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CH336116A - Einrichtung mit einem Hall-Element - Google Patents

Einrichtung mit einem Hall-Element

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Publication number
CH336116A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hall
electrodes
semiconductor body
lead
magnetic field
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr Kuhrt
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH336116A publication Critical patent/CH336116A/de

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  • Hall/Mr Elements (AREA)

Description


  Einrichtung mit einem     Hall-Element       Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  mit einem     Hall-Element,    das ausser einem Paar  Stromelektroden ein Paar quer zur Stromrichtung  angebrachte Hilfselektroden aufweist. An den Hilfs  elektroden entsteht im Falle eines durch das     Hall-          Element    fliessenden Stromes<B>J</B> und eines dasselbe mit  einer zur Ebene seiner Strombahnen senkrechten  Komponente B induzierenden Magnetfeldes die     so-          genannte        Hall-Spannung.    Diese ist proportional dem  Produkt<B>J.</B> B.

   Die Hilfselektroden werden zum Unter  schied von den Stromelektroden im folgenden als       Hall-Elektroden    bezeichnet. Der     Hall-Effekt    ist be  sonders gross bei Wismut und bei dem Halbleiter  Germanium. Dort ist er in den letzten Jahren Gegen  stand besonderer Untersuchungen gewesen. Durch ge  eignete Wahl der Dotierung konnten bei Germanium       Hall-Konstanten    erreicht werden, die noch etwa<B>105-</B>  mal grösser sind als bei Wismut. Es sind auch Vor  schläge bekanntgeworden, die     Hall-Spannung    zu  technischen Zwecken, insbesondere     Messzwecken,    zu  verwenden.

   Eine allgemeine technische Anwendung  scheiterte jedoch bisher an der Tatsache,     dass    die Aus  nutzung der     Hall-Spannung    an Germanium nur dann  möglich war, wenn eine Belastung des     Hall-Span-          nungskreises    vermieden wurde.  



  Bei der     Untersuchuno,    des     Hall-Effektes    von Ger  manium hat sich gezeigt,     dass    beim Vorliegen eines  zeitlich veränderlichen Magnetfeldes H unter Um  ständen eine störende
EMI0001.0020  
   proportionale Komponente  im     Hallkreis    auftreten kann. Es ist auch bereits eine  Anordnung bekannt, durch die die störende Kompo  nente vermieden werden kann. Dazu wird ein zwi  schen dem einen Pol einer zugehörigen Magnetfeld  anordnung und dem Widerstandskörper angebrachter  und mit dessen einer     Hall-Elektrode    verbundener be  sonderer Leiter verwendet, der in der Form eines fla-         chen    Streifens ausgebildet ist.

   Der Leiter ist an seinem  einen Ende drehbar gelagert, und durch genaue     Ein-          steRung    des Drehwinkels kann die störende Kompo  nente zu Null gemacht werden.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis,     dass    der  bei der bekannten Anordnung verwendete Aufwand  nicht erforderlich ist und     dass    mit wesentlich einfache  ren Mitteln ebenfalls ein von einer induktiven Kom  ponente freier     Hall-Kreis    geschaffen werden kann.  Gemäss der Erfindung sind die     Hall-Elektroden    in  der Mitte zweier Seitenflächen des Halbleiterkörpers  angeordnet.

   Ferner ist der eine der Zuleitungsdrähte  in Richtung auf den     Anschlusspunkt    der andern     Hall-          Elektrode    isoliert über dem Halbleiterkörper geführt  und dann mit dem zum andern     Anschlusspunkt   <B>füh-</B>  renden Zuleitungsdraht weitergeführt, das Ganze der  art<B>'</B>     dass    in dem mit den     Haff-Elektroden    verbun  denen Stromkreis durch einen zeitlich veränderlichen       Fluss    der Magnetfeldanordnung keine Spannung indu  ziert wird.

   Diesen Massnahmen liegt die Erkenntnis  zugrunde,     dass    das zeitlich veränderliche Magnetfeld  in der von den     Hall-Zuleitungen    und dem     Hall-Ele-          ment    gebildeten Leiterschleife dann eine Spannung  induziert, wenn die Zuleitungen entlang der Seiten  flächen des     Hall-Elernentes    geführt sind. Werden die  Zuleitungen in der oben beschriebenen Art verlegt, so  kann das Magnetfeld die Leiterschleife nicht mehr  wirksam durchsetzen und infolgedessen keine Induk  tionsspannungen erzeugen.  



