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CH388946A - Verfahren zur Herstellung neuer 2a-Fluorsteroide der 19-Norandrostenreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer 2a-Fluorsteroide der 19-Norandrostenreihe

Info

Publication number
CH388946A
CH388946A CH875260A CH875260A CH388946A CH 388946 A CH388946 A CH 388946A CH 875260 A CH875260 A CH 875260A CH 875260 A CH875260 A CH 875260A CH 388946 A CH388946 A CH 388946A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nortestosterone
fluoro
acid
sep
ethoxyoxalyl
Prior art date
Application number
CH875260A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Babcock John
Edwin Herr Milton
Hart Nathan Alan
Original Assignee
Upjohn Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Upjohn Co filed Critical Upjohn Co
Publication of CH388946A publication Critical patent/CH388946A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     2u-Flnorsteroide    der     19-Norandrostenreihe       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung gewisser neuer     2a-Fluor-          steroide    der     19-Norandrostenreihe.    Das erfindungs-    gemässe     Verfahren    sowie die Herstellung der Aus  gangsstoffe und die Weiterverarbeitung der Endstoffe  lassen sich durch folgende Formeln darstellen:

    
EMI0001.0007     
      in welchen R Wasserstoff, eine     Methyl-,        Athyl-,        Äthy-          nyl-,        1-Propynyl-    oder     Allylgruppe,    R' Wasserstoff,  eine     Carbalkoxygruppe    mit niedrigerem     Alkoxyrest,     niedrige     Alkoxy-    oder     Trifluormethylgruppe,    M Was  serstoff oder ein     Alkalimetall,    z. B. Natrium oder Ka  lium und R" den     Acylrest    einer     Carbonsäure    mit 1  bis 12     Kohlenstoffatomen    darstellt.

   Der Ausdruck   niedrige     Alkoxygruppe     bedeutet einen     Alkoxyrest     mit 1 bis 8     Kohlenstoffatomen.     



  Die erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen  der Formel IV sowie die der Formeln V und     VI    sind       anabolisch-androgene    Mittel mit verbesserten thera  peutischen Verhältnissen; sie eignen sich für die Be  handlung von Schwächezuständen, bei welchen ein  Gewebeaufbau erwünscht ist. Sie sind auch geeignet  als Futterzusätze für Nutztiere, als     progestationale     Mittel und als     Gonadotropin-Inhibitoren    bei     Schwan-          gerschafts-    und Menstruationsstörungen.

   Ferner wei  sen sie das Zentralnervensystem     beruhigende,        cardio-          tonische    und     antiartheriosklerotische    Wirksamkeit auf.  Zur oralen oder     parenteralen    Verabreichung an den  Organismus können sie in die üblichen pharmazeuti  schen Träger einverleibt werden, z. B. in Tabletten,  mit oder ohne     enterischem    Überzug, in Pillen oder       Kapseln    mit oder ohne verzögernder Wirkung, Gra  nulate oder Kugeln,     wässrige    oder alkoholische Sus  pensionen oder Lösungen mit oder ohne Zusatz von  Lösungsvermittlern, in Salben, Gelees, Cremes, Sup  positorien, Stäbchen usw.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen  können leicht zu pharmazeutischen Präparaten für  orale und     parenterale    Verabreichung an Säugetiere,  Vögel und dergleichen verarbeitet werden.  



  Die Herstellung der Ausgangsmaterialien für die  vorliegende Erfindung     kann    aus den     19-Nortestoste-          ronverbindungen    gemäss Formel I, das heisst       19-Nortestosteron,          17a-Methyl-19-nortestosteron,          17a-Äthyl-19-nortestosteron,          17a-Äthynyl-19-nortestosteron,          17a-(1-Propynyl)-19-nortestosteron    und       17a-Allyl-19-nortestosteron     erfolgen.  



