DE3018987C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Blattstapeln - Google Patents
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Description
Blocks oder Stapels. Zum Kennzeichnen der Register können fertige Zwischenblätter mit Aufdrucken noch
vor dem Registerstanzen aufgelegt werden, so daß auch sie mit genau fluchtenden Stanzungen versehen werden.
Zusätzlich oder alternativ kann eine Druckstation vorgesehen sein, die die Registeraufdrucke, beispielsweise
für ein alphabetisches- oder Monats-Register, vornimmt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es in vielen Fällen, daß durch die Sammelstation eine Umlenkung im
Materialfluß vorgenommen wird, die oft erwünscht ist Dabei verlassen die Blocks die Sammelstation hintereinanderliegend,
so daß die Zusammenführung der einzelnen Nutzen in eine gemeinsame Bahn automatisch
erfolgt Sollte aber ein Weitertransport in gleicher Richtung erforderlich oder erwünscht sein, so kann
neben der Sammelstation, um eine Bahnbreite versetzt, wiederum ein Längstransporteur mit einer zur Antransportrichtung
parallelen Förderrichtung vorgesehen sein.
Weitere Vorteile und Merkmale von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung und den Zeichnungen. Ein Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung nach der Linie I-I in F i g. 2, und
F i g. 2 einen schematischen Teilschnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung ist normalerweise ein Teil oder eine Einzelvorrichtung in
einer Gesamtanlage zur Herstellung von Blocks oder Heften mit einer Spiral- oder Kammbildung. Die
Vorrichtung 11 besitzt einen waagerechten Tisch 12, der in Förderrichtung 14 längs verlaufende Schlitze 15
aufweist, durch die Schubelemente 16 hindurchgreifen, die an Zahnriemen 13 oder Ketten angebracht sind die
unterhalb des Tisches 12 längs der Schlitze 15 umlaufen. In Förderrichtung vor dem Tisch 12 ist ein Antransportband
17 angeordnet und in Förderrichtung hinter dem Tisch 12 ein quer zur Förderrichtung 14 verlaufendes
Sammel- und Abtransportband 18. Es besitzt Schuborgane 19, die von seiner Oberfläche abstehen. Das
Sammel- und Abtransportband 18 ist so angeordnet, daß sein Anfang sich quer vor dem Ende des Tisches 12
erstreckt und auf seiner dem Tisch abgewandten Seite ist eine parallel zu ihm verlaufende Anschlagleiste 20
angeordnet.
Längs des Tisches sind in Förderrichtung hintereinander verschiedene Bearbeitungsstationen angeordnet:
— Eine Auflagestation 21, in der Zwischenblätter 22 auf eine Blattlage 23 aufgelegt werden können, der
sich, von den Schubelementen 16 geschoben, längs der Förderrichtung 14 auf den Tisch 12 bewegt. Die
Auflagestation besteht im dargestellten Beispiel aus einem Stapelhalter 24, der einen Stapel 25 der
Zwischenblätter aufnimmt einem Abziehgreifer 26 üblicher Bauart, der jeweils ein einzelnes Blatt vom
Stapel abzieht, und einer Bänderstrecke 27 mit Ober- und Unterbändern, die das Zwischenblatt 22
schräg abwärts auf die Blattlage 23 transportieren.
— In Transportrichtung dahinter ist eine Druckstation
28 angeordnet, die wenigstens einen Druckstempel
29 hat, der über einen vertikal in Lagern 30 geführten Stößel 31 auf- und abbewegbar ist. Er
wird durch eine an einem Bund 32 des Stößels angreifende Feder 33 in der oberen Lage gehalten
und ist über eine am Stößel drehbar gelagerte Rolle 34 von einer Kurbe 35 betätigbar Auf die gleiche
Weise werden die drei nachfolgenden Stationen betätigt:
— tine Bindungsstanzstation 36, die anstelle des Stempels 29 mit nebeneinander und versetzt
angeordneten Druckstempeln 37 an einem Stanzteil 38 mehrere parallele Reihen von stiftförmigen
Stanzstempeln 39 aufweist und zwar im dargestellten Beispiel fünf zueinander parallele Reihen.
