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DE2327320A1 - Mehrwegeventil - Google Patents

Mehrwegeventil

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Publication number
DE2327320A1
DE2327320A1 DE19732327320 DE2327320A DE2327320A1 DE 2327320 A1 DE2327320 A1 DE 2327320A1 DE 19732327320 DE19732327320 DE 19732327320 DE 2327320 A DE2327320 A DE 2327320A DE 2327320 A1 DE2327320 A1 DE 2327320A1
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DE
Germany
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way valve
valve according
sleeve
slide
plate
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Application number
DE19732327320
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English (en)
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DE2327320C3 (de
DE2327320B2 (de
Inventor
Gerhard Hihn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Original Assignee
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma filed Critical Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Priority to DE19732327320 priority Critical patent/DE2327320C3/de
Publication of DE2327320A1 publication Critical patent/DE2327320A1/de
Publication of DE2327320B2 publication Critical patent/DE2327320B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2327320C3 publication Critical patent/DE2327320C3/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0405Valve members; Fluid interconnections therefor for seat valves, i.e. poppet valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/044Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with movable valve members positioned between valve seats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/048Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with valve seats positioned between movable valve members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

?8.Mai 1973 D 4423 - real
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, Esslingen/ΪΓ
Mehrwegeventil
Die Jirfindung betrifft ein Mehrwegeventil mit einem mit einer zentralen Bohrung im Gehäuse axial verstellbaren Schieber als Verschlußglied, dem eine Steuermembran an jedem axialen Ende zugeordnet ist, welche die bewegliche "Jand eines mit der .oteuerleitung in Verbindung stehenden Steuerraumes an der der zentralen Bohrung abgewandten Seite der Membran bildet und auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagbar ist und der im Bereiöh seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung mit Hilfe von
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mit ihrem Aussenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen Bereich am Schieber befestigten, von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen vorgeschalteten Halterungsmembranen schwebend aufgehängt ist, die so ausgebildet sind, daß sie den Schieber in den beiden Endstellungen feststellen und sich aus der einen Endstellung in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen, wobei die zentrale Bohrung im Ventilgehäuse bei "n" vom Ventil zu steuernden Wegen "n-1" den Schieber in koaxialer Anordnung unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze besitzt, denen zugeordnet sind entweder "n-2" am Schieber angebrachte Dichtungsringe, von denen einer als Doppelsitzverschlußstück ausgebildet ist, oder aber "n-1" Dichtungsringe, wenn alle Dichtungsringe als Einfachsitzverschlußstück ausgebildet sind.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anordnung der hier in Frage stehenden Art zu schaffen, bei der die Schnappwirkung beim schnappenden Überstellen der Halterungsmembran von einer Endstellung in die andere jederzeit einwandfrei und mit der für eine sichere Funktion des Ventils erforderlichen Genauigkeit erreicht wird.
Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen Anordnung vorgesehen, daß jede Halterungsmembran zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich
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und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang einen zwischen zwei jeweils als elastisches Gelenk dienenden Schwächungszonen eingespannten ringförmigen Verstärkungstezeich besitzt und unter einer radialen Druckvorspannung steht. Hierbei können zeB. die beiden Schwächungszonen durch zwei konzentrische Ringnuten an jeder Seite der Membran gebildet werden, wobei jeweils zwei Ringnuten an einander gegenüberliegenden Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Halterungsmembranen aus Kunststoffmaterial mit elastischen bzw. gummiähnlichen -Eigenschaften, z.B. aus dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoff material bestehen, wobei vorzugsweise die Halterungsmembranen als rotationssymetrische Körper ausgebildet sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß die Schnappwirkung bei einfachem Aufbau immer, zu jedem Zeitpunkt, einwandfrei erzielt werden kann, selbst bei langer Laufdauer bzw. Lebenszeit, und daß das schnappende Überstellen des Schiebers mit der für eine sichere funktion des "Ventils erforderlichen Präzision sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht erzielt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
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Fig. 1 ein Mehrwegeventil gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in einem axialen Schnitt und
Fig. 2 eine Halterungsmembran des Mehrwegeventils nach Fig. 1 in nicht eingespanntem Zustand in einer Seitenansicht in einem axialen Schnitt.
