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DE2611853A1 - Verfahren zum trocknen landwirtschaftlicher futtermittel und schlammartiger materialien - Google Patents

Verfahren zum trocknen landwirtschaftlicher futtermittel und schlammartiger materialien

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Publication number
DE2611853A1
DE2611853A1 DE19762611853 DE2611853A DE2611853A1 DE 2611853 A1 DE2611853 A1 DE 2611853A1 DE 19762611853 DE19762611853 DE 19762611853 DE 2611853 A DE2611853 A DE 2611853A DE 2611853 A1 DE2611853 A1 DE 2611853A1
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DE
Germany
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dried
drying
drying drum
dryer
drum
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19762611853
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Kunz
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KUNZ MASCH APP
W KUNZ AG
Original Assignee
KUNZ MASCH APP
W KUNZ AG
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Filing date
Publication date
Application filed by KUNZ MASCH APP, W KUNZ AG filed Critical KUNZ MASCH APP
Publication of DE2611853A1 publication Critical patent/DE2611853A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B7/00Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)

Description

Patentanwalt
DIPL.-ING. B. SCHMID BE 17'183
7 Stuttgart 1, Falbenhenncnstr. 17 2611853
W. Kunz AG Maschinen und Apparatebau, Dintikon
Verfahren zum Trocknen landwirtschaf'-.licher Futtermittel und schlammartiaer Materialien.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Futtermittel und schlammartiger Materialien in einer Trocknungsanlage, in welcher das Trocknungsgut vorgetrocknet wird, bevor es einem mit einem Ofen versehenen Trockner zugeführt wird.
Es ist bekannt, landwirtschaftliche Futtermittel, wie Gras, Luzerne, Zuckerrübenschnitzel, Kartoffeln und andere Produkte zur Konservierung mit Hilfe von Trocknungsanlagen, insbesondere Trommeltrocknungsanlagen, zu trocknen. Bei diesen Anlagen tritt die Trocknungsluft, mehr oder weniger mit Wasserdampf gesättigt, bei einer Temperatur zwischen etwa 100 und 150 C ins Freie. Es hat deshalb nicht an verschiedenen Versuchen gefehlt-, den Wärmeinhalt der ins Freie tretenden Abluft zu verwerten und damit den Energieverbrauch von Trocknungsanlagen zu vermindern. Solche Versuche sind bisher an den hohen zusätzlichen Anlagekosten gescheitert. Aehnliche Probleme liegen auch beim Trockner schlammartiger Materialien vor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Trocknungsverfahren der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, dass der Energieverbrauch für das Trocknen wesentlich vermindert werden kann, wobei jedoch die zusätzlich benötigten Einrichtungen und Maschinen verhältnismässig bescheiden sind.
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ORIGINAL INSPECTED
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das Trocknungsgut durch einen mit der Abluft des Trockners beheizten Wärmeaustauscher geführt und vor dem Eintritt in den Wärmeaustauscher mit Saft genässt wird, welcher nach dem Durchgang durch den Wärmeaustauscher aus dem Trocknungsgut gepresst wird.
In der Trocknungsanlage zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist einer Trocknungstrommel des Trockners eine Vortrocknungstrommel als Wärmeaustauscher, dessen Wärmeaustauschflächen von der einen Seite durch die Abluft der Trocknungstrommel und von der andern Seite durch das Trocknungsgut beaufschlagt sind, vorgeschaltet und zwischen der Vortrocknungstrommel und dem Trockner eine Saftpresse angeordnet.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in der beiliegenden Zeichnung, welche eine Trocknungsanlage in diagrammatischer Darstellung zeigt, dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Trocknungsanlage in diagrammatischer Darstellung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine schematisch dargestellte Vortrocknungstrommel,
Fig. 3 einen Schnitt senkrecht zur Achse der Vortrocknungstrommel nach Fig. 2, wobei die linke Figurenseite einen Schnitt nach der Linie IHa - IHa und die rechte Figurenseite einen Schnitt nach der Linie IHb - IHb zeigt, und
Fig. 4 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Vortrocknungstrommel.
