Zeichengerät. Gegenstand der Erfindung ist ein Zei chengerät, welches insbesondere als Schraf fiergerät verwendbar ist.
Das erfindungsgemässe Zeichengerät weist eine Führungsschiene mit einem festen und einem verstellbaren Anschlag und ein an die Führungsschiene anlegbares und zwischen den beiden Anschlägen verschiebbares, zwei rechtwinklig zueinander stehende Schenkel aufweisendes Winkelstück auf, das einen schwenkbaren und in jeder gewünschten, an einer zugeordneten Gradskala ablesbaren Winkelstellung feststellbaren Lineal auf weist, das Ganze so,
dass durch wieder holtes Verschieben der Führungsschiene um den durch die Anschläge freigegebenen Führungsbereich und anschliessendes Nach schieben des Winkelstückes um denselben begrenzten Weg das Ziehen von parallelen Linien längs des zur Führungsschiene senk recht stehenden Schenkels des Winkelstückes oder längs des in einem gewünschten Win kel eingestellten Lineales möglich ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Zeichengerätes darge stellt, und es zeigt die Figur eine Draufsicht auf das Zeichengerät.
Das dargestellte Zeichengerät weist eine Führungsschiene 1 auf, welche aus Plexi glas, Cellon oder dgl. durchsichtigem Mate rial besteht und rechts oben eine feste, vorste hende Anschlagnase 2 aufweist. An beiden Enden der Führungsschiene ist je eine runde Versenkung <B>3</B> mit zentrischer Bohrung 4 für die Aufnahme je eines speziell dafür gefer tigten Reissnagels 5 zur Befestigung der Führungsschiene auf dem Reissbrett vor gesehen. Am untern Längsrand der Füh rungsschiene ist ein Massstab 1:1 und am obern Längsrand ein Massstab 1:5 eingra viert.
Das Mittelfeld der Führungsschiene ist mit ausgefrästen Sechskantlöchern 6 mit Angaben des metrischen und des Whitworth- Gewindes als Mutternschablonen sowie mit ausgebohrten Kreislöchern 7 zum Zeichnen von 1- bis 20-mm-Kreisen mit Normaldurch messerangaben versehen. 8 ist eine Schraf furskala für die Herstellung von Schraffu- ren im Winkel von 45 Grad, 9 ist eine Schraffurskala für die Herstellung von Schraffuren im Winkel von 90 Grad, 10 ist eine Skala für 45 Grad Schraffur für Mass- täbe von 1:500 1:1000, 1:2500 und 1:
5000, s<B>s</B> während 11 eine entsprechende Skala. für 90-,Grad-Seltra;ffur@en ist. Auf der linken Seite der Führungsschiene 1 ist nahe am obern Rand ein von unten versenkter Längs schlitz 12 ausgefräst, der zur Führung eines längsverstellbaren :Schiebers 1ä aus Blech dient.
Der obere Rand 14 des Schiebers, ist rechtwinklig abgebogen und dient als der Führungsschiene anliegender Führungsrand. Das rechte Ende des Führungsrandes 14 ist als mit dem Schieber verstellbare Anschlag nase 15 nach oben gebogen. Der untere Rand des Schiebers 4 ist viermal abgesetzt und an jeder Stufe ist ein Markierungsstrich 16 eingraviert.
Der Markierungsstrich 16 an der obersten Stufe ist auf die Skala 8, der Mar kierungsstrich der zweiten Stufe auf die Skala 9, der Markierungsstrich der dritten Stufe auf die Skala 10 und der Markierungs strich der vierten Stufe auf die Skala 11 durch Verschiebung des Schiebers einstell- bar. Der Schieber ist mit einer Bohrung 17 für die Aufnahme einer Schraube 18 ver sehen. Der Kopf der Schraube 18 ist im Längsschlitz 12 geführt. Die Schraube 18 durchsetzt die Bohrung 17 des Schiebers und trägt eine Rändelmutter 19 mit Zulag scheibe 20.
