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CH429070A - Verfahren zur Vereinfachung des Kassier- und Verpackungsvorganges sowie Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Vereinfachung des Kassier- und Verpackungsvorganges sowie Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens

Info

Publication number
CH429070A
CH429070A CH48565A CH48565A CH429070A CH 429070 A CH429070 A CH 429070A CH 48565 A CH48565 A CH 48565A CH 48565 A CH48565 A CH 48565A CH 429070 A CH429070 A CH 429070A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
packaging
cash register
checkout
sacks
packing
Prior art date
Application number
CH48565A
Other languages
English (en)
Inventor
Marquis Robert
Steinegger Jean-Claude
Original Assignee
Marquis Robert
Steinegger Jean Claude
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marquis Robert, Steinegger Jean Claude filed Critical Marquis Robert
Priority to CH48565A priority Critical patent/CH429070A/de
Publication of CH429070A publication Critical patent/CH429070A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters
    • A47F9/02Paying counters
    • A47F9/04Check-out counters, e.g. for self-service stores
    • A47F9/042Shopping bags or carton-dispensing systems therefor

Landscapes

  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description


  Verfahren zur     Vereinfachung    des     Kassier-    und Verpackungsvorganges       sowie        Einrichtung    zur     Ausführung    dieses Verfahrens    Einrichtungen, an welchen sowohl das Kassieren als  auch das Verpacken der Waren vorgenommen     wird,    sind  bekannt und werden in den     Selbstbedienungsläden    schon       seit    geraumer Zeit benutzt.

   Die die     Kasse    bedienende  Person     nimmt    dabei gewöhnlich die in dem vom Käufer  an der Kasse     abgestellten    Korb oder Einkaufswagen ent  haltenen Waren     einzeln    heraus, tippt deren Preis auf der       Registrierkasse    und legt     sie    auf ein     kleines    Förderband,  von wo sie zu einer     Packstelle        weitertransportiert        werden.     Dort muss jede einzelne gekaufte Ware nochmals ergrif  fen und in einen Papiersack oder einen ähnlichen Ver  packungsbehälter     gelegt    werden.

   Durch     diese    Trennung  des Kassiervorganges vom     Verpackungsvorgang    wird un  nötig Zeit vergeudet und mehr Ladenfläche beansprucht;  es entstehen Stockungen, da der eine Käufer oft mit dem  Verpacken seiner Ware noch nicht fertig ist, wenn die Wa  ren des nachfolgenden Käufers von dem Transportband  angeliefert werden. In     Stosszeiten    ist zum reibungslosen  Ablauf des Kassier- und Verpackungsvorganges meistens  eine zusätzliche, nur     mit    dem Verpacken der Ware be  traute     Hilfskraft    erforderlich.  



  Diese Nachteile werden durch das vorliegende Patent  behoben.  



  Das Patent betrifft demgemäss     Bein        Verfahren    zur Ver  einfachung des Kassier- und     Verpackungsvorganges,    wel  ches sich dadurch     kennzeichnet,    dass die leeren     Verpak-          kungsbehälter    der Kasse automatisch     zugeführt    und die  von den Käufern zur Kasse gebrachten Waren von der  die Kasse     bedienenden    Person nach dem Tippen des       Preises    in die Behälter gelegt werden.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung     ist    ein     Ausführungs-          beispiel    der ebenfalls Gegenstand des Patentes     bildenden,          kombinierten    Kassier- und     Verpackungseinrichtung        ver-          anschaulicht.     



       Fig.    1 ist eine     perspektivische    Ansicht einer kombi  nierten Verpack- und Kassiereinrichtung. _       Fig.    2 zeigt an einem Detail der in     Fig.    1 dargestellten  Einrichtung eine Möglichkeit zum Vorschub der Ver  packungsbehälter.         Fig.    3 ist die Frontalansicht eines zum Verpacken  der Ware dienenden Sackes.  



       Fig.    4 zeigt     eine    weitere Möglichkeit des Vorschubes  der     Verpackungsbehälter.     



       Die    in     Fig.    1 dargestellte Einrichtung     weist    eine Re  gistrierkasse 1 und     einen    seitlich an dieser     angebauten,    in  seiner Gesamtheit     mit    2 bezeichneten     Packtisch    auf.

   Der  an     die    Registrierkasse 1 angrenzende Teil 3 des Pack  tisches ist im     wesentlichen        quaderförmig    ausgebildet; an  diesen     :schliesst    sich ein etwa die halbe Höhe des erst  genannten Teiles 3 aufweisender Absatz 4 an, an dessen  einer Ecke     eine    Säule 5     angeordnet    ist.  



