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CH411725A - Erdbewegungsmaschine, insbesondere auf Rädern verfahrbarer zweiachsiger Kleinbagger - Google Patents

Erdbewegungsmaschine, insbesondere auf Rädern verfahrbarer zweiachsiger Kleinbagger

Info

Publication number
CH411725A
CH411725A CH514863A CH514863A CH411725A CH 411725 A CH411725 A CH 411725A CH 514863 A CH514863 A CH 514863A CH 514863 A CH514863 A CH 514863A CH 411725 A CH411725 A CH 411725A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chassis
machine according
earthmoving machine
hydraulic fluid
dependent
Prior art date
Application number
CH514863A
Other languages
English (en)
Inventor
Kramer Gustav
Original Assignee
Kramer Gustav
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kramer Gustav filed Critical Kramer Gustav
Publication of CH411725A publication Critical patent/CH411725A/de

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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/30Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom
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    • E02F3/32Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom working downwardly and towards the machine, e.g. with backhoes
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    • E02F3/963Arrangements on backhoes for alternate use of different tools
    • E02F3/964Arrangements on backhoes for alternate use of different tools of several tools mounted on one machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Operation Control Of Excavators (AREA)

Description


      Erdbewegungsmaschine,    insbesondere auf Rädern     verfahrbarer    zweiachsiger     Weinbagger       Die Erfindung betrifft eine     Erdbewegungsma-          schine,    insbesondere einen auf Rädern     verfahrbaren     zweiachsigen Kleinbagger mit auf dem Fahrgestell  gelagerten Motor, der über ein Schaltgetriebe auf die  Räder und eine     Druckflüssigkeitspumpe    arbeitet.  



  Maschinen dieser Art sind bereits bekannt und  werden zum Herstellen von Gräben, Baugruben und  zum Beladen von Transportfahrzeugen verwendet.  



  Die Erfindung bezweckt, die Verwendungsmög  lichkeiten einer Maschine der genannten Art wesent  lich zu erweitern, um dadurch das bei einem Bagger  ohnehin vorhandene Grundgerät, bestehend aus  Fahrgestell, Motor, Getriebe sowie hydraulischen  Einrichtungen, besser und den verschiedensten Be  triebsbedingungen gemäss ausnutzen zu können.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe wird     erfindungsge-          mäss    vorgeschlagen, dass die Baggervorrichtung vom  Fahrgestell abnehmbar ausgebildet und das Fahrge  stell mit Einrichtungen zur     Anbringung    einer     kippba-          ren    Mulde ausgestattet ist. Hierdurch können zum  Beispiel einmal mit einer als Bagger hergerichteten  Maschine Gräben ausgehoben oder     dergl.    Arbeiten  ausgeführt werden. Zum anderen ist es aber auch  möglich, den bei derartigen Arbeiten anfallenden  Aushub mit weiteren gleichartigen Maschinen, die  mit<B>je</B> einer kippbaren Mulde versehen sind zu trans  portieren.  



  Die Möglichkeit, für das Ausheben von Erdreich  und dessen Abtransport Maschinen gleichen Grund  typs verwenden zu können, vereinfacht die Unterhal  tung einschliesslich der Ersatzteilhaltung und die Be  dienung der erfindungsgemässen Maschinen wesent  lich. Es ist auch möglich, bei grösseren     Erdtrans-          porten    alle Maschinen als sog. Vorderkipper einzu  setzen, wenn zur Beladung z. B ein grösserer Bagger    verwendet oder das Gut einem Bunker entnommen  wird.  



  Die Auswechselbarkeit der Baggervorrichtung  kann auf einfache Weise dadurch erzielt werden, dass  die Baggervorrichtung, die z. B. in an sich bekannter  Weise aus einer mittels Druckflüssigkeit betätigten  Zylinder um eine vertikale Achse bewegbaren Säule  mit in vertikaler Ebene schwenkbarem Ausleger und  an dessen Ende befestigtem     bzw.    von ihr lösbaren  Grundplatte angeordnet ist, die, vorzugsweise inner  halb der Säule, eine Pumpe für die Speisung der  Zylinder mit Druckflüssigkeit trägt, wobei das Fahr  gestell und die Grundplatte mit     öffnungen    ausgestat  tet sind, durch die eine die     Kraftübertragung    vom  Getriebe oder Motor zur Antriebswelle der Pumpe  lösbar herstellende Welle oder ein Riementrieb ge  führt sind.  



