CH273195A - Glühdrahtkerze mit auswechselbarem Glühdraht. - Google Patents
Glühdrahtkerze mit auswechselbarem Glühdraht.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
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Description
Glühdrahtkerze <B>mit</B> auswechselbarem<B>Glühdraht.</B> Der Erfindung liegt. die Aufgabe zugrunde, den Glühdraht von Glühdrahtkerzen, welche in Einspritzmotoren als Anlasshilfe verwendet werden, leicht auswechselbar anzuordnen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch er schwert, dass bei den starken mechanischen Beanspruchungen und den grossen Tempera turänderungen, denen der Glühdraht in einer Brennkraftmaschine unterworfen ist, sowie in Anbetracht des bei sehr niedriger Span nung sicherzustellenden ausserordentlich hohen Stromüberganges sehr starke Pressungen beim Eintreiben der Glühdrahtenden in die Elek- trodenbohrungen angewendet werden müssen. Bei den bekannten Glühkerzen dieser Art wurden die Glühdrahtenden mit Hülsen ver bunden, um eine ausreichende Flächenberüh rung innerhalb der Elektrodenbohr,mg sicher zustellen.
Diese Verbindung musste durch Hartlöten bewirkt werden. Hierbei ergab sich der Nach teil, dass Bestandteile des Lotes in den Werk stoff des Glühdrahtes eindiffundierten und die Festigkeitseigenschaften dieses den beson deren Beanspruchungen chemischer und ther mischer Art angepassten Werkstoffes ungün stig beeinflussten. Ausserdem bedingte der verhältnismässig grosse Raumbedarf der Hülse insbesondere bei Glühdrahtkerzen von kleinen Abmessungen eine exzentrische Passbohrung, zu deren Herstellung eine besondere Aufspan- nung des Werkstückes erforderlich war.
Diese Nachteile werden vermieden, wenn erfindungsgemäss das in die Elektrodenboh- rimg eingetriebene Drahtende mit Ausneh- inungen an der Oberfläche versehen ist, die vor dem Eintreiben des Glühdrahtendes in die ElektrodenbohrLmg mit über den Um fang des Bohrungsquerschnittes herausragen den Erhebungen abwechselten, wobei jedoch die Gesamtquerschnittfläehe des derart gestal teten Drahtendes höchstens gleich gross wie die Querschnittsfläche der Elektrodenbohrung ist.
Bei dieser Formgebung der Drahtenden, die am zweckmässigsten verwirklicht werden kann durch längs des Drahtes sich erstrek- kende Einkerbungen, die ein Aufwulsten der Drahtoberfläche an den Rändern der Einker bungen zur Folge haben, sind die Drahtenden selbst als Anschlussteil ausgebildet. Somit wer den die bisher für diesen Anschluss benötig ten Hülsen, die mit ihrer Anbringung ver bundenen Hartlötarbeiten und die übrigen bereits erwähnten Missstände vermieden.
Da weiterhin der Glühdraht aus einem zunder- festen und harten Werkstoff bestehen muss, der sich auch in der Glühhitze nicht mit dem Werkstoff der vorzugsweise aus Stahl zu ferti genden Elektroden verbindet, ist einerseits eine leichte Auswechselbarkeit, anderseits aber auch, insbesondere wegen der an den Erhe bungen der Drahtoberfläche entstehenden star ken Pressungen und wegen der chemischen Widerstandsfähigkeit des Werkstoffes ein sicherer Stromübergang gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das dem Glühdraht benachbarte Ende einer Glüh- kerze; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das in die Elektrödenbohrung einzutreibende Glühdrahtende in einem gegenüber dem der Fig.1 vielfach grössern Massstab,
und Fig. 3 eine räumliche Ansicht eines Glüh- drahtendes in einem gegenüber dem der Fig.1 grösseren Massstab.
Die dargestellte Glühdrahtkerze besteht aus einer Mittelelektrode 5, einer'- diesen Bauteil umgebenden rohrförmigen Aussenelektrode 6 und einem Sockel 7. Die beiden gegeneinan der und gegen den Sockel isolierten Elektro den sind die Träger eines schraubenlinienför- mig gewundenen Glühdrahtes 8, in dessen En den gerben 9 eingetrieben sind.
Die dabei an den Rändern der gerben entstehenden Wulste 10, die in Fig. 3 etwas übertrieben aus geprägt dargestellt sind, verformen sich beim Eintreiben in die zweckentsprechend bemes senen, jedoch ohne besondere Passgenauigkeit ausgeführten Bohrungen 11, dergestalt, dass eine ausreichende Flächenpressung an der In nenwand der Bohrungen sowie auch eine den Übergang starker Ströme gewährleistende Kontaktfläche entsteht.
Trotzdem können bei einer Beschädigung des Glühdrahtes dessen Enden ohne Schwie rigkeit aus den Bohrungen 11 herausgezogen werden. Ebenso leicht kann auch ein neuer Glühdraht. 8 an Stelle der beschädigten einge- setzt werden, indem dessen Enden in die Boh rungen 11 eingetrieben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glühdrahtkerze mit auswechselbarem Glüh- draht, dadurch gekennzeichnet, dass das in eine Elektrodenbohrimg eingetriebene Glüh- drahtende- Ausnehmungen an der Oberfläche aufweist, die vor dem Eintreiben des Glüh- drahtendes in die Elektrödenbohrung mit über den Umfang des Bohrungsquerschnittes her ausragenden Erhebungen abwechselten,wobei jedoch die Gesamtquerschnittsfläche des der art gestalteten Drahtendes höchstens gleich gross wie die Querschnittsfläche der Elektro- denbohrung ist. UNTERANSPRUCH: Glifdrahtkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drahtenden mit parallel zur Drahtachse sich erstreckenden Einkerbungen (9) versehen sind, deren Her stellung ein Aufwulsten der Drahtoberfläche an den Rändern der Einkerbungen zur Folge hatte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE273195X | 1948-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH273195A true CH273195A (de) | 1951-01-31 |
Family
ID=6013972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273195D CH273195A (de) | 1948-10-01 | 1948-12-17 | Glühdrahtkerze mit auswechselbarem Glühdraht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH273195A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3111033A1 (de) * | 1981-03-20 | 1982-09-30 | Beru-Werk Albert Ruprecht Gmbh & Co Kg, 7140 Ludwigsburg | Stabelektrode |
-
1948
- 1948-12-17 CH CH273195D patent/CH273195A/de unknown
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