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CH255124A - Zeichengerät. - Google Patents

Zeichengerät.

Info

Publication number
CH255124A
CH255124A CH255124DA CH255124A CH 255124 A CH255124 A CH 255124A CH 255124D A CH255124D A CH 255124DA CH 255124 A CH255124 A CH 255124A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guide rail
ruler
drawing device
scale
angle piece
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schoenenberger Arpad
Original Assignee
Schoenenberger Arpad
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoenenberger Arpad filed Critical Schoenenberger Arpad
Publication of CH255124A publication Critical patent/CH255124A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/10Plural straightedges relatively movable
    • B43L7/12Square and pivoted straightedges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/201Stencils for drawing figures, objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/027Plural non-adjustable straightedges fixed at right angles

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description


  Zeichengerät.    Gegenstand der Erfindung ist ein Zei  chengerät, welches insbesondere als Schraf  fiergerät verwendbar ist.  



  Das erfindungsgemässe Zeichengerät weist  eine Führungsschiene mit einem festen und  einem verstellbaren Anschlag und ein an die  Führungsschiene anlegbares und zwischen  den beiden Anschlägen verschiebbares, zwei  rechtwinklig zueinander stehende Schenkel  aufweisendes Winkelstück auf, das einen  schwenkbaren und in jeder gewünschten, an  einer zugeordneten Gradskala ablesbaren       Winkelstellung    feststellbaren Lineal auf  weist, das Ganze so,

   dass durch wieder  holtes Verschieben der Führungsschiene um  den durch die Anschläge freigegebenen  Führungsbereich und anschliessendes Nach  schieben des Winkelstückes um     denselben     begrenzten Weg das Ziehen von parallelen  Linien längs des zur Führungsschiene senk  recht stehenden Schenkels des Winkelstückes  oder längs des in einem gewünschten Win  kel eingestellten Lineales möglich ist.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Zeichengerätes darge  stellt, und es zeigt die Figur eine Draufsicht  auf das Zeichengerät.  



  Das dargestellte Zeichengerät weist eine  Führungsschiene 1 auf, welche aus Plexi  glas, Cellon oder dgl. durchsichtigem Mate  rial besteht und rechts oben eine feste, vorste  hende     Anschlagnase    2 aufweist. An beiden  Enden der Führungsschiene ist je eine runde       Versenkung   <B>3</B> mit zentrischer Bohrung 4 für    die Aufnahme je eines speziell dafür gefer  tigten Reissnagels 5 zur Befestigung der       Führungsschiene    auf dem     Reissbrett    vor  gesehen. Am untern Längsrand der Füh  rungsschiene ist ein Massstab 1:1 und am  obern Längsrand ein Massstab 1:5 eingra  viert.

   Das Mittelfeld der Führungsschiene  ist mit ausgefrästen Sechskantlöchern 6 mit  Angaben des metrischen und des     Whitworth-          Gewindes    als Mutternschablonen sowie mit  ausgebohrten Kreislöchern 7 zum Zeichnen  von 1- bis 20-mm-Kreisen mit Normaldurch  messerangaben versehen. 8 ist eine Schraf  furskala für die Herstellung von     Schraffu-          ren    im Winkel von 45 Grad, 9 ist eine  Schraffurskala für die Herstellung von  Schraffuren im Winkel von 90 Grad, 10 ist  eine Skala für 45 Grad Schraffur für     Mass-          täbe    von 1:500 1:1000, 1:2500 und 1:

  5000,  s<B>s</B>       während    11 eine entsprechende Skala. für       90-,Grad-Seltra;ffur@en    ist. Auf der linken  Seite der Führungsschiene 1 ist nahe am  obern Rand ein von unten     versenkter    Längs  schlitz 12 ausgefräst, der zur     Führung    eines  längsverstellbaren     :Schiebers        1ä    aus Blech  dient.

   Der obere Rand 14 des Schiebers, ist       rechtwinklig        abgebogen    und dient als der  Führungsschiene anliegender     Führungsrand.     Das     rechte    Ende des Führungsrandes 14 ist  als mit dem Schieber     verstellbare    Anschlag  nase 15 nach oben gebogen. Der     untere    Rand  des Schiebers 4 ist viermal     abgesetzt    und an  jeder Stufe ist ein     Markierungsstrich    16  eingraviert.