Das erfindungsgemäße kehrwegeventil besitzt in der zentralen Bohrung 1 des Gehäuses 2 einen axial verstellbaren Schieber 3, der als Verschlußglied wirkt. Diesem Schieber ist einerseits an jedem axialen Ende eine Steuermembran 4, 5 zugeordnet, welche die bewegliche Wand eines mit der Steuerleitung 6 bzw. 7 io. Verbindung stehenden Steuerraums 8 bzw. 9 darstellt, der sich an der der zentralen Bohrung
I abgewandten Seite der Membran 4 bzw. 5 befindet und der auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagt werden kann. Der Schieber ist im Bereich seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung 1 mit Hilfe von Halterungsmembranen 1o, 11 schwebend aufgehängt, die mit ihrem Aussenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen Bereich am Schieber befestigt sind und die von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen 4,5 vorgeschaltet sind, derart, daß jede halterungsmembran 1o,
II die ihr jeweils zugeordnete Steuermembran in jeder Lage des Schiebers gegen dan Arbeitsdruck, der durch die Leitung
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12 ankommt, abschirmt. Diese Halterungsmembranen sind hierbei so ausgebildet, daß sie den Schieber in den beiden Endstellungen feststellen und sich aus der einen Endstellung in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen.. Spezielle'Gestaltung dieser Halterungsmembranen mit dem Zweck, eine besonders sichere und genaue Schnappbewegung zu erzielen, wird weiter unten noch näher beschrieben werden. Das Ventil nach Fig. 1 ist als Pünfwegeventil ausgebildet, die zentrale Bohrung im Ventilge-, häuse besitzt also "n" vom Ventil zu steuernde Wege. Dem Schieber sind vier Tellerventilsitze 13»14-, 15,16 zugeordnet, es sind also "n-1" dem Schieber in koaxialer Anordnung unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze vorgesehen. Der Schieber trägt demgegenüber drei Dichtungsringe 17,18,19, also "n-2" Dichtungsringe. Von diesen Dichtungsringen ist der Ring 18 als Doppelsitzverschlußstück ausgebildet. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen sein, daß "n-1" Dichtungsringe vorgesehen sind, wenn alle Dichtungsringe als Einfachsitzverschlußstücke ausgebildet sind.
In 3?ig-. 2 ist die Halterungsmembran 1o für sich allein in nicht eingespanntem Zustand dargestellt. Es ist zu erkennen, daß - wie die Erfindung vorsieht - jede Halterungsmembran zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich 2o
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und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang 21 einen. Verstärkungsbereich 22 besitzt, der zwischen zwei jeweils als elastisches Gelenk -bedienenden Schwächungszonen 23» 24 angeordnet ist Und ringförmige Gestalt hat, wie diese Schwächungszonen auch. Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Halterungsmembranen unter einer radialen Druck vor spannung stehen, die etwa in Richtung der Pfeile 25a, 25b wirkt. Diese radiale Vorspannung wird erreicht, indem der Aussendurchmesser "D" der Membran größer als der Innendurchmesser des Ventilgehäuses an der Einspannstelle, also größer als "D1" (Fig.1) ist. Hierüber wird weiter unten noch ausgeführt werden.
Die aus Kunststoff mit elastischen bzw. gummiähnlichen Eigenschaften, z.B. aus dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoffmaterial bestehenden Halterungsmembranen sind als rotationssymetrische Körper ausgebildet, innerhalb der Fertigungstoleranzen sind sie absolut symetrisch, was sich auf die Funktionsgenauigkeit bestens auswirkt. Die beiden Schwächungszonen 23, 24 werden durch zwei konzentrische Ringnuten 26a, 26b bzw. 27a, 27b gebildet, wobei jeweils zwei Ringnuten - die Ringnuten 26a und 26b und die Ringnuten 27a, 27b - an einander gegenüberliegenden Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen. Die Halterungsmembran besteht aus einer den Schieber über eine gewisse» axiales Länge umgebenden Hülse 28, die praktisch
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den zentralen. Teil der Membran bildet· und die die Gestalt eines mit dem Schieber koaxialen und an diesem festsitzenden Zylinders mit axialer Erstreckung hat und aus einem Teller oder einer Scheibe 29, welche die zentrale Verstärkung 22 und die beiden Gelenke oder Schwächungszonen 25, 24 enthält und sich von dem der Steuermembran zugewandten Ende der Hülse oder vom Bereich dieses Endes etwa in radialer Richtung nach aussen erstreckt und deren Aussenumfang am Gehäuse eingespannt ist. Bei der in der Zeichnung gezeigten speziellen Ausführungsform ist die Scheibe 29 (der Teller) der Halterungsmembran gegenüber der Hülse 28 in axialer Richtung gemäß Pfeil 30 gesehen aussermittig angeordnet, indem die Abstände der Längsmittelebene 3I der Scheibe bzw«, des Tellers zu beiden stirnseitigen Abschlußebenen, also die Abstände a bzw. b sich wie 1 bis 1,5 zu 5 bis 3,5 verhalten. Die gesamte axiale Länge der Hülse, also die Länge L, verhält sich zur Breite B der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 4 bis 5 zu 1 bis 1,5 vorzugsweise wie 4,5 zu 1,2, Der Durchmesser D der Scheibe bay. des Tellers verhält sich zum Aussendurchmesser d der Hülse etwa wie 2 bis 3 zu.1, vorzugsweise 10 zu 4. Die Hülse besitzt hierbei jeweils einen Teil, der den Dichtungsring 17 bzw. 19 darstellt, sodaß der Dichtungsring mit der HaI-terungsmembran bei der erfindungsgemäßen Anordnung, wie sie in JB1Ig. 1 und 2 gezeigt ist, einstückig verbunden ist.
