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DE952507C - Antrieb fuer Spinn- oder Zwirnspindeln - Google Patents

Antrieb fuer Spinn- oder Zwirnspindeln

Info

Publication number
DE952507C
DE952507C DESCH15029A DESC015029A DE952507C DE 952507 C DE952507 C DE 952507C DE SCH15029 A DESCH15029 A DE SCH15029A DE SC015029 A DESC015029 A DE SC015029A DE 952507 C DE952507 C DE 952507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
drive
spindle
sleeve
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH15029A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schiess AG
Original Assignee
Schiess AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schiess AG filed Critical Schiess AG
Priority to DESCH15029A priority Critical patent/DE952507C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE952507C publication Critical patent/DE952507C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Spinn-oder Zwirnspindeln.
  • Spinn- und Zwirnspindeln, insbesondere solche, welche über ein Zwanglaufgetriebe, beispielsweise ein Schnecken-, Schrauben- oder Zahnradgetriebe, von einer Antriebswelle aus angetrieben werden, weisen eine Kupplung auf, mit Hilfe deren die Spindeln in Betrieb gesetzt oder vom Antrieb abgeschaltet werden können. Hierfür sind bereits verschiedene Kupplungen bekannt, die durch Kraft-und/oder F ormschluß wirken, beispielsweise unter Ausnutzung der Fliehkraft von Kugeln, die in schräg aufwärts gerichteten Kanälen des einen Kupplungsteiles gelagert sind. Damit ist erst nach Erreichen einer bestimmten Drehzahl ein Formschluß erreichbar. Wenn der Formschluß bereits bei sehr niedrigen Drehzahlen und großen Drehmomenten eintreten soll, müßten die Kanäle praktisch waagerecht ausgeführt werden. Bei einer solchen Ausführung würde der Formschluß zu früh eintreten, so daß die Spindel ruckartig auf volle Drehzahl kommen würde. Fadenbrüche wären damit unvermeidlich. Außerdem wirkt sich die starre Ausbildung der Konusreibflächen bei dieser Bauart nachteilig aus, weil bei dem unvermeidlichen Verschleiß der Konusreibflächen nach einer gewissen Zeit der Formschluß zu früh einsetzen kann. Schließlich unterliegen auch die beweglichen KupplungseleTnente einem starken Verschleiß beim Entkuppeln. Eine andere bekannte Kupplung der angeführten Art besteht aus einer permanent wirkenden, wirksam geschmierten Reibungskupplung und einer mechanischen Formschlußkupplung, die gleichzeitig in Wirkung gelangen, weil die im Ölbad gelegene Reibungskupplung niemals außer Eingriff gebracht werden kann und soll. Die eigentliche Kupplung besorgt ausschließlich die Formschlußkupplung in Form einer Klauenkupplung. Beim Einrücken dieser Kupplung erfolgt sofort eine schlagartige Mitnahme der Spindel, so daß auch mit dieser Kupplung Fadenbrüche beim Einrücken unvermeidbar sind.
