CH332256A - Absperrklappe - Google Patents
AbsperrklappeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K1/16—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
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- F16K1/22—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
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Description
Absperrklappe Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absperrklappe für in Rohrleitungen strö mende Medien mit um eine feste Achse dreh bar gelagerter Klappenscheibe, deren in axialer Richtung bewegbarer Klappendichtring unter der Einwirkung von elastisch federnden Kör pern steht und in Schliessstellung unter Überwindung der Federkraft in Strömungs richtung des abgesperrten Mediums dichtend (regen den Gehäusesitz gepresst wird, welche bezweckt, für Anwendungsfälle mit wech selnder Strömungsrichtung ein nur eintei- liges Gehäuse mit nur einem Gehäusesitz zu verwenden,
wodurch sich mittelbar der wei tere Vorteil ergibt, dass unabhängig von der jeweiligen Strömungsrichtung für den Schliess vorgang der Klappenscheibe immer nur ein Drehwinkel von 90 benötigt wird.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch er reicht., dass bei einem einteiligen Gehäuse mit mir einem Gehäusedichtring für eine rück läufige Strömungsrichtung des abzusperren den Mediums hinter dem Klappendichtring eine Ausnehmung gebildet ist, die durch Bohrungen mit der rückwärtigen Zuströmseite des Klappendiehtringes in offener Verbindung steht. In einfachster Ausführung hat die Aus- nehmung ringförmige Gestalt.
Die Ausneh- mungen können durch Aussparungen im Klap- pendichtring gebildet sein, während die zu gehörigen Bohrungen in der Klappenscheibe angeordnet sein können. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der in axialer Richtung beweg bare Klappendichtring auf der rückläufigen Zuströmseite des Mediums durch einen mit der Klappenscheibe fest verbundenen Klemm ring abgedeckt, der mit seinem äussern Rand bis an den Klappensitzring heranreichen kann.
Die Erfindung wird an Hand der Zeich nung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es stellen dar Fig.1 einen Schnitt durch die Absperr klappe und Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil der Absperrklappe in vergrössertem Massstab.
In Fig.1 ist mit 1 das einteilige Gehäuse der Absperrklappe bezeichnet, das den Ge häusesitz 2 trägt. Die Klappenscheibe 3 trägt den Klappensitz 4, wobei die Sitzringe 2 und 4 derart ausgebildet sind, dass sich kugelför znige Sitzflächen ergeben. Die Klappenscheibe 3 ist um eine feste Achse 5 schwenkbar ge lagert.
Mit P,, ist die normale und vorwärts ge richtete Strömungsrichtung des abzusperren den Mediums bezeichnet; der Pfeil Pr kenn zeichnet die rückläufige Bewegung des Me diums, wie sie sich bei Anlage der dargestell ten Art mit wechselnder Strömungsrichtung ergeben kann.
In die Klappenscheibe 3 ist ein Klappen dichtring 6 eingesetzt, welcher den Klappen- sitz 4 trägt und relativ zur Klappenscheibe 3 in gewissem Ausmass Relativbewegungen aus führen kann, wie später an Hand von Fig. 2 ausführlicher beschrieben wird. Mit 7 ist ein Klemmring bezeichnet, der mittels Schrauben 8 fest am Körper der Klappenscheibe 3 an geordnet ist und zu letzterer gehört. Hinter dem Klappendichtring 6 befindet sich eine Ausnehmung 12, die mittels der Bohrungen 13 und 14 mit der rückwärtigen Zuströmseite des Klappendichtringes in offener Verbin dung steht.
In Fig. 2 sind einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1. versehen worden. Aus dieser Darstellung ist die Ausnehmung 12 deutlicher zu erkennen, welche aus einer ringförmigen Aussparung des Klappendichtringes 6 besteht. Die elastische Befestigung des in axialer Richtung beweglichen Klappendichtringes 6 auf der Klappenscheibe 3 wird dadurch er reicht, dass Führungsbolzen 10 fest in dem Klappendichtring 6 eingeschraubt sind und eingelegte, elastische Zwischenglieder 9 als federnde Elemente dienen.
In Fig.2 sind diese Elemente als besondere scheibenförmige Federungskörper dargestellt. An ihrer Stelle können auch anders ausgebildete federnde Körper zur Anwendung kommen; als solche kommen Gummipuffer in Betracht. Als Wider lager für die elastischen Zwischenglieder 9 und des Klappendichtringes 6 dient der Klemmring 7. Zwischen dem Ring 7 und dem Ring 6 ist Spiel vorhanden, damit sich 6 relativ zu 7 bewegen kann.
