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CH403287A - Verfahren, um einer klaren Kunststoff-Folie mit glatter Oberfläche eine durchscheinende bis opake Struktur zu verleihen - Google Patents

Verfahren, um einer klaren Kunststoff-Folie mit glatter Oberfläche eine durchscheinende bis opake Struktur zu verleihen

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Publication number
CH403287A
CH403287A CH574761A CH574761A CH403287A CH 403287 A CH403287 A CH 403287A CH 574761 A CH574761 A CH 574761A CH 574761 A CH574761 A CH 574761A CH 403287 A CH403287 A CH 403287A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
translucent
dependent
over
opaque
Prior art date
Application number
CH574761A
Other languages
English (en)
Inventor
Bauer Charles
Original Assignee
Minnesota Mining & Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining & Mfg filed Critical Minnesota Mining & Mfg
Publication of CH403287A publication Critical patent/CH403287A/de

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    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/36Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used using a polymeric layer, which may be particulate and which is deformed or structurally changed with modification of its' properties, e.g. of its' optical hydrophobic-hydrophilic, solubility or permeability properties
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description


  
 



  Verfahren, um einer klaren Kunststoff-Folie mit glatter Oberfläche eine durchscheinende bis opake Struktur zu verleihen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um einer klaren Kunststoff-Folie mit glatter Oberfläche, welche beim scharfen Falzen und anschliessenden Flachlegen längs der Falzlinie undurchsichtig wird, eine durchscheinende bis opake Struktur zu verleihen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Folie unter genügender Spannung und bei genügend niedriger Temperatur, um eine Verringerung der Transparenz der Folie zu erzeugen, scharf über eine glatte Kante zieht.



   Dank dem vorliegenden Verfahren gelingt die Herstellung von schimmernden, perlenfarbenen oder opaken Folienprodukten von hohem ästhetischem Reiz, welche sich als Verpackungsmaterialien, als Deckmaterialien und für verschiedene sonstige Dekorationszwecke eignen. Gewisse spezifische, bevorzugte Modifikationen dieses Verfahrens eignen sich insbesondere für die Herstellung von hitzeempfindlichen Kopierblättern, welche für die Herstellung von Projektionstransparenten durch thermographische Wiedergabemethoden bei nur kurzer, intensiver Bestrahlung des bedruckten Dokumentes oder anderer graphischer Originale, die eine verschiedene Bestrahlungsquelle zu absorbieren vermögen, eignet, während solche Dokumente bzw. Originale mit dem hitzeempfindlichen Folienmaterial unter Hitzeeinwirkung und Druck in Berührung ist.



   Es wurde gefunden, dass regelmässige, durchscheinende Eigenschaften leicht und in wirtschaftlicher Weise gewissen klaren, durchsichtigen, polymeren Folienmaterialien dadurch verliehen werden können, dass man die Folie scharf z. B. über eine Aufbrechstange mit glatter Kantenfläche oder über eine ähnliche Vorrichtung unter mässiger Spannung und bei geeigneter Temperatur zieht.



   Für die Herstellung von durchscheinenden, wärmeempfindlichen Kopierblättern hat sich eine nichtplastifizierte Polyvinylchloridfolie, wie sie im Handel durch die Firma Badische Anilin-  &  Soda-Fabrik AG unter der Markenbezeichnung    Luvitherm     erhältlich ist, als besonders geeignet erwiesen. Bei der Herstellung solcher Folien wird emulsionspolymerisiertes Polyvinylchlorid von hohem Molekulargewicht mit kleinen Mengen an Stabilisiermitteln und mit Waschschmiermitteln vermischt, auf Stahlwalzen erwärmt, bei hoher Walzengeschwindigkeit kalandert und hierauf rasch zu einem dünnen, durchsichtigen Film verschmolzen. Eine solche Folie ist im Wesentlichen nicht-orientiert, obzwar ein geringes Ausmass an Orientierung zufolge des Kalandervorganges nicht zu vermeiden ist.

   Ein Ausschnitt einer typischen Folie dieser Art mit anfänglichen Dimensionen von 25,4 x 25,4 cm hat sich beispielsweise erholt, nach dem dieses Folienstück während 2 Minuten in einem Ofen auf   1300    C erhitzt worden war, wobei die endgültigen Ausmasse 23,5 cm in der Maschinenrichtung und 26,0 cm in Querrichtung dazu betrugen. Dieses Folienmaterial ist ungefähr   0,0038 cm    dick. Gute Resultate werden auch mit Folien anderer Dicke innerhalb eines Bereiches von mindestens   0,00127-0,0254    cm erzielt.