  Zur Herstellung der Ausgangsstoffe des erfin  dungsgemässen     Verfahrens    wird die entsprechende     19-          Nortestosteronverbindung    der Formel I mit einem  niederen     Alkylformiat,    einem niederen     Alkyloxalat     oder einem niederen     Alkyl-trifluoracetat    in Gegen  wart eines basischen     Alkalimetallkondensationsmittels     nach den in den     USA-Patentschriften        Nrn.    2 767 198,  2 790 814 und 2 884 429 beschriebenen Arbeitswei  sen kondensiert, um eine Verbindung der Formel     II     zu erhalten, worin M ein     Alkalimetall    ist.

   Diese Ver  bindung oder deren     Enolform        (M=H),    die in bekann  ter Weise durch Ansäuern des     Alkalimetallenolates     erhalten wird, wird sodann erfindungsgemäss unter  Bildung einer     Fluorverbindung    der Formel     III    mit       Perchlorylfluorid    behandelt. Die Umsetzung kann bei       Zimmertemperatur    oder niedrigerer Temperatur, vor  zugsweise bei Temperaturen um 0  oder weniger, in    einem organischen Lösungsmittel, wie z. B. Methanol,  durchgeführt werden. Das     Perchlorylfluorid    kann  durch die Lösung hindurchgeleitet oder in einem Lö  sungsmittel zugegeben werden.

   Der am     C.,-Atom    be  findliche, die     Carbonylgruppe    enthaltende Rest wird  sodann mit einer     Alkalimetallbase    und einem     Alkanol,     z. B.     Natriummethoxyd    in Methanol, entfernt, unter  Bildung der erfindungsgemässen     2,i-Fluorverbindung     IV, die nach üblichen Methoden, z. B. durch Kristal  lisation,     Chromatographie    oder dergleichen, gereinigt  werden kann.  



  Beispiele für derart     herstellbare    Verbindungen  sind:         2a-Fluor-19-nortestosteron,          2a-Fluor-17a-methyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-17a-äthyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-        17-äthyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-        17a-äthynyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-17a-(1-propynyl)-19-nortestosteron    und       2a-Fluor-17a-allyl-19-nortestosteron.       Das so hergestellte     2a-Fluor-19-nortestosteron     (IV)

   kann nach üblichen Methoden in     17-Acylate    der  Formel V übergeführt werden, z. B. durch Umset  zung mit einem entsprechenden     Säureanhydrid    oder       Säurehalogenid,    einem Ester durch     Umesterung,    einer  Säure in Gegenwart eines     Veresterungskatalysators     oder dergleichen.  



  Geeignete     Acylierungsmittel    sind     Carbonsäuren,     insbesondere solche mit 1 bis 12     C-Atomen,    deren       Anhydride    oder     Halogenide.    Es können z.

   B.     ali-          phatische    Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure,     Pro-          pionsäure,    Buttersäure,     Valeriansäure,        Hexansäure,          Laurinsäure,        Trimethylessigsäure,        Isobuttersäure,        Iso-          valeriansäure,        tert.-Butylessigsäure,        cycloaliphatische     Säuren, wie     /3-Cyclopentyl-propiosäure,        Cyclohexan-          carbonsäure,

          Cyclohexylessigsäure,        alkylaromatische     Säuren, wie     Benzoesäure,        Phenylessigsäure,        /3-Phenyl-          propionsäure,    o-, m-,     p-Tolylsäure,    gesättigte     Dicar-          bonsäuren    (die in wasserlösliche Salze, z. B. Natrium  salze,     überführbar    sind), z. B. Bernsteinsäure,     Adipin-          säure,    ungesättigte     Monocarbonsäuren,    z. B.

   Acryl  säure,     Crotonsäure,        Undecylensäure,        Propiolsäure,        2-          Butinsäure,        Undecolsäure,    Zimtsäure, ungesättigte     Di-          carbonsäuren    (die in wasserlösliche Salze     überführbar     sind), z. B.     Malein-    und     Citraconsäure,    oder deren An  hydride oder     Halogenide,    zur     Veresterung    des     2a-          Fluor-19-nortestosterons    verwendet werden.

   Wird als       Acylierungsmittel    eine freie Säure verwendet, so führt  man die Reaktion vorzugsweise in Gegenwart eines       Veresterungskatalysators,    z. B.     p-Toluolsulfonsäure-          chlorid,        Trifluoressigsäureanhydrid,        p-Toluolsulfon-          säure,        Trifluoressigsäure,    Schwefelsäure oder derglei  chen durch.  



