann dem Wasser aber im Sammelraum auch Enthärter usw. zufügen.



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein für den Einbau in eine Wasserleitung bestimmtes Filter in der Gebrauchslage im Teilschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Grobfilter zu der Konstruktion nach Fig. 1 in grösserem Masstab und
Fig. 3 ein für grössere Durchsatzmengen bestimmtes Filter ebenfalls im Schnitt.



   Das Filter nach Fig. 1 besitzt ein aus zwei mit Holländeranschlüssen 1 für Wasserleitungen u.dgl. versehenen Endstücken 2 und einem zylindrischen, gegebenenfalls durchsichtigen Mittelteil 3 bestehendes Gehäuse, wobei die Gehäuseteile unter Zwischenschaltung von Dichtungen 4 miteinander verschraubt sind. Die Bohrung der Endstücke ist konisch auf den lichten Querschnitt des Mittelteiles 3 aufgeweitet. Zwischen Absätzen des unteren Endstückes 2 und des Mittelteiles 3 sind ein Grobfiltersatz 5 sowie beidseits von diesem angebrachte Stützringe 6 gehalten, welche Stützringe gelocht sind. Nach Fig. 2 besteht das Grobfilter 5 aus mehreren Einzelsieben 7, die von unten nach oben abnehmende Maschenweiten besitzen und durch miteinander verlötete Einfassungsringe 8 zu einem Einsatz vereinigt sind. Die Öffnung 9 des Mittelteiles 3 bildet einen Sammelraum.

   Im oberen Endbereich des einen Vorratsbehälter für dem Wasser zuzusetzende Stoffe bildenden, z.B.   Silikatkristalle    enthaltenden Mittelteiles 3 ist wieder zwischen gelochten Scheiben 6 ein Feinfilter 10 angebracht. Dieses Feinfilter kann aus Schaumstoff, Filz oder einem anderen porösen, vorzugsweise organischen Presstoff bestehen und ist durch stärkeres oder geringeres Festschrauben des Teiles 2 bzw. mit Hilfe eigener, die Platten 6 verbindender Schrauben mehr oder weniger stark zusammendrückbar, so dass sein Durchlässigkeitsgrad eingestellt werden kann.



   Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist ein einen Gehäusemittelteil bildendes, durchsichtiges Mantelrohr 11 vorgesehen, das einen Silikatkristalle 12 enthaltenden Sammelraum 13 bestimmt, in den von unten her ein einen Wasserleitungsanschluss aufweisendes, am Ende 14 geschlossenes Rohr 15 einragt, das Mantellöcher 16 aufweist. Über den in den Sammelraum 13 einragenden Rohrteil ist ein Siebzylinder 17 geschoben. Ein oberes Gehäuseendstück 18 sowie ein wieder zwischen durch Schrauben 19 gegeneinander verstellbaren Lochscheiben 20 gehaltenes Feinfilter 21 entsprechen im wesentlichen der Ausführung nach Fig. 1. Das Rohr 15 bildet einen Teil des unteren Gehäuseendstückes 22; ebenso der Wasserleitungsanschluss 23. Die Endstücke 18 und 22 sind miteinander über eine am Rohr 14, 15 und an einer im Auslass 24 vorgesehenen Kreuzrippe 25 angreifenden Schraube 26 verspannt.

   Das Mantelrohr 11 ist durch gegeneinander weisende Flansche 27 der Endstücke 18, 22 gehalten und stützt sich mit seinen Enden auf Dichtungsringen 28 ab.



   Um die am Grobfilter vorgereinigte Flüssigkeit dem Feinfilter in turbulenter Strömung zuzuführen, kann man bei der Ausführung nach Fig. 3 die Löcher 16 auf einer Schraubenlinie anordnen. Es ist auch möglich, den Gehäusemittelteil 3, 11 innenseitig z.B. schraubengangartig mit Leitflächen zu versehen. Die Maschenweite der Siebe am Grobfilter und die Porosität des Feinfilters wird entsprechend der Viskosität der zu reinigenden Flüssigkeit gewählt. Bei Verwendung eines Filzfeinfilters kann man z.B. einen Reinheitsgrad bei Wasser erreichen, der völlig ausreicht, um beim Wässern von Mikrofilmen sonst durch Verunreinigungen des Leitungswassers hervorgerufene Spuren zu verhindern.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durchlauffilter für Wasserleitungen, mit hintereinander unter Zwischenschaltung eines Sammelraumes angeordnetem Grob- und Feinfilter, dadurch gekennzeichnet, dass in einem stehend angeordneten Filtergehäuse von unten nach oben ein Anschluss (1, 23) für die Flüssigkeitszufuhr, das Grobfilter (5, 15, 17) der Sammelraum (9, 13) und oben schliesslich das Feinfilter (10, 21) mit anschliessendem Flüssigkeitsablauf (1, 24) angeordnet sind, wobei der Sammelraum (9, 13) als Vorratsbehälter für dem Wasser zuzusetzende Stoffe (12) ausgebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (11) des den Vorratsbehälter bildenden Sammelraumes (13), in dem die dem Wasser zuzusetzenden Stoffe in Form von Kristallen (12) untergebracht sind, durchsichtig ausgebildet ist.
    2. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einem porösen, organischen Presstoff bestehende Feinfilter (10, 21) zwischen perforierten, gegeneinander durch Schrauben (19) verstellbaren Platten (6, 20) zusammendrückbar gehalten ist.
    3. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Sammelraum (13) einragendes, perforiertes, mit einem Einlassanschluss (23) versehenes und einen Innenteil des Grobfilters bildendes Rohr (15) über eine Halteschraube (26) mit einem einen Auslassanschluss (24) aufweisenden Gehäuseteil (18) verbunden ist und die beiden so miteinander verbundenen Gehäuseteile (18, 22) gegeneinander weisende, mit Dichtungseinlagen (28) versehene Flansche (27) zur Halterung eines durchsichtigen, den Mantel des Sammelraumes bildenden Rohres (11) aufweisen.
CH577567A 1967-04-20 1967-04-20 Durchlauffilter für Wasserleitungen CH447116A (de)

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CH577567A CH447116A (de) 1967-04-20 1967-04-20 Durchlauffilter für Wasserleitungen

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CH577567A CH447116A (de) 1967-04-20 1967-04-20 Durchlauffilter für Wasserleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH447116A true CH447116A (de) 1967-11-30

Family

ID=4299126

Family Applications (1)

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CH577567A CH447116A (de) 1967-04-20 1967-04-20 Durchlauffilter für Wasserleitungen

Country Status (1)

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CH (1) CH447116A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2545375A1 (fr) * 1983-05-06 1984-11-09 Sontheimer Heinrich Dispositif destine a la separation de substances troubles a partir de liquides et procede destine a une telle separation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2545375A1 (fr) * 1983-05-06 1984-11-09 Sontheimer Heinrich Dispositif destine a la separation de substances troubles a partir de liquides et procede destine a une telle separation

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