CH405459A - Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens Die vorliegende Erfindung @betrifft ein Verfah ren zur Herstellung einer permanentem Kabelver bindung sowie eine Ausrüstung zur Ausführung die- ses Verfahrens. <RTI
ID="0001.0018"> Beim Verfahren wird von jedem der miteinander zu verbindenden Leiter jedes Kabels ein Stück,der Isolation entfernt, und alsdann werden die Liter, auch .allfällige Nulleiter, und leitenden Abschirmungen miteinander verbunden,
wie das bei Starkstromkabeln, Hochspannungskabeln, Telephon- und Signalkabeln sowie den übrigen elektrischen Kabeln üblich ist.
Während man nun nach den be- kannten Verfahren die Verbindungsstelle in eine gusseiserne Kabelmuffe legt, diese verschraubt und mit heissem Bitumen oder einer ähnlichen Verguss- masse füllt,
die beim Erkalten einen verhältnismässig grossen Schwund,aufweist, so idass nach meist mehr- stündiger Abkühlzeit, deren Dauer durch die Witte- rung und die Grösse der Kabelmuffe bedingt ist,
weitere Vergussmasse nachgegossen werden muss, ein Vorgang, der dann unter Umständen noch ein- oller mehrmals wiederholt werden muss.
Das Verfahren nach Ader vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbin- dungsstelle in eine aus mindestens zwei idurchsichti- gen Schalenteilen bestehende Kabelmuffe legt und .diese mit einem durchsichtigen Giessharz füllt. Für
die Schalenteile kommt zweakmässigerweise ein PVC ,zur Anwendung, während sich als Giessharz Epoxy- harze gut ,eignen. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Ausrüstung zur Ausführung dieses Verfahrens,
die aus einer mindestens zweiteiligen Kabehnuffe aus durchsichtigem Kunststoff und einem durchsich- tigen Giessharz gebildet wind.
Sowohl das Verfahren wie auch die fertige Ka- belverbindung weisen gegenüber Aden bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen wesentliche Vorteile auf:
Das Verfahren ist bedeutend einfacher; es muss keine Vergussmasse erhitzt werden, es braucht also kein Feuer und idie damit verbundenen umständlichen Arbeiten. Wegen des .geringen Schwundes des kalt verigiessbaren Giessharzes ist kein Nachgiessen nötig, so dass nach dem Füllen der Kabehnuffe der Schacht oder Graben,
in welchem sich die Muffe befindet, .sofort wieder geschlossen werden kann. Die Bestand- teile, <B>d.</B> h. die Kunststoffmuffe und Idas Giessharz, sind wen1ger schwer als Muffen laus Eisen und Ver- gussmassen auf Bitumenbasis.
Auch die fertige Ka#belvenbindung weist wesent hche Vorteile gegenüber Iden vonbeschrmbenen, der- zeit üblichen Verbindungen ,auf: Da sie :
durchsichtig ist, lässt sich ohne Zerstörung feststellen, ab sie fehlerfrei ist oder ob sie eine beispielsweise durch ,Überspannung erzeugte Kurzschlussstrecke enthält. Des weitern ist sie gegen Korrosion und mechanische Beschädigung unverhältnismässig widerstandsfähiger ,als die vorgenannten Kabelverbindungen.
Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeich nung ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und ,der zur Ausführung ;des Verfahrens idienenden Aus- rüstungbeschrieben.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäss hergestellte Kabelverbindung, während Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 1I-II der Fig. 1 darstellt.
Mit 1 ist ein im Grundriss T-förmiges Schalen- stück aus einem durchsichtigen Kunststoff, z. B. einem PVC, bezeichnet, welches am Rand mit einem<B>Ab-</B> satz la versehen ist, in welchen sich ein entspre- chender, ebenfalls schalenförmiger Deckel 2 ein setzen lässt.
Diese :beiden Teile bilden zusammen eine Kabelmuffe mit drei Öffnungen 4, 5 und 6 für die Kabel. Inder Zeichnung ist mit 7 ein Kabel bezeichnet, welches durch ;die Öffnung 4 in die Muffe hinein und ,durch die Öffnung 5 aus ihr herausge führt ,ist. Es kann sich z.