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Vorder  seite des Fahrgestells ein an sich bekannter, durch  mindestens einen Druckzylinder     betätigbarer        Planier-          schild    auf- und niederschwenkbar befestigt ist. Hier  durch kann die gleiche, im Grundaufbau unverän  derte Maschine als Planierraupe arbeiten und z. B.  zunächst mit der Baggervorrichtung ausgehobene  Gräben wieder zuschieben. Es ist auch möglich, das  aus der Mulde ausgekippte Gut zu höheren Haufen  zusammen oder in Gräben, Bunker oder     dergl.    hin  einzuschieben, wenn die Maschine selbst nicht dicht  genug an die     Entladestelle    heranfahren kann.  



  Der     Planierschild    dient aber auch der Erhöhung  der Standfestigkeit der Maschine beim Baggern, ins  besondere, wenn er mit Grab- oder Reisszähnen ver  sehen ist, die sich in den Boden eingraben und da  durch verhindern, dass sich die Maschine beim Ein  greifen des Löffels in das Erdreich selbst nach vorn  zieht oder nach hinten schiebt.

        Um die hydraulische Anlage für die ständig auf  dem Fahrgestell verbleibenden Vorrichtungen beim  Umbau von Bagger auf Transportfahrzeug und um  gekehrt nicht verändern zu müssen, ist zweckmässig  ausser der zur Baggervorrichtung gehörenden, vom  Motor angetriebenen Pumpe eine weitere am Fahrge  stell fest eingebaute, ebenfalls vom Motor aus ange  triebene Pumpe vorgesehen, die den oder die Druck  zylinder für das     Planierschild    und die     Kippmulde     speist.  



  Weitere vorteilhafte Einzelheiten ergeben sich  aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzug  ten     Ausführungsbeispieles.     



  Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> die erfindungsgemässe     Erdbewegungsma-          schine    mit aufgesetzter Baggervorrichtung in Seiten  ansicht,       Fig.    2 die Maschine nach     Fig.   <B>1</B> mit gegen die  Baggervorrichtung ausgetauschter     Kippmulde,          Fig.   <B>3</B> eine Draufsicht auf     Fig.   <B>1</B> und       Fig.    4 eine Draufsicht auf die Antriebs- und  Lenkorgane des Fahrgestells.  



  Die Abbildungen sind schematische Darstellun  gen des Gegenstandes der Erfindung und dement  sprechend vereinfacht.  



  Die     Erdbewegungsmaschine    besteht aus einem  Fahrgestell<B>1,</B> das im wesentlichen ein mit 4 Rädern  2,<B>3</B> ausgestatteter, ausreichend kräftiger und     verwin-          dungssteifer    Rahmen ist. Auf dem Fahrgestell ist ein  Antriebsmotor 4 angeordnet, der auf ein Schaltge  triebe<B>5</B> arbeitet, das an den Motor angeflanscht sein  kann. Vom Getriebe<B>5</B> wird die Antriebskraft auf die  Vorderräder<B>3 ,</B> ferner über die Riemenscheibe<B>6</B> auf  eine     Druckflüssigkeitspumpe   <B>7 ,</B> die zur Baggervor  richtung gehört, und über die Riemenscheibe<B>8</B> zu der       Haupt-Druckflüssigkeitspumpe   <B>9</B> weitergeleitet.  



  Die Baggervorrichtung<B>10</B> besteht aus einer  Stütze<B>11,</B> die auf der einen Grundplatte 12 um eine  vertikale Achse drehbar ist. Die Grundplatte 12 kann  ein Gehäuse bilden, in dessen Innerem die     Druck-          flüssigkeitspumpe   <B>7,</B> ein zweckentsprechender Vor  ratsbehälter und der Antrieb, vorzugsweise ein  hydraulischer Zylinder, für die Drehung der Stütze  <B>11</B> untergebracht sein können.  