  Das     2a-Fluor-19-nortestosteron    kann     gewünsch-          tenfalls    nach den üblichen Methoden zur Oxydation  der     17-ständigen        Hydroxylgruppe    von Testosteron in  eine     Ketogruppe,    z.

   B. mit     Aluminium-tert.-butylat     und Aceton oder     Cyclohexanon    in Gegenwart eines  trockenen, organischen Lösungsmittels, wie     Toluol,         Benzol,     Petroläther,        Dioxan    oder dergleichen oder  deren Gemischen, zum     2a-Fluor-19-nor-4-androsten-          dion-(3,17)    oxydiert werden. Vorzugsweise wird die  Oxydation mit Chromsäure nach dem Verfahren der       USA-Patentschrift    Nr. 2 697 715 durchgeführt. Das  so hergestellte     2a-Fluor-19-nor-4-androsten-dion-(3,     17) kann auf übliche Weise, z.

   B. durch     Chromato-          graphie    oder Umkristallisation, gereinigt werden.    <I>Beispiel 1</I>       2a-Fluor-        19-nortestosteron       Ein Gemisch aus 25 g     19-Nortestosteron,    80     cm3          tert.-Butylalkohol    und 25 cm--     Diäthyloxalat    wurde  unter Rühren in einer Stickstoffatmosphäre erwärmt,  bis das     Steroid    gelöst war. Das Gemisch wurde auf  45   abgekühlt, mit 25     %        igem        Natriummethylat    in  Methanol versetzt und ohne Temperaturregelung 30  Minuten lang gerührt.

   Danach betrug die Temperatur  des Reaktionsgemisches 28 . Das Gemisch wurde so  dann in ein Gemisch aus 340     cm3        Skellysolve-B-          Hexan    und 170     ein-    Äther gegossen und unter Stick  stoff 10 Minuten lang gerührt. Das als feiner Nieder  schlag ausfällende     Natriumenolat    des     2-Athoxyoxalyl-          19-nortestosterons    wurde schnell     abfiltriert,    mit  200 cm ,3 eines Gemisches aus     Skellysolve-B-Hexan     und Äther (1 : 1) gewaschen und im Vakuum 18  Stunden getrocknet.  



  Das getrocknete     Natriumenolat    wurde in 680     cm3     Methanol gelöst und auf -10  gekühlt. Dann wurde  unter Rühren langsam eine kalte Lösung von 10 g       Perchlorylfluorid    in 400 cm?, Methanol zugegeben.  Während der Zugabe des     Perchlorylfluorids    wurde  die Temperatur unterhalb -2  gehalten.

   Das so her  gestellte 2 - Fluor - 2 -     äthoxyoxalyl-19-nortestosteron     wurde mit 25     cm3    25 %     iger        Natriummethylatlösung     umgesetzt, um die     Äthoxyoxalylgruppe    zu     entfernen.     Nach 30minutigem Rühren wurde mit Essigsäure ein       pH-Wert    von 6 eingestellt und bei     vermindertem     Druck auf 200 cm s eingeengt. Das Produkt wurde  durch Zugabe von 150     cm3    Wasser ausgefällt und  das Gemisch noch so lange gerührt, bis der Nieder  schlag erhärtete.

   Das     2a-Fluor-19-nortestosteron     wurde     abfiltriert    und in einem     Vakuumtrockenschrank     bei 40  16 Stunden lang getrocknet. Es wurde an  700 g      Florisil         (synthet.        Magnesiumsilicat)    unter  Verwendung von 650     cm3        Methylenchlorid        chromato-          graphiert.    Die Säule wurde mit     Skellysolve-B-Hexan     plus 5, 10, 12, 14 und 16 % Aceton entwickelt.

   Das       2a-Fluor-19-nortestosteron    wurde dabei mit     Skelly-          solve-B-Hexan    plus 10, 12 und 14 % Aceton     eluiert;     der Rückstand dieser Fraktionen wurde aus     Skelly-          solve-B-Hexan    umkristallisiert und ergab 15,77 g       2.@-Fluor-19-nortestosteron    vom F.160 bis 163 ,  + 102  (Alkohol),     UVA        mä,@    : 241 mg (E _  <B>15750).</B>  
EMI0003.0061     
  
    Analyse:
<tb>  Berechnet <SEP> für <SEP> C1sH25F02: <SEP> C <SEP> 73,94; <SEP> H <SEP> 8,62; <SEP> F <SEP> 6,50
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 74,10; <SEP> H <SEP> 8,91;

   <SEP> F <SEP> 6,32       <I>Beispiel 2</I>       2a-Fluor-17a-methyl-19-nortestosteron     Nach dem Verfahren des Beispiels 1, jedoch unter  Verwendung von     17a-Methyl-19-nortestosteron    als  Ausgangsverbindung, erhält man     2a-Fluor-17a-me-          thyl-19-nortestosteron    als kristallinen Feststoff.

      Auf dieselbe Weise werden       17a-Athyl-19-nortestosteron,          17a-Äthynyl-19-nortestosteron,          17a-(1-Propynyl)-19-nortestosteron    und       17a-Allyl-19-nortestosteron    in       2a-Fluor-17a-Äthyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-17a-äthynyl-19-nortestosteron,          2a-Fluor-17a-(1-propynyl)-19-nortestosteron    und       2a-Fluor-17a-allyl-19-nortestosteron          überführt.     



  Zur     Veresterung    des erhaltenen     2a-Fluor-19-nor-          testosterons    wurde eine Lösung von 3 g     2a-          Fluor    - 19 -     nortestosteron    in 20     cms    trockenem       Pyridin    mit 20     cm3        Acetanhydrid    behandelt und  22 Stunden bei 26  stehengelassen. Das Reak  tionsgemisch wurde dann in 250     cm3    Wasser gegos  sen und 2 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt.

    Das kristalline Produkt wurde     abfiltriert,    mit Wasser  gewaschen und getrocknet und ergab 3,1 g     2a-Fluor-          19-nortestosteron-acetat.    Die Analysensubstanz wurde  durch     Umkristallisieren    aus Methanol erhalten.

   Sie       schmolz    bei 148 ;     [a]n:    + 82      (CHC13).     
EMI0003.0093     
  
    Analyse:
<tb>  Berechnet <SEP> für <SEP> CZOH27FO3: <SEP> C <SEP> 71,83; <SEP> H <SEP> 8,14; <SEP> F <SEP> 5,68
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 71,94; <SEP> H <SEP> 8,49; <SEP> F <SEP> 5,74       In derselben Weise wird     2a-Fluor-19-nortestoste-          ron    durch     Veresterung    der     17-ständigen        Hydroxyl-          gruppe    in andere Ester überführt, z.

   B. durch Um  setzung     mit    dem entsprechenden     Anhydrid,    Säure  chlorid oder     -bromid,    einem Ester durch     Umesterung,     einer Säure in Gegenwart eines     Veresterungskataly-          sators,    wobei die     Acylgruppe    der Rest einer     Carbon-          säure    mit 1 bis 12     C-Atomen,    z. B. einer der vorste  hend genannten Säuren, ist.

   Beispiele für solche     17-          Acylate    sind das       2a-Fluor-19-nortestosteron-propionat,          2a-Fluor-19-nortestosteron-butyrat,          2a-Fluor-19-nortestosteron-trimethylacetat,    der       2a-Fluor-19-nortestosteron-cyclohexancarbon-          säureester,    das       2a-Fluor-        19-nortestosteron-benzoat,          2a-Fluor-        19-nortestosteron-ss-phenylpropionat,          2a-Fluor-        19-nortestosteron-cyclopentylpropionat,

            2a-Fluor-        19-nortestosteron-acrylat,          2a-Fluor-        19-nortestosteron-undecylenat,          2a-Fluor-19-nortestosteron-propiolat,          2a-Fluor-19-nortestosteron-maleinat,          2a-Fluor-        19-nortestosteron-trifluoracetat     und dergleichen.  



