[go: up one dir, main page]

CH409449A - Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen - Google Patents

Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen

Info

Publication number
CH409449A
CH409449A CH981463A CH981463A CH409449A CH 409449 A CH409449 A CH 409449A CH 981463 A CH981463 A CH 981463A CH 981463 A CH981463 A CH 981463A CH 409449 A CH409449 A CH 409449A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
turntable
worm
shaft
engagement
Prior art date
Application number
CH981463A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Hansen Hans
Original Assignee
Christian Hansen Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB30713/62A external-priority patent/GB1059731A/en
Application filed by Christian Hansen Hans filed Critical Christian Hansen Hans
Publication of CH409449A publication Critical patent/CH409449A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor
    • G11B19/265Friction wheel drive

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Plattenspielgerät    mit unterschiedlichen Drehzahlen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Platten  spielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen mit vom  Antriebsmotor     antriebbarem    Wechselwerk.  



  Der Antrieb des Wechselwerkes vom Antriebs  motor statt vom Plattenteller hat den Vorteil, dass die  Wechselzeit konstant wird, unabhängig von der ein  gestellten     Plattentellergeschwindigkeit.     



  Die bisher bekannten, vom Antriebsmotor abge  leiteten     Wechselwerkantriebe    sind indessen nach Art  des     Plattentellerantriebes    aufgebaut und enthalten  eine Mehrzahl von Teilen einschliesslich Zahnräder,  weil die Untersetzung vom Antriebsmotor grösser sein  muss als von der     Plattentellerwelle.     



  Die Erfindung beschafft ein     Plattenspielgerät    der  erwähnten Art mit einem     Untersetzungsgetriebe     zwischen Antriebsmotor und Wechselwerk, das ein  fach und billig ist.  



  Dies wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass  der     Wechselwerksantrieb    aus einer länglichen Welle  mit an den beiden Enden vorgesehenen Schneckenge  trieben besteht, von welchen das am Motorende vor  gesehene ein- und     ausrückbar    ist.  



  Die Erfindung wird im folgenden näher anhand  der Zeichnung erklärt, wo       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung eines  erfindungsgemässen Gerätes in einer Ausführung ist,  und       Fig.    2 eine perspektivische Darstellung einer an  deren Ausführung ist.  



  Das dargestellte Gerät besteht aus einer Grund  platte 10 mit einer zentralen Einpressung 12 für den  Plattenteller 13, der von der Stufenwelle 18 des  Antriebsmotors über ein     Zwischenrad    15 mit ver  schiedenen einstellbaren Geschwindigkeiten angetrie  ben werden kann.    Der Tonarm 17 ist schwenkbar am Tonarm  lager 22 angeordnet und ist auch mittels einer Steuer  stange 84 oder dergleichen heb- und senkbar.  



  Der Tonarm steht einerseits über einen Spuren  folgerarm 26 mit der Kurvenscheibe 30 des Wechsel  werkes in Verbindung, derart, dass von einer Spielaus  sparung 62 ausgehende Steuerspuren 64, 66 und 68  die Schwenkbewegungen des Tonarmes steuern, vor  zugsweise derart, dass die Plattengrösse mittels des  Tonarmes abgetastet wird, und zwar während die  Platte sich noch auf der Stapelachse vor Abwurf  befindet.  



  Anderseits steht der Tonarm über     einen    Steuer  arm 24 mit einem an einem Zapfen 42 angeordneten  Schwenkhebel 40 in Arbeitsverbindung. Der Schwenk  hebel ist Teil einer nach     Plattenspielbeendigung    be  tätigten automatischen Schaltvorrichtung, die zusätz  lich zum Schwenkhebel 40 einen längsverschiebbaren  Schalthebel 44 aufweist, der nach     Plattenabspielung     von     einer    an der     Plattentellerwelle    14 angeordneten  Nase 46 zurückgeschoben wird.  



  Der     Kurvenscheibenantrieb    besteht aus einer     läng-          lichen        Welle    60,     die    am     Motorende    einen Schnecken  antrieb 62, 64 aufweist und     am,        Kurvenscheiben-          ende    einen Schneckenantrieb 66, 68 aufweist.

   Der  Schneckenantrieb am Motorende besteht aus einer an  der Motorwelle angeordneten Schnecke 62, die das       Schneckenrad    64 an der länglichen Welle 60 antrei  ben kann, und der Schneckenantrieb an dem Kurven  scheibenende besteht aus einer an der Welle 60 ange  ordneten Schnecke 66, die mit einem Schneckenrad  68 an der Kurvenscheibe in Arbeitsverbindung steht.  



  Der Schneckenantrieb am     Kurvenscheibenende     ist     in    konstantem Eingriff, während der Schnecken  antrieb am Motorende ein- und     ausrückbar    ist.      Zu diesem Zwecke ist nach     Fig.    1 die Welle 60  am     Kurvenscheibenende    in einem feststehenden Bügel  76 gelagert, während die Welle 60 am     Motorende    in  einem Lappen 70 eines waagrechten Schwenkhebels  72     gelagert    ist. Der     Schwenkhebel    ist um einen  Zapfen 74 schwenkbar, und zwar .derart, dass bei  Schwenken im Uhrzeigersinn der Antrieb ausgerückt  wird, während bei Schwenken gegen     Uhrzeigersinn     der Antrieb eingerückt wird.