  Zwischen den Hälften der geteilten Stütze ist ein  Ausleger<B>13</B> in einer senkrechten Ebene mittels des  ebenfalls von der Pumpe<B>7</B> gespeisten Zylinders 14  schwenkbar gelagert. Am vorderen Ende des Ausle  gers<B>13</B> ist ein Löffel<B>15</B> zum Ausheben von Gräben,  ebenfalls in einer senkrechten Ebene, schwenkbar  befestigt, dessen Verstellung durch einen weiteren  Zylinder<B>16</B> erfolgt. Der Löffel<B>15</B> kann, um<B>180'</B>  gedreht, bei Bedarf als Ladelöffel für     Schüttgut    oder  zum Abtragen von Erdreich im Aufwärtsschnitt ver  wendet werden. Selbstverständlich kann an Stelle des  Löffels<B>15</B> auch ein Greifer oder ein Lasthaken ange  bracht werden.

   Die Steuerung der Bewegungen des  Auslegers erfolgt vom Steuerstand<B>17</B> aus, wobei die  Steuerimpulse über nicht gezeigte Schlauchleitungen  zur Baggervorrichtung gegeben werden. In der oder    den Schlauchleitungen, die den Steuerstand mit der  Baggervorrichtung verbinden, sind lösbare Kupplun  gen und Absperrorgane eingebaut, die auf einfache  Weise eine Trennung der im übrigen in sich geschlos  senen Baggervorrichtung vom Steuerstand gestatten.  



  Desgleichen ist der Riementrieb von der Riemen  scheibe<B>6</B> zur Pumpe<B>7</B> für eine bequeme Trennung  der Antriebsverbindung eingerichtet. Anstelle des  Riementriebs kann auch eine Wellenverbindung mit  geeigneter Trennbarkeit verwendet werden.  



  Ein wesentliches Merkmal der     Erdbewegungsma-          schine    besteht darin, dass die Baggervorrichtung<B>10</B>  insgesamt, lediglich nach Trennung der genannten  Verbindungen und nach Lösen von Befestigungs  schrauben<B>18</B> vom Fahrgestell<B>1</B> abgenommen wer  den kann.  



  Die Befestigungsschrauben<B>18</B> sind bei dem dar  gestellten Ausführungsbeispiel mit Handkurbeln aus  gestattet, gehen durch     öffnungen    in der Grundplatte  12 der Baggervorrichtung und greifen in entspre  chende Gewindebohrungen im Fahrgestell ein. Zur  Verringerung der Flächenpressung an der Grund  platte 12 sind vorzugsweise     grossflächige    Druck  scheiben zwischen den Schrauben<B>18</B> und der Grund  platte 12 angeordnet.  



  Durch die     Anbringung    von Handkurbeln sind  zum Hinein- und Herausschrauben der Schrauben<B>18</B>  keine besonderen Werkzeuge erforderlich, wobei die  Schrauben bei entsprechend grossem Arm der Kurbel  für eine ausreichend sichere, jedoch leicht lösbare  Verbindung zwischen Baggervorrichtung und Fahr  gestell sorgen.  



  Die auf einfache Weise vom Fahrgestell trenn  bare Baggervorrichtung kann gegen eine     Kippmulde     20 ausgetauscht werden. Zur kippbaren Lagerung der  Mulde 20 sind bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel im Bereich der Vorderkante (in den     Fig.     links) des Fahrgestells seitlich zwei nach hinten  offene Haken 21 befestigt, in die zwei entsprechende  seitlich vorstehende, an der Mulde 20 feste Zapfen  22 eingreifen.  



  Zum Kippen und     Wiederaufrichten    der Mulde 20  dient ein doppelt wirkender hydraulischer Zylinder  <B>23,</B> der über nicht gezeigte Leitungen von der Pumpe  <B>9</B> gespeist wird. Die Steuerung des Zylinders erfolgt  in geeigneter Weise vom Steuerstand<B>17</B> aus.

