Bedampfungstannel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen Die Erfindung betrifft einen Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertig teilen, die mittels eines Fördermittels durch den Tun nel geführt werden.
Bedampfungstunnels dieser Art sind in Beton werken als Teil stationärer Betriebseinrichtungen zum Herstellen von Betonfertigteilen bekannt. Durch die Dampfbehandlung der Betonfertigteile in den Be- dampfungstunnels wird erreicht, dass bei einfachem Betriebsablauf die Formen infolge des schnellen Ab bindens und Erhärtens des Betons sehr bald wieder verwendet werden können und dass die Güte der Be tonfertigteile verbessert wird.
Die gefüllten Formen werden durch den bekann ten Bedampfungstunnel auf Wagen transportiert und durchlaufen dabei nacheinander eine Anwärm-, eine Bedampfungs- und eine Abkühlzone. Der Bedamp- fungstunnel ist verhältnismässig lang: ein Umsetzen an einen anderen Einsatzort ist offenbar nicht vorge sehen.
Es sind auch ortsveränderliche Anlagen zur Her stellung von Betonfertigteilen bekannt, die beispiels weise durch Aufbau auf einem Schiffsrumpf trans portfähig sind. Es handelt sich hier ebenfalls um ge schlossene Anlagen, die nicht an beliebiger Stelle montiert und wieder demontiert werden können.
Bei der bekannten Fertigung von Betonfertigtei len unter Anwendung eines Bedampfungstunnels in Betonwerken, die im allgemeinen von der Baustelle räumlich getrennt sind, wird es als Nachteil empfun den, dass die Betonfertigteile zur Baustelle transpor tiert werden müssen, was besonders stört, wenn es sich um grosse Betonfertigteile, insbesondere um sol che aus Schwerbeton handelt.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer den, die von der Werksfertigung her bekannte Dampfbehandlung der Betonfertigteile in Bedamp- fungstunneln auch auf der Baustelle anwenden zu können. Dazu ist es notwendig, den Bedampfungs- tunnel ohne grossen Aufwand von einer Baustelle zur anderen umsetzen zu können.
Die Erfindung besteht darin, dass der Bedamp- fungstunnel in auf der Strasse transportierbare Ab schnitte unterteilt ist, die durch einen oder mehrere Zwischenböden ausgesteift sind.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Bedampfungstunnels ohne Beeinträchtigung der Funktion kürzer ausgeführt werden können, wenn Zwischenböden eingezogen werden, so dass die zu bedampfenden Betonfertigteile in mehreren Ebenen oder Etagen durch den Bedampfungstunnel trans portiert werden können. Die Erfindung nutzt die so funktionell wesentlichen Zwischenböden zugleich statisch zur Aussteifung. So gelingt es, transportier bare Abschnitte zu schaffen, die hinreichend steif sind, um alle Transportbeanspruchungen aufzuneh men.
Der Bedampfungstunnel weist somit den Vorteil auf, dass er weniger Grundfläche bei gleicher Kapa zität beansprucht, was für Baustellen unter Umstän den besonders wichtig ist, und infolge seiner geringe ren Länge auch in kürzester Zeit auf- und abgebaut werden kann. Mit ihm ist es möglich, auch im Winter bei Frost eine Fertigung auf der Baustelle unschwer durchzuführen.
Um die Zuleitung des Dampfes zu ermöglichen, können alle oder zumindest einige der Abschnitte mit Anschlussstutzen versehen sein, über welche die Dampfversorgung erfolgt. Weiterhin können Vor richtungen zum Regeln der relativen Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Bedampfungstunnels angeordnet sein, um den Innenraum in eine Anwärmzone, eine Bedampfungszone und eine Abkühlzone zu untertei- len, wobei vor der Anwärmzone und nach der Ab kühlzone je eine Schleuse angeordnet sein kann.
Die Unterteilung kann durch Schotten oder Rolladen er folgen. Eine derartige Unterteilung ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, da auch bei einem nicht un terteilten Tunnel, durch den die Formteile konti nuierlich hindurchgefördert werden, eine einwand freie Dampfhärtung möglich ist.
Die Gestaltung der Fördermittel ist bei dem Be- dampfungstunnel beliebig. Insbesondere können in bekannter Weise als Fördermittel für die Fertigteile auf Schienen fahrende Wagen dienen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen erfin dungsgemässen Bedampfungstunnel zum Beschleuni gen des Abbindens von Betonfertigteilen auf Baustel len, bei dem die kanalförmige Durchlauftrockensta- tion aus im wesentlichen prismatischen, stirnseitig offenen Abschnitten aufgebaut ist,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-B durch den Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 3 entsprechend der Fig.2 eine andere Aus führungsform einer erfindungsgemässen Anlage, Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Abschnitt mit einem Transportfahrzeug, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Gegen standes der Fig. 2 und Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Gegenstand der Fig. 5.
