DE2327320A1 - Mehrwegeventil - Google Patents
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Description
?8.Mai 1973 D 4423 - real
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, Esslingen/ΪΓ
Mehrwegeventil
Die Jirfindung betrifft ein Mehrwegeventil mit einem mit
einer zentralen Bohrung im Gehäuse axial verstellbaren Schieber als Verschlußglied, dem eine Steuermembran an
jedem axialen Ende zugeordnet ist, welche die bewegliche
"Jand eines mit der .oteuerleitung in Verbindung stehenden
Steuerraumes an der der zentralen Bohrung abgewandten Seite
der Membran bildet und auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagbar
ist und der im Bereiöh seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung mit Hilfe von
— 2 —
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mit ihrem Aussenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen
Bereich am Schieber befestigten, von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen vorgeschalteten
Halterungsmembranen schwebend aufgehängt ist, die so
ausgebildet sind, daß sie den Schieber in den beiden Endstellungen feststellen und sich aus der einen Endstellung
in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen, wobei die zentrale Bohrung im
Ventilgehäuse bei "n" vom Ventil zu steuernden Wegen "n-1"
den Schieber in koaxialer Anordnung unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze besitzt, denen zugeordnet
sind entweder "n-2" am Schieber angebrachte Dichtungsringe,
von denen einer als Doppelsitzverschlußstück ausgebildet ist, oder aber "n-1" Dichtungsringe, wenn alle Dichtungsringe
als Einfachsitzverschlußstück ausgebildet sind.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anordnung der hier in Frage stehenden Art zu schaffen, bei
der die Schnappwirkung beim schnappenden Überstellen der Halterungsmembran von einer Endstellung in die andere jederzeit
einwandfrei und mit der für eine sichere Funktion des Ventils erforderlichen Genauigkeit erreicht wird.
Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen Anordnung vorgesehen, daß jede Halterungsmembran
zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich
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und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang einen zwischen zwei jeweils als elastisches Gelenk dienenden
Schwächungszonen eingespannten ringförmigen Verstärkungstezeich
besitzt und unter einer radialen Druckvorspannung
steht. Hierbei können zeB. die beiden Schwächungszonen
durch zwei konzentrische Ringnuten an jeder Seite der Membran gebildet werden, wobei jeweils zwei Ringnuten
an einander gegenüberliegenden Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen. Besonders vorteilhaft ist es hierbei,
wenn die Halterungsmembranen aus Kunststoffmaterial mit
elastischen bzw. gummiähnlichen -Eigenschaften, z.B. aus
dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoff material bestehen, wobei vorzugsweise die Halterungsmembranen
als rotationssymetrische Körper ausgebildet sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß die
Schnappwirkung bei einfachem Aufbau immer, zu jedem Zeitpunkt, einwandfrei erzielt werden kann, selbst bei langer
Laufdauer bzw. Lebenszeit, und daß das schnappende Überstellen des Schiebers mit der für eine sichere funktion
des "Ventils erforderlichen Präzision sowohl in zeitlicher
als auch in räumlicher Hinsicht erzielt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
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Fig. 1 ein Mehrwegeventil gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in einem axialen Schnitt
und
Fig. 2 eine Halterungsmembran des Mehrwegeventils nach Fig. 1 in nicht eingespanntem Zustand
in einer Seitenansicht in einem axialen Schnitt.
Das erfindungsgemäße kehrwegeventil besitzt in der zentralen
Bohrung 1 des Gehäuses 2 einen axial verstellbaren Schieber 3, der als Verschlußglied wirkt. Diesem Schieber ist einerseits
an jedem axialen Ende eine Steuermembran 4, 5 zugeordnet, welche die bewegliche Wand eines mit der Steuerleitung
6 bzw. 7 io. Verbindung stehenden Steuerraums 8
bzw. 9 darstellt, der sich an der der zentralen Bohrung
I abgewandten Seite der Membran 4 bzw. 5 befindet und der
auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagt werden kann.
