CH406006A - Spindel für Zwirn- und Spinnbänke - Google Patents
Spindel für Zwirn- und SpinnbänkeInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/06—Stationary spindles with package-holding sleeves
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Description
Spindel für Zwirn- und Spinnbänke Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spindel für Zwirn- und Spinnbänke, mit feststehendem Ge häuse, Wartel und Spindeldrehtesl.
Laie meisten bisher bekanntgewordenen Spindeln für Zwirn- und Spinnbänke wenden über Riemen angetrieben, wobei !die angetriebene Riemenscheibe auf der Spindel befestigt .ist und die Spindel ihrer seits in einem feststehenden Gehäuse gelagert wind. Diese ,Spindeln weisen den Nachteil auf, dass infolge ,
des antreibenden Riemenauges eine ganz beträcht- liche Querkraft auf die Spindel drückt, was sich auf :deren genaue Lagerung ungünstig auswirkt.
Es ist auch schon versucht worden, ;diesem übel stand dadurch zu .begegnen, dass man Aden Antrieb nicht über eine Riemenscheibe, sondern mitteas eines Schneckengar!-.bes bewerkstelligt.
Diese Ausführung, obwohl technisch bezüglich Spindelzentraerung ein Fortschritt, .ist ausserordent lich kostspielig und .schwerfällig.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach teile zu umgehen. Die erfindungsgemässe Spindel ist ,dadurch gekennzeichnet, dass der Wirtel auf dem Gehäuse gelagert und im Betrieb .der Spindeldreh- teil mit, dem Wirtel gekuppelt ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen- standes wird ,anschliessend .anhand einer Figur er läutert. Es zeigt diese einen Längsschnitt [durch eine Spindel. .Diese Spindel umfasst ein Gehäuse 1 mit einem Gehäuseflansch 2.
Das Gehäuse ist mit einem Aussengewinde 3 versehen. Es kann mit Hilfe einer nicht dargestellten Mutter an oder Spandelbank be festigt wenden. Der obere Teil des Gehäuses 1 ist als Lagerhülse 4 .ausgebildet und dient der Auf nahme eines Innenringes 6 eines Kugellagers 5.
Auf dem Aussenring 7 des Kugellagers 5 ist ein Wirtel bzw. eine Riemenscheibe 8 gelagert. Der Wirtel 8 ist an ,der .dargestellten Weise mit einem An- und Auslauflager 9 versehen.
Im Gehäuse 1 b,ofindet sich Bein Dämpfungs- rohr 11 mit ;einem Gleitlager 12. Dias Dämpfiungs- rohr 11 kann in seinem untern Teil :geschlitzt sein zum Zwecke, dessen Elastizität zu erhöhen und ;der Spindel beim :
Anlauf die ,auftretenden Abwei- chungen aus der genau zentrierten Lage ohne Klem men zu @ermögaachen.
Ein Spindeldrehteil 15 weist zum Aufsetzen der Spulen (nicht dargestellt) einen Konus 16 ,auf, der ,aus Stahl, Aluminium, Holz, Kunststoff oder einem anderen Material gefertigt sein kann. Unter dem Ko nus 16 ist ein Spindelflansch 17 angeordnet,
an des sen Odem Wirtel 8 zugekehrter Fläche ein Kupplungs- ring 18 mit aufgerauhter Kupplungsfläche befe stigt ist.
Dieser kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen oder aus einem andern Kupplungsmaterial. Der Spindeldrehteil 15 weist ferner ein, Stahlspin- idel 19 mit einer konischen Spitze 20 und & nem ko nischen Absatz 21 auf.
Ein mehrteiliger klappbarer oder drehschiebbarer Deckel 22i deckt einen Teil des Spindelflansches .17 ab. Dieser Deckel 22 ist ;an der dem Flansch 17 zugewandten Seite mit einem Bremsbelag 23 versehen.
Unter dem Spindelflansch 17 und ,dessen Kupplungsring 18 (befindet sich eine Bremsgabel 24, mit öderen Hilfe der Spindeldnehteil 15 vom Wirte 8, auf dessen Fläche er sich abstützt, angehoben wenden kann.
Der Wirtel 8 wind mittels eines Antriebsriemens 25 angetrieben.
Die Laufweise der Spindel ist die folgende: Leas Gehäuse 1 mit dem Gehäuseflansch 2 wind in der Zwirn- oder Spinnbank mittels ödes dargestellten Ge windes 3 und einer Mutterbefestigt. .Es ist natürlich möglich, dieses Gehäuse in ,die .Spindelbank einzu- giessen,
wie (dies .ausführlich in der schweaz. Patent schrift Nr. 400 867 beschrieben ist. Der Wirtel 8, welcher auf Odem Gehäuse 1 kugelgelagert ist, wird .durch den Riemen 25 angetrieben. Der seitlich weg gedrehte Deckel 22 erlaubt das Einsetzen des Spin- deldrehteiles 15 von oben, wobei die Spitze 20 der Stahlspindel 19 das sichere Einführen in die Lager 9 und 12 gestattet.