  • Diese bekannten Kupplungen sind infolge der geschilderten Nachteile nur sehr beschränkt brauchbar, insbesondere mußten die Kupplungen für große Kopsgewichte entsprechend schwer und umfangreich bemessen werden, um die sichere Mitnahme der belasteten Spindel zu gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde bei dem für die Unterbringung der Kupplungs- bz w. Getriebeelemente je Spindel einer Spinn- oder Zwirnmaschine nur begrenzt zur Verfügung stehenden Raum, der nicht ohne tiefgreifende Änderungen im Maschinenaufbau erweitert werden kann, eine Kupplung zu schaffen, die einen sicheren Antrieb der Spindel auch bei sehr großen Kopsgewichten und sehr unterschiedlicher Drehzahl ermöglicht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die vollständig ausrückbare Kupplung beim Einrücken zunächst einen Reibungsschluß und darauffolgend einen Formschluß in axialer Richtung zwischen den zu kuppelnden Teilen herbeiführt. Eine solche zweifach wirkende Kupplung läßt sich auf verschiedene Weise verwirklichen, beispielsweise in der Weise, daß die Spindelkupplung sowohl als ausrückbare Reibungskupplung als auch mit die Spindel zwangläufig antreibenden Kupplungsorganen ausgebildet ist. Dabei ist die Kupplung als eine mit der Antriebswelle drehbare und axial auf ihr verschiebbare Muffe ausgebildet, die mit einem die Spindel antreibenden Teil zusammenarbeitet, wobei die Muffe und der die Spindel antreibende Teil mit Reibflächen und mit in axialer Richtung formschlüssig in Eingriff zu bringenden Elementen versehen sind und ,wobei beim Einrücken die Reibflächen zuerst und alsdann die formschlüssigen Kupplungselemente in Eingriff kommen. Bei Antrieb mehrerer Spindeln von einer waagerechten Antriebswelle aus über ein Zwanglaufgetriebe wird das Kupplungsaggregat zweckmäßig so ausgebildet, daß die Kupplungsmuffe auf einer federnd geschlitzten und auf der Antriebswelle einstellbar festspannbaren, mit Begrenzungsanschlag versehenen Hülse gegen den auf der gleichen Hülse drehbar gelagerten, die Spindel antreibenden Teil axial verschiebbar gelagert ist. Die Kupplungsteile können auch so gestaltet sein, daß der Garn- oder Spulenträger als Kupplungsteil mit Reibflächen und mit Formschluß in axialer Richtung herbeiführenden Kupplungsorganen ausgebildet und mit einem mit der Spindel umlaufenden, mit Reibflächen und Formschlußelementen versehenen Kupplungsorgan zusammenwirkt, wobei der Garn-oder Spulenträger und das Kupplungsorgan axial gegeneinander verschiebbar sind. Vorzugsweise greifen die Furmschlußelemente der beiden Kupplungsteile mit großem peripheren Spiel ineinander.
  • Das den verschiebbaren Kupplungsteil betätigende Organ kann gleichzeitig als Spindelbremse ausgebildet sein, derart, daß beim Lösen der Kupplung der Garnträger stillgesetzt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnug an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt einen Längsschnitt durch den. Antrieb einer zwangläufig durch Schraubenräder angetriebenen Spinn- oder Zwirnspindel m:t einer Kupplung gemäß der Erfindung in ausgekuppelter Stellung; Fig. z ist ein Schnitt wie Fig. i, jedoch mit eingerückter Kupplung; Fig. 3 ist eine schematische Querschnittansicht, die den Betätigungsmechanismus für die Kupplung veranschaulicht; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch noch eine «eitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Abbildungen gleiche Teile.
  • Um Spinn- oder Zwirnspindeln bei weiterlaufendem Antrieb stillsetzen zu können, ist in das Spindelgetriebe eine Kupplung eingebaut. Nach der vorliegenden Erfindung ist diese Kupplung so ausgebildet, daß die beim Einrücken in Eingriff kommenden Teile zunächst einen Reibungsschluß erhalten, wodurch die Spindel oder deren Garnträgerteil sanft anläuft und auf Touren kommt, wonach beim Fortsetzen des Einrückens Formschluß zwischen den Kupplungsteilen herbeigeführt und der Garnträgerteil der Spindel bei voller Tourenzahl zwangläufig mitgenommen wird. Beim Lösen der Kupplung wird umgekehrt zunächst der Formschluß aufgehoben und darauffolgend der Reibungsschluß.
  • In Fig. i bis 3 ist eine mit Zw anglaufgetriebe -Schnecken- oder Schraubenrädergetriebe - arbeitende Spinn- oder Zwirnspindel dargestellt, die gemäß Erfindung gestaltet ist.
  • Im Spindelbalken i einer Spinn- oder Zwirnmaschine ist die allen Spindeln der betreffenden Maschinenseite gemeinsame Spindelantriebswelle a gelagert. Der jeweiligen Spindelteilung entsprechend sind auf der Antriebswelle z die Räder für den Antrieb der einzelnen Spindeln angebracht, beim dargestellten Beispiel Schraubenräder 3, die mit dem .am unteren Ende der eigentlichen Spindel 4. eingeschnittenen Schraubengewinde 5 kämmen.