B. um ein dreiadriges, mit einer Metallabschirmung versehenes Kabel han deln, an welches das Kabel 8 .anzuschliessen ist, ,das durch die öffnung 6 in die Muffe hineingeführt ist.
In der Muffe ist .an jedem Leiter ein Stück der Isolation entfernt, und die drei Leiter des Ka bels 7 sind mit .drei Leitern des Kabels 8 auf an sich bekannte Art und Weise elektrisch leitend ver bunden, während die, metallene Abschirmung des Kabels 7 mit ;
dem vierten Leiter des Kabels 8 verbunden ist. All :diese Verbindungen können z. B. mittels irgendwelcher bekannter Klemmvorrichtungen rausgeführt sein. ;Sobald man ;
diese Verbindungen hergestellt hat, legt .man die Verbindungsstelle in die Kabelmuffe, wobei man selbstverständlich schon zum Herstellen der Verbindungen das schalenför- mige Bodenstück als Unterlagschale benützen kann. Nachdem man dann den Deckel 2, der hier aus einem einzigen Stück .besteht und mit drei Eingiess- öffnungen 2b versehen ist,
der jedoch auch aus mehreren Teilstücken bestehen und mit mehr oder weniger Einbiessöffnungen versehen sein könnte, in den Absatz la des Bodenstückes gelegt und so die Kabehnuffe ;geschlossen hat, ;empfiehlt es sich, die beiden Schalenhälften 1 und 2 irgendwie proviso risch miteinander zu verbinden.
Eine solche Ver bindung lässt sich sehr einfach durch zwei Klebe- streifen 9 und<B>10</B> erreichen, die so um die Muffe herum ;geführt werden, wie das in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist, wobei die Nase 1 b ein Abgleiten :
des Klebebandes verhindert. Mit weitem Klebestreifen 11, 12 und 13 wenden dann allfällige Zwischenräume zwischen Aden Kabeln und den Scha lenteilen 1,' verschlossen.
Sollte es nötig sein, einen Spalt oder eine Fuge zwischen Aden beiden Schalen teilen 1 und 2 entlang dem .Absatz la zu schliessen, so kann das ;durch :einen entsprechenden Kittstreifen 14 erreicht werden. Nachdem die Muffe so vorbe reitet ist, wird sie mit einem durchsichtigen Giess harz vorzugsweise einem kalt vergiessbaren, rasch ;
erstarrenden Epoxyharz gefüllt, welches in eine der Einfüllöffnungen 2b eingegossen wind. Selbstverständ- lich muss das Giessharz vor .dem Eingiessen durch Mischen mit einem Härter selbsthärtend gemacht sein, -damit es innert :
der gewünschten Aushärtungs- zeit fest wird, wie :das in der Giessharztechnik be kannt ist. Solche aus zwei Komponentenbestehende Giessharze lassen ;sich mischfertigverpackt kaufen.
So bald die Muffe gefüllt ist, kann der Graben, in welchem sie sich befindet, geschlossen wenden, weil keine weitere Behandlung mehr nötig ist.
Wenn .das Giessharz fest ,geworden ist, wird weder die Kittdichtung 14 noch werden die Klebestreifen 9--13 benötigt, so @dass es nichts ,ausmacht, wenn diese infolge Alterung spröde werden und ihre Haftfähig- keit rasch nachlässt.
Eine ;solche Kabelmuffe wird weder .durch Korro sion noch durch Nagetiere angegriffen oder sonstwie beschädigt oder gar zerstört.
Ihre mechanischen Ei- .genschaften rindbesser ;als :diejenigen der metallenen Kabelmuffen. Des weitern ist es praktisch ausge schlossen, @dass im :ausgehärteten Giessharz Risse ent stehen können, so -dass .auch die Isolationsfähigkeit ,unbegrenzt ist. Falls sich im Kabel irgendwo ein Kurzschluss ereignet, was z.
