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CH402330A - Fahrschachtabschluss mit senkrecht beweglichen Türblättern für Aufzüge - Google Patents

Fahrschachtabschluss mit senkrecht beweglichen Türblättern für Aufzüge

Info

Publication number
CH402330A
CH402330A CH451063A CH451063A CH402330A CH 402330 A CH402330 A CH 402330A CH 451063 A CH451063 A CH 451063A CH 451063 A CH451063 A CH 451063A CH 402330 A CH402330 A CH 402330A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
door leaves
shaft
door
elevators
vertically movable
Prior art date
Application number
CH451063A
Other languages
English (en)
Inventor
Lippert Werner
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Publication of CH402330A publication Critical patent/CH402330A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors

Landscapes

  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description


      Fahrschachtabschluss    mit     senkrecht    beweglichen Türblättern  für     Aufzüge       An     Fahrschachtabschlüsse    von Aufzugsanlagen  werden verschiedene sicherheitstechnische Anforde  rungen gestellt. Sie sollen verhindern, dass Personen  in den Schacht fallen können, ferner sollen sie Perso  nen- oder Sachschäden bei Verwendung von Fahr  körben ohne Abschluss verhüten und gewissen     feuer-          schutztechnischen    Anforderungen genügen.  



  Eine besondere Art der     Fahrschachtabschlüsse     sind die mit senkrechter Bewegung öffnenden bzw.  schliessenden Hubtüren, die sich vor allem bei rauhem  Betrieb wegen der ihnen eigentümlichen Vorteile be  währen. Diese     Fahrschachtabschlüsse    können von  Hand oder maschinell angetrieben werden;     Schliess-          und        öffnungsbewegung    können selbsttätig bewirkt und  vom     Innern    des Fahrkorbes oder von den Ladestellen  aus eingeleitet werden.

   Sie bestehen aus ein oder zwei  Türblättern, die beiderseits an senkrechten Führungs  schienen mit Führungsteilen, wie Rollen oder     Gleit-          stücken,    geführt sind: Dabei können auch getrennte  Führungsschienen für die oberen und unteren Füh  rungsteile jedes Türblattes vorhanden sein. Die Tür  blätter werden vorzugsweise so angeordnet, dass sie  sich vor der     Innenseite    der Schachtwand, in der die       Zugangsöffnungen    liegen, bewegen.

   Bleiben die Tür  blätter auch in geschlossener Stellung in dieser Ebene,  so bilden ihre waagerechten Kanten gegen die     schacht-          seitige    Wandfläche Vorsprünge, die bei Verwendung  von Fahrkörben ohne Abschlüsse Gefahrenquelle dar  stellen können.  



  Dieser Nachteil kann dadurch     vermieden    werden,  dass die Türblätter so     geführt    werden,     dass    in ge  schlossener Stellung ihre dem Schacht zugewandten  Flächen bündig mit der     Schachtwandfläche    liegen.    Bei einer bekannten Ausführung wird dies durch Ab  kröpfungen in Verbindung mit Abzweigungen der       seitlichen    Schienenführungen im Bereich der     Zugänge     nach der dem Schacht abgewandten     Richtung        erreicht.     



  Es ist auch bekannt, einen Teil der seitlichen Füh  rungsschienen     im    Bereich der Zugänge horizontal be  weglich in der Richtung vom Schacht hinweg aus  zuführen und mit den in Schliesslage befindlichen  Türblättern so im rechten     Winkel    zur Bewegungs  richtung beim öffnen und     Schliessen    zu verschieben,  dass die     Türblatt-Innenflächen    bündig mit der Schacht  wand zu liegen kommen.  



  Bei einer weiteren schon vorgeschlagenen Aus  führung sind die die Türblätter führenden Führungs  schienen vom Schacht nach aussen gekröpft. Die Tür  blätter werden in     geöffneter    Stellung in Taschen     inner-          halb    der Schachtwand aufgenommen, die gegen den  Schacht hin abgedeckt sind. Diese Ausführung ver  langt zusätzliche Massnahmen zur Abdeckung der       Schlitze    an den Türschwellen und über der Tür.  



