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CH258586A - Verfahren zur Herstellung von 3-(B-Diäthylamino-äthyl)-3-phenyl-benzofuran-(2)-on. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-(B-Diäthylamino-äthyl)-3-phenyl-benzofuran-(2)-on.

Info

Publication number
CH258586A
CH258586A CH258586DA CH258586A CH 258586 A CH258586 A CH 258586A CH 258586D A CH258586D A CH 258586DA CH 258586 A CH258586 A CH 258586A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ethyl
diethylamino
benzofuran
phenyl
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Laboratories Abbott
Original Assignee
Abbott Lab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Abbott Lab filed Critical Abbott Lab
Publication of CH258586A publication Critical patent/CH258586A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/78Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans
    • C07D307/82Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D307/83Oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     3-(P-Diäthylamino-äthyl)-3-phenyl-benzofuran-(2)-on.       Es wurde gefunden,     dass    Derivate des       Benzofuranons    gemäss     nachstehender    Formel  wertvolle, neue     therapeutische    Substanzen  sind, indem .sie eine hohe     gpasmolytische          Wirksamkeit    besitzen.

    
EMI0001.0008     
    Hierbei bedeuten:     R1    ein Wasserstoffatom  oder     einen    gegebenenfalls substituierten  Kohlenwasserstoffrest,     R@    eine     Gruppe    ent  haltend ein Stickstoffatom     und,    mindestens ein  direkt an den     Furanoming        gebundenes        Koh-          lenstoffatom.    Der     Benzolring    kann ferner  allenfalls durch ein Halogenatom oder einen       Kohlen\vas:serstoffrest    substituiert     sein.     



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah  ren zur Darstellung von     3-(ss-Diäthylamino-          äthyl)-3-phenyl-benzo@furan-(2)-on.    Diese  Verbindung wurde hinsichtlich ihrer     Wirk-          samk        eit    als     Spa:smolytikum    eingehend ge  prüft. Es wurde dabei     gefunden,    dass es sich  um ein aussergewöhnlich wirksames     Mittel     handelt, um Krämpfe der glatten Muskulatur  zu lösen, das sich als frei erweist von uner  wünschten Eigenschaften und Nebenwirkun  gen, wie solche bei Verwendung von     Atropin     und     Papaverin    klinisch beobachtet werden.

    Beispielsweise kann     Atropin    in therapeuti  scher Dosis eine Erweiterung der Augen-         pupille    bewirken sowie     eine    starke     Veirmin-          derung        des        Speiches,flusses,    dagegen treten  solche Wirkungen kaum in Erscheinung bei       Verwendung    des genannten     Benzofuranon-          Derivates.     



  Dieses     Spasmolytikum    eignet sich insbe  sondere zur     Behandlung    von Magen- und  Darmkrämpfen, spastischen     Zuständen    der       Bromrhien    und des     Urogenitalsyste@ms,    von  Asthma, Kolik,     Dymenorrhoe    und andern  Affektionen, welche auf     Kontraktionen    der  glatten Muskulatur,     gleichgültig    ob     muskulo-          tropisch    oder     neurotropisch        bedingf,    beruhen,  sowie zur Bekämpfung der     HistaminNvirkung.     



  Die Substanz zeigt eine starke und lang  anhaltende     l.okalanästhetische    Wirkung bei  verhältnismässig sehr geringer lokaler Reiz  wirkung im Vergleich zu andern bekannten       synthetischen    Substanzen. Um diese örtliche  Wirkung zu sichern     genügt    es, das Thera  peutikum in solcher Weise zu verabreichen,  dass es in wirksamer Konzentration an der  Stelle vorhanden isst, wo die Lokalanästhesie  erwünscht ist. Diese örtliche     Schmerzsti7lung     kann     unter        gewissen    Umständen sehr wert  voll sein und     synergetisch    zusammenwir  ken mit der mehr allgemein     spasmolytischen     Wirkung derselben Medikation.  



  Das neue     Spasmolytikum    kann     peroral,     intramuskulär, subkutan oder intravenös ver  abreicht werden und ist in Pulverform, mit  einem     inerten    Streckmittel verdünnt, von  gleicher Wirksamkeit wie in Gestalt einer      Lösung in einem     geeigneten    Vehikel. Diese       Präparate,    sind ausgezeichnet haltbar; wässe  rige Lösungen z.

   B. können sehr     lange    gela  gert werden, ohne an Wirksamkeit einzu  büssen, im Gegensatz zu vielen     andern        syn-          thetüchen.        Spasmolytika.    Neben den wichti  gen     physiologischen    Eigenschaften zeichnet  sich die Substanz durch geringe     Toxizität     und hohen     therapeutischen    Wirkungsgrad       aufs.        Klinische    Versuche zeigten, dass die opti  male Dosis     zwischen    0,05 und 0,15 g liegt,       sowohI    bei oraler als     parenteraler    Zufuhr.

   In  einigen Fällen wurden     derartige    Mengen  während mehrerer Wochen ohne jede     kiunu-          lativ        toxische    Wirkung     verabreicht.    Ferner  wurde das     2li1ttel    monatelang an Patienten       verabreicht,    ohne dass     Symptome,    von chroni  scher     Toxizität    auftraten.

   Das Medikament  scheint gänzlich frei zu sein von     narkoti-          scher    Wirkung,     und    es tritt bei verlängerter       Verabreichung    keine Gewöhnung ein,     dass     heisst die     Reaktion    auf eine     bestimmte    Dosis  bleibt     praktisch    unverändert.  



