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CH422712A - Verfahren zum Färben und Bedrucken von Polyesterfasern aus aromatischen Polycarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen - Google Patents

Verfahren zum Färben und Bedrucken von Polyesterfasern aus aromatischen Polycarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen

Info

Publication number
CH422712A
CH422712A CH872565A CH872565A CH422712A CH 422712 A CH422712 A CH 422712A CH 872565 A CH872565 A CH 872565A CH 872565 A CH872565 A CH 872565A CH 422712 A CH422712 A CH 422712A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
parts
dyeing
acid
polyester fibers
Prior art date
Application number
CH872565A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Wegmueller
Werner Dr Bossard
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Priority to CH872565A priority Critical patent/CH422712A/de
Publication of CH422712A publication Critical patent/CH422712A/de

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Description


  Verfahren zum     Färben    und Bedrucken von Polyesterfasern aus aromatischen       Polycarbonsäuren    und mehrwertigen     Alkoholen       Die Anforderungen, welche beim Färben von  aromatischen Polyesterfasern aus wässriger     Farb-          stoffdispersion    an die Farbstoffe gestellt werden, sind  vielschichtig.  



  Erste Voraussetzung für die Herstellung einer  industriell     verwertbaren    Färbung ist ein ausgezeich  netes Ziehvermögen des zur Anwendung gelangen  den     Dispersionsfarbstoffes.    Farbstoffe mit mangel  haftem Ziehvermögen neigen insbesondere beim Fär  ben von aromatischen Polyesterfasern in geschlos  senen     Zirkulationsapparaten    zu Agglomeration und  damit zu     Filtrationseffekten.    Beim Färben mit un  genügend ziehenden     Dispersionsfarbstoffen    werden  daher sehr oft farbschwache,     unegale,    reib- und       lösungsmittel    unechte Färbungen     erhalten.     



  Eine zusätzliche Anforderung stellt das in der  Praxis oft zur Färbung von Geweben, bestehend aus  aromatischen     Polyesterfasern        angewendete        Foular-          dier-Thermofixierverfahren.    Für dieses Färbever  fahren eignen sich ausschliesslich     Dispersionsfarb-          stoffe    mit guter Faseraffinität und ausgezeichneter       Sublimationsechtheit.     



  Ausserdem ist für die Färbung von     polyester-          haltigen    Mischgeweben das     Reservierungsvermögen       des eingesetzten     Dispersionsfarbstoffes    entscheidend.  Nebst den     erwähnten        applikatorischen    Anforderun  gen, welche an die Farbstoffe gestellt werden, müssen  die unter Verwendung dieser Farbstoffe hergestellten  Färbungen vor allem den Ansprüchen des Verbrau  chers genügen. In dieser Hinsicht ist eine sehr gute  Licht-, Wasch- und     Schweissechtheit    der Färbungen  die wichtigste     Voraussetzung.     



  Es ist bekannt, dass eine     beachtliche    Zahl von       Dispersionsfarbstoffen,    welche sich für die Färbung  von     Celluloseacetat    eignen, gleichzeitig ein mässiges,  mitunter jedoch sogar ein sehr gutes Ziehvermögen  auf aromatische Polyesterfasern aufweisen. Selbst  bei gutem Ziehvermögen sind diese Farbstoffe oft  mals für die Färbung von aromatischen Polyester  fasern industriell nicht verwertbar,     weil    sie in bezug  auf     Sublimations--    oder Lichtechtheit den     Anforde-          rungen    nicht genügen.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass man     wertvolle    gelbe  und rotstickig gelbe Färbungen und Farbdrucke auf  Polyesterfasern aus aromatischen     Polycarbonsäuren     und mehrwertigen Alkoholen erhält, wenn man diese  mit     wässrigen    Dispersionen von in Wasser schwer  löslichen     Disazofarbstoffen    der Formel I  
EMI0001.0041     
    worin X Wasserstoff oder eine niedere     Alkylgruppe,          R1    einen niederen     Alkyl-,

          Alkoxyalkyl-    oder einen  gegebenenfalls durch niedere     Alkyl-    oder Alkoxy-         gruppen    oder Halogene substituierten     Phenylrest    und       R2    einen niederen     Alkyl-,        Alkoxyalkyl-,    Halogen  alkyl- oder     Cyanalkylre,st    bedeuten,     behandelt.         Erfindungsgemäss verwendbare Farbstoffe der  Formel I können in der üblichen Weise hergestellt  werden,

   indem man die     Diazoniumverbindung        einer     4     Amino-azobenzolverbindung    der Formel     1I     
EMI0002.0005     
    mit einer Kupplungskomponente der Formel     III     
EMI0002.0007     
    in welchen     Formeln        1I    und     lII    X,     R1    und     R2    die  oben angegebene Bedeutung haben, kuppelt.  