— Eine Längsschneidestation 40 hat im dargestellten Beispiel mindestens vier zueinander parallele, in
Transportrichtung ausgerichtete, ggf. schräge Messer 41, die die bis dahin über die gesamte Breite
zusammenhängende Blattlage 23 in einzelne Nutzen 42 (Reihen) auseinanderschneidet
— Eine Registerstanzstation 43 weist an einem Stanzteil 44 im vorliegenden Beispiel vier Stanzstempel
45 auf, die die Form von unterschiedlich langen in Transportrichtung längs verlaufenden
Leisten haben.
Die vier Stationen 28,36,40,43 sind in ihrem Antrieb
für ihre vertikale Auf- und Abbewegung auf die gleiche Weise ausgeführt, wie dies zur Station 28 beschrieben
wurde. Zwischen der Längsschneidestation 40 und der Registerstanzstation 43 ist eine Abstandsstation 46
angeordnet, die im vorliegenden Beispiel die aus Fi g. 1 erkennbaren keilförmigen Führungen 47 hat, die die in
der Längsschneidestation 40 voneinander getrennten Nutzen 42 auf einen gewissen Abstand zueinander
bringen.
Der Antrieb der Stationen 28,36, 40, 43 erfolgt über
eine durchgehende horizontale Welle 48, die über eine Kupplung 49 an die gemeinsame Synchronwelle 50 der
Gesamtmaschine angeschlossen ist, die von einem schematisch angedeuteten Motor 51 angetrieben ist. Die
Welle ist in maschinenfesten Lagern 72 gelagert und trägt außer den Kurven 35 für die Stationen an ihrem
freien Ende einen Kurbelarm 52, an dem eine Schubstange 53 angelenkt ist, die ihrerseits an einem
Schwenkarm 54 gelenkig angebracht ist. Beim Umlaufen des Kurbelarmes 52 wird der längere Schwenkarm
54, wie mit dem Pfeil 55 angedeutet, um einen vorzugsweise über einen Schlitz einstellbaren Winkel
hin- und hergeschwenkt und überträgt diese Schwenkbewegung aud die ihn tragende Schwenkachse 56, die in
Lagern 57 am Maschinengestell gelagert ist. Auf der Schwenkachse 56 sind zwei Antriebsräder 58, 59 für
Zahnriemen 60, 61 angebracht, die einerseits die Umlenk- und Antriebsrolle 62 des Sammel- und
Abtransportbandes 18 und andererseits die eine Umlenk- und Antriebsrolle 63 des Zahnriemens 13 mit
den Schubelementen 16 antreibt. Die Antriebsräder 58, 59 sind über in einander entgegengesetzten Drehrichtungen
wirksame Freilaufkupplungen mit der Schwenkachse 56 verbunden, so daß jeweils das eine Antriebsrad
in der einen und das anderen Antriebsrad in der anderen Drehrichtung mitgenommen wird. Dadurch steht
jeweils ein Antriebsrad, wenn das andere sich bewegt. Die bis hierher beschriebenen Antriebsteile sind zur
Verdeutlichung der Darstellung leicht perspektivisch gezeigt, obwohl sie parallel zur Förderrichtung angeordnet
sind.
Das Antransportband 17 und die Bänderstrecke 27 der Auflegestation 21 können beispielsweise über die
zweite Umlenkrolle 64 des Zahnriemens 13 mittels Riemen, Ketten, ggf. unter Zwischenschaltung eines
Übersetzungsgetriebes angetrieben sein.