Der Schieber ist im Bereich seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung 1 mit Hilfe von
Halterungsmembranen 1o, 11 schwebend aufgehängt, die mit ihrem Aussenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen Bereich
am Schieber befestigt sind und die von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen 4,5
vorgeschaltet sind, derart, daß jede halterungsmembran 1o,
II die ihr jeweils zugeordnete Steuermembran in jeder Lage
des Schiebers gegen dan Arbeitsdruck, der durch die Leitung
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12 ankommt, abschirmt. Diese Halterungsmembranen sind
hierbei so ausgebildet, daß sie den Schieber in den beiden Endstellungen feststellen und sich aus der einen Endstellung
in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen.. Spezielle'Gestaltung dieser Halterungsmembranen
mit dem Zweck, eine besonders sichere und genaue Schnappbewegung zu erzielen, wird weiter unten noch näher
beschrieben werden. Das Ventil nach Fig. 1 ist als Pünfwegeventil
ausgebildet, die zentrale Bohrung im Ventilge-, häuse besitzt also "n" vom Ventil zu steuernde Wege.
Dem Schieber sind vier Tellerventilsitze 13»14-, 15,16 zugeordnet,
es sind also "n-1" dem Schieber in koaxialer Anordnung
unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze vorgesehen. Der Schieber trägt demgegenüber drei
Dichtungsringe 17,18,19, also "n-2" Dichtungsringe. Von
diesen Dichtungsringen ist der Ring 18 als Doppelsitzverschlußstück
ausgebildet. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen sein, daß "n-1" Dichtungsringe vorgesehen sind,
wenn alle Dichtungsringe als Einfachsitzverschlußstücke
ausgebildet sind.
In 3?ig-. 2 ist die Halterungsmembran 1o für sich allein in
nicht eingespanntem Zustand dargestellt. Es ist zu erkennen, daß - wie die Erfindung vorsieht - jede Halterungsmembran
zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich 2o
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und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang 21 einen. Verstärkungsbereich 22 besitzt, der zwischen zwei
jeweils als elastisches Gelenk -bedienenden Schwächungszonen 23» 24 angeordnet ist Und ringförmige Gestalt hat,
wie diese Schwächungszonen auch. Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Halterungsmembranen unter
einer radialen Druck vor spannung stehen, die etwa in Richtung der Pfeile 25a, 25b wirkt. Diese radiale Vorspannung
wird erreicht, indem der Aussendurchmesser "D" der Membran größer als der Innendurchmesser des Ventilgehäuses an der
Einspannstelle, also größer als "D1" (Fig.1) ist. Hierüber wird weiter unten noch ausgeführt werden.
Die aus Kunststoff mit elastischen bzw. gummiähnlichen
Eigenschaften, z.B. aus dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoffmaterial bestehenden Halterungsmembranen
sind als rotationssymetrische Körper ausgebildet, innerhalb der Fertigungstoleranzen sind sie absolut symetrisch,
was sich auf die Funktionsgenauigkeit bestens auswirkt. Die beiden Schwächungszonen 23, 24 werden durch zwei konzentrische
Ringnuten 26a, 26b bzw. 27a, 27b gebildet,
wobei jeweils zwei Ringnuten - die Ringnuten 26a und 26b und die Ringnuten 27a, 27b - an einander gegenüberliegenden
Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen. Die Halterungsmembran besteht aus einer den Schieber über eine
gewisse» axiales Länge umgebenden Hülse 28, die praktisch
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den zentralen. Teil der Membran bildet· und die die Gestalt
eines mit dem Schieber koaxialen und an diesem festsitzenden Zylinders mit axialer Erstreckung hat und aus einem
Teller oder einer Scheibe 29, welche die zentrale Verstärkung 22 und die beiden Gelenke oder Schwächungszonen
25, 24 enthält und sich von dem der Steuermembran zugewandten
Ende der Hülse oder vom Bereich dieses Endes etwa in radialer Richtung nach aussen erstreckt und deren Aussenumfang
am Gehäuse eingespannt ist. Bei der in der Zeichnung gezeigten speziellen Ausführungsform ist die Scheibe 29
(der Teller) der Halterungsmembran gegenüber der Hülse 28 in axialer Richtung gemäß Pfeil 30 gesehen aussermittig
angeordnet, indem die Abstände der Längsmittelebene 3I
der Scheibe bzw«, des Tellers zu beiden stirnseitigen Abschlußebenen,
also die Abstände a bzw. b sich wie 1 bis 1,5
zu 5 bis 3,5 verhalten. Die gesamte axiale Länge der Hülse,
also die Länge L, verhält sich zur Breite B der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 4 bis 5 zu 1 bis 1,5 vorzugsweise
wie 4,5 zu 1,2, Der Durchmesser D der Scheibe bay. des
Tellers verhält sich zum Aussendurchmesser d der Hülse
etwa wie 2 bis 3 zu.1, vorzugsweise 10 zu 4. Die Hülse
besitzt hierbei jeweils einen Teil, der den Dichtungsring
17 bzw. 19 darstellt, sodaß der Dichtungsring mit der HaI-terungsmembran
bei der erfindungsgemäßen Anordnung, wie sie in JB1Ig. 1 und 2 gezeigt ist, einstückig verbunden ist.
