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CH354058A - Haltbare Druckpasten und Klotzlösungen - Google Patents

Haltbare Druckpasten und Klotzlösungen

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Publication number
CH354058A
CH354058A CH354058DA CH354058A CH 354058 A CH354058 A CH 354058A CH 354058D A CH354058D A CH 354058DA CH 354058 A CH354058 A CH 354058A
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CH
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printing
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Application number
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English (en)
Inventor
Konrad Dr Weis
Helmut Dr Kleiner
Otto Prof Dr Dr H C Dr E Bayer
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Publication of CH354058A publication Critical patent/CH354058A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/32General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using oxidation dyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Haltbare Druckpasten und     Klotzlösungen       Es ist bekannt, Materialien     pflanzlichen    oder  tierischen Ursprungs durch Bedrucken oder     Klotzen     mit     Salzen    aromatischer Amine,     beispielsweise    Ani  lin, p- oder     m-Phenylendiamin,        Aminodiphenylamin,     zu     färben.    Der Nachteil bei diesen Verfahren liegt  darin, dass durch die bei der Oxydation freiwerden  den Säuren Faserschädigungen eintreten können;  auch sind die Druckpasten nur beschränkt haltbar,  und bei schwarzen Tönen findet oft ein unerwünsch  tes      Vergrünen     statt.

   Zur Vermeidung dieser Nach  teile wurde die Verwendung aromatischer Verbin  dungen mit einer oder mehreren     Sulfaminsäuregrup-          pen    vorgeschlagen. Ein anderes Verfahren sieht die  Verwendung von Kondensationsprodukten aroma  tischer Amine mit     polyvalenten    Säuren vor. Auch  bei diesen Verfahren entstehen durch die Oxydation  auf der Faser nichtflüchtige freie Säuren.  



  Es zeigte sich, dass man die eingangs erwähnten  Nachteile wirksam vermeiden kann, wenn man als       oxydierbare        farbstoffbild'ende    Substanzen     N-Gly-          koside,    insbesondere     N-Glucoside,    gegebenenfalls  substituierter aromatischer Amine oder die Reduk  tionsprodukte dieser     N-Glykosid'e,    die     N-Glykamine,     insbesondere     N-Glucamine,        gegebenenfalls    in Ge  genwart mehrwertiger     Phenole    verwendet. Derartige       Glykoside    bzw.     Glykamine    sind in Druckpasten bzw.

         Klotzlösungen,    insbesondere bei Zusatz geringer  Mengen     flüchtiger    basischer Substanzen, wie bei  spielsweise Ammoniak, ausreichend haltbar; bei  höheren Temperaturen können sie leicht in     oxydier-          bare    Amine und die entsprechenden Zucker gespal  ten werden. Die rückgebildeten Zucker haben gegen  über den bei oben genannten Verfahren abgespal  tenen Säuren den Vorteil, faserschonend zu wirken,  wie dies von Zuckern in der Literatur bereits be-         kannt    ist.

   Sie bewirken ausserdem eine langsamere  Oxydation der Amine, so dass diese vor der Pigment  bildung (Oxydation) tiefer     in    die Faser     eindringen          können.     



  Diese Verzögerung in der Oxydation kann aller  dings dazu führen, dass bei manchen Aminen inner  halb der üblichen Entwicklungszeiten und bei An  wendung der gebräuchlichen Oxydationsmittel etwas  schwächere Färbungen oder Drucke erzielt werden  als mit den Aminen ohne Gegenwart von Zuckern.  Man kann diese Verzögerung dadurch wieder auf  heben, dass man stärkere Oxydationsmittel oder  schneller     wirkende        Sauerstoffüberträger,    z. B.       Ferrocyankalium,    verwendet.         Zweckmässigerweise    wird jedoch in solchen  Fällen die Oxydation in Gegenwart mehrwertiger       Phenole        vorgenommen.     