B. infolge einer durch Blitzschlag bewirkten Spannungserhöhung erfolgen kann, ;so lässt sich .ein solcher Schaden wegen der Durchsichtigkeit :der gefüllten Muffe ohne weiteres feststellen, so @dass es nicht nötig ist, unbeschädigte Kabelmuffen Du zerstören, um festzustellen, ob sie ,beschädigt gewesen sindoder nicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung einer permanenten Ka- ibelvenbin#dung, wobei man von :den einzelnen, mit- einander zu verbindenden Leitern jedes Kabels ein ,Stück oder Isolation entfernt und die Leiter und leitenden Abschirmungen dann miteinander verbindet, dadurch :gekennzeichnet, @dass man :die Verbindungs- stelle ',ui seine ;aus mindestens zwei durchsichtige Schalenteile bestehende Kabehnuffe legt und diese mit,einem ,durchsichtigen Giessharz füllt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schalenteile vor dem Füllen .aneinander befestigt. 2. Verfahren nach ;Patentanspruch I, dadurch ,gekennzeichnet, dass man vor ;dem Einfüllen des Giessharzes Zwischenräume zwischen den Kabeln einerseits und den Schalenteilen ;anderseits sowie zwi schen Aden Schalenteilen verschliesst. 3. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch :gekennzeichnet, @dass das Befestigen der Schalenteile ;und Idas Verschliessen der Zwischen- räume mittels .Klebstreifen rausgeführt wird.4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, idass man vor dem Einfüllen des Giessharzes Zwischenräume zwischen edeneinzelnen :Schalenteilen mit Kitt verschliesst. PATENTANSPRUCH II Ausrüstung zur Ausführung ;des Verfahrens nach :Patentanspruch I, :dadurch gekennzeichnet, dass sie durch eine mindestens zweiteilige, .aus einem durch sichtigen Kunststoff bestehenden Kabelmuffe und einem durchsichtigen Giessharz gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE 5. Ausrüstung nach .Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffkabelmuffe aus ,einem ;schalenförmigen Bodenstück und einem in dieses einsetzbaren, mit mindestens einem Eingiess- loch versehenen Deckel besteht.6. Ausrüstung nach Unteranspruch 5, zur Her stellung einer T-,förmvgen Kabelverbindung, dadurch ,gekennzeichnet, @dass ein Teil der Kabelmuffe min destens eine das Abgleiten eines Klebebandes ver hindernde Nase aufweist.7. Ausrüstung nach Patentanspruch Il, dadurch :gekennzeichnet, dass die Teile ider Kabelmuffe aus PVC bestehen. B. Ausrüstung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, idass Idas Giessharz lein Epoxyharz ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH967063A CH405459A (de) | 1963-08-05 | 1963-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens |
| CH1079866A CH460113A (de) | 1963-08-05 | 1966-07-26 | Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH967063A CH405459A (de) | 1963-08-05 | 1963-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Publications (1)
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|---|---|
| CH405459A true CH405459A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=4354428
Family Applications (1)
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| CH967063A CH405459A (de) | 1963-08-05 | 1963-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH405459A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3496284A (en) * | 1968-04-05 | 1970-02-17 | Mrs Ferdinand Frankel | Electric cable connector with bulging contour for taping |
| DE3741943A1 (de) * | 1986-07-10 | 1989-06-22 | Yazaki Corp | Verfahren zur herstellung einer abdeckschicht ueber einer drahtverbindung |
| EP1309040A1 (de) * | 2001-11-02 | 2003-05-07 | Weidmüller Interface GmbH & Co. | Modulares Steckverbindersystem |
| WO2007048508A1 (de) * | 2005-10-25 | 2007-05-03 | Ccs Technology, Inc. | Kabelmuffe |
-
1963
- 1963-08-05 CH CH967063A patent/CH405459A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3496284A (en) * | 1968-04-05 | 1970-02-17 | Mrs Ferdinand Frankel | Electric cable connector with bulging contour for taping |
| DE3741943A1 (de) * | 1986-07-10 | 1989-06-22 | Yazaki Corp | Verfahren zur herstellung einer abdeckschicht ueber einer drahtverbindung |
| EP1309040A1 (de) * | 2001-11-02 | 2003-05-07 | Weidmüller Interface GmbH & Co. | Modulares Steckverbindersystem |
| WO2007048508A1 (de) * | 2005-10-25 | 2007-05-03 | Ccs Technology, Inc. | Kabelmuffe |
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