   Andere spezifische Folien, welche sich für die Durchführung der vorliegenden Erfindung ebenfalls als wertvoll erwiesen haben, sind stanggepresste Folien aus Polypropylen und aus Polyäthylenterephthalat, sowie aus Lösungsmitteln gegossene Folien von Polyvinylchlorid oder von Polystyrol. Andererseits ist festgestellt worden, dass gewisse andere Folien bei einer Behandlung der hier erwähnten Art nicht durchscheinend werden (im Englischen als   atranslu-      centizes    bezeichnet). So blieben beispielsweise Folien aus Polyamid (Nylon) und aus Polyäthylen vollstän  dig durchsichtig, wenn sie unter Spannung über eine glatte Kante einer Aufbrechstange gezogen wurden.



  Es wurde aber festgestellt, dass durchsichtige Folien, welche über eine Aufbrechstange durchscheinend gemacht werden können, die Eigenschaft des Opakwerdens an den Falzstellen besitzen, während Folien, die beim Falzen nicht opak werden, auf einer solchen Stange in wirksamer Weise durchscheinend gemacht werden können. Der Test erfolgt vorzugsweise, indem man die Folie zwischen dem Daumen und den Fingern in der gewünschten Richtung scharf falzt und hierauf die Folie entfalzt und flach legt, worauf man die Falzlinie beobachtet. Die für die Durchführung der vorliegenden Erfindung geeigneten Folien lassen sich ohne weiteres entfalzen und flachlegen, ohne dass eine Risstelle entstünde, wobei sie an der gefalzten Stelle eine ausgesprochene opake Linie zeigen.



   In gewissen Fällen kann es vorkommen, dass eine Folie diesen Falztest beim Falzen in einer Richtung übersteht, während beim Falzen in einer anderen Richtung in einem rechten Winkel hierzu keine opake Linie erzielt wird. In solchen Fällen kann die Folie dadurch durchscheinend gemacht werden, dass man sie über eine Aufbrechstange, welche in einem Winkel zur unwirksamen zweiten Falzlinie angeordnet ist, zieht. Diese Wirkung wird insbesondere in einem nur in einer Richtung orientierten Film beobachtet, wobei die Orientierung das Vermögen der Folie, durchscheinend zu werden, wenn sie über die Stange rechtwinklig zur Orientierungsrichtung gezogen wird, vermindert bzw. eliminiert wird.



   Plastifizierte Folien können durchscheinend gemacht werden, sofern die Plastifiziermittelmenge in ausreichender Weise vermindert wird. Normalerweise brüchige Folien bildende Polymerisate lassen sich in ausreichender Weise plastifizieren, um ein Falzen der Folie und ein wiederum Flachlegen derselben ohne Rissbildung zu ermöglichen. Grössere Plastifiziermittelmengen verhindern häufig das Durchscheinendmachen einer Folie. Da spezifische Plastifiziermittel und Kombinationen von Plastifiziermitteln hinsichtlich ihrer Wirkungen auf die gleichen oder verschiedenartige Polymerisate unterschiedlich reagieren, ist es angezeigt, mit Hilfe des   Falztestes    die Eignung einer besonderen Zusammensetzung festzustellen.



   Die Wirkung der erhöhten Temperatur auf polymere Folien ähnelt der Wirkung von Plastifiziermitteln beim Erweichen oder Schwächen der Folie. Aus diesen Gründen ist die Temperatur bei der Durchführung der Erfindung zu kontrollieren. Mit einer    Luvitherm -Folie    der oben definierten Art lassen sich durchscheinende Effekte ohne übermässige Foliendeformation bei Temperaturen von bis zu   65"C    erzielen. Die Orientierung von    Luvitherm -Folien    erfolgt üblicherweise bei einer Temperatur von 900C, ohne dass eine wahrnehmbare, durchscheinende Wirkung verliehen würde.



   Das durchscheinende Aussehen der Folie nach der Einwirkung der Aufbrechstange dürfte darauf zurückzuführen sein, dass unzählige, winzige Zwischenräume innerhalb des Filmes gebildet werden.



  Eine mögliche Auslegung besteht darin, dass die den beiden hauptsächlichen Flächen der Folie beim Strecken über den Aufbrechstab verliehene, stark unterschiedliche Oberflächenverlängerung übermässige, aber stark örtliche, innere Spannungen quer durch die Dicke der Folie verursacht, wodurch eine innere Disruption und das Entstehen von äusserst kleinen Zwischenräumen oder Taschen verursacht werden. Dabei wird das Licht von den Flächen solcher Zwischenräume zurückgestrahlt, wodurch die wahrnehmbaren, durchscheinenden Eigenschaften erzielt werden. Es wurde auch festgestellt, dass die Dichte der so behandelten Folie im Vergleich zum Ausmass der Glanzlosigkeit, welche durch diese Behandlung verliehen wird, umgekehrt proportional ist, wodurch die erwähnte Theorie erhärtet werden dürfte.

