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CH266188A - Von Hand betätigbarer hydraulischer Hebebock. - Google Patents

Von Hand betätigbarer hydraulischer Hebebock.

Info

Publication number
CH266188A
CH266188A CH266188DA CH266188A CH 266188 A CH266188 A CH 266188A CH 266188D A CH266188D A CH 266188DA CH 266188 A CH266188 A CH 266188A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydraulic
lever
lifting
movement
load
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited Joseph Bradbury Sons
Original Assignee
Joseph Bradbury & Sons Limited
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joseph Bradbury & Sons Limited filed Critical Joseph Bradbury & Sons Limited
Publication of CH266188A publication Critical patent/CH266188A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F5/00Mobile jacks of the garage type mounted on wheels or rollers
    • B66F5/04Mobile jacks of the garage type mounted on wheels or rollers with fluid-pressure-operated lifting gear

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


  Von Hand     betätigbarer    hydraulischer Hebebock.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  von Hand     betätigbarer    hydraulischer Hebe  bock, Bei derartigen Hebeböcken, die zum,     Ile-          ben    von schweren Lasten bestimmt, sind, ist  der Primärkolben notwendigerweise klein, und  um zu erreichen,     dass    die Hebeklaue eine  rasche Annäherungsbewegung an die Last  ausführt, ist es üblich, einen weiteren grö  sseren Kolben vorzusehen, der automatisch  ausser Wirkung gesetzt wird, wenn die Hebe  klaue an die Last zur Anlage kommt.

       Das     Ausschalten des grösseren Kolbens erfolgt  durch ein     überdruckventil,    das sich öffnet,  wenn der Druck der Arbeitsflüssigkeit zufolge  des Widerstandes der Last zunimmt. Der grö  ssere Kolben bewegt sich zusammen mit dem  Primärkolben hin und her und der in seinem  Zylinder auf die Flüssigkeit ausgeübte Druck  ist beim Anheben der Last verloren. Aus die  sem Grunde ist, bei den meisten bekannten  Konstruktionen das Verhältnis vom     Leerhub     zu Lasthub zu einem gegebenen Ausschlag des  Bedienungsgriffes nur etwa<B>6:1.</B>  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  einen hydraulischen     Hebeboek,    welcher da  durch gekennzeichnet ist,     dass    mechanische  Mittel zur Ausführung einer     Schnellhubbewe-          gung    der Hebeklaue vorgesehen sind, von de  nen ein Teil von Hand ausser Wirkung ge  setzt werden kann, derart,     dass    die ausser  Wirkung stehenden Mittel während des     An-          hebens    der Last entlastet sind.    Durch eine solche Ausbildung kann.  erreicht werden,     dass    beim. Ausführen der       Schnellhubbewegung    wenig Arbeitsverluste  auftreten.

   Eine bevorzugte     Atisführungsform     des Erfindungsgegenstandes gestattet die Er  reichung eines Verhältnisses von Leerhub zu  Lasthub, bei einer gegebenen     Verschwenkung     des Betätigungsgriffes, das wesentlich grösser  <B>kn</B>  ist als<B>6: 1.</B>  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene beispielsweise     Ausführungsformen     des Erfindungsgegenstandes schematisch dar  gestellt. Darin zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine Stirnansicht eines hydrau  lischen Hebebockes, der zur Verwendung in  Garagen verhältnismässig niedrig ausgebildet  ist und wobei einzelne Teile     übersichtlich-          keitshalber    weggelassen worden sind.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht des Hebe  bockes gemäss     Fig.   <B>1,</B> wobei eine Seite des       Chassisrahmens    entfernt, worden ist.  



       Fig.   <B>3</B> ist eine Seitenansicht einer zweiten  Ausführungsform eines Hebebockes, welcher  zur Ausführung der     Schnellhubbewegung    mit  einem     gezahnten    Segment versehen ist.  



       Fig.    4 ist eine Seitenansicht einer dritten  Ausführungsform, bei welcher im Getriebe  zur Ausführung der     Sehnellhubbewegung    eine  Zahnstange vorgesehen ist.  