  • Bei dieser Ausführung der Erfindung läuft das Antriebsrad 3 frei drehbar auf einer Hülse 6, die als Träger für das gesamte Kupplungsaggregat dient, so daß letzteres als Ganzes auf die Antriebswelle a aufgebracht werden kann. Die Hülse 6 ist dazu mit Schlitzen 7 versehen, die eine gewisse Federung zulassen, und sie hat an einem Ende einen Flansch 8, der als Begrenzungsanschlag an diesem Ende dient, während die Begrenzung an dem anderen Ende durch den Stellring 9 erfolgt, mit Hilfe dessen die Hülse 6 auf der Antriebswelle 2 festgeklemmt wird. Diese Einrichtung ermöglicht ein genaues Einstellen aller auf der Welle 2 befindlichen Antriebsräder 3 gegenüber den einzelnen Spindeln.
  • Das Antriebsrad 3 ist auf einer Lagerbuchse io mittels eines Keiles i i undrehbar befestigt. Auf der dem Stellring 9 _ entgegengesetzten Seite des Getrieberades 3 ist auf der Hülse 6 eine Kupplungsmuffe 12 mittels Keiles 13 undrehbar, aber axial verschiebbar befestigt, so daß die Kupplungsmuffe i2 bei der Drehung der Welle 2 mitgenommen wird.
  • Die Kupplungsmuffe 12 ist so gestaltet und angeordnet, daß sie, wenn sie mit ihrer äußeren Stirnfläche gegen den Flansch 8 der Hülse 6 anschlägt, außer Eingriff'mit dem Antriebsrad 3 ist.
  • Um den Eingriff zwischen der Kupplungsmuffe 12 und dem Antriebsrad 3 in, der .durch die Erfin.dung beabsichtigten Weise herbeizuführen, ist erstere beim dargestellten Beispiel an ihrer inneren Stirnfläche hohl ausgebildet, während letzteres mit einer in Richtung auf die Muffe sich erstreckenden Verlängerung versehen ist, die in die Höhlung der Muffe eintreten kann, wenn die Muffe 12 gegen daä Getrieberad 3. bewegt wird. .
  • Die Verlängerung des Getrieberades 3 wird durch Ringe 14, 15 gebildet, von denen der Ring 14 ein Distanzring und der Ring 15 ein an der Umfangsfläche mit Reibbelag versehener oder reibend wirkender Schlitzring ist, der durch den Keil i i ebenso wie das Rad 3 an der Drehung um die Buchse io gehindert wird. In axialer Richtung sind die Ringe 14, 15 durch einen Sprengring (Seeger-Ring) 16 festgelegt. Der Reibring 15 ist zweckmäßig ähnlich einem Seeger-Innenring ausgebildet, der durch ungleiche Querschnitte beim Zusammendrücken eine gleichmäßige Verformung und damit gleiche Anpreßdrücke erlaubt.
  • Im vorderen Teil der Höhlung 17 der Muffe 12 ist eine ringförmige Reibfläche 18 angebracht, von dem der der Vorderkante zunächst liegende Teil kleineren Durchmessser hat, als der daran anschließende Teil, welch letzterer somit eine Art Ringnut bildet, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. In dieser Ringnut kann der Reibring 15 einschnappen, wenn die Kupplung eingedrückt wird.