Der in den Figuren dargestellte Bedampfungstun- nel dient zum Beschleunigen des Abbindens von Be- tonfertigteilen auf Baustellen und ist einer Betonauf- bereitungsanlage mit Füllstation 1 zugeordnet. Die Betonaufbereitungsanlage besteht aus den beiden Mischern 2, 3 und diesen zugeordneten Silos 4, 5 so wie einem Sieb 6.
Der Füllstation ist ein kanalförmi- ger Bedampfungstunnel 7 mit Transporteinrichtungen 8 für die gefüllten Formen 9 nachgeschaltet, an die sich eine Entleerungsstation mit einer Vorrichtung zur Trennung der abgebundenen Betonfertigteile von den Formen 9 anschliesst. Der Bedampfungstunnel 7 ist aus im wesentlichen prismatischen, stirnseitig offenen Abschnitten mit eingebauten Zwischenböden 12 aufgebaut, die in der Förderrichtung aneinander gereiht sind.
Die Abschnitte 11 sind bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 im wesentlichen prismati schen Kästen ohne Stirnwände und zumindest teil weise mit Anschlussstutzen 13 versehen und mit die sen, wie die Figur zeigt, über Schläuche 14 an eine Warmluft- oder Dampferzeugungsanlage 15 ange schlossen.
Der Bedampfungstunnel ist mit Vorrich tungen 16, die strichpunktiert dargestellt sind, zur Regelung der Luftfeuchtigkeit versehen. über Schot ten 17 oder Rolladen ist der Bedampfungstunnel 7 in eine Anwärmzone <I>A,</I> eine Bedampfungszone <I>B</I> und eine Abkühlzone C unterteilbar und verschliessbar. Um den Verlust von Heissluft oder Dampf zu redu- zieren, ist der Anwärmkammer A eine weitere als Kammer ausgebildete und mit Schotten 17 oder Rol laden verschliessbare Schleuse vorgeschaltet.
Eine derartige Anordnung kann jedoch auch hinter der Abkühlkammer C verwirklicht werden, was in der Figur nicht dargestellt ist. Der Bedampfungstunnel 7 ist in Transportrichtung der gefüllten Formen 9 mit Gefälle angelegt. Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, ist die Transporteinrichtung 8 auf den Förderböden da durch verwirklicht worden, dass auf diesen Schienen 8a befestigt sind, auf denen Wagen 8b für die For men 9 laufen. Unter den Förderböden 12 ist eine Transporteinrichtung 18 zur Rückbeförderung der Formen 9 vorgesehen.
Diese Transporteinrichtung 18 besteht im Ausführungsbeispiel aus Schienen 18a, zwischen denen ein Vorzieher 18b angeordnet ist. Nach der Fig. 2 sind die Abschnitte aus Stahlbeton 19 gefertigt und innenseitig mit einer Isolierung 20 versehen.
Die Figur 3 zeigt, dass die Abschnitte<B>11</B> aus doppelwandigen Stahlblechen 21 mit einer entspre chenden Aussteifung 22 aufgebaut und zwischen die Stahlbleche 21 die Isolierung 20 angeordnet ist. Nach den Figuren 2 und 3 sind die Abschnitte 11 über Spindeln 23 gegen den Boden 24 abstützbar und mit abnehmbaren Rädern 25 versehen. Vor und hinter dem Bedampfungstunnel sind Hubmittel 26 zum Be schicken und Entnehmen der Formen 9 in und aus den einzelnen Zwischenböden 12 gebildeten Etagen vorgesehen. Im Bereich der Hubmittel 26 sind die Zulaufschienen 27 für die Zwischenböden 12 seit wärts ausschwenkbar und zu diesem Zweck mit ent sprechenden Kontergewichten versehen.
Die Vor richtung 10 zur Trennung der Formen von den Be tonfertigteilen 28 besteht im Ausführungsbeispiel aus einer Hydraulikpresse. Wie die Figur 1 zeigt, ist die Betonaufbereitungsanlage in einem Zelt 29 unterge bracht und dieses an den Bedampfungstunnel 7 ange schlossen.
Die Anlage nach den Figuren 1-4 arbeitet fol- gendermassen: Vor der Betonaufbereitungsanlage werden die Formen 9, die sich auf dem Wagen 8b befinden, ge säubert, bewehrt und erhalten die erforderlichen In stallationen für die elektrischen Anlagen, Bewässe rung und Kanalisationsleitungen, Belüftungs- und Entlüftungssteine, Türzargen und Fenster werden eingelegt und Aussparungen für Türen und Fenster durch Abdecken oder Einlegen von Formstücken gesichert. Anschliessend werden die Formen über die Hubvorrichtung 26 angehoben und der Füllstation 1 unter dem Mischer 2 zugeführt.
Da den gehobenen Formen 9 die durchlaufenden Schienen 8a im Wege sind, werden die Schienen durch eine Hebevorrich tung mit Kontergewichten seitlich ausgeschwenkt und, sobald die Formen 9 durchgeschoben sind, wie der eingeschwenkt.
Unter dem Mischer 1 wird in die Form 9 die Leichtbetonfüllung eingeführt. Anschliessend läuft die Form zum Mischer 3 und erhält an dieser Stelle die Schwerbetonfüllung bzw. den fertigen Aussen putz. Die Form 9 läuft dann unter ein Rüttelsieb 6, um den Kratz- oder Steinputz zu erhalten. Dieser wird anschliessend mit seiner halben Kornstärke in die frische Mischung eingewalzt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, an dieser Stelle die Betonfer tigteile mit Mosaiken zu belegen. Nach dem jeweils drei Formen fertiggegossen worden sind, laufen die selben gleichzeitig in die Schleuse D ein.
Da die Schienen 8a mit Gefälle angelegt sind, ist für die Fortbewegung der Wagen 8b kein besonderer An trieb erforderlich. Anschliessend durchlaufen die Formen, die durch die Schotten 17 unterteilte Durch lauftrockenstation 7. Für die Schotten 17 oder Roll- laden ist im Ausführungsbeispiel ein elektrisch betrie bener Antrieb vorgesehen, der gleichzeitig eine Hand kurbel zur Handbetätigung aufweist. Die Anwärmzone steht unter einem geringen Überdruck von etwa 0,5 atü und weist eine Temperatur von etwa 20 bis 40'C auf.
In der Hauptbedampfungszone B wird mit einem etwas grösseren Druck gearbeitet, und auch die Tem peratur ist in dieser auf 65 bis 80 gesteigert worden. In der nachgeschalteten Abkühlzone sinkt die Tem peratur wiederum auf 20 bis 40 C ab. Die Durch laufzeit für diese drei Kammern beträgt im Mittel etwa 7 Stunden. Die Hydraulikpresse 10 entfernt am Ende der Anlage die Betonfertigteile aus den Formen 9.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, werden die Be tonfertigteile von einem Autokran 32 ergriffen und an einen nichtgezeichneten Turm-Drehkran weiterge geben oder gelagert. Anschliessend ergreift eine wei tere Hubvorrichtung 26 den Formkasten 9 mit sei nem Wagen 8b und setzt diesen auf die unter den Abschnitten 11 befindlichen Schienen 18a ab, worauf er über den Vorzieher 18b in die Ausgangsstellung zurückbefördert wird. Die einzelnen Abschnitte 11 weisen zweckmässig eine Länge von vier bis sechs Metern auf und können somit in einfacher Weise als Anhänger transportiert werden. An der Baustelle werden die Spindeln 23 ausgefahren und stützen die Abschnitte 11 gegen den Boden 24 ab.
Nach dem Entfernen der Räder 26 werden die Abschnitte 11 wieder auf den Boden 24 abgesenkt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, wie die Figur 4 zeigt, dass die Abschnitte 12 mit Aufhängemitteln 36 und/ oder Abstützmitteln versehen sind, und mit diesen an eine heb- und senkbare Brücke 34 eines Trans portfahrzeuges 35 angeschlossen sind.
Bezüglich der Gestaltung der Abschnitte 11 ist die folgende Abwandlung von besonderer Bedeutung: Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, können die Abschnitte 11 auch aus an beiden Stirnseiten offenen, hohlen, prismatischen Basiskörpern lla be stehen, deren lichter Querschnitt den Transportmit teln mit den Formen 9 angepasst ist. Auf jeden Basiskörper lla sind zusätzliche, einen gleichgrossen lichten Querschnitt freilassende, einen U-förmigen Querschnitt aufweisende, die einzelnen Etagen bil dende Aufsatzkörper 11b aufgesetzt.
