DE810301C - Decke aus Fertigbauteilen - Google Patents
Decke aus FertigbauteilenInfo
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Classifications
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- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/04—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
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Description
- Decke aus Fertigbauteilen Es ist bekannt, bei der Herstellung von Decken in Bauwerken als Fertigbauteile hergestellte Betonbalken zu verwenden. Insbesondere bei der Herstellung von Hohlsteindecken wird hiervon Gebrauch gemacht. Es sind ferner Bauplatten bekannt, die aus Holzzement bestehen und die wegen ihrer guten Isoliereigenschaften gegen Schall- und Wärmedurchgang in vielerlei Weise benutzt werden. Es ist auch bekannt, Holzzementdielen als Auflage auf einem Fußboden zu verwenden. Die Erfindung besteht in der Vereinigung von Fertigbetonbalken und auf diese aufgelegten, als Tragbelag verwendeten Holzzementdielen. Als tragender Belag ohne sich auf die ganze Fläche erstreckende Unterlage sind Holzzementdielen noch nicht verwendet worden. In der Kombination mit Fertigbetonbalken ergeben sie eine leicht und billig herstellbare, gegen Schall- und Wärmedurchgang gut isolierende Decke; Überbeton fällt weg. Es hat sich gezeigt, daß die bisher bestehenden Bedenken gegen die Verwendung von Holzzementdielen als Tragbelag ein unbegründetes Vorurteil darstellten. Für einen normalen Balkenabstand lassen sich genügend biegefeste Holzzementdielen von erträglicher Dicke herstellen; Versuche haben ergeben, daß die hierfür erforderliche Menge an Bindemitteln unter der Grenze liegt, von der ab die Isoliereigenschaften der Holzzementdielen nicht mehr wirksam wären. Ähnlich den bisher bekannten Holzzementdielen sind auch die hier verwendeten mit Holzstäben armiert, die bei der Herstellung der Dielen in die Holzzementmasse eingebettet werden. Die Fertigbetonbalken sind als Druckbetonbalken zweckmäßig an ihrem Kopf verbreitert und verstärkt. Hierdurch wird die Möglichkeit, die Holzzementdielen oder sonstigen Holzböden, letztere unmittelbar oder auf Rippenplatten, aufzulegen und zu befestigen, wesentlich verbessert. Die Holzzementdielen werden vorzugsweise nicht auf die Betonbalken genagelt, sondern mit ihnen in schwalbenschwanzförmigem Verbund und mittels konischer Nut in den Betonbalken durch Ausgießen mit feiner Holzbetonmasse zu einer homogenen isolierenden Bodenplatte verbunden.
- Die erfindungsgemäß ausgebildete Decke eignet sich besonders für den allgemeinen Wohnhausbau.
- Bei einer Ausführungsform für besondere Belastungen oder in ungünstiger Höhenlage werden Doppelbalken verwendet, die aus zwei fertigen Teilbalken zusammengesetzt sind und an der Baustelle miteinander fest verbunden werden. Die einzelnen Teile der Doppelbalken bleiben dabei so leicht, daß sie an der Baustelle ohne Schwierigkeit gehandhabt werden können. In Verbineung miteinander weisen sie die Vorteile eines größeren und entsprechend schwereren Tragbalkens auf, sind also zur Überbrückung größerer Spannweiten und zum Tragen schwerer Lasten geeignet.
- Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
- Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele. Fig. i ist ein Teilschnitt durch ein Ausführungsbeispiel mit Einfachbalken; Fig.2 ist die zugehörige Draufsicht, teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist ein Teilschnitt durch eine Ausführungsform mit Doppelbalken in vergrößertem Maßstabe. Bei dem Beispiel nach Fig. i und 2 sind die Betonbalken i fabrikmäßig hergestellte Fertigteile. Sie haben im wesentlichen (-Querschnitt, jedoch ist ihr Kopf 2 verbreitert und verstärkt. Die Moniereisenarmierung der Betonbalken besteht aus einem Längseisen 3 im Fuß und zwei Längseisen 4 'und 5 im Kopf. Um die Längseisen sind schleifenförmige Bügel 6 herumgeschlungen, die durch den Steg des Balkens hindurchgehen und nach dem Kopf hin auseinandergespreizt sind. Im Kopf der Deckenbalken ist eine mittlere Längsnut 7 angebracht, die bei dem gezeichneten Beispiel nach unten schwach keilförmig erweitert ist, also schwalbenschwanzförmigen Querschnitt hat. Auf die Köpfe 2 der Balken i sind Holzzementdielen 8 aufgelegt, und zwar so, daß sie die Nuten 7 in den Köpfen der Balken freilassen. Die Dielen 8 sind mit in sie einbetonierten Holzstäben 9 armiert. Zweckmäßig sind die Armierungsstäbe profiliert oder wellenförmig, um eine besonders sichere Verbindung mit der Holzzementmasse zu gewährleisten. An ihren Stirnseiten weisen die Holzzementdielen 8 Ausschnitte io auf (Fig. 2), die bei dem gezeichneten Beispiel schwalbenschwanzförmig nach innen erweitert sind. Die zwischen den Bodendielen 8 gebildete Stoßfuge wird nach dem Auflegen der Dielen mit Holzzementmasse ausgefüllt. Zwecks sicherer Verankerung der Dielen auf den Balken können in die Nut 7 in Abständen Drahtspiralen 21 einbetoniert werden, zweckmäßig so, daß sie die Betonbalken nicht berühren und nicht an die Außenfläche reichen, um eine Schallübertragung durch die Drahtspiralen 21 zu vermeiden. Es ist auch möglich, die Dielen 8 auf die mit Holzzementmasse 7 ausgefüllte Nut aufzunageln. Die Nägel begünstigen aber eine unerwünschte Schallübertragung.
