CH435051A - Strassenmarkierungsfahrzeug mit Kompressor - Google Patents
Strassenmarkierungsfahrzeug mit KompressorInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
- E01C23/16—Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings
- E01C23/20—Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings for forming markings in situ
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Description
Strassenmarkierungsfahrzeug mit Kompressor Die Erfindung bezieht sich auf ein Strassenmarkie- rungsfahrzeug mit einem Kompressor zum pneumati schen Antrieb der Farbspritzpistole.
Bisher bekannte Strassenmarkierungsfahrzeuge, die zur Herstellung von Markierungslinien auf der Strassen oberfläche, z. B. von Sicherheitslinien, durchgehenden oder unterbrochenen Strassen- oder Fahrbahnbegren- zungslinien usw., dienen, sind im allgemeinen mit ei nem Kompressor zur Druckluftbetätigung der Farb- spritzpistole ausgerüstet. Dieser Kompressor wird bei den bisher bekannten Markierungsfahrzeugen vom Fahrmotor angetrieben. Das hat den Nachteil, dass die Druckluftspeisung mit der Motordrehzahl bzw.
Motor belastung, die von der Fahrgeschwindigkeit, den Stras senverhältnissen und der Steigung bzw, dem Gefälle der Strasse abhängt, veränderlich ist. Diese von der stark veränderlichen Fahrmotor-Drehzahl abhängige Luftdruckspeisung beeinträchtigt einerseits den gleich- mässigen Betrieb der Farbspritzpistole und damit die Gleichmässigkeit der zu ziehenden Farbspur und be grenzt andererseits die zur Verfügung stehende Druck luftleistung.
Bei dem immer stärker werdenden Strassenverkehr bedeutet die längere Sperrung eines Strassenabschnittes, der mit Markierungslinien versehen werden muss bzw. auf dem diese Linien erneuert werden müssen, eine häufig nicht zumutbare Behinderung, so dass man be strebt ist, die Markierungsgeschwindigkeit soweit wie möglich zu erhöhen. Diese Markierungsgeschwindigkeit ist jedoch durch die maximal je Zeiteinheit spritzbare Farbmenge begrenzt, die ihrerseits, ausser von den mit der Form und dem Querschnitt der Spritzdüsen zusam menhängenden Beschränkungen, wesentlich von der zur Verfügung stehenden Druckluftleistung abhängt.
Daher stellt der bisherige Antrieb des Kompressors durch den Fahrmotor selber wegen der daraus resultierenden be grenzten und veränderlichen Druckluftleistung ein Hin- dernis für eine mögliche Erhöhung der Markierungs geschwindigkeit dar.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zur Beschleunigung der Markierungsarbeiten ein und dieselbe Markierungs- linie gleichzeitig mit Hilfe zweier Farbspritzpistolen zu ziehen;
die Wirksamkeit dieser vorgeschlagenen Mass- nahmen wird jedoch durch die bisher unzureichende Druckluftleistung beeinträchtigt. Ferner ist es wün schenswert, beim Vorhandensein einer Druckluftquelle auch andere, gegebenenfalls auf einem Markierungs fahrzeug angeordnete Hilfsantriebe, beispielsweise zur Betätigung des Rührwerks im Farbbehälter oder einer Glasperl-Streuvorrichtung zur Belegung der frisch ge zogenen Markierungsspur mit reflektierenden Glasper len, pneumatisch zu betreiben.
Das bedeutet jedoch ei nen noch höheren Luftdruckbedarf, der in -der Regel bei den bisherigen Kompressorantrieben nicht zur Ver fügung steht, bei denen ausserdem der Umstand nach teilig ist, dass bei stehendem Fahrzeug und abgeschal tetem Fahrmotor bzw. im Leerlauf laufenden Fahr motor keine bzw. nur eine ungenügende Druckluftlei- stung zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erläuterten Nachteile bisher bekannter Kompressoran- triebe auf Strassenmarkierungsfahrzeugen zu beseitigen und einen Antrieb zu schaffen, der den Anforderungen nach erhöhter und individuell, unabhängig von der Fahrmotordrehzahl regelbarer Druckluftleistung genügt und welcher weder die Seitenabmessungen noch die Längenabmessungen des Markierungsfahrzeugs in uner wünschter Weise vergrössert.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Markierungs fahrzeug nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der den Kompressor antreibende Motor als vom Fahrmotor unabhängige Baueinheit über dem Fahr motor angeordnet ist.
Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungs- form ist der über eine Untersetzereinheit sowie eine elastische Kupplung angetriebene Kompressor ebenfalls in einer oberhalb des Fahrmotors liegenden Ebene ne ben dem Kompressormotor montiert.
Diese raumsparende Anordnung eines vom Fahr motor unabhängigen Kompressormotors ermöglicht eine von den veränderlichen Betriebsbedingungen des Fahr motors völlig unabhängige und optimale Einstellung bzw. Regelung der erforderlichen Druckluftleistung, die dann auch zur Speisung weiterer, auf dem Markie rungsfahrzeug angeordneter Hilfsantriebe ausreicht.