  Die Kupplung der     Diazoniumverbindung    einer  Verbindung der Formel     1I    mit der Kupplungskompo  nente der Formel     III    erfolgt vorzugsweise in     mineral-          saurem    bis schwachsaurem     wässrigem    Medium, ins  besondere bei einem     pH-Wert    von 4 bis 4,5. Zweck  mässig wird     bei,    mineralsaurer Kupplung die Säure       allmählich    abgestumpft, beispielsweise     mit        Alkali-          salzen    niederer Fettsäuren.  



  Die Kupplungskomponente der Formel     III    erhält  man z. B. durch Kondensation eines Harnstoffes der  Formel  
EMI0002.0026     
    mit     Malonsäure,    zweckmässig     üi        einem        inerten    orga  nischen     Lösungsmittel,    wie     Chloroform,        in    Gegen  wart eines wasserabspaltenden Mittels, z.

   B.     in    Ge  genwart von     Phosphoroxychlorid,    oder durch Um  setzung des vorstehenden     N,N'-di-substituierten          Harnstoffes    mit     Cyanessigsäure        zum    entsprechenden       Cyanacetylhamstoff,    Umwandlung desselben     in    alka  lischem Medium zum     4-Aminouracil    und     Verseifung     der     Iminogruppe    zur     Oxogruppe,    z. B. mit siedender  verdünnter     Salzsäure.     



  Die erfindungsgemäss verwendbaren     Azofarbstoffe     der Formel I werden zweckmässig durch     Vermahlen          mit        Dispergiermitteln    in eine fein zerteilte Form ge  bracht.

   Geeignete     Dispergatoren    sind beispielsweise       anionische,    wie     Älkylarylsulfonate,    Kondensations  produkte des     Formaldehyds    mit     Naphthalinsulfon-          säuren,        Ligninsulfonate,    oder     nichtionogene,    wie       Fettalkoholpolyglykoläther.    Mit Vorteil verwendet  man     Gemische        der        genannten,

          Dispergiermittel.       In dieser     Zubereitung    eignen sich die erfindungs  gemäss verwendbaren Farbstoffe zum Färben von       Textilfasern    aus     hochmolekularen    Estern aroma  tischer     Polycarbonsäuren    mit polyfunktionellen Alko  holen, beispielsweise von       Polyäthylenglykolterephthalat-,          Polyäthylenglykolisophthalat-oder          Polyhexahydroxylyldiolterephthalatfasem,     wie      Dacron  ,         Terylene  ,

           Kodel      und        Vycron      und weiteren ähnlichen aromati  schen     Polyesterfasern.     



  Die Färbung aromatischer Polyesterfasern mit       wässrigen    Dispersionen von Farbstoffen der Formel I  erfolgt vorzugsweise bei Temperaturen von über  100  C unter Druck. Die Färbung kann aber auch  beim     Siedepunkt    des     Färbebades    in Gegenwart von       Farbüberirägern,    wie     Phenylphenol,        Polychlorbenzol     oder     ähnlichen        Hilfsmitteln,    durchgeführt werden,  oder nach dem     Foulardierverfahren    und anschliessen  der     Thermofixierung    bei     180-210     C vorgenommen  werden.

   Gewebe aus aromatischen Polyesterfasern  können zudem auch mit     wässrigen    Dispersionen     er-          findungsgemäss    verwendbarer     Farbstoffe        bedruckt     und     anschliessend    gedämpft oder     thermofWert    wer-.  den. Die Färbung der aromatischen Polyesterfasern  kann auch mit Gemischen von Farbstoffen der For  mel 1 durchgeführt werden.  