Dem gleichen Zwecke dient der konische Absatz 21. Der Spindeldrehteil 15 kann so weit in das Gehäuse 1 abgesetzt werden, bis der Kupplungsring 18 auf der obern Stirnfläche des Wirtels 8 aufliegt.
Diese Stirnfläche des Wirbels 8 isst derart .beschaffen, dass zwischen ihr und der aalf- liegenden Fläche des Kupplungsringes 18 eine Rei bungsverbindung, entsteht, .so dass der Spindeldreh- teil 15 vom Wirte] 8 durch Mitnahme beschleunigt wird und schliesslich dessen Drehzahl annimmt.
Während des Beginns !der Drehbewegung, (d. h. bevor sich :der Spindeldrehteil 15 ,genau selbst zentriert, dienen die Lager 9 und 12 ider Aufnahme der Seiten drücke des Spindelldrehteils 15, während nach dem genauen Zentrieren, @d. h. nach Überschreiten einer gewissen Drehzahl, nur noch das Lager 12 in Funk tion bleibt.
Wenn die Spindel ,abgsbremst werden soll, kann durch Anheben der Bremsgabel 24 der Spindeldreh- teil 15 über ,den Kupplungsring 18 und ,den Spindel- flansch 17 axial verschoben und gegen den Brems belag 23 id s Deckels 22 gepresst werden.
Nach dem Wegdrehen des Deckels 22 äst es möglich, den Spindeldrehteil 15 aus dem Gehäuse 1 herauszu- ziehen.
Als Kupplungsmaterial kann irgendeines der be kannten Materialien verwendet werden, wobei die zum Eingriff gelangenden Oberflächen entsprechend ;
aufzurauhen s%nd. Es ist indessen auch möglich, das Kuppeln .auf magnetischer Basis zu bewerkstelligen .oder die einander zugekehrten Flächen der Teile 8 -und 17 aufzurauhen -und zusammenwirken zu lassen.
Die vorliegende Ausführung weist den grossen Vorteil auf, dass auf den Spindeldrehteil 15 keine vom Antrieb herrührende Querkräfte mehr wirken können, da im Gegensatz zu den meisten bisher bekannten Antrieben der Wirte] bzw. die Riemen scheibe nicht auf der Spindel, sondern auf dem fest stehenden Gehäuse gelagert ist.
Die vorliegende Ausführung äst im Gegensatz zu derjenigen mit einem Antriebsgetriebe äusserst einfach im Aufbau, sehr leicht zugänglich, daher betriebssicher und leicht auswechselbar. Die Ersatz- teile für diesen Antrieb sind zudem sehr einfach zu beschaffen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spindel für Zwirn- und Spinnbänke mit fest- ,stehendem Gehäuse, Wirte] und Spindeldrehteil, da durch gekennzeichnet, dass ,der Wirte] (8) :auf dem Gehäuse (1) gelagert und im Betrieb der Spindeldreh- teil (15) mit dern Wirte] (8) gekuppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Spindel nach Patentanspruch, mit einer mit ein= Reäbungsbelag versehenen Kupplungsscheibe zwischen dem Wirte] .und dem Spindeldrehteäl, wel che Reibungskupplung durch .axiales Verschieben des einen Kupplungsteiles lösbar ist, dadurchgekennzeich net, dass idie Kupplungsschembe (17) fest auf der Spindel (19) sitzt und dass die Spindel (19)in ,zwei Radiallagem (9 und 12) axial beweglich abgestützt ist und die Kupplungsscheibe (17) samt Spindel (19) zum Entkuppeln und Bremsen ,axial anhebbar ist. 2. ,Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass oder Spindelldrehteil (15) mit denn Wir te] (8) reibungs- oder magnetgekuppelt ist. 3.Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spin,deldrehteil (15) mit dem Wir te] (8) magnetgekuppelt ist. 4. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass oder Wirte] (8) auf Odem Gehäuse (1) mittels eines Wälzlagers ,gelagert ist. 5.Spindel nach Patentanspruch, @dadurch gekenn zeichnet, dass der Spindeldrehteil (15) mit einem Reibungsbelag (18) versehen ist. 6. Spindel nach P.ate@ntanspruch"da,durch gekenn zeichnet, dass ,der Wirte] (8) .mit einem An- und Auslauflager (9) für den Spindeldrehteil (15) aus- gerüstet ist. 7.Spindel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Bremsgabel (24) zum Pressen :des Spin- deldrehteiles (15) in axialer Richtung gegen einen Bremsbelag (23).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH563062A CH406006A (de) | 1962-05-10 | 1962-05-10 | Spindel für Zwirn- und Spinnbänke |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH563062A CH406006A (de) | 1962-05-10 | 1962-05-10 | Spindel für Zwirn- und Spinnbänke |
Publications (1)
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| CH406006A true CH406006A (de) | 1966-01-15 |
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Family Applications (1)
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| CH563062A CH406006A (de) | 1962-05-10 | 1962-05-10 | Spindel für Zwirn- und Spinnbänke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406006A (de) |
-
1962
- 1962-05-10 CH CH563062A patent/CH406006A/de unknown
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