Ins besondere bietet sich die Möglichkeit, dass die Farb- spritzpistole elektropneumatisch gesteuert wird und dass zu ihrer einfachen Bedienung wahlweise betätig- bare, am Lenkrad des Fahrzeugs angeordnete und als Fusspedal ausgebildete Schalter vorgesehen sind, wäh rend für das Ziehen unterbrochener Linien eine auto matisch arbeitende und einstellbare Unterbrechereinheit einsetzbar ist.
Auch lässt sich mit der reichlich zur Verfügung stehenden Druckluft beispielsweise das Rührwerk des Farbbehälters über einen Druckluftmotor antreiben.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, auf der die schematische Seitenansicht des hinteren Teiles eines Strassenmarkierungsfahrzeugs nach der Erfindung dar gestellt ist, an einem Ausführungsbeispiel näher erläu tern.
Am hinteren Ende des Fahrzeugs ist auf dem unte ren Hauptehassis 1 mit dem nur angedeuteten Rade 2 der Fahrmotor 3 montiert. Mit 4 ist die Untersetzung des Fahrmotors, mit 5 das Getriebe, mit 6 der Aus pufftopf und mit 7 das senkrecht orientierte Auspuff rohr bezeichnet. Auf dem Hauptchassis 1 ist mittels der Stützen 8 und 9 ein oberes weiteres Chassisteil in Form einer horizontalen Plattform 10 montiert, die sich in einer Ebene oberhalb des Fahrmotors 3 er streckt.
Auf dieser Plattform 10 ruht unter Zwischen- schaltung von Schwingungsdämpfern 11 ein Träger 12, auf welchem ein zweiter Motor 13 für den Antrieb des auf der gleichen Plattform 10 vor dem Motor 13 mon tierten Kompressor 16 angeordnet ist. Kompressor- motor 13 und Kompressor 16 sind über eine Unter setzereinheit 14 sowie eine elastische Kupplung 15 mit einander gekuppelt. Auch der Kompressor 16 ruht auf Schwingungsdämpfern 11.
Mit 17 ist der Auspufftopf des Motors 13 bezeich net. Zur Einstellung einer vorgebbaren Drehzahl des Kompressormotors 13 bei veränderlicher Belastung ist ferner am rückwärtigen Ende des Motors 13 ein Flieh kraftregler 18 angeschaltet. Die beschriebene Anordnung ist raumsparend und erlaubt unter allen möglichen Betriebsbedingungen eine wirtschaftliche und optimale Ausnutzung beider Moto ren. Die reichlich zur Verfügung stehende Druckluft kann nach Wunsch auch zur Speisung weiterer, nicht dargestellter Hilfsantriebe auf dem Markierungsfahr- zeug verwendet werden.
Insbesondere ist vorgesehen, dass die nicht dargestellte Farbspritzpistole wahlweise über einen am Lenkrad des Fahrzeugs angeordneten Schalter, ein Fusspedal oder aber, beim Ziehen unter brochener Markierungslinien, über eine automatische Unterbrechereinheit elektropneumatisch steuerbar ist. Die elektropneumatische Handbedienung der Farb- spritzpistole mit den erwähnten Schaltern, wobei der Schalter am Lenkrad vorzugsweise durch den üblichen Hupenhebel gebildet wird, erleichtert dem Fahrer we sentlich die Arbeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Strassenmarkierungsfahrzeug mit einem Kompressor zum pneumatischen Antrieb der Farbspritzpistole, da durch gekennzeichnet, dass der den Kompressor (16) an treibende Motor (13) als vom Fahrmotor (3) unab hängige Baueinheit über dem Fahrmotor angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Strassenmarkierungsfahrzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der über eine Untersetzereinheit (14) sowie eine elastische Kupplung (15) angetriebene Kompressor (16) ebenfalls in einer oberhalb des Fahrmotors (3) liegenden Ebene neben dem Kompressormotor (13) angeordnet ist.2. Strassenmarkierungsfahrzeug nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Fliehkraftregler (18) ausgerüstete Kompressormotor (13) und der Kompressor (16) mittels Schwingungs dämpfern (11) auf einer gemeinsamen Plattform (9) montiert sind.3. Strassenmarkierungsfahrzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbspritz- pistole wahlweise über einen am Lenkrad des Fahr zeuges angeordneten Schalter, ein Fusspedal oder über eine automatische Unterbrechereinheit elektropneuma- tisch steuerbar ist.4. Strassenmarkierungsfahrzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Farb- spritzpistole auch weitere, auf dem Strassenmarkierungs- fahrzeug vorgesehene Hilfsantriebe mit Druckluft be- treizbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH695266A CH435051A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Strassenmarkierungsfahrzeug mit Kompressor |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH695266A CH435051A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Strassenmarkierungsfahrzeug mit Kompressor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH435051A true CH435051A (de) | 1967-04-30 |
Family
ID=4317613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH695266A CH435051A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Strassenmarkierungsfahrzeug mit Kompressor |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE1965238U (de) |
Families Citing this family (3)
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| GB1513609A (en) * | 1976-10-11 | 1978-06-07 | Feldmuehle Ag | Wall element for safes and the like |
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-
1966
- 1966-05-13 CH CH695266A patent/CH435051A/de unknown
-
1967
- 1967-05-08 DE DE1967B0070860 patent/DE1965238U/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE1965238U (de) | 1967-08-03 |
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