Mit der beschriebenen Vorrichtung kann das Verfahren nach der Erfindung wie folgt durchgeführt
werden:
Von dem Antransportband 17 werden Blattlagen 23 auf den Tisch 12 transportiert und von den in den
Schlitzen 15 laufenden Schubelementen 16 in Transportrichtung 14 schrittweise transportiert, wenn die Welle
48 umläuft. Dadurch wird über den Kurbelarm 52 die Schubstange 53 auf- und abbewegt und versetzt die
Achse 56 in eine hin- und hergehende Schwenkbewegung, die beim Abwärtsbewegen des Schwenkarms 54
das Antriebsrad 58 mitnimmt und dabei das Sammel- und Abtransportband 18 einen Schritt in der Quertransportrichtung
senkrecht zur Transportrichtung 14 mitnimmt, während beim Aufwärtsgehen des Schwenkarmes
54 die Kupplung des Antriebsrades 59 anspricht und über den verschränkten Zahnriemen 61 den
Zahnriemen 13 einen Schritt weiter befördert. Die auf die richtige Länge geschnittene, jedoch aus in
Querrichtung noch zusammenhängende Streifen bestehende Blattlage 23 wird in der Auflegestation 21 mit
einem Zwischenblatt 22 versehen, das von dem Abziehgreifer 26 und der Bänderstrecke 27 auf die
Blattlage gefördert wird. Dieses Zwischenblatt kann eine andere Dicke oder Farbe haben als die übrigen
Blätter der Lage.
In der Druckstation 28 wird, wenn der vorstehende Nocken 66 der Kurve 35 über die Rolle 34 den Stößel 31
herunterdrückt, der Stempel 29 mit den einzelnen Druckstempeln 37 angedrückt und bringt dabei
beispielsweise die aus F i g. 1 zu erkennenden farbigen Markierungen bzw. Registeraufdrucken 67 (im Beispiel
Buchstaben a bis e) an den Stellen an, die später den sichtbaren Teil des Registers bilden sollen. Es ist jedoch
auch möglich, den Aufdruck auf den normalen Seiten der Blattlage vorzunehmen. In diesem Falle könnte die
Aüflagestation 21 entfallen. Wenn bereits fertig bedruckte Zwischenblätter aufgebracht sind bzw. auf
einen Aufdruck verzichtet wird, könnte die Druckstation entfallen. Gleichzeitig geht das Stanzteil 38 der
einen Transpprtschritt weiter vorn gelegenen Bindungsstanzstation 36 herunter, wobei im Beispiel die aus
F i g. 1 zu erkennenden fünf parallelen Reihen von runden oder länglichen Bindungsstanzen 68 vorgenommen
werden. Dazu wirken die Stanzstempel 39, wie in allen übrigen Stationen, mit entsprechenden Gegendruckplatten
bzw. Matrizen zusammen. Die Bindungsstanzstation könnte entfallen, wenn anstelle eines spiral-
oder kammgebundenen Blocks nur entsprechende Lagen hergestellt werden sollen, die entweder ohne
Bindung verbleiben oder später mit einer anderen Bindung zusammengeheftet werden sollen.
Ebenfalls gleichzeitig wird in der um einen weiteren Schritt in Transportrichtung liegenden Längsschneidestation
40 durch das Auf- und Abgehen der Messer 41 die Blattlage 23 in die einzelnen Nutzen 42 getrennt.
Dabei könnte ggf. auch an den beiden Außenkanten noch nachgeschnitten werden. Gegebenenfalls zweckmäßige
Niederhalter zur Erzielung eines sauberen Schnittes sind nicht dargestellt, jedoch im Stand der
Technik aligemein bekannt.
Beim nächsten Transportschritt werden die einzelnen Nutzen 42 durch die Abstandsstation 46 seitlich
auseinandergeführt, so daß in der Registerstanzstation 43 die Registerstanzstempel 45 nicht den Rücken der
benachbarten Lage mit anschneiden. Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß durch die Registerstanzstempel 45 die
unterschiedlich langen Ausstanzungen 69 jeweils unterhalb der Markierungen 67 ausgestanzt werden. In F i g. 1
hat also der linksliegende Nutzen keine und die darauffolgende Nutzen jeweils eine längere Ausstanzung
69 als die vorhergehende.