Der Schieber 13 ist mit seinem Führungsrand 14 am obern Rand der Füh rungsschiene 1 und mittels des Kopfes der Schraube 18 im Längsschlitz 12 längsver schiebbar geführt und durch Anziehen der Rändelmutter 19 feststellbar.
Das Zeichengerät weist ferner ein Win kelstück 21 auf, welches ebenfalls aus Plexi glas, Cellon oder dgl. durchsichtigem Mate rial besteht. Das Winkelstück ist mit einer im Winkel zwischen beiden Schenkeln vor springenden Zunge 22 versehen, welche eine an der Unterfläche versenkte Bohrung auf weist, die zur Aufnahme einer Schraube 24 dient. Das Zeichengerät weist ferner ein am Winkelstück schwenkbar angelenktes Li neal 25 auf, welches aus dem gleichen durchsichtigen Material wie das Winkel stück besteht. Das eine Ende des Lineals weist eine Scheibe 26 auf, welche mit einem rnit der Mittellinie des Lineals zusammen fallenden Markierungsstrich 27 und einer zentrischen Bohrung 28 versehen ist.
Die Schraube 24 ist von unten in die Bohrung des Winkelstückes 21 eingeführt und ragt durch die Bohrung 28 des oben auf diese Schraube 24 aufgesetzten Lineals 25, wel ches durch eine Rändelmutter 29 mit Zulag scheibe 30 in seiner Drehlagerung gesichert ist. Bei gelöster Rändelmutter kann das Li neal beliebig verschwenkt werden, während durch Festziehen der Rändelmutter das Li neal in jeder gewünschten Stellung fest gelegt werden kann. Da Lineal ist an seinen beiden Längsrändern je mit einem Mass stab 1:1 bzw. 1:5 versehen. Das Lineal ist ferner längs seiner Mittellinie in Abständen von 5 mm mit feinen Bohrungen 31 verse hen, in welche die Spitze eines gut gespitzten Bleistiftes eingeführt werden kann.
Zum Ab lesen der Winkelstellung des Lineals ist auf dem Winkelstück eine 90 Grad umfassende Winkelgradskala 32 vorgesehen. Die Grad skala ist mit 0 bis 90 sowie mit 90 bis 180 Grad verzeichnet. Ausserdem sind die Son derteilstriche 7 bzw. 83 Grad, 15 bzw. 75 Grad, 30 bzw. 60 Grad und 42 Grad beson ders bezeichnet und hervorgehoben. Die Son derbezeichnungen werden benötigt für Norm schriftlineatur und perspektivische Dar stellungen aller Art. Der Schenkel 21n de Winkelstückes 21 weist an seinem äussern Längsrand eine Millimeter-Masseinteilung auf. Ferner sind an diesem Schenkel zum Einführen der Spitze eines Bleistiftes die nende kleine dreieckige Ausstanzungen 33 vorgesehen, welche für die Herstellung von Normschriftlineaturen dienen.
Die Aus stanzungen sind mit Abständen voneinander angeordnet, welche genau den Abständen der Linien und Hilfslinien für die Normschrift- lineatur verschiedener Schriftgrössen ent sprechen. Die Linien werden durch Einfüh ren der Bleistiftspitze in die für die- herzu stellende Lineatur und Verschieben des Win kelstückes auf der Führungsschiene her gestellt.
Die neben -den Dreiecken stehenden Zahlen geben die Schrifthöhe in Millimeter an. Der,Schenli:el 21b des Winkelstückes 21 weist Seitenansichten von Muttern darstel lenden Ausfräsungen 34 auf, welche zum Zeichnen und Ausziehen von Muttern ver schiedener Grössen dienen und dem Zeichner die umständliche Konstruktion derselben ersparen. Der untere Längsrand des Schen kels 21b ist mit einem Massstab 1 : 25 und der obere Längsrand mit einem solchen von 1 : 50 versehen.
Auf der rechten Seite .der Füh rungsschiene 1 sind Bearbeitungszeiehen- schablonen 35 ausgefräst.
Das beschriebene Zeichengerät erlaubt die Herstellung von -Sehraffuren in jeder gewünschten Weite und in jedem gewünsch ten Winkel. Die damit hergestellte Sehruf- fur zeichnet sich aus durch Gleichmässigkeit. Soll z. B. eine unter 45 Grad geneigte Schraffur hergestellt werden, so legt man die Führungsschiene horizontal auf die Zeich nung. hin gegenseitiger Abstand der Schraf furlinien von z. B. 2 mm wird dadurch erreicht, dass man den Schieber 13 mit der obersten Einstellmarke 16 an der Skala 8 von der Nullmarke aus nach rechts auf den zweiten Teilstrich einstellt und mittels der Rändelmutter 19 feststellt.
Dann nimmt man das Winkelstück mit dem schwenkbaren Lineal, stellt letzteres auf 45 Grad ein und arretiert es in dieser Stellung mittels der Rändelmutter 29. Das Winkelstück wird nun auf die obere Längskante der Führungs schiene zwischen die beiden Anschlagnasen gelegt. Man stösst nun das Winkelstück nach links bis an den verstellbaren Anschlag 15, und es kann die erste Linie der Schraffur an der Oberkante des Lineals 25 gezogen wer den. Darauf rückt man das Winkelstück nach rechts bis an den festen Anschlag und rückt darauf auch die Führungsschiene nach rechts nach. Nun kann die zweite Linie der Schraffur gezogen werden. Dann wird wie der das Winkelstück und anschliessend die Führungsschiene nach rechts gerückt und die dritte Linie der Schraffur gezogen.
In dieser Weise fährt man fort, bis die ganze Fläche schraffiert ist. Der Abstand der Schraffurlinien kann durch Verstellen des Schiebers 13 nach Bedarf geändert werden. Bei Herstellung einer 90 -Schraffur wird der Teilstrich 16 an der zweiten Stufe des Schie bers 13 an der Skala, 9 eingestellt. Die Linien für die lotrechte Schraffur werden an der linken Seite des Schenkels 21a des Winkel stückes 21 gezogen. Will man eine Horizon talschraffur haben, so schwenkt man die Führungsschiene und das Winkelstück um 90 Grad. Für die Herstellung von Tabellen und Lineaturen gilt die gleiche Anwendung wie für Vertikal- und Horizontalsehraffur.
Für die Anfertigung einer einwandfreien und sauberen Normschrift ist dieses Zeichen gerät nahezu unentbehrlich. Es ermöglicht eine sofortige Herstellung der gewünschten Normschriftlineatur mit der nötigen Hilfs linie für die Buchstaben b, j, p, q und y und gestattet zugleich die Ermittlung der zu dieser Schriftgrösse zugehörigen Strichstärke durch eine bei allen Lineaturmarkierungen 33 beistehende Angabe der Feder Nr. 0,3, 0,3, ¸, 1, l¸, 2, 2¸, 3 usw. Bei der Her stellung von Schriftlineaturen wird die Führungsschiene um 180 geschwenkt, so da;ss der anschlagfreie Längsrand oben ist.
Daadurch erhält man eine Führungsschiene, auf der d" 'Winkelstück nach beiden Seiten unbehindert gleiten kann. Will man z. B. mit der Feder von 1 mm .Strichstärke ar@bei- ten, so kann man aus der entsprechenden Rubrik ermitteln, dass die Schrifthöhe. 8 mm sein muss. In .den entsprechenden Rubriken steht daher die Zahl 8 hinter der Zahl 1. Für die gewählte Normschriftlineatur sind die vor der Zahl 1 befindlichen Dreiecke 33, und zwar die beiden obern und die beiden untern, bestimmt.
Die zwei obern Dreiecke sind für die Hilfslinien, welche die Oberkante der grossen und kleinen Buchstaben begrenzen und die beiden untern Dreiecke für die Hilfslinien, welche die Unterkante der kleinen Buch staben g, j, p, q und y begrenzen, bestimmt. Bei der Herstellung der Lineatur steckt man die Bleistiftspitze der Reihe nach in diese Dreiecke und zieht unter leichtem Druck des Bleistiftes das Winkelstück von links nach rechts. Auf diese Weise kann Linie um Linie gezogen werden. Statt der kleinen Dreiecke 33, wie .dargestellt, könnten auch kleine konische Löcher vorgesehen sein.