- Auf die Holzzementdielen ist ein Steinholzestrichii aufgestrichen. Auf der Unterseite der Decken sind die Abstände zwischen den Deckenträgern durch auf deren Flansche aufgelegte leichte Bauplatten 12 beliebiger Art verschlossen. Durch Zementraupen 13 ist die Lage der Platten 12 gesichert. Der Raum zwischen den Platten 12 und den Holzzementdielen 8 kann ganz oder teilweise mit isolierenden Stoffen ausgefüllt sein. Bei dem gezeichneten Beispiel ist eine den Deckenraum etwa bis zur halben Höhe ausfüllende Füllung 14 aus Schlacken, Steinwolle oder Bims gewählt. Eine solche Füllung kann jedoch auch wegbleiben.
- Bei dem Beispiel nach Fig. 3 ist der Deckenbalken aus zwei in Längsrichtung symmetrisch aneinandergesetzten Teilbalken 15 und 16 zusammengesetzt, derart, daß der sich ergebende Doppelbalken einen ähnlichen Gesamtquerschnitt aufweist wie die vorher beschriebenen Balken i. Der Doppelbalken ist also an seinem Kopf ebenfalls verbreitert und verstärkt und hat als Ganzes im wesentlichen I -förmigen Querschnitt. Im Fuß jedes Teilbalkens ist ein Längseisen 17 und im Kopf des Teilbalkens ebenfalls je ein Längseisen 18 angebracht. Die Längseisen 17 in der auf Zug beanspruchten Fußzone haben entsprechend größeren Querschnitt als die Längseisen 18 in der auf Druck beanspruchten, im Querschnitt verstärkten Kopfzone. Die Längseisen 17 und 18 jedes Teilbalkens sind durch Bügel ig miteinander verbunden, die durch den Steg des Teilbalkens hindurchgehen und an ihrem oberen Ende abgebogen, also dem Querschnitt des Teilbalkenkopfes angepaßt sind. Zwischen den aneinandergesetzten Teilbalken ist im Kopf des Doppelbalkens eine der Nut 7 entsprechende Nut 20 gebildet, in die Drahtspiralen 21 einbetoniert sind, die in die mit Holzzement ausgegossene Stoßfuge zwischen den auf die Teilbalken aufgelegten Holzzementdielen 8 hineinragen. Durch quer durch die .Teilbalken hindurchgehende Aussparungen 22 ist ein hakenförmiger Teil 23 hindurchgesteckt, der an seinem anderen Ende eine Durchbrechung 24 aufweist, durch die ein Keil 25 hindurchgeschlagen ist. Auf diese Weise sind die Teilbalken 15 und 16 gegeneinandergezogen. Verschlüsse der beschriebenen Art sind längs des ganzen Balkens mehrfach angebracht. Zwischen je zwei Armierungsbügeln können die Teilbalken auf der Innenseite ihrer einander zugewendeten Flächen Aussparungen 26 und 27 aufweisen, die bei aneinandergesetzten Teilbalken Hohlräume im Steg des Doppelbalkens bilden. Die Balken werden durch diese Hohlräume leichter, ohne, da die Hohlräume im Steg liegen, an Festigkeit wesentlich einzubüßen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Decke aus Fertigbauteilen, gekennzeichnet durch die Vereinigung von Fertigbetonbalken und von auf diese aufgelegten, als Tragbelag verwendeten Holzzementdielen.
- 2. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigbetonbalken an ihrem Kopf verbreitert und verstärkt sind (Druckbetonbalken).
- 3. Decke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigbetonbalken in der Auflagefläche an ihrem Kopf eine vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Nut besitzen.
- 4. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzzementdielen mit z. B. wellenförmigen Holzstäben armiert sind.
- 5. Decke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzzementdielen an den Stoßstellen vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Aussparungen aufweisen und mit einem Abstand gegeneinandergesetzt sind und der Zwischenraum an der Stoßstelle über der Kopfnut des Balkens mit Holzzement ausgegossen ist.
- 6. Decke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kopfnut des Deckenbalkens Drahtspiralen eingesetzt sind, die in die Vergußmasse an der Stoßstelle zwischen den Holzzementdielen hineinragen, ohne den Betonbalken zu berühren und ohne an die Außenfläche zu gelangen. Decke nach Anspruch i, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigbetonbalken aus zwei längs einer vertikalen Mittelebene aneinandergesetzten und durch mechanische Mittel fest miteinander verbundenen Teilbalken zusammengesetzt sind (Doppelbalken). B. Decke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel für die Teilbalken Durchstecker mit Keil o. dgl. verwendet sind. g. Decke nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbalken an ihren Köpfen derart profiliert sind, daß sie aneinandergesetzt in dem Kopf des Doppelbalkens eine vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Nut bilden.
Priority Applications (1)
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| DE810301C true DE810301C (de) | 1951-08-09 |
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE810301C (de) |
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1948
- 1948-10-10 DE DEP17665A patent/DE810301C/de not_active Expired
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