       Fig.   <B>5</B> ist ein Schnitt durch den hydrau  lischen Teil des Hebebockes gemäss     Fig.   <B>1</B>  und 2.           Fig.   <B>6</B> ist ein Schnitt nach der Linie       VI-VI    der     Fig.   <B>5.</B>  



  Der in den     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte  Hebebock besitzt einen     auf    Rädern abgestütz  ten     Chassisrahmen   <B>1,</B> eine Kolbenstange 2 des  Primärkolbens des hydraulischen Primärteils  <B>3,</B> welcher Kolben durch den Betätigungs  hebel 4 hin- und herbewegt werden kann. Die  ser Hebel 4 ist um einen Zapf en<B>5</B> schwenk  bar, welch letzterer im     Chassisrahmen   <B>1</B> gela  gert ist. Die Kupplung zwischen dem Hebel 4  und der Kolbenstange 2     umfasst    einen Lenker  <B>6,</B> der zwischen der Kolbenstange und dem       Lastarin    4a des Hebels 4 angeordnet ist.

   Das  Sekundärglied<B>7</B> des Hebebockes weist eine  Kolbenstange<B>8</B>     auf,    die mittels einer     Quer-          #velle   <B>9</B> mit zwei parallelen Lenkern 10a ver  sehen ist, welche Lenker 10a mittels Zapfen  <B>18</B> an die Platten<B>11</B>     angelenkt    sind. Die  Platte<B>11</B> bildet mit den Lenkern<B>10,</B> 12 und  den Zapfen     13a"   <B>13</B> und 14a, 14 ein Lenker  parallelogramm. Die fraglichen Lenker sind  auf beiden Seiten des Hebebockes vorgesehen  und die Zapfen 14, 14a sind im     Chassisrah-          men   <B>1</B> gelagert.

   Wenn der Hebel 4 betätigt  wird, bewirkt das primäre Glied der hydrau  lischen Einrichtung,     dass    die Stange<B>8</B> des  Sekundärgliedes sich nach auswärts bewegt.  Infolgedessen werden die     LenkerparaUelo-          gramme    um die Zapfen 14, 14a als Fixpunkte  geschwenkt.. Die     Hebekla-Lie   <B>15,</B> die durch den  Zapfen<B>13</B> getragen wird, wird dadurch an  gehoben.  



  Die seitlichen Platten<B>11</B> erstrecken sich  nach     unt,en    gegen den Zapfen<B>5</B> hin, und wir  ken als Winkelhebel. Die     Kraftarme        lla    der  beiden Platten<B>11,</B> deren Endpunkte durch  die Zapfen 14,<B>18</B> gebildet sind, sind um ein  Mehrfaches kürzer als die     Lastarine,    deren  Endpunkte durch die Zapfen<B>13,</B> 14 gebildet  sind. Der Zapfen<B>5</B> trägt weiter- ein lose ge  lagertes, als     gezahntes    Segment ausgebildetes  Element<B>16,</B> das mit der Platte<B>11</B> über Stoss  stangen<B>17</B> und Zapfen<B>18, 18'</B> gekuppelt ist.  Der Betätigungshebel 4 seinerseits trägt eine  Klinke<B>19,</B> die mittels eines Handgriffes 20  verstellt werden kann.

   Eine Druckleder 21 ist    bestrebt, die Klinke normalerweise ausser     Ein-          griff    mit dem Segment<B>16</B>     züi    halten.  



  Die Teile 4, 20,<B>19, 16, 17</B> und<B>11</B> bilden  die mechanischen Mittel     zur    Ausführung der       Sehnellhubbewegung    des     Hebeboekes,    wobei  der Lastarm der Platte<B>1,1</B> die Bewegung des  Segmentes<B>16</B> vergrössert,     auf    die Hebeklaue  <B>1.5</B> überträgt. Das Segment<B>16</B> bildet einen  durch den Hebel 4 unmittelbar verstellten  Lastarm, wenn dieser Hebel 4 in noch     ni    be  schreibender Weise betätigt wird.  