  Die Darstellung der     Glykoside    kann nach be  kannten Verfahren erfolgen, indem man die Amine  und Zucker     in        alkoholischem    oder     wässrigem    Me  dium in     stöchiometrischen    Mengenverhältnissen unter  Zusatz eines Katalysators, beispielsweise     Ammon-          chlorid    oder Zinkchlorid, bis zur Bildung einer Lö  sung erhitzt und die Reaktionsprodukte dann durch  Vertreiben der Lösungsmittel unter     milden    Bedin  gungen, vorzugsweise unter     vermindertem    Druck       isoliert.    Sie stellen meist schwach bis stärker braun  gefärbte,

   nicht hygroskopische Pulver dar.  



  Die Darstellung der     Glykamine    kann auf ver  schiedenen Wegen erfolgen; z. B. kann man die aro  matischen     Amine    mit den     Chlorhydrinen    von  Zuckeralkoholen, beispielsweise vom     Mannit,    um  setzen; vorteilhafter reduziert man die     N-Glykoside     aromatischer Amine durch katalytisch erregten      Wasserstoff unter Druck, wobei es im allgemeinen  nicht notwendig ist, die     Glykoside    zwischendurch zu  isolieren.

   Man verfährt derart, dass man zunächst ein  aromatisches Amin und einen     Aldehyd-    bzw.     Keto-          zucker    in     stöchiometrischem    Mengenverhältnis in       wässrigem    oder     vorteilhaft    alkoholischem     Mediunn     unter Zusatz saurer Katalysatoren, wie     Ammon-          chlorid    oder Zinkchlorid, bis zur Bildung einer Lö  sung erhitzt.

   Dann stellt man die Lösung mit kleinen  Mengen     Natriumbicarbonat    neutral und hydriert  nach Zugabe eines Katalysators, beispielsweise       Raney-Nickel,    unter Druck bei erhöhten Tempera  turen, bis keine Wasserstoffaufnahme mehr erfolgt.  Nach dem Entfernen des Lösungsmittels erhält man  die     Glykamine    als festes, meist dunkel gefärbtes  Pulver. Die     N-Glucamine    sind die reduzierten Kon  densationsprodukte aromatischer Amine mit Glucose.  



  Die     Glucoside    bzw.     Glucamine    der für Oxyda  tionsfärbungen meist gebrauchten Amine, wie z. B.  Anilin,     Xylidin,        Paraphenylendiamin,        p-Amino-          phenol,        Aminodiphenylamin,    sind in Wasser löslich.  Wenn die Löslichkeit von     Glykosiden    bzw.     Glyk-          aminen    für die praktische Anwendung nicht aus  reicht, können organische Lösungsmittel, beispiels  weise Sprit, Polyglykole,     Glykoläther    oder auch       Dispergiermittel        mitverwendet    werden.

    



  Geeignete mehrwertige     Phenole    und ihre     Substi-          tutionsprodukte,    die in den Druckpasten oder Klotz  lösungen enthalten sein können, sind beispielsweise       Brenzkatechin,        Resorcin,        Orcin,        Hydrochinon,          Phloroglucin,        Pyrogallol,        Oxyhydrochinon,        vicinales,     symmetrisches oder asymmetrisches     Tetraoxybenzol,

            Pentaoxybenzol    sowie das aus     Cyclohexanhexon     durch Reduktion     erhältliche        Hexaoxybenzol.    Für  sich allein geben diese     Phenole    in entsprechenden  Ansätzen nur schwache Färbungen oder Drucke.  



  Die Mengenverhältnisse der Zusätze an mehr  wertigen     Phenolen    können beliebig gewählt werden;  man erhält jedoch optimale Effekte, wenn man  mindestens     stöchiometrische    Mengen, bezogen auf  die     Aminkomponenten,    einsetzt.  



       Zweckmässigerweise    wird der schwachsaure Cha  rakter der mehrwertigen     Phenole    durch Zugabe von  Alkali, beispielsweise Ammoniak, ausgeschaltet, um  in den Druck- oder     Klotzansätzen    eine vorzeitige  Oxydation zu verhindern.  