Der untere Auf satzkörper 11b ist mit seinen Schenkeln dabei auf den Basiskörpern lla aufgesetzt, während sich jeder obere Aufsatzkörper llb mit seinen Schenkeln wie derum auf der Oberfläche des über dem Basiskörper angeordneten Aufsatzkörpers abstützt. Selbstver ständlich kann eine praktisch beliebige Anzahl derar tiger Aufsatzkörper llb übereinander, je nach den Erfordernissen auf und über dem Basiskörper ange ordnet sein.
Innen auf der Basiswand des Basiskör pers lla sowie auf der Decke des Basiskörpers 11a und der Aufsatzkörper 11b sind Schienen 8a für Transportwagen 8b eingelassen. Die oberste Schiene dient dabei jeweils zum Rücktransport der Trans portwagen 8b. Zweckmässig ist der gesamte Bedamp- fungstunnel mit einer nicht dargestellten überda- chung, z. B. einem Folienzelt, versehen.
Um eine Verschiebung der Basiskörper lla und der Aufsatzkörper 11b quer zur Transportrichtung zu verhindern und eine bestimmte Sollage sicherzustel len, weisen Basiskörper lla und Aufsatzkörper llb an den gegenseitigen Berührungsflächen ineinander- greifende Vor- und Rücksprünge auf.
Um in die ein zelnen Querschnitte eingeführte Dampf- oder Warm luft am Entweichen zu hindern, sind in den Basiskör pern lla und den Aufsatzkörpern Ilb den freien Querschnitt verschliessende Klappen llc pendelnd angelenkt. Zur Zuführung von Dampf oder Warmluft sind sowohl in dem Basiskörper lla als auch in den Aufsatzkörpern llb seitliche Anschlussstutzen lld vorgesehen.
Diese sind über Schraubverschlüsse und Dichtringe bei Nichtverwendung verschliessbar.
Die letztbeschriebene Ausführungsform der Ab schnitte 11 ermöglicht es, das Einlegen der Armie- rung in die Formen 9, das Einlegen von Kernen für die Ausschnitte von Fenstern, Türen, Rohrleitungen und dergleichen sowie das Füllen der Formen beim Rücklauf der Transportwagen 8b oberhalb und auf den Abschnitten 11 durchzuführen.
Zweckmässig werden beim Verlassen der Abschnitte 11 die Wagen 8b mit den Formen 9 und den Betonfertigteilen mit tels einer Drehbüchse um 90 in eine lotrechte Stel lung verschwenkt und in dieser Stellung die Betonfer tigteile herausgenommen. Auf diese Weise werden Beschädigungen an den frischen Fertigteilen durch Einknicken und dergleichen vermieden.
Steaming tunnel for accelerating the setting of precast concrete parts The invention relates to a steaming tunnel for accelerating the setting of precast concrete parts which are guided through the tunnel by means of a conveyor.
Steaming tunnels of this type are known in concrete works as part of stationary operating facilities for the manufacture of precast concrete parts. The steam treatment of the precast concrete elements in the steam tunnels ensures that the molds can be used again very quickly with a simple operating sequence as a result of the rapid setting and hardening of the concrete and that the quality of the precast concrete elements is improved.
The filled molds are transported through the well-known steaming tunnel on trolleys and pass through a heating, steaming and cooling zone one after the other. The steam tunnel is relatively long: evidently there is no provision for moving it to another location.
There are also portable systems for the manufacture of precast concrete positions are known, for example, by being built on a ship's hull trans portable. These are also closed systems that cannot be installed and dismantled at any point.
In the known production of Betonfertigtei len using a steaming tunnel in concrete works, which are generally spatially separated from the construction site, it is perceived as a disadvantage that the precast concrete must be transported to the construction site, which is particularly annoying when it is large Precast concrete parts, especially those made of heavy concrete.
The invention is intended to solve the problem of being able to use the steam treatment of the precast concrete parts in steam tunnels known from factory production on the construction site. To do this, it is necessary to be able to move the steam tunnel from one construction site to another without great effort.
The invention consists in that the steaming tunnel is divided into sections which can be transported on the road and which are stiffened by one or more intermediate floors.
The invention is based on the knowledge that steaming tunnels can be made shorter without impairing their function if intermediate floors are drawn in so that the precast concrete parts to be steamed can be transported through the steaming tunnel in several levels or floors. The invention uses the functionally essential intermediate floors at the same time statically for stiffening. It is thus possible to create transportable sections that are sufficiently rigid to accommodate all transport loads.