  An seiner dem Ladeninnern     zugekehrten        Stirnseite     besitzt der Packtisch 2 eine Konsole 6, welche zum Ab  stellen der vollen Warenkörbe der vor der Kasse warten  den Käufer     dient.     



  Der     quaderförmige    Teil 3 des Packtisches 1 ist     als     Hohlkörper ausgebildet und weist auf der dem Laden  innern entgegengesetzten     Stirnseite    eine     rechteckige        öff-          nung    7 auf. Im oberen Teil des     Hohlkörpers    sind     zwei          parallele,    in einer gemeinsamen Horizontalebene Regende       Führungsschienen    8a und 8b vorgesehen, deren vordere  Enden     aus.    der Öffnung 7 herausragen und jeweils zwei       Abkröpfungen    9 und 10 aufweisen.

   Auf den Schienen 8a  und 8b sind im Innern des     Teils    3 leere, zum Verpacken  der Waren vorgesehene Säcke 9 (Papiersäcke, Netzsäcke,  Kunststoffsäcke)     verschiebbar    aufgereiht     (Fig.    2). Ein in  axialer Richtung durch ein schematisch     angedeutetes     Lager 11     geführter,    mit     einer    vorderen     Stossplatte    12     ver-          sehener    Stössel 13 wird durch     eine    Spiralfeder 14 ständig  gegen     die    Papiersäcke 9     gedrückt,

      so dass der vorderste       dieser    Säcke .stets gegen die     Abkröpfungen    9 der Schie  nen 8a und 8b anliegt.  



  Die Säcke 9 besitzen am oberen Rand zweier einander       gegenüberliegender    Sackwände 9a und 9b     (Fig.2)    je  einen Verstärkungsstreifen 15     (Fig.    3), welcher seitlich  über     die    Sackwände 9a und 9b     hinausragt    und' im Ab  stand der Schienen 8a und 8b angeordnete, nach unten  offene     Aussparungen    16a und 16b besitzt, so dass die      Säcke auf     die    Schienen aufgesetzt und auf diesen in Rich  tung der Längsachse der Schienen verschoben werden  können.  



  Der durch die     vorbeschriebene    Einrichtung wesent  lich vereinfachte Kassier- und Verpackungsvorgang spielt  sich nun     folgendermassen    ab: Das im     Teil    3     des    Pack  tisches 1 vorgesehene Magazin wird zunächst     mit    Säcken  9     gefüllt,    die zu diesem Zweck     einfach        mit        :ihren    Ausspa  rungen 16a und 16b auf die Schienen 8a und 8b auf  gesetzt werden.  



  Der federbelastete Stössel     drückt    den Stapel der Pa  piersäcke ständig gegen die Öffnung 7, so dass sich stets       mindestens    ein Sack ausserhalb des     Magazins    befindet  und dort     ergriffen    werden     kann.    Der zunächst auf der       Konsole    6     befindliche    Warenkorb des Käufers     wird    nun  auf den Packtisch neben die     Registrierkasse        gestellt.    Die  die Kasse     bedienende    Person zieht die vordere     Wand    9b  <B>Mg.</B> 2)

   des     vordersten    Sackes bis zur     Abkröpfung    10       (Fig.    1) der     Führungsschienen,    so dass der Sack voll  ständig geöffnet auf den vorderen Enden der Schienen 8a       und\    8b hängt und von den     Abkröpfungen    9 und 10 in       dieser    Lage gehalten wird.

   Anschliessend     nimmt    der Kas  sierer die Waren     einzeln        aus    dem Warenkorb, tippt deren       Preis    auf der Registrierkasse 1 und legt sie gleich     danach     selbst in den in :seiner     unmittelbaren    Nähe     befindlichen     offenen Sack.

   Der Käufer braucht     somit    nur noch die bei  17 vorgesehene     Summenanzeige    zu     kontrollieren,    sein  Retourgeld und eventuell die Rabattmarken     bei    18 in  Empfang zu nehmen und     kann    die fertig verpackte     Ware          mitnehmen,    während sich der Kassierer bereits dem     näch-          sten    Käufer zuwendet. Bei Verwendung von Einkaufs  wagen     stellt    der Kunde die Säcke in den Wagen und be  gibt     sich    damit zum Ausgang,     resp.    zum Parkplatz.  



  In     Fig.    4 ist     eine    weitere     Möglichkeit    der Zuführung  der Papiersäcke zur Packstelle     dargestellt.    Die     Papier-          Säcke    9 sind hier durch eine leicht     abreissbare    Verbindung  19     aneinandergereiht    und zu einer     Rolle    20 aufgerollt.

   Die  Rolle 20 ist     innerhalb    des Packtisches 2 auf einer Achse 21  drehbar gelagert, so     dass        die    Säcke 9 der Reihe nach von  der Rolle 20 abgezogen, zu dem     :strichpunktiet    angedeu  teten Profil 22 ausgebreitet und abgefüllt werden können.  