  Die     erfindungsgemässen    Präparate können nach  den für die Bildung von     Oxydationsfarben    üblichen  Methoden im Zeugdruck und zum Klotzen angewen  det werden.     Als    Oxydationsmittel kommen beispiels  weise Chlorate,     Chromate    oder     Bichromate,    als       Sauerstoffüberträger        Vanadin-    oder     ferrocyanwasser-          stoffsaure    Salze, als säureabspaltende Substanzen       Ammonchlorid,        Ammonsulfat,        Ammonoxalat,

          Am-          monrhodanid    in Frage. Die     oxydative    Entwicklung  kann aber auch mit saurem Dampf vorgenommen  werden.     Ebenso    können     Nachoxydationsverfahren,     wie z. B. die Nachbehandlung mit Chromessigsäure  bädern Anwendung finden. Ausser der Färbung in    Unitönen können auch Mehrfarbendrucke unter Mit  verwendung anderer Farbstoffe, beispielsweise       Küpenfarben    und andere, hergestellt werden.  



  Ebenso kann man in üblicher Weise durch Auf  drucken basischer Mittel, z. B. von Zinkoxyd,     Weiss-          oder        Buntreserven    erhalten. Die Druckpasten und       Klotzlösungen    können übliche Hilfsstoffe, wie     Lö-          sungs-,    Netz-,     Dispergiermittel    oder     hygroskopische     Stoffe enthalten.  



  In den folgenden Beispielen verhalten sich die  Gewichtsteile zu den     Volumteilen    wie g zu ml.  <I>Beispiel 1</I>  Eine Druckpaste wird in folgender Weise her  gestellt:  10 Gewichtsteile     4-Amino-diphenylamin-N-d-          glucosid    werden unter     Anteigen    mit Wasser allmäh  lich in 19     Volumteilen    Wasser und 5     Volumteilen     Ammoniak     (20/mig)    gelöst, hierzu werden 3 Ge  wichtsteile eines     Polyglykoläthers    vom     Molgewicht     200 und 2 Gewichtsteile     Thiodiglykol    zugegeben.

    Die Lösung wird allmählich eingerührt in eine Ver  dickung, die enthält:  50 Gewichtsteile     Traganth    65/1000 oder     Stärke-          Traganth,     5 Gewichtsteile     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteile     Natriumchlorat,     2 Gewichtsteile     Ammoniumvanadat    1 : 100  (insgesamt 100 Gewichtsteile).    Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei nach dem  Druck 10 Minuten im     Mather-Platt    gedämpft und  anschliessend kochend geseift wird. Man erhält einen  kräftigen Schwarzdruck. Statt im     Mather-Platt    kann  auch mit essigsaurem Dampf entwickelt werden.

   Mit  gleich gutem Erfolg lassen sich Zellwolle, Viskose,       Acetatseide    oder synthetische Fasern, wie z. B. Ge  webe aus Polyamiden, Polyestern oder Polyacryl  nitril, färben.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Glucosid    wird  auf folgende Weise erhalten:  In 1000     Volumteile    Methanol werden unter  Rühren 250 Gewichtsteile     4-Amino-diphenylamin     und 275 Gewichtsteile     d-Glucose    und 1 Gewichtsteil  Zinkchlorid eingetragen. Dann wird 3 Stunden unter       Rückfluss    gekocht, wobei sich eine klare Lösung  bildet. Das Lösungsmittel wird anschliessend unter  vermindertem Druck     abdestilliert,    und der erhaltene  Sirup auf einem Trockenblech im Vakuum bei etwa  40  getrocknet.

