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CH320566A - Gasventil - Google Patents

Gasventil

Info

Publication number
CH320566A
CH320566A CH320566DA CH320566A CH 320566 A CH320566 A CH 320566A CH 320566D A CH320566D A CH 320566DA CH 320566 A CH320566 A CH 320566A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
burner
gas
valve housing
transverse channel
bore
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schork Rudolf
Original Assignee
Junkers & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers & Co filed Critical Junkers & Co
Publication of CH320566A publication Critical patent/CH320566A/de

Links

Landscapes

  • Gas Burners (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


  Gasventil    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Sieher-          lieits-Gasventil    für Brenner, das von einem       Wärmefühler    über einen im Ventilgehäuse  geführten Stift     -esteuert        wird,    von dessen       Führungsbohrung    ein Querkanal abzweigt,  der das zwischen dem Stift und seiner Füh  rungsbohrung austretende     Leckgas    aufnimmt  und dem Mischrohr eines Brenners zuführt.  



  Bei     bekannten    Gasventilen der genannten  Art     mündet    das freie Ende des Querkanals  zum Ableiten des     Leekgases    in einem Abstand  von einer     Primärhiftansaugstelle    eines Bren  ners. Da das     Leekgas    verhältnismässig lang  sam aus dem Querkanal ausströmt, kann sieh  bei der bekannten Anordnung durch     Rück-          sehlagzünclting    vom Brenner das am Ende des       Querkanals    austretende Gas leicht entzünden.

    Die dann in der Nähe einer     Primärluftansaug-          öffnun-    eines Brenners brennende Flamme  bewirkt einerseits eine schädliche Verminde  rung der     Primärluftbeimisehung    zum Gas des  betreffenden Brenners, so dass eine unvoll  kommene Verbrennung stattfindet, und     ver-          ursaelit    anderseits durch Wärmeleitung eine  Erwärmung des     Ventilgehäuseabsehnittes    mit  dem vom Wärmefühler bewegten Steuerstift,  wodurch erhöhte Reibungskräfte am Steuer  stift auftreten können, die ein zuverlässiges  Arbeiten der Vorrichtung in Frage stellen.  



  Die angeführten Nachteile können besei  tigt werden, wenn bei einem     Sicherheits-Gas-          v        entil        der    eingangs     genannten    Art gemäss der    Erfindung der Querkanal an seinem dem       Brenner    abgekehrten     Ende    durch eine über  die     Leckgasansaugstelle    hinausgeführte Ver  längerung mit der Aussenluft verbunden ist  und dadurch gleichzeitig als     Frischluftansaug-          kanal    für den Brenner dient, so dass alle  Frischluft über die Austrittsstelle des Leck  gases zu dem Brenner strömt.  



  Durch die Massnahme nach der Erfindung  wird erreicht, dass für die     Frlsehluftmlfuhr     und die     Leekgasabsaugung    nur ein gemein  samer Kanal benötigt wird und insbesondere  auch bei Verwendung von     Reichgasen    wie  Propan, Butan oder dergleichen, welche       schwerer    als Luft sind, die     Absaugung    des       Leekgases        zwangläufig    gesichert ist, so dass  hierbei auch keine Betriebsstörungen auftre  ten können.  



  Die Erfindung ist. in der nachfolgenden  Beschreibung unter Bezugnahme auf drei in  der Zeichnung dargestellte Ausführungsbei  spiele näher erläutert. Es zeigen:       Fig.1    ein Gasventil nach der Erfindung  im Schnitt,       Fig.    2 einen Teilabschnitt der     Fig.1    in ge  änderter Ausführung und       Fig.    3 als drittes Ausführungsbeispiel eine  andere konstruktive Lösung des Gasventils im  Schnitt.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.1    ist das     Gas-          ventilgehäüse    1 mit einem Stutzen 2 zum An  schliessen an eine     Gaszulaufleitung    versehen.      Der     (lasdurchlass    vom Stutzen 2 zu der     Bren-          neranschlussbohrung    3 des Ventilgehäuses  wird von einem Ventil 4 beherrscht, das von  einer Feder 5 im Schliesssinne belastet ist und  mit einem verschiebbar im Ventilgehäuse ge  führten Stift 6 in Verbindung steht.

   Das aus  dem Ventilgehäuse herausragende Ende des  Stiftes 6 liegt an dem beweglichen Arm eines       Bimetallstreifens    7 an, welcher im Betriebs  zustand von der in     Fig.1        gestriehelt    angedeu  teten     Heizflamme        eines    Zündbrenners 8 be  heizt wird und dabei durch Verschieben des  Stiftes 6 das Gasventil 4 entgegen der Wir  l:ung der Feder 5 öffnet.  



  Das bei geöffnetem Gasventil entlang dem  Spalt zwischen dem Stift 6 und dessen Füh  rungsbohrung 9 hindurchleckende Gas gelangt  in einen erweiterten Abschnitt 10 einer Ab  schlussbuchse 11. Dieser Abschnitt 10 ist oben  mit der freien Luft und unten über Querboh  rungen 12 mit einem     Querkanal    in Form des  Rohres 13 verbunden, das zur Primärluft  ansaugöffnung des Zündbrenners 8 führt.  