  Auch ist es möglich, die Papiersäcke mit ihren oberen  Enden     verschiebbar    auf     Führungsschienen        aufzuhängen     und einander benachbarte Säcke durch eine geeignete       Faltung    der     Traggriffe    so aneinander zu     kop-pein,    dass       durch        Wegziehen    eines Sackes der nächste Sack mitge  zogen wird.

      leeren     Verpackungsbehälter    der Kasse automatisch zu  geführt und die von den Käufern zur Kasse gebrachten       Waren    von der     die    Kasse     bedienenden        Person    nach dem  Tippen des     Preises    in     die        Behälter    gelegt werden.  



       II.        Kombinierte    Kassier- und     Verpackeinrichtung    zur       Ausführung    des     Verfahrens    nach     Patentanspruch    I,     mit     einer     Registrierkasse    und     einem        in    deren     unmittelbarer          Nähe    angeordneten Packtisch,     gekennzeichnet    durch  mindestens ein zur Aufnahme der leeren     Verpackungs-          behälter        dienendes    Magazin,

   das in nächster Nähe der       Registrierkasse        eine    Öffnung zum     Entnehmen    der Ver  packungsbehälter besitzt,     sowie    eine Vorrichtung zum  automatischen     Zuführen    der Behälter von dem genannten       Magazin    bis in     die    Nähe der die Kasse bedienenden Per  son.  



  UNTERANSPRÜCHE  1.     Einrichtung    nach     Patentanspruch        II,    dadurch ge  kennzeichnet, dass das Magazin innerhalb des Packtisches  untergebracht ist.  



  2.     Einrichtung    nach     Patentanspruch        II    und     Unter-          anspruch    1, dadurch gekennzeichnet,     d'ass    im Oberteil des  Magazins mindestens     eine    waagrechte     Führungsschiene     angeordnet ist und die     Verpackungsbehälter        an    ihrem       Oberteil    mindestens ein Aufhängeorgan aufweisen,

       mit-          tels    dessen die     Behälter    an der Schiene     aufhängbar    und  auf letzterer waagrecht verschiebbar sind'.  



  3.     Einrichtung    nach Unteranspruch 2, dadurch ge  kennzeichnet, dass zwei in einer     gemeinsamen    Horizontal  ebene angeordnete Führungsschienen vorgesehen sind  und die     Behälter    an den oberen Rändern     zweier        einander          gegenüberliegender    Seitenwände jeweils einen     Verstär-          kungsstreifen        aufweisen,

      der zu beiden Seiten über     die     entsprechenden Behälterseitenwinde hinausragt und an       seiner        Unterseite    im Abstand der Führungsschienen an  geordnete Aussparungen aufweist.  



  4.     Einrichtung    nach Patentanspruch     II    und einem der       Unteransprüche    1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass       innerhalb    des     Magazines    ein federndes Organ vorgesehen  ist, welches die im Magazin verschiebbar aufgehängten  Behälter ständig gegen einen an dem der     genannten        öff-          nung    benachbarten Ende der     Führungsschiene(n)    ange  ordneten     Anschlag        drückt.     



  5.     Einrichtung    nach Patentanspruch     1I,    dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass die leeren Behälter durch ein leicht ab  reissbares Organ     miteinander    verbunden     sind    und eine  in dem Magazin drehbar angeordnete Rolle     bilden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Vereinfachung des Kassier- und Verpackungsvorganges, dadurch gekennzeichnet, dass die
CH48565A 1965-01-14 1965-01-14 Verfahren zur Vereinfachung des Kassier- und Verpackungsvorganges sowie Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens CH429070A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906301A1 (de) * 1979-02-19 1980-08-28 Sengewald Karl H Verpackungsanordnung fuer handelsgeschaefte
FR2463732A1 (en) * 1979-08-21 1981-02-27 Dala Invest Ab Check-out counter bag supplier - has handles of one bag connected in strip form to base of next and fed to counter and separated and opened
US4475658A (en) * 1979-03-14 1984-10-09 Roberts Display Corporation Spring-loaded merchandising device
FR2616642A1 (fr) * 1987-06-17 1988-12-23 Supermarches Sa Ste Alsacienne Meuble pour caisse de sortie
EP0280661A3 (en) * 1987-02-23 1989-04-26 Awax S.R.L. Process and apparatus for automatically packing goods of different shapes into custom-sized plastic bags on-site manufactured at supermarket check-out counters
DE202007008497U1 (de) * 2007-06-18 2008-10-30 Füreder, Christian Vorrichtung zur Aufnahme entnehmbarer Behältnisse

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