  Die     erfindungsgemäss    verwendbaren     Disazofarb-          stoffe    ergeben auf den genannten     Fasern    sehr farb  starke gelbe und rotstickig gelbe Ausfärbungen. Die  Farbstoffe besitzen ein ausgezeichnetes Ziehvermögen       insbesondere    auf     Polyglykolterephthalatfasern.    Dank  ihrer guten     Sublimierechtheit    lassen sie sich sehr gut       zur    Färbung von Polyestergeweben nach dem     Fou-          lardier-Thermofixierverfahren    einsetzen.

   Bei der Fär  bung von     Mischgeweben,    bestehend aus     Baumwolle-          Polyester,        reservieren    sie den     Baumwollanteil    sehr  gut.  



  Die     erfindungsgemäss    verwendbaren     Disazofarb-          stoffe    lassen sich auch     mit        handelsüblichen        Quell-          mitteln    gleichmässig färben.     Man    erhält mit     ihnen,     selbst auf dichtgeschlagenen Geweben oder     hart-          gezwirnten.        Garnen    gute und gleichmässige Durch  färbungen.

   Die Ausfärbungen sind sehr gut walk-,       lösungsmittel-,        überfärbe-    und     dekaturecht.    Sie be  sitzen ausserdem ausgezeichnete     Gebrauchsechtheiten,          insbesondere    eine sehr gute Licht-, Wasch-, Reib-,  Schweiss- und     Abgasechtheit.     



  Durch Kombination der     Disazofarbstoffe    der  Formel I mit blauen     Dispersionsfarbstoffen    erhält  man auf     aromatischen    Polyesterfasern reine, gleich  mässige, gut durchgefärbte, licht- und     sublimierechte     grüne Färbungen.  



  Sind in erfindungsgemäss verwendbaren     Disazo-          farbstoffen    der Formel I     R1    und     R2    je ein niederer       Alkylrest,    so weist dieser     vorzugsweise    1 bis 4     Koh-          lenstoffatome    auf. Definitionsgemäss kann dieser       Alkylrest    durch eine niedere     Alkoxygruppe,    wie die       Methoxy-    oder     Athoxygruppe,        substituiert    sein.

   Als       Substituenten    des     Alkylrestes        kommen    in R2 auch      die     Cyanogruppe;    oder Halogenatome, wie Brom oder  vorzugsweise Chlor, in Frage. Die niederen     Alkoxy-          gruppen    als Bestandteile von     R1    und     R2    und die  Halogene und     Cyangruppen    als Bestandteile von     R2     sollen hierbei zweckmässig durch mindestens 2     Koh-          lenstoffatome    vom Ringstickstoff getrennt sein.  



  Als     gegebenenfalls,    durch niedere     Alkyl-    oder       Alkoxygruppen    oder Halogene substituierter     Phenyl-          rest    bedeutet     R1    vorzugsweise die     Phenyl-,        Methyl-          phenyl-,        Athylphenyl-,        Methoxyphenyl-,        Athoxy-          phenyl-,        Chlorphenyl-,        Bromphenyl-,        Dimethyl-          phenyl-,

          Dichlorphenyl-,        Methyl    -     methoxyphen.yl-          oder        Methyl-chlorphenylgruppe.     



  Bedeutet X eine niedere     Alkylgruppe,    so kann  diese z. B. die     Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-    oder     Butyl-          gruppe    sein. X ist jedoch vorzugsweise Wasserstoff.

    Die     verfahrensgemäss    zur Anwendung kommenden       Disazofarbstoffe    der Formel I enthalten als     R1    vor  teilhaft einen gegebenenfalls, durch niedere     Alkyl-          oder        Alkoxygruppen    oder Chloratome substituierten       Phenylrest    und als     R2    vorzugsweise einen niederen       Alkyl-    oder     Alkoxyalkylrest.    Diese     Disazofarbstoffe     ziehen sehr gut auf     Polyglykolterephthalatfasern    und  ergeben klare,

       lichtechte    und     sublimierechte    rot  stichig gelbe Färbungen.  