   Da der  Zylinder<B>23</B> mit Rücksicht auf die sonstigen Einrich  tungen der Maschine zumeist nicht in deren     Längs-          mittelachse,    sondern nur seitlich davon angeordnet  werden kann, ist es ratsam, die     Kippmulde    20 mit  diesen gerade führenden Flächen oder Leisten zu  versehen     und/oder    derartige Führungsmittel am  Fahrgestell<B>1</B> anzubringen, die selbstverständlich die       Anbringbarkeit    der Baggervorrichtung<B>10</B> nicht be  einträchtigen dürfen. Der Zylinder<B>23,</B> der bei aufge  setzter Baggervorrichtung<B>10</B> nach     Fig.   <B>1</B> nicht ge  braucht wird, wird bei dieser Stellung, z.

   B. mit dem  Lagerauge an seiner Kolbenstange, mit dem der  Zylinder an der Mulde     angelenkt    war, in einen  Haken, eine Gabel oder     dergl.    Einrichtung 24 am      Fahrgestell eingehängt, da er bei Nichtgebrauch auf  grund seiner hinteren     Anlenkung    sonst nach unten  hängend die     Verfahrbarkeit    der Maschine behindern  würde.  



  Ein weiteres besonderes Merkmal besteht darin,  dass am vorderen Ende des Fahrgestelles,<B>d.</B> h. in den       Fig.    links, ein auf- und niederschwenkbarer     Planier-          schild   <B>30</B> in geeigneten Lagerungen<B>31, 32</B> befestigt  ist. Zur Verstellung des     Planierschildes   <B>30</B> dient nach  den     Fig.   <B>1</B> und<B>3</B> ein weiterer     Druckflüssigkeitszylin-          der   <B>33,</B> der mit der Pumpe<B>9</B> in Verbindung steht und,  vom Steuerstand<B>17</B> aus betätigt wird.  



  Die     Kippinulde    20, die jede zweckentsprechende  Form haben kann, ist so auf dem Fahrgestell<B>1</B> gela  gert, und der     Planierschild   <B>30</B> ist derart angeordnet,  dass die Mulde beim Kippen vom Schild nicht behin  dert wird, sondern über den Schild sich     hinwegnei-          gend    eine für die Entleerung der Mulde ausreichende  Schräglage auch bei angehobenem Schild einnimmt.

    Auf diese Weise ist es möglich, das aus der Mulde       augeleerte        Schüttgat    bei Bedarf nach Absenken des       Planierschildes    weiter- oder zusammenzuschieben,  beispielsweise beim Zufüllen von Gräben oder Gru  ben, an die die Maschine mit beladener Mulde nicht  dicht genug heranfahren kann.  



  Der     Planierschild   <B>30</B> erhöht jedoch auch die  Standfestigkeit der erfindungsgemässen Maschine,  insbesondere beim Ziehen von Gräben mit der Vor  richtung nach     Fig.   <B>1,</B> wobei es vorteilhaft ist, am     Pla-          nierschild   <B>3 0</B> Grabzähne<B>3</B> 4 anzuordnen, die z. B. in  Gleitführungen verschiebbar und mittels Schrauben  in mehr oder weniger nach unten vorstehender Lage  feststellbar sind. Beim Ausheben von Gräben verhin  dert der Schild<B>30</B> mit den Zähnen 34, dass sich die  Maschine selbst nach vorn, zieht. Beim Aufreissen  von hartem oder grobsteinigem Boden leisten die  Zähne 34 ebenfalls gute Dienste.  



  Wie aus     Fig.    4 hervorgeht, ist es auch möglich,  für den Schild und die Mulde nur einen gemeinsamen  Zylinder<B>35</B> vorzusehen, der entsprechend wahlweise  in im wesentlichen waagrechter Stellung an den     Ver-          stellmechanismus    des Schildes oder in nach vorn auf  wärts gerichteter Schrägstellung an der Muldenunter  seite befestigt werden kann.  



  Auch bei Verwendung nur eines Zylinders<B>35</B>  wird dieser von der Pumpe<B>9</B> gespeist.  



  Um den Zylinder<B>35,</B> der, um den Schild<B>30</B> betä  tigen zu können, verhältnismässig weit vorn am  Fahrgestell     angelenkt    sein muss, durch eine entspre  chende     öffnung    im Fahrgestell nach oben unter die       Kippimilde        verschwenken    zu können<B>-</B> eine Bewe  gung, die z. B. durch ein Betätigungsgestänge<B>39</B> für  das Getriebe<B>5</B> oder durch Rahmenteile, z.