  Gemäss der Erfindung werden für das     Hall-Ele-          ment    Halbleitermaterialien hoher Trägerbeweglich  keit<B>'</B> das heisst von<B>6000</B>     cm2/Volt    sec und mehr, ver  wendet. Hierzu gehören vor allem solche aus Ver  bindungen von einem der Elemente Aluminium, Gal  lium oder     Indium    aus der     III.    Gruppe, Untergruppe  <B><I>b,</I></B> mit einem der Elemente Phosphor, Arsen oder  Antimon aus der V. Gruppe, Untergruppe<B>b,</B> des      periodischen Systems der Elemente. Halbleiterverbin  dungen dieser Art sind in den Schweizer Patenten       Nrn.   <B>310622</B> und<B>318880</B> beschrieben und zeichnen  sich durch relativ grosse     Hall-Konstanten    aus.

   Der  besondere Vorteil gegenüber den bisher zur Ausnut  zung des     Hall-Effektes    verwendeten Materialien be  steht jedoch darin,     dass    Verbindungen aus den ge  nannten Stoffen die Schaffung so hoch belastungsfähi  ger     Hall-Stromkreise    ermöglichen,     dass    leistungsauf  nehmende     Messinstrumente    sowie andere Verbrau  cher, wie z. B. Relais, Magnetverstärker     usw.,    unmit  telbar betrieben werden können.

   Die so geschaffenen        Hall-Generatoren     stellen dadurch ein neues Bau  element der     Mess-,    Steuer- und Regeltechnik dar,  durch das in vielen Fällen Aufgaben in einfacherer  und vorteilhafterer Weise gelöst werden können, als  dies bisher mit andern Mitteln möglich war. Diese  Umstände erfordern es jedoch,     dass    die     Hall-Genera-          toren    möglichst einfach und billig  <B>.,</B> sind und ausser  dem störungsfrei arbeiten, damit nicht durch kompli  zierte Massnahmen und einen grossen Aufwand tech  nische Anwendungen von vornherein ausscheiden.

    Man kann zumindest den mittleren Teil des Halblei  terkörpers mit den zu den     Hall-Elektroden    führenden  Zuleitungsdrähten in einer Isoliermasse einbetten. Da  mit ist ein austauschbares     Hall-Element    geschaffen,  das im Gegensatz zu der bekannten Anordnung auch  in einem Erschütterungen ausgesetzten Betrieb ver  wendet werden kann.  



  Besonders vorteilhaft ist es, die     Hall-Elektroden     so auszubilden,     dass    sie sich über eine Teillänge der  Seitenflächen des Halbleiterkörpers erstrecken, die  klein ist gegenüber der ganzen Länge einer Seiten  fläche. Im Gegensatz zu     punktförmig    angreifenden       Hall-Elektroden    ermöglichen diese auch in solchen  Fällen einen nachträglichen     Abgleich,    in denen bei  der     Anbringung    sowie bei der     Herausführung    und  Verlegung der zu den     Hall-Elektroden    führenden Zu  leitungsdrähte, z. B. durch Fabrikationsfehler, noch  eine geringe induktive Restkomponente verbleiben  sollte.

   Der     Abgleich    wird dadurch ermöglicht,     dass    die  für den     Anschluss    der     Hall-Elektroden    bestimmten  Endteile des     Hall-Elementes    von vornherein mit einer  leitenden Metallschicht überzogen werden. Durch       gliches    Abtragen eines Teils des einen     bzw.     nachträg  des andern     Elektrodenbelages    kann die Grösse der für  die Induktion wirksamen Fläche leicht verändert und  auf ein Minimum abgeglichen werden. Danach wer  den die verbleibenden endgültigen Elektroden zweck  mässig mit einer isolierenden Schutzschicht versehen.

    An sich wäre natürlich auch ein     Abgleich    durch  nachträgliches Vergrössern der Fläche einer     Hall-          Elektrode    möglich.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung schematisch dargestellt. Die Figur zeigt,  einen aus einem beispielsweise     rechteckförmigen     Plättchen bestehenden Halbleiterkörper<B>1,</B> der im  Luftspalt einer durch einen Pfeil B angedeuteten, im  einzelnen jedoch nicht näher dargestellten Magnet  feldanordnung eingefügt zu denken ist. Der Halblei-         terkörper    hat zwei flächenförmig angreifende Strom  elektroden 2 und<B>3,</B> an die<B>je</B> ein seitlich um den  Halbleiterkörper<B>1</B> herumführender Zuleitungsdraht 4       bzw.   <B>5</B> angeschlossen ist. Durch diese fliesst der Strom  <B><I>J,</I></B> der aus einer nicht mit dargestellten, an sich be  liebigen Stromquelle stammt.

   Die zu den     Hall-Elek-          troden    führenden Zuleitungsdrähte sich mit<B>6</B>     bzw.   <B>7</B>  bezeichnet. Sie greifen hier punktförmig an, sind in  der Mitte des Halbleiterkörpers<B>1</B> an der vordern       bzw.    hintern Stirnseite angebracht, beispielsweise an  gelötet, und führen zu einem nicht mit dargestellten       Mess-,    Steuer-, Regel- oder dergleichen -gerät.