  Zur Ausführung der     Sehnellhubbewegang     ergreift die Bedienungsperson den Handgriff  Triff des Hebels 4 mit der     _Wir-          90    und den<B>C</B>       kung,        dass    die Klinke<B>19</B> in das Segment<B>16</B>  eingreift. Der Hebel 4 wird dann nach     rüek-          wärts    (in     Fig.    2 im     Uhrzeigersinn)        ver-          sehwenkt,    was zur Folge hat,     dass    die Stoss  stange<B>17</B> die Platte<B>11</B> im     Uhrzeigersinn    ver  dreht und die Hebeklaue<B>15</B> rasch anhebt.

   Die  Entfernung, über     welehe    die Hebeklaue     -_-e-          hoben    wird, ist viel grösser als die Entfer  nung,     welehe    die rechte     Eeke    mit dem Ge  lenkzapfen<B>18' ( '</B>     Fig.    2) des Segmentes<B>16</B>       zurück-legt,    da der     Lastarin    der Platte<B>11</B> um  ein Mehrfaches     länner    ist als der Kraftarm.  



  Wenn die Platten<B>11</B> sieh verdrehen, neh  men sie die Lenker<B>10</B> mit, und da dieselben  mit der Stange<B>8</B> verbunden sind, wird diese  letztere aus dem Zylinder herausgezogen. Der  Sekundärkolben saugt daher Flüssigkeit in  den Zylinder, welche die Lenker und die He  beklaue trägt. Die erwähnte Flüssigkeit wird  zweckmässig durch ein     Einwe-ventil    mit gro  sser Oberfläche in den Zylinder eingesaugt.

    Die Flüssigkeit wird     m#reckmässig,    von einem  Flüssigkeitsbehälter des     Hebeboekes    dem     Z#--          linder    über eine Leitung zugeführt, in     wel-          eher    das erwähnte Einwegventil von grosser       zn     Oberfläche eingebaut ist.  



  Die     Schnellhubbewegung    der Hebeklaue  wird durch Betätigung des Hebels 4 bei     ge-          sehlossener    Kupplung<B>16, 19</B> ausgeführt.  Wenn die Hebeklaue,<B>15</B> an der Last zur An  lage kommt, wird die Kupplung<B>16, 19</B> durch  Loslassen des Handgriffs 20 geöffnet und der  Lasthub setzt ein, wenn der     Helbel    4 weiter  betätigt wird, so     dass    durch das Primärglied      Flüssigkeit unter Druck dein Sekundärglied  zugeführt wird, welches dabei über die Stange  <B>8</B> und die Lenker     lOtt    die Platte<B>11</B> bewegt.

    Die     Ilebeklaue   <B>15</B> wird also durch die in den  Sekundärzylinder zugeführte Flüssigkeit ge  hoben     bzw.    in     -ehobener        Stellun-        -ehalten.     Die Flüssigkeit tritt in den     Sekundärzylinder          durel)    die normale     Ventileinriehtung    der  Pumpe oder durch das oben erwähnte Ein  wegventil von grossem Querschnitt, und zwar  während der     Ausführun--    der     Sehnellhabbe-          wegung        (Fig.   <B>5, 6).</B>  



  Die Hebeklaue<B>15</B> kann durch Betätigung  eines üblichen in der Zeichnung nicht darge  stellten Ventils gesenkt werden.  



  In den     Fig.   <B>3</B> und 4 werden die Primär  glieder<B>292</B> der hydraulischen Einrichtung  durch     Betätigun-,    der Hebel<B>23</B> verstellt,  wobei die     Ilebeklauen    24     auf    den Stangen<B>25</B>  angehoben werden.  



  In     Fi--.   <B>3</B>     unifassen    die     nieehanisehen    Mit  tel zur     Ausführun-        der        SchneIlliLibbeweg-Lin-          der        Ilebeklaue    24 ein auf einem. Teil seines  Umfanges mit Zähnen     verseheiies    Rad<B>26,</B>  welches auf     deni    Zapfen,<B>27</B> des Hebels     '23)     drehbar ist.

   Zwischen     deni    Rad<B>26</B> und der  Hebeklaue 24 ist eine Verbindungsstange<B>28</B>  angeordnet.     Auf    dem     Ilebel   <B>23</B> sitzt eine  Klinke<B>29</B> und ersterer trägt einen schwenk  bar gelagerten Handgriff<B>30,</B> der über eine  Stange<B>31</B> mit der Klinke<B>29</B> verbunden ist.  Durch Betätigung des Griffes<B>30</B> kann. die  Klinke<B>29</B> entgegen der Wirkung der Feder  <B>32</B> in Eingriff mit den Zähnen des Rades<B>26</B>  gebracht werden. Die Feder<B>32</B> ist normaler  weise bestrebt, die Klinke ausser Eingriff mit  der Scheibe<B>26</B>     züi    halten.