   B. wenn  der Zylinder durch eine     öffnung    46 im     Fahrgestell-          rahmen   <B>1</B> greift an sich unmöglich gemacht wird<B>-</B>  kann der Zylinder<B>35</B> mit seinem hinten liegenden  Ende bei<B>36</B> an einem     Widerlager   <B>37</B>     angelenkt    sein,  das seinerseits bei<B>38</B> um eine senkrechte Achse am  Rahmen des Fahrgestelles nach hinten, schwenkbar,  in seiner Normalstellung jedoch z. B. durch eine    Schraube, einen Stecker 47 o.     dgl.    Mittel feststellbar  ist.

   Hierdurch kann der Zylinder<B>35,</B> der seine  Druckflüssigkeit selbstverständlich über eine ausrei  chende Bewegungsfreiheit zulassende Schläuche  (nicht gezeigt) erhält, bei der Verstellung um ein be  stimmtes Stück zurückgezogen und nach Herumfüh  ren um die der Schwenkung in senkrechter Ebene  entgegenstehenden Maschinenteile in die neue Stel  lung gebracht werden.  



  Da der     Planierschild   <B>30</B> bei dieser Ausführung  zeitweilig von dem Zylinder<B>35</B> getrennt ist, ist eine,  Vorrichtung, z. B. eine Kette,     die    in einen Haken ein  gehängt werden kann, ein Steckbolzen oder     dergl.     vorgesehen, die den Schild<B>30</B> in angehobener Stel  lung hält, wenn der Zylinder<B>35</B> an der Mulde ange  schlossen ist, damit die Maschine in ihrer     Fahrbar-          keit    nicht beeinträchtigt wird.  



  Um den     Planierschild   <B>30</B> mit Rücksicht auf die       Kippbarkeit    der Mulde möglichst dicht vor den Vor  derrädern<B>3,3</B> anordnen zu können, ist die Hinter  achse mit den Rädern 2,2 lenkbar. Hierdurch ergibt  sich. der Vorteil, dass die Maschine sowohl bei Ein  satz der Baggervorrichtung wie auch der Mulde     aus-          serordentlich    genau an die Arbeitsstelle herangefah  ren werden kann, weil die Ausrichtung der Maschine  <B>-</B> wie dies vom Kraftwagen beim Einordnen z. B. in  enge Parklücken bekannt ist<B>-</B> bei der      Rückwärts-          fahrb>   <B>d.</B> h. mit hinten befindlicher Lenkachse, er  folgt.  



  Das Fahrgestell ist, wie     Fig.    4 zeigt, mit Allradan  trieb ausgestattet. Hierbei wirkt die Antriebskraft bei       Zweiradantrieb    auf die     unlenkbaren    Räder<B>3,</B> wäh  rend bei     AHradantrieb    die lenkbaren Räder, 2,2 über  die     Anzapfung    41 der Antriebsachse 40, die Kardan  wellen 42 und 43 und die Zwischenlagerung 44 sowie  das Differential der Lenkachse 46 angetrieben wer  den.  



  Die Lenkung der Räder 2,2 erfolgt in üblicher  weise vom Lenkrad<B>53</B> aus.  



  Die Steuerorgane sind vorzugsweise unter Zwi  schenschaltung der geeigneten Schlauchverbindungen  (nicht gezeigt) zu einer einen Steuerstand<B>17</B> bildenden  Baugruppe zusammengefasst, die vor dem als Bank  <B>50</B> ausgebildeten Fahrersitz in Querrichtung der  Maschine auf einer Schiene<B>51</B> verschiebbar und mit  tels einer Schraube<B>52</B> in der gewünschten Stellung  feststellbar ist. Der Steuerstand kann somit, ins  besondere beim Baggern, seitlich verschoben werden,  so dass der Fahrer den Baggerlöffel gut beobachten  kann und bei der Bedienung der Hebel nicht durch  das Lenkrad<B>53</B> behindert ist.  



  Die Schiene<B>51</B> kann oben auf einen     Druckflüs-          sigkeitsvorratsbehälter    54 für die Pumpe<B>9</B> befestigt  sein.  



