CH403811A - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Einlagen in gefalzte Umschlagbogen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Einlagen in gefalzte UmschlagbogenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Einlagen in gefalzte Umschlagbogen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einbringen von Einlagen in gefalzte Umschlagbogen. Bei den bisher bekannt gewordenen derartigen Verfahren und Vorrichtungen erfolgt das Zusammenstecken und Zusammentragen von Zeitungen, Zeitschriften oder dgl. auf die Weise, dass ein Umschlagbogen V-förmig geöffnet und die Beilage in den so geöffneten Umschlagbogen eingesteckt wird. Bei einem bekannten Verfahren erfolgt das Einstecken der Beilage im Ruhezustand, wodurch eine Unterbrechung des fortlaufenden Betriebes erforderlich ist. Bei einem anderen bekannten Verfahren wird das Einstecken der Einlage bei fortlaufendem Fördervorgang durchgeführt. In jedem Falle muss aber der gespreizte Umschlagbogen oder die Einlage beim Einsteckvorgang zwei senkrecht zueinander liegende Bewegungen nacheinander oder gleichzeitig ausführen, wodurch der Ablauf des Verfahrens kompliziert wird und besondere konstruktive Massnahmen erforderlich sind. Mit der vorliegenden Erfindung sollen die den bekannten Verfahren anhaftenden Nachteile vermieden werden. Das erfindungsgemässe Verfahren zum Einbringen von Einlagen in gefalzte Umschlagbogen, bei dem die einzelnen Umschlagbogen von Stapeln aus einer Förderbahn zugeführt werden, auf der sich die Umschlagbogen mit ihren Längskanten in Förderrichtung fortbewegen, ist dadurch gekeun zeichnet, dass die mit Einlagen auszustattenden Umschlagbogen unter Bildung eines Winkels von wenigstens 900 geöffnet werden, und dass die Einlagen mit der Förderbahngeschwindigkeit und in der Förderbahnrichtung in den geöffneten Umschlagbogen eingelegt werden. In einer speziellenAusbildung des Verfahrens wird vor dem Einbringen in den geöffneten Umschlagbogen eine Anzahl von Einlagen gesammelt und in einem Zuge als geschlossenes Paket dem Umschlag- bogen zugeführt Durch diese Massnahme ergibt sich bei einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Operationen eine erhebliche Verkürzung der Baulänge der zur Durchführung des Verfahrens erforderlichen Vorrichtung. Das Verfahren erlaubt auch, Einlagen, die in ihrer Länge die Länge des Umschlagbogens unterschreiten, insbesondere bei halben Bogenlängen oder weniger, nacheinander in den Umschlagbogen einzulegen, wobei die Einlegstelle im Umschlagbogen periodisch so verändert wird, dass beispielsweise die eine kleine Einlage mit der vorderen Stirnseite und die andere kleine Einlage mit der hinteren Stirnseite des Umschlagbogens abschliessen. Hierdurch wird der bisher nicht vermeidbare Nachteil ausgeschaltet, dass beim Einlegen mehrerer kleinerer Einlagen die Zeitschrift oder Zeitung an der Seite, wo die Einlagen eingefügt sind, dicker ist als an der anderen Seite. Durch die erwähnte Massnahme wird dieser Nachteil vermieden und eine gleichmässige Stärke der Zeitschrift erreicht. Das Verfahren ermöglicht weiterhin, die einzelnen, nacheinander auf die Förderbahn gegebenen Umschlagbogen während ihrer Bewegung an einer beliebigen Stelle der Förderbahn zu öffnen und zu schliessen oder sie überhaupt geschlossen zu halten. Hierdurch ist es möglich, die einzufügenden Einlagen in beliebiger Reihenfolge und in beliebige Umschlagbogen einzufügen, so dass sich jede gewünschte Art der Zusammenfügung von Umschlagbogen und Einlagen durch Ineinanderstecken oder Aufeinandersammeln erreichen lässt. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Förderbahn eine Anzahl von Bogenzuführungsvorrichtungen zugeordnet ist, von denen jede eine abschaltbare Öffnungsvorrichtung für die Umschlagbogen aufweist. Durch die abschaltbar ausgebildete Öffnungsvorrichtung für die Umschlagbogen lässt sich die Einfügung der Einlagen in jeder beliebigen Weise durchführen. Beispielsweise kann der zuerst auf die Förderbahn gegebene Umschlagbogen durch die erste Bogenzuführungsvorrichtung geöffnet werden, wobei aus dieser die Einlage oder die Einlagen in den Umschlagbogen eingegeben werden. In der zweiten Bogenzuführungsvorrichtung kann der Umschlagbogen wieder geöffnet werden, wobei eine weitere, beispielsweise gefalzte Einlage in den Umschlagbogen eingefügt wird. Bei der nächsten Bogenzuführungsvorrichtung wird die Öffnungsvorrichtung ausgeschaltet, so dass der Umschlagbogen geschlossen bleibt, und auf ihn aus der Zuführungsvorrichtung eine weitere Einlage aufgelegt, die beispielsweise wiederum aus einem gefalzten Bogen bestehen kann, der zwecks Aufnahme einer weiteren Einlage in der nächsten Bogenzuführungsvorrichtung geöffnet werden kann. Es ist klar, dass sich auf diese Weise jede beliebige gewünschte Art der Einfügung von Einlagen verwirklichen lässt. Die Öffnungsvorrichtung, die jeder Bogenzuführungsvorrichtung zugeordnet ist, kann aus einer längs der Förderbahn bewegten, an der einen Bogenecke angreifenden und diese anhebenden Saugdüse und aus einem die angehobene Bogenecke ülbernehmen- den Führungselement bestehen, das mit einer den Umschlagbogen in die offnungsstellung führenden und in dieser haltenden Leitbahn versehen ist. Durch diese Öffnungsvorrichtung wird der Umschlagbogen zuverlässig bis zu dem erforderlichen Winkel geöffnet und kann die aus der Zuführungsvorrichtung heraustretenden Einlagen aufnehmen, ohne dass die Bewegungsrichtung geändert werden muss. Um in dieser Vorrichtung Bogen beliebiger Breite verarbeiten zu können, sind bei einer weiteren Ausbildung der Vorrichtung die Saugdüse und die Führungselemente quer zur Förderbahn verstellbar ausgebildet. Auf diese Weise lässt sich ein und dieselbe Vorrichtung für unterschiedliche Bogenbreiten verwenden. Die Bogenzuführungsvorrichtung für die Einlagen kann eine in Richtung der Förderbahn umlaufende Einlegetrommel aufweisen, durch die die Einlagen unter Druckwirkung auf den geöffneten Umschlagbogen in einem Abwälzvorgang aufgelegt werden. Hierdurch wird erreicht, dass trotz aufrechterhaltener Maximalgeschwindigkeit während des Einlegevorganges ein störungsfreies Einlegen stets an der gleichen Bogenstelle erfolgt. Da vielfach die Einlagen über den Umschlagbogen eine unterschiedliche Breite besitzen, können die Bogenführungsvorrichtungen mit quer zum Förderband einstellbaren Führungsorganen ausgestattet sein, die auf die jeweilige Einlage- oder Bogenbreite eingestellt werden; hierdurch wird erreicht, dass Einlagen geringerer Breite in dem zusammengelegten Zeitschriftenpaket zuverlässig stets an der gleichen Stelle liegen. Bei einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung ist zwischen dem Antrieb der Förderbahn und dem Antrieb der Bogenzuführungsvorrichtung eine Kupplung angeordnet. Diese Kupplung ermöglicht es, die Stelle, an der die Einlage in Längsrichtung des Umschlagbogens gesehen eingefügt wird, nach vorne oder rückwärts zu verlegen. Diese Verlegung der Anlagestelle kann durch das wechselweise umschaltbare Kupplungselement derart erfolgen, dass die