  Das zur Düse des Brenners 8 strömende  Gas saugt nicht nur das durch die Führungs  bohrung 9 hindurchleckende Gas, sondern  auch über den erweiterten Abschnitt 10 Pri  märluft an. Der Zündbrenner 8 steht, wie in       Fig.1    gestrichelt angedeutet ist, mit der Gas  zuflussleitung vor dem Gasventil 4 in     Verbin-          diurg.    Die Lage des Brenners 8 bzw. sein Ab  stand vom     Bimetallstreifen    7 wird durch das  Rohr 13 gesichert.  



  Das Beispiel nach     Fig.    2 unterscheidet sich  von demjenigen nach     Fig.1    lediglich dadurch,  dass der erweiterte Abschnitt 10 oben geschlos  sen ist und durch radial angeordnete Quer  bohrungen 14 mit der Aussenluft in Verbin  dung steht. Hierdurch wird erreicht, dass bei  spielsweise herunterfallender     Oxydstaub,    der  von einem über dem Stift angeordneten       Wärmeaustauscher    herrührt, nicht in die Füh  rungsbohrung gelangen und     Störungen    ver  ursachen kann.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    3 sind die  grundsätzlich     mit    der     Fig.1    übereinstimmen  den Teile mit den gleichen Bezugszahlen ver  sehen. Die     Fig.3    zeigt ein zu einer Bauein-         heit    vereinigtes Gasventil. Hierbei ist die Ab  schlussbuchse mit einer der     Führungsbohrung     9 entsprechenden engen Bohrung versehen.

    Die     Führungsbohrung    des Stiftes 6 wird von  einem Querkanal in Form der     Gehäuseboh-          rung    15 durchkreuzt, deren eines Ende mit  einer     Luftansaugöffnung    des in das Gehäuse 1       eingesetzten    Brenners 8 und deren anderes  Ende mit der Aussenluft. in Verbindung steht.

    Durch diese Querbohrung 15 wird, ähnlich  wie bei     Fig.    1 und 2, sowohl die Primärluft  als auch das     Leckgas    in das Mischrohr des  Brenners 8     angesaugt.    Das mit der Aussenluft  in Verbindung stehende Ende der Querboh  rung 15 liegt in der Betriebslage des Ventil  gehäuses tiefer als die Führungsbohrung 9  des     Steuerstiftes    6, so     da.ss    die angesaugte  Primärluft über die     Leekgasansaugstelle    ge  führt wird und     ferner    keine Fremdkörper  in die Querbohrung hereinfallen können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Sicherheits-Gasventil für Brenner, das von einem Wärmefühler (7) über einen im Ven tilgehäuse (l.) geführten Stift. (6) gesteuert wird, von dessen Führungsbohrung (9) ein Querkanal abzweigt, der das zwischen dem Stift (6) und seiner Führungsbohrung (9) austretende Leckgas aufnimmt und dem Mischrohr eines Brenners (8) zuführt, da durch gekennzeichnet, dass der Querkanal an seinem dem Brenner (8)
    abgekehrten Ende durch eine über die Leckgasansaugstelle hin- ausgeführte Verlängerung mit der Aussenluft verbunden ist und dadurch gleichzeitig als Frischluftansaugkanal für den Brenner (8) dient, so dass alle Frischluft über die Aus trittsstelle des Leckgases zu dem Brenner strömt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Sicherheits-Gasventil nach Patentan- sprlieh, bei dem der mit dem Querkanal in Verbindung stehende Brenner (8) in das Ventilgehäuse (1) eingesetzt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querkanal aus einer Bohrung (15) des Ventilgehäuses (1) besteht, die von aussen über die Austrittsstelle des Leekgases in die Mischkammer des Brenners (8) führt.
    2. Sicherheits-Gasventil nach Unteran- sprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Aussenluft in Verbindung stehende Ende der Bohrung (15) in der Betriebslage des Ventilgehäuses (1) tiefer liegt als die Leekgasaustrittsstelle. 3.
    Sieherheits-Gasventil nach Patentan- sprueh, bei dem der mit dem Querkanal in Verbindung stehende Brenner (8) im Abstand vom Ventilgehäuse (1) angeordnet ist, da durch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (1) und das Mischrohr des Brenners (8) durch ein den Querkanal bildendes Rohr (13) miteinander verbunden sind, das gleichzeitig die Lage des Brenners (8) sichert.
CH320566D 1953-07-23 1954-06-16 Gasventil CH320566A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320566X 1953-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH320566A true CH320566A (de) 1957-03-31

Family

ID=6155972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320566D CH320566A (de) 1953-07-23 1954-06-16 Gasventil

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH320566A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069093B (de) * 1959-11-19 Junkers &. Co. G.m.b.H., Wernau/ Neckar Zündsicherung für gasbeheizte Geräte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069093B (de) * 1959-11-19 Junkers &. Co. G.m.b.H., Wernau/ Neckar Zündsicherung für gasbeheizte Geräte

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