[go: up one dir, main page]

CH432887A - Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen

Info

Publication number
CH432887A
CH432887A CH340765A CH340765A CH432887A CH 432887 A CH432887 A CH 432887A CH 340765 A CH340765 A CH 340765A CH 340765 A CH340765 A CH 340765A CH 432887 A CH432887 A CH 432887A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
measuring
tuning fork
frequency
tube
gas
Prior art date
Application number
CH340765A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dr Dorsch
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH432887A publication Critical patent/CH432887A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/002Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity using variation of the resonant frequency of an element vibrating in contact with the material submitted to analysis
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/002Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity using variation of the resonant frequency of an element vibrating in contact with the material submitted to analysis
    • G01N2009/006Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity using variation of the resonant frequency of an element vibrating in contact with the material submitted to analysis vibrating tube, tuning fork

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Wichte von Gasen, vorzugsweise von unter hohem Druck stehenden Gasen.



   Bei der Mengenmessung von strömenden Gasen ist die Kenntnis der jeweiligen Wichte von grosser praktischer Bedeutung, da mit den üblichen Mengenmessverfahren ausschliesslich das Volumen des strömenden Gases bestimmt wird, während für die Aufstellung einer Betriebsbilanz jedoch vor allem das von Druck und Temperatur unabhängige Gewicht des Gases von Interesse ist.



   Derartige Messungen geschehen im allgemeinen so, dass das durch das Volumenmessgerät strömende Gasvolumen in einer vorgegebenen Zeit entweder graphisch oder mittels eines Zählwerks integriert wird. Danach wird aus den während der gleichen Zeit registrierten Zustandsgrössen Druck und Temperatur und den physikalischen Konstanten des Gases eine mittlere Wichte ermittelt und daraus das Gewicht des während der Messzeit durch das Messgerät geströmten Gases bestimmt.



  Dieses Verfahren ist wegen der Vielzahl der notwendigen Arbeitsgänge relativ ungenau; es erfordert einen grossen Aufwand an Messgeräten und   Auswertearbeit,    vor allem dann, wenn die in die Messung eingehenden Variablen zeitlich stark schwanken.



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Messung der Wichte von Gasen zu entwickeln, das die Schwierigkeiten der bisher bekannten Messverfahren vermeidet und es gestattet, die Wichte auch bei hohem Druck und hoher Temperatur direkt messen zu können und so eine zusätzliche Messung des Druckes und der Temperatur unnötig macht.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Messung der Wichte von Gasen ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gas durch eine Mess-Strecke geführt wird, in dem ein schwingendes System angeordnet ist, dessen in Abhängigkeit von der Gaswichte sich ändernde Frequenz fortlaufend gemessen wird.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des   Verfahrens    zur Messung der Wichte von Gasen ist dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende System in einem Rohr aus nicht ferromagnetischem Werkstoff angeordnet ist und dass dessen Schwingungen mittels mehrerer in einer Querschnittsebene des Rohres symmetrisch zueinander angeordneter Rohrwandöffnungen druckdicht ausfüllender, ausserhalb der Rohrwand verlängerter, paarweise mit einem   Dauermagneten    verbundener   und    von Spulen umgebener   Poischuhe    aus ferromagnetischem Werkstoff   übertragbar    sind.



   Das schwingende System weist vorzugsweise eine Stimmgabel auf, die zweckmässig mit einem Fuss versehen und mit diesem mit dem Rohr verschraubt ist.



   Zur Verstärkung der Wirkung können die Zinken der Stimmgabel mit Prallplatten versehen sein.



   Als Prallplatten werden zweckmässigerweise mehrere in Abständen aufeinander befestigte dünne Bleche angeordnet und jeweils in ihrem Schwerpunkt mit der Gabel verbunden.



   Zur Messung der Wichte sind vorzugsweise hinter der Stimmgabel ausserhalb des   Rohres    ein mit den Spulen verbundener Verstärker und ein diesem nachgeschalteter Frequenzmesser mit einem Anzeigegerät zur Messung der Wichte angeordnet.



   Zwischen Verstärker und Frequenzmesser kann eine (gleichzeitig) von einem Quarzoszillator über einen Impulsuntersetzer betriebene Mischstufe angeordnet werden.



   Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Wichtemessers für Gase wird demnach eine Stimmgabel geeigneter Konstruktion in einem Rohr zu ungedämpften Schwingungen angeregt. Die Eigenfrequenz dieses schwingenden Systems hängt dann, wie gefunden wurde, nur von der Wichte des die Stimmgabel umgebenden Gases ab, während die Art des Gases bzw. die bei unterschiedlichen Gasen stark schwankenden Werte der Viskosität keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Diese Eigenschaft des Wichtemessers für Gase, die für die praktische Verwendung des Geräts von grosser Bedeutung ist, wurde durch eingehende Versuche mit den verschiedensten Gasarten nachgewiesen. Es  ist auf diese Weise möglich; das Gerät mit einer Gasart A in einem gewissen Wichtebereich zu eichen, um es dann für ein anderes Gas B oder ein Gasgemisch C zur Wichtemessung zu benutzen.



   Bei Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens bzw. Geräts wird auch die nötige Auswertearbeit erheblich vereinfacht, da die für die Umrechnung notwendige Bestimmung der Wichte nicht erst aus Druck, Temperatur und der Zusammensetzung des Gases errechnet werden muss, sondern von dem Gerät direkt angezeigt und registriert wird. Die Zusammensetzung des Gases braucht dabei nicht bekannt zu sein.



   In den Abbildungen ist die   erfindflngsgemässe    Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 einen Längsschnitt bzw. Querschnitt durch die Vorrichtung;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung mit angeschlossenem Verstärker ;
Fig. 4 die Abhängigkeit der Frequenz f von der Wichte y,
Fig. 5 Grundriss und
Fig. 6 Seitenriss des Stimmgabeleinsatzes mit einem Paar von Prallplatten;
Fig. 7 und 8   Grundriss    und   Seitenniss,    des Stimmgabelkopfes mit einem   Prallplattenpaket;   
Fig. 9 die Schaltung der gesamten Einrichtung mit den Geräten zur Messung und Registrierung:
Fig. 10 den Verlauf der Anzeige bei gespreiztem Frequenzbereich;

  
Fig. 11 die Anordnung der Messanlage in einem Seitenstrom, und
Fig. 12 im Hauptstrom des zu messenden Gases.



   Die Vorrichtung besteht in ihrem wesentlichen Teil aus einer Stimmgabel 1, die koaxial in einem Hochdruckrohr 2 angeordnet ist. Hierzu ist die Stimmgabel an ihrem eingespannten Ende mit einem Konus 3 versehen, der mittels eines Schraubringes 6 in einen dem Konus 3 entsprechenden Hohlkegel 5 des Hochdruckrohres 2 eingespannt und dadurch in genau bestimmter Lage zum Druckrohr 2 festgelegt ist. Ein Austausch von Stimmgabeln, z. B. unterschiedlicher Eigenfrequenz, ist so leicht möglich.



   Die Stimmgabel ist an ihren beiden schwingenden Enden mit Köpfen 7 versehen, denen gegenüber sich jeweils ein Paar von ferromagnetischen Polschuhen 8 befindet. Die Polschuhe 8 sind beiderseits in die Wand des Hochdruckrohres 2 eingeschweisst. Sie sind aus der Wand herausgeführt und enden jeweils in einer Verstärkung 9. Zwischen den beiden Enden eines zusammengehörigen Paares von Polschuhen ist je ein Permanentmagnet 9 angeordnet. Das eine Paar von Polschuhen bildet demnach zusammen mit den über den Polschuhen vorhandenen Spulen einen induktiven Aufnehmer 10, das andere Paar einen Elektromagneten 11.



   Die Erregung der Gabel 1 zu ungedämpften Schwingungen geschieht (Fig. 2) durch den am äusseren Umfang des Druckrohrs angeordneten induktiven Aufnehmer 10 sowie den Elektromagneten 11, wobei die Durchführung der Feldänderungen durch das aus einem Stahl geringer Permeabilität bestehende Druckrohr mittels der in dieses eingeschweissten ferromagnetischen Polschuhe 8 erfolgt. Auf diese Weise werden die konstruktiv schwierigen Durchführungen elektrischer Leitungen durch einen   Druckmantel    vermieden. Induktive Aufnehmer 10 und Elektromagnet 11 sind am Eingang bzw. Ausgang eines Transistor-Wechselspannungsverstärkers 12 angeordnet, so dass bei genügend grosser Verstärkung und richtiger Phasenlage die gesamte, aus Verstärker und Stimmgabel bestehende Anordnung in bekannter Weise zum Schwingen kommt.

   Die Frequenz der entstehenden Schwingung wird hierbei durch die Eigenfrequenz der Stimmgabel 1 bestimmt (Fig. 3).