   Die Anwesenheit eines Waschschmiermittels oder   einer    anderen äquivalenten Quelle für die Diskontinuität im zusammenhängenden, polymeren Strukturgebilde begünstigt vermutlich das innere Aufreissen, d. h. die innere Disruption, indem schwache Stellen innerhalb der Polymerfolie gebildet werden. Ungeachtet dieser Theorie ist festgestellt worden, dass klare, durchsichtige, dünne Polymerfolienprodukte, welche bei Zimmertemperatur diesem Falztest unterworfen werden, d. h. welche weder zerreissen noch brechen, hingegen eine permanent opake Falzlinie beim starken Falzen und nachträglichem Entfalzen ergeben, beim Strecken unter mässigem Zug über eine glattkantige Aufbrechstange in der hier beschriebenen Art bleicht, durchscheinende Eigenschaften erhalten und hierauf eine verminderte Dichte aufweisen.



   Nachdem der Film über die Aufbrechstange gezogen worden ist und ein anfängliches Ausmass an durchscheinenden Eigenschafen erhalten hat, kann man diese letzteren Eigenschaften durch blosses Strecken der Folie erhöhen. Im allgemeinen wird man zur Erhöhung des Ausmasses an durchscheinenden Eigenschaften diesen Arbeitsgang über die Aufbrechstange wiederholen, weil bei dieser Arbeitsweise eine genauere Kontrolle ermöglicht und gleichmässigere, durchscheinende Eigenschaften erzielt werden, als dies mittels anderer Massnahmen der Fall ist. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass man durch Biegen des Filmes in entgegengesetzten Richtungen während der wiederholten Streckvorgänge über der Aufbrechstange bessere Resultate erzielt, als wenn man die Folie wiederholt in gleicher Richtung biegt.



   Vollständig opake Eigenschaften können durch einen wiederholten Arbeitsablauf und insbesondere durch ein vorgängig teilweises Durchscheinendmachen über der Aufbrechstange mit nachfolgendem Strecken in zwei verschiedenen Richtungen und Orientierung der Folie bei   90     C, beispielsweise in einem Spannrahmen, erzielt werden.



   Die dabei erhaltene Folie besitzt einen gefälligen, perlenähnlichen Schimmer und eignet sich insbesondere als dekoratives Verpackungsmaterial.  



   Die Transparenz, welche mit den durchscheinend gemachten Filmen dieser Erfindung durch thermographische Kopiermethoden erzeugt wird, kann durch Zusatz von Farben an den transparent gemachten Bildflächen für das Auge verbessert werden. So ergibt beispielsweise ein dünnes Papier bzw. ein Folienmaterial, welches mit einem gefärbten Wachs oder einer flüchtigen Farbe überschichtet und zwischen die durchscheinende Folie und das graphische Original, von dem man eine Kopie anzufertigen wünscht, eingelegt ist, ein gleichzeitiges Transparentwerden der Folie und eine Übertragung des Wachses bzw. der Farbe auf die Folie an den erhitzten Bildflächen.

   Gemäss einer anderen Ausführungsform wird die durchscheinende Folie selbst mit einem dünnen, durchsichtigen, sichtbaren,   wärmeempfindlichen      Über-    zug versehen, woben der Überzug dunkel wird und die Folie gleichzeitig an den erhitzten Bildflächen während des   Kopierens    transparent wird. Klare, transparente, gefärbte, polymere Folien können in der hier beschriebenen Weise durchscheinend gemacht werden, wobei sie beim örtlichen Erhitzen wiederum in einen gefärbten, transparenten Zustand übergehen. Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt   Fig. 1    eine schematische Darstellung einer Form einer Vorrichtung, welche für die erste Bearbeitung des transparenten Filmmaterials in der oben beschriebenen Weise wertvoll ist.



   Fig. 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung, die sich zur weiteren Bearbeitung der Folie nach deren Bchandlung in der Vorrichtung gemäss Fig. 1 eignet.



   In Fig. 1 wird die Folie 10 von einer Speicherrolle 11 über eine Leerlaufrolle 12 zwischen Druckrollen 13 und 14, über eine Leerlaufrolle 15 und über die Aufbrechstange 16 geführt. Die Folie wird dann um die Leerlaufrolle 20 geführt und auf der Speicherrolle 21   ausgewickelt.    Mit Hilfe der Antriebsrolle 19 und der Druckwalze 18 wird in Verbindung mit der Bremsrolle 13 und der Druckwalze 14 eine Spannung verursacht. Die Druckwalzen 14 und 18 sind in bezug auf die Rollen 13 und 19 verstellbar angeordnet, wie dies durch die Pfeile 22 und 23 gezeigt wird, um eine richtige Reibung zwischen der Folie und der Rolle zu gewährleisten. Die Antriebsrolle 19 kann bei jeder gewünschten Geschwindigkeit arbeiten.