The steaming tunnel thus has the advantage that it takes up less floor space with the same capacity, which is particularly important for construction sites under certain circumstances, and due to its shorter length it can also be set up and dismantled in a very short time. With it, it is possible to carry out production on the construction site without difficulty even in winter when there is frost.
In order to enable the steam to be fed in, all or at least some of the sections can be provided with connecting pieces through which the steam is supplied. Furthermore, devices for regulating the relative humidity in the interior of the steaming tunnel can be arranged in order to subdivide the interior into a heating zone, a steaming zone and a cooling zone, whereby a lock can be arranged in front of the heating zone and after the cooling zone.
The subdivision can be made by bulkheads or shutters. However, such a subdivision is not absolutely necessary, since perfect steam curing is possible even with a tunnel that is not subdivided through which the molded parts are continuously conveyed.
The design of the funding is arbitrary in the steam tunnel. In particular, trolleys traveling on rails can serve as a means of conveyance for the finished parts in a known manner.
In the following the invention is explained in more detail with reference to a drawing showing only one embodiment; 1 shows a perspective view of a steaming tunnel according to the invention for accelerating the setting of precast concrete parts on construction sites, in which the channel-shaped continuous drying station is constructed from essentially prismatic sections open at the ends,
2 shows a section in the direction AB through the object according to FIG. 1, FIG. 3 shows another embodiment of a system according to the invention in accordance with FIG. 2, FIG. 4 shows a longitudinal section through a section with a transport vehicle, FIG. 5 shows another embodiment the object of FIG. 2 and FIG. 6 shows a longitudinal section through the object of FIG. 5.
The steaming tunnel shown in the figures serves to accelerate the setting of precast concrete parts on construction sites and is assigned to a concrete preparation plant with filling station 1. The concrete preparation plant consists of the two mixers 2, 3 and silos 4, 5 assigned to them, as well as a sieve 6.
The filling station is followed by a channel-shaped steaming tunnel 7 with transport devices 8 for the filled molds 9, to which an emptying station with a device for separating the set precast concrete parts from the molds 9 is connected. The steaming tunnel 7 is made up of essentially prismatic, end-open sections with built-in intermediate floors 12, which are strung together in the conveying direction.
In the embodiment according to FIGS. 1 to 4, the sections 11 are essentially prismatic boxes without end walls and at least partially with connecting pieces 13 and with these, as the figure shows, connected via hoses 14 to a hot air or steam generator 15 .
The steaming tunnel is provided with Vorrich lines 16, which are shown in phantom, to regulate the humidity. The steaming tunnel 7 can be divided into a heating zone <I> A, </I> a steaming zone <I> B </I> and a cooling zone C and can be closed via bulkheads 17 or shutters. In order to reduce the loss of hot air or steam, the heating chamber A is preceded by a further lock, designed as a chamber and lockable with bulkheads 17 or rollers.
However, such an arrangement can also be implemented behind the cooling chamber C, which is not shown in the figure. The steaming tunnel 7 is laid out in the transport direction of the filled molds 9 with a slope. As FIGS. 2 and 3 show, the transport device 8 on the conveyor floors has been realized in that rails 8a, on which trolleys 8b for the molds 9 run, are attached to these rails. A transport device 18 for returning the molds 9 is provided under the conveyor floors 12.
In the exemplary embodiment, this transport device 18 consists of rails 18a, between which a puller 18b is arranged. According to FIG. 2, the sections are made of reinforced concrete 19 and provided with insulation 20 on the inside.
FIG. 3 shows that the sections 11 are made up of double-walled steel sheets 21 with a corresponding reinforcement 22 and the insulation 20 is arranged between the steel sheets 21. According to FIGS. 2 and 3, the sections 11 can be supported against the floor 24 via spindles 23 and are provided with removable wheels 25. Before and after the steaming tunnel lifting means 26 are provided for loading and removing the molds 9 in and from the individual intermediate floors 12 formed floors. In the area of the lifting means 26, the feed rails 27 for the intermediate floors 12 can be swung outwards since and for this purpose are provided with corresponding counterweights.
Before the device 10 for separating the molds from the Be precast parts 28 consists in the embodiment of a hydraulic press. As FIG. 1 shows, the concrete preparation plant is housed in a tent 29 and this is connected to the steaming tunnel 7.