Wiederum um einen Transportschritt weiter liegt die auf dem Sammei- und Abtransportband gebildete
Sammelstation 70, an der die einzelnen Nutzen ggf. auf bereits vorher dort liegenden Nutzen aufgelegt bzw.
aufgeschoben werden. Im dargestellen Beispiel bewegt sich je Transportschritt in Transportrichtung 65 auch
das Band 18 um einen Transportschritt weiter, so daß jeweils in der linken Abteilung 70a der Sammelstellen
(70a bis 70e,lnur ein Nutzen, und zwar der linke Nutzen
42a, liegt, während in der rechts daneben liegenden Sammelstelle 70b der zugehörige Nutzen 42ö auf dem
Nutzen 42a liegt usw. Bei der Station 70e liegen schließlich alle fünf Lagen oder Nutzen 42a bis 42e
aufeinander und bilden eine Blattlage aus fünf Einzellagen, die jeweils mit einer eigenen, von oben
sichtbaren Registermarkierung versehen sind (beispielsweise ein 5-subject-notebook. Anschließend an das
Sammel- und Abtransportband 18 kann eine Bindestation vorgesehen sein.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Blattstapeln, die aus mehreren übereinanderliegenden Blattlagen
bestehen, insbesondere von spiralgebundenen, mit einem Register versehenen Blocks oder Büchern,
mit
a) einer Transporteinrichtung (13, 16) für die Blattlagen (23,42a bis 42e,),
b) einer Sammelstation (70), die in Transportrichtung (14) mehrere nebeneinanderliegende Sammelstellen
(70a bis 70e> aufweist und
c) einer schrittweise quer zur Transportrichtung (14) arbeitenden Quertransporteinrichtung für
die in der Sammelstation (70) aufeinandergelegten Blattlagen (42a bis 42e^
dadurch gekennzeichnet, daß nach einer Längsschneideeinrichtung (40)
d) eine Abstandstation (46) vorgesehen ist, in der die einzeln nebeneinanderliegenden Nutzen der
Blattlagen (42a bis 42e) auf Querabstand voneinander entfernt werden und
e) in Transportrichtung (14) hinter der Abstandstation (46) eine Registerstanzstation (43) mit
mehreren quer zur Transportrichtung (14) nebeneinanderliegenden Stanzstempeln (45)
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Registerstanzstation (43),
vorzugsweise vor der Längsschneidestation (40), eine Bindungsstanzstation (36) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor der
Registerstanzstation (43), vorzugsweise vor der Längsschneide- oder der Bindungsstanzstation (40,
36), eine Auflegestation (21) für ein ggf. mit Registeraufdrucken (67) versehenes Zwischenblatt
(22) angeordnet ist.
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Blattstapeln entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der FR-PS 12 155 bekanntgeworden. Sie betrifft eine Vorrichtung
zum Bedrucken, Schneiden und Sortieren von Kalendern in Fächer oder Sammelstellen eines querlaufenden
Förderers, um eine Aufeinanderfolge der nebeneinander bedruckten Monate oder Monatsgruppen
zu erhalten. Dabei wird die Bearbeitung, d. h. der Druck, auf der zusammenhängenden Papierbahn durchgeführt,
die erst unmittelbar vor der Sammelstelle längs und quer geschnitten wird. Die Blätter müssen sich also
an der Sammelstelle durchwölben, was insbesondere bei spiralgebundenen Büchern die Ausrichtung der Bindungs-Querperforationen
behindern würde. Auch bei anderen Verwendungen ist diese Krümmung unerwünscht.