  Es ist weiter eine Ausführung bekannt, bei der  bei geschlossenem Schachtzugang ein einteiliges Tür  blatt ohne Gewichtsausgleich in seitlich angeordneten  Auflagen mit der Schachtwand bündig eingehängt ist.  Beim     öffnen    des Schachtzuganges wird das Türblatt  an einen am Fahrkorb angeordneten Hubmechanismus  eingehängt und in am Fahrkorb befestigten gekröpf  ten Führungsschienen geführt nach oben gehoben.  Diese Ausführung hat den Nachteil, dass ohne Zuhilfe  nahme des Hubmechanismus am Fahrkorb der  Schachtzugang nicht geöffnet bzw. das Türblatt nicht  bewegt werden kann und ein erheblicher technischer  Aufwand erforderlich ist.

        Bis auf die letzte ist allen diesen Ausführungen  eigen, dass die Türblätter beim     Öffnen    die nächst  benachbarten     Fahrschachtzugänge    entweder gar nicht  oder nur bis zu einem begrenzten Weg überdecken  dürfen. Deshalb können Hubtüren dieser bekannten  Konstruktionen nur eingebaut werden, wenn der senk  rechte Abstand     zweier        Fahrschachttüren    und damit die       Stockwerkshöhe    wesentlich - etwa 1,8 fach - grösser  ist als die lichte Höhe der     Fahrschachtzugänge.     



  Diese Abhängigkeit schränkte die Verwendung  von Hubtüren und damit die Ausnutzung ihrer sonsti  gen Vorteile bisher erheblich ein.  



  Die Erfindung ermöglicht die den bisherigen Aus  führungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden, in  dem bei einem     Fahrschachtabschluss    für Aufzüge, mit  senkrecht beweglichen Türblättern, die mittels an  ihnen angebrachten Rollen oder Gleitstücken in zu  beiden Seiten angeordneten, U-förmigen Führungs  schienen geführt sind, welche mit     Ablenkmitteln    ver  sehen sind, durch die beim     Schliessen    die Türblätter  aus der Bewegungsebene     in        eine    dazu parallele, mit  der     Fahrschachtwand    bündige Lage gebracht werden,

    als     Ablenkmittel    an jeder Führungsschiene für jedes  Türblatt mindestens eine kraftschlüssig in der     Ablenk-          lage    gehaltene, 'schwenkbare Weichenzunge angeordnet  ist, die durch die am Türblatt angebrachten Führungs  rollen oder Gleitstücke steuerbar ist. Vorteilhaft kann  die Weichenzunge als Winkelhebel ausgebildet sein.  



  An den Führungsschienen angeordnete schwenk  bare Weichenzungen sind bereits bei einem einteiligen,  nach oben bewegbaren Schwingtor bekannt geworden.  Hier dienen die Weichenzungen jedoch dazu, die  oberen Gleitstücke aus den Führungsschienen heraus  zulenken und das Tor bei weiterem Anheben in eine  horizontale Lage zu     überführen.     



  Bei dem     Fahrschachtabschluss    nach der Erfindung  können die Führungsschienen so ausgebildet sein, dass  sie die Verschiebung jedes Türblattes in Überlagerung  zum jeweils benachbarten Türblatt einer nächsten  Schachtöffnung ermöglichen, so dass bei dieser Aus  führungsform der Abstand senkrecht über- oder un  tereinander liegender Haltestellen nicht mehr von  Konstruktionsmassen der     Fahrschachtabschlüsse,    son  dern nur noch von baulichen Gegebenheiten abhängig  ist. Der Mindestabstand ist bei dieser     Ausführung     gleich der Summe aus lichter Zugangshöhe u. der Höhe  darüber liegender Bauteile, wie Unterzüge oder Stock  werksdecken.