    



  Das Einrücken des Schneckengetriebes 62, 64  nach     Pfiattenspiel'beendigung    wird vom Hebel 44 der  automatischen Schaltvorrichtung     bewirkt.    Zu diesem  Zweck ist der     Hebe144    am Ende eines Schwenkhebels  50 gelagert. Der Schwenkhebel 50 ist um einen  festen Zapfen 52 schwenkbar und steht unter Ein  fluss einer Kippfeder 54. Das linke Ende des  Schwenkhebels 50 ist einer Aussparung 56 in der  Grundplatte     in    seiner Bewegung begrenzt. Die Lage  rung des Hebels 44 am Schwenkhebel 50 ist in der  Form von einem Zapfen 48, der in eine Kurve 38 im  Schwenkhebel 72 eingreift. Die Kurvenform ist der  art, dass das Zurückschieben des Hebels 44 Ein  rücken des Schneckengetriebes 62, 64 bewirkt.

   Die  Kippfeder 54 bewirkt, dass Einrückung schnell statt  findet.  



  Wenn danach die Kurvenscheibe sich eine volle  Umdrehung gedreht hat, bewirkt eine Kurve 32 an  der Kurvenscheibe zusammen mit dem Zapfen 48 die  Rückstellung des Hebels 44 der automatischen  Schaltvorrichtung und gleichzeitig über die Kurve 38  auch das Ausrücken des Schneckengetriebes 62, 64.  



  Der Zapfen 48 ist in einem nicht dargestellten  Schlitz der Grundplatte gesteuert.  



  Das Schneckengetriebe 66, 68     ist    vorzugsweise  selbstsperrend, damit die Ruhestellung der Kurven  scheibe     während        Plattenabspielung    festgelegt werden  kann.  



  Um die Ruhestellung der Kurvenscheibe derart  festzulegen, dass die Kurve 32 das     Wiedereinrücken     nicht behindert, kann z. B. die Welle 60 ein bisschen  längsverschiebbar angeordnet werden unter Einfluss  einer Feder, die während des Antriebes der Kurven  scheibe gespannt wird und nach     Ausrückung    des Ge  triebes die Kurvenscheibe um einen kleinen Winkel  weiterdreht, entsprechend der Längsverschiebung der  Welle 60.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 ist die     Welle     längsverschiebbar angeordnet, und zwar in einer  Buchse 20 am Motorende. Das     Kurvenscheibenende     der     Welle    ist von einer     Hohlwelle    2 umgeben,  an der die     Schnecke    66 angeordnet     ist,    und eine  Kupplung 24 an der Welle 60 bewirkt das     Mitum-          laufen    der Hohlwelle 22 mit Schnecke 66.  



  Das Ausrücken der Kupplung 62, 64 wird also  bei dieser Ausführung durch die Längsverschiebung  der Welle 60 bewirkt.  



  Um die Längsverschiebung der Welle 60, zu be  wirken, ist zusätzlich zum Schwenkhebel 50 ein zwei  ter Schwenkhebel 36 vorgesehen, der um einen Zap  fen 62 am Schwenkhebel 50 schwenkbar gelagert    ist. Die beiden Schwenkhebel 36, 50 sind mittels einer  Kippfeder verbunden, und zwar derart, dass die bei  den Hebel entweder die mit vollaufgezogenen Linien  gezeigte Stellung einnehmen, oder die mit strich  punktierten Linien gezeigte Stellung einnehmen, wo  von die erste die Einrückstellung und die zweite die       Ausrückstellung    ist. Eine Gabel 28 am Schwenkhebel  36     arbeitet    mit einem     Mitbringer    26 an der Welle 60  zusammen und bewirkt die Längsverschiebung.  



  Bei dieser Ausführung wird die Rückstellung der  automatischen Startvorrichtung von einem Zapfen  39 an der Kurvenscheibe bewirkt, der mit einem  Lappen 51 am Schwenkhebel 50 zusammenwirkt.  



  Die beiden Kippfedern 54 und 40 sind im Ver  hältnis zueinander derart angeordnet, dass die     Kipp-          feder    54 zuerst gespannt wird, wenn der Zapfen 69  dem Lappen 51     entlanggleitet,    bis der Hebel 50 kippt,  und erst danach wird die Feder 40 beeinflusst und be  wirkt das Umstellen des Hebels 36.  