   Die Bremsrolle 13 kann in beliebiger Weise abgebremst werden, um an der an dieser Rolle vorbeiführenden Stelle der Folie 10 die gewünschte Spannung zu erzeugen.



   Die Aufbrechstange 16 ist mit geraden oder etwas gebogenen, glatten Kanten versehen, um eine gleichmässige Kontaktnahme ohne Beschädigung der Folie zu ermöglichen. Sie kann beispielsweise aus einer   Stahlstange    mit rechtwinkligem Querschnitt bestehen, wobei die mit der Folie in Berührung gelangenden Ecken in einem Radius im Bereiche von ca. 0,005 bis 0,07 cm abgerundet sein können. Der bevorzugte Radius liegt bei ca. 0,007 cm. Die einzige, rechtwinklige Stange 16 ermöglicht die Schaffung von zwei parallelen Biegelinien für die Folie und eine dazwischenliegende flache Kontaktfläche. Man kann aber ebensogut eine oder mehrere Stangen mit dreieckigem Querschnitt oder von anderer Form verwenden, mit denen man lediglich eine einzige Biegelinie bewirkt.



   Beim Hindurchziehen der Folie unter Spannung über die Kanten der Stange 16 und insbesondere beim Vorbeigleiten der zweiten Kante stellt man fest, dass die Folie trübe oder teilweise durchscheinend wird, wobei dieser Effekt von einer Anzahl von Faktoren, einschliesslich der Zusammensetzung und der Beschaffenheit der Folie, der Spannung auf die Folie, der Temperatur der Folie, des Radius der Kante bzw. der Kanten der Stange und möglicherweise von anderen Faktoren abhängt. Die Folie wird hierauf zwischen die Ausquetschwalzen 18 und 19 gezogen und auf eine Speicherrolle 21 aufgewickelt. Sie kann hierauf in umgekehrter Richtung durch diese Vorrichtung geführt werden, wobei in diesem Falle die Rolle 13 als Antriebsrolle wirkt, während das Bremsen mit Hilfe der Rolle 19 erfolgt.

   Andererseits kann die Rolle 21, welche teilweise durchscheinend gemachte Folie enthält, durch die Speicherrolle 11 ersetzt werden, wobei die Folie in der gleichen Richtung einmal oder mehrere Male hintereinander hindurchgezogen werden kann, wobei überdies die gleichen oder aber die entgegengesetzten Seiten der Folie während dieser aufeinanderfolgenden Durchgängen mit der Stange 16 in Berührung kommen.



   Die Vorrichtung gemäss Fig. 2 kann andererseits verwendet werden, um der Folie nach deren Bearbeitung über der Aufbrechstange gemäss Fig. 1 eine stärkere durchscheinende Wirkung zu verleihen. In der Vorrichtung gemäss Fig. 2 sind die Endabschnitte mit jenen gemäss Fig. 1 identisch. Die Stange 16 und die Rollen 15 und 17 sind aber in Fig. 2 durch Leerlaufrollen 24-28 ersetzt. Überdies ersetzt die Speicherrolle 21 mit teilweise durchscheinend gemachter Folie die Rolle 11 mit klarer durchsichtiger Folie, während die Walze 29 mit vollständig durchscheinend gemachtem Folienprodukt anstelle der Walze 21 gemäss Fig. 1 tritt.

   Die Folie 10 wird um die verschiedenen Leerlaufrollen 24-28 unter bestimmten Streckbedingungen, welche durch die Geschwindigkeit der Antriebsrolle 19 und der Bremsrolle 13 bestimmt werden, gezogen, wobei in diesem Falle die Geschwindigkeit der Bremsrolle 13 weniger rasch rotiert als die Rolle 19. Die verschiedenen Rollen sind, wie gezeigt, nahe beieinander angeordnet, um ein Absacken der Folie bei Abwesenheit eines Drukkes auf die Folie zu verhindern.



   Obzwar die teilweise durchscheinend gemachte Folie auf diese Weise höhere durchscheinende Eigenschaften in der Vorrichtung gemäss Fig. 2 erhält, ist überraschenderweise festgestellt worden, dass die anfänglich vollständig transparente Folie auf diese Weise nicht vollständig durchscheinend gemacht werden kann und dies zum mindestens in irgend einem kommerziell interessanten Arbeitsgang. Ohne das vorherige Durchführen der Folie über die Aufbrechstange scheint das blosse Strecken der Folie eher ein   örtliches Zerreissen als eine gleichmässig durchscheinende Wirkung zu bewirken.