In der nicht vorveröffentlichten DE-PS 29 22 088 ist bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der
die mehrnutzig nebeneinanderliegenden Blattlagen von einer Registerstanze mit den »Fingerlöchern« für ein
Register versehen werden, die wahlweise nacheinander ausfahrbare Stanzstempel aufweist Das Sammeln
erfolgt in einer Sammelstation, an der sich für jeden
Nutzen ein kompletter Blattstapel bzw. Block bildet
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Herstellung von Blattstapeln zu schaffen, die in bezug
auf die Bearbeitung der Blattlagen und ihre spätere Sammlung mit guter Ausrichtung verbessert ist
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst
Durch die Anordnung der Abstandsstation, die die bereits vorher voneinander in Längs- und Querrichtung
getrennten Nutzen zusätzlich zu ihren Abstande in Längsrichtung auch in Querrichtung auf Abstand bringt
ist es möglich, in der dahinter angeordneten Registerstanzstation die Registerstanzungen so vorzunehmen,
daß nicht jeweils der Rücken der danebenliegenden Blattlage mit angeschnitten wird. Sie ermöglicht es
ferner, die Blattlagen in einwandfreier Weise und ohne die Notwendigkeit einer Durchbiegung in die einzelnen
Fächer der Quertransporteinrichtung zum Sammeln einzubringen.
Es ist nicht notwendig, eine Registerstanze mit wahlweise umschaltbaren Stanzstempeln zu verwenden,
sondern zu jedem Nutzen gehört ein Stanzstempel, der stets ein und dieselbe Stanzung vornimmt Das
Zusammenfügen der Blattlagen mit verschiedenen Registerstanzungen erfolgt dadurch, daß in der
Sammelstation ein Querab-Transport erfolgt Normalerweise wird je Antransport-Takt auch ein Querabtransport-Takt
vorgesehen sein, so daß so viele Register gebildet werden, wie Nutzen nebeneinander antransportiert
werden. Das ist insbesondere vorteilhaft für spiralgebundene Schulhefte, die für verschiedene
Fächer in verschiedene Bereiche unterteilt sind, z. B. S-Bereich-Schulhefte^-subject-note-books).
Wenn aber beispielsweise 6-nutzig (6 Blattlagen nebeneinander) gefahren wird und nur 3 Register
übereinander benötigt werden, so können jeweils zwei nebeneinanderliegende Registerstanzen identische
Stanzungen machen. Dabei entsteht ein Block mit nur drei Registern, bei der Dicke aller sechs Nutzen. Ein
doppelter Block kann dadurch erzeugt werden, daß der Querabtransport nur bei jedem zweiten Antransport
einen Schritt weiter geschaltet wird, so daß sich jeweils die doppelte Anzahl von Nutzen auf einem Stapel
ansammelt. Wenn dagegen Blocks mit nur der halben Dicke der gesamten Nutzen benötigt werden, so kann
(bei jeweils zwei gleichen Registerstanzungen nebeneinander) der Querabtransport für jeden Antransportschritt
zwei Schritte weitergeschaltet werden.
Ferner ist es mit einer Registerstanze, die mehrere Arten von Registerstanzungen nacheinander vornehmen
kann, indem sie beispielsweise bei aufeinanderfolgenden Stanzungen abwechselnd in Antransportrichtung
um einen »Registerschritt« vor oder zurück verschoben wird, möglich, die doppelte oder mehrfache
Anzahl von Registereinteilungen zu erzeugen, als es der Anzahl der Nutzen nebeneinander entspricht. In diesem
Falle würde dann ebenfalls der Querabtransport nur bei jedem zweiten oder dritten etc. Antransportschritt
betätigt werden.
Die für spiral- oder kammgebundene Blocks notwendige Bindungsstanzungen werden vorzugsweise vor
dem Auftrennen in einzelne Nutzen vorgenommen. Dabei ist es sehr vorteilhaft, diese Stanzungen an den
einzelnen Blattlagen vorzunehmen, weil die mögliche Stanzhöhe meist geringer ist als die Dicke des fertigen
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|---|---|---|---|
| DE3018987A DE3018987C2 (de) | 1980-05-17 | 1980-05-17 | Vorrichtung zur Herstellung von Blattstapeln |
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