   Wenn die Klinke  <B>29</B> sieh in der dargestellten Lage befindet, be  wirkt ein Niederdrücken des Hebels<B>23</B> eine  Drehung der Scheibe<B>26</B> und damit eine       Schnellhubbewegung    der Hebeklaue 24. Wenn  diese letztere     -egen    die Last zur Anlage  kommt, wird Griff<B>30</B> freigegeben, und der       Hebeboek    in üblicher Weise hydraulisch durch  Verstellen des Hebels<B>23</B> betätigt.  



  Bei der     Ausführungsforin    gemäss     Fig.    4  n     ZD     umfassen die mechanischen Mittel zur Aus  führung einer     Schnellhubbewegung    eine ver-         tikale    Zahnstange<B>33,</B> welche mit der Hebe  klaue 24 verbunden ist und von derselben  herabhängt.     Auf    einer Verlängerung des He  bels 2ä sitzt eine Klinke 34, die     normaler-          ,reise    durch eine Feder ausser     E,        ingriff    mit  der     Zalinstange   <B>33</B> gehalten wird.

   Durch Be  tätigung des Griffes<B>35</B> eines Bowdenzuges<B>36</B>  kann die Klinke 34 jedoch in Eingriff mit der       Zahnstanue        aebraeht,    werden. Die Hebeklaue  wird     raseh    angehoben, wenn der Hebel     betä-          tüd    wird und Klinke 34 und     Zahnstange   <B>33</B>  miteinander in Eingriff stehen. Dagegen er  folgt ein     langsaines    Anheben der     Ilebeklaue     n     ZD     auf     hydraulischem_    Wege, wenn sich die  Klinke 34 ausser Eingriff mit der Zahnstange  <B>33</B> befindet.  



  Wie bei der Ausführungsform gemäss       Fig.   <B>1</B> und-' wird bei denjenigen, nach     Fig.   <B>3</B>  und 4 Flüssigkeit während der     Schnellhub-          bewegung    in einen nicht gezeichneten Sekun  därzylinder gesaugt, wodurch die Hebeklaue  in ihrer Lage gehalten wird.  



  Bei allen Ausführungsformen arbeiten die  Primärkolben während der     Sehnellhubbewe-          gung    und die geförderte Flüssigkeit tritt in  die Sekundärzylinder um die Hebeklauen in  der gehobenen Stellung zu halten.  



  Statt der beschriebenen     Sehnellhubgetriebe     können auch     ir-endwelelie    Vorrichtungen vor  <B>n</B>       Cesehen    sein, welche vom, Betätigungshebel  des     Ilebeboekes        -elöst    werden können, wenn  der Hebebock     mit    hydraulischen Mitteln betä  tigt werden soll, während sie ein rasches     An-          C     heben der Hebeklaue auf mechanischem Wege  gestatten müssen.  



  Es geht aus dem Vorstehenden hervor,       dass    die Begrenzung der Geschwindigkeit der       Schnellhubbewegung    hauptsächlich durch das  Gewicht der zu hebenden Glieder erfolgt und       dass        za    diesem Zweck während der normalen  Betätigung des Hebebockes     auf        hydraulischeni     <B>C</B>       We-e    keine Kraft verschwendet wird.  



  Das hydraulische System des in den     Fig.   <B>1</B>  und<B><U>9</U></B> dargestellten     Ilebeboekes    soll nun unter  Bezugnahme auf die     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> erläutert  werden.  



  Beim Heben der Hebeklaue<B>15</B> durch die  mechanischen Mittel<B>-1, 19, 16, 17, 11,</B> 12 wird      der Primärkolben 3a durch den Lenker<B>6</B>  z. B. in die in     Fig.   <B>5</B> gezeichnete Lage ge  bracht. Er     muss    durch eine entgegengesetzte  Bewegung des Hebels 4 bei geöffneter Klinke  <B>19</B> wieder zurückgenommen werden.