  Der     Wechselwerksantrieb    ist einfach und besteht  nur aus einfachen Teilen, die in der Massenherstel  lung ohne genaue Toleranzen hergestellt werden kön  nen. Die Welle kann z. B. aus Klavierdraht bestehen,  und weder die Schnecke 66 noch das Schneckenrad  64 fordert Präzision. Die Schnecke 62 an der Motor  welle kann eventuell als ein Stück mit dem Stufenteil  18 hergestellt werden. Insofern als keine Präzision  notwendig ist, können die beiden Schnecken eventuell  aus ein paar Windungen von Klavierdraht bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzah len mit vom Antriebsmotor antreibbarem Wechsel werk, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechsel= werksantrieb aus einer länglichen Welle mit an den beiden Enden vorgesehenen Schneckengetrieben besteht, von welchen das am Motorende vorgesehene ein- und ausrückbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Ausrücken des Getriebes von einem waagrechten Schwenkhebel ge steuert wird.
    2. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrücken des Getriebes von der nach Plattenspielbeendigung betätigten auto matischen Schaltvorrichtung bewirkt wird. 3. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausrückrückstellung des Schwenkhebels gleichzeitig mit Rückstellung der automatischen Schaltvorrichtung vom Wechselwerk bewirkt wird.
    4. Plattenspielger ät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der längsverschiebbare Hebel der Schaltvorrichtung am Ende eines Kipp- hebels gelagert ist, der seinerseits mit Organen ver sehen ist, um das Ein- und Ausrücken des Schnecken getriebes zu bewirken.
    5. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Kipphebel (50) und der Schneckenwelle aus einem schwenkbaren Steuerhebel (72 oder 36) besteht, der seinerseits das Ein- und Ausrücken des Schnecken getriebes steuert, und der bei Umlegung des Kipp- hebels (50) geschwenkt wird. 6. Plattenspielgerät .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Wechselwerk eine Kurven vorrichtung (32 bzw. 39) vorgesehen ist, die mit dem Kipphebel (50) zusammenarbeitet, um das Ausrücken des Schneckengetriebes zu bewirken.
    7. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (72) ein Schwenkhebel ist, der mit einem Lager für die Schneckenwelle (60) versehen ist. B. Plattenspielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (36) ein Kipp- hebel ist. 9. Plattenspielgerät nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Schneckenwel le längsverschiebbar ist und mit dem Kipphebel (36) derart in Arbeitsverbindung steht, dass bei Kippen des Hebels die Welle (60) zum Ein- bzw. Ausrücken längsverschoben wird.
CH981463A 1962-08-10 1963-08-08 Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen CH409449A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB30713/62A GB1059731A (en) 1962-08-10 1962-08-10 Improvements in record changing phonographs
GB3457862 1962-09-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH409449A true CH409449A (de) 1966-03-15

Family

ID=26260560

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH981463A CH409449A (de) 1962-08-10 1963-08-08 Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH409449A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69116496T2 (de) Plattenspieler mit einer Mehrzahl von beweglichen Plattenträgern zur Lagerung von Platten
DE852306C (de) Vorrichtung fuer Plattenspieler mit selbsttaetigem Plattenwechsler und einstellbaremZeitraum zum Wechseln zweier Platten
CH409449A (de) Plattenspielgerät mit unterschiedlichen Drehzahlen
DE394881C (de) Sprechmaschine
DE1198579B (de) Plattenspielgeraet mit mehreren Geschwindigkeiten
DE355770C (de) Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe laengerer Tonwerke mittels zweier oder mehrerer abwechselnd taetiger Plattensprechapparate
DE533727C (de) Selbsttaetige Magazinsprechmaschine
DE974382C (de) Einrichtung zur Steuerung der selbsttaetigen Einsatzbewegung der Abtastnadel in die Einlaufrille bei Sprechmaschinen
DE845715C (de) Steuervorrichtung fuer den Tonarm eines Platten verschiedenen Durchmessers selbsttaetig wechselnden Plattenspielers
DE556907C (de) Sprechmaschine zum selbsttaetigen Abspielen beider Schallplattenseiten
DE756612C (de) Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreib-, Rechen- und andere derartige Maschinen
DE1020807B (de) Reibradantrieb fuer Plattenspieler
DE2415373A1 (de) Antriebsanordnung fuer einen schallplattenspieler
DE878567C (de) Tonarmantrieb an Magazinsprechmaschinen
AT282226B (de) Schallplattenwiedergabegerät
DE524931C (de) Selbsttaetige Sprechmaschine
DE360347C (de) Sprechmaschine mit mehreren auf einem drehbaren Tisch angeordneten Plattentellern
DE965955C (de) Wiederholvorrichtung an selbsttaetigen Schallplattenspielern mit Plattenwechsler
DE529552C (de) Selbsttaetige Magazin-Sprechmaschine
DE254931C (de)
DE536121C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zurueckfuehren des Tonarmes in die Anfangslage nach Massgabe der Groesse der zu spielenden Schallplatte fuer Magazinsprechmaschinen
DE1008926B (de) Selbsttaetige Nadeleinsatzvorrichtung fuer Plattenspieler oder Plattenwechsler mit gesteuerter Tonarmbewegung
DE873762C (de) Vorrichtung zur Steuerung von Sprechmaschinen, Plattenspielern und anderen Geraeten
DE1239115B (de) Anzeigevorrichtung fuer ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet
AT216231B (de) Schallplattenspielautomat