   Solche     Fahrschachtabschlüsse    können  also bei jedem     Stockwerksabstand    eingebaut werden,  auch wenn die lichten Höhen     übereinanderliegender          Fahrschachtzugänge    verschieden gross sind oder Tü  ren mit einem und     zwei    Türblättern übereinander  liegen.  



       Im    folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    anhand der Zeichnung er  läutert. Es zeigen:       Fig.    1 zwei übereinander angeordnete Schachtzu  gänge eines     Aufzuges    mit Hubtüren als Schachtab  schluss;

   Türblätter in     Schliesslage    (Ansicht von  Schachtinnenseite),         Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     I-I    in     Fig.    1,       Fig.    3 denselben Schnitt     I-1,    jedoch mit der Schie  betür eines Zuganges in     Öffnungslage,          Fig.    4 ein Anordnungsschema der Führungsrollen,  wobei die Türblätter des einen Schachtzuganges in  ausgeschwenkter, teilweise geöffneter Stellung und die  Türblätter     des    anderen Schachtzuganges in     Schliess-          lage    sind,

         Fig.    5 ein Anordnungsschema der Führungsrollen,  wobei die Türblätter des einen Schachtzuganges in       Öffnungslage    und die Türblätter des anderen Schacht  zuganges in Schliesslage sind, und       Fig.    6 ein Schema der Weichenzunge in drei Stel  lungen.  



  Nach     Fig.    1 besitzen zwei übereinander angeord  nete Schachtzugänge A und B eines Aufzuges je ein  oberes und ein unteres, zum     Öffnen    der Schachttür  senkrecht verschiebbares Türblatt 1 und 2. Die beiden  Türblätter 1 und 2 sind durch über Leitrollen gelegte  Ketten, Drahtseile oder dergleichen gegenläufig mit  einander verbunden (nicht dargestellt), so dass sich  ihr Gewicht gegenseitig aufhebt. Der zum Bewegen  erforderliche Kraftbedarf wird dadurch auf ein     Min-          destmass    beschränkt. An jedem Türblatt sind vier  seitliche Führungsrollen 3 und 4 angebracht. Zur  Führung der Türblätter 1 und 2 sind durchgehende,  im Querschnitt U-förmige Führungsschienen 5 ange  ordnet.  



  In diesen Führungsschienen 5 sind, wie     Fig.    2  zeigt, je etwa in Höhe der Türschwelle 6 und des Tür  kämpfers 7 Weichenzungen 8 derart angeordnet, dass  diese beim Durchfahren der seitlichen an beiden Seiten  der Türblätter angebrachten Führungsrollen 3 und 4  zwangsläufig und ohne besonderen Antrieb in die ge  wünschte Stellung gelenkt und festgehalten werden. In       Fig.    2 sind die Türblätter 1 und 2 in Schliesslage  dargestellt. Die Führungsrollen 3 halten die als Win  kelhebel ausgebildeten Weichenzungen 8 zwangsläufig  in Stellung 1     (Fig.    6). Die Führungsrollen 4 stehen in  Schliesslage in den abgebogenen Führungsschienen  stücken 9.

   Beim     öffnen    der Hubtür rollen die Füh  rungsrollen 3 an den festen Gegenleisten 10 zu den  Weichenzungen 8 ab und lenken diese in die Stellung  2     (Fig.    6).     In    dieser Stellung werden die Weichen  zungen 8 kraftschlüssig - z. B. durch Schwerkraft  oder Federkraft - gehalten. Solange sich die Füh  rungsrollen 3 und 4 in der gegen die Senkrechte geneig  ten Weichen- bzw. Schienenstrecke bewegen, führen  die Türblätter 1 und 2 einen Weg in dieser Richtung  aus, bis sich die Führungsrollen 3 und 4 und damit  auch die Türblätter längs der senkrecht laufenden  Führungsschienen 5 nach oben und unten bewegen.