Erstere haben aber den Vorteil, einen weni ger gut gespitzten Bleistift immer in oder Mitte führen zu können. Für die Herstel lung einer sauberen und gleichmässigen Schrägschriftwerden Hilfslinien mit75 Grad hergestellt. Zu diesem Zweck wird das Li neal 25 auf den Sonderteilstrich für 75 Grad eingestellt, worauf längs dieses Lineals die benötigten Hilfslinien gezogen werden kön nen. Zum Ziehen dieser Hilfslinien kann die Führungsschiene mit Hilfe -der Reissnägel 5 auf dem Reissbrett in horizontaler ,Stellung festgelegt werden.
Will man Hilfslinien zu 75 Grad in gleichmässigen Abständen ziehen, so setzt man die Führungsschiene mit den Anschlägen 2, 15 nach oben gerichtet auf dem Reissbrett an und verfährt beim Ziehen der Linien in gleicher Weise wie es für die Herstellung von Schraffuren beschrieben ist. Die Reissnägel kommen dabei in Wegfall. Bei rückwärts liegender Schrift, wie sie im Vermessungswesen und in der Kartographie für die Bezeichnung der Flüsse und Gewäs ser Anwendung findet, ist das Winkelstück 21 nasch links um 90 Grad zu schwenken und das Lineal auf 75 Grad einzustellen. Im übrigen verfährt man wie im vorher gehenden Fall. Zu erwähnen ist noch, dass die unterste Horizontalhilfslinie zugleich die oberste Linie der nächsten Lineatur ist.
Das beschriebene Zeichengerät kann auch als Zirkel verwendet werden. Löcher mit Durchmessern von 1 bis 20 mm können mit Hilfe der Lochschablonen 7 gezeichnet wer den, bei welchen die jeweilige Durchmesser grösse in Millimeter angegeben ist. Diese Lö cher sind etwas grösser als die angegebenen Masse, derart, dass mit Hilfe eines gut gespitzten Bleistiftes jeder Kreis den ange gebenen Durchmesser enthält. Kreisbögen mit Radien über 10 mm können mit Hilfe des Lineals 25 ausgeführt werden. Zu die sem Zweck ist die Rändelmutter 29 etwas zu lösen.
Der gewünschte Radius kann mit Hilfe eines gut gespitzten Bleistiftes durch Einführen der Spitze desselben in das Loch mit der entsprechenden Radiusangabe und durch Schwenken des Lineals von seiner einen Endstellung in die andere gezogen werden. Da das Lineal nur eine Viertels drehung ausführen kann, ist nasch dem Zie hen eines Viertelskreises jeweils das Winkel stück um 90 Grad zu schwenken, so dass nach drei Schwenkungen des Winkelstückes ein aus vier Viertelskreisbogen zusammen gesetzter Kreis entstanden ist.
Das Zeichengerät ist mit Vorteil als Zei chenwinkel benutzbar und hat als solcher gegenüber den bekannten Winkeln den Vor teil, dass er nicht nur die Winkel 45 , 30 und 60 aufweist, sondern alle Winkel von 0 bis 360 gemessen, nachgeprüft und gezeich net werden können. Beim Messen oder Zeich nen von Winkeln über 90 hinaus wird das Gerät immer im greise um 90 geschwenkt. Die Teilstriche für die meistgebrauchten Winkelgrade sind durch verlängerte Teil striche besonders markiert. Davon werden 7 und 42 für die axonometrische Perspektive gebraucht, während die Teilstriche mit 75 für nach links rückwärts und nach rechts vorwärts liegende Schrift gebraucht werden.
Das Zeichengerät kann auch als Zeichen massstab verwendet werden Zu diesem Zwecke sind auf dem Zeichengerät die im Handel üblichen genormten Massstäbe 1:1, 1:2,5 und 1:5 vorgesehen. Auf dem Lineal 25 kann bei eingestelltem Winkel zugleich eine Länge aufgetragen oder abgelesen werden.