   Der  hintere Zuleitungsdraht<B>6</B> ist unmittelbar, jedoch iso  liert in Richtung auf den vordern Zuleitungsdraht<B>7</B>  aus dem Luftspalt der nicht mit dargestellten Magnet  feldanordnung heraus- und alsdann mit dem     vor-          dern        Zuleitun-sdraht    verdrillt weitergeführt. Um eine       Induktionswirkunc,    durch den     Fluss-        bzw.        Streufluss     der Magnetfeldanordnung zu verhindern, können die  beiden Zuleitungsdrähte anstatt verdrillt zu sein auch  in Richtung des Flusses     übereinanderliegend    angeord  net sein.

   Es wird bevorzugt,. den Zuleitungsdraht<B>6</B>  auf dem kürzesten Weg, das heisst unmittelbar auf  dem Halbleiterkörper<B>1</B> aufliegend, gegen die andere       Hall-Elektrode    zu führen. Dadurch wird eine beson  ders flache Bauform für eine Unterbringung in einem  engen Luftspalt, und zugleich eine feste Lage des  Zuleitungsdrahtes ermöglicht. Sind die Zuleitungs  drähte lackiert, so kann im allgemeinen auf eine be  sondere Isolation gegenüber dem Halbleiterkörper  verzichtet werden. In Sonderfällen dagegen, vor  allem wenn der Halbleiterkörper beweglich oder her  ausnehmbar im Luftspalt der Magnetfeldanordnung  angeordnet ist, kann eine     Isolationszwischenlage,    bei  spielsweise in Form einer dünnen Isolierfolie, verwen  det werden.

   Besonders vorteilhaft ist in allen Fällen  die Einbettung zumindest des mittleren Teils des  Halbleiterkörpers und der zu den     Hall-Elektroden     führenden     Anschlussleitungen    in eine isolierende  Masse, welche gleichzeitig auch den mechanischen  Halt der     Anschlussleitungen    und einen Schutz des im  <B>g</B>  allgemeinen gegen mechanische Beanspruchung emp  findlichen Halbleiterkörpers gewährleistet.  



  Die im vorstehenden für die Anordnung der     Hall-          Elektroden    beschriebenen Massnahmen zur Vermei  dung einer induktiven Komponente können auch für  die Stromelektroden, das heisst in     bezug    auf den  Steuerstromkreis des Halbleiterkörpers, angewendet  werden. Dies wird jedoch nur dann erforderlich sein,  wenn in dem an die Stromelektroden angeschlossenen  Stromkreis Steuerströme vorhanden sind, die sich  nicht ausreichend von den induzierten Fremdkompo  nenten unterscheiden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung mit einem Hall-Element, das aus einem Halbleitermaterial hoher Trägerbeweglichkeit besteht, welches dem Feld einer Magnetfeldanord nung ausgesetzt ist und ausser einem Paar Stromelek troden ein Paar Hall-Elektroden zur Abnahme der Hallspannung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hall-Elektroden in der Mitte zweier Seitenflächen des Halbleiterkörpers angeordnet sind und der eine der Zuleitungsdrähte in Richtung auf den Anschluss- punkt der andern Hall-Elektrode isoliert über dem Halbleiterkörper geführt ist und dann mit dem zum andern Anschlusspunkt führenden Zuleitungsdraht weitergeführt ist, das Ganze derart, dass in dem mit den Hall-Elektroden verbundenen Stromkreis durch einen zeitlich veränderlichen Fluss der Magnetfeld anordnung keine Spannung induziert wird.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der über den Halbleiterkörper ge führte Zuleitungsdraht mit seiner Isolation unmittel bar auf dessen Oberfläche aufliegt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu den Hall-Elektroden führen den Zuleitungsdrähte miteinander verdrillt sind. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Hall-Elektroden über eine Teillänge- der Seitenflächen des Halbleiterkörpers er strecken, die klein ist gegenüber der ganzen Länge einer Seitenfläche. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zumindest der mittlere Teil des Halbleiterkörpers mit den zu den Hall-Elektroden führenden Zuleitungsdrähten in einer Isoliermasse eingebettet ist. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliermasse aus einem Kunstharz besteht.
CH336116D 1954-07-01 1955-06-29 Einrichtung mit einem Hall-Element CH336116A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336116X 1954-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH336116A true CH336116A (de) 1959-02-15

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ID=6220012

Family Applications (1)

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CH336116D CH336116A (de) 1954-07-01 1955-06-29 Einrichtung mit einem Hall-Element

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CH (1) CH336116A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1292233B (de) * 1959-11-19 1969-04-10 Cosmocord Ltd Waltham Cross Magnetfeldabhaengiger Widerstand in Form einer Corbino-Scheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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