The system according to FIGS. 1-4 works as follows: In front of the concrete preparation system, the molds 9, which are located on the carriage 8b, are cleaned, reinforced and receive the necessary installations for the electrical systems, irrigation and sewerage lines, ventilation - and ventilation stones, door frames and windows are inserted and recesses for doors and windows are secured by covering or inserting molded pieces. The molds are then raised by the lifting device 26 and fed to the filling station 1 under the mixer 2.
Since the raised molds 9, the continuous rails 8a are in the way, the rails are swung out laterally by a lifting device with counterweights and, as soon as the molds 9 are pushed through, as the pivoted.
The lightweight concrete filling is introduced into the mold 9 under the mixer 1. The mold then runs to the mixer 3 and receives the heavy concrete filling or the finished external plaster at this point. The form 9 then runs under a vibrating screen 6 in order to obtain the scratch or stone plaster. This is then rolled into the fresh mixture with half the grain thickness. However, it is also possible to cover the precast concrete parts with mosaics at this point. After three molds have been finished, they enter the lock D at the same time.
Since the rails 8a are created with a slope, no special drive is required to move the carriage 8b. The molds then run through the through-flow drying station 7 divided by the bulkheads 17. For the bulkheads 17 or roller shutters, an electrically operated drive is provided in the exemplary embodiment, which at the same time has a hand crank for manual operation. The heating zone is under a slight overpressure of about 0.5 atm and has a temperature of about 20 to 40 ° C.
A slightly higher pressure is used in the main steaming zone B, and the temperature has also been increased to 65 to 80 in this area. In the downstream cooling zone, the temperature drops again to 20 to 40 C. The average throughput time for these three chambers is around 7 hours. The hydraulic press 10 removes the precast concrete parts from the molds 9 at the end of the installation.
As the embodiment shows, the Be clay prefabricated parts are gripped by a truck-mounted crane 32 and give or stored on a tower crane (not shown). Then a further lifting device 26 takes hold of the molding box 9 with its carriage 8b and sets it on the rails 18a located under the sections 11, whereupon it is returned to the starting position via the puller 18b. The individual sections 11 expediently have a length of four to six meters and can thus be easily transported as a trailer. At the construction site, the spindles 23 are extended and support the sections 11 against the floor 24.
After the wheels 26 have been removed, the sections 11 are lowered back onto the floor 24. However, there is also the possibility, as FIG. 4 shows, that the sections 12 are provided with suspension means 36 and / or support means and are connected to a liftable and lowerable bridge 34 of a transport vehicle 35 with these.
With regard to the design of the sections 11, the following modification is of particular importance: As FIGS. 5 and 6 show, the sections 11 can also consist of hollow, prismatic base bodies 11a which are open at both ends and whose clear cross-section allows the transport means with the shapes 9 is adapted. On each base body 11a additional, an equally large clear cross section leaving free, a U-shaped cross section having, the individual floors bil Dende attachment body 11b are placed.
The lower attachment body 11b is placed with its legs on the base body 11a, while each upper attachment body 11b is supported with its legs in turn on the surface of the attachment body arranged above the base body. Of course, virtually any number of such attachment bodies 11b can be arranged one above the other, depending on the requirements on and above the base body.
Rails 8a for trolleys 8b are embedded inside on the base wall of the base body 11a and on the ceiling of the base body 11a and the attachment body 11b. The top rail is used in each case for the return transport of the trans port trolleys 8b. The entire steam tunnel with a roofing (not shown), e.g. B. a foil tent provided.
In order to prevent the base body 11a and the attachment body 11b from being displaced transversely to the transport direction and to ensure a certain target position, the base body 11a and the attachment body 11b have interlocking projections and recesses on the mutual contact surfaces.
In order to prevent steam or warm air introduced into the individual cross-sections from escaping, flaps llc, which closes the free cross-section, are hinged in the Basiskör pern lla and the attachment bodies Ilb. For the supply of steam or warm air, lateral connecting pieces lld are provided both in the base body 11a and in the attachment bodies 11b.
These can be closed with screw caps and sealing rings when not in use.
The last-described embodiment of sections 11 makes it possible to insert the reinforcement into the molds 9, insert cores for the cutouts of windows, doors, pipelines and the like, and fill the molds when the transport carriage 8b returns above and onto the Sections 11 to perform.
Appropriately when leaving the sections 11, the car 8b with the forms 9 and the precast concrete parts with means of a rotary bushing pivoted by 90 in a vertical position and in this position the Betonfer removed parts. In this way, damage to the fresh finished parts due to buckling and the like is avoided.