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Die Ringnuten können einen rechteckigen Querschnitt haben, bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen ist der Boden der Singnuten leicht nach innen gewölbt, wobei zweckmäßigerweise die Ringnuten 26a, 26b bzw. 27a, 27b einen nach innen zu durch eine bogenförmige Kontur begrenzten Querschnitt besitzt, (vgl.Fig.2). Diese Ausführungsformen können evtl. vom Standpunkt der Fertigung aus besondere Bedeutung haben. Die Tiefe t jeder Ringnut verhält sich zur Breite B der Scheibe bzwx des Tellers wie 1 zu 3 bis 5 borzugsweise 1 zu 4, die Breite b1 {jeder Ringnut verhält sich zum Aussendurehmesser D der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 1 zu 2o. Bei den in der. Zeichnung dargestellten Ausführungsformen entspricht der Abstand c des Aussenrandes der äusseren Ringnut 26a bzw. 26b vom Aussenumfang der Scheibe bzw. des Tellers etwa der Breite dieser Ringnut, also der Breite b1, während der Abstand e zwischen den beiden Mittellinien der beiden Ringnuten sich zum Aussendurchmesser D der Scheibe bzw» des Tellers etwa wie 1 zu 2 bis 3, vorzugsweise wie 1 zu 2,5 verhält. Der Abstand f zwischen der Innenkante der inneren Ringnut 27a, 27b und der Aussenkante der äusseren Ringnut 26a, 26b entspricht etwa dem halben Aussenradius D/2 der Scheibe bzw. des Tellers, die Innenkante der inneren Ringnut ist etwa in der Umfangiläche der Hülse enthalten. Diese spezielle Ausbildung und Bemessung der Halterungsmembran hat größten Einfluß auf die Präzision der Schnappbewegung, dadurch wird
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erreicht, daß die Membran sich nur so viel durchwölben kann, daß einerseits das schnappende Überstellen aus der einen Endstellung in die andere üindstellung unter allen Umständen sichergestellt ist und andererseits die Lebensdauer auch bei öfterem Gebrauch, bei großer Schalthäufigkeit nicht in Frage gestellt ist.
Die zylindrische Innenbohrung 35 der Hülse, durch die der Schieber 3 hindurchgesteckt ist, hat einen Durchmesser d1, der sich zum Aussendurchmesser D der Scheibe bzw. des Tellers wie 1 zu 6 bis 7 verhält. Diese zylindrische Innenbohrung der Hülse besitzt ausserdem an der dem Dichtungsring abgewandten Seite eine etwa flachzylindrische Erweiterung 36, die zur Aufnahme eines Ringbundes 37 am Schieber dient und deren Radius r gegenüber demjenigen der Innenbohrung rl der Hülse um einen Betrag größer ist, der etwa der Breite der Ringnut entspricht. Die axiale Länge H der Erweiterung 36 entspricht etwa der Breite einer Ringnut. An ihrem den Dichtungsring darstellenden Stirnende besitzt die Hülse einen ringartigen Vorsprung 4o in Form einer Dichtungslippe, der eine axiale Länge besitzt, die sich zur Gesamtlänge der Hülse etwa wie 1 zu 7 "bis 9, vorzugsweise 1 zu 8 verhält, wobei diese ringartige Dichtungslippe gegenüber der Längsmittelachse der Hülse schräg, vorzugsweise unter einem Winkel von 15° zu dieser verläuft, derart, daß sie etwa
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den Mantel eines von der Hülse vorspringenden Kegelstumpfes bildet, der sich, in Richtung von der Hülse weg verjüngt. Diese Form der Dichtungslippe ist am besten aus S1Xg. 2 zu entnehmen. Im Gebrauch dient die Dichtungslippe 4o dazu, am Schieber ^fS eng anzuliegen, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, wobei sie infolge ihres schrägen Verlaufs an dem Umfang des Schiebers unter gewisser Vorspannung anliegt und somit eine besonders gute Abdichtung garantiert.
Wie bereits oben ausgeführt worden ist, sitzt die Halterungsmembran unter gewisser radialer Durckvprspannung im Gehäuse. Diese Vorspannung hat den Zweck, den Schnappeffekt zu unterstützen und zu verbessern, bzw. dazu beizutragen, daß die oben mehrfach erwähnten Ziele der vorliegenden Erfindung eindeutig erreicht werden. In nicht eingespanntem Zustand der Membran - etwa wie in Fig. 2 dargestellt - verläuft die Längsmittelebene der Scheibe bzw, des Tellers rechtwinklig zur Längsmittelachse der Hülse, die seitlichen Abschlußflächen der Scheibe bzw. des Tellers bilden mit dem Umfang der Hülse einen rechten Kinkel. In eingespanntem Zustand der Membran nimmt diese hingegen etwa die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, was wohl in erster Linie auf die Vorspannung, mit der die Membran in das Gehäuse eingesetzt ist und in diesem an den Einspannstelxen sitzt, zurückzuführen ist: Hier verläuft die
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Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers schräg zur Llngsmitte!achse der Hülse, u.zw. schräg nach aussen und zur Mitte des Schiebers hin gesehen, wobei sie mit dieser Längsmittelachse der Hülse in -Richtung zur Mitte des Gehäuses hin gesehen einen spitzen Winkel &. z.B. von 60 - 80 bildet. Diese Maßnahme dient zum Erreichen der Ziele, die sich die vorliegende Erfindung hinsichtlich der Verbesserung des Schnappeffektes gesteckt hat, sie trägt mit den anderen oben besprochenen Maßnahmen wesentlich dazu bei, daß die Aufgabe der Erfindung einwandfrei gelöst wird.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1.) Mehrwegeventil mit einem in einer zentralen Bohrung im Gehäuse axial verstellbaren Schieber als Verschlußglied, dem eine Steuermembran an jedem axialen -&nde zugeordnet ist, welche die bewegliche fand eines mit der Steuerleitung in Verbindung stehenden Steuerraumes an der der zentralen Bohrung abgewandten Seite der Membran bildet und auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagbar ist'und der im Bereich seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung mit Hilfe von mit ihrem Außenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen Bereich am Schieber befestigten, von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen vorgeschalteten Halterungsmembranen schwebend aufgehängt ist, die so ausgebildet sind, daß sie den Schieber in den beiden Endstellung feststellen und sich aus der einen Endstellung in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen, wobei die zentrale Bohrung im Ventilgehäuse bei "n" vom Ventil zu steuernden
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    Y/egen "n-1" den Schieber in koaxialer Anordnung unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze besitzt, denen zugeordnet sind entweder "n-2" am Schieber angebrachte Dichtungsringe, von denen einer als Doppelsitzverschlußstück ausgebildet ist, oder aber "n-1" Dichtungsringe, wenn alle Dichtungsringe als Einfachsitzverschlußstücke ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halterungsmembran zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang einen zwischen zwei jeweils als elastisches Gelenk dienenden Schwächungszonen eingespannten ringförmigen Verstärkungsbereich besitzt und unter einer radialen Druckvorspannung steht. ,
    2. Mehrwegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembran die ihr jeweils.zugeordnete Steuermembran in jeder Lage des Schiebers gegen den Arbeitsdruck abschirmt. '
    3. Mehrwegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwächungszonen durch zwei konzentrische Ringnuten an jeder Seite der Membran gebildet werden, wobei jeweils zwei Ringnuten an einander gegenüberliegenden Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen.
    4. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
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    bei dem im Gehäuse Ans chlüße für eine zentrale Zufuhrleitung, für mindestens eine Arbeitsleitung und mindestens eine dieser Arbeitsleitung zugeordnete Entlüftungsleitung vorgesehen sind, wobei der innerhalb des Gehäuses vorgesehenen Verbindung zwischen der Arbeitsleitung und der Entlüftungsleitung ein am Schieber angebrachter Dichtungsring zugeordnet ist, der die Verbindung in der einen Endstellung unterbricht und sie in der anderen Endstellung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring mit der Halterungsmembran einstückig verbunden ist.
    5. Mehrwegeventil nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembran aus einer den Schieber über eine gewisse axiale Länge umgebenden Hülse in Gestalt eines mit dem Schieber koaxialen und an diesem festsitzenden Zylinders mit axialer Erstreckung von dem ein Teil den Dichtungsring darstellt, und aus einem Teller oder einer Scheibe besteht, die sich von dem der Steuermembran zugewandten Ende der Hülse oder vom Bereich dieses Endes etwa in radialer Richtung nach aussen erstreckt und deren Außenumfang am Gehäuse eingespannt ist.
    6. Mehrwegeventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe bzw. der Teller der Halterungsmembran gegenüber der Hülse in axialer Hichtung gesehen aussermittig
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    angeordnet ist, z.B. indem die Abstände der Längsmittelebene der Scheibe bzw. des-Tellers zu den beiden stirnseitigen Abschlußebenen sich wie 1 bis 1,5 3 bis 3»5 verhalten.
    7· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte axiale Länge der Hülse sich zur Breite der Scheibe bzw. des Tellers verhält etwa wie 4 bis 5 · 1 bis 1,5j vorzugsweise wie 4,5 : 1,2.
    8. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 his 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Scheibe
    bzw. des Tellers sich zum Aussendurchmesser der Hülse etwa wie 2 bis 3:1, vorzugsweise 10 : A verhält.
    9« Mehrwegevantil nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten einen rechteckigen Querschnitt haben.
    1-0. "Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Hingnuten leicht nach innen gewölbt ist, wobei zweckmäßigerweise die Bingnuten einen nach innen zu durch eine bogenförmige Kontur begrenzten Querschnitt besitzt.
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    11. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe Jeder Ringnut sich zur Breite der Scheite bzw. des Tellers wie 1 : 3 bis 5» vorzugsweise 1 : 4 verhält.
    12. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite jeder Hingnut sich zum Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 1 : 20 verhält.
    13· Mehrwegeventil nach einem der -Ansprüche 3 "bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Aussenrandes der äusseren Ringnut vom Aussenumfang der Scheibe bzw. des Tellers etwa der Breite dieser Ringnut entspricht.
    14. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 13 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Mittellinien der beiden Ringnuten sich zum Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 1 : 2 bis 3» vorzugsweise wie 1 : 2,5 verhält.
    15· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Innenkante der inneren Ringnut und der Aussenkante der äusseren Ringnut etwa dem halben Aussenradius der. Scheibe bzw. des Tellers entspricht.
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    16. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 "bis- 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante der inneren Ringnut etwa in der Umfangsflache der Hülse enthalten ist.
    17· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Innenbohrung der Hülse, durch die der Schieber hindurchgesteckt ist, sich zum Äussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers wie 1 : 6 bis 7 verhält.
    18. Eehrwegeventil nach -Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Innenbohrung der Hülse vorzugsweise an der dem Dichtungsring abgewandten Seite eine z.B. etwa flachzylindrische Erweiterung besitzt, die zur Aufnahme eines .Ringbundes am Schieber dient und deren Radius gegenüber demjenigen der Innenbohrung der Hülse um einen Betrag größer ist, der etwa der Breite der Ringnut entspricht.
    19· iViehrwe ge ventil nach -Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Erweiterung etwa der Breite einer Ringnut entspricht.
    2o. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse an ihrem den Dichtungsring darstellenden Stirnende einen ringartigen Vorsprung in Form einer Dichtungslippe besitzt.
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    21. Mehrwegeventil nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die ringartige Dichtungslippe eine axiale Länge besitzt, die sich zur Gesamtlänge der Hülse etwa wie 1:7 bis 9» Vorzugsweise 1 : 8 verhält.
    22. Mehrwegeventil nach Anspruch 2o oder 21, dadurch gekennzeichnet,' daß die ringartige Dichtungslippe gegenüber der Längsmittelachse der Hülse schräg, z.B. unter einem Winkel von 15° zu dieser verläuft, derart, daß sie etwa den Mantel eines von der Hülse vorspringenden Kegelstumpfes bildet, der sich in. .Richtung von der Hülse weg verjüngt.
    23. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß in nicht eingespanntem Zustand der Membran die Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers rechtwinklig zur Längsmittelachse der Hülse verläuft.
    24. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 2J, dadurch gekennzeichnet, daß der Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers größer als der Innendurchmesser des Ventilgehäuses an der Einspannstelle ist, derart, daß in eingespanntem Zustand der Membran, die Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers mit der Längsmittelachse der Hülse in -dichtung zur Mitte des Gehäuses hin gesehen einen spitzen Winkel, z.B. von 60 - 80 bildet.
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    25. ^ehrwegeventil nach einem der Ansprüche Λ bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembranen aus Kunststoffmaterial mit elastischen bzw. gummiähnlichen ώ ig en schaft en, z.B.· aus dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoffmaterial bestehen.
    26. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembranen als rotationssymmetrische Körper ausgebildet sind.
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DE2327320B2 DE2327320B2 (de) 1978-10-05
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