Ein ungewollter Durchtritt des Arbeitsmittels von einer Seite der Rohrleitung zur andern über den Raum 12 und die Bohrungen 13 und 14 wird an der Ringfläche a durch eine Dichtung 11a, an der Ringfläche b durch eine Dichtung 11b, an der Ringfläche c durch eine Dichtung 11e und an der Ringfläche d durch eine Dichtung 11d verhindert.
Bei normaler Vorwärtsbewegung des strö menden Mediums in Richtung des Pfeils P, wird während der Absperrung des Durchfluss- querschnittes durch die Klappenscheibe 3 mit- tels der Wirkung des Betriebsmittels auf den Klappendichtring 6 der letztere entgegen der Wirkung der Federkraft in axialer Richtung P,, auf den Gehäusesitzring 2 aufgepresst, wo durch eine absolute Dichtheit erreicht wird.
Die Klappenscheibe 3 nimmt in dieser Stel lung also als tragendes Element die Haupt last auf, während der Klappendichtring 6 als dichtendes Element nur mit der für die Erzielung der Dichtheit erforderlichen Kraft gegen den Gehäusesitzring 2 gepresst wird.
Bei umgekehrter Strömungsrichtung ge mäss dem Pfeil P, findet im Bereich der Schliessstellung durch die Bohrungen 13, 14, die in der Klappenscheibe 3 angeordnet sind, eine Druekbelastung des Klappendichtringes 6 im Raum 12 entgegengesetzt der jetzigen Strömungsrichtung statt. Dadurch wird der Klappendichtring 6 entgegen der Strömungs richtung P, auf den Gehäusesitzring 2 auf gepresst und eine absolute Dichtheit erreicht.
In beiden Schliessstellungen verhindern die Dichtungen 11c bis 11.d den Übergang des Arbeitsmittels von der jeweiligen Zuflussseite zur Abflussseite.
Die dargestellte Ausführung der Absperr klappe ist nicht nur für Flüssigkeiten, son dern auch für gasförmige Betriebsmittel ge eignet. Konstruktive Einzelheiten können von der in der Zeichnung dargestellten Bauart abweichen, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. So ist die Auswahl der für die einzelnen Teile verwendeten Baustoffe dem jeweiligen Anwendungsfall entsprechend zu wählen und für die Erfindung ohne Be deutung. Unwesentlich ist auch die Ausbil dung der elastisch federnden Körper 9. Des weiteren können die Schrauben 8 durch andere Bauelemente (Stiftschrauben) ersetzt werden, und es können auch die Gewindebolzen 10 in dem Klemmring 7 gelagert sein; bei niede ren Drücken kann auf die Gewindebolzen 1.0 auch ganz verzichtet werden.
In allen Fällen ist die durch die Aus- nehmung 12 gebildete Belastungsfläche des Klappendichtringes 6 grösser als die auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Bela- stungsfläche, welche durch die Stirnfläche des Klappensitzringes 4 gebildet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Absperrklappe für in Rohrleitungen strö mende Medien mit um eine feste Achse dreh bar gelagerter Klappenscheibe, deren in axialer Richtung bewegbarer Klappendichtring unter der Einwirkung von elastisch federnden Kör pern steht und in Schliessstellung unter Über windung der Federkraft in Strömungsrich tung des abgesperrten Mediums dichtend ge gen den Gehäusesitz gepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem einteiligen Ge häuse (1) mit nur einem Gehäusedichtring (2) für rückläufige Strömungsrichtung des abzusperrenden Mediums hinter dem Klappen diehtring (6) eine Ausnehmung (12) gebildet ist, die durch Bohrungen (13, 14)mit der rückwärtigen Zuströmseite des Klappendicht- ringes in offener Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Absperrklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (12) ringförmige Gestalt aufweist. 2. Absperrklappe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Ausnehmung (12) durch Aus sparungen im Klappendichtring (6) gebildet ist, während die Bohrungen (13, 14) in der Klappenscheibe (3) angeordnet sind. 3.Absperrklappe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der in axialer Richtung beweg bare Klappendichtring (6) auf der rückläu figen Zuströmseite des Mediums durch einen mit der Klappenscheibe fest verbundenen Klemmring (7) abgedeckt ist. 4. Absperrklappe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (7) mit seinem äussern Rand bis an den Klappensitzring (4) heran reicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332256X | 1953-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH332256D CH332256A (de) | 1953-08-24 | 1954-08-20 | Absperrklappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH332256A (de) |
-
1954
- 1954-08-20 CH CH332256D patent/CH332256A/de unknown
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