  Unter dem. Sitz<B>50</B> ist ein mit Ballast gefällter  Kasten<B>55</B> vorgesehen, der das Gegengewicht für den  Ausleger<B>13</B> der Baggervorrichtung<B>10</B> bildet. Gleich  zeitig wird hierdurch die Achse mit den Rädern 2,2  belastet und die Wirksamkeit des Allradantriebes,      vor allem beim Durchfahren von Schlamm, verbes  sert.  



  Die vielseitige Verwendbarkeit der     erfindungsge-          mässen    Maschine wird durch eine Anhängerkupplung  <B>56</B> zusätzlich erweitert.  



  Es handelt sich somit um eine als Planierraupe,  Bagger und Transportfahrzeug einzusetzende     Erdbe-          wegungsmaschine,    die auf einfachste Weise von  einem Verwendungszweck auf den anderen umgebaut  werden kann. Hierbei ist wesentlich, dass die       Hydraulikanlage    der Baggervorrichtung von dem       Hydrauliksystem    für die übrigen Einrichtungen ge  sondert ausgeführt und mit der Baggervorrichtung  verbunden ist. Hierdurch wird der Umbau der  Maschine von einer Betriebsart auf die andere  vereinfacht, weil die bei allen Betriebsarten verwend  baren, Hilfseinrichtungen an einen am Fahrgestell  verbleibenden     Hydraulikkreislauf    angeschaltet blei  ben, der beim Umbau keine Veränderungen erfährt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Erdbewegungsmaschine,insbesondere auf Rädern verfahrbarer zweiachsiger Kleinbagger mit auf dem Fahrgestell gelagertem Motor, der über ein Schalt getriebe auf die Räder und eine, Druckflüssigkeits- pumpe arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Baggervorrichtung<B>(10)</B> abnehmb-ar ausgebildet und das Fahrgestell<B>(1)</B> mit Einrichtungen (21,<B>32)</B> zur Anbringung einer kippbaren Mulde (20) ausgestattet ist.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Baggervorrichtung <B>(10),</B> die aus einer mittels Druckflüssigkeit betätigten Zylindern (14,<B>16)</B> um eine vertikale Achse bewegba ren Säule<B>(11)</B> mit in vertikaler Ebene schwenkbarem Ausleger<B>(13)</B> und an dessen Ende befestigtem Grei fer oder Baggerlöffel<B>(15)</B> besteht, auf einer auf dem Fahrgestell<B>(1)</B> befestigbaren bzw. von ihr lösbaren Grundplatte (12) angeordnet ist, die vorzugsweise innerhalb der Säule<B>(11)</B> eine Pumpe<B>(7)</B> für die Spei sung der Zylinder (14,<B>16)</B> mit Druckflüssigkeit trägt, wobei das Fahrgestell<B>(1)
    </B> und die Grundplatte (12) mit öffnungen ausgestattet sind, durch die eine die Kraftübertragung vom Getriebe<B>(5)</B> oder Motor (4) zur Antriebswelle der Pumpe<B>(7)</B> lösbar herstellende Welle oder ein Riementrieb<B>(6)</B> geführt sind. 2. Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (12) der Baggervorrichtung<B>(10)</B> öffnungen, vorzugsweise gen, aufweist, die sich mit entsprechenden vier öffnung Gewindebohrungen im Fahrgestell<B>(1)</B> decken und durch die vorzugsweise als Handkurbeln ausgestaltete Befestigungsschrauben<B>(8)</B> geführt sind.
    <B>3.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrgestell<B>(1)</B> mindestens ein lösbares Drehlager (21) mit horizon taler Drehachse für die Kippmulde (20) angeordnet ist. 4. Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager aus zwei seitlichen, gegebenenfalls im Bereich der Fahrgestell- vorderkante am Fahrgestell<B>(1)</B> festen, nach hinten offenen Haken (21) besteht, in die an der Mulde feste Schwenkzapfen eingreifen.
    <B>5.</B> Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch<B>3,</B> <B>C</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager aus min destens einer in der Fahrgestell-Längsmitte oder zwei seitlichen am Fahrgestell festen Lageraugen besteht, die mit Lageraugen an der Kippmulde nach Einfüh ren entsprechender Bolzen zusammenwirken.