   Es werden 469 Gewichtsteile eines  schwach bräunlich gefärbten Pulvers erhalten, das  sich in wenig Wasser leicht und klar auflöst, bei  Zugabe von mehr Wasser trübt sich die Lösung und  wird schliesslich bei weiterem Wasserzusatz wieder  klar.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Druckpaste weist folgende Zusammen  setzung auf:    
EMI0003.0001     
  
    10 <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> N,N'-Diglucosids <SEP> des <SEP> 4,4' <SEP> Di  amino-d'iphenylamins,
<tb>  24 <SEP> Volumteile <SEP> Wasser, <SEP> das <SEP> 5 <SEP> Volumteile <SEP> Ammo  niak <SEP> (2 <SEP> % <SEP> ig) <SEP> enthält,
<tb>  3 <SEP> Gewichtsteile <SEP> eines <SEP> Polyglykoläthers,
<tb>  2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Thiodiglykol,
<tb>  50 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Traganth-Verdickung <SEP> (65:1000),
<tb>  5 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonchlorid,
<tb>  4 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Natriumchlorat,
<tb>  2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonvanadat <SEP> (1 <SEP> :

   <SEP> 100)
<tb>  100 <SEP> Gewichtsteile       Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Ge  weben aus Nessel verwendet werden, wobei nach  dem Drucken 10 Minuten mit neutralem Dampf ent  wickelt und kochend geseift wird!. Man erhält einen  vollen Schwarzdruck.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Glucosid    wird  folgendermassen erhalten:  20 Gewichtsteile     4,4'-Diamino-diphenylamin,    40  Gewichtsteile Glucose und 1 Gewichtsteil Zink  chlorid (statt dessen kann auch     Ammonchlorid    ver  wendet werden) werden     in    300     Volumteilen    Me  thanol unter     Rückfluss    etwa 5 Stunden erhitzt. Aus  der dunklen Brühe scheidet sich beim Erkalten ein  dunkler Sirup ab. Das Lösungsmittel wird abge  gossen und unter vermindertem Druck     abdestilliert,     der     sirupöse    Rückstand wird mit dem zuerst abge  schiedenen Anteil vereinigt und im. Vakuum bei 40   getrocknet.

   Man erhält 52 Gewichtsteile eines dunk  len Pulvers, das sich leicht in Wasser löst.  



  <I>Beispiel 3</I>  Eine Druckpaste weist folgende Zusammen  setzung auf:  
EMI0003.0010     
  
    10 <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> p,p'-Diglucosids <SEP> des <SEP> p-Pheny  lendiamins,
<tb>  20 <SEP> Volumteile <SEP> Wasser,
<tb>  5 <SEP> Volumteile <SEP> Ammoniak <SEP> (2o/oig),
<tb>  40 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Stärke-Traganth-Verdickung
<tb>  (65 <SEP> :1000),
<tb>  5 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonchlorid,
<tb>  5 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Kaliumbichromat,
<tb>  2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonvanadat <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 100),
<tb>  13 <SEP> Volumteile <SEP> Wasser
<tb>  100 <SEP> Gewichtsteile       Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei 45 Minuten  neutral gedämpft und kochend geseift wird. Man er  hält einen schwarzbraunen Druck.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Diglucosid     wird folgendermassen hergestellt:  21,6     Gewichtsteile        p-Phenylendiamin,    75 Ge  wichtsteile Glucose und 1 Gewichtsteil Zinkchlorid  werden in 300     Volumteilen    Methanol 4 Stunden  unter     Rückfluss    gekocht. Beim Erkalten scheidet  sich ein dunkler Sirup ab, der mit dem nach dem       Abdestillieren    des Lösungsmittels unter     vermindertem     Druck zurückbleibendem Anteil vereinigt und im    Vakuum bei 40  getrocknet wird. Man erhält 74  Gewichtsteile eines schwarzen Pulvers, das sich in  Wasser gut löst.  



  <I>Beispiel 4</I>  Eine Druckpaste wird in     folgender    Weise herge  stellt:  
EMI0003.0019     
  
    10 <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> N-Glucosids <SEP> des <SEP> 4-Amino  4'-methoxy-d'iphenylamins <SEP> werden <SEP> in
<tb>  20 <SEP> Volumteilen <SEP> Sprit,
<tb>  5 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Polyglykoläther <SEP> und
<tb>  4 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Thiodiglykol <SEP> gelöst. <SEP> Die <SEP> Lösung
<tb>  wird <SEP> eingerührt <SEP> in
<tb>  50 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Traganth-Verdickung <SEP> (65:1000),
<tb>  5 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonchlorid,
<tb>  4 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Natriumchlorat,
<tb>  2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Ammonvanadat <SEP> (1 <SEP> :

  100)
<tb>  100 <SEP> Gewichtsteile       Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgeweben verwendet werden, wobei nach dem  Drucken 10 Minuten neutral gedämpft und kochend  geseift wird. Es wird ein voller Schwarzdruck erhal  ten.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Glucosid    wird  folgendermassen hergestellt:  21,4 Gewichtsteile 4 -     Amino    - 4' -     methoxy    -     di        -          phenylamin,    20     Gewichtsteile    Glucose und 1 Ge  wichtsteil Zinkchlorid werden in 400     Volumteilen     Methanol 4 Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Von  geringen ungelösten Rückständen wird     abfiltriert    und  das Filtrat unter vermindertem Druck     zur    Trockne  gedampft.

   Man erhält ein dunkles sprödes Pulver,  das sich in Wasser etwas schwerer als das     N-Glu-          cosid    des     unsubstituierten        4-Amino-diphenylamins     löst. Teigt man das erhaltene Produkt jedoch zu  nächst mit Alkohol an, so     fällt    es beim Verdünnen  mit Wasser nicht aus.  



  <I>Beispiel 5</I>  Eine     Klotzlösung    zur Schwarzfärbung auf Nessel  lässt sich in folgender Weise erhalten:  40 Gewichtsteile     Traganth-Verdickung   <B>(65:</B> 1000)  werden anteilweise mit 750     Volumteilen    Wasser     ver-          rührt    und mit 23 Gewichtsteilen     Natriumchlorat,     10 Gewichtsteilen     Ammoniumvanadatlösung    1 : 100  und 5 Gewichtsteilen Ammoniak     (211/oig)    versetzt.

    Dann wird eine Lösung von 60 Gewichtsteilen des       N-Glucosids    des 4     Amino-d'iphenylamins        in    112     Vo-          lumteilen    Wasser hinzugefügt.  



  Diese Lösung kann verwendet werden, indem  man Gewebe etwa 20 Minuten bei einer Temperatur  von annähernd 50  klotzt, trocknet und durch essig  sauren Dampf entwickelt. Anschliessend     kann    gespült  und kochend     geseift    werden.

      <I>Beispiel 6</I>  Eine Druckpaste wird in folgender Weise her  gestellt:  10 Gewichtsteile des     N-Lactosids    des     4-Amino-          diphenylamins    werden     in    einem Gemisch aus      20     Volumteilen    Wasser und  20     Volumteilen    Methanol gelöst; hierzu werden  5     Volumteile    Ammoniak     (2o/oig),     3 Gewichtsteile eines     Polyglykoläthers    und  2 Gewichtsteile     Thiodiglykol    zugegeben.

   Die Lö  sung wird dann langsam eingetragen in eine  Verdickung, die enthält:  50 Gewichtsteile     Traganth   <B>(65:</B> 1000),  5 Gewichtsteile     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteile     Natriumchlorat    und  2 Gewichtsteile     Ammonvanadat    (1 : 100).  



  Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei nach dem  Druck 10 Minuten im     Mather-Platt    gedämpft, ge  spült und kochend geseift wird. Man erhält einen  vollen schwarzen Druck.  



  Die Herstellung des in der Druckpaste enthal  tenen     Lactosids    kann auf folgende Weise erfolgen:  18 Gewichtsteile     4-Amino-diphenylamin    werden  mit 37,8 Gewichtsteilen     Lactose    unter Zusatz eines       Körnchens    Zinkchlorid in 400     Volumteilen    Metha  nol 24 Stunden gekocht. Das ausgefallene Reaktions  produkt wird abgetrennt und mit dem nach dem Ab  destillieren des Lösungsmittels hinterbleibenden  Rückstand     vereinigt.    Man     erhält    48 Gewichtsteile       Lactosid,    das sich leicht in     50o/oigem    Methanol löst.

      <I>Beispiel 7</I>  Eine Druckpaste wird wie folgt hergestellt:    10 Gewichtsteile des     N-Fructosids    des     4-Amino-          diphenylamins    werden in  20     Volumteilen    Methanol gelöst, dann werden  3 Gewichtsteile eines     Polyglykoläthers,     1 Gewichtsteil     Thiodiglykol    und  5     Volumteile        29/oigen    Ammoniaks     zugegeben.     Die Lösung wird     allmählich    eingerührt in eine  Verdickung, die enthält:

    50 Gewichtsteile     Traganth   <B>(65:</B> 1000),  5 Gewichtsteile     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteile     Natriumchlorat    und  2 Gewichtsteile     Ammonvanadat    (1 : 100).  



  Die     Druckpaste    kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei nach dem  Druck 10     Minuten    mit neutralem Dampf entwickelt,  gespült und kochend geseift wird. Es wird ein tiefes  Schwarz erhalten.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     N-Fructosid     des     4-Amino-diphenylamins    lässt sich in folgender  Weise herstellen:  18 Gewichtsteile     4-Amino-diphenylamin    und 19  Gewichtsteile Fructose werden in 100     Volumteilen     Methanol unter Zugabe eines     Kristalles    Zinkchlorid  3 Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Die Lösung wird  dann unter vermindertem Druck zur Trockne ge  dampft und der Rückstand bei milder Temperatur  getrocknet.

   Es werden 31 Gewichtsteile des     N-Fruc-          tosids    erhalten, das in Alkoholen leicht, in Wasser  schwerer löslich     ist.       <I>Beispiel 8</I>  Eine Druckpaste wird auf folgende Weise her  gestellt:

    10 Gewichtsteile     N-(4-Diphenylamino)    -     glucamin     werden heiss in  15 Gewichtsteilen Wasser unter Zusatz von  5 Gewichtsteilen     Thiod'iglykol    gelöst und heiss       eingerührt    in eine Mischung aus  60 Gewichtsteilen     Traganth    65/1000 oder     Stärke-          Traganth,     5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,

       4 Gewichtsteilen     Natriumchlorat    und  1     Gewichtsteil        einer        1%        igen        Ammoniumvanadat-          lösung.     



  Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei nach dem  Druck 10 Minuten im     Mather-Platt    gedämpft und  anschliessend kochend geseift wird. Man erhält  einen kräftigen Schwarzdruck. Statt im     Mather-Platt     kann auch mit essigsaurem Dampf entwickelt wer  den. Mit gleich gutem Erfolg lassen sich Zellwolle,  Viskose,     Acetatseide    oder synthetische Fasern, wie  z. B. Gewebe aus Polyamiden, Polyestern oder     Poly-          acrylnitril,    bedrucken.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Glucamin    kann  z. B. auf folgende Weise erhalten werden:       Stöchiometrische    Mengen von     p-Amino-diphenyl-          amin    und Glucose werden unter Zusatz von kataly  tischen Mengen an Zinkchlorid mit der doppelten  Gewichtsmenge Methanol 1 Stunde gekocht. Die  Lösung wird 10 Minuten mit etwas     Natriumbicarbo-          nat    bis zur neutralen Reaktion heiss     gerührt    und  nach Zusatz von     Raney-Nickel    in der Hitze unter  Druck hydriert. Anschliessend wird der Katalysator  abgetrennt und das Lösungsmittel im Vakuum abge  dampft.