  Gegenüber einem in der französischen Patent  schrift Nr. 834 538 beschriebenen Farbstoff, erhalten  durch Kupplung von     diazotiertem        Aminoazobenzol     mit     Barbitursäure,        besitzen    zwei     nächstvergleichbare     erfindungsgemäss     verwendbare    Farbstoffe, hergestellt  durch Kuppeln von     diazotiertem        Aminoazobenzol     mit     1,3-Dimethyl-barbitursäure    bzw.

   mit     1-Phenyl-          3-methyl-barbitursäure    ein wesentlich besseres     Zieh-          und    Aufbauvermögen auf     Polyäthylenglykoltere-          phthalatfasern.     



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile  Gewichtsteile. Die     Temperaturen    sind in Celsius  graden angegeben. Gewichtsteile stehen zu     Volum-          teilen    im gleichen Verhältnis wie g zu     cm3.     



  <I>Beispiel 1</I>  4     Teile    des nach dem nachstehend beschriebenen  Verfahren hergestellten Farbstoffes werden in 4000  Teilen Wasser     dispergiert.            Dieser        Dispersion    fügt man als     Quellmittel    20'  Teile des     Natriumsalzes    von     o-Phenylphenol    sowie  20 Teile     Diammoniumsulfat    bei und färbt damit  während 90 Minuten<B>100</B> Teile     Polyglykoltere-          phthalatgarn    bei 95 bis<B>981.</B>  



  Die Färbung wird gespült und dann 15 Minuten  bei     80,     mit 12 Teilen. 30%iger Natronlauge und 4  Teilen     Octylphenylpolyglykoläther    in 4000 Teilen  Wasser nachbehandelt. Schliesslich wird die gefärbte  Ware wiederum gründlich mit Wasser gespült und  dann getrocknet. Man erhält so eine gut licht- und       sublimierechte        tief    goldgelbe Färbung.  



  Ersetzt man in dem obigen Beispiel die 20 Teile  des     Natriumsalzes    von     o-Phenylphenol    durch 20 Teile  einer der folgenden handelsüblichen     Quellmittel,    bei  spielsweise durch  20 Teile     o-Phenylphenol-Emuls.ion    oder  20     Teile        p-Chlorphenoxyäthanol-Emulsion    oder  20 Teile     Dichlorbenzol-Emulsion    oder  20 Teile     Kresotinsäuremethylester-Emulsion    oder  20 Teile einer     1:1-Emulsion    von     Te:

  rephthal-          säuremethylester    und     Benzanilid,     und verfährt im übrigen in der gleichen Weise wie  zuvor, so erhält man eine goldgelbe Färbung gleich  wertiger Qualität. Die Färbungen haben     eine    sehr  gute Schweiss-, Reib- und Lichtechtheit.  



  Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wird  wie folgt hergestellt:  Eine feine Suspension von 19,7 Teilen     4-Amino-          azobenzol    in 500 Teilen Wasser, 75 Teilen 36 %     iger          Salzsäure    und 5 Teilen     Oleylpolyglykoläther    wird in  der üblichen Weise bei 15-20  durch Zusatz     vors     6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die geklärte     Di-          azoniumsalzlösung    wird bei 0-5  zu einer Lösung  von 72,2 Teilen     1,3-bis-(y-Methoxypropyl)

  -barbitur-          säure    in 1200 Teilen Wasser und 200 Teilen 80%iger  Essigsäure     zugetropft.    Der     pH-Wert    des Kupplungs  bades wird dann durch Zusatz von     Natriumacetat     auf 4,5-5 eingestellt. Das Reaktionsgemisch wird 10,  Stunden bei 5-10  gerührt, um die vollständige  Kupplung zu erreichen. Der entstandene     orange    Nie  derschlag, dessen Zusammensetzung der Formel  
EMI0003.0113     
    entspricht, wird in der üblichen Weise     abfiltriert,    mit  Wasser gewaschen und getrocknet.  



  5     Teil"    des auf diese Weise erhaltenen Farb  stoffes werden durch Vermahlen mit 12 Teilen des       Natriumsalzes    eines Kondensationsproduktes der       Naphthalin-2-sulfonsäure    mit Formaldehyd in eine  fein     dispergierte    Form gebracht.

      Die in diesem Beispiel als Kupplungskomponente  verwendete     1,3-bis-(y-Methoxypropyl)-barbitursäure     wird nach an sich bekannten Verfahren erhalten, bei  spielsweise durch Umsetzung des.     N,N'-bis-(y-Meth-          oxypropyl)-hamstoffes    mit     Cyanessigsäure    zum ent  sprechenden     Cyanacetylharnstoff,        Überführung    des       Cyanacetylharnstoffes    mittels     Natriumhydroxyd    in      das     1,3-bis-(y-Methoxypropyl)

  -4-amino-uracil    und  anschliessende Abspaltung der     Aminogruppe        in    ver  dünnter siedender     Salzsäure.     



  Unter den gleichen Bedingungen wie oben erge-         ben    die     Farbstoffe    gemäss den Beispielen 2 bis 30  der folgenden Tabelle bei der Anwendung auf     Poly-          glykolterephthalatgarn    Färbungen von ähnlicher       Qualität.     
EMI0004.0010     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Farbton <SEP> auf
<tb>  Beispiel <SEP> Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Polyglykoltere  Nr.
<tb>  phthalatfasern
<tb>  2 <SEP> 4-Amino:

  azobenzol <SEP> 1-Phenyl-3-methylbarbitursäure <SEP> goldgelb
<tb>  3 <SEP>   <SEP> L@Phenyl-3-.(y-methoxypropyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  4 <SEP>   <SEP> 1,3-Dibutylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  5 <SEP>   <SEP> 1-Pheny1-3-butylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  6 <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3-(fl-chloräthyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  7 <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3-(ss-bromäthyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  8 <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3-(ss-cyanäthyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  9 <SEP>   <SEP> 1-(3'-Chlorphenyl)-3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  10 <SEP>   <SEP> 1-(2'-Methylphenyl)-3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  11 <SEP>   <SEP> 1-(4' <SEP> Äthoxyphenyl)-3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  12 <SEP>   <SEP> 1-(2',4'-Dimethylphenyl)-3-propylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  13 <SEP>   <SEP> 1-(4' <SEP> Äthylphenyl)

  -3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  14 <SEP>   <SEP> 1-(3',4'-Dichlorphenyl)-3-äthylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  15 <SEP> r <SEP> 1-(2'-Methoxy-5'-methylphenyl)-3-methyl- <SEP>  
<tb>  barbitursäure
<tb>  16 <SEP> 4' <SEP> Methyl-4-aminoazobenzol <SEP> 1-(2' <SEP> Bromphenyl)-3 <SEP> isopropylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  17 <SEP>   <SEP> 1-Phenyl-3-(y-methoxypropyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  18 <SEP> 3' <SEP> Methyl-4-aminoazobenzol <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3-(y-methoxypropyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  19 <SEP>   <SEP> 1-(3' <SEP> Methylphenyl)-3 <SEP> propylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  20 <SEP> 2' <SEP> Methyl-4-aminoazobenzol <SEP> 1-(3'-Chlorphenyl)-3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  21 <SEP> 4' <SEP> Äthyl-4-aminoazobenzol <SEP> 1-(3'-Chlorphenyl)-3-methylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  22 <SEP> 3'-Methyl-4-aminoazobenzol <SEP> 1-(2' <SEP> Methoxyphenyl)

  -3-propylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  23 <SEP> 4-Aminoazobenzol <SEP> 1-(2'-Methyl-5'-chlorphenyl)-3-methyl- <SEP>  
<tb>  barbitursäure
<tb>  24 <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3 <SEP> äthylbarbitursäure <SEP>  
<tb>  25 <SEP>   <SEP> 1-Phenyl-2-(ss-methoxyäthyl)-barbitursäure <SEP>  
<tb>  26 <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Phenyl-3 <SEP> butylbarbitursäure <SEP>         <I>Beispiel 27</I>  2 Teile des Farbstoffes gemäss Beispiel 9 werden       in    4000     Teilen    Wasser     dispergiert.        Dieser        Dispersion:

       setzt man als     Quellmittel    20 Teile des     Natriumsalzes     von     o-Phenylphenol    sowie 20 Teile     Diammonium-          phosphat    zu und färbt damit     während    90 Minuten  bei 95-98  200 Teile     eines    aus 50% Baumwolle und  <B>50%</B>     Polyglykolterephthalat        bestehenden    Misch  gewebes. Das Färbebad wird dabei weitgehend er  schöpft.     Anschliessend        wird    die Färbung     mit    Wasser  gespült, geseift und getrocknet.

