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CH311765A - Streckwerk für Spinnereimaschinen. - Google Patents

Streckwerk für Spinnereimaschinen.

Info

Publication number
CH311765A
CH311765A CH311765DA CH311765A CH 311765 A CH311765 A CH 311765A CH 311765D A CH311765D A CH 311765DA CH 311765 A CH311765 A CH 311765A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
rollers
drafting system
dependent
drafting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Schiess
Original Assignee
Schiess Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schiess Ag filed Critical Schiess Ag
Publication of CH311765A publication Critical patent/CH311765A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Streckwerk für Spinnereimaschinen.    Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für  Spinnereimaschinen, z. B. für Vor- und Fein  spinnmaschinen, welches sich auszeichnet  durch zwei den Faserstrang zwischen sich  festklemmende Streckwalzen, von welchen  mindestens eine durch mindestens eine Stütz  walze grösseren Durchmessers abgestützt ist.  



  Bei Durchzugsstreckwerken wird das  Fasergut zwischen den Einzugs- und Liefer  zylindern von in Richtung des Garnlaufes be  wegten umlaufenden Führungs- und Rück  halteorganen erfasst und aus diesen vom     vor-          (lern    Lieferzylinder herausgezogen. Durch die  genannten Organe soll die zufällige Bewe  gung der Fasern, besonders der weder vom  Einzugs- noch vom Lieferzylinder erfassten,  möglichst eingeschränkt werden, weil durch  solche     Bewegungen    die Gleichmässigkeit des  Faserguutes beim Verziehen beeinträchtigt  wird. Als Durchzugsorgane kennt man bei  spielsweise Nadelstabstrecken, Nadelwalzen,  Unterriemchen mit daraufgelegten Bela  stungswalzen oder Doppelriemchen.  



  Bei allen diesen Durchzugsstreckwerken  ist es     erwünscht,    vor allem den Abstand zwi  schen dem letzten     Führungsorgan    im Ver  zugsfeld und dem vordern Lieferzylinder  möglichst klein zu halten, um auch die kur  zen Fasern unter Kontrolle zu halten und sie  am  Schwimmen  zu hindern.  



  Die Verkürzung des Durchzugsabstandes  hängt aber geometrisch von den     Begrenzungs-          fläehen    der beteiligten Organe ab, so dass ihr  mit Rücksicht auf die konstruktiven Notwien    digkeiten, die insbesondere durch die stati  schen und     dynamischen    Beanspruchungen  der Organe gegeben sind, Grenzen gesetzt  sind. Man hat zwar durch verschiedene kon  struktive Kunstgriffe versucht, diese Grenzen  zu umgehen, doch nur mit geringem Erfolg.  



  Bei den auf der     Zeichnung        dargestellten     Ausführungsbeispielen der Erfindung ist nun  dieser Abstand zwischen den Streckwerks  organen auf ein Mindestmass herabgesetzt,  um auf diese Weise die Gleichmässigkeit des  Garnes wesentlich zu erhöhen.  



  Bei gewissen der genannten Ausführungs  formen sind mehr als zwei insbesondere     unge-          radzahlige    Walzen     abnehmenden    Durchmes  sers     vorzugsweise    in einer Ebene hinterein  ander angeordnet und von einem     endlosen     Laufbande derart     umschlungen,    dass nur die  Walzen grössten und kleinsten Durchmessers  von. dem Laufbande     berührt    werden.

   Die     Füh-          rimgs-    und Stützwalzen können dabei in ge  meinsamen Lagerteilen gelagert sein.     Zwi-          schenlagerteile        können    mittels rohrförmiger  Walzenteile im Abstand von den Seitenlager  teilen gehalten werden. Die Lagerteile können  durch     Leisten    oder dergleichen     starr    mitein  ander verbunden sein.  



  Walzengruppen der genannten Beispiele  können wahlweise als Einzugs-.,     Liefer-,        Füh-          rungs-        und/oder    Druckorgane in den Streck  werken verwendet werden, wobei es möglich  ist, mindestens zwei Walzenaggregate in  beiden gemeinsamen Lagerteilen     zu    lagern.      Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des erfindungsgemässen Streck  werkes einer bekannten Streckwerksanord  nung gegenübergestellt.  



