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CH278032A - Automatische Messeinrichtung an Vorlasthärteprüfmaschinen. - Google Patents

Automatische Messeinrichtung an Vorlasthärteprüfmaschinen.

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Publication number
CH278032A
CH278032A CH278032DA CH278032A CH 278032 A CH278032 A CH 278032A CH 278032D A CH278032D A CH 278032DA CH 278032 A CH278032 A CH 278032A
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CH
Switzerland
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Application number
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English (en)
Inventor
Reicherter Georg
Original Assignee
Reicherter Georg
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Publication date
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Publication of CH278032A publication Critical patent/CH278032A/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/44Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors being put under a minor load and a subsequent major load, i.e. Rockwell system

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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


  



  Automatische Me¯einrichtung an Vorlastharteprufmaschinen.



   Die VorlasthÏrtepr fung, bei der die bei Steigerung des Prüfdruckes von Vorlast auf    Gesamtlast und ansehliessender Wiederent-      lastung auf Vorlast    erzielte Vergrösserung der Eindringtiefe des   Eindringkörpers    mit einer Messuhr gemessen und an dieser als   Härtewert    abgelesen wird, wird vorzugsweise und in grösstem Umfange dann angewendet, wenn gehärtete   oder vergütete Stücke zu prüfen    sind.

   In der    Mengenfertigung sollte diese Prüfung aus      Gründen    der Wirtschaftlichkeit in Automaten durchgeführt werden, was auch mit   Rüek-    sieht auf Schonung des Pr fenden, Ausschaltung seiner körperlichen und geistigen Ermüdbarkeit und damit verbundene Erhöhung der Sicherheit der Prüfung dringend geboten ist. Es hat deshalb an Ansätzen und Vorsehlägen zur Automatisierung der Vorlasthärteprüfung schon bisher nicht gefehlt.



   Die meisten der   bisher hekanntgewor-    denen Vorsehläge sind dadurch gekennzeichnet, da¯ die Prüfspindel während der Pr fung stillsteht oder doeh nur bis zur Erreichung der Vorlast naeh oben geht, während die Hauptlast unter Vermittlung von Hebeln von oben auf den   Prüfstempel    abgesetzt wird.



  Es wurde aber auch schon eine   machine    be  schrieben,    bei der laut Beschreibung alle zur Prüfung erforderliehen Bewegungsvorgänge mit Ausnahme des Festhaltens des   Messuhr-    zeigers in der Nullstellung von der Auf-und AbwÏrtsbewegung der Spindel abgeleitet werden. Es ist   bei dieser Maschine aber nicht    gelungen, den   Härtewert    an der Messuhr bis zur nächsten Prüfung festzuhalten. Darin liegt eine   Unvollkommenheit,    die die hier besehriebene Messeinrichtung nieht aufweist, da bei ihr der Härtewert bis zur   nächsten Prü-      fung    festgehalten wird, so dass genügend Zeit zur Verfügung steht, ihn bequem und sicher abzulesen.



   In den Abbildungen 1 bis 6 ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende   Messeinrichtung in verschiedenen    Ar  beitsstellungen    beispielsweise und schematisch dargestellt. In diesen Abbildungen bedeutet   1.    das Gehäuse der   Vorlasthärteprüfmaschine,    welches nach einer Längsmittelebene geteilt und in das die Messeinrichtung eingebaut ist.



  In diesem Gehäuse ist gleitend geführt eine   Messbüchse    2, in der der   Prüfstempel    3 und ein Sehieber 4 gleitend geführt sind. An letzterem ist mittels eines Zapfens 30 oder sonst in   geeigneter Weise der Messuhrhebel    5 angelenkt, der mit einer im   Prüfstempel    befestigten Schneide 6, oder unter Umständen einer Spitze, dauernd in. Berührung ist. Es ist mit dem   Prüfstempel    ein Messuhrhalter 7 fest verbunden, in dem die Messuhr 8 be  festigt    ist. An dem   Messuhrhalter 7 ist    ein Winkelhebel 9 drehbar gelagert, der mit seinem einen Arm mit einem im Maschinengehäuse angebrachten Anschlag 10 zeitweilig zur Berührung kommt.

   Mit seinem andern Arm steht der Winkelhebel 9 dauernd in Berührung mit einem Keil   11,    der auf   dem Mess-      uhrhebel    5 hin und her schiebbar angeordnet ist und unter der Wirkung einer Zugfeder 12 steht, die zwischen ihm und dem Messuhrhebel eingeschaltet ist.



   Die Wand der Messbüchse 2 weist ausser dem Durchbruch f r den   Messuhrhalter    und den Messuhrhebel einen weiteren Durchbruch für ein Druckglied 13 auf, das die Aufgabe hat, den Schieber 4 der Klemmvorrichtung unmittelbar vor dem Aufbringen der Hauptlast mit der Messbüchse 2   durch Reibungs-    sehluss zu verbinden. Solange diese Verbindung besteht und solange der Keil 11 ausgefahren ist,  bertrÏgt der um den Zapfen 30 drehbare Messuhrhebel die   Eindringung    des am   Prüfstempel      befestigten Eindringkssrpers    21 in entsprechender Vergrösserung auf die Messuhr. Gelöst wird diese Verbindung erst dann, wenn nach   der Wiederentlastung    auf Vorlast der Keil 11 zwischen Messuhrschalter und Messuhrhebel   eingesehoben    ist.

   Nach dem   Loden    dieser Verbindung kann die dadurch frei gewordene Feder   14    über den Schieber 4 wieder auf den Messuhrhebel drücken und den Härtewert auch dann noeh festhalten, wenn der   Prüfstempel    mit seinem Band 15 wieder im   Masehinengehäuse    aufsitzt. Der Härtewert bleibt also bis zur nächsten Prüfung stehen.



  Das automatische Herstellen und L¯sen der    Verbindung zwischen Me¯b chse @ und Schie-    ber 4 wird mittels einer einschichtigen Blattfeder 16 bewirkt, die mit ihrem einen Ende an der Messbüehse eingespannt ist und deren freies Ende je nach der augenblicklichen Stellung der Me¯b chse im Maschinengehäuse entweder auf Druckglied 13 dr ckt oder auf einen keilförmig gestalteten Klotz 17, der bei der Bewegung der Messbüehse an dieser mittels eines am Maschinengehäuse angebrachten   Anschlages 22 2 verschoben wird.   



   Das Zusammenwirken der aufgeführten Teile, sowie der Vorlastfeder 19 und der Hauptlastfeder 20 beim Messvorgang ist aus den Abbildungen 1 bis 6, die die Me¯einrich  tung    in den aufeinanderfolgenden Stellungen eines Arbeitsspiels zeigen,   Zll    ersehen.



   Abbildung   1    zeigt die Messeinrichtung in der Ausgangsstellung. Die Me¯b chse 2 wird durch die Feder 23 auf ihren Ruhesitz im Maschinengehäuse   1      gedrüekt.    Der Prüfstempel 3 wird   dureh    die Vorlastfeder 1 auf seinen Ruhesitz im   Masehinengehäuse      1    ge  drüekt.    Das von der Kraft der Blattfeder 16   entlastete Druekglied    13 kann auf den Schieber 4 noch nicht driieken, so dass dieser infolge der Kraft der Feder   14 den Messuhr-    hebel 5  ber den Keil 11 gegen   den Messuhr-    halter 7   drüekt.    Die Messuhr zeigt noch den Wert der vorhergehenden Prüfung an.



   In Abb. 2 hat die Pr fspindel 24 mit dem darauf ruhenden   Prüfling    25 die Me¯b chse @   und den Prüfstempel    3 angehoben. Die von der Vorlastfeder 19 herrührende Vorlast ist auf den Prüfstempel aufgebracht. Der eine Arm des Winkelhebels 9 ist mit dem Anschlag 10 bei der Bewegung des Stempels zur Berührung gekommen und gedreht worden.



  Infolgedessen wurde der Keil 11 ausgefahren.



  Infolgedessen konnte der noch nicht festge  klemmte    Schieber 4 den   Messuhrhebel    5 bis zur unmittelbaren Berührung gegen den Messuhrhalter   7    dr cken und damit die Messuhr auf Null stellen. Damit dies   geschehen    kann, ist die Kraft der Feder 1. 4 so bemessen, da¯ sie am   Messuhrhebel    5 in bezug auf die Scheide 6 ein grösseres Drehmoment ergibt   als der Messdruck der Messuhr.    Der Ansehlag   22    hat angefangen, den Klotz 17 unter der Blattfeder 16 herauszuziehen.



   Abb. 3 zeigt   die Messeinrichtung unmittel-    bar vor dem Aufbringen der Hauptlast. Der Anschlag 22 hat den Klotz 17 unter der Blattfeder 16 hervorgezogen, so dass letztere das Druekglied 13 gegen den Sehieber 4 drüeken und damit dessen reibungssehlüssige Verbin  dung    mit   der Zlessbüehse    2   herstell. en    kann.



  Der   Messuhrzeiger    steht noch auf Null.



   In Abb.   4    ist die von der   Hauptlastfeder      20    herr hrende Hauptlast auf den Pr fstempel 3 anfgebracht. Infolgedessen ist der am   Prüfstempel    3 befestigte   Eindringkorper    21 in den   Prüfling    25 erheblich mehr   eingedrun-    gen, als dies unter   der AVirkung der    Vorlast sehon der Fal war. Die daraus sich ergebende Relativbewegung zwischen Pr fstempel und   Messbüchse vergrössert um den    Be trag   geringfügigster im Prüfstempel    auftretender elastischer Formänderungen hat sich iiber den Me¯uhrhebel 5 in entsprechender   Vergrösserung anf    den Messuhrzeiger übertragen.

   Letzterer steht jetzt infolge der vorerwähnten im   Prüfstempel    auftretenden elastischen Formänderungen, wie auch infolge der am   Prüfeindruck    auftretenden elastischen Formänderungen ein wenig  ber dem HÏrtewert, der demnäehst angezeigt werden wird.



   In Abb. 5 ist die   Prüfspindel    24 mit dem Prüfling 25 wieder etwas nach unten gegangen. Die Kraft der Hauptlastfeder 20 ist wieder im   Masehinengehäuse      1    rückgeschlossen, so dass auf den   Prüfstempel    3 nur noch die Vorlast wirkt. Die am   Prüfstempel und    am Prüfeindruek auftretenden, dem Unterschied zwischen Gesamtlast und Vorlast   entsprechen-    den elastischen Formänderungen haben sich infolge des Wegnehmens der Hauptlast zurüekgebildet, so dass der   Messuhrzeiger    jetzt auf den   Härtewert    weist.



   In Abb. 6 ist die   Prüfspindel    mit dem   Prüfling weiter nach unten gegangen.    Infolge dieser Bewegung, der der   Prüfstempel    3 und die   Messbüehse    2 folgen mussten, hat sich der im Messuhrhebel 7 drehbar gelagerte Winkelhebel 9 vom Ansehlag 10 wieder wegbewegt, so dass der   Keil 11 von    der Feder 12 zwisehen   Messuhrhalter 7 und Messuhrhebel    5 geschoben und damit der Härtewert fixiert wurde, indem der Schieber 4 den   Messuhr-    hebel 5 über den Keil 11 gegen den Mess  uhrhalter    7 dr ckt.

   Der Schieber 4 ist mit der   Alessbüehse      2    immer   noeh gekuppelt.    Der   Prüfstem. pel und die Messbüchse    sind in ihrer Ausgansstellung, in der sie im   Masphinen-       geliäuse aufsitzen, noch nicht ganz angekom-      men.    Ehe sie dort ankommen, wird der Klotz z   17 unter die    Feder 16   gesehoben    und damit das Druckglied 13 vom Druck der Blattfeder 16 entlastet und der Schieber 4 also wieder   freigelassen. Naehdem    auf diese Weise die   reibungssehlüssige    Verbindung zwischen Messbüchse 2 und Schieber 4 gelöst wurde, setzt sich der   Prüfstempel    3 im Masehinengehäuse 1 wieder ab.

   Darnach setzt sich auch die Me¯  büehse    2 im Maschinengehäuse 1 wieder ab, wobei sieh letztere schützend vor den Ein  dringkorper    schiebt.



   Der im Vorhergehenden beschriebene Pr fvorgang würde sich in genau derselben Weise abspielen in einer Vorlasthärteprüfmaschine, bei der zur Ausführung einer Prüfung das Gehäuse 1 am Masehinenständer auf und ab bewegt w rde, die   Prüfspindel    mit dem auf ihr ruhenden   Prüfling    aber während des Prüfvorganges stillstehen würde. Mit einer solchen Bauart lässt sieh die Prüfung grosser und sperriger Werkstücke, die zur   Durchfüh-    rung einer Härteprüfung nicht gehoben und gesenkt werden können, sehr leicht bewerkstelligen, worin ein weiterer Vorteil der hier beschriebenen   Einrichtung zu erblicken    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Automatische Me¯einrichtung an Vorlast härteprüfmaschinen, bei denen die Prüfung infolge einer Relativbewegung zwischen Pr fling und MaschinengehÏuse zustande kommt, gekennzeichnet durch eine im Maschinengehäuse geführte, unter Federdruck auf den Prüfling aufsetzbare Messbüchse, in der ausser dem einen Messuhrhalter samt Messuhr tra genden Prüfstempel ein mit einem Messuhrhebel gelenkig verbundener Sehieber geführt ist, und ferner gekennzeichnet durch eine an der Messbüchse angebrachte und durch deren Bewegung steuerbare Klemmvorrichtung, die den mit dem Messuhrhebel gelenkig verbundenen Schieber naeh dem Aufbringen der Vorlast und vor dem Aufbringen der Hauptlast mit der Messbüehse kuppelt, nach der Wiederentlastung auf Vorlast aber freigibt,
    so dass er beim Aufbringen der Vorlast den Messuhr- hebel, der mit einer am Prüfstempel befestigten Schneide dauernd in Beriihrmg ist, gegen den Messuhrhalter drüekt und so die Messuhr auf Null stellt, während des Wirkens der Ge- samtlast als Drehstelle f r den Messuhrhebel dient und nach Wegnehmen der Hauptlast den Messuhrhebel, auf dem ein dureh die Be wegungen des Prüfstempels steuerbarer Keil hin und her sehiebbar angeordnet ist, über diesen Keil gegen den Me¯uhrhalter dr ckt und so den Härtewert bis zur nächsten Pr fung festhält.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Me¯einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hin und her gehende Bewegung des Keils (11) erreicht wird mittels einer zwisehen ihm und dem Me¯uhrhebel (5) eingeschalteten Zugfeder (12) und mittels eines Winkelhebels (9), der an dem mit dem Prüfstempel (3) fest verbun- denen Messuhrhalter (7) drehbar gelagert ist und bei den Bewegungen des Prüfstem- pels zeitweise mit einem im Maschinengehäuse (l) befestigten Anschlag (10) in Berührung tritt und gedreht wird.
    2. Messeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die an der Messbüchse angebrachte Klemmvorrichtung zum Festklemmen des Sehiebers (4) in der Mess- b chse (2) eine an letzterer befestigte Blattfeder (16) und einen keilförmigen Klotz (17) aufweist, der bei der Bewegung der Messbüehse von einem im Maschinengehause (1) befestigten Ansehlag (22) an der Messbüchse derart verschoben wird, da¯ er naeh dem Aufbringen der Vorlast und vor dem Aufbringen der Hauptlast die Blattfeder (16) frei gibt und auf ein Druckglied (13) und damit auf den Schieber (4) drücken lässt, un- mittelbar vor Beendigung des Arbeitsspiels aber die Blattfeder (16)
    wieder unterfasst und damit das Druckglied (13) von seinem Druek entlastet.
CH278032D 1949-05-30 1949-08-06 Automatische Messeinrichtung an Vorlasthärteprüfmaschinen. CH278032A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117949330A (zh) * 2024-03-26 2024-04-30 深圳市典誉精密模具有限公司 一种注塑模具顶针强度检测装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117949330A (zh) * 2024-03-26 2024-04-30 深圳市典誉精密模具有限公司 一种注塑模具顶针强度检测装置
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