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CH311081A - Einrichtung mit steuerbarem Magnetkreis. - Google Patents

Einrichtung mit steuerbarem Magnetkreis.

Info

Publication number
CH311081A
CH311081A CH311081DA CH311081A CH 311081 A CH311081 A CH 311081A CH 311081D A CH311081D A CH 311081DA CH 311081 A CH311081 A CH 311081A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magnetic
damper
winding
flux
local
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH311081A publication Critical patent/CH311081A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/14Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with variable magnetic bias

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description


      Einrichtung        mit   <B>steuerbarem</B>     Magnetkreis.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung mit steuerbarem Magnetkreis, bei  welcher im Magnetkörper durch     wenigstens     eine Steuerwicklung ein örtlicher     Magnetfluss     in zwei bezüglich     wenigstens    eines Teils eines       Hauptkraftflusses    in Reihe geschalteten Ma  gnetkörperteilen erzeugt werden kann, wel  cher örtliche     Magnetfluss    eine Änderung des       Hauptkraftflusses    bewirkt.

   Die Erfindung be  trifft eine weitere Ausbildung dieser Einrich  tung und besteht darin, dass zur Verzögerung  der durch die Steuerwicklung bewirkten     Fluss-          änderung    im Magnetkörper mit diesem eine       Dämpfereinrichtung    gekoppelt ist. Die     Dämp-          fereinrichtung    kann mit dem Teil des Magnet  körpers gekoppelt sein, in welchem die ört  liche     Magnetisierung    erzeugt     wird.     



  Es folgt die Beschreibung einiger Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgedankens an  Hand der     Fig.1    bis 3, welche schematische  Darstellungen sind. Von diesen zeigt die       Fig.    1 eine einfache Anordnung, bei wel  cher die der     Steuermagnetisierung        unterwor-          fenen    und mit der     gurzschlusswindung    ge  koppelten Teile im     Hauptkraftfluss    liegen.

   Die       Fig.    2 und 3 zeigen andere Anordnungen,  bei denen die der     Steuermagnetisierung    unter  worfenen und mit der     Kurzschlusswindung    ge  koppelten Teile in einem Nebenweg zum       Hauptfluss    liegen.  



  In der     Fig.1    ist eine Einrichtung     mit     einem steuerbaren Magnetkreis 1 dargestellt,    bei welcher im Magnetkörper 1 durch wenig  stens eine     Steuerwicklung    20 ein örtlicher       Magnetfluss    in zwei Magnetkörperteilen 25  und 23 erzeugt werden kann. Dieser örtliche       Magnetfluss        bewirkt    eine Änderung des Haupt  kraftflusses. Mit dem     ferromagnetischen    Teil  23, 25, in dem die örtliche     Magnetisierung     erzeugt wird, ist eine     Dämpfereinrichtung,     und zwar ein     Kurzschlusskreis    2, gekoppelt.

    Dieser ist mit einem regelbaren Widerstand 3  versehen.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Ein Strom im Kreise 6 erzeugt in den  Teilen 23 und 25 je einen     Flusswirbel,    der  ins Sättigungsgebiet der Stege     führt        und    zur  Folge hat, dass der von der Spule 29 erzeugte       Gesamtfluss    in den Teilen 22, 23, 24, 25 abge  sperrt wird. Der verschwindende Fluss indu  ziert in der     Kurzschlusswindung    2 eine Span  nung und, da. es sich um einen     Kiuzschluss-          kreis    handelt, einen Strom, der das Abklingen  des     Gesamtflusses    nach der     Lenzsehen    Regel  verzögert.

   Der Widerstand 3 dient zur     Rege-          huug    der     Verzögerungszeit.     



  Mit Vorteil kann der     Dämpferkreis    2 mit  demjenigen Teil des steuerbaren     1llagnetkrei-          ses    gekoppelt werden, der zum Zwecke des  Steuervorganges die örtliche     Magnetisierung     erfährt. Dieser Teil ist in.der     Fig.1    mit 23,  25 bezeichnet.

   Die     Anordnung    ist hierbei so  getroffen, dass beispielsweise die     Kurzschluss-          wicklung    2 Schenkel des     Magnetkörpers,    die      in bezug auf den     1lauptfluss    26, 27 parallel,  in bezug auf den Fluss der     Steuermagnetisie-          rung    23, 25     hintereinanderliegen,    gemeinsam  umschliesst (vgl.

       Fig.l).    Sofern mehr als ein  derartiger, einer     zusätzlichen        Magnetisierung     ausgesetzter Teilkörper vorhanden ist, kann  auch jeder mit einer getrennten     Kurzschluss-          wicklung    versehen werden.