   So verbleibt beispielsweise eine klare  Luvitherm -Folie nach dem Strekken bei   90     C bis zur Erreichung der doppelten Ausdehnungen längsweise und kreuzweise in einem Spannrahmen, wie dies für die Erzeugung eines   biaxial    orientierten Films der Fall ist, absolut klar und transparent. Andere Stücke der klaren Folie wurden durch die Vorrichtung gemäss Fig. 2 bei verschiedenen Dehnungsfaktoren und Geschwindigkeiten und bei Zimmertemperatur hindurchgeführt, wie dies nachstehend wiedergegeben wird:
Probe Dehnung Geschwindigkeit cm/Sek.



      1 1,1:1 5   
2 1,3   : 1    1
3 1,2: 1 50
4   1,15:1    10
In sämtlichen Fällen wurde ein unregelmässig lokalisiertes oder teilweises Durchscheinendmachen bewirkt, wobei die Folie zuerst an den lokalisierten Flächen und hierauf quer durch ihre ganze Breite beschädigt wurde.



   Beispiel 1
Eine transparente, 0,0038 cm dicke, nichtorientierte     Luvitherm   -Polyvinylchloridfolie,    welche kleine Mengen eines Stabilisiermittels und Schmiermittels der oben definierten Art enthält und beim Testen nach dem Falztest eine permanent-opake Falzlinie bildet, wird durch die Vorrichtung gemäss Fig. 1 unter mässiger Spannung hindurchgeleitet. Ein Teil der Folie wird mehrere Male in entgegengesetzten Richtungen und bei Berührung der gleichen Folienseite mit der Aufbrechstange hindurchgeführt.



  Die Folie wird allmählich in sichtbarer Weise durchscheinender. Nach 5-6 Durchgängen ist sie genügend durchscheinend, um eine vollständig wirksame Lichtdispersion für darunterliegende Flächen von Projektionstransparenten zu schaffen. Die Folie wird hierauf mit einem bedruckten Original in Berührung gebracht und durch eine thermographische Kopiermaschine, z. B. einer solchen, wie sie im kanadischen Patent Nr.   614374    beschrieben ist, geführt.



  Die Folie ist an den erhitzten Bildflächen in genügendem Ausmasse erneut transparent gemacht worden, um richtige Bildflächen auf dem Projektionsschirm zu liefern. Eine lokalisierte Durchsichtigkeit gleicher Güte kann auch durch kurze Kontaktnahme der Folie, welche in geeigneter Weise auf einem Papierträger aufgelegt ist, mit einer erhitzten Metallstange bei einer transparentmachenden Temperatur im Bereiche von ca.   90-950    C erreicht werden.



   Nach dem ersten Durchlass über die Aufbrechstange wird ein anderer Teil der Folie erneut über die Stange geführt, wobei aber die entgegengesetzte Oberfläche der Folie mit der Stange in Berührung gebracht wird, so dass die Biegung in umgesetzter Richtung erfolgt. Es werden mehrere solcher   Durch-    lässe verursacht, wobei die Folie in jedem Falle in umgekehrter Lage, verglichen mit dem zuvor durchgeführten Durchgang, angeordnet wird, Nach 2 Durchgängen, d. h. je einem Durchgang für jede Fläche, ist das durchscheinende Aussehen der Folie etwas besser als bei 5-6 Durchgängen mit dem ersten Teil der Folie. Die durchscheinende Folie ermöglicht wirksame Projektionstransparentkopien von bedruckten Originalen im thermographischen Kopierverfahren.



   Das Ausmass der durchscheinenden Eigenschaften der Folienprodukte gemäss Beispiel 1, ausgedrückt in Prozentsätzen des einfallenden Lichtes, das durch die Folie hindurchdringt und bei einem Projektionsschirm zur Verfügung steht, lässt sich genauer mit Hilfe einer Photozelle und einer geeigneten optischen und elektrischen Ausrüstung bestimmen, wobei man die folgenden Vergleichswerte auf einer Skala erzielt, auf welcher die volle Transparenz bzw.



  Durchsichtigkeit (in Abwesenheit einer Probe)   100 ovo    und die vollständige Glanzlosigkeit bzw. Undurchsichtigkeit (Kohlenpapierprobe)   0      O/o    Durchlässigkeit anzeigt. Somit ist eine Probe, welche einen Ableswert von 10   O/o,    bezogen auf den Wert, welchen man mit der gleichen Lichtquelle in Abwesenheit der Folie erzielt, ergibt, mit einer Lichtdurchlässigkeit von 10   O/o    bezeichnet.