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Die Ringnuten können einen rechteckigen Querschnitt haben,
bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
ist der Boden der Singnuten leicht nach innen gewölbt, wobei zweckmäßigerweise die Ringnuten 26a, 26b bzw. 27a,
27b einen nach innen zu durch eine bogenförmige Kontur
begrenzten Querschnitt besitzt, (vgl.Fig.2). Diese Ausführungsformen
können evtl. vom Standpunkt der Fertigung aus besondere Bedeutung haben. Die Tiefe t jeder Ringnut
verhält sich zur Breite B der Scheibe bzwx des Tellers
wie 1 zu 3 bis 5 borzugsweise 1 zu 4, die Breite b1 {jeder
Ringnut verhält sich zum Aussendurehmesser D der Scheibe
bzw. des Tellers etwa wie 1 zu 2o. Bei den in der. Zeichnung dargestellten Ausführungsformen entspricht der Abstand c
des Aussenrandes der äusseren Ringnut 26a bzw. 26b vom Aussenumfang der Scheibe bzw. des Tellers etwa der Breite
dieser Ringnut, also der Breite b1, während der Abstand e zwischen den beiden Mittellinien der beiden Ringnuten
sich zum Aussendurchmesser D der Scheibe bzw» des Tellers etwa wie 1 zu 2 bis 3, vorzugsweise wie 1 zu 2,5 verhält.
Der Abstand f zwischen der Innenkante der inneren Ringnut 27a, 27b und der Aussenkante der äusseren Ringnut 26a, 26b
entspricht etwa dem halben Aussenradius D/2 der Scheibe bzw. des Tellers, die Innenkante der inneren Ringnut ist etwa
in der Umfangiläche der Hülse enthalten. Diese spezielle
Ausbildung und Bemessung der Halterungsmembran hat größten Einfluß auf die Präzision der Schnappbewegung, dadurch wird
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erreicht, daß die Membran sich nur so viel durchwölben kann, daß einerseits das schnappende Überstellen aus der einen
Endstellung in die andere üindstellung unter allen Umständen
sichergestellt ist und andererseits die Lebensdauer auch bei öfterem Gebrauch, bei großer Schalthäufigkeit nicht in
Frage gestellt ist.
Die zylindrische Innenbohrung 35 der Hülse, durch die der
Schieber 3 hindurchgesteckt ist, hat einen Durchmesser d1, der sich zum Aussendurchmesser D der Scheibe bzw. des
Tellers wie 1 zu 6 bis 7 verhält. Diese zylindrische Innenbohrung
der Hülse besitzt ausserdem an der dem Dichtungsring abgewandten Seite eine etwa flachzylindrische Erweiterung
36, die zur Aufnahme eines Ringbundes 37 am Schieber dient und deren Radius r gegenüber demjenigen der Innenbohrung rl
der Hülse um einen Betrag größer ist, der etwa der Breite der Ringnut entspricht. Die axiale Länge H der Erweiterung
36 entspricht etwa der Breite einer Ringnut. An ihrem den Dichtungsring darstellenden Stirnende besitzt die Hülse
einen ringartigen Vorsprung 4o in Form einer Dichtungslippe,
der eine axiale Länge besitzt, die sich zur Gesamtlänge der Hülse etwa wie 1 zu 7 "bis 9, vorzugsweise 1 zu 8 verhält,
wobei diese ringartige Dichtungslippe gegenüber der Längsmittelachse
der Hülse schräg, vorzugsweise unter einem Winkel von 15° zu dieser verläuft, derart, daß sie etwa
- 1o -
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den Mantel eines von der Hülse vorspringenden Kegelstumpfes
bildet, der sich, in Richtung von der Hülse weg verjüngt.