eine Einlage mit der vorderen Stirnseite und die folgende Einlage jeweils mit der hinteren Stirnseite des Umschlagbogens abschliesst. Hierdurch wird erreicht, dass eine einseitige Verdickung der aufeinander gestapelten Druckbogen vermieden wird. Bei einer speziellen Ausgestaltung der Vorrichtung ist die Bogenzuführungsvorrichtung mit der ihr zugeordneten Öffnungsvorrichtung als selbständiges auswechselbares Bauelement vorgesehen, wodurch die Einrichtung ein und desselben Transportbandes für unterschiedliche Einlegevorgänge wesentlich erleichtert wird. Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 die bekannte Arbeitsweise zum Zusammenstecken von Druckbogen, Fig. la Arbeitsweise nach der Erfindung Fig. 2 Seitenansicht eines mit zwei Anlagevorrichtungen ausgestatteten Transportbandes, Fig. 3 Aufsicht gemäss Fig. 2, Fig. 4 Förderweg eines Umschlagbogens vom Stapel zur Förderbahn, Fig. 5 Querschnitt durch eine Saugvorrichtung zur Öffnung des Umschlagbogens, Fig. 6a und 6b Ausbildung eines Förderbandes zum Aufeinandertragen von zwei Druckbogen, wobei in den letzteren eine Einlage eingefügt wird, Fig. 7a und 7b eine Anordnung zum Aufeinandersammeln von drei Druckbogen, Fig. 8 Querschnitt durch eine Anlagevorrichtung. Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 die bekannte Art des Ineinandersteckens von Druckbogen A und B, wobei das Ineinanderstecken unter V-förmiger Öffnung der Bogen erfolgt. Die Fig. la zeigt demgegenüber das Prinzip der Zusammenfügung der Druckbogen nach der Erfindung, wobei der gefalzte Umschlagbogen A in einem Winkel von wenigstens 900 geöffnet wird und die einzufügende Einlage B in der Förderrichtung durch Abwälzung auf dem zweckmässig mit gleicher Geschwindigkeit geförderten Umschlagbogen A aufgebracht wird. Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, wird der Umschlagbogen A in eine an sich bekannte Anlege vorrichtung gemäss Fig. 4, die mit Stapelholmen 1 versehen ist, eingelegt und durch einen rotierenden Walzenstuhl mit Hilfe von Saugwalzen 2 einzeln entnommen und auf die Förderbahn 3 geschoben. Hier richtet sich der Umschlagbogen zunächst an dem auf seine Grösse einstellbaren Anschlag 27 aus. Dann wird er von den Mitnehmern 4 einer ständig umlaufenden Förderbahn 3 ergriffen und längs der in Fig. 5 gezeigten Saugvorrichtung gefördert. Die Einwirkungszeit der Mitnehmerwalzen 2 ist einstellbar über eine drehverstellbare Friktions- oder Rastkupplung 5, die sich auf der durch einen Motor gedrehten Antriebswelle 6 befindet. Während des Transports durch die Mitnehmer 4 wird die Ecke des Umschlagbogens von Saugern 8, 34 erfasst, geöffnet und über eine Spreizzunge 15 gelegt. Die in Fig. 5 gezeigte Saugvorrichtung weist eine Vorrichtung zur Anordnung mit der Förderbahn 3 mitlaufender Sauger auf. Diese Sauger 8, 34 sind mit den Ketten 10 und 35 verbunden und erhalten durch den Schlauch 13 über die drehbare Hohlachse 14 die erforderliche Saugwirkung. Die Kette 10 wird geführt durch die antreibenden Kettenräder 11 und das Formstück 12, während die Kette 35 durch die Ketten 36 angetrieben wird. Durch den langsamen, keilartigen Anstieg der Kette 10 über das Formstück 12 wird ein allmähliches Öffnen der Bogenecke erreicht. Wenn die Bogenecke auf der Spreizzunge 15 aufliegt, werden die Saugdüsen 8, 34 abgeschaltet. Beim weiteren Transport tritt der geöffnete Bogen von der Spreizzunge 15 auf das Spreizblech 9, das den Bogen allmählich auf 900 öffnet und in dieser Stellung ge öffnet hält, damit eine Einlage B in den geöffneten Bogen eingelegt werden kann. Die Einlage B wird ebenfalls durch eine Anlegevorrichtung, wie sie bereits erläutert wurde, von einem Stapel abgenommen. Die Antriebskupplung 17 erhält neben ihrer Drehverstellbarkeit, wie sie bei der Kupplung 5 vorgesehen ist, eine nicht dargestellte, zusätzliche, periodisch wirkende Drehverstellbarkeit, die in ihrer Wirkungsdauer veränderlich ist und bewirkt, dass der Platz der Beilage in dem Umschlagbogen sich periodisch ändert. So kann die Beilage beispielsweise zuerst auf der linken Hälfte des Umschlagbogens A eingelegt werden und bei den nächst folgenden Umschlagbogen A auf der rechten Seite eingelegt werden. Das Einstellen der Kupplungen 5 und 17 ist zweckmässigerweise auf Skalenscheiben ablesbar. Die Einlage B wird gemäss Fig. 2 und 3 zunächst auf einen Fördertisch 18 gefördert und dort durch verstellbare Anschläge 27 entsprechend ihrer Grösse arretiert. Eine Förderkette 19 mit Mitnehmern 20, angetrieben durch die Wellen 21, fördert die Beilage nach einer Änderung der Bewegungsrichtung von 90" zu einer Transporttrommel 22, die durch eine Kette 23 angetrieben wird, wobei ebenfalls angetriebene Gurtbänder 24 den Bogen in Pfeilrichtung auf die Förderbahn 3 transportieren. Gefederte Druckrollen 25 bewirken, dass während der Vereinigung der Beilagen mit dem Umschlagbogen eine zuverlässige Einlegung im Wege der Abwälzung erfolgt. Wenn die Einlage B in den Umschlagbogen A eingelegt ist, schliesst sich der geöffnete Teil des Umschlagbogens durch das Spreizblech 9, wobei ge gebenenfalls durch Blasluft eine vollständige Schliessung des Bogens A erreicht wird, der dann von der Förderbahn 3 weitergeführt wird. Die in den Fig. 6a und 6b gezeigte Anordnung arbeitet mit den gleichen Bogenzuführungselementen. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden zunächst zwei Bogen C und D aufeinandergetragen, anschliessend wird der obere Bogen D geöffnet, um die Einlage B aufzunehmen. Die Ausführungsform gemäss den Fig. 7s und 7b zeigt das blosse Aufeinandertragen von drei Bogen F, G, H. Da die Saugvorrichtungen gemäss Fig. 4 ebenso wie die Spreizzungen 15 und die Spreizbleche 9 wahlweise abgestellt bzw. abgenommen werden können, kann eine beliebige Anzahl von Anlegestationen in beliebiger Kombination einer Förderbahn zugeordnet werden, wobei wahlweise Bogen aufeinandergelegt und mit Einlagen versehen werden können. Die in den Fig. 2 bis 7 gezeigten, baukastenmässig zusammengestellten Anlegestationen können durch weitere Anlegevorrichtungen J ersetzt werden, die solche Beilagen verarbeiten, die eine Änderung der Bewegungsrichtung um 900 auf dem Stapeltisch nicht erforderlich machen, die also ohne Änderung ihrer Bewegungsrichtung mit den übrigen Bogen vereinigt werden können (siehe Fig. 8). Auch bei diesen Anlegevorrichtungen J ist eine periodisch zeitliche Verschiebung zur Förderbahn mit Hilfe der vor beschriebenen I Kupplung 17 vorteilhaft, um schmale Beilagen so verteilen zu können, dass abwechselnd eine Beilage zur linken Hälfte und die zweite auf der rechten Hälfte des Umschlagbogens abgelegt wird. Hierbei steht der Stapel auf dem Stapeltisch 28 und die Falzkante des Bogens wird durch Schwingsauger 29 ergriffen und an eine Greifertrommel 30 herangezogen. Diese Greifertrommel erfasst die Falzkante und zieht den Bogen in Pfeilrichtung mittels einer Transportbahn 32 an die Anlegetrommel 33, die den Bogen auf oder in den längs der Förderbahn 3 transportierten Bogen einlegt. Die Anlegevorrichtung J kann auch den Anlegestationen B zugeordnet werden. Der vom Stapeltisch 28 abgenommene Bogen wird hierbei durch die Schwingsauger 29 ergriffen und durch die Greifertrommel 30 weitergeführt, bis er die Transportbahn 32 verlässt. Dadurch fällt der Bogen auf den Fördertisch 18, der ihn mit der Förderkette 19 mit Hilfe der Mitnehmer 20 der Transporttrommel 22 zuführt, die ihn an die Förderbahn 3 weiterreicht. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Transporttrommel 22 wahlweise eine Beilage J oder eine Beilage B oder auch beide Beilagen gemeinsam der Förderbahn 3 zuführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Einbringen von Einlagen in gefalzte Umschlagbogen, bei dem die einzelnen Umschlagbogen von Stapeln aus einer Förderbahn zuge führt werden, auf der sich die Umschlagbogen mit ihren Längskanten in Förderrichtung fortbewegen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Einlagen auszustattenden Umschlagbogen unter Bildung eines Winkels von wenigstens 90" geöffnet werden, und dass die Einlagen mit der Förderbahngeschwindigkeit und in der Förderbahnrichtung in den geöffneten Umschlagbogen eingelegt werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen in den ge öffneten Bogen eine Anzahl von Einlagen gesammelt und in einem einzigen Arbeitsgang dem Bogen zugeführt werden.2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einlagen von halber Bogenlänge oder weniger das Einlegen mit periodischer Versetzung der Einlegestelle im Bogen erfolgt.3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einbringung von Einlagen in beliebiger Rei- henfolge und in beliebige Bogen die einzelnen Bogen während ihrer Bewegung an beliebigen Stellen der Förderbahn geöffnet und geschlossen oder geschlossen gehalten werden.PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderbahn eine Anzahl von Bogenzuführvorrichtungen zugeordnet ist, von denen jede eine abschaltbare Öffnungsvorrichtung für den Bogen aufweist.UNTERANSPRÜCHE 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsvorrichtung für den Bogen aus einer längs eines Teiles der Förderbahn bewegten, an einer Bogenecke angreifenden und diese anhebenden Saugdüse (8, 34) und aus einem die angehobene Bogenecke übernehmenden Führungselement (9) besteht, das mit einer den Bogen in die Offenstellung führenden und in dieser Stellung haltenden Leitbahn versehen ist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugdüse (8, 34) und das Führungselement (9) quer zur Förderbahn verstellbar sind zwecks Anpassung an unterschiedliche Bogenbreiten.6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenzuführungsvorrichtungen (B. J) für die Einlagen eine in Richtung der Förderbahn umlaufende Einlegetrommel (22, 33) aufweisen, die die Einlage unter Druckwirkung auf den geöffneten Bogen abwälzend auflegt.7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenzuführvorrichtung mit die Einlagen in Querrichtung zur Förderbahn ausrichtenden, auf unterschiedliche Einlagebreiten einstellbaren Führungsorganen (27) ausgestattet sind.8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Veränderung der Einlageteile der Einlagen in den Bogen zwischen dem Antrieb der Förderbahn und dem Antrieb der Bogenzuführungsvorrichtung ein wechselweise auf unterschiedliche Einlagestellen umschaltbares Kupplungselement (17) angeordnet ist.9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenzuführungsvorrichtung mit der ihr zugeordneten Öffnungsvorrichtung als selbständiges, auswechselbares Bauelement ausgebildet ist.
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