     0/    Durchlässigkeit
Anzahl über den Stab gezogene Folie
Durchlässe gleiche Seite beide Seiten
B I B    1   
1 37 68 24 66
2 30 66 3 44
3 11 53 1 28
4 5 42 0,5 11
6 3   25   
8 1   15   
In obiger Tabelle gibt  B  den Prozentsatz der direkten (nicht diffusen) Durchlässigkeit durch die Unterlagefläche, d. h. durch die durchscheinend gemachte Folie, an, während    1     den Prozentsatz der Durchlässigkeit durch eine Bildfläche angibt, welche durch eine thermographische Reproduktion einer bedruckten Fläche geeigneter Grösse auf ein graphisches Original gebildet wird. Die   Überschriften    geben die Art und Weise an, in welcher die Folie über die Aufbrechstange geführt worden ist.

   Dabei kann festgestellt werden, dass man bei dreimaligem Hindurchführen mit jeweils abwechselnden Seiten das gleiche Ausmass an durchscheinender Wirkung erzielt werden kann wie mit 8 Durchlässen bei gleicher Seite und dass ferner die erstere Folie in wirksamerer Weise hitzetransparent gemacht worden ist als die letztere Folie, wenn sie   thermographischen    Kopiermethoden unterworfen wird.



   Beispiel 2
Streifen einer  Luvitherm -Folie, wie sie im Bei  spiel 1 verwendet worden ist, und die   elne    Breite von 2,54 cm aufweisen, werden von Hand über die Aufbrechstange gezogen. Die Folie wird einer Spannung von ungefähr   0,9 kg    aufgesetzt und vorwärts und rückwärts über die Stange und zwar einmal mit jeder Fläche des Streifens gezogen. Die Bearbeitung wird in einem Ofen durchgeführt, wobei verschiedene Streifen bei verschiedenen Temperaturen im Bereiche von Zimmertemperatur bis zu   800 C    behandelt werden. Sämtliche andere Bedingungen werden im Wesentlichen gleichgehalten. Die erzielten, durchscheinend gemachten Streifen werden in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise als wäremempfindliche Kopierblätter für thermographische Druckverfahren verwendet.



   Bei Ofentemperaturen bis zu ca. 650 C erzielt man im Wesentlichen identische Resultate. Die Streifen sind in gleicher Weise wie in Beispiel 1 bei 4 Durchlässen und bei beidseitiger Kontaktnahme durchscheinend gemacht. Die erhitzten Bildflächen sind in gleichem Ausmasse in wirksamer Weise transparent gemacht worden, und die Kopien ergeben eine ausgezeichnete Projektionstransparenz bei Verwendung in gewissen Projektoren.



   Bei 700 C streckt sich die Folie beträchtlich während ihres Hindurchführens über die Stange, wobei ihre durchscheinenden Eigenschaften verringert werden, doch kann man gleichfalls noch wirksame Projektionstransparentfolien herstellen.



   Bei 780 C ist die Streckung noch ausgeprägter, wobei man Projektionstransparentfolien mit einem solchen Produkt wohl noch herstellen kann, doch sind dieselben wesentlich weniger wirksam als die weiter oben genannten Proben.



   Streifen, welche über die Stange bei einer Temperatur von   81-850    C gestreckt worden sind, weisen eine ausserordentliche Streckung auf. Sie sind aber lediglich schwach neblig. Sie eignen sich auch nicht für die Herstellung von Projektionstransparentfolien.



   Beispiel 3
Ein wie in Beispiel 1 verwendeter  Luvi  therm -Film    wird zuerst in der Maschinenrichtung orientiert, indem man ihn durch eine Maschine, wie sie in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben worden ist, hindurchführt. Dieser Arbeitsgang erfolgt bei   900 C    und bei verschiedenen Ausmassen von längsweisen oder in Maschinenrichtung durchgeführter Verlängerungen bis zu   100 o/o,    wie dies durch Ändern der Oberflächengeschwindigkeit der Antriebstrommeln 13 und 19 möglich ist. Die Folie bleibt vollständig transparent. Die verschiedenen Stücke werden hierauf im Falztest getestet. Jedes Stück wird viermal über die Aufbrechstange in der Vorrichtung gemäss Fig. 1 unter konstantem Zug und bei Zimmertemperatur und zwar in der Maschinenrichtung und bei abwechselnden Flächen hindurchgeleitet.



