CH335438A - Einrichtung zum maschinellen Aufbringen von Umhüllungen auf Flaschenköpfe und -hälse - Google Patents
Einrichtung zum maschinellen Aufbringen von Umhüllungen auf Flaschenköpfe und -hälseInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C3/00—Labelling other than flat surfaces
- B65C3/06—Affixing labels to short rigid containers
- B65C3/20—Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
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Description
Einrichtung zum maschinellen Aufbringen von Umhüllungen auf Flaschenkopfe und-halse
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung' znm masehinellen Aufbringen von Umhüllun- auf auf Flaschenk¯pfe und -hÏlse, wobei die Flaschen im stehenden Zustand kontinuierlich bewegt werden.
Die Erfindung besteht darin, da¯ das Umh llungsmaterial von einer Roll, e lommt und mittels einer Zuf hrungsvorrichtung mit einer Absehneidevorriehtung sehräg zur Achse der Flaschen zugeführt wird, wobei das Umh llungsmaterial jeweils mit seiner var- (leril Eeke in den Bereich der Flaschenhälse tritt und die überstehenden vordern Ecken von einer Anlege-und Anstreifvorriehtung an die Flaschenhälse angedrückt und in einem weiteren Arbeitsgang die Umhüllungen um die Flaschenkopfe und-halse herumgelegt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin dune beispielsweise in zwei Ausführungs- formez.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Vorderansicht der Einrich tune.
Fig. 2 eine Ansieht von oben,
Fig. 3 die Absehneidevorriehtung im grö sseren Massstab,
Fig. 4 eine Darstellung der Anlege-und Anstreifvorrichtung von der Seite,
Fig. 5 einen Schnitt. durch die e Vorrichtung nach Fig. 4, Fig. 6 eine Darstellung einer zweiten Aus führungsform betreffend die Führung der Flaschen.
1 ist das Maschinengestell. Durch dieses lÏuft in einer Geraden das Förderband 2 hindurch. Auf dem Forderband 2 stehen die Flaschen 3.
4 ist eine seitlich angeordnete Rollenkette mit Rollen 5. Diese sichern den genauen Abstand der Flaschen 3 voneinander. Ferner ist gegen ber dieser Rollenkette 4, 5 eine elastische Wand 6 angeordnet, die feststeht.
Damit wird erreicht, dass die Flasehen sieh um ihre eigene Längsaehse drehen m ssen, sobald sie zwischen die Kette 4, 5 und die elastische Wandung 6 gelangen. Die elastische Wand 6 kann in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet sein. Auf diese Weise lϯt sich erreichen, dass die Flasehen mit einer ganz bestimmten Stellung der Umhül- lung weitertransportiert werden.
Ausserdem kann die Wand 6 quer zur LÏngsrichtung so federnd angeordnet sein, dass ein einstellbarer Anpressdruek gegen die vorbeilaufenden Flaschen erreicht werden kann. Beispielsweise besteht diese Wand aus Gummi.
ZunÏchst gehen die Flaschen an einem Leimspender 7 oder bei gummiertem Umhül- lungsmaterial an einem Benetzer vorbei. Hier wird der Flaschenhals in einer bestimmten H¯he mit Leim versehen, so dass die ankom menden Ecken der Umhiillungen ankleben können.
Das Umhüllungsmaterial 9 befindet sich auf einer Rolle 8, die vom TrÏger 10 getrage wird. 11 sind Transportrollen und 12 die Ab- schneidevorrichtung. Die Abschneidevorriehtung weist ein Messer 12a auf, das zwischen den Führungen 12b geführt wird. Es arbeitet mit einer Gegenschneide 12c zusammen, die auf der andern Seite des Umhüllungsmaterials 9 angeordnet ist. Die Abschneidevorrichtung 12 ist im Sinne der Pfeile 12d um die Achse 12e verschwenkbar.
Hierdureh kann der Winkelzwischen der Abschneide- vorriehtung 12 und der Zuf hrungsrichtung des Umhüllungsmaterials einstellbar gemacht werden, um den Winkel der Spitze des Um hüllungsmaterials zu ändern. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Teile 8 bis 12 in ihrer Schräglage gegenüber den Achsen der Flaschen 3 eingestellt werden können. Auf diese Weise hat man es in der Hand, die Umhüllungen 18 mehr oder weniger schräg einzuführen.
