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DE1152060B - Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien

Info

Publication number
DE1152060B
DE1152060B DEL30456A DEL0030456A DE1152060B DE 1152060 B DE1152060 B DE 1152060B DE L30456 A DEL30456 A DE L30456A DE L0030456 A DEL0030456 A DE L0030456A DE 1152060 B DE1152060 B DE 1152060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dividing
goods
dried
doughy
minerals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30456A
Other languages
English (en)
Inventor
Rubin Lipchitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUBIN LIPCHITZ
Original Assignee
RUBIN LIPCHITZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUBIN LIPCHITZ filed Critical RUBIN LIPCHITZ
Publication of DE1152060B publication Critical patent/DE1152060B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B1/00Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids
    • F26B1/005Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids by means of disintegrating, e.g. crushing, shredding, milling the materials to be dried
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/24Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by shooting or throwing the materials, e.g. after which the materials are subject to impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Gütern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von vorgewärmten pulvrigen oder teigigen Gütern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien, und hat den Zweck, die Trocknung gegenüber dem Bekannten unter Verminderung der dafür aufzuwendenden Wärmemenge zu vereinfachen, zu verbessern und insbesondere zu beschleunigen. Bekannt ist ein Stoßtrocknungsverfahren, bei welchem das nicht vorerwärmte Gut gegen Schlagarme geworfen, dadurch mit heißen Trocknungsmitteln gemischt und getrocknet wird.
  • Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art.
  • Bei dem Verfahren wird das Gut mechanisch zerteilt und gleichzeitig durch heiße Gase unter geringem Überdruck bis nahe an die Verdampfungstemperatur der Flüssigkeit im Gut erhitzt und anschließend einem Stoß ausgesetzt. Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit der heißen Gase können dabei regelbar sein, und das Zerteilen des Gutes kann durch Kneten erfolgen.
  • Das Verfahren der Erfindung unterscheidet sich vom Bekannten darin, daß das zu trocknende Gut in einer Atmosphäre heißer Gase unter Druck zerteilt und erhitzt und als Gemisch fester und flüssiger Bestandteile einem heftigen, mechanischen, pneumatischen oder elektrischen Stoß unterworfen wird, wodurch die Bestandteile voneinander getrennt werden und gesondert abgeführt werden können. Die Kohäsionskräfte, welche die Flüssigkeit an die festen Bestandteile binden, nehmen mit zunehmender Temperatur ab und verschwinden vollständig bei Überschreitung des Siedepunktes. Bei der durch den Stoß bewirkten Trennung der Bestandteile entweicht die Flüssigkeit teils als Tröpfchen, teils als Dampf. Die ausströmende Luft ist übersättigt, und freies Wasser herrscht vor. Das Verfahren besteht somit im Entfernen des an den Oberflächen der zerteilten, körnigen Bestandteile des Trocknungsgutes durch Kapillarkräfte. Adhäsion und andere Kohäsionskräfte haftenden Wassers und ist ohne Wirkung auf die in diesen Bestandteilen gebundene Feuchtigkeit.
  • Die Vorrichtung für das erfindungsgemäße Verfahren ist gekennzeichnet durch eine an einem von einem Heißgasmantel umgebenen Förderer für das Trocknungsgut angeschlossene Zerteil- und Erhitzungskammer. die durch ein Gebläse mit dem Heißgasmantel derart verbunden ist, daß die aus diesem abgesaugten Gase das Trocknungsgut aus der Zerteilkammer gegen Prallkörper oder in einen Zyklon oder Mühltrichter schleudern. Die Zerteilkammer kann dabei eine Öffnung für Inertgas oder Dampf haben, und unter ihrer Austrittsöffnung kann eine von einer Prallfläche umgebene Drehscheibe angeordnet sein.
  • Auch kann das Gebläse einen steuerbaren Frischlufteinlaß haben.