   Nach einer 10   zeigen    Streckung des Filmes und Durchführung des Falztestes stellt man fest, dass diese Folie nach 4 Durchlässen über die Aufbrechstange durchscheinend geworden ist und bei durch Wärme entwickelten Bildflächen transparent wird, so dass es sich um eine wirksame Projektionstransparentfolie handelt.



   Nach einer 20   zeigen    Streckung sind die bei 4 Durchlässen alternativer Art erzielten, durchscheinenden   Bigenschaften    geringer als jene der   100/oigen    Probe, doch ergibt die erzielte   Projektionstransparent-    folie noch vollständig gute Kontrastwirkungen.



   Nach 30   0/obiger    Streckung der Folie ist das erzielte Produkt ausgesprochen weniger durchscheinend, wobei manche der transparentisierten Bildflächen undeutlich werden, obzwar die Kopie immer noch ein lesbares Projektionsbild liefert.



   Nach   40 0/oiger    Streckung wird nur noch eine mässige durchscheinende Wirkung erzielt, wobei die erhitzen Bildflächen, wenn auch von Auge wahrnehmbar, nicht transparent sind. Die Flächen der Kopien sind   gefleckt.    Das mit einem Projektionsapparat erzeugte Bild ist unscharf.



   Nach 60   0/obiger    Streckung wird die Folie beim Falztest, welcher quer zur Maschinenrichtung durchgeführt wird, nicht mehr weiss. Durch die Aufbrechstangenbehandlung wird ihr praktisch keine durchscheinende Eigenschaften verliehen. Die erhitzten Bildflächen sind schlecht gefleckt.



   Sämtliche Proben werden beim Ziehen derselben über die Aufbrechstange in Querrichtung in wirksamer Weise durchscheinend gemacht. Der Falztest liefert ebenfalls eine opake Falzlinie parallel zur Maschinenrichtung. Jene Proben, welche ursprünglich bis zu einem Ausmass von ca. 40-60   O/o    gestreckt worden waren und hierauf in der Querrichtung zur Aufbrechstange durchscheinend gemacht worden sind, weisen beim Erhitzen, beispielsweise in einem thermographischen Kopierverfahren, rauhe Flächen auf. Bei einer noch höheren anfänglichen Streckung tritt Perforation an den erhitzten Stellen ein.



   Beispiel 4
Um den Zusammenhang zwischen den durchscheinenden Eigenschaften und der Dichte zu zeigen, wird ein    Luvitherm -Film,    wie er in Beispiel 1 verwendet wird, über die Aufbrechstange genügend häufig hindurchgeführt, um das gewünschte Aussehen zu erzielen. Die Lichtdurchlässigkeit wird gemäss Beispiel 1 gemessen. Die Dichte wird mit einer Dichtesteigungskolonne gemessen und in Gramm pro Kubikzentimeter angegeben. Die Flächen einer durchscheinenden Folie, welche durch 4 Durchlässe über die Stange hergestellt worden ist, werden hierauf durch thermographische Kopiermethoden wiederum transparent gemacht und die transparent gemachten Flächen erneut gemessen.



   Die Resultate bei diesen verschiedenen Durchlässen bei jeweiliger Kontaktnahme der gleichen Seite der Folie sind die folgenden:  
Anzahl der Durchlässe   6/o    Durchlässigkeit   Dichte       Originalfolle    90 1,370
1 37 1,352
4 5,0 1,336
7 1,8 1,325
10  <  1 1,308
4 Durchlässe, erneut transparent gemacht 45 1,365
Durch Biegen in entgegengesetzten Richtungen gelangt man zu den folgenden Werten:
Anzahl Durchlässe    /n    Durchlässigkeit Dichte
1 24 1,350
2 3 1,325
3 1,0 1,308
5 0,5 1,285
10  <  0,5 1,255
Die Abnahme der Dichte der Folie wird durch mässige Verlängerung begleitet.

   In einem separaten Test werden Messungen in Abständen längs der Rolle der Folie während eines jeden der verschiedenen einander folgenden Durchlässe bei entgegengesetzten Flächen der Folie und bei wechselweiser Kontaktnahme mit der Aufbrechstange durchgeführt.



  Es werden die folgenden Werte erzielt:
Anzahl Durchlässe durchschnittliche Länge der gemessenen Abschnitte
0 25,4
1 26
2 27,56
3 28,75
4 29,82
5 30,4
6 31,17
Beim Stehenlassen während 24 Stunden bei Zimmertemperatur ohne Spannung schrumpfen die Proben um ca. 1-3   O/o    ein. Eine Veränderung der Dichte oder der Lichtdurchlässigkeit ist nicht zu verzeichnen.



   Beispiel 5
Die in den vorangehenden Beispielen verwendete     Luvitherm,-Polyvinylchloridfolie    enthält kleine Mengen an   Stabilisiermittein,    z. B. 0,2-1 0/0 Diphenylthioharnstoff, um den Abbau des Polymers zu vermeiden und   Waschschmiermittein,    wie z. B.



  1-5   O/o    raffiniertes Montanwachs, um das Kalandern zu erleichtern.   



   Nichtmodîfiziertes Polyvinylchloridharz (erhältlich    im Handel durch die Firma B. F. Goodrich Chemical Co. unter der Markenbezeichnung    Geon    101 ) wird in heissem Tetrahydrofuran gelöst und aus dieser Lösung eine dünne, transparente Folie des Polymers hergestellt, indem man sie auf eine Glasfläche giesst und das Lösungsmittel verdampfen lässt. In ähnlicher Weise wird eine dünne, transparente Folie aus einer Mischung von 103 Gew. Teilen    Geon      101 > -Harz    und 1,8 Teilen eines gereinigten Montanwachses, wie es durch die Firma   1. G.    Farbenindustrie unter der Markenbezeichnung  Wax   E >     im Handel ist und üblicherweise als Schmiermittel in    Luvitherm > -Folien-    materialien verwendet wird, hergestellt. 

   Die erste Folie hält den Falztest nicht aus und wird auch nach mehr parent. Es stellt aber eine gefällige Verpackungsfolie dar. Praktisch die gleichen Resultate werden erzielt, wenn man die Folie bei Zimmertemperatur in einen Spannrahmen einspannt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren, um einer klaren Kunststoff-Folie mit glatter Oberfläche, welche beim scharfen Falzen und anschliessenden Flachlegen längs der Falzlinie undurchsichtig wird, eine durchscheinende bis opake Struktur zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Folie unter genügender Spannung und bei genügend niedriger Temperatur, um eine Verringerung der Transparenz der Folie zu erzeugen, scharf über eine glatte Kante zieht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mindestens ein weiteres Mal über die glatte Kante gezogen wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei wiederholtem Ziehen über die Kante abwechselnd mit entgegengesetzten Hauptoberflächen mit der glatten Kante in Berührung gebracht wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei wiederholtem Ziehen über die Kante mit der gleichen Hauptoberfläche mit der glatten Kante in Berührung gebracht wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Folie über die glatte Kante zieht, um mindestens eine sichtbare Trübung aufweisende Folie gleichmässig reckt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Arbeitsgänge ausreicht, um die Lichttransparenz der Folie auf nicht mehr als ca. 10 O/o zu reduzieren.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Trübung aufweisende Folie ausreichend gereckt wird, um die Lichttransparenz der Folie auf nicht mehr als ca. 10 O/o zu reduzieren.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man eine gereckte Länge der Folie einer sich fortschreitend vorwärtsbewegenden, lokalisierten unterschiedlichen Oberflächenverlängerung unterwirft.
    PATENTANSPRUCH II Dünne, durchscheinende oder opake, nicht pigmentierte Folie mit glatter Oberfläche aus einem Polymer, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I.
    UNTERANSPRUCHE 8. Folie nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Lichttransparenz von nicht mehr als ca. 10 O/o und eine Dichte von mindestens ca. 1 O/o weniger als jene des Polymers besitzt und beim Erhitzen eine Schrumpfung von nicht mehr als ca. 30 O/o aufweist.
    9. Folie nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine praktisch undurchsichtige, nicht pigmentierte, biaxial gereckte Folie aus Vinylchloridpolymer ist.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung der Folie nach dem Patentanspruch II als wärmeempfindliches I Kopierblatt, dadurch ge- kennzeichnet, dass man eine durchscheinende, nicht -pigmentierte Folie aus einem Vinylchloridpolymer mit einer Dichte von ca. 1,37 g pro cmS verwendet, wobei die Folie eine Lichttransparenz von ca. 5 bis 25 O/o und eine Dichte von ca. 1,33 bis 1,36 g/cm3 hat und, wenn sie auf einer Temperatur gehalten wird, die ausreicht, um eine dauernde Zunahme der Lichttransparenz zu verursachen, eine Schrumpfung in jeder Hauptrichtung von nicht mehr als ca. 30 O/o aufweist.
    UNTERANSPRUCH 10. Verwendung der Folie nach Patentanspruch III zur Herstellung einer Projektionstransparentkopie eines unterschiedliche Strahlungen absorbierenden graphischen Originals, dadurch gekennzeichnet, dass man die Folie mit diesem Original in wärmeleitenden Kontakt bringt, wobei die Folie eine Lichttransparenz von nicht mehr als ca. 10 O/o besitzt und beim Erhitzen eine Schrumpfung von nicht mehr als ca. 30 O/o zeigt.
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