  Fig. 1 zeigt beispielsweise ein Zweiriem  ehenstreckwerk bekannter Bauart in schemati  scher Seitenansicht.  



  Eig. 2 bis 13 veranschaulichen demgegen  über einige Ausführungsbeiele der Erfin    dung.  



  Fig. 2 zeigt ebenfalls eine schematische  Seitenansicht.  



  Fig. 2a ist ein Längsschnitt zu Fig. 2.  Feg. 3 ist eine bevorzugte Ausführungs  form der Erfindung im Längsschnitt, und  Fig. 4 ist ein Querschnitt zu Fig. 3.  



  Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansieht einer  abgeänderten Ausführungsform der Erfin  dung, und  Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungs  form, ebenfalls in schaubildlicher Darstel  lung.  



  Fig, 7 veranschaulicht ein Beispiel in Vor  deransicht bei Lagerung einer Walzengruppe  in der Maschine, während  Fig. 8 eine Vorderansicht einer Walzen  gruppe als selbständige Einheit wiedergibt.  Fig. 9 zeigt in Seitenansicht die vordern       Lieferzylinder    eines Streckwerkes.  



  Fig. 10 zeigt in Seitenansicht den vordern  Druekzylinder eines Streekwerkes.  



  Fig. 11 ist die Seitenansicht einer andern  Ausführungsform der in Fig. 10 gezeigten  Anordnung.  



  Fig. 12 zeigt die Seitenansicht eines  Streckwerkes, bei dem sowohl die     Ausspinn-          als    auch die Durchzugsorgane Stützwalzen  aufweisen.  



  Fig. 13 ist die schematische Seitenansicht  einer Sonderform der Anordnung nach  Fig. 12.  



  Gleiche Bezugszeiehen bezeichnen auf den  Abbildungen gleiche Teile.  



  Fig. 1 verdeutlicht ein bekanntes     Zweiriem-          chen-Streekwerk    (Casablanca-Streekwerk). Es  ist erwünscht, den Abstand a zwischen der  Durehzugslinie A , in welcher der Faserstrang  F das Durchzugsorgan, hier die Riemchen R1    und R2, verlässt, und der Klemmlinie B des  vordern Ausspinnzylinderpaares Z1 und Z2 so  kurz wie möglich zu halten, denn je kürzer a  ist, um so besser sind die Fasern, auch die  kurzen, geführt, um so geringer ist der Anteil  an  schwimmenden  Fasern.  



  Die Möglichkeit, die Durchzugsorgane R1  und R2 dem Vorderzylinderpaar Z1 und Z2  zu nähern, das heisst den Durchzugsabstand a  zu verkürzen, hängt ersichtlich geometriseh  von den Begrenzungsflächen der beteiligten  Körper, das heisst praktisch von den vier be  nachbarten Krümmungsradien ab, nämlich:  dem Radius r1 der Unterriemchen-Umlenkung,  dem Radius r2 der Oberriemchen-Umlenkung,  dem Radius r3 des Ausspinnzylinders Z2 und  dem Radius r4 des Druekzylinders Z1.  



  (Bei Einriemchen- oder     Zylinderdurehzug-          Streekwerken    treten sinngemäss die Radien  der entsprechenden Unter- und Oberwalzen  für r1 und r2 ein.)  Die Problematik bei     Verminderung    des  Radius r1 der Unterriemchen-Umlenkung liegt  im wesentlichen darin, dass das meist ange  triebene Unterriemchen unter mechanischer  Spannung steht. Bei Verwendung einer bei  derseits gelagerten Umlenkwalze wird diese  also auf Biegung beansprucht. Man hat daher  unter Verzieht auf eine umlaufende Umlenk  walze das Riemchen an dieser Stelle, wie aus  Fig. 1 ersichtlich, um ein an feststehenden  Umlenksteg herumgeführt, wodurch der  äussere Krümmungsradius des Leders auf  wenige Millimeter im erwünschten Sinne ver  ringert werden konnte.

   Dafür aber mussten  die Nachteile einer gleitreibenden Umlenkung  des Riemehens R1 um die seharfgekrümmte  feste Kante in Kauf genommen werden, was  insofern besonders unerwünscht ist, als eben  das Unterriemehen unter Antriebsspannung  steht.  



  r2, der Krümmungsradius des     Oberriem-          eliens,    das meist locker sieh vorwölbend     urn     eine ebenfalls feststehende Kante herumläuft.  dürfte etwa bei     -?-    bis 5 111111     lie"en,    eine Grö  ssenordnung, die     aueh    bei Verwendung eines       obern        Belastungswälzchens    bei     Einriemehen-          streckwerken    nicht     untersehritten    wird.

        Mit diesen Kunst, iffen konnte bei den  üblichen Durchzugsstreckwerken, wie aus  Fig. 1 hervorgeht, aus rein geometrischen  Gründen der Durchzugsabstand a bestenfalls  auf etwa 16, meist 18 mm und mehr, vermin  dert werden, auch wenn die Radien r3 und  der Vorderzylinder klein bemessen werden.  Es leuchtet aber ein, dass eine weitere Ver  kürzung von a nur dann möglich ist, wenn  man mindestens einen der Radien r3 oder r4  verkleinert. Wenn das bislang, trotz des zu  erwartenden Gewinnes an     Garngleiehmässig-          keit    nicht geschah, so im wesentlichen wegen  der folgenden Schwierigkeiten:  1. Der Lieferzylinder Z2 wird angetrieben  und muss über die ganze Maschinenlänge hin  weg tangential an ihm angreifende Kräfte  übertragen.

   Er muss also die erforderliche  Torsionsfestigkeit und -steifigkeit, das heisst  ausreichenden Durchmesser haben. Auch     Tor-          cionsschwingungen    dürfen im Lieferzylinder  nicht auftreten.  



  2. Der Lieferzylinder Z2 wird an jeder  Spinnstelle durch die positiv belasteten  Druckzylinder Z1 auf Biegung beansprucht,  muss also auch das erforderliche Trägheits  moment haben, um sich nicht in unzulässiger  Weise durchzubiegen.  



  Sowohl beim Lieferzylinder Z2 wie  auch bei dem darauf abrollenden Druckzylin  der Z1 sind der Durchmesserverminderung  durch die mit abnehmendem Durchmesser zu  nehmende Wickelgefahr Grenzen gesetzt.  



  Durch eventuelle weitere     Verminderung     der Durchmesser der Vorderzylinder Z1 bzw.  Z2 darf die Möglichkeit einer Aufbringung  des zum Verzuge erforderlichen positiven  Klemmdruckes zwischen beiden nicht in Frage  gestellt werden.  



  Gemäss Fig. 2 wird das Problem auf ein  fache Weise gelöst, ohne dass die eben geschil  derten Schwierigkeiten auftreten. Zwei Wal  zen werden zu einem Stützwalzenaggregat zu  sammengefasst, von denen eine, kleineren       Durchmessers,    das Fasergut erfasst, während  die andere, grösseren Durchmessers, als Stütz  walze für die Streckwalze dient. Ein derarti  ges Aggregat (Gruppe) nimmt im Streckwerk    die Stelle der bisherigen     Einzelzylinder    ein,  so dass dort, wo es eingesetzt wird, der bisher  grosse Durchmesser zugunsten eines weit klei  neren verlassen werden kann. Unter Streck  walzen     sollen    solche Walzen verstanden sein,  die den Faserstrang zwischen sieh     festklem-          rnen.     



  Fig. 2 und 2a veranschaulichen die ein  fachste Form. Der Ausspinnzylinder Z2 der  Fig. 1 ist hier durch das Walzenaggregat 1, 2  ersetzt, bei dem die Walze 1     geringeren     Durchmesser als die Walze 2 hat und weit  geringeren Durchmesser     .als    der übliche Aus  Spinnzylinder Z2. Die Walze 1 mit     .dem    klei  neren Durchmesser erfasst das Fasergut. ge  nau wie der bisherige     Ausspinnzylinder    Z2,  während die stärkere Walze 2 .als Stütz- und  Antriebswalze für die Walze 1 dient. Die Mit  nahme der Walze 1 durch Walze 2 kann durch  rein rollende Reibung, aber auch durch Riffe  lung oder Zahneingriff von 1 und 2 erfolgen.