Gegen ber der Zuführungsstation für das Umhüllungsmaterial ist eine handförmige Anlege-und Anstreifvorrichtung 13 vorgesehen. Diese rotiert in der Pfeilrichtung A (Fig. 5) um eine vertikale Achse 19. Sobald die Umhüllung 18 in einer bestimmten Lage in den Bereich des Flaschenhalses getreten ist, wird sie durch die Anlege und Anstreif- vorrichtung 13 angedrüekt. Sobald dieser An driiekvorgang stattgefunden hat, schneidet die Abschneidevorriehtung 12 das Umhül- lungsmaterial von dem Band 9 ab.
Die Anlege-imd Anstreifvorrichtung besitzt wie eine Hand fünf Finger 21. Diese Finger 21 dienen dem Anlegen und Anstreifen. Sie stehen unter der Wirkung von Federn 23 und drüeken das Umhüllungsmaterial an den obern Flasehenteil an. Daraufhin gelangen die Flaschen mit dem angeklebten Umhül- lungsmaterial 18 in den Bereieh der eigentlichen Einhüllstation 14, die vorzugsweise als elastische Wand oder Bürste ausgebildet ist und die die vollständige Umhüllung des Flasehenlkopfes md-halses gemeinsam mit der elastischen Wand 6 herbeif hrt. An die Umh llungsstation 14 schlie¯t sich eine Glätt- station an, die beispielsweise ans einer rotierenden Bürste 15 besteht.
Der Antrieb dieser Bürste 15 erfolgt durch einen Motor 16 über Keilriemen 17.
Auf diese Weise werden die Umh llungen auf die Oberteile der Flasehen aufgebracht, festgeleimt und geglättet, ohne dass die Flasehen das Transportband 2 verlassen. Dieses bewegt sich in einer Geraden an den einzelnen Stationen vorbei. Es ist damit eine ausser ordentlieh hohe Leistung'der gesamten Vorrichtung gegeben.
Die Anlege-nnd Anstreifvorrichtung 13 ist zweeks Behandlung versehiedener Fla- sehengrossen so ausgebildet, dass sie auf ihrer Drehachse 19 in der Hohe verschiebbar ist.
Ausserdem sind die Finger 21 mit ihrer llal- terung 21a und den Federn 23 horizontal ver sehiebbar r und durch eine Schraube 22 feststellbar. Damit kann die Anlege-und An- streifvorrichtung den versehiedenen Fla schengrossen und-formen angepasst werden.
Schlie¯lich kann auch die Halterung 21a um die Befestigungsschraube 22 versehwenkt werden. Auf diese Weise kann die Anlege-und Anstreifvorrichtung auch benutzt werden. wenn Flaschen mit besonders geformtem Hals mit einer Umhüllung zu versehen sind.
Bei der Ausführung'nach Fig. 6 werden die Flasehen ebenfalls in stehendem Zustand mit einer Flaschenkopfumh llung versehen.
Es ist wiederum ein Band 2 vorgesehen für die Zuf hrung der Flaschen, welches sich am Ende der Umhüllungsvorriehtung fortsetzt.
In der Umhüllungsvorrichtung ist im vorlie- genden Ausführungsbeispiel eine um eine Achse 28 rotierende Mitnehmereinrichtung in Form eines Mitnehmerkranzes 29 vor gesehen. Der Mitnehmerkranz 29 besitzt am änssern Umfang die entsprechenden Auf nahmetaschen 30 f r die Flaschen 3. Damit die Flaschen ordnungsgemϯ in die Taschen 30 eingeführt werden, ist ein rotierender Zu- bringer 27 vorgesehen. Beim ¯bergang der Flasehen in die rotierende Mitnehmervorrichtung 29, 30 verlassen die Flaschen das Band 2. Durch die Mitnehmervorrichtung werden die Flaschen auf einem Teil eines Kreisbogens bewegt und danach wieder dem Band @ übergeben.
