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CH345426A - Behälter für die Abgabe von tongebundenem Formsand - Google Patents

Behälter für die Abgabe von tongebundenem Formsand

Info

Publication number
CH345426A
CH345426A CH345426DA CH345426A CH 345426 A CH345426 A CH 345426A CH 345426D A CH345426D A CH 345426DA CH 345426 A CH345426 A CH 345426A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grate
molding sand
grate bars
container according
bars
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Buehrer Erwin
Original Assignee
Buehrer Erwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehrer Erwin filed Critical Buehrer Erwin
Publication of CH345426A publication Critical patent/CH345426A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/12Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose for filling flasks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Behälter     für    die Abgabe von tongebundenem Formsand    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter  mit rostartigem Abschluss für die Abgabe von ton  gebundenem Formsand, dessen     rostartiger    Abschluss  bei der     Gutsabgabe    in annähernd senkrechter Rich  tung bewegbar ist.  



  Es ist bekannt, das Aufstreuen von Formsand  durch Sieben auszuführen. Dieser Vorgang hat den  Nachteil, dass die Menge des aufgestreuten Form  sandes stark schwankt, an verschiedenen Flächentei  len verschieden gross sein kann und eine unbestimmte       Randstreuzone    bildet. Im weiteren ist es nur möglich,  kleinere Mengen pro Zeiteinheit     aufzusieben.     



  Im weiteren ist es bekannt, pulverisiertes Glas  aus einem Behälter in Formen zu füllen, indem ein  Behälterboden,     als    Gitter ausgebildet, durch Magnete  in Schwingungen versetzt wird.  



  Ferner sind Entleerungsvorrichtungen für Silos  mit rostartigen Böden bekannt, die zwischen den Stä  ben eines festen Rostes Stäbe eines beweglichen  Rostes entweder nur hin und her oder zugleich auf  und ab bewegen, so dass durch diese Bewegung auf  gelockerter Formsand in regelbarer Menge zwischen  den Spalten des festen Rostes hindurchfallen kann.  



  Es ist ferner bekannt, das Aufstreuen von Form  sand so auszuführen, dass ein     biegungssteifer    Gitter  rost, über dem Formsand liegt, in Schwingungen ver  setzt wird.  



  Es ist auch eine Entleerungsvorrichtung für Silos  mit     rostartigen    Böden bekannt, bei welcher alle oder  ein Teil der Roststäbe des beweglichen Rostes unab  hängig voneinander mit ihrer Bewegungsvorrichtung  gekuppelt oder von ihr gelöst werden können. Eine  solche Entleerungsvorrichtung arbeitet nur dann zu  friedenstellend, wenn die Roststäbe verhältnismässig  nahe beieinander stehen. Diese Entleerungsvorrich  tung hat überdies die Eigenschaft, dass die Roststäbe  nur synchron, d. h. mit übereinstimmender Phase,    schwingen können.

   Für das Leeren von Behältern,  welche mit pulverförmigem oder feinkörnigem Mate  rial, beispielsweise Superphosphat, Zement und der  gleichen, gefüllt sind, ist vorgeschlagen worden, einen  Boden oder     lftilfsboden    anzuordnen, bei welchem die  in parallelen senkrechten Ebenen auf und ab beweg  lichen Roststäbe, wenn sie in dieselbe Ebene gestellt  sind, einander ganz oder beinahe mit den Kanten  erreichen, so dass sie     zusammen    einen geschlossenen  oder beinahe geschlossenen Boden bilden. Diese Bau  art einer Entleerungsvorrichtung ist nur für     rieselfähi-          ges,    trockenes Material verwendbar.

   Für tongebun  denen Formsand kann man diese Entleerungsvorrich  tung deshalb nicht anwenden, weil man durch die  während der Auf- und     Abbewegung    der Roststäbe  entstehenden schmalen Schlitze nur sehr wenig oder  gar keinen Formsand bringt.  



  Eine weitere Rostanordnung in Behältern für  körnige oder pulverförmige Stoffe sieht vor, zwei  Roste untereinander     anzuordnen,    und zwar derart,  dass die Stäbe des einen die Schlitze des andern ganz  oder teilweise decken, wobei die Stäbe des untern  Rostes nach den Wänden hin eine geringere Unter  schneidung der obern Stäbe, einen grösseren Abstand  von ihnen oder eine grössere Neigung aufweisen, zum  Zwecke, eine gleichmässige Entnahme des Gutes im  ganzen waagrechten Querschnitt des Behälters zu er  zielen. Auch diese Vorrichtung ist für tongebundenen  Formsand nicht anwendbar, weil durch Brückenbil  dung über dem obern Rost eine Entnahme von Form  sand praktisch verunmöglicht wird.  