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In der in Fig. 1 dargestellten Trocknungsanlage wird das Gut, z.B. Gras, einem Aufgabeapparat 1 zugeführt, nachdem es gegebenenfalls noch vorbereitet, z.B. zerkleinert, worden war. Mit dem Aufgabeapparat 1, z.B. einem Förderer beliebiger Konstruktion, wird das Trocknungsgut auf eine bestimmte Höhe gefördert, von welcher es über eine Transporteinrichtung 2 einer Vortrocknungstrommel 3 oder über eine Transporteinrichtung 4 einem Trockner 5 zugeführt wird. Die· in Fig. 1 als Linien dargestellten Transporteinrichtungen· für das Trocknungsgut können beliebiger Ausführung, z.B. Schneckenförderer oder Transportbänder, sein.
Die Vortrocknungstrommel 3 ist zweckmässig als rotierende Trommel oder als stillstehende Trommel mit rotierenden Wärmeaustauschflächen ausgebildet und wird im Zusammenhang mit Fig. 2-4 näher beschrieben.
Der Trockner 5 besteht im wesentlichen aus einem Ofen 6 mit einer nicht näher dargestellten Feuerung 7, z.B. einer OeI- oder Gasfeuerung. An den Ofen 6 schliesst sich eine rotierende Trocknungstrommel 8 an, in welche die im Ofen 6 erhitzte Trocknungsluft zusammen mit dem Trocknungsgut eintritt. Für einen wirkungsvollen Trocknungsvorgang ist es wesentlich, dass das Trocknungsgut möglichst gleichmässig feucht ist und als homogenes Produkt in die rotierende Trocknungstrommel 8 eingebracht wird.
Das getrocknete Gut wird durch den Luftstrom aus der Trocknungstrommel 8 über eine Leitung 19 in einen Zyklon 9 getragen, wo es vom Luftstrom getrennt wird. Die mehr oder weniger mit Feuchtigkeit gesättigte Luft wird nach oben über eine Absaugleitung 10 von einem Gebläse 11 abgesogen, während das getrocknete Gut auf der Unterseite des Zyklons 9 über eine Luftschleuse 12 einer durch einen Pfeil 13 dargestellten weiteren /Verarbeitung zugeführt wird, z.B. zum Pressen in Pellets.
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Am Gebläse 11 schliesst druckseitig eine Leitung 14 mit einer Verzweigung 15 an, in welch letztere eine Verstellklappe 16 eingebaut ist, durch welche die Abluft teilweise über einen Stutzen 17 in die Vortrocknungstrommel 3 und teilweise über eine Rückleitung 18 erneut in den Ofen 6 eingeleitet wird, um eine möglichst hohe Dampfkonzentration mit entsprechend hohem Kondensationspunkt zu erreichen.
Die über den Stutzen 17 in die Vortrocknungstrommel 3 eingeführte Abluft beaufschlagt die eine Seite der darin angeordneten Wärmeaustauschflächen, während die andere Seite der Wärmeaustauschflächen vom Trocknungsgut beaufschlagt wird, welches durch die Transporteinrichtung 2 auf der dem Stutzen 17 entgegengesetzten Seite der Vortrocknungstrommel 3 eingeführt wird.
Die aus dem Trockner 5 in die Vortrocknungstrommel 3 eingeführte Abluft weist eine Temperatur von etwa 100 - 150° C auf. In der Vortrocknungs trommel 3 gibt sie einen Teil ihrer Wärme an die Wärmeaustauschflächen ab und kondensiert hierbei. Die abgekühlte Abluft verlässt die Vortrocknungstrommel 3 über eine Ableitung 20 und tritt ins Freie, während das Kondensat über eine Kondensatleitung abgeführt wird. Mit dem Trocknungsgut wird in kontrollierter Menge Frischluft durch die Vortrocknungstrommel 3 geführt, welche dem Abtransport von verdampfter Flüssigkeit und des Trocknungsgutes durch die Vortrocknungstrommel 3 dient. Die mit dem Trocknungsgut auf der einen Seite der Vortrocknungstrommel 3 eingeführte Frischluft wird auf - der entgegengesetzten Seite durch ein Gebläse 22, das saugseitig über eine Leitung 23 mit einem am Ende der Vortrocknungstrommel 3 angeordneten Sammler 24 verbunden ist, abgesaugt und über eine Ableitung 25, z.B. mit einer Temperatur von ca. 50 C, ins Freie abgeführt.