Das Zeichengerät ist besonders vorteil haft als Kartierungsgerät für Landmesser, Vermessungstechniker und Kartographen verwendbar. Der Vermessungsbeamte benö tigt das Gerät für das Feldbuch wie auch zum Kartieren speziell zum Eintragen der Abszissen und Ordinaten sowie auch zur Herstellung von massgetreuen, in verklei nertem Massstab zu zeichnenden Situationen. Will z.
B. der KaAierer zwischen zwei Poly- gonpun'kten von bekanntem Abstand einen rechten Winkel bei einem bestimmten Mass eintragen, so wird der Nullpunkt des Mass stabes 1 : 1 der Führungsschiene genau mit dem Nullpunkt des, Polygon.zub s zur Dek- kunggebracht. Hierbei kann die Führungs- schiene, zur Sicherung gegen Verschiebung, mittels der Reissnägel 5 festgelegt werden.
Dann. legt man das Winkelstück 21 mit dem Schenkel 21b an die Führungsschiene 1 an, und zwar so-, dass rechtwinklig .dazu die Or dinate sofort mit dem Massstab an der lin ken Seite des Winkelschenkels 21a abgetra- , n 'bzw. kartiert werden kann.
Weiter gen braucht -der Kartierer bei der Herstellung von Plänen von Gewerbe- und Wohnhäusern Schraffuren von 90 und 45 (siehe dritte und vierte Skala), die man mittels des Schie bers 13 einstellen kann. Hat man beispiels weise eine Fläche im Massstab 1:500 in 90 zu schraffieren, so stellt man die vierte Skala auf 1:500 und erhält dadurch eine Schraf fur in 3 mm Abständen. Bei Einstellung des Massstabes auf 1:1000 ist der Sehraffur- abstand 1,5 mm, also die Hälfte der Schraf furweite beim Massstab 1:500.
Hat man eine Zeichnung im Massstab 1:2500, so ist der Schraffurabstand 0,42 mm und bei einer Zeichnung im Massstab 1:5000 beträgt der Schraffurabstand 0,21 mm. Dies ist für Kar- len und Zeichnungen die verkleinern oder vergrössert werden müssen, sehr wichtig. Von ganz besonderem Nutzen ist dies im Vermes sungswesen bei der Herstellung von Karten und bei Nachtragungen.
Die Mutternschablonen 6 und 34 des Zeichengerätes sind in gleicher Weise zu verwenden wie die Lochschablonen. Jede Mutteruschablone weist sowohl die Angabe des metrischen als auch des Whiteworth- Gewindes auf, z. ss. M 8 für das metrische Gewinde und 5/16" (Engl. Zoll) für das Whiteworth-Gewinde. Die Masse sind nach Gewindedurchmesser in Millimeter bestimmt und haben gleichfalls nur genormte Schlüs selweiten. Die Sechskantlöcher sind auch hier etwas grösser gehalten, da das Spiel zwi- chen dem spitzen Bleistift und der Zeichen haute eingerechnet ist, so dass die gezeichnete Mutter das richtige Grössenmass hat.
Die die Seitenansicht der Muttern darstellenden Mut- ternschablonen 34 im Schenkel 21b des Win kelstückes 21 entsprechen in ihrer Grösse genau den Mutternschablonen 6 in der Füh rungsschiene.
Bei Verwendung des Gerätes als Plan zeiger zur Bestimmung der Marschrichtung wird das Winkelstück parallel zum Gitter netz der Karte oder parallel zum Kartenrand so aufgelegt, dass der Mittelpunkt, um wel chen das Lineal schwenkbar ist, genau auf den Standort zu liegen kommt. Das sehwenk- bare Lineal wird nun mit seiner Mittellinie genau auf das Ziel gerichtet. Die Karte wird alsdann mittels des Kompasses Nord-Süd orientiert. Dann kann an der Skala 32 das Azimut der Marschrichtung abgelesen wer den. Mit den Massstäben auf dem Lineal 25 kann auch gleich die Entfernung des Stand ortes vom Ziel ermittelt werden.