    Kurz vor Erreichen der     Öffnunglage    der Türblätter  lenken die Führungsrollen 4 die Weichenzungen 8 in  die der     Schliesslage    der Türblätter entsprechende Stel  lung 3     (Fig.    6) und halten bei geöffneter Tür die  Weichenzungen in dieser Stellung fest. Die Führungs  rollen 3 können beim     Öffnungsvorgang    an den Wei  chenzungen 8 der darüber oder darunter liegenden  Schachtzugänge vorbeilaufen, da in     Schliesslage    die      Weichenzungen dieser Zugänge durch die Führungs  rollen 3 der eigenen Türblätter kraftschlüssig aus den  durchlaufenden Schienen ausgeschwenkt sind (Stel  lung 1,     Fig.    6).  



  Der Schliessvorgang läuft in umgekehrter Reihen  folge ab. Die Führungsrollen 4 geben die beweglichen  Weichenzungen 8 frei (Stellung 3,     Fig.    6). Durch  Schwerkraft oder Federkraft werden die Weichen  zungen 8 in Stellung 2     (Fig.    6) geschwenkt. Kurz vor  Erreichen der Schliesslage werden die Führungsrollen  3 durch diese Weichenzungen 8 abgelenkt, legen die  Weichenzungen 8 in Stellung 1     (Fig.    6) um und geben  dadurch die Führungsschienen für die benachbarten  Türblätter frei.  



  Bei einer     Einblattür    kann es unter Umständen,  z. B. wenn darüber eine     zweiteilige    Tür ist, notwendig  sein, in jeder Führungsschiene zwei Weichen an  zuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrschachtabschluss für Aufzüge, mit senkrecht beweglichen Türblättern, die mittels an ihnen ange brachten Rollen oder Gleistücken in zu beiden Seiten angeordneten, U-förmigen Führungsschienen geführt sind, welche mit Ablenkmitteln versehen sind, durch die beim Schliessen die Türblätter aus der Bewegungs ebene in eine dazu parallele, mit der Fahrschachtwand bündige Lage gebracht werden, dadurch gekennzeich net dass als Ablenkmittel an jeder Führungsschiene (5) für jedes Türblatt (1 bzw.
    2) mindestens eine kraft schlüssig in der Ablenklage gehaltene, schwenkbare Weichenzunge (8) angeordnet ist, die durch die am Türblatt (1 bzw. 2) angebrachten Führungsrollen (3) oder Gleitstücke steuerbar ist. UNTERANSPRUCH Fahrschachtabschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Weichenzunge (8) als Winkelhebel ausgebildet ist.
CH451063A 1962-05-03 1963-04-09 Fahrschachtabschluss mit senkrecht beweglichen Türblättern für Aufzüge CH402330A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM52726A DE1164621B (de) 1962-05-03 1962-05-03 Fahrschachtabschluss mit senkrecht beweglichen Tuerblaettern fuer Aufzuege

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402330A true CH402330A (de) 1965-11-15

Family

ID=7307524

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CH451063A CH402330A (de) 1962-05-03 1963-04-09 Fahrschachtabschluss mit senkrecht beweglichen Türblättern für Aufzüge

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AT (1) AT238405B (de)
CH (1) CH402330A (de)
DE (1) DE1164621B (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1961188A (en) * 1932-02-05 1934-06-05 Allen Drew Company Elevator door
CH241498A (de) * 1944-12-16 1946-03-15 Inventio Ag Führung für vertikal bewegliche Schiebetüren an Aufzugschächten.
US2754604A (en) * 1954-11-09 1956-07-17 Jesse T Hill Motor driven overhead tracked gate

Also Published As

Publication number Publication date
DE1164621B (de) 1964-03-05
AT238405B (de) 1965-02-10

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