   Unter diesen Bedin  gungen     erhält    man auf dem     Polyglykolterephthalat-          anteil    des Mischgewebes einen goldgelben Farbton,  während der     Baumwollanteil    gut     reserviert    bleibt.    Die in den Beispielen 1 bis 8 und 10 bis 26 be  schriebenen     Farbstoffe    färben die     Polyglykoltere-          phthalatfasern    und     reservieren    die Baumwollfasern  von Mischgeweben     in        ähnlich    guter Weise.  



  <I>Beispiel 28</I>  In einem     Druckfärbeapparat    werden 0,5 Teile  des     Farbstoffes    gemäss     Beispiel    9 in 1000 Teilen  Wasser     dispergiert.    Dieser Dispersion setzt man 0,5  Teile     Ölsäure-N-methyltaurid,    0,5     Teile    des     Na-          triumsalzes    eines     Kondensationsproduktes    aus     Naph-          thalin-2-sulfonsäure    und     Formaldehyd,    2 Teile     Di-          ammoniumsulfat    sowie 0,

  1     Teile    85%ige Ameisen  säure zu.      Man geht nun     mit    25 Teilen hart gewickeltem       Polyglykolterephthalatgarn    bei 50  ein, erhitzt das  geschlossene Bad in 45 Minuten auf 125 bis 130   und färbt bei dieser Temperatur während 45 Minu  ten.     Dann    wird die Färbung mit Wasser gespült, ge  seift und getrocknet. Man erhält so eine wasch-,  reib-,     schweiss-,    licht-,     sublimier-    und     lösungsmittel-          echte    goldgelbe Färbung.  



  Ähnlich gute Resultate erzielt man,     wenn    man  in dem obigen Beispiel die 0,5 Teile des Farbstoffes  gemäss Beispiel 9 durch 0,5 Teile des Farbstoffes  gemäss einem der Beispiele 2 bis 8 und 10 bis 26  ersetzt und unter den obigen Bedingungen auf       Polyglykolterephthalat-,          Polyhexahydroxylyldiolterephthalat-    oder       Polyglykolisophthalatkammzug,        -garn    oder       -gewebe    färbt.  



  <I>Beispiel 29</I>  In einem     Druckfärbeapparat    werden 0,4 Teile  des Farbstoffes gemäss Beispiel 9 und 0,1 Teile des  Farbstoffes gemäss     Beispief    26 in 1000 Teile  Wasser     dispergiert.    Dieser Dispersion setzt man 0,5  Teile     ölsäure-N-methyltaurid,    0,5 Teile des Natrium  salzes eines     Kondensationsproduktes    aus     Naphthalin-          2-sulfonsäure    und Formaldehyd, 2 Teile     Diammo-          niumsulfat    sowie 0,1 Teile 85 %     ige    Ameisensäure zu.  



  Man geht nun mit 25 Teilen hart gewickeltem       Polyglykolterephthalatgarn    bei 50  ein,     erhitzt    das  geschlossene: Bad     in    45 Minuten auf 125 bis 130   und färbt bei dieser Temperatur während 45 Minu  ten. Dann wird die Färbung mit Wasser gespült, ge  seift und getrocknet. Man     erhält    so eine wasch-,  reib-,     schweiss-,    licht-, sublimier- und     lösungsmittel-          echte    goldgelbe Färbung.  



  <I>Beispiel 30</I>  0,5 Teile des Farbstoffes gemäss Beispiel 17 so  wie 3 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0005.0031     
    der gemäss Beispiel 1 der deutschen Patentschrift  Nr. 1029 506 erhalten wird, werden in einem Druck  färbeapparat in     2000    Teilen Wasser     dispergiert.     Dieser Dispersion setzt man 4 Teile     Oleylpolyglykol-          äther    zu und stellt den     pH-Wert    des Färbebades mit  Essigsäure auf 6 bis 6,5     ein.     



  Nun geht man mit 100 Teilen     Polyglykoltere-          phthalatgarn    bei 50  ein, erhitzt das geschlossene  Bad in 45 Minuten auf 125 bis 130  und färbt wäh  rend 45 Minuten bei dieser Temperatur. Dann wird  die Färbung mit Wasser gespült, geseift und ge  trocknet. Man erhält unter diesen Bedingungen eine         gleichmässig        grüne    Färbung, die sich durch gute  Wasch-,     Sublimier-    und Reibechtheit auszeichnet.  



  <I>Beispiel 31</I>       Polyglykolterephthalatgewebe    wird auf einer       Druckmaschine    bei<B>25'</B> mit einer Flotte folgender  Zusammensetzung     bedruckt:     50 Teile des Farbstoffes gemäss Beispiel 5, fein       dispergiert    in  300 Teilen Wasser,  40 Teilen Harnstoff,  400 Teilen     Kris:tallgummiverdickung    und  200 Teilen einer 10 %     igen        wässrigen        p-Phenylphenol-          Emulsion.     



  Das bedruckte     Gewerbe        wird    dann 60     Minuten     bei 100      gedämpft    und dann geseift, mit Wasser ge  spült und getrocknet.  



  Auf diese Weise erhält man einen goldgelben  Farbdruck, der sich durch sehr gute Wasch-,     Reib-,     Licht- und     Sublimiere.chtheit    auszeichnet.  



  Ein Druck von ähnlich guten     Eigenschaften    wird  erhalten, wenn man in dem obigen Beispiel die 200,  Teile     10%ige    p     Phenylphenol-Emulsion    durch 200  Teile Wasser ersetzt und das bedruckte Gewebe 30  Minuten lang unter einem Überdruck von 1,5 Atmo  sphären dämpft oder 1 Minute lang in einem Heiss  luftstrom bei einer Temperatur von 210      fixiert.     



  Die in den     andern    Beispielen beschriebenen Farb  stoffe liefern bei der Anwendung auf     Polyglykol-          terephthalatgeweben    nach diesem     Verfahren.    Farb  drucke von     ähnlicher    Qualität.  



  <I>Beispiel 32</I>       Polyglykolterephthalatgewebe    wird auf einem       Foulard    bei 40  mit einer     Flotte    der folgenden Zu  sammensetzung imprägniert:  20 Teile des Farbstoffes gemäss Beispiel 5, fein       dispergiert    in  7,5 Teilen     Natriumalginat,     20 Teilen     Triäthanolamin,     20     Teilen        Octylphenyl'polyglykoläther    und  900 Teilen Wasser.  



  Das auf etwa<B>100%</B> Feuchtigkeitsgehalt abge  quetschte Gewebe wird bei 100  getrocknet und  dann 30 Sekunden bei einer Temperatur von 210   fixiert. Die gefärbte Ware wird anschliessend mit  Wasser gewaschen, geseift und getrocknet. Unter  diesen Bedingungen     erhält    man eine gut wasch-,  reib-, licht- und     sublimierechte        goldgelbe,    Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Färben und Bedrucken von Poly esterfasern aus aromatischen Polycarbonsäuren und mehrwertigen. Alkoholen, dadurch gekennzeichnet, dass man diese mit wässrigen Dispersionen von in Wasser schwerlöslichen Disazofarbstoffen der Formel EMI0006.0001 in der X Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, R1 einen niederen Alkyl-,
    Alkoxyalkyl- oder einen gegebenenfalls durch niedere Alkyl- oder Alkoxy- gruppen oder Halogene substituierten Phenylrest und R_q einen niederen Alkyl-, Alkoxyalkyl-, Halogen alkyl- oder Cyanalkylre:st bedeuten, behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Disazofarbstoffe ver wendet, in welchen X Wasserstoff bedeutet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Disazofarbstoffe verwendet, in welchen R1 einen gegebenenfalls durch niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen oder Halogen atome substituierten Phenylrest und R2 einen nie-. deren Alkyl- oder Alkoxyalkylrest bedeuten. PATENTANSPRUCH 1I Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I gefärbten und bedruckten Polyesterfasern aus.
    aromatischen Polycarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen.
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