  • Beim Zerteilen des Gutes wird dieses in einer Heißluftströmung von regelbarer Temperatur und Geschwindigkeit erhitzt. Der dabei in der Zerteilkammer herrschende Überdruck wird dadurch erzeugt, daß die Kammer an der Guteintrittsöffnung durch den Gutstopfen am Ausschub des Förderers geschlossen ist, während ihre Austrittsöffnung durch eine Verengung so verkleinert ist, daß ein von einem mit der Zerteilkammer verbundenen Hochdruckgebläse für die Heißgase erzeugter Druck von 150 bis 200 mm WS aufrechterhalten wird.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung für das Verfahren, Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch eine geänderte Stoßvorrichtung.
  • In einem Heißgasmantel h mit Feuerung g liegt ein Förderer b, welcher das zu trocknende Gut nach dem Ausschub c befördert. Der Förderer wird gleichmäßig durch einen Trichter a beliefert.
  • Das Trocknungsgut fällt aus dem Ausschub c in eine Zerteilkammer; in der es von einem schnell rotierenden Kneter bearbeitet und gleichzeitig mit Heißgasen beliefert wird, die ein Ventilators über das Rohr i aus dem Heißgasmantel h um den Förderer absaugt und in die Kammer r drückt. Der Ventilators beliefert gleichzeitig ein Rohr d mit Heißgasen, durch welches das Trocknungsgut aus der Zerteilkammer r mit großer Geschwindigkeit herausgeführt wird. Das Gut wird dann durch den Heißgasstrom heftig gegen einen festen oder gemäß Fig. 1 beweglichen Prallkörper e geschleudert. Das Gut kann auch nach Fig. 2 auf eine Drehscheibe fallen, welche es durch Zentrifugalkraft gegen feste Prallflächen e schleudert. Die körnigen Teilchen fallen dann in einen Förderer (nicht gezeichnet) oder werden am Prallkörper e abgesaugt.
  • Die Feuchtigkeit wird von den Prallflächen als Nebel mit dem Heißgasstrom bei geringer Geschwindigkeit, damit so wenig feste Teilchen wie möglich mitgenommen werden, abgeführt und gegebenenfalls durch ein Filter geleitet.
  • Am Ventilators regelt ein Frischlufteinlaß k die Temperatur der Heißgase. Die Zerteil- und Erhitzungskammer r hat eine Öffnung m für Inertgas oder Dampf nach Bedarf.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum ununterbrochenen Trocknen von vorgewärmten pulvrigen oder teigigen Gütern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien, dadurch gekeimzeichnet, daß das Gut mechanisch zerteilt und gleichzeitig durch heiße Gase unter geringem überdruck bis nahe an die Verdampfungstempe ratur der Flüssigkeit im Gut erhitzt und anschließend einem Stoß ausgesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit der heißen Gase regelbar sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut durch Kneten zerteilt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einen von einem Heißgasmantel umgebenen Förderer für das Trocknungsgut eine Zerteil- und Erhitzungskammer (r) angeschlossen und durch ein Gebläse (s) mit dem Heißgasmantel (ll) derart verbunden ist, daß die aus diesem abgesaugten Gase das Trocknungsgut aus der Zerteilkammer (r) gegen Prallkörper(e) schleudern.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Öffnung (m) der Zerteil- und Erhitzungskammer (r) für die Zuführung von inertem Gas oder Dampf.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine von einer Prallfläche (e) umgebene Drehscheibe (n) unter der Austrittsöffnung der Zerteil- und Erhitzungskarnmer (r).
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch einen steuerbaren Frischlufteinlaß am Gebläse (s).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 88 894, 259 555, 318 127, 444 262, 491 472, 727 192; schweizerische Patentschrift Nr. 295 914; britische Patentschrift Nr. 429 539; USA.-Patentschriften Nr. 2 592 231, 2 677 504; Zeitschrift »Glückauf«, 1937, Nr. 22, S. 496 bis 506.
DEL30456A 1957-05-24 1958-05-22 Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien Pending DE1152060B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1152060X 1957-05-24

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL30456A Pending DE1152060B (de) 1957-05-24 1958-05-22 Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Trocknen von pulvrigen oder teigigen Guetern, z. B. Kohleschlamm, Mineralien

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DE (1) DE1152060B (de)

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