    Die Laufrichtung der Walze 2 ist natürlich  derjenigen der Walze 1     entgegengesetzt.    Beide  Walzen sind in gemeinsamen Lagerhaltern 5  gelagert, die durch Anschläge 5a gegen Ver  drehung gesichert sind.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, lässt sieh mit  Hilfe der Walzengruppe 1, 2 der Abstand     a          zwischen    den Klemmlinien der     Streckwerks-          organe        R1    und R2 einerseits und     Z1    und 1  anderseits gegenüber dem     bisherigen    Abstand  (nach     Fig.    1) erheblich herabsetzen.  



       Fig.        2a    lässt weiterhin erkennen, wie die  grosse Stützwalze 2 zugleich zur Reinigung  bzw. Wickelabnahme von Walze 1 dienen  kann. Unterhalb der Klemmstelle des Faser  gutes sind in Walze 2 flache     Eindrehungen     angebracht, die mit- Putzorganen     2a    (wie z. B.       Putzwalzenbelag    oder Bürsten oder Kratzen  band) versehen sind, so dass sie Wickel, die  sich an der Walze 1 bilden wollen, bereits  nach etwa einer halben Umdrehung der Walze       i    übernehmen. Zu gleichem Zweck kann  Walze 2 mit oder ohne Eindrehung aus faser  abstossendem Material bestehen.

   Die Reini  gungsbelege     2a    sind derart versenkt unterge  bracht,     d.ass    sie mit der Oberfläche der Stütz  walze 2 bündig sind.      Das in Fig. 2 und 2a im Prinzip in seiner  Anwendung als Lieferzylinder erläuterte  Zweiwalzenaggregat kann ebenso gut als  Druckorgan an Stelle des Zylinders Z1 ver  wendet werden, im Zusammenwirken mit  einem Einzelzylinder Z2 oder auch einem  Walzenaggregat (1, 2). Bei Verwendung als  Druckorgan sind die beiden Seitenhalter 5  des Aggregates durch eine Querstange oder  Leiste starr miteinander zu verbinden.  



  Um der Notwendigkeit zu entgehen, die  Laufrichtung der Antriebswalze 2 umzukeh  ren, werden zweckmässig ungeradzahlige Wal  zen von abnehmendem Durchmesser     zuWalzen-          gruppen        zusammengeschlossen,    wie die folgen  den Abbildungen verdeutlichen. Am vorteil  haftesten ist die Vereinigung von drei Walzen  zu einer Einheit, von denen jeweils die stär  kere die schwächere abstützt.  



  In Fig. 3 und 4 ist ein solches Dreiwalzen  aggregat dargestellt. Die in einer Ebene hin  tereinander angeordneten Walzen 1, 2, 3 sind  von einem Laufband 4 aus Gummi, Leder  oder anderem geeignetem Natur- oder Kunst  stoff umschlungen. Dabei wird die kleinste,  als Streckwalze dienende Walze 1 von der  benaehbarten Walze 2 und diese wiederum  von der grössten Walze 3 gestützt.  



  Bei einfachster     Anordnung    liegen die  Achsen der drei Walzen in einer Ebene.  Walze 1 und 3 laufen gleichsinnig mit dem  umhüllenden Band 4 um, die dazwischen  liegende Walze 2 läuft demnach gegensinnig.  Die Durchmesser der drei Walzen sind so be  messen, dass Walze 2 die Bandfläche nicht  berührt. Durch eine solche Stützwalzenanord  nung ist die Möglichkeit gegeben, den an der  Bemessung der Durchzugsstrecke a beteilig  ten Krümmungsradius r (Fig. 4) kleinzuhal  ten und trotzdem die zum Antrieb bzw. aus  Festigkeits- und Steifigkeitsgründen erforder  lichen Wellenquerschnitte zur     Verfügung    zu  stellen. Das umhüllende Band fördert nicht  nur den Antrieb der Walzen des Aggregates,  sondern vermindert auch die Wickelgefahr  erheblich.  



  Die Walzen werden durch gemeinsame  Lagerteile 5 in ihrer Lage zueinander gehal-    ten. Bei längeren Walzen können Zwischen  lager 6 vorgesehen werden, die innerhalb des  Bandes 4 liegen können, also von diesem mit  umhüllt werden (Fig. 5) oder aber dieses  durchbrechen (Fig. 6).  



  Um diese Zwischenlager 6 bei der Montage  auf die Antriebswelle 3 aufschieben zu kön  nen, kann man die Lagerhalter entweder  teilen, oder aber die Welle, wie in Fig. 5  angedeutet, aus Rohrstücken 3a, zusammen  setzen. Gemäss Fig. 5 werden die. Zwischen  lagerteile 6 durch die rohrförmigen Walzen  teile 3a im Abstand von den Seitenlagerteilen  5 gehalten.  



  Sind die Endlager 5 fest im Raume gela  gert (z. B. an den Zylinderlagern - Stan  zen -), so geben die Zwischenlager 6 dem  gesamten Aggregat Verivindungssteifigkeit.  Die Walzen 1 bis 3 können auch an einer  Stelle, an mehreren Stellen oder     auf    ihrer  ganzen Länge mit Verzahnung versehen sein,  die bei 1 und 3 möglichst vertieft, auf 2 da  gegen erhaben angebracht sein kann; damit       -würde    das um die Walzen 1 und 3 herum  laufende Baud durch die Verzahnung nicht.  aufgebauscht werden.  



  Die Zwischen- und die     Endlager    6 bzw. 5  können des weiteren zur Erhöhung der     Stei-          figkeit    des Aggregates starr miteinander ver  bunden werden, beispielsweise durch eine  Verbindungsleiste. Eine solche ist bei Aggre  gaten mit nur zwei     Endlagerhaltern    5     uner-          lässlieh,    wie     lin        Fig.    3 und 4 bei 10 ersichtlich.  



       Stützwalzen-Zusammenstellungen    nach den       Fig.    2 bis 6 können geschlossene Einheiten  bilden, mit denen man hantieren und die  man als Konstruktionselemente in die Streck  werke usw. einbauen kann, etwa. wie einen  einzelnen Zylinder.  



  Die     Stützwalzeneinheiten    arbeiten im ein  zelnen wie folgt:  1. Die Bandspannung - sofern eine sol  che angewendet wird - wird "in beliebiger  Höhe durch     Anpressung    der einen Walze auf  die andere, also von dem Aggregat in sich  aufgenommen und wirkt sieh infolgedessen  mach aussen auf irgendwelche     Lagerungen     nicht     aus.         2. Eine von aussen auf die Walze 1 in  Richtung des Pfeils wirkende Belastung P  (Fig. 4) wird ganz, mit zunehmendem Lastan  griffswinkel a zu einem kleiner werdenden  Teil, von der nächsten Stützwalze 2 und, je  nach Lagerung in den Haltern, auch von der  Stützwalze 3 aufgenommen.  



  3. Angetrieben werden kann grundsätzlich  jede der drei Walzen. Im allgemeinen wird  Walze 3 angetrieben, weil hier der Durchmes  ser und damit der Umschlingungswinkel des       Laufbandes    am grössten, dessen Mitnahme  daher am testen ist.  



  4. Zwischen den Walzen 1, 2 und 3  herrscht unter Einwirkung der     Laufbandan-          spannung    oder äussere Kräfte, im Sinne des  Pfeils P (Fig. 4) rein wälzende Reibung.       Dureh    diese     Wälzreibung    und durch die  Haftreibung des umschlingenden Bandes lau  ten, z. B. bei Antrieb der Walze 3, die  andern einwandfrei mit, auch unter Last.  



  Ob und in welcher Grösse     Reibung    in den  Lagerstellen der Walzen 1, 2 und 3 in den  End- und Zwischenhaltern 5 und 6 (Fug. 3  bis 6) auftritt, die zum Teil auch mit Wälz  lagern versehen werden können, hängt ab von  der Richtung der äussern angreifenden Kraft,  also dem Winkel a (Fug. 4) und von der  Funktion, die das Stützwalzenaggr egat gerade  übernehmen soll. Greift die Kraft P unter  dem Winkel a = 0 an, so wird sie praktisch  vollkommen durch die angrenzenden Stütz  walzen aufgenommen; in den Lagerstellen  der End- und Zwischenhalter 5 bzw. 6 tritt  dann lediglich die geringfügige Beanspru  chung auf, die durch Halterung der einzelnen  Walzen in ihrer Lage zueinander erzeugt  wird, sofern Welle 3, wie in Fig. 7 angedeu  tet, in den Zylinderlagern der Maschine   Stanzen 15 - gelagert ist.  



  Wird dagegen ein solches Aggregat z. B.  als Druckzylinder     verwendet    und dabei die  äussere Kraft P etwa gemäss Fig. 8 über das  Verbindungsstück 10 bzw. die Endhalter 5  in das Aggregat eingeleitet, so wird P     zum     Teil über die Lager der Walzen 3, 2 und 1,  andernteils über die Stützwalzen 3, 2 und 1  zur Klemmlinie ss geleitet. Durch diese Kraft-         verzweigung,    die man durch Formgebung dem  Lagerlöcher in den Haltern 5 z.

   B. noch be  einflussen kann, wird in jedem Falle erreicht,  dass erstens die kleinste Walze 1 gestützt ist  und zweitens ihre Lagerstellen in den     End-          haltern    niedriger beansprucht     sind,    als     wenn     die Walze 1 lediglich in den Haltern 5 gela  gert wäre, ohne anschliessende Stützwalzen.  



  Ein solches Stützwalzenaggregat gestattet  also Zylinder von kleinem Krümmungsradius  unter positiven Klemmdruck zu setzen, ohne  Gefahr unzulässiger Durchbiegung, mit der  Mögliehkeit zum Antrieb und ohne zusätzliche  Wickelgefahr. Die glatten äussern Umhül  lungsflächen des Aggregates bieten vielmehr  gute Absaugmöglichkeiten.  



  Diese Stützwalzeneinheiten können an den  verschiedensten Stellen in die     Streckwerke     von Spinn- und Vorspinnmaschinen einge  setzt werden, um den Durehzugsabstand zu  verringern und damit auch die schwimmen  den Fasern, Fig. 9 bis 12 zeigen Beispiele  hierfür. Dabei sind zu Vergleiehszwecken  etwa der gleiche Massstab und, soweit angän  gig, die gleichen Abmessungen wie in Fig. 1  gewählt. Die sich ergebende Verkürzung des  Dürchzugsabstandes a hat in diesen Skizzen  jedoch nur relative, nicht absolute Bedeu  tung. Für andere Durchzugsstreckwerke er  geben sich also, je nach den geometrischen  Verhältnissen, andere absolute Werte für a  bzw. die zu erzielenden Verkürzungen.  



       Fig.    9 zeigt ein     Stützwalzenaggregat    in  einem Streckwerk als  Lieferzylinder . An  getrieben wird hierbei Welle 3. Ein Vergleich  mit     Fig.    1     lässt    die Abnahme von     a        erkennen.     



       Fig.    10 zeigt einen     Stützwalzen-Druckrol-          ler    auf einem normalen Lieferzylinder, wobei  ausser dem Lieferzylinder auch Welle 3,     das     heisst der ganze Druckroller,     angetAeben    wird.  Auch in diesem Falle ergibt sich eine Ver  minderung des     Durchzuggsabstandes    a gegen  über der     Verwendung    von normalen     Druck-          zylindern        Z1    nach     Fig.    1.  



  Bei Verwendung der     Stützwalzenaggre-          gate    als Druckroller mit angetriebener Achse  ist die Möglichkeit der     Absattelung    und Rei  nigung während des Betriebes wichtig. Grund-      sätzlich sind zwei Anordnungen möglich;  Fig. 10 zeigt ein während des Betriebes ab  nehmbares Druekroller-Stützwalzenaggregat.  Antrieb erfolgt durch die durchgehende  Welle 1a, von der jeder Druckroller über das  Zahnradpaar 7, 8 oder entsprechende Reib  rollen angetrieben wird. Mittels der Haken  halter 9 kann der Druckroller während des  Betriebes über die Welle la. eingehängt wer  den, womit Eingriff des Zahnrad-(oder     Reib-          rollen-)paares    7, 8 gewährleistet ist. Bela  stung erfolgt in Richtung des Pfeils P.  



  Fig. 11 zeigt eine Druckrolleranordnung  mit vier Walzen, von denen die Walze 5 über  die Maschinenlänge durchgeht und angetrie  ben ist, während die übrigen durch Wälzrei  bung aufeinander und durch die Haftreibung  des umschlingenden Bandes 4 mitgenommen  werden. Dieses Druckroller-Stützwalzenaggre  gat ist während des Betriebes um Welle 3  schwenkbar. Belastung erfolgt in Richtung  des Pfeils P. Die Last P wird in diesem Falle  über die Lagerzapfen von Walze 2 auf die  Walzen 2 und 1 geleitet. Auch in diesem  Falle ergibt sieh eine Verminderung des  Durchzugsabstandes a.

   Solche     Stützwalzen-          Druekroller    können jedoch auch ohne eigenen  besonderen Antrieb eingesetzt werden,     wie     übliche Druckroller, Mitnahme erfolgt dann  also lediglich durch Anpressung an den Un  terzylinder.  



  Fig. 12 zeigt schliesslich die Verwendung  von vier Stützwalzeneinheiten in ein und dem  selben Streckwerk, wobei sieh ein besonders  geringer Durchzugsabstand a. ergibt. Ange  trieben werden hierbei die Walzen 3 und 3a,  gegebenenfalls auch 3b und 3c. Durch den  Ersatz des Doppelriemehens R1, R2 mit festen  Umlenkkanten gemäss Fig. 1 ergibt sieh bei  der Ausführung nach Fig. 12 der grosse Vor  teil, dass die Bänder um rotierende, von Walze  2a bzw. 2b aus wälzend angetriebene Walzen  1a bzw. 1b gezogen werden, Schlupf und Ver  schleiss durch gleitende Reibung also vermie  den sind.  



  Die Haltelager der beiden untern Aggre  gate in Fig. 12 können zu jeweils einem Stück  13 zusammengefasst werden, wie Fig. 13 ver-    anschaulicht, so dass diese beiden Stützwalzen  gruppen in den beiden stärksten angetriebe  nen Wellen 3 und 3o, sicher hängen. Das  untere Band kann, wie Fig. 12 zeigt, auch bei  Verwendmng eines Stützaggregates mit einer  Spannwalze 12 versehen werden.  



  Solche Abstützungswalzen lassen sich bei  allen Streckwerksbauarten der Spinnerei und  Vorspinnerei, auch naehträglich, anwenden,  bei denen eine Herabsetzung der Durchzugs  abstände zwischen den Streckwerksorganen  bisher auf konstruktive Schwierigkeiten wegen  der nicht untersehreitbaren     Zvlinderdurch-          messer    stiess. Es kann dadurch die Aufteilung  einer Walze mit grossem Durchmesser in  mehrere sieh abstützende kleinere Walzen er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckwerk für Spinnereimaschinen, ge kennzeichnet durch zwei den Faserstrang sehen sieh festklemmende Streckwalzen:, von welchen mindestens eine durch mindestens eine Stützwalze grösseren Durchmessers abge stützt ist. UNTERANSPRACHE: 1.
    Streckwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine ungerade Zahl Walzen (1, 2, 3) von verschiedenem Durchmesser als eine Gruppe gemeinsam von einem endlosen Laufbande (4) derart um- Sehlungen sind, dass nur die als Stützwalze dienende grösste Walze (3) und die als Streckwalze dienende kleinste Walze (1) von dem Laufbande. (4) berührt, werden. 2. Streckwerk nach Unteranspruch 1, da durch n,ekennzeichnet, dass alle Walzen der Gruppe in gemeinsamen Lagerteilen (5, 6) ge lagert sind. 3.
    Streckwerk nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet., class Zwiselrenlagerteile (6) mittels rohrförmiger Walzenteile (3o,) im Abstand von Seitenlagerteilen (5) gehalten sind. 4. Streckwerk nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Lagerteile durch Leisten (10) starr miteinander verbun den sind. 5. Streckwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwei Walzengrup pen in gemeinsamen Lagerteilen (13) gelagert snd. 6. Streckwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützwalze (2) mit Reinigungsbelägen (2a) versehen ist. 7.
    Streckwerk nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbe- läge (2a) versenkt in der Stützwalze unterge bracht sind, derart, dass sie mit der Ober- iläche der Stützwalze (2) bündig sind.
CH311765D 1952-01-24 1953-01-12 Streckwerk für Spinnereimaschinen. CH311765A (de)

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