Diese Form der Dichtungslippe ist am besten aus S1Xg. 2 zu
entnehmen. Im Gebrauch dient die Dichtungslippe 4o dazu,
am Schieber ^fS eng anzuliegen, wie aus Fig. 1 zu erkennen
ist, wobei sie infolge ihres schrägen Verlaufs an dem Umfang des Schiebers unter gewisser Vorspannung anliegt
und somit eine besonders gute Abdichtung garantiert.
Wie bereits oben ausgeführt worden ist, sitzt die Halterungsmembran
unter gewisser radialer Durckvprspannung im
Gehäuse. Diese Vorspannung hat den Zweck, den Schnappeffekt zu unterstützen und zu verbessern, bzw. dazu beizutragen,
daß die oben mehrfach erwähnten Ziele der vorliegenden Erfindung eindeutig erreicht werden. In nicht eingespanntem
Zustand der Membran - etwa wie in Fig. 2 dargestellt - verläuft die Längsmittelebene der Scheibe bzw,
des Tellers rechtwinklig zur Längsmittelachse der Hülse, die seitlichen Abschlußflächen der Scheibe bzw. des Tellers
bilden mit dem Umfang der Hülse einen rechten Kinkel. In eingespanntem Zustand der Membran nimmt diese hingegen
etwa die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, was wohl in
erster Linie auf die Vorspannung, mit der die Membran in das Gehäuse eingesetzt ist und in diesem an den Einspannstelxen
sitzt, zurückzuführen ist: Hier verläuft die
- 11 -
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Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers schräg zur
Llngsmitte!achse der Hülse, u.zw. schräg nach aussen
und zur Mitte des Schiebers hin gesehen, wobei sie mit dieser Längsmittelachse der Hülse in -Richtung zur Mitte
des Gehäuses hin gesehen einen spitzen Winkel &. z.B.
von 60 - 80 bildet. Diese Maßnahme dient zum Erreichen
der Ziele, die sich die vorliegende Erfindung hinsichtlich der Verbesserung des Schnappeffektes gesteckt hat,
sie trägt mit den anderen oben besprochenen Maßnahmen wesentlich dazu bei, daß die Aufgabe der Erfindung einwandfrei
gelöst wird.
- 12 -
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Claims (1)
- Ansprüche1.) Mehrwegeventil mit einem in einer zentralen Bohrung im Gehäuse axial verstellbaren Schieber als Verschlußglied, dem eine Steuermembran an jedem axialen -&nde zugeordnet ist, welche die bewegliche fand eines mit der Steuerleitung in Verbindung stehenden Steuerraumes an der der zentralen Bohrung abgewandten Seite der Membran bildet und auf diese Weise vom Steuerdruck beaufschlagbar ist'und der im Bereich seiner beiden axialen Enden innerhalb der ihn enthaltenden Bohrung mit Hilfe von mit ihrem Außenumfang am Gehäuse und mit ihrem zentralen Bereich am Schieber befestigten, von der Mitte des Schiebers aus gesehen den jeweiligen Steuermembranen vorgeschalteten Halterungsmembranen schwebend aufgehängt ist, die so ausgebildet sind, daß sie den Schieber in den beiden Endstellung feststellen und sich aus der einen Endstellung in die andere Endstellung unter Einfluß des Steuerdruckes schnappend überstellen, wobei die zentrale Bohrung im Ventilgehäuse bei "n" vom Ventil zu steuernden- 13 -409851 /0084Y/egen "n-1" den Schieber in koaxialer Anordnung unter Freilassung eines Spiels umgebende Tellerventilsitze besitzt, denen zugeordnet sind entweder "n-2" am Schieber angebrachte Dichtungsringe, von denen einer als Doppelsitzverschlußstück ausgebildet ist, oder aber "n-1" Dichtungsringe, wenn alle Dichtungsringe als Einfachsitzverschlußstücke ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halterungsmembran zwischen dem am Schieber befestigten zentralen Bereich und dem am Ventilgehäuse eingespannten Aussenumfang einen zwischen zwei jeweils als elastisches Gelenk dienenden Schwächungszonen eingespannten ringförmigen Verstärkungsbereich besitzt und unter einer radialen Druckvorspannung steht. ,2. Mehrwegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembran die ihr jeweils.zugeordnete Steuermembran in jeder Lage des Schiebers gegen den Arbeitsdruck abschirmt. '3. Mehrwegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwächungszonen durch zwei konzentrische Ringnuten an jeder Seite der Membran gebildet werden, wobei jeweils zwei Ringnuten an einander gegenüberliegenden Seiten der Membran einander genau gegenüberliegen.4. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,- 14 -40 985 1/008 4bei dem im Gehäuse Ans chlüße für eine zentrale Zufuhrleitung, für mindestens eine Arbeitsleitung und mindestens eine dieser Arbeitsleitung zugeordnete Entlüftungsleitung vorgesehen sind, wobei der innerhalb des Gehäuses vorgesehenen Verbindung zwischen der Arbeitsleitung und der Entlüftungsleitung ein am Schieber angebrachter Dichtungsring zugeordnet ist, der die Verbindung in der einen Endstellung unterbricht und sie in der anderen Endstellung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring mit der Halterungsmembran einstückig verbunden ist.5. Mehrwegeventil nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembran aus einer den Schieber über eine gewisse axiale Länge umgebenden Hülse in Gestalt eines mit dem Schieber koaxialen und an diesem festsitzenden Zylinders mit axialer Erstreckung von dem ein Teil den Dichtungsring darstellt, und aus einem Teller oder einer Scheibe besteht, die sich von dem der Steuermembran zugewandten Ende der Hülse oder vom Bereich dieses Endes etwa in radialer Richtung nach aussen erstreckt und deren Außenumfang am Gehäuse eingespannt ist.6. Mehrwegeventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe bzw. der Teller der Halterungsmembran gegenüber der Hülse in axialer Hichtung gesehen aussermittig- 15 -409851/0084angeordnet ist, z.B. indem die Abstände der Längsmittelebene der Scheibe bzw. des-Tellers zu den beiden stirnseitigen Abschlußebenen sich wie 1 bis 1,5 '· 3 bis 3»5 verhalten.7· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte axiale Länge der Hülse sich zur Breite der Scheibe bzw. des Tellers verhält etwa wie 4 bis 5 · 1 bis 1,5j vorzugsweise wie 4,5 : 1,2.8. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 his 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Scheibebzw. des Tellers sich zum Aussendurchmesser der Hülse etwa wie 2 bis 3:1, vorzugsweise 10 : A verhält.9« Mehrwegevantil nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten einen rechteckigen Querschnitt haben.1-0. "Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Hingnuten leicht nach innen gewölbt ist, wobei zweckmäßigerweise die Bingnuten einen nach innen zu durch eine bogenförmige Kontur begrenzten Querschnitt besitzt.- 16 -409851/008411. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe Jeder Ringnut sich zur Breite der Scheite bzw. des Tellers wie 1 : 3 bis 5» vorzugsweise 1 : 4 verhält.12. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite jeder Hingnut sich zum Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 1 : 20 verhält.13· Mehrwegeventil nach einem der -Ansprüche 3 "bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Aussenrandes der äusseren Ringnut vom Aussenumfang der Scheibe bzw. des Tellers etwa der Breite dieser Ringnut entspricht.14. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 13 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Mittellinien der beiden Ringnuten sich zum Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers etwa wie 1 : 2 bis 3» vorzugsweise wie 1 : 2,5 verhält.15· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Innenkante der inneren Ringnut und der Aussenkante der äusseren Ringnut etwa dem halben Aussenradius der. Scheibe bzw. des Tellers entspricht.- 17 -409851/008 416. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 3 "bis- 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante der inneren Ringnut etwa in der Umfangsflache der Hülse enthalten ist.17· Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Innenbohrung der Hülse, durch die der Schieber hindurchgesteckt ist, sich zum Äussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers wie 1 : 6 bis 7 verhält.18. Eehrwegeventil nach -Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Innenbohrung der Hülse vorzugsweise an der dem Dichtungsring abgewandten Seite eine z.B. etwa flachzylindrische Erweiterung besitzt, die zur Aufnahme eines .Ringbundes am Schieber dient und deren Radius gegenüber demjenigen der Innenbohrung der Hülse um einen Betrag größer ist, der etwa der Breite der Ringnut entspricht.19· iViehrwe ge ventil nach -Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Erweiterung etwa der Breite einer Ringnut entspricht.2o. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse an ihrem den Dichtungsring darstellenden Stirnende einen ringartigen Vorsprung in Form einer Dichtungslippe besitzt.- 18 -403851/0084 .- /18 -21. Mehrwegeventil nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die ringartige Dichtungslippe eine axiale Länge besitzt, die sich zur Gesamtlänge der Hülse etwa wie 1:7 bis 9» Vorzugsweise 1 : 8 verhält.22. Mehrwegeventil nach Anspruch 2o oder 21, dadurch gekennzeichnet,' daß die ringartige Dichtungslippe gegenüber der Längsmittelachse der Hülse schräg, z.B. unter einem Winkel von 15° zu dieser verläuft, derart, daß sie etwa den Mantel eines von der Hülse vorspringenden Kegelstumpfes bildet, der sich in. .Richtung von der Hülse weg verjüngt.23. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß in nicht eingespanntem Zustand der Membran die Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers rechtwinklig zur Längsmittelachse der Hülse verläuft.24. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 2J, dadurch gekennzeichnet, daß der Aussendurchmesser der Scheibe bzw. des Tellers größer als der Innendurchmesser des Ventilgehäuses an der Einspannstelle ist, derart, daß in eingespanntem Zustand der Membran, die Längsmittelebene der Scheibe bzw. des Tellers mit der Längsmittelachse der Hülse in -dichtung zur Mitte des Gehäuses hin gesehen einen spitzen Winkel, z.B. von 60 - 80 bildet.- 19 -409851/008425. ^ehrwegeventil nach einem der Ansprüche Λ bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembranen aus Kunststoffmaterial mit elastischen bzw. gummiähnlichen ώ ig en schaft en, z.B.· aus dem unter dem Handelsnamen "Perbunan" bekannten Kunststoffmaterial bestehen.26. Mehrwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsmembranen als rotationssymmetrische Körper ausgebildet sind.40 9 851/O'Q.8-4
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| DE (1) | DE2327320C3 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2712062A1 (de) * | 1976-03-23 | 1977-10-06 | Lucifer Sa | Ventil |
| US4103711A (en) * | 1977-02-03 | 1978-08-01 | The Aro Corporation | Fluid logic flip-flop |
| FR2433664A1 (fr) * | 1978-07-27 | 1980-03-14 | Festo Maschf Stoll G | Servo-valve |
| EP2924327A1 (de) | 2014-03-28 | 2015-09-30 | FESTO AG & Co. KG | Mehrwegeventil |
| WO2016078677A1 (de) | 2014-11-20 | 2016-05-26 | Festo Ag & Co. Kg | Mehrwegeventil |
-
1973
- 1973-05-29 DE DE19732327320 patent/DE2327320C3/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2712062A1 (de) * | 1976-03-23 | 1977-10-06 | Lucifer Sa | Ventil |
| US4103711A (en) * | 1977-02-03 | 1978-08-01 | The Aro Corporation | Fluid logic flip-flop |
| FR2433664A1 (fr) * | 1978-07-27 | 1980-03-14 | Festo Maschf Stoll G | Servo-valve |
| EP2924327A1 (de) | 2014-03-28 | 2015-09-30 | FESTO AG & Co. KG | Mehrwegeventil |
| WO2016078677A1 (de) | 2014-11-20 | 2016-05-26 | Festo Ag & Co. Kg | Mehrwegeventil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2327320C3 (de) | 1979-05-23 |
| DE2327320B2 (de) | 1978-10-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |