CH279873A - Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen. - Google Patents
Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen.Info
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Description
Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Auf hängevorrichtung für Vorhänge und Gardi nen, welche dadurch gekennzeichnet, ist, dass sowohl die Gardinenstange als auch das Längsstück der metallenen Zierblende in Teil stücke zerlegbar sind und die knieförmigen Endstücke von dem zerlegbaren Längsstück der Zierblende abnehmbar sind, damit diese Teile der Vorrichtung zusammen mit sämt lichen kürzeren Zubehörteilen in eine läng liehe Versandtasche einlegbar sind.
Bei einer bevorzugten 4usführungsform des Erfin dungsgegenstandes bestehen sowohl die Gar dinenstangen als auch das Längsstück der metallenen Zierblende aus Teilstücken von gleicher Länge.
Die Erfindung bietet wesentliche Vorteile für den Versand, für die Lagerhaltung und für den Verkauf von solchen Vorrichtungen für Vorhänge und Gardinen, im folgenden Vorhang- und Gardinengarnitur genannt. Bis her werden Vorhang- und Gardinenstangen sowie Blendschienen sowohl in Fabriklängen von etwa 5 Metern zum Sägen auf passendes Mass als auch in den hauptsächlich in Be tracht kommenden Längen gebrauchsfertig am Lager gehalten, versandt und der Kundschaft verkauft.
Dies ergibt erhebliche Umstände und Kosten bei der Verpackung und Gefahren beim Versand. Die langen Stangen und Zier blenden können leicht verbogen werden. Auch ist es für den Käufer unangenehm, mit. den meist seine Körperlänge erreichenden oder gar übertreffenden Teilen Verkehrsmittel zu benutzen.
Bei der nach der Erfindung ausgebildeten Vorhang- und Gardinengarnitur können die vorgenannten Übelstände vermieden werden. Es ergibt sich der Vorteil, dass die zerleg baren Teilstücke der Gardinenstangen und des Längsstückes der Zierblende zusammen mit den abnehmbaren knieförmigen Endstücken der Zierblende und mit sämtlichen kürzeren Zubehörteilen in einer handlichen Versand tasche von beispielsweise 60 bis 100 cm Länge untergebracht werden können.
Dadurch er geben sieh auch für den Verkauf der Garni turen durch weniger geschultes Personal be deutende Vorteile, weil sämtliche Zubehör teile zusammen mit den Teilen der Stange und der Zierblende in einer Packung vereinigt werden können, so dass beim Vertrieb an die Kundschaft die Mutlieferung keines Teils ver gessen werden kann.
Bei einer Ausführungsform des Gegen standes der Erfindung besteht das Längsstück der Zierblende aus stumpf a.neinanderstossen- den Teilen, die durch ein Kupplungsstück ver bunden sind, das in die benachbarten Enden der Längsstückteile eingeschoben ist. Dabei sind die Ränder der Zierblende zweckmässiger weise nach der Rückseite so umgebogen, dass sie Einschubnuten bilden.
Als Kupplungsstück kann ein in diese Ränder einschiebbarer ebener Blechstreifen dienen, gegen den die Teile des Längsstückes der Blende mit einer einwärts gewölbten Zone ihres Profils federnd anliegen. Das Kupplungsblech kann in seiner Mitte einen Anschlag für die Endender Zierblen- denteile aufweisen.
Zum Verdecken der Fugen zwischen den Teilen der Zierblende sowie als Schmuck organe zum Aufbringen an beliebiger Stelle der Zierblende können auf die Blende auf- setzbare Zierspangen vorgesehen sein.
Diese sind beispielsweise so ausgebildet, dass am untern Ende der Spange ein den Blechrand umfassender Haken und am obern Ende ein über die Oberkante der Zierblende schnap pender federnder Klemmbügel vorgesehen ist. Die vom Längsstück der Zierblende abnehm baren knieförmigen Endstücke können äuf verschiedene Weise ausgebildet sein.
Im. folgenden. sind die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher er läutert.
Fig. 1 ist eine Schrägansicht der zu der Garnitur gehörenden, aus mehreren Teilen zusammengesetzten Zierblende.
Fig. 2 zeigt die gleiche Zierblende mit von einander getrennten Teilen.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie I -I in Fig. 1 in mehrfach grösserem Massstab.
Fig. 4 stellt das Kupplungsstück in grö sserem Massstab dar.
Fig. 5 zeigt eine erste Ausführungsform eines Endstückes.
Fig. 6 zeigt als weitere Ausführungsform ein ansetzbares Endstück mit drei Klemm- bügeln.
Fig. 7 zeigt ein Endstück, dessen wand- wärts gerichtetes Querstück ausziehbar ist. Fig. 8 zeigt ein Endstück mit in verschie denen Stellungen ansetzbarem Querstück.
Fig. 9 ist eine Schrägansicht der fertig montierten Garnitur, die aus der Zierblende mit Endstüeken, zwei ausziehbaren Gardinen Stangen, einem Paar Gardineneisen und Zu- behörteilen besteht.
Fig. 10 und 11 zeigen einen der zur Be festigung der Gardinenstangen an den Gar dineneisen- dienenden Klemmbügel in Seiten ansieht und Vorderansicht. Fig. 12 ist ein Querschnitt durch die in einandergreifenden Enden der Teilstücke einer Gardinenstange.
Fig. 13 und 14 zeigen die zur Befestigung der Zierblende an den Enden der Gardinen eisen dienende Vorrichtung in Seitenansicht und in Rückansicht, letztere ohne die Zier blende.
Fig. 15 ist eine Schrägansicht einer Ver sandtasche, in welche sämtliche Teile der Gar nitur einlegba.r sind.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausfüh rungsform der Blendschiene weist zwei gleich profilierte Teile 1 und 2, die stumpf anein- anderstossen und durch das eingeschobene Kupplungsstück 3 miteinander verbunden sind, auf. Dieses Kupplungsstück besteht aus einem ebenen Blechstreifen, der mit seinen Längskanten in die umgebogenen Ränder 4 der Zierblende greift, während diese mit ihrer mittleren Zone 5 federnd gegen das Kupp lungsstück 3 anliegt, um die Verbindung zu sichern.
Aus dem Kupplungsstück 3 sind zwei Zungen 6 ausgestanzt und senkrecht abge bogen, welche als Anschlag gegen die Enden der Blendenteile 1 und 2 wirken, so dass die Stossfuge stets in der Mitte des Kupplungs- stückes 3 liegt.
Die Zierspange 7 verdeckt die Stossfuge der zusammengesetzten Teile des Längsstückes. Sie ist am untern Ende mit einem den umge bogenen Blendenrand 4 umfassenden Haken 8 und am obern Ende mit einem über die Oberkante der Zierblende schnappenden federnden Klemmbügel 9 ausgestattet.
Die knieförmigen Endstücke 10, 11 weisen ein dem Profil des Längsstückes der Blende entsprechendes Profil auf, jedoch von etwas grösseren Abmessungen, so dass die Endstücke 10, 11 mit ihren Ansatzstüeken 11 auf die Enden der beiden Blendenteile 1 und 2 auf steckbar sind.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführung eines Endstückes weist das Ansatzende 11 eine solche Länge auf, dass das Endstück 10, 11 auf dem Ende des Blendenteils 1 in einem gewissen Ausmass verschiebbar ist.
Das An satzende 11 des in Fig. 6 dargestellten knie- förmigen Eiidstfiekes 10, 11 ist am obern Rand mit aufgebogen gezeichneten, federnden Klemmbügeln 12 ausgestattet, die das in ver schiedenen Stellungen an das Ende des Blen- denteils 1 ansetzbare Ende 11 am Blendenteil 1 festklemmen.
Fig. 7 und 8 zeigen knieförmige End stücke, bei denen die Länge der wandwärts gerichteten Schenkel 10 veränderbar ist, und zwar in Fig. 7 durch teleskopartige Alszieh- barkeit des wandwärts gerichteten Endteils 13 und beim Beispiel nach Fig. 8 dadurch,
dass der wandwärts gerichtete Schenkel 10 des Endstückes zweiteilig ausgebildet und ein Teil 15 ähnlich wie das Ansatzende 11 am obern Rand mit federnden Klemmbügeln 14 ausgestattet ist., die das in verschiedenen Stellungen ansetzbare Teil 15 an dem Schen kel 10 des Endstückes 10, 11 festklemmen.
Die in Fig. 9 dargestellte Vorhang- und Gardinengarnitur besteht. aus einer Zierblende mit einem Längsstück, zwei Endstücken 10, 11, zwei ausziehbaren Gardinenstangen 16 und 17, zwei Gardineneisen 18, Klemmverbin dern 19, Blendenhaltern 20, Laufrollaufhän- gern 21 und Endanschlägen 22. Das Längs stück der Zierblende ist auch in diesem Fall aus zwei Teilen 1 und 2 zusammengesetzt, die stumpf aneinanderstossen und durch ein einschiebbares Kupplungsstück 3 miteinander verbunden sind.
Die Teile der Zierblende kön nen auch ineinander verschiebbar sein. Die Endstücke 10, 11 sind mit ihren abgewinkel ten Ansatzstücken 11 auf die Enden der Längsteile 1 und 2 der Zierblende aufge schoben. Eine Zierspange 7 dient zum Ver decken der Stossfuge. Solche Zierspangen kön nen auch an beliebigen andern Stellen der Zierblende als Schmuckorgane aufgesetzt werden.
Die metallene Zierblende 1 wird mittels der in Fig. 14 gezeigten Blendenhalter 20 an den vordern Enden der Gardineneisen 18 befestigt. Zu diesem Zweck werden die Blen- denhalter 20 mit ihrer Platte 24 in die Rück seite des Zierblendenprofils zweckmässig unter Drehung eingeschoben und hiernach die mit der Zierblende verbundenen Blendenhalter mittels ihrer Klemmhülse 25 auf das Ende der Gardineneisen 18 aufgeschoben und fest geklemmt.
Die Teilstücke 16c und 16b der Gardinen stangen unterscheiden sich zumindest an den ineinanderschiebbaren Teilen in ihrem Durch messer um Blechstärke, wie aus dem Quer schnitt in Fig. 12 ersichtlich. Zur Befestigung der Gardinenstangen an den Gardineneisen 18 dienen die üblichen U-förmigen Klemm bügel 19 (Fug. 10, 11), deren Sehenkel -unter den Rand der Gardinenstange greifen und diese durch Anzug einer Schraube mit dem Gardineneisen verspannen.
Fig. 12 zeigt. eine Versandtasche 23, in welcher sämtliche Teile der in Fig. 9 darge stellten Vorhang- und Gardinengarnitur Platz finden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen, dadurch gekennzeichnet, da.ss so wohl die Gardinenstangen als auch das Längs stück der metallenen Zierblende in Teilstücke zerlegbar sind und die knieförmigen End stücke von dem zerlegbaren Längsstück der Zierblende abnehmbar sind, damit diese Teile der Vorrichtung zusammen mit. sämtlichen kürzeren Zubehörteilen in eine längliche Ver sandtasche einlegbar sind. UNTERM-SPRÜCHE: 1.Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Längsstück der Zier blende aus stumpf aneinanderstossenden Teilen besteht, die durch ein Kupplungsstück ver bunden sind, das in die benachbarten Enden der Längsstückteile eingeschoben ist. 2.Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Ränder der Zierblende rückseitig nach einwärts gebogen sind und ein ebener Blechstreifen, gegen den die Zier blende mit ihrer gewölbten Mittelzone federnd anliegt, als Kupplungsstück in die von den Rändern der Zierblende gebildeten Nuten eingeschoben ist.3. Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Csardinen nach Patentansprtteh und Unterar Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsblech in seiner Mitte einen An schlag für die Enden der Zierblendenteile auf weist. 4. Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens über den Fugen zwischen den Teilen der Zierblende auf die letztere aufsetzbare Zierspangen zum Ver decken der Fugen vorgesehen sind. 5.Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch und Unterar Spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierspangen am untern Ende einen den Blech rand umlassenden Haken und am obern Ende einen über die Oberkante der Zierblende schnappenden federnden Klemmbügel auf weisen.6. Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die knieförmigen Endstücke der Zierblenden ein solches Profil aufweisen, dass sie mit ihren Ansatzstücken auf die Enden der Längsstücke der Zierblende aufsteckbar sind. 7. Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ansatzstücke der knie förmigen Endstücke mit Klemmbügeln aus gestattet sind, mit denen sie an die Enden der Längsstücke der Zierblende festgeklemmt sind. B.Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die wandwäie gerichteten Schenkel der Endstücke ausziehbar sind. 9. Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentarsprueh, dadurch ge kennzeichnet, dass die wandwä.rts geriebteten Schenkel der Endstücke zweiteilig sind und der eine Teil mit Klemmbügeln ausgestattet ist, mit denen dieser Teil an dem andern Teil des Endstückes befestigt ist. 10.Aufhängevorrichtung für Vorhänge und Gardinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Gardinenstan gen als auch das Längsstück der metallenen Zierblende aus Teilstücken von gleicher Länge bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH279873T | 1949-05-16 |
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| CH (1) | CH279873A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041663B (de) * | 1952-08-30 | 1958-10-23 | Beer Hans | Trag- und Fuehrungsvorrichtung fuer verschiebbare Vorhaenge |
-
1949
- 1949-05-16 CH CH279873D patent/CH279873A/de unknown
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