   Dabei  saugt der Primärkolben 3a<B>Öl</B> in den Zylinder  <B>3b</B> und zwar aus dem Zylinder<B>3c</B> durch das       Einweg-E        inlassventil   <B>38</B> im Ventilkörper<B>39.</B>  Das<B>Öl</B> aus dem Zylinder<B>36</B> wird beim an  schliessenden     Lasttub    durch das Einwegventil  40 im     Ventilkörper   <B>39</B> in den Arbeitsraum 7a  des Sekundärzylinders<B>7b</B> des sekundären     hy-          draiflischen    Systems gedrückt. Dies bewirkt,       dass    der Kolben<B>7e,</B> des sekundären Systems  sieh nach aussen bewegt.

   Die Auswärtsbewe  gung des Kolbens 7c bewirkt,     dass    die Klaue  <B>15</B>     (Fig.    2) sich in der beschriebenen Weise  hebt. Der Zylinder<B>3c</B> bildet einen Vorrats  raum für Druckflüssigkeit, welcher den Pri  märzylinder<B>3b</B> umgibt, während ein weiterer  Vorratsbehälter durch denjenigen Teil des  Sekundärzylinders<B>7b</B> gebildet wird, der  rechts von dem Kolben<B>7o</B> liegt. Der Primär  zylinder<B>3b</B> steht über die Öffnung 41, den  Kanal 42 und die Ventile 40     und   <B>50</B> im Ven  tilkörper mit. dem Zylinder 3c in Verbindung.  Mit dem Zylinder<B>7b</B> wird die Verbindung  vermittels des erwähnten Kanals 42 und einer  Leitung 43 hergestellt.

   Die Anordnung der  miteinander durch die Öffnung 41 und die  Leitung 43 miteinander in Verbindung ste  henden Vorratsbehälter, die auch mit der     Ein-          lassseite    des Ventils<B>38</B> verbunden sind, ergibt  ein gegen die Atmosphäre abgedichtetes, ge  schlossenes hydraulisches System. Eine Er  gänzung der Flüssigkeit, um Verluste durch  die übliche     Stopfbüclise    44 um die     PriniÜrk-ol-          benstange    2, durch die Stopfbüchse 45 um die  Sekundärkolbenstange<B>8</B> und die Stopfbüchse  46 um die Ventilspindel 47 auszugleichen,  kann durch eine Büchse 48 erfolgen, die nor  malerweise durch einen Schraubenbolzen 49  verschlossen ist.  



  Der Zweck des     Sieherheitsventils   <B>50</B> be  steht darin, das Senken der Hebeklaue zu  ermöglichen, indem Druckflüssigkeit aus dem  Arbeitsraum 7a des Zylinders<B>7b</B> in den     Vor-          ratsbehält,er   <B>3e,</B> entweichen kann und zwar    durch die Leitung<B>51</B> im Ventilkörper<B>39.</B>  Diese Leitung<B>51</B> wird dabei gegen den<B>Zy-</B>  linder<B>3b</B> durch das Ventil 40 geschlossen.

    Während der     Schnellhubbewegung    saugt der       Seki,Ludärbolzen        7c    durch die Leitung 43 und  das Ventil 40     Driieldlüssigk-eit,    von der einen  Seite des Kolbens (rechts)     und    den Arbeits  raum (7a); während dieser Periode     presst    der  Primärkolben 3a eine bestimmte Menge     Druelz-          flüssigkeit    in den Vorratsbehälter<B>3e.</B> Das  Ventil<B>50</B> wird     daduirch    betätigt,     dass    die  Spindel 47 gedreht wird.

   Bei der in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsform  wird dies herbeigeführt     dureh    Drehen einer  Hülse<B>52,</B> die am äussern Ende der Spindel  befestigt ist. Wenn die Spindel 47 in der  einen Richtung gedreht, wird, bewirkt sie,     dass     eine nicht drehbare, aber     versehiebbare    Mut  ter<B>53</B> auf dem mit Gewinde     verselienen    Teil  54 der Spindel 47 von einem am Zylinder<B>3b</B>  angeordneten Anschlag<B>55</B> wegbewegt wird, so       dass    eine am äussern Ende der Spindel 47 an  gebrachte Druckfeder<B>56</B> die Spindel     naeh     aussen zieht und die     Kuael   <B>57</B> am innern Ende  der Spindel von ihrem Sitz abhebt.

   Dies er  möglicht es der Druckflüssigkeit in den<B>Zy-</B>  linder     3c    zu strömen, Eine     auf    der Spindel  angeordnete Mutter<B>58</B> begrenzt die Auswärts  bewegung der Spindel. Wenn die Spindel in  entgegengesetzter Richtung gedreht wird,  drückt die Mutter<B>53</B> gegen den     Ansehlag   <B>55,</B>  wodurch die Spindel die Kugel<B>57</B> auf     ihreii     Sitz drückt.  



  Das hydraulische System der in den     Fig.   <B>3</B>  und 4 dargestellten     Hebeböeke    ist ähnlich dem  vorstehend beschriebenen. Die Teile sind le  diglich in Folge der     versehiedenen        La-en    des  Primär-     bzw.    Sekundärzylinders verschieden  angeordnet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Von Hand betätigbarer hydraulischer Hebebock, dadurch gekennzeichnet, dass me chanische Mittel zur Ausführang einer Schnellhubbewegtuig der Hebeklaue vorge sehen sind, von denen ein Teil von Hand ausser Wirkung gesetzt werden kann, derart, dass die ausser Wirkung stehenden',Nlittel <B>(16,</B> <B>17)</B> während des Anhebens der Last entlastet sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Hydraulischer Hebebock nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die me chanischen Mittel einen Betätigungshebel (4) zur Ausübun,- eines Druckes auf einen Pri märkolben umfassen. 2. Hydraulischer Hebebock nach Unteran- sprueh <B>1,</B> gekennzeichnet durch eine Kupplung <B>9,</B> 10a) zwischen den mechanischen Mitteln und dem Sekundärteil der hydraulischen Ein richtung des 1.-lebebockes, das Ganze derart, dass bei der Schnellhubbewegung Flüssigkeit in den Sekundärzylinder gesaugt wird, wel che die Hebeklaue in der angehobenen Stel lung hält.
    <B>3.</B> Hydraulischer Hebeboek nach Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch eine von Hand betätigbare Kupplung<B>(16, 19,</B> 20), zum Zwecke, den Betätigungshebel (4) in Wir kungsverbindung mit der Hebeklaue zu brin gen, um die Sehnellhubbewegung der letz teren auszuführen. 4.
    Hydraulischer Hebebock nach Unteran- sprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Betätigungshebel (4) -ein Element<B>(16)</B> kuppelbar ist, das Ganze derart, dass der Hebeklaue<B>(15)</B> bei der Schnellhubbewegung eine in benio, auf die Bewegung eines Gelenk zapfens<B>(18)</B> des Elementes<B>(16)</B> vergrö sserte Bewegung erteilt wird.
    <B>5.</B> Hydraulischer Hebebock nach Unteran- sprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ele ment<B>(16)</B> auf einem Drehzapfen<B>(5)</B> des Be tätigungshebels (4) angeordnet ist und dass eine Stange<B>(17)</B> mit ihrem einen Ende mit dem Gelenkzapfen<B>(18')</B> des genannten Ele mentes<B>(16)</B> und mit ihrem andern Ende mit dem Kraftarm eines Hebels verbunden ist, dessen Lastarm eine Länge aufweist, die ein Mehrfaches derjenigen des Kraftarmes ist.
    <B>6.</B> Hydraulischer Hebebock nach Unteran spruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass beim Lasthub der Sekundärteil der hydraulischen Einrichtung den genannten Hebel betätigt. <B>7.</B> Hydraulischer Hebeboek nach Unteran spruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Hebel eine als Winkelhebel die nende Platte<B>(11)</B> ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2224452A1 (de) * 1971-05-21 1972-12-14 Domkraft A/B Nike, Eskilstuna (Schweden) Hydraulisch arbeitender Wagenheber fur Anwendung in der Garage
WO1998028220A1 (en) * 1996-12-20 1998-07-02 Kentruck Ab A device in lifting tools

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