  Überall dort, wo eine rasche Wirkung  verlangt     wird,        ist    es     zweckmässig,    an Stelle  des     erfindungsgemäss        hergestellten        Benzo-          furanon-Derivates    wasserlösliche Salze des  selben zu verwenden. Es, kann sich um     Salze     beliebiger Säuren handeln, sofern die Toxi  zität     gegenüber    der Base nicht nennenswert  erhöht ist.

   Geeignet sind die Salze der Salz  säure, Schwefelsäure,     Phosphorsäure,        Lävu-          linsäure,        Schleimsäure,        Weinsteinsäure,    Essig  säure.     Gewisse    andere Säuren liefern Salze.  die nur     spärlich    löslich     sind    in Wasser. Diese       können    ebenso wie die freie Base in Fällen  verabreicht werden, wo die     pharmakologIs        che     Wirkung     langsam    einsetzen,     aber    verhältnis  mässig lange andauern soll.  



  Es können auch     quaternäre    Ammonium  salze der Base verwendet werden, z. B. das       Methobromid.    Es wurde gefunden, dass die       quaternären        Ammoniumsalze@        eine    stärkere  Wirkung     ausüben    als. das     freie        tertiäre    Amin.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung von     3-(ss-Diäthylamino-äthyl)-3-          phenyl-benzofuran-(2)-on    der     Formel     
EMI0002.0066     
    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass man     3-Phenyl-          benzofuran    - (2) -     on,        welches    in     3-Stellung          durch        ein.        Alkalimetallatom    substituiert ist,  durch Einwirkung einer     den,

  '-Diäthylamino-          äthyl-Rest    abgebenden Verbindung     in    das       3-(ss-Diäthylamino-äthyl)-Derivat    überführt  und     dieses        isoliert.    Das.     3-(ss-Diäthylamino-          äthyl)-benzofuran-(2)-on    siedet unter 3 mm  Druck bei etwa. 195  C.  



       Beispiel:          34,5g    Natrium werden in der Weise unter  300 cm'     Toluol    zerkleinert, dass das     Natrium     mit dem     Toluol        in    einen Kolben gegeben  wild,     welcher        mit    einem     Rückflusskühler    und  einem Rührwerk     ausgerüstet    isst. Unter fort  gesetztem Umrühren wird das.

   Natrium ge  schmolzen und dann abgekühlt, bis die     IVa-          triumteilchen    fest geworden sind.     Hierauf     werden 2 Liter Benzol     zugesetzt.    Zu der er  haltenen     Suspension    werden unter Umrühren  und Erhitzen nach und nach 315 g     3-Phenyl-          benzofuran-(2)-on    hinzugefügt. Die erhaltene  Lösung wird in Eiswasser abgekühlt. Hierauf  werden langsam 227 .g     ss-Diäthylamino-äthyl-          chl'orid        hinzugesetzt    und die     llIischung    60       Stunden    bei Zimmertemperatur umgerührt.

    Das     Reaktions#produkt    wird mit verdünnter       Salzsäure    ausgezogen. Das     Hydrochlorid     scheidet sich teilweise als dick es     0@1    ,aus der  konzentrierten Lösung aus.

   Die     vereinigten     Auszüge werden mit Natriumkarbonat im       Überschuss    behandelt und die frei     gewordene     Base mit Äther     extrahiert.    Durch     Abdestil-          lieren    des     Lösungsmittelts    und Fraktionieren  des erhaltenen     Rückstandes    werden 402 g  3 4     (,ss        -f        Diäthylamino    -     äthyl).    - 3. -     phenyl-benzo-          furan-(2)-on    mit einem Siedepunkt von 195  C  bei 3 mm Druck gewonnen.

   Die Ausbeute  beträgt<B>85%.</B> Die Substanz hat einen     Re-          fraktionsindex    der     Natriumlinie    von 1,5612      bei 25 C. An Stelle von Natrium können  auch .andere     Alkalimetalle    oder Verbindun  gen von     Alkalimetallen,    wie:     Amide,        Alko-          holate    oder Hydride zur Herstellung des  Ausgangsstoffes verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3-(fl-Di- äthylamiiio - äthyl) - 3 - phenyl - benzofura.n- ( \?)-on der Formel EMI0003.0013 dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Phenyl- benzo,furan - (2) - on, welches in 3-Stellung durch ein Alkalimetallatom substituiert ist,
    durch Einwirkung :einer den fl'-Diäthylamino- äthyl-Rest abgebenden Verbindung in das 3-((3-Diäthylamino-äthyl)-Derivat überführ', und dieses isoliert. Das 3-(ss-Diäthylamino- äthyl)-benzofuran-(2)-on siedet unter 3 mm Druck bei etwa 195 C.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein durch Um setzung von 3-Phenyl-benzofuran-(2)-on mit einer Suspension von fein verteiltem metalli schem Natrium in :einem Toluol-Benzol-Ge- misch erhaltenes Reaktionsgemisch mit ss-Diäthylamino-äthylchlorid behandelt. .
CH258586D 1945-03-09 1946-03-08 Verfahren zur Herstellung von 3-(B-Diäthylamino-äthyl)-3-phenyl-benzofuran-(2)-on. CH258586A (de)

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