  • Die Teile 15 und 18 führen den Reibungsschluß beim Einrücken der Kupplung - Verschieben der Muffe 12 in Richtung des Pfeiles a - herbei. Der Formschluß wird durch Kupplungsklauen i9 an der inneren Stirnseite der Muffe 12 ermöglicht, die mit entsprechenden Zähnen oder Klauen 2o, die am Getrieberad 3 vorgesehen sind, in Eingriff kommen, wenn die Muffe in Richtung des Pfeiles d bis zum Anschlag an das Getrieberad 3 herangedrückt wird. Das Verschieben der Muffe 12 geschieht mittels einer in die Außennut 2i eingreifenden Gabel 22, die von einem im Spindelbalken i gelagerten, mit der Gabel über einen Zwischenhebel 23 verbundenen Schwenkhebel 24 zu betätigen ist (Fig.3). Der Schwenkhebel 24 kann einen in Richtung auf die Spindel sich erstreckenden Fortsatz 25 haben, der als Spindelbremse ausgebildet ist und so wirkt, daß beim Ausrücken der Kupplungsmuffe 12 (Verschieben in Richtung des Pfeiles, b, Fig. 2) die Spindel 4 stillgesetzt wird. Danach ist ersichtlich, daß beim Einrücken der Kupplungsmuffe 12 zunächst die Reibflächen 15 und 18 in Berührung kommen, wodurch das Antriebsrad 3 schnell, aber doch sanft auf die Drehzahl der Antriebswelle 2 gebracht wird. Beim Weiterschieben der Muffe 12 greifen dann die Kupplungszähne i9, 2o ohne Ruck ineinander - zumal wenn sie mit peripherem Spiel zueinander stehen -, wodurch Forms,chluß und damit eine zwangläufge Mitnahme der anzutreibenden Spindel 4 gesichert ist. Nach Vollendung des Einrückvorganges federt der Reibring 15 in die in der Reibfläche 18 der Muffe 12 befindliche Ringnut ein und sichert damit den Kupplungseingriff gegen allzu leichtes Lösen (Fig. 2).
  • Soll die Spindel stillgesetzt werden, so wird die Kupplungsmuffe 12 mittels des- Schwenkhebels 24 in Richtung des Pfeiles b (Fig. 2) geschoben, so daß zuerst die Klauen i9 und 2o und- sodann die Reibflächen 15 und 18 außer Eingriff geraten, während gleichzeitig die Spindel 4 durch den Bremsteil 25 abgebremst wird.
  • In Fig.4 ist eine über den Wirtel26 mittels Bandes kraftschlüssig angetriebene Spindel gezeigt. Der Wirtel 26 ist in bekannter Weise fest auf den Spindelschaft 4 aufgeschrumpft oder anderweitig auf ihm undrehbar und, unverschiebbar befestigt. Oberhalb des Wirtels ist ein Garnträger 27 lose auf den Spindelschaft aufgesteckt, derart, daß er - gegebenenfalls unter Vermittlung von nicht besonders dargestellten Wälzlagern - um den Schaft 4 drehbar, aber auch in Richtung des Doppelpfeiles c auf ihm :axial verschiebbar ist. Unter Garnträger soll allgemein derjenige Teil der Spindel verstanden werden, der einen Garnkörper direkt oder nach Aufstecken einer Garnhülse aufzunehmen hat.
  • Am Antriebswirtel26 ist eine in Richtung auf den Garnträger 27 sich erstreckende Verlängerung vorgesehen, die sich aus Reibschlußelementen, nämlich dein Reibring 28 und Formschlußelementen, nämlich den Zähnen oder Klauen 29 zusammensetzt, die in einen entsprechend gestalteten Garnträger 27 eingreifen können.
  • Die Wirkungsweise ist die gleiche wie weiter oben geschildert: Wenn der Garnträger 27 durch geeignete, nicht besonders dargestellte Mittel aus der in Fig. 4 veranschaulichten Stellung nach unten gerückt wird, greift zuerst der Reibring 28 reibend in die -klauenarti,gen Elemente 31 ein, so daß der Garnträger sanft auf die Drehzahl des Antriebswirtels 26 gebracht wird. Beim weiteren Einrücke, geraten dann die Forriischlußelernente 29. und- 31 in Eingriff, so daß der Garnträger 27 nunmehr zwangläufig mitgenommen wird. Der Reibring 28 schnappt dabei in die Höhlung 30 ' ein und dient somit als Kupplungssicherung. Zum Stillsetzen des Garnträgers wird er nach oben in die dargestellte Lage gebracht, wobei die Kupplungsteile umgekehrt voneinander gelöst werden.
  • Wenn der Garnträger nicht axial verschoben werden soll oder darf, im Antriebsgetriebe auch kein Raum für ein besonderes Kupplungsaggregat vorhanden ist, kann die Anordnung so getroffen werden, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Der zwangläufig (durch Schraubenrädergetriebe 2, 3, 5) oder kraftschlüssig (durch gestrichelt angedeuteten Bandwirte126) angetriebene Spindelschaft 4 hat in diesem Falle einen Längskeilteil 32, auf dem die Muffe 33 in Richtung des Doppelpfeiles d axial verschiebbar ist. Oberhalb dieser Muffe ist der Garnträger 27' drehbar, jedoch axial unverschiebbar auf dem Spindelschaft 4 gelagert. Muffe 33 und Garnträger 27' weisen die in der beschriebenen Weise ausgebildeten Kupplungsorgane mit Reib- und Form schlußelementen 28' und 3o' bzw. 29' und 31' auf, die bei Axialverschiebung der Muffe 33 in bzw. außer Eingriff kommen und den Garnträger 27' entsprechend mitnehmen bzw. stillsetzen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. An Stelle der dargestellten Kupplungsorgane können auch anders gestaltete, jedoch gleichartig wirkende Verwendung finden. Wesentlich ist, daß zunächst eine Synchronisierung der Drehzahlen zwischen treibendem und getriebenem Teil durch Reibungsschluß erfolgt, ehe der eigentliche Formschluß vonstatten geht, der die Zwanglaufmitnahme des getriebenen Teiles mit der Drehzahl des treibenden Teiles sichert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln mit Reib- und Formschlußkupplung zum Abschalten des garntragenden Teiles vom Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die vollständig ausrückbare Kupplung beim Eintücken zunächst einen Reibungsschluß und darauffolgend einen Formschluß in axialer Richtung zwischen den zu kuppelnden Teilen herbeiführt.
  2. 2. -Antrieb für Spinn- oder -Zwirnspindeln nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelkupplung sowohl als ausrückbare Reibungskupplung als auch mit die Spindel zwangläufig antreibenden Kupplungsorganen ausgebildet -ist.
  3. 3. Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung als eine mit der Antriebswelle (2) drehbare und axial auf ihr verschiebbare Muffe (r2) ausgebildet ist, die mit einem die Spindel (4) antreibenden Teil (3) zusammenarbeitet, wobei die -Muffe (12) und der die Spindel (4) antreibende Teil (3) mit Reibflächen (15 und 18) und mit in axialer Richtung formschlüssig in Eingriff zu bringenden Elementen (ig und 2o) versehen sind und wobei beim Einrücken zuerst die Reibflächen (15 und 18) und alsdann die formschlüssigen Kupplungselemente (i9 und 2o) in Eingriff kommen.
  4. 4. Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln nach den Ansprüchen i bis 3, die von einer waagerechten Antriebswelle aus über ein Zwanglaufgetriebe angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmuffe (12) auf einer federnd geschlitzten und auf der Antriebsweile (2) einstellbar festspannbaren, mit Begrenzungsanschlag (8) versehenen Hülse (6) gegen den auf der gleichen Hülse (6) drehbar gelagerten, die Spindel antreibenden Teil (3) axial verschiebbar gelagert ist.
  5. 5. Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Garn- oder Spulenträger (ä7 bzw. 27') als Kupplungsteil mit Reibflächen (3o bzw. 3ö) und mit Formschluß in axialer Richtung herbeiführenden Kupplungsorganen (31 bzw. 31') ausgebildet und mit einem mit der Spindel umlaufenden, mit Reibflächen (28 bzw. 28') und Formschlu.ßelementen (29 bzw. versehenen Kupplungsorgan zusammenwirkt, wobei der Garn- oder Spulenträger (27 bzw. 27') und das Kupplungsorgan axial gegeneinander verschiebbar sind.
  6. 6. Antrieb für Spinn- oder Zwirnspindeln nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formschlußelemente (i9 und 2o bzw. 29.und 31 bzw. 29' und 31') der beiden Kupplungsteile mit großem peripherem Spiel ineinandergreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 494 074; französische Patentschriften Nr. 548 924, 683 879, 683 880.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178334B (de) * 1958-09-27 1964-09-17 Dieter Pressmar Dipl Ing Reibradantrieb fuer Spinn- oder Zwirnspindeln

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