   Misst man mit einer solchen Anordnung die Stimmgabelfrequenz   ç    in Abhängigkeit von der Wichte y des sie umgebenden Gases, so erhält man einen Verlauf, wie er in Fig. 4 in Kurve A schematisch dargestellt ist. Die Frequenz f von beispielsweise etwa 1000 Hz nimmt mit zunehmender Wichte y ab, wobei der Gradient dieses Abfalls mit wachsender Wichte y gleichfalls abnimmt.



  Diese Änderungen der Anzeige sind bei Verwendung einer üblichen Stimmgabel aber gering. Sie betragen für eine Gaswichteänderung von z. B. 0,05 g/cm3 etwa 1   O/o    der Stimmgabelfrequenz, sind aber sehr genau definiert und reproduzierbar.



   Um die Frequenzänderungen zu erhöhen, werden die Zinken der Gabel des Geräts (Fig. 5, 6) mit Prallplatten 13 versehen, die aus einem spezifisch besonders leichten Metall, z. B. aus legiertem Aluminium oder Titan, hergestellt sind. Sie sollen die Oberfläche der Gabel bei möglichst geringer Gewichtserhöhung vergrössern und sie damit in eine bessere Wechselwirkung mit dem sie umgebenden Gas bringen. Diese Wirkung wird weiter verstärkt, wenn die Prallplatten gemäss Fig. 7, 8 aus mehreren, übereinander angeordneten dünnen Blechen 14 bestehen, die bei geringem Gewicht grosse mechanische Steifigkeit und eine grosse Oberfläche besitzen.

   Mit einer solchen, mit Prallplatten versehenen Gabel ist es möglich, die Frequenzänderung auf etwa   100/a    der Grundfrequenz bei einer Wichteänderung von 0,05 g/cm3 zu erhöhen, sie also etwa um das Zehnfache zu vergrössern, ohne dass Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Messung dadurch beeinträchtigt werden. Die Charakteristik einer solchen Gabel hat einen Verlauf, wie er in Fig. 4 in Kurve B dargestellt ist.



   Eine Frequenzkennlinie nach Fig. 4 Kurve B liegt für ein Betriebsmessgerät jedoch noch keineswegs sehr günstig. Würde man nämlich zur Darstellung des Messergebnisses die Frequenz f der Stimmgabel, z. B. mit einem Frequenzmesser, bestimmen, so würde dieser nur im letzten Zehntel seines Messbereichs ausgesteuert werden,   während    9/10 davon unterdrückt werden müssten. Dies würde auch bei leinem erheblichen Aufwand zur Stabilisierung der benötigten Gleichspannungen zu Nullpunktschwankungen und damit zu Messfehlern führen. Ferner würde bei einem derartigen Verfahren am Anzeigeinstrument mit zunehmender Wichte y eine Verminderung des Zeigerausschlags eintreten, was eine Erschwerung der Ablesung zur Folge hätte.



   Diese Schwierigkeiten werden bei Anwendung eines verbesserten Verfahrens beseitigt, wie es in Fig. 9 schematisch dargestellt ist. Danach wird die von der Stimmgabel in ihrer Frequenz f bestimmte, vom Verstärker 12 abgegebene Wechselspannung mit einer weiteren Wechselspannung, die ihrerseits von einem Quarzoszillator 15 geliefert und z. B. in einem dekadischen Untersetzer 16 geeignet untersetzt wird, zur Schwebung gebracht. Hierbei entsteht in einer Mischstufe 17 eine der Summe bzw.



  Differenz beider Wechselspannungen entsprechende Schwebungsfrequenz   f.    Betrachtet man nun z. B. die Differenz der beiden Frequenzen, die durch einen der Mischstufe nachgeschalteten Tiefpass 18 ausgefiltert wird, und zwar für den Fall, dass die der Mischstufe zugeführte Vergleichsfrequenz gerade der Stimmgabelfre  quenz am unteren Messbereichsende entspricht, so ergibt sich für einen derartigen Wichtemesser eine Charakteristik nach Fig. 10. Hier wird die Zweckmässigkeit des zwischen Quarzoszillator 15 und Mischstufe 17 eingeschalteten Impulsuntersetzers 16 besonders deutlich. Dieser erlaubt es, der Mischstufe, z. B. beim Austausch von Stimmgabeln oder bei Messbereichsänderungen, eine Vergleichsfrequenz zuzuführen, die in feiner Abstufung und genau reproduzierbar einstellbar ist.



   Die Frequenz am oberen Messbereichsende kann bei den üblichen Ausführungen eines Wichtemessers mit einem Messbereich von z. B.   0,10-0,15    g/cm3 80 oder 100 Hz betragen, ist also mit bekannten Frequenzmesserschaltungen, z. B. nach dem Ratemeterprinzip, in einfacher Weise in eine der jeweiligen Frequenz proportionale Gleichspannung bzw. einen eingeprägten Gleichstrom umzuformen. Dieser wird dann als Mass für die vom Gerät gemessene Wichte, z. B. mittels eines Drehspulinstruments 19, angezeigt bzw. registriert. Die in Fig. 4 angegebene Krümmung der Kennlinie tritt bei der Kurve nach Fig. 10 weit weniger in Erscheinung, da hier nur ein relativ kleines, dem Wichtemessbereich entsprechendes Frequenzintervall dargestellt und über den ganzen Messbereich gespreizt ist.

   Bei praktischen Ausführungen eines Wichtemessers nach dem hier beschriebenen Prinzip kann deshalb bei einer maximalen Abweichung von etwa 0,5   O/o    ein linearer Zusammenhang zwischen Wichte und Ausgangsspannung erzielt werden.



   Die gesamte beschriebene Messanordnung ist gegen Netzspannungsschwankungen und Änderungen der Eigenschaften der verwendeten Verstärkerelemente und elektrische Bauelemente, wie Transistoren, Widerstände und Kondensatoren, in weiten Grenzen unabhängig, da nur die vom Stimmgabelgenerator und Quarzgenerator gelieferten Frequenzen die Grösse der zur Messung dienenden   Schwebungsfrequenz f'    bestimmen und Amplituden und Kurvenform dieser Spannungen keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Beim Stimmgabeloszillator sind die eventuell durch Temperaturschwankungen auch bei konstanter Wichte y verursachten Frequenzänderungen schon bei der Verwendung von Gabeln aus unlegierten Stählen gegenüber den durch Wichteschwankungen des Gases verursachten Änderungen klein.

   Zur weiteren Verminderung dieses   Störeinflusses    kann die Stimmgabel in bekannter Weise aus einem Stahl mit weitgehend temperaturunabhängigem Elastizitätsmodul hergestellt werden. Der verwendete Quarzoszillator ist, falls sich seine sehr geringe temperaturbedingte Frequenzänderung noch störend bemerkbar macht, durch einen einfachen Thermostaten zu stabilisieren. Lediglich der zur Umformung der Schwebungsfrequenz f in eine Gleichspannung dienende Frequenzmesser 20 bedarf einer konstanten Betriebsspannung.



   Der hier beschriebene Wichtemesser für Gase besteht nach Abb. 11 aus dem eigentlichen Messfühler 21, der mit geringer Strömungsgeschwindigkeit von dem zu messenden Gas durchströmt wird und einem Gehäuse 22, in dem die elektronischen Geräteteile   untergabracht    sind.



   Eine etwas abgewandelte Ausführungsform zeigt Fig. 12. Hier ist der Messfühler 21, um einen besonders guten thermischen Kontakt mit dem Messgas zu erzielen, unmittelbar mit der das Gas enthaltenden Rohrleitung 24 verbunden, wobei durch ein kleines, im Innern angeordnetes Staurohr 23 für eine ausreichende Spülung des Messfühlers mit Messgas gesorgt ist. So werden alle durch Druck- und Temperaturänderungen oder durch Änderungen der Art und der Zusammensetzung des Messgases verursachten Wichteschwankungen sehr rasch erfasst und angezeigt.



   Der elektrische Geräteteil selbst ist in einem festen Gehäuse 22 untergebracht, das ohne Schwierigkeiten auch in explosionsgeschützter Ausführung hergestellt werden kann.