Wesentlich ist der innige Kontakt des Trocknungsgutes mit den Wärmeaustauschflächen, da sonst die Vorteile dieser Anordnung nicht ausgenützt v/erden können. Durch die Kondensation der Abluft und wegen
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der Rotation der Vortrocknungstrommel 3 ist der Wärmeübergang günstig. Damit auf der Seite des Trocknungsgutes ebenfalls hohe Wärmeübertragungskoeffizienten erreicht werden und das vorzutrocknende Produkt an den Wärmeaustauschflächen nicht festklebt, muss es sehr nass sein und möglichst freies Oberflächenwasser aufweisen. Dies erreicht man dadurch, dass nach dem Verlassen der Vortrocknungstrommel 3 das aufgewärmte Trocknungsgut in eine Presse 26,z.B. eine Schneckenpresse, geführt wird, in welcher das Trocknungsgut abgepresst wird. Der anfallende Saft wird über eine Rückleitung 27 dem in die Vortrocknungstrommel 3 eintretenden Trocknungsgut beigemischt. Neben der Verbesserung des Wärmeüberganges an den Wärmeaustauschflächen erreicht man, dass das Trocknungsgut nicht an den Wärmeaustauschflächen anklebt. Nach der Pressung weist das Trocknungsgut eine gleichmässige Feuchtigkeitsverteilung auf, wie sie zur Vermeidung ungleicher Trocknung in der Trocknungstrommel 8 erwünscht ist. Demgemäss wird ein besonders günstiger Betrieb dann erreicht, wenn das gesamte in die Trocknungsanlage gelangende Gut über die Transporteinrichtung 2 in die Vortrocknungstrommel 3 geführt und erst nach dem Auspressen des Saftes in der Presse 26 über eine Transporteinrichtung 2 8 dem Trockner zugeführt wird. Die Transporteinrichtung 4 wird dengemäss nur ausnahmsweise benützt.
Bei dem beschriebenen Verfahren verlässt dadurch, dass eine relativ grosse Saftmenge in die Vortrocknungstrommel 3 zurückgeführt wird, das "vorgetrocknete", d.h. aufgewärmte Gut die Vortrocknungstrommel 3 in völlig nassem Zustand, wodurch sich eine aufwendige Abtrennung von der mitgeführten, gesättigten Luft durch einen Zyklon erübrigt.
Weiter kann aus dem abgepressten Saft das darin enthaltene Eiweiss ausgefällt und separat weiterverarbeitet werden. Man erhält die Flüssigkeit als Beiprodukt des beschriebenen Verfahrens, das zudem im Trocknungsgut enthaltenen Staub bindet, und es muss hierfür
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kein separater Arbeitsgang vorgesehen werden.
In den Fig. 2-4 ist die Vortrocknungstrommel 3 näher beschrieben, wobei gleiche Teile der Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind und deshalb nicht mehr einer Beschreibung bedürfen, üeber den Stutzen 17 tritt die weitgehend gesättigte Abluft in ein Zentralrohr 30 mit einer Abschlusswand 31 ein, welches eine Anzahl am Umfang verteilter Schlitze 32 aufweist, durch welche die Abluft in radial angeordnete, über die Länge der Vortrocknungstrommel 3 sich erstreckende Hohlstege/mit Ausbuchtungen 34 geleitet wird. Die Ausbuchtungen 34 können unterschiedliche Form aufweisen und sich entweder ganz oder nur teilweise über die Länge der Vortrocknungstrommel 3 erstrecken. In umgekehrter Weise erfolgt die Ableitung der Abluft am Ende der Hohlstege 33 dadurch, dass sie durch Schlitze 32 in das Zentralrohr 30 eintreten und von dort über die Ableitung 20 ins Freie gelangen. Ein im Zentralrohr 30 eingebautes Leitblech 35 dient der störungsfreien Ableitung des Kondensates.
Die Vortrocknungstrommel 3 v/eist einen rotierenden Zylindermantel 36 mit .einer aussenseitigen Isolation 37 auf, welcher in schematisch angedeuteten Lagerungen 38 gelagert ist. Am Innenumfang des rotierenden Zylindermantels 36 sind Leitschaufeln 39 angeordnet, die den Transport des Trocknungsgutes durch die Vortrocknungstrommel 3 unterstützen. Durch die besondere Ausbildung der Hohlstege 33 erreicht man, dass die Abluft vollständig vom Trocknungsgut durch die Wärmeaustauschflächen der Hohlstege 33 getrennt ist. Das Trocknungsgut bev/egt sich zwischen den Hohlstegen 33 mit intensiver Durchmischung, so dass auch auf dieser Seite der Wärmeaustauschflächen ein hoher Wärmeübertragungskoeffizient erreicht wird und das vorzutrocknende Gut nicht an den Hohlstegen festklebt.