  Ist das     Acylierungsmittel    fest, so kann ein     inertes     Lösungsmittel wie     Toluol,        Xylol    oder     Dioxan    zur      Herstellung eines     flüssigen        Veresterungsmediums    zu  gegeben werden.  



  Zur Oxydation zum     2a-Fluor-19-nor-4-androsten-          dion-(3,17)    wurde eine Lösung von 1,58 g     2a-Fluor-          19-nortestosteron    in einem     Gemisch    aus 35     cm3          Toluol    und 15     cm3        Cyclohexanon    zwecks Trocknen  der Lösung so lange erwärmt, bis etwa 10     cm3    über  gegangen sind. Zur trockenen Lösung werden 1,5 g       Aluminium-tert,-butylat    gegeben; es wird so lange ge  kocht, bis die Umsetzung vollständig ist.

   Ein über  schuss an gesättigter, wässriger     Kaliumtartratlösung     wird sodann zugegeben, und die Lösungsmittel wer  den durch     Wasserdampfdestillation    entfernt. Der  Rückstand wird mit     Methylenchlorid    extrahiert, ge  trocknet und an 150 g     Magnesiumsilikat        ehromato-          graphiert.    Die Säule wird mit     Skellysolve-B-Hexan,     das steigende Mengen Aceton enthält, entwickelt.     2a-          Fluor-19-nor-4-androsten-dion-(3,17)    wird als kristal  liner Feststoff erhalten.  



  1 g     2a-Fluor-19-nortestosteron    wird bei Zimmer  temperatur mit 20     %        igem        überschuss    an     Chromtri-          oxyd    in 25 cm-' Eisessig, der 1     cm3    Wasser enthält,  bis zur Beendigung der Reaktion oxydiert. Das Reak  tionsgemisch wird sodann in ein grosses Volumen  Wasser gegossen und sorgfältig mit     Methylenchlorid          extrahiert.    Die     Methylenchloridlösung    wird mit     Na-          triumbicarbonatlösung    gewaschen und getrocknet.

   Die  getrocknete Lösung wird an 40 g     Magnesiumsilikat          chromatographiert.    Die Säule wird mit     Hexangemisch,     das steigende Mengen Aceton enthält, entwickelt.  Man     eluiert    im wesentlichen reines     2a-Fluor-19-nor-          4-androsten-dion-(3,17).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel EMI0004.0042 in welcher R Wasserstoff, eine Methyl-, Äthyl-, Äthy- nyl-, 1-Propynyl- oder Allylgruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Carbonyl-19-nortesto- steron oder dessen Alkalienolat der Formel EMI0004.0051 in welcher R' Wasserstoff, eine Trifluormethyl-, nied rige Alkoxy- oder Carbalkoxygruppe,
    wobei der Alk- oxyrest 1 bis 8 Kohlenstoffatome aufweist und M Wasserstoff oder ein Alkalimetall darstellt, mit Per- chlorylfluorid umsetzt unter Bildung des entsprechen den 2-Fluor-2-carbonyl-19-nortestosterons, und die 2-ständige Carbonylgruppe durch Umsetzung mit einem Alkalimetallalkoxyd und einem Alkanol ent fernt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren zur Herstellung von 2a-Fluor-19- nortestosteron nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Natriumsalz des 2-Äthoxy- oxalyl-19-nortestosterons mit Perchloryltluorid um setzt unter Bildung von 2-Fluor-2-äthoxyoxalyl-19- nortestosteron und anschliessend die 2-Äthoxyoxalyl- gruppe mit Natriummethylat in Methanol entfernt. 2.
    Verfahren zur Herstellung von 2a-Fluor-17a- methyl-19-nortestosteron nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Natriumsalz des 2 - Äthoxyoxalyl -17a-methyl-19-nortestosterons mit Perchlorylfluorid umsetzt unter Bildung von 2-Fluor- 2-äthoxyoxalyl-17a-methyl-19-nortestosteron und an schliessend die 2-Äthoxyoxalylgruppe mit Natrium- methylat in Methanol entfernt.
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