   Der     Markierungsstrich    16 an der      obersten Stufe ist auf die Skala 8, der Mar  kierungsstrich der zweiten Stufe auf die  Skala 9, der Markierungsstrich der dritten  Stufe auf die Skala 10 und der Markierungs  strich der vierten Stufe auf die Skala 11  durch Verschiebung des Schiebers     einstell-          bar.    Der Schieber ist mit einer Bohrung 17  für die Aufnahme einer Schraube 18 ver  sehen. Der Kopf der Schraube 18 ist im  Längsschlitz 12 geführt. Die Schraube 18  durchsetzt die Bohrung 17 des Schiebers und  trägt eine Rändelmutter 19 mit Zulag  scheibe 20.

   Der Schieber 13 ist mit seinem  Führungsrand 14 am obern Rand der Füh  rungsschiene 1 und mittels des Kopfes der  Schraube 18 im Längsschlitz 12 längsver  schiebbar geführt und durch Anziehen der  Rändelmutter 19 feststellbar.  



  Das Zeichengerät weist ferner ein Win  kelstück 21 auf, welches ebenfalls aus Plexi  glas, Cellon oder dgl. durchsichtigem Mate  rial besteht. Das Winkelstück ist mit einer  im Winkel zwischen beiden Schenkeln vor  springenden Zunge 22 versehen, welche eine  an der     Unterfläche        versenkte    Bohrung auf  weist, die zur Aufnahme einer Schraube 24  dient. Das Zeichengerät weist ferner ein am  Winkelstück schwenkbar angelenktes Li  neal 25 auf, welches aus dem gleichen  durchsichtigen Material wie das Winkel  stück besteht. Das eine Ende des Lineals  weist eine Scheibe 26 auf, welche mit einem  rnit der Mittellinie des Lineals zusammen  fallenden Markierungsstrich 27 und einer  zentrischen Bohrung 28 versehen ist.

   Die  Schraube 24 ist von unten in die Bohrung  des Winkelstückes 21 eingeführt und ragt  durch die Bohrung 28 des oben auf diese  Schraube 24 aufgesetzten Lineals 25, wel  ches durch eine Rändelmutter 29 mit Zulag  scheibe 30 in seiner Drehlagerung gesichert  ist. Bei gelöster Rändelmutter kann das Li  neal beliebig verschwenkt werden, während  durch Festziehen der Rändelmutter das Li  neal in jeder gewünschten Stellung fest  gelegt werden kann. Da Lineal ist an seinen  beiden Längsrändern je mit einem Mass  stab 1:1 bzw. 1:5 versehen. Das Lineal ist    ferner längs seiner Mittellinie in Abständen  von 5 mm mit feinen Bohrungen 31 verse  hen, in     welche    die     Spitze    eines gut gespitzten  Bleistiftes eingeführt werden kann.

   Zum Ab  lesen der     Winkelstellung    des Lineals ist auf  dem Winkelstück eine 90 Grad umfassende  Winkelgradskala 32 vorgesehen. Die Grad  skala ist mit 0 bis 90 sowie mit 90 bis 180  Grad verzeichnet. Ausserdem sind die Son  derteilstriche 7 bzw. 83 Grad, 15 bzw. 75  Grad, 30 bzw. 60 Grad und 42 Grad beson  ders bezeichnet und hervorgehoben. Die Son  derbezeichnungen werden benötigt für Norm  schriftlineatur und perspektivische Dar  stellungen aller Art. Der Schenkel 21n de  Winkelstückes 21 weist an seinem äussern  Längsrand eine Millimeter-Masseinteilung  auf. Ferner sind an diesem Schenkel zum  Einführen der Spitze eines Bleistiftes die  nende kleine dreieckige Ausstanzungen 33  vorgesehen, welche für die Herstellung von  Normschriftlineaturen dienen.

   Die Aus  stanzungen sind mit Abständen voneinander  angeordnet, welche genau den Abständen der  Linien und Hilfslinien für die     Normschrift-          lineatur        verschiedener    Schriftgrössen ent  sprechen. Die Linien werden durch Einfüh  ren der     Bleistiftspitze    in die für die- herzu  stellende Lineatur und Verschieben des Win  kelstückes auf der Führungsschiene her  gestellt.