  Muss tongebundener Formsand für Giessereien,  insbesondere, wenn dieser durch Pressen     verfestigt     werden kann, in -grossen Mengen pro Zeiteinheit aus  Silos abgegeben werden, so sind die bisher bekannten       Verfahren    und Einrichtungen nicht verwendbar,     weil     entweder die     Rostteilung    des schwingenden Rostes      so gross gewählt werden müsste, dass der Formsand  im Ruhezustand nicht mehr sicher gehalten wird,  oder aber bei kleinerer Rostteilung die abzugebende  Menge durch     Vorverdichtung    des Formsandes über  dem schwingenden Rost sehr stark und ungleich  mässig reduziert wird.

   In der Praxis ist zudem eine       Vorverdichtung    des Formsandes über dem Austrag  rost immer unerwünscht.  



  Die vorliegende Erfindung behebt diese Mängel  dadurch, dass der Abstand der Roststäbe ein Mehr  faches der     Stabdicke    beträgt und benachbarte Rost  stäbe phasenverschobene Schwingungen ausführen.  Die Anwendung der Erfindung bewirkt, dass die  Rostteilung, die von der Beschaffenheit des Form  sandes     abhängig    ist,     verhältnismässig    eng gewählt wer  den kann, da im Betriebszustand, weil benachbarte  Roststäbe phasenverschobene Schwingungen ausfüh  ren, der Rost so arbeitet, wie wenn er die minde  stens doppelt so grosse Teilung der Roststäbe besitzen  würde.

   Dadurch, dass benachbarte Roststäbe phasen  verschobene Schwingungen ausführen, werden wäh  rend des Austrages sich bildende Brücken über den  Roststäben immer wieder     zerstört.     



  In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt gemäss Linie     1-I    in     Fig.    3,  '     Fig.    2 einen Schnitt gemäss Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht gemäss Pfeilrichtung A in       Fig.    2,       Fg.    4 eine Ansicht gemäss Pfeilrichtung B in       Fig.    5,       Fig.    5 .eine Ansicht gemäss Pfeilrichtung C in       Fig.    4,

         Fig.    6 eine Ansicht gemäss Pfeilrichtung D in       Fig.7    teilweise geschnitten, nach Linie     VI-VI    in       Fig.    7,       Fig.    7 eine Ansicht gemäss Pfeilrichtung Ein       Fig.    6     teilweise    geschnitten, nach Linie     VII-VII    in       Fig.    6,       Fig.    8 eine Ansicht in Pfeilrichtung F in     Fig.    9,  teilweise geschnitten, gemäss Linie     VIII-VIII    in       Fig.    9,

         Fig.    9 eine Ansicht in Pfeilrichtung G in     Fig.    8,  teilweise geschnitten, gemäss Linie     IX-IX    in     Fig.    B.  In den     Fig.    1-3 zeigt 1 Stäbe, an denen ein  Rahmen 2, der mit Blei 3 ausgegossen ist, an einer  nicht dargestellten Stützkonstruktion aufgehängt ist.  Auf dem Rahmen 2 wird über Konsolen 4 ein Silo 5  abgestützt, der körnige Masse 6     enthält.    Ein Motor 7,  der sich auf dem Rahmen 2     abstützt,    ist mit den  Wellen 8 und 9 über die Kupplungen 10 und 11 ge  kuppelt.

   Die Welle 8 treibt über das     Kegelräderpaar     12 die Welle 13 und die Welle 9 über das Kegel  räderpaar 14 die     Welle    15 an. Ein oberer Rost 16  ist an vier Pleuelstangen 17 aufgehängt, die mit Ex  zentern 18 auf den Wellen 13 bzw. 15 gelagert sind.  Ein unterer Rost 19 ist an Pleuelstangen 20 aufge  hängt, die mit Exzentern 21 auf den     Wellen    13 bzw.  15     gelagert    sind. Im Rahmen 2 abgestützte Stangen  22 tragen vorgespannte Federn 23 und 24, die den    obern Rost 16 über den Innenflansch 27 abfedern  und sich auf den Bund 25 bzw. 26 abstützen. Auf  den Bund 26 bzw. 28 stützen sich ferner die Federn  29 und 30 ab, die ihrerseits über den     Innenflansch     31 den untern Rost 19 abfedern.

   Der obere Rost 16  weist Tragstäbe 32 auf, die ihrerseits zusammen mit  dem Umfangsrahmen des Rostes 16 Roststäbe 33  tragen, während der Rost 19 Tragstäbe 34 aufweist,  die Roststäbe 35 tragen. Die Tragstäbe 32 weisen  Aussparungen 36 auf, die den mit den Tragstäben 34  festverbundenen Roststäben 35 nach oben genügende  Bewegungsfreiheit gestatten. Die Tragstäbe 34 wei  sen Aussparungen 37 auf, die den mit den Tragstä  ben 32 festverbundenen Roststäben 33 die notwen  dige Bewegungsfreiheit nach unten gestatten. Ist der  obere Rost 16 und der untere Rost 19 in der Ruhe  lage bzw. in     Schwingungsmittelstellung,    so sind die  Oberkanten der Roststäbe 33 und 35 zweckmässiger  weise alle auf gleicher Höhe zu wählen.

   Die Charak  teristiken der Federn 23, 24 bzw. 29, 30 werden       zweckmässigerweise    so gewählt, dass sie die Beschleu  nigungskräfte der leer schwingenden Roste 16 bzw.  19 aufzunehmen in der Lage sind.  



  Die in den     Fig.    1-3 dargestellte Einrichtung zur  Abgabe von Formsand arbeitet wie folgt:  Wird der Motor 7 in Betrieb gesetzt, so dreht  dieser in Pfeilrichtung 39 über die Kupplung 10, die  Welle 8, das     Kegelräderpaar    12 und die Welle 13  in Pfeilrichtung 38 an und über die Kupplung 11 in  Pfeilrichtung 40 die Welle 9, das     Kegelräderpaar    14  bzw. die Welle 15 in Pfeilrichtung 41. Die Drehung  der Wellen 13 und 15 bewirkt über die Exzenter 18  und die Pleuelstangen 17 eine Auf- und     Abbewegung     des Rostes 16, während die Drehung der Wellen 13  und 15 über die Exzenter 21 und die Pleuelstangen  20 eine Auf- und     Abbewegung    des Rostes 19 be  wirkt.

   Im vorliegenden Beispiel wird durch eine     180 -          Verschiebung    der Exzenter 18 gegenüber den Exzen  tern 21 bewirkt, dass die Auf- und     Abbewegung    der  Schwingung des obern Rostes 16 180  phasenver  schoben     gegenüber'der    Schwingung des untern Rostes  19 .erfolgt.  



  Wird Formsand über den Rosten 16 und 19 bzw.  über den Roststäben 33 und 35 eingefüllt, und der  selbe durch einen darüber angeordneten Silo 5, der  beispielsweise ein Mittel zur Erhaltung einer für eine  gleichmässige Abgabe erforderlichen     Mindestschütt-          höhe    an Sandmasse über der ganzen     Rostfläche    dar  stellt, so wird diese Sandmasse, solange der Motor 7  nicht in Betrieb gesetzt wird, durch die Roststäbe 33  bzw. 35 gehalten. Dabei ist die Teilung dieser Rost  stäbe 33 und 35, die im wesentlichen ein Mehr  faches der betreffenden     Stabdicke    beträgt, der Eigen  schaft des Formsandes anzupassen. Für tongebun  denen Formsand kann die Teilung normalerweise  zwischen 20-30 mm gewählt werden.

   Wird der  Motor 7 in Betrieb gesetzt, so bewegt sich beispiels  weise der Rost 16 nach oben, währenddem sich der  Rost 19 nach unten bewegt. Nach Erreichung der       Schwingungsendlage    wird die Bewegungsrichtung um-      gekehrt. Der Rost 16 bewegt sich nach unten, wäh  rend der Rost 19 sich nach oben bewegt. Es ist leicht  ersichtlich, dass nach Beginn der Schwingung die  Sandmasse zuerst nur auf den Roststäben 33 ruht,  und nach der Umkehrung der Schwingungsbewegung,  wenn die Hälfte des Schwingweges zurückgelegt ist,  die Sandmasse auf die Roststäbe 35     zu    liegen     kommt,     während die Roststäbe 33 sich nach unten bewegend  von der Sandmasse abheben.

   Durch diese im Verfah  ren begründete Massnahme wird nun aber erreicht,  dass die über den Rosten liegende Sandmasse im Be  triebszustand sich ähnlich verhält, wie wenn sie über  einem Rost mit doppelter     Roststabteilung    liegen  würde. lm weiteren werden bestimmte Stellen der  Sandmasse abwechslungsweise auf Druck und wenn  auch in geringerem Masse durch die Reibungskräfte  auf Zug beansprucht. Dies bringt im Betriebszustand  eine weitere zusätzliche, die Brückenbildung durch die  Sandmasse von einem Roststab zum andern zerstö  rende Wirkung.

   Versuche mit Formsand haben ge  zeigt, dass durch das vorgeschlagene Verfahren bei  gleicher Schwingungsfrequenz und bei gleicher  Schwingungsamplitude der Austrag pro Zeiteinheit  gegenüber einem bekannten Rost um das Vielfache  gesteigert werden kann und die in der Praxis uner  wünschte Verdichtung der Sandmasse über den Rost  stäben auf einen Bruchteil der bei bekannten Rosten       zwangläufig    entstehenden Verdichtung abfällt.  



  Werden die Roststäbe einzeln von Exzentern über  Pleuelstangen angetrieben, so lässt sich der Austrags  vorgang so gestalten, dass der Rost sich im Betriebs  zustand so verhält, wie wenn er die drei- oder mehr  fache     Roststabteilung    besitzen würde. Für diesen Fall  ist notwendig, dass im Betriebszustand nur jeder  dritte, vierte usw. Roststab die Sandmasse abwechs  lungsweise trägt und dass die Amplituden der Schwin  gungen der einzelnen Roststäbe so gross gewählt wer  den, dass nur jeder dritte, vierte usw. Roststab die  Sandmasse trägt.  



  Als Mittel zur Zuführung von Formsand kann  beispielsweise ein über einem Silo angeordneter Dreh  teller mit Abstreifer verwendet werden. Eine be  stimmte, wählbare Schichthöhe von Formsand über  dem Rost kann beispielsweise in bekannter Weise  durch einen elektrischen Fühler gesteuert werden.  



  Die     Fig.4    und 5 zeigen eine besondere Form  eines rechteckigen Silos 42. Die     Fig.    6 und 7 zeigen  eine besondere Ausführungsform eines obern Rostes  43, der geeignet ist, mit der     Siloform    42 zusammen  zu arbeiten. Die     Fig.    8 und 9 zeigen eine besondere  Form eines untern Rostes 44.  



  Übersteigen die Abmessungen einer Einrichtung  zur Abgabe von Formsand in der Länge und Breite  bestimmte Grössen und sind die     Querschnittsformen     rechteckig, was in der Praxis meistens der Fall ist,  so kann man durch Versuche feststellen, dass im  Betrieb die Verdichtung der Sandmasse in der Mitte  über den Rosten 43 bzw. 44 grösser wird als auf den  Seiten. In den Eckflächen der Roste kann die Vor  verdichtung so stark abnehmen, dass die Sandmasse    im Betrieb durchbricht.

   Die Ausführungsformen       Fig.    4-9 zeigen nun Mittel, die es gestatten, auch  bei grossen Querschnitten und rechteckigen Formen  über den gesamten Querschnitt eine gleichmässig  grosse     Austragsmenge    und eine minimale, vollständig  gleichmässige     Vorverdichtung    der Sandmasse zu errei  chen.

   Während die untere     Begrenzung    des Silos 5  nach     Fig.    1-3 in einer horizontalen Ebene liegt,  zeigen die     Fig.4    und 5, dass der Silo 42 nur am  Punkte 45 und entlang der Linie 46 durch eine hori  zontale Ebene begrenzt ist, während die Begrenzungs  linien 47 und 48 ein Abschneiden der     Silowände        bis     auf die Höhe der Begrenzungslinie 49 in den Ecken  bedingen. Um ein Überströmen bei Verwendung der       Siloform    42 zu verhindern, besitzt der zugehörige  obere Rost 43 entsprechende, an den Ecken hoch  gezogene Wände 50.

   Die Wirkung dieser Massnahme  beruht darauf, dass die Reibung, die im feststehenden  Silo 42 in den     Siloecken    grösser ist als in der Silo  mitte, kompensiert wird dadurch, dass die     Siloecken     zum Teil weggeschnitten sind, also keine Reibung  mehr verursachen können. Eine weitere Wirkung be  steht darin, dass die hochgezogenen Wände 50 des  obern Rostes 43 durch ihre Schwingung im Betriebs  zustand die Reibung zum grössten Teil aufheben.  



  Sowohl beim obern Rost 43 als auch beim untern  zugehörigen Rost 44 ist ersichtlich, dass die Teilung  51 der Roststäbe 52 bzw. die     Teilung    53 der Rost  stäbe 54 in der Mitte des Rostes grösser ist und am  Rande gemäss der Teilung 55 bzw. 56 kleiner ge  wählt wird. Dadurch werden die     Austragsverhältnisse     und die     Vorverdichtungsverhältnisse    über der ge  samten     Austragsfläche    weiter ausgeglichen. Eine wei  tere beispielsweise Massnahme zur Ausgleichung der       Austragsverhältnisse    über die gesamte Rostfläche  stellt die Ausbildung der Tragstäbe 57     bzw.    58 dar.

    Versuche zeigen, dass, wenn die mittleren Tragstäbe  57 des Rostes 43, die in die Sandmasse ragen, ent  sprechend der Begrenzungslinie 59 - höher gewählt  werden als die Tragstäbe 58, deren Höhe durch die  Begrenzungslinie 60 veranschaulicht ist, und wenn die  Partien entlang der Rostbegrenzung 61 bzw. 62  niedriger gehalten werden als die Begrenzung 59 bzw.  60, dies ein weiteres Mittel zur     Vergleichmässigung     des Austrages darstellt.  



  Bisher war es allgemein üblich,     Austragsroste    für  Formsand durch elektrische Magnete in Schwingung  zu versetzen.     Eingehende    Versuche haben gezeigt,  dass die Schwingungsamplitude der Roste die Menge  des Austrages direkt beeinflusst.     Ändern    sich im Be  trieb entweder die Eigenschaften der Sandmasse oder  die     überfüllhöhe    derselben über dem Rost, so be  wirkt dies beim Antrieb des Rostes mit elektrischen  Magneten eine Änderung der Schwingungsamplitude.  Es hat sich gezeigt, dass dies praktisch nicht der Fall  ist, wenn durch einen Antrieb, welcher eine konstante  Schwingungsamplitude garantiert, z. B. über eine  rotierende     Exzenterwelle    mittels Kurbeltrieb die  Roste angetrieben werden.

   Somit werden die Aus  tragsmengen weiter     vergleichmässigt,    wenn die      Schwingungen der Roste von einer     rotierenden    Ex  zenterwelle über einen Kurbeltrieb erzeugt werden.  



  Handelt es sich um einen     intermittierenden    Streu  vorgang und ist die Zahl der Anläufe pro Zeitein  heit des Antriebsmotors sehr hoch, so wird zweck  mässigerweise eine Kupplung zwischen Antriebsmotor  und     Exzenterwelle    angeordnet, die bei dauernd um  laufendem Motor die     Exzenterwelle    periodisch kup  pelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Behälter mit rostartigem Abschluss für die Ab gabe von tongebundenem Formsand, dessen rostarti ger Abschluss bei der Gutsabgabe in annähernd senk rechter Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeich net, dass der Abstand der Roststäbe-ein Mehrfaches der Stabdicke beträgt und benachbarte Roststäbe phasenverschobene Schwingungen ausführen. UNTERANSPRÜCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwingungen der benachbar ten Roststäbe um 180 phasenverschoben sind. z.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Roste, die den Boden verschluss bilden, ineinandergreifen, und dass ein Schwingungserzeuger angeordnet ist, welcher diese zwei Roste in phasenverschobene Schwingungen ver setzt. 3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilung der Roststäbe, benach bart der Silowand kleiner und in der Mitte des Boden verschlusses grösser gewählt ist. 4. Behälter nach Patentanspruch, mit rechteckiger Form, dadurch gekennzeichnet, dass die untern Rän der gegen die Ecken zu schräg nach oben verlaufen, während der Rahmen des zugehörigen Rostes an den Ecken entsprechend hochgezogen ist.
    5. Behälter nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragstäbe des einen Rostes in der Mitte höher und in den Randpartien niedriger sind.
CH345426D 1956-07-27 1956-07-27 Behälter für die Abgabe von tongebundenem Formsand CH345426A (de)

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