   Der elektrische Geräteteil kann in beliebiger Entfernung vom Messfühler, z. B. in einer Messwarte, untergebracht werden. Das   Messergebnis    kann dort angezeigt bzw. registriert oder aber an einen beliebigen anderen Ort übertragen werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Messung der Wichte von Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas durch eine Mess Strecke geführt wird, in dem ein schwingendes System angeordnet ist, dessen in Abhängigkeit von der Gaswichte sich ändernde Frequenz fortlaufend gemessen wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende System (1) in einem Rohr (2) aus nicht ferromagnetischem Werkstoff angeordnet ist und dass dessen Schwingungen mittels mehrerer in einer Querschnittsebene des Rohres symmetrisch zueinander angeordneter Rohrwaadöffnungen druckdicht ausfüllender, ausserhalb der Rohrwand verlängerter, paarweise mit einem Dauermagneten (9) verbundener und von Spulen (10, 11) umgebener Polschuhe (8) aus ferromagnetischem Werkstoff übertragbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende System eine Stimmgabel (1) aufweist und die Stimmgabel (1) mit einem Fuss versehen und mit diesem mit dem Rohr (2) verschraubt ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken der Stimmgabel (1) mit Prallplatten (13) versehen sind (Fig. 5, 6).
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Prallplatten mehrere in Abständen aufeinander befestigte dünne Bleche (14) angeordnet und jeweils in ihrem Schwerpunkt mit der Gabel (1) verbunden sind (Fig. 7, 8).
    4. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Stimmgabel (1) ausserhalb des Rohres (2) ein mit den Spulen (10, 11) verbundener Verstärker (12) und ein diesem nachgeschalteter Frequenzmesser (20) mit einem Anzeigegerät (19) zur Messung der Wichte angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Verstärker (12) und Frequenzmesser (20) eine gleichzeitig von einem Quarzoszillator (15) über einen Impulsuntersetzer (16) betriebene Mischstufe (17) angeordnet ist.
CH340765A 1964-03-28 1965-03-11 Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen CH432887A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0076112 1964-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH432887A true CH432887A (de) 1967-03-31

Family

ID=6978947

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH340765A CH432887A (de) 1964-03-28 1965-03-11 Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH432887A (de)
DE (1) DE1498602B2 (de)
GB (1) GB1095257A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4349881A (en) * 1980-07-14 1982-09-14 International Telephone And Telegraph Corporation Vibration instruments
DE3229050C2 (de) * 1982-08-04 1984-11-08 Bopp & Reuther Gmbh, 6800 Mannheim Dichtemesser für Gase
AT516421B1 (de) * 2014-10-31 2016-07-15 Anton Paar Gmbh Verfahren und Messgerät zur Dichtemessung von fluiden Medien
US10866178B2 (en) * 2016-06-13 2020-12-15 Micro Motion, Inc. Vibratory cavity density meter
CN116519536B (zh) * 2023-07-05 2023-10-03 中南大学 一种管道内液体比重测量设备和方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE1498602A1 (de) 1969-05-22
GB1095257A (en) 1967-12-13
DE1498602B2 (de) 1972-02-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3632800C2 (de)
DE10002635C2 (de) Verfahren zur Bestimmung wenigstens einer charakteristischen Größe eines Massendurchflußmeßgeräts
DE2119802A1 (de) Densitometer und Durchflußmengen überwachungseinrichtung und zugehöriges Verfahren
DE1114331B (de) Massenstroemungsmesser
CH669671A5 (de)
DE2008541B2 (de) Verfahren zum Bestimmen der Masse von in einem Strömungsmedium enthaltenem Material und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
CH432887A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wichte von Gasen
EP1485681A1 (de) CORIOLIS−MASSEDURCHFLUSSMESSER ZUR KONZENTRATIONSMESSUNG
DE2116410A1 (de) Vorrichtung zur_ Messung der Massen dichte eines Stromungsmittels
DE3411156A1 (de) Schwebekoerper-durchflussmesser
DE1498602C (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Bestimmen der Wichte von fließfähigen Stoffen
EP1059515A1 (de) Massedurchfluss-Messschaltung eines Coriolis-Massedurchfluss/Dichtemessers
DE2211611C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Konzentration von Gasgemischen
DE2534219A1 (de) Verfahren zur automatischen digitalen auswertung der frequenzen von dehnungsmessaiten
DE2231749A1 (de) Vergaserpruefstand
DE2017928B2 (de) Massendurchflußmesser
DE637218C (de) Verfahren zur Bestimmung des Wassergehaltes von nicht metallischen Stoffen
DE2555112A1 (de) Vorrichtung zur messung der dichte von fluessigen und/oder gasfoermigen medien
AT245835B (de) Dichtemesser zur Fernmessung des spezifischen Gewichtes von Strömungsmitteln
AT523471B1 (de) Verfahren zur Viskositätskorrektur bei einer Dichtemessung
DE1294550B (de) Vibrationsmagnetometer
DE860090C (de) Anordnung fuer Quotientenmessgeraete
AT352451B (de) Vorrichtung zur messung der dichte von stroemenden fluessigen und/oder gasfoermigen medien
DE839386C (de) Anordnung zur Hochfrequenzleistungsmessung bei Roehrengeneratoren
DE1773918C3 (de) Vorrichtung zum Messen der Dichte eines strömenden Mediums