Auf diesem Wege gelangen die Flaschen zunÏchst an einer Leimvarrielitung 7 vorbei. Danach treten von oben die von der Rolle kommenden und abgeschnittenen Um hüllungszuschnitte 18 in den Bereich der Flaschenk¯pfe 3. Sie werden bis zum Vorbeigang an der zweiten Leimvorrichtung 7, die auch als blosse Anstreifvorriehtung ausge- bildet sein kann, durch Halteglieder 25, 26 zusätzlich mechanisch gehalten. Die Halteglieder 25 sitzen fest auf der Xlitnehmer- seheibe 29, während die Halteglieder 26 be weglich sind und in geeigneter Weise gesteuert werden, beispielsweise von einer nicht dargestellten Kurve.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 6 durch- laufen die Flaschen 3 eine halbe Kreisbahn.
Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, dass die Flaschen nahezu eine volle Kreisbahn durchlaufen und die Abgabe der Flasehen dann dicht neben der Aufgabestelle erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum maschinellen Aufbringen von Umh llungen auf Flaschenk¯pfe und -hälse, wobei die Flasehen im stehenden Zustand kontinuierlich bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Umhüllungsmaterial (9) von einer Rolle (8) kommt und mittels einer Zuführungsvorrichtung mit einer Ab sehneidevorriehtung (8, 10-12) schrÏ zur Achse der Flasehen (3) zugeführt wird, wobei das Umhüllungsmaterial jeweils mit seiner vordern Ecke in den Bereich der Flaschen- hÏlse tritt und die überstehenden vordern Ecken von einer Anlege-und Anstreifvor- riehtung (13)an die Flaschenhälse ange- drüekt und in einem weiteren Arbeitsgang die Umhüllungen um die Flasehenköpfe und -halse herumgelegt werden.UNTERANSPR¯CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlege-und Anstreifvorrichtung (13) gegenüber der Zu iührungsvorrichtung (8, 10-12) für das von einer Rolle kommende Umhüllwngsmaterial (9) angeordnet ist, wobei die jeweils an die vorbeigehenden Flaschenhälse (3) angedrück- ten Umhüllungen (18) von dem Materialband (9) abgetrennt werden.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera. nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlege-und Anstreifvorrichtung (13) handförmig ausgebildet ist und aus mehreren einzelnen abgefederten Fingern (21) besteht, die entgegen der Drehrichtung der Anlege-und Anstreifvorrichtung frei ausschwingen können.3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlege-und Anstreif- vorrichtung (13) in ihrer Höhenlage und die Finger (21) mit ihrer Halterung senkrecht dazu verstellbar sind.4. Einrichtung nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch Klemmorgane (25, 26), die das Umhüllungsmaterial nach dem Abschneiden desselben in der Stellung festhalten können, wo es mit einer Ecke in den Bereich des Flaschenhalses tritt, welche Klemmorgane zulassen, dass die Umh llungszuschnitte mit den Flaschen weiter- geführt werden, bis diese Schnitte in einer Anlege-und Anstreifvorriehtung (7) an den Flaschenhälsen festgemacht werden.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmhebel (25, 26) auf einer die Flaschen mitnehmenden F¯rdervorrichtung befestigt sind und die Zuschnitte so lange festhalten, bis die Fla schen mit den Zuschnitten in den Bereich der Anlege-und Anstreifvorriehtung gelangen.6. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlege-und Anstreifvorrichtung (13) gegenüber ihrer Rotationsachse (19) einstellbar ist.7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuf hrungs- und Absehneidevorrichtung (8, 10-12) für das von der Rolle kommende Umh llungsmaterial (9) in ihrer Neigung gegenüber den Flaschen- aehsen einst. ellbar ist.8. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 7, dadureh gekennzeichnet, da¯ die Zuf hrungsrichtung des von der Rolle 8) kommenden Umhül- lungsmaterials (9) und die Abschneidevor richtung (12) in ihrer Lage zueinander ge genseitig genseitig einstellbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335438X | 1954-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335438A true CH335438A (de) | 1958-12-31 |
Family
ID=6219282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335438D CH335438A (de) | 1954-12-27 | 1955-05-16 | Einrichtung zum maschinellen Aufbringen von Umhüllungen auf Flaschenköpfe und -hälse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335438A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243580B (de) * | 1960-12-03 | 1967-06-29 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung zum Beleimen von aufrechtstehend vorbewegten Werkstuecken |
-
1955
- 1955-05-16 CH CH335438D patent/CH335438A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243580B (de) * | 1960-12-03 | 1967-06-29 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung zum Beleimen von aufrechtstehend vorbewegten Werkstuecken |
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