CH295914A - Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, in einem pneumatischen Trockner und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, in einem pneumatischen Trockner und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.Info
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- F26B17/10—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
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Description
Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, in einem pneumatischen Trockner und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, in einen pneuniatisehen Trockner und eine Einrich- tun ;- zur Ausführung des Verfahrens.
Für die Trocknung landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, wie Klee, T 'ras, Luzerne, Rübenblätter oder dergleichen, sind bereits pneumatische Umlauftrockner bekannt. Diese bestehen aus einem Trock- nungsrohr, durch (las Heizgase mit. so grosser Geschwindigkeit gesaugt werden, dass sie das in den Luftstrom eingeschleuderte Behanil- lun gsgut mitreissen .und auf dem Wege zum Jlateizalabscheider trocknen.
Vor dem lIa- terialabscheider ist eine '#',iehtvori#iehtuiif- angeordnet, die die Aufgabe hat., das noch gi@obstüekige und nicht genügend getrock nete Gut auszuscheiden.
Letzteres gelangt über eine Rüeklaufleitung in eine Aufspalt- vorriehtung und von hier aus, nachdem neue feuchte (=z'utsoberfläehen freigelegt wurden, aufs neue in den Trockner.
.Dieser Umlauf vom Trockner zum Siehter, zur Aufspalt.vor- richtung und zurück zum Trockner wieder holt sieb so lange, bis das Gut durch die eingetretene Zerkleinerung und Wasserver- dampfung eine so grosse Gewichtsverminde- rnn;g erfahren hat, grosse es im Siehter nicht mehr ausgeschieden wird und in den Fert.ig- gutabselieider gelangt.
Ls ist bereits bekannt, die Gutaufgabe in den Trockner durch ein rotierendes Rohr vorzunehmen. Wenn man hierbei auch schon daran gedacht hat, durch Hindurchleitung von Heizgasen .durch dieses Rohr eine ge ringe Vortrocknung vorzunehmen, so diente die rotierende Aufgabevorrichtung in der Hauptsache jedoch der Auflockerung des Gutes unmittelbar vor dem Einschleudern in den pneumatischen Trockner.
Aus der Tatsache heraus, dass sieh in dem durch den pneumatischen Trockner kreisen den Materia.lstroni stets Gutsanteile befinden, deren Trocknung bereits weit fortgeschritten ist, muss der Trockner mit. Heizgastempera- turen betrieben werden, die ein übertrock nen dieser Gutsanteile verhindern. Aus die ser nach oben begrenzten Temperaturanwen dung ergibt sich die Schwierigkeit, ein End produkt zu erhalten, das auf den für die Lagerung notwendigen Endwassergehalt (op timaler Trocknungseffekt) herabgetrocknet ist.
Praktische Versuche haben ergeben, dass dieser optimale Troeknungseffekt in dem pneumatischen L'mlauftroekner ohne weite res erreicht werden kann, wenn das rotie rende, der Aufgabe des Gutes in den pneu- inatisehen Trockner dienende Rohr so gross gewählt und mit so hochtemperierten Heiz gasen betrieben wird, dass hierin mindestens 500/9 der gesamten aus dem Gut auszudamp- fenden Wassermenge verdampft wird.
<I>Beispiel:</I> Das Nassgut besitzt einen Anfangswasser- gehalt von 80%. Der Restwassergehalt des Fertiggutes soll 101/o betragen. In diesem Fall sind pro 100 kg Fertiggut insgesamt 350 kg Wasser zu verdampfen. Erfindungs gemäss soll mindestens die Hälfte, gleich 175 kg Wasser in dem rotierenden Vor trockner verdampft werden.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar gestellt. An Hand derselben wird auch das Verfahren nach der Erfindung beispielsweise erläutert. 1 ist eine Feuerungsanlage. Der Exhaustor z saugt .die Heizgase aus der Feuerung durch den Stutzen 3, der mit. der Mat.erialeinfallschurre 1 versehen ist. An schliessend gelangen die Heizgase durch das rotierende Rohr 5 (Trockentrommel) in den pneumatischen Trockner 6.
Das durch die Einfallschurre 1 aufgegebene Frischgut durchwandert. zunächst ebenfalls die Trok- kentrommel, die so gross ausgelegt ist und mit einer derart hohen Heizgastemperatur betrieben wird, dass mindestens 5011/o des aus dem Behandlungsgut auszudampfenden -Was sers verdampft wird.
Das auf diese Weise weitgehend vorgetrocknete Gut wird von der rotierenden Troekent.rommel 5 unter gleich zeitiger, ständiger Auflockerang dem pneu- matisehen Trockner 6 aufgegeben. Das Gut fällt aus der Trockentrommel zunächst in das Gehäuse 7, in dem die umlaufende Schleuder 8 angeordnet ist. An das Gehäuse 7 ist tangential der pneumatische Trockner 6 angeschlossen. Empfehlenswert ist es, die Haube des Gehäuses 7 durch ein Blech 9 mach unten zu verlängern.