In Fig. 4 ist eine Ausführung der Vortrocknungstrommel 3 dargestellt, bei welcher die Hohlstege 40 als Rohre mit kreuzförmigem Querschnitt ausgebildet sind. In diesem Fall muss einlauf- und
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auslaufseitig eine Verteilkammer vorgesehen werden, in v/elche die Abluft vom Stutzen 17 her eintritt und in die Ableitung 20 austritt.
Es ist eine Ausführung möglich, bei welcher der Zylindermantel fest steht und nur die Wärmeaustauschereinbauten rotieren. In diesem Falle können die Leitschaufeln 39 an den rotierenden Teilen angeordnet sein. Die Lagerung 3 8 der rotierenden Austauschereinbauten muss bei dieser Ausführung vom Aussenmantel auf das Zentralrohr 30 verlegt werden.
Beim Eintritt in den Sammler 24 sind eine Anzahl Schaufeln 41 angeordnet, die das vorgetrocknete Gut aus dem Sammler 24 heraustragen und in die Presse 26 überführen.
Der Vorteil des beschriebenen Verfahrens sei an dem nachstehenden Beispiel gezeigt:
Das zu trocknende Gut, z.B. Gras, Luzerne o.dgl., weist beim Eintritt in die Vortrocknungstrommel eine Anfangsfeuchtigkeit von 83 % auf. Nun gibt man abgepressten Saft dazu und erhöht den Wassergehalt auf 90 % zur Erzielung der vorstehend genannten Wirkungen. Beim Durchlaufen des Vortrockners verdampft ein Teil, z.B. 40 % des Wassers, so dass der Wassergehalt des Produktes nach dem Vortrockner auf ca. 86 % fällt. Aus diesem Produkt wird nun mechanisch Saft, grösstenteils Wasser, abgepresst, so dass der Wassergehalt des Pressgutes auf ca. 75 % fällt. Der Saft wird wieder frischem Gut zugegeben, während das Pressgut dem Trockner, d.h. Nachtrockner, zugeführt wird. Das Trocknungsgut gelangt somit mit einem Wassergehalt von nur noch ca. 75 % in den Trockner anstatt mit 83 %, was eine Einsparung an Energiekosten von bereits ca. 40 % bewirkt.
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Die im Vortrockner von dem Trocknungsgut verdampfte Wassermenge wird mit im Vortrockner aufgev/ärmter Raumluft bei einer Temperatur von ca. 50 C direkt ins Freie geführt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Trocknen landwirtschaftlicher Futtermittel und schlammartiger Materialien in einer Trocknungsanlage, in welcher das Trocknungsgut vorgetrocknet wird, bevor es einem mit einem Ofen versehenen Trockner zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsgut durch einen mit der Abluft des Trockners beheizten Wärmeaustauscher geführt und vor dem Eintritt in den Wärmeaustauscher mit Saft genässt wird, v/elcher nach dem Durchgang durch den Wärmeaustauscher aus dem Trocknungsgut ausgepresst wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft im Wärmeaustauscher kondensiert und mit dem Kondensat die Wärmeaustauschflächen beaufschlagt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Menge des Trocknungsgutes vorbestimmte entsprechende Saftmenge zugegeben wird.
    4. Trocknungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer Trocknungstrommel (8) des Trockners (5) eine Vortrocknungstrommel (3) als Wärmeaustauscher, dessen Warmeaustauschflachen von der einen Seite durch die Abluft der Trocknungstrommel (8) und von der andern Seite durch das Trocknungsgut beaufschlagt sind, vorgeschaltet und zwischen der Vortrocknungstrommel (3) und dem Trockner (5) eine Saftpresse (26) angeordnet ist.
    5. Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Verbindungsleitung (27) zwischen der Entwässerungsseite der Saftpresse (26) und der Eintrittsseite der Vortrocknungstrommel (3) für das Trocknungsgut.
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    6. Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch an einem Zentralrohr (30) angeordnete Hohlstege (33), z.B. mit einer Erstreckunc über die Länge der Vortrocknungstrommel (3) und Ausbuchtungen (34).
    7. Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch mehrere parallel zur Achse der Vortrocknungstrommel (3) sich erstreckende kreuzförmige Hohlstege (40) mit einlauf- und auslaufseitiger Vertex lkammer.
    8. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Hohlstege (33, 40) rotieren und der Zylindermantel (36) feststeht.
    27.2.1976
    My/ip
    609842/0630
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