   Das     Glucamin    bleibt als feste dunkle Masse  zurück.    <I>Beispiel 9</I>  Eine Druckpaste wird wie folgt hergestellt:  10 Gewichtsteile     N-(3-Oxy-phenyl)-glucamin    wer  den heiss in  15     Gewichtsteilen    Wasser unter Zusatz von  5 Gewichtsteilen     Thiodiglykol    gelöst und heiss       eingerührt    in eine Mischung aus  60 Gewichtsteilen     Traganth   <B>65/1000</B> oder     Stärke-          Traganth,     5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,

       4 Gewichtsteilen     Natriumchlorat    und  1 Gewichtsteil einer     1 /oigen        Ammoniumvanadat-          lösung.       Mit dieser Druckpaste kann Baumwollgewebe  bedruckt werden, wobei nach dem Druck 10 Minu  ten im     Mather-Platt    gedämpft und anschliessend ko  chend geseift wird. Man erhält einen     Braundruck.     Statt im     Mather-Platt    kann auch mit essigsaurem  Dampf entwickelt werden. Mit gleich gutem Erfolg  lassen sich Zellwolle, Viskose,     Acetatseide    oder syn-           thetische    Fasern, wie z. B.

   Gewebe aus Polyamiden,  Polyestern oder     Polyacrylnitril,    bedrucken.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Glucamin    kann  nach der in Beispiel 8 angegebenen Arbeitsweise  durch Umsetzung des     m-Amino-phenols    mit Glucose  und anschliessende Reduktion erhalten werden.  



  Ausser der Färbung von Unitönen können auch  Mehrfarbendrucke unter     Mitverwendung    anderer  Farbstoffe, beispielsweise     Küpenfarben    und andere,  hergestellt werden. Ebenso kann man in üblicher  Weise durch Aufdrucken basischer Mittel, beispiels  weise Zinkoxyd, Weiss- oder     Buntreserven    erhalten.  Die Druckpasten oder     Klotzlösungen    können auch  die üblichen Zusätze und Hilfsstoffe, wie     Lösungs-,     Netz-,     Dispergiermittel    oder hygroskopische Stoffe  enthalten. Den Druckpasten können ferner Metall  salze, beispielsweise Kupfersalze, zugesetzt werden.

      <I>Beispiel 10</I>  Eine Druckpaste besteht aus:    10 Gewichtsteilen des     N,N'        Diglucosids    des       m-Phenylendiamins,     24,5     Volumteilen    Wasser,  2     Volumteilen        Ammoniak        (25        %        ig),     50 Gewichtsteilen     Stärke-Traganth-Verdickung,     5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteilen     Natriumchlorat,     2 Gewichtsteilen     Ammonvanadatlösung    1 : 100,  2,5 Gewichtsteilen     Resorcin.     



  Diese Druckpaste kann auf ein Baumwollgewebe  aufgedruckt werden, wobei nach dem Druck im neu  tralen Dampf 10 Min. entwickelt und anschliessend  kochend geseift wird. Man erhält einen kräftigen  Braundruck, der deutlich voller ist als ein Ver  gleichsdruck ohne     Resorcin.    Statt mit neutralem  Dampf kann auch mit essigsaurem Dampf entwickelt  werden. Ebenso lassen sich Zellwolle, Viskose,       Acetatseide    oder synthetische     Fasern,    wie z. B. Ge  webe aus Polyamiden, Polyestern oder Polyacryl  nitril, drucken.  



  Das in der Druckpaste enthaltene     Diglucosid    ist  erhältlich, indem man 1     Mol        m-Phenylendiamin    mit  2     Mol    Glucose in Methanol unter Zusatz von Chlor  zink kurze Zeit zum Sieden erhitzt und dann vor  sichtig zur Trockne dampft.

      <I>Beispiel 11</I>  Eine Druckpaste besteht aus:  10 Gewichtsteilen des     N,N'-Diglucosids    des       p-Phenylendiamins,     24     Volumteilen    Wasser,  2     Volumteilen    Ammoniak (25     a/o        ig),     50 Gewichtsteilen     Stärke-Traganth-Verdickung,     5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteilen     Natriumchlorat,     2 Gewichtsteilen     Arnmonvanadatlösung    1 : 100,  3     Gewichtsteilen        Pyrogallol.     



  Diese Druckpaste kann zum Bedrucken von  Baumwollgewebe verwendet werden, wobei nach    dem Druck im     Mather-Platt    10 Minuten gedämpft  und anschliessend kochend geseift wird. Man erhält  einen vollen braunen Druck, der gegenüber einem  Vergleichsdruck ohne     Pyrogallol    deutlich kräftiger  ist. Auf Zellwolle oder Viskose erhält man noch  etwas ausgiebigere Drucke.

      <I>Beispiel 12</I>  Eine Druckpaste besteht aus:    10 Gewichtsteilen des     N-Lactosids    des     4-Amino-          diphenylamins    in einem Gemisch aus 20     Vo-          lumteilen    Wasser und 20     Volumteilen        Methanol     gelöst,  1, 8     Volumteilen    Ammoniak (25 %     ig),     2 Gewichtsteilen eines     Polyglykoläthers,     2 Gewichtsteilen     Thiodiglykol,     50 Gewichtsteilen     Stärke-Traganth-Verdickung     1:

  100,  5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteilen     Natriumehlorat,     2 Gewichtsteilen     Ammoniumvanadatlösung     1 :100,  3,2 Gewichtsteilen     Brenzkatechin.       Die Druckpaste kann zum Bedrucken von Baum  wollgewebe verwendet werden, wobei es nach dem  Druck 10 Minuten gedämpft und anschliessend ko  chend geseift wird.

   Man erhält einen     vollen    schwar  zen Druck, der ausgiebiger ist als ein Vergleichs  druck ohne     Brenzkatechin.       <I>Beispiel 13</I>  Eine Druckpaste kann auf folgende Weise her  gestellt werden:  10 Gewichtsteile     N-(4-Diphenylamino)-glukamin,     das durch Reduktion des entsprechenden     N-(4-          Diphenylamino)        glukosids    entstanden ist, wer  den in  21,8 Gewichtsteilen in Wasser unter Zusatz von  5 Gewichtsteilen     Thiodiglykol    heiss gelöst und  heiss     eingerührt    in eine Mischung aus  50 Gewichtsteilen     Stärke-Traganth-Verdickung,

       5 Gewichtsteilen     Ammonchlorid,     4 Gewichtsteilen     Natriumchlorat,     1 Gewichtsteil     Ammonvanadatlösung    1 : 100 und  3,2 Gewichtsteilen     Hydrochinon.     



  Diese Druckpaste kann zum Bedrucken von  Baumwollgewebe verwendet werden, wobei nach dem  Drucken gedämpft und kochend geseift wird. Man  erhält einen vollen Schwarzdruck, der voller ist als  ein Vergleichsdruck ohne     Hydrochinon.     



  Die in den     obenstehenden    Beispielen erwähnten       N-Glykoside    und     N-Glykamine    können ohne wei  teres durch andere Verbindungen dieser     Art    ersetzt  werden. Gute Resultate liefert beispielsweise das       1,5-Diaminonaphthalin-N,N'-diglukosid.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Haltbare Druckpaste und Klotzlösung, dadurch gekennzeichnet, dass eine ihrer Komponenten ein N-Glykosid oder ein N=Gfyk_amin eines aromatischen Amins ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckpaste und Klotzlösung gemäss Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an N-Glykosid oder N-Glykamin eines substituierten aromatischen Amins. 2. Druckpaste und Klotzlösung gemäss Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mehrwertigem Phenol. 3.
    Druckpaste und Klotzlösung gemäss Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer flüchtigen basischen Verbindung, z. B. Ammo niak.
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