    <B>6.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Fahrgestell- oberseite, vorzugsweise ausserhalb des von der Grundplatte (12) der Baggervorrichtung<B>(10)</B> bedeck ten Bereichs, Flächen oder Leisten angeordnet sind, auf denen sich die Mulde (20) beim Kippen mit ent sprechenden Flächen oder Leisten abwälzt.
    <B>7.</B> Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde (20) an ihrer Unterseite oder in deren Bereich eine lösbare Befesti gung<B>(23)</B> für die Kolbenstange eines andernends am Fahrgestell angelenkten Druckflüssigkeitszylinders <B>(23)</B> aufweist.
    <B>8.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite des Fahrgestells<B>(1)</B> ein durch mindestens einen Druck- flüssigkeitszylinder <B>(33)</B> betätigbarer Planierschild <B>(30)</B> auf- und niederschwenkbar befestigt ist.
    <B>9.</B> Erdbewegungsmaschine nach den Unteran sprüchen<B>7</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt <B>(36)</B> des Druckflüssigkeitszylinders <B>(35)</B> am Fahrgestell<B>(1)</B> so gewählt ist, dass seine Kolben stange wahlweise an den Planiersebild <B>(30)</B> oder die Kippmulde (20) anschliessbar ist.
    <B>10.</B> Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass am Planierschild <B>(30)</B> oder am Fahrgestell<B>(1)</B> eine Feststelleinrichtung angeordnet ist, die den Schild<B>(30)</B> unabhängig vom Druckflüssigkeitszylinder <B>(35)</B> in angehobener Stel lung hält. <B>11.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrgestell<B>(1)</B> eine Halterung (24) vorgesehen ist, die den Druckflüssig- keitszylinder <B>(33)</B> abstützt, wenn dieser sowohl vom Planierschild <B>(30)</B> wie auch von der Kippmulde (20) getrennt ist.
    12. Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkung <B>(36)</B> des Druckflüssigkeitszylinders <B>(35)</B> aus einem schwenkbaren, in seiner vorderen Stellung festsetz- baren Widerlager <B>(37)</B> besteht. <B>13.</B> Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Planierschild <B>(30)</B> mit verstellbaren und auswechselbaren Grab- oder Reisszähnen (34) ausgestattet ist.
    14. Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell<B>(1)</B> mit wahlweise einschaltbarem Allradantrieb (2,2,<B>3,3)</B> versehen und die Lenkachse (2,2), welche bei Allrad antrieb zusätzlich angetrieben wird, an dem dem Pla- nierschild <B>(30)</B> gegenüberliegenden Fahrgestellende liegt. <B>15.</B> Erdbewegungsmaschine nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Druckzylinder<B>(33, 35)</B> am Planierschild <B>(30)</B> bzw. der kippbaren Mulde (20) eine am Fahrgestell<B>(1)</B> fest eingebaute, vom Motor (4) aus angetriebene Pumpe <B>(9)</B> dient.
    <B>16.</B> Erdbewegungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile zur Steue- rung der Druckflüssigkeitszylinder (14,<B>16)</B> an der Baggervorrichtung<B>(10)</B> und dem Planierschild <B>(30)</B> bzw. der Kupplungen und zusätzlichen Absperrorga nen in einem Steuerstand<B>(17)</B> am z.
    B. als Bank<B>(50)</B> ausgebildeten Fahrersitz zu einer Baugruppe zusam- mengefasst sind, die in Maschienquerrichtung auf einer oder mehreren Stangen oder Schienen<B>(51)</B> ver schiebbar und in der jeweils gewünschten Stellung festklemmbar ist.
CH514863A 1962-08-16 1963-04-24 Erdbewegungsmaschine, insbesondere auf Rädern verfahrbarer zweiachsiger Kleinbagger CH411725A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT411836B (de) * 2001-07-09 2004-06-25 Reinhold Frauscher Werkzeugwechseleinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT411836B (de) * 2001-07-09 2004-06-25 Reinhold Frauscher Werkzeugwechseleinrichtung

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