Das in dem pneu- matisehen Troekner 6 eingeschleuderte Gxut wird dann in dem Heizgasstrom schwebend durch den pneumatischen Trockner getra gen. In dem Sichter 10 findet eine Tren nung des -robstückigen, d. 1i. noch nassen. von dem feinstückigen, d. h. trocknen Gut, statt. Das erstere wird niedergeschlagen und gelangt. über die Rüekführleitung 11 erneut in das (Tehäuse 7.
Durch weitere Zerstücke lung des Gutes werden. neue feuchte Guts oberflächen freigelegt. Dieser Umlaut des Gutes wird so lange fortgesetzt, bis das Mate rial eine genügende Zerkleineriuig erfahren und damit, den notwendigen Abti-ocknung,s- grad erhalten hat. Die Abscheidun - des fertiggetrockneten Gutes erfolgt in (lein Fertigglltabscheider 1?.
Um in der vorgesehalteten rotierenden Troekentrommel 5 den erforderlichen Vor troeknungseffekt mit Sicherheit zii erzielen, wird die Trockentrommel mit einem Riesel- svstem ausgerüstet, z. B. in der Weise, dass die innern Trommelwände mit. Hubschaufeln oder dergleichen Einrichtungen versehen sind, die das auf dem Trommelboden lie gende Material mitnehmen und im freien Fall durch den Trommelquerschnitt abrie seln lassen.
Ausserdem ist- es zweckmässig, am Ende der rotierenden Trommel eine Stau vorrichtung anzubringen., die es ermöglicht, den Durchgang des Behandlungsgutes durch die Trommel zu verlangsamen. Gegebenen falls ist es ratsam, die Stauvorriehtung ver stellbar einzurichten mit dem Zweck, die Durchlaufzeit des Behandlungsgutes durch den rotierenden Vortrockner nach Belieben einzustellen. Dadurch,
dass die Trockentrom mel materialeintrittsseitig finit der Feuerung und materialaustrittsseitig mit dein pneuma tischen Troekner verbunden ist, müssen die für die Gesamttrocknung erforderlichen Heiz gase zuerst den rotierenden. Vortrockner durchströmen. Dadurch ergibt sich in diesem ein besonders hoher Vortrocknung.,effekt.
Claims (1)
- . PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Trocknen von landwirt- sehaftlichen Produkten, insbesondere Grün futter. in einem pneumatischen Umlauf trockner, wobei die Aufgabe des Behand lungsgutes in den pneumatischen Trockner durch ein rotierendes Rohr ei,olgt, dadureh ,-ekeiinmiehnet, dass das rotierende Rohr, als Troekentrommel ausgebildet,so gross bemes- seil und mit einer so hohen Heizgastempe- ratur betrieben wird, da.ss die hierin erzielte Vortrocknung mindestens 501/o der aus dem tut auszudampfenden Wassermenge aus macht.1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass diese eine mit einem Rie- 5elsystem versehene Trockentrommel und einen anschliessenden pneumatischen Um lauftrockner besitzt, wobei die Trockentrom- nie] materialeintrittsseitig an die Heizgas feuerung und materialaustrittsseitig an den pneumatischen Trockner angeschlossen ist. LI\tTERANSERL CHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Ende der Trockentrommel mit einer 3laterialstauvor- richtung ausgerüstet ist, die so ausgebildet ist., dass durch Verstellung der Stauelemente eine beliebige Einstellung der Material- durchgangsdauer möglich ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Trockentrommel von einem feststehenden Gehäuse (7) umschlossen ist, in dem sich eine Schleuder (8) befindet, wobei der An schluss an den pneumatischen Trockner tan- gential erfolgt und die Haube des Gehäuses (7) durch ein Blech (9) nach unten verlän gert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH295914T | 1951-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH295914A true CH295914A (de) | 1954-01-31 |
Family
ID=4489030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH295914D CH295914A (de) | 1951-11-23 | 1951-11-23 | Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Grünfutter, in einem pneumatischen Trockner und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH295914A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093731B (de) * | 1957-11-20 | 1960-11-24 | Buettner Werke Ag | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen wasserreichen Gutes, insbesondere von Ruebenschnitzeln |
| DE1152060B (de) * | 1957-05-24 | 1963-07-25 | Rubin Lipchitz | Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien |
-
1951
- 1951-11-23 CH CH295914D patent/CH295914A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152060B (de) * | 1957-05-24 | 1963-07-25 | Rubin Lipchitz | Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien |
| DE1093731B (de) * | 1957-11-20 | 1960-11-24 | Buettner Werke Ag | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen wasserreichen Gutes, insbesondere von Ruebenschnitzeln |
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