   Unter     Umständen     kann es auch zweckmässig sein, die beiden       Kurzschlusswicklungen    gleichsinnig     hinterein-          anderzuschalten.    Die von der Wicklung 20  umschlungenen     Magnetkörperteile    sind bezüg  lich des Hauptflusses     hintereinandergeschal-          tet.    Die     Dämpfereinriehtung    kann mit beson  derem Vorteil bei Anordnungen gemäss den       Fig.2    und 3 angewendet werden, bei denen  der     Hauptfluss    26, 27 im Magneten zur Be  einflussung eines Ankers 9, beispielsweise  eines Halteankers, benutzt wird,

   der bei Un  terschreitung eines bestimmten Flusses von  einer Feder 11 abgerissen wird. Hierbei kön  nen die der     Steuermagnetisierung    unterwor  fenen und mit der     Kurzsehlusswindung        gekup-          pelten    Teile, welche in der     Fig.1    mit 23, 25  bezeichnet sind und im     Hauptkraftfluss    lie  gen, wie es in den     Fig.    2 und 3 dargestellt ist,  als Teile 4 in einem Nebenweg zum Haupt  fluss liegen.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach der       Fig.2    liegt ein     ferromagnetiseher    Teil 4 im       Nebenschluss    zu dem     ferromagnetischen    Teil  5 des Systems. Der Teil 4 ist dabei von dem       Kurzschlusskreis    2 umschlossen.  



  Nach der     Fig.3    hat der steuerbare Ma  gnetkreis noch einen magnetischen Neben  schluss 7, der durch eine verstellbare magne  tische Platte 8 geregelt werden kann. Ausser  dem ist hierbei der steuerbare Magnetkreis als       Auslösevorriehtung    ausgebildet. Der Teil 5,  in dem die     Hauptflussänderungen    erfasst wer  den, besitzt einen Luftspalt 10, der von einem  Halteanker 9 überbrückt werden kann. Mit 11  ist eine Feder bezeichnet, die bei 1.2 befestigt  ist und den Anker in Richtung des Pfeils 13  abziehen will. Der Anker 9 ist an einem Hebel  14 befestigt, dessen Teil 15 rechts von dem  Drehpunkt 16 eine Klinke 17 sperrt. Sobald.

    die Steuereinrichtung anspricht, zieht die Fe-    der 11 den Anker 9 in Pfeilrichtung 13, so  dass der Hebel. 14 die Klinke 17 freigibt,       durch    die ein zu steuernder Vorgang ausge  löst wird.  



  Besondere Vorteile bietet die Anwendung  der Erfindung bei     Auslöseeinrichtungen,    bei  denen eine Sperrzeit etwa gleich der Dauer  einer Halbwelle oder einer Zahl von Halbwel  len des     abzuschaltenden    Stromes eingelegt  wird.  



  Derartige Verzögerungseinrichtungen haben  die Eigenschaft, dass die Dauer der Verzöge  rung von der Grösse des Stromes, der den       Hauptfluss    erzeugt, abhängig ist. Für be  stimmte Verwendungszwecke kann es jedoch  erwünscht sein, die Zeitverzögerung von der  Grösse dieses Stromes unabhängig zu machen.

    Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht wer  den, dass zwischen dem Teil, in dem die durch  den     Steuervorgang    bewirkten     Flussänderun-          gen    erfasst werden, und dem Teil des Kraft  linienweges, auf den die zusätzliche     Magiieti-          sierung    beschränkt ist, ein     magnetiselier    Ne  benschluss gelegt wird, wobei die Dämpfer  wicklung 2 den     zwischen    den beiden letzt  genannten Teilen liegenden     Kraftlinienwea          umfasst.    Der     Nebenschluss    4 zu dem Teil 5  des     Kraftlinienweges,

      in dem die durch den  Stromvorgang     bewirkten        Flussänderungen     ausgewertet werden sollen, wird hierbei  zweckmässig ohne Luftspalt oder mit mög  lichst kleinem     Ankerluftspalt    ausgebildet, wo  durch es ermöglicht wird, die Zeitkonstante  gross zu machen. Der magnetische Widerstand  des Nebenschlusses 4 soll hierbei jedoch nicht  zu klein sein, damit - solange keine zusätz  liche Beeinflussung     erfolgt    - der Fluss, des  sen Änderungen erfasst werden sollen, also  beispielsweise der Fluss im Anker 9, einen  hohen Wert     aufweisen    kann.

   Besonders vor  teilhaft ist es, zu diesem Zweck den magneti  schen     Nebensehluss    4 so zu bemessen, dass er,  solange keine zusätzliche Beeinflussung er  folgt, gesättigt ist. Der Magnetkreis 1 wird  hierbei zweckmässig aus einem Stoff hoher       Permeabilität    und kleiner     Koerzitivkraft    aus  geführt, damit etwa durch die     Remanenz    be-      dingte Störungen möglichst gering bleiben.

    In Fällen, in denen Wert darauf gelegt wird,  dass die     Abklingzeit    der Verzögerungsein  richtung 2, 3 von Temperaturänderungen  nicht beeinflusst wird, ist es     zweckmässig,    für  das Leitermaterial ein Metall, das einen ge  ringen Temperaturkoeffizienten - zweck  mässig aber bei grosser Leitfähigkeit - auf  weist, z. B. Messing, zu verwenden.  



       Soweit    die Zeitverzögerung willkürlich   insbesondere nachträglich -einstellbar sein  soll, kann in den     Dämpferkreis    2, 3 mit be  sonderem Vorteil ein Widerstand 6 - vor  zugsweise mit zum Zwecke der Einstellung  veränderlicher Grösse - eingeschaltet werden.  



  Durch geeignete Bemessung des     Dämp-          ferkreises    2, 3 ist es aber auch möglich, sehr  kleine Zeitverzögerungen, beispielsweise von  der Dauer einer Halbwelle oder auch von der  Dauer eines     Bruchteils    einer Halbwelle, mit  grosser Genauigkeit einzustellen; ebenso ist es  auch möglich, Zeitverzögerungen in der Grö  ssenanordnung von einer oder mehreren Se  kunden zu erreichen.  



  Eine Entstehung und Änderung der Ver  zögerungszeiten kann auch dadurch ermög  licht werden, dass die auf den Anker 9 wir  kende Zugkraft willkürlich einstellbar verän  derlich gemacht wird. Eine andere Lösung,  die zudem noch den Vorteil hat, dass die Ar  beitsfähigkeit des Auslösers in keiner Weise  beeinträchtigt wird, besteht darin, dass ausser  halb der     Dämpfer@vicklung    2 ein     zweelunässig     veränderlicher magnetischer     Nebenschluss   <B>7,8</B>  angeordnet wird.

   Hierzu kann der Kraft  linienweg an der Stelle, wo die     Dämpferwick-          lung    angeordnet     wird,    eine     Einschnürung    er  halten, so dass zu den beiden Seiten dieser       Einschnürung    eine Art von Polflächen ent  steht. An diese Polflächen kann ein     ferro-          magnetischer    Teil als magnetischer     Neben-          sehluss    angeordnet werden, der beispielsweise  mit Hilfe einer Schraube verschoben werden  kann.

   Dadurch wird erreicht, dass sich ein  einstellbarer Teil des magnetischen Flusses  über diesen Nebenweg schliesst, also nicht mit  der     Dämpferwicklung    verkettet ist. Je grösser    der     Flussteil    gemacht wird, der auf diese  Weise der     Verkettung    mit der     Dämpferwick-          hmg    entzogen wird, um so kleiner wird die  Verzögerung. Es kann also die Verzögerungs  zeit so auf einfache Weise eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit steuerbarem Magnet kreis, bei welcher im Magnetkörper durch wenigstens eine Steuerwicklung ein örtlicher Magnetfluss in zwei bezüglich wenigstens eines Teils eines Hauptkraftflusses in Reihe geschalteten Magnetkörperteilen erzeugt wer den kann, welcher örtliche Magnetfluss eine Änderung des Hauptkraftflusses bewirkt, da durch gekennzeichnet,
    dass zur Verzögerung der durch die Steuerwicklung bewirkten Flussänderung im Magnetkörper mit diesem eine Dämpfereinrichtung gekoppelt ist. UNTER-ANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpferein- richtung (2, 3) mit dem Teil (23, 25) des ,Magnetkörpers gekoppelt ist, in dem die ört liche Magnetisierung erzeugt wird - (Fig.1). 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Teil (4), in dem die örtliche Magnetisierung erzeugt wird, einen magnetischen Nebenschluss zu dem Teil (21), in dem die Änderung des Haupt kraftflusses erfasst werden soll, darstellt, und dass auf diesem Teil eine Dämpferwicklung (2) angeordnet ist (Fug. 2 und 3). 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpferein- richtung (2) einen regelbaren Widerstand (3) enthält (Fig.1 bis 3). 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu dem von einer Dämpferwicklung (2) umschlossenen Teil (4) des Magnetkörpers ein magnetischer Neben schluss (7) parallelgeschaltet ist (Fug. 3). 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der magnetische Nebenschluss (7) durch einen einstellbaren Anker (8) veränderlich ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der steuerbare Magnetkreis dadurch als Auslöseeinrichtung ausgebildet ist, dass ein Teil (5, 10), in dem die Änderungen des Hauptmagnetflusses er fasst werden, mit einem von einem Halte- anker (9) überbrückten Luftspalt (10) aus gestattet ist.
CH311081D 1942-04-07 1943-04-08 Einrichtung mit steuerbarem Magnetkreis. CH311081A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE311081X 1942-04-07
CH223136T 1943-04-08
DE310158X 1943-04-30

Publications (1)

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CH311081A true CH311081A (de) 1955-11-15

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ID=27177940

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CH311081D CH311081A (de) 1942-04-07 1943-04-08 Einrichtung mit steuerbarem Magnetkreis.

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CH (1) CH311081A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173184B (de) * 1958-04-22 1964-07-02 Hugh Shaler Knowles Elektromechanischer Wandler, insbesondere fuer Hoerhilfen
DE1261961B (de) * 1963-01-04 1968-02-29 Siemens Ag Sperrmagnetsystem
DE1274731B (de) * 1962-10-08 1968-08-08 Landis & Gyr Ag Magnetisches Haft-Relais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1274731B (de) * 1962-10-08 1968-08-08 Landis & Gyr Ag Magnetisches Haft-Relais
DE1261961B (de) * 1963-01-04 1968-02-29 Siemens Ag Sperrmagnetsystem

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