   Die neben -den Dreiecken     stehenden     Zahlen geben die Schrifthöhe in Millimeter  an.     Der,Schenli:el        21b    des Winkelstückes 21  weist     Seitenansichten    von     Muttern    darstel  lenden     Ausfräsungen    34 auf, welche zum  Zeichnen und Ausziehen von     Muttern    ver  schiedener Grössen dienen und dem Zeichner  die umständliche Konstruktion derselben  ersparen. Der untere Längsrand des Schen  kels 21b ist mit     einem    Massstab 1 : 25 und der  obere Längsrand mit einem solchen von 1 : 50  versehen.

   Auf der rechten Seite .der Füh  rungsschiene 1 sind     Bearbeitungszeiehen-          schablonen    35     ausgefräst.     



  Das beschriebene Zeichengerät erlaubt  die Herstellung von     -Sehraffuren    in jeder  gewünschten     Weite    und in jedem gewünsch  ten Winkel. Die damit hergestellte Sehruf-      fur zeichnet sich aus durch Gleichmässigkeit.  Soll z. B. eine unter 45 Grad geneigte  Schraffur hergestellt werden, so legt man  die Führungsschiene horizontal auf die Zeich  nung. hin gegenseitiger Abstand der Schraf  furlinien von z. B. 2 mm wird dadurch  erreicht, dass man den Schieber 13 mit der       obersten    Einstellmarke 16 an der Skala 8  von der Nullmarke aus nach     rechts    auf den  zweiten Teilstrich einstellt und mittels der  Rändelmutter 19 feststellt.

   Dann nimmt  man das Winkelstück mit dem schwenkbaren  Lineal, stellt letzteres auf 45 Grad ein und  arretiert es in dieser Stellung mittels der  Rändelmutter 29. Das Winkelstück wird nun  auf die obere Längskante der Führungs  schiene zwischen die beiden Anschlagnasen  gelegt. Man stösst nun das Winkelstück nach  links bis an den verstellbaren Anschlag 15,  und es kann die erste Linie der Schraffur an  der Oberkante des Lineals 25 gezogen wer  den. Darauf rückt man das Winkelstück  nach rechts bis an den festen Anschlag und  rückt darauf auch die Führungsschiene nach  rechts nach. Nun kann die zweite Linie der  Schraffur gezogen werden. Dann wird wie  der das Winkelstück und anschliessend die       Führungsschiene    nach rechts     gerückt    und  die dritte Linie der Schraffur gezogen.

   In  dieser Weise fährt man fort, bis die ganze  Fläche schraffiert ist. Der Abstand der  Schraffurlinien kann durch Verstellen des  Schiebers 13 nach Bedarf geändert werden.  Bei Herstellung einer 90 -Schraffur wird der  Teilstrich 16 an der zweiten Stufe des Schie  bers 13 an der Skala, 9 eingestellt. Die Linien  für die lotrechte Schraffur werden an der  linken Seite des Schenkels 21a des Winkel  stückes 21 gezogen. Will man eine Horizon  talschraffur haben, so schwenkt man die  Führungsschiene und das Winkelstück um  90 Grad. Für die Herstellung von Tabellen  und Lineaturen gilt die gleiche Anwendung  wie für Vertikal- und Horizontalsehraffur.  



  Für die Anfertigung einer einwandfreien  und sauberen Normschrift ist dieses Zeichen  gerät nahezu unentbehrlich. Es ermöglicht  eine sofortige Herstellung der gewünschten    Normschriftlineatur mit der nötigen Hilfs  linie für die Buchstaben b, j, p, q und y       und    gestattet zugleich die Ermittlung der zu  dieser Schriftgrösse zugehörigen Strichstärke  durch eine bei allen Lineaturmarkierungen  33 beistehende Angabe der Feder Nr. 0,3,  0,3, ¸, 1, l¸, 2, 2¸, 3 usw. Bei der Her  stellung von Schriftlineaturen     wird    die       Führungsschiene    um 180      geschwenkt,    so       da;ss    der anschlagfreie Längsrand oben ist.

         Daadurch    erhält man eine     Führungsschiene,     auf der     d"        'Winkelstück    nach beiden Seiten  unbehindert gleiten kann. Will man z. B.  mit der Feder von 1 mm .Strichstärke     ar@bei-          ten,    so kann man aus der     entsprechenden     Rubrik ermitteln, dass die     Schrifthöhe.    8 mm  sein muss. In .den entsprechenden Rubriken  steht daher die Zahl 8 hinter der Zahl 1. Für  die gewählte     Normschriftlineatur    sind die  vor der Zahl 1 befindlichen Dreiecke 33, und  zwar die beiden     obern    und die beiden untern,  bestimmt.

   Die zwei obern Dreiecke sind für die  Hilfslinien, welche die Oberkante der grossen  und     kleinen    Buchstaben begrenzen und die  beiden untern Dreiecke für die Hilfslinien,       welche    die Unterkante der kleinen Buch  staben g, j, p, q und y begrenzen, bestimmt.  Bei der Herstellung der Lineatur steckt man  die     Bleistiftspitze    der Reihe nach in diese  Dreiecke und zieht unter leichtem Druck  des Bleistiftes das Winkelstück von links  nach rechts. Auf diese Weise kann Linie um  Linie gezogen werden. Statt der     kleinen     Dreiecke 33, wie .dargestellt, könnten auch  kleine konische Löcher vorgesehen sein.

    Erstere     haben    aber den Vorteil, einen weni  ger gut gespitzten Bleistift immer in     oder     Mitte führen zu können. Für die Herstel  lung einer sauberen und gleichmässigen       Schrägschriftwerden    Hilfslinien     mit75    Grad       hergestellt.    Zu diesem Zweck wird das Li  neal 25 auf den Sonderteilstrich für 75 Grad  eingestellt, worauf längs dieses Lineals die  benötigten Hilfslinien gezogen werden kön  nen. Zum Ziehen dieser     Hilfslinien    kann die  Führungsschiene mit Hilfe -der Reissnägel 5  auf dem Reissbrett in     horizontaler        ,Stellung     festgelegt werden.

   Will man Hilfslinien zu      75 Grad in gleichmässigen Abständen ziehen,  so setzt man die Führungsschiene mit den  Anschlägen 2, 15 nach oben gerichtet auf  dem Reissbrett an und verfährt beim Ziehen  der Linien in gleicher Weise wie es für die  Herstellung von Schraffuren beschrieben  ist. Die Reissnägel kommen dabei in Wegfall.  Bei rückwärts liegender Schrift, wie sie im       Vermessungswesen    und in der     Kartographie     für die Bezeichnung der Flüsse und Gewäs  ser Anwendung findet, ist das Winkelstück  21 nasch links um 90 Grad zu schwenken  und das Lineal auf 75 Grad einzustellen. Im  übrigen verfährt man wie im vorher  gehenden Fall. Zu erwähnen ist noch, dass  die unterste Horizontalhilfslinie zugleich die  oberste Linie der nächsten Lineatur ist.

      Das beschriebene Zeichengerät     kann    auch  als Zirkel verwendet werden. Löcher mit  Durchmessern von 1 bis 20 mm können mit  Hilfe der Lochschablonen 7 gezeichnet wer  den, bei welchen die jeweilige Durchmesser  grösse in Millimeter angegeben ist. Diese Lö  cher sind etwas grösser als die angegebenen  Masse, derart, dass mit Hilfe eines gut  gespitzten Bleistiftes jeder Kreis den ange  gebenen Durchmesser enthält. Kreisbögen  mit Radien über 10 mm können mit Hilfe  des Lineals 25 ausgeführt werden. Zu die  sem Zweck ist die Rändelmutter 29 etwas zu  lösen.

   Der gewünschte Radius kann mit  Hilfe eines gut gespitzten Bleistiftes durch  Einführen     der    Spitze desselben in das Loch  mit der entsprechenden Radiusangabe und  durch Schwenken des Lineals von seiner  einen     Endstellung    in die andere gezogen  werden. Da das Lineal nur eine Viertels  drehung ausführen kann, ist nasch dem Zie  hen eines Viertelskreises jeweils das Winkel  stück um 90 Grad zu schwenken, so dass  nach drei     Schwenkungen    des Winkelstückes  ein aus vier Viertelskreisbogen zusammen  gesetzter Kreis entstanden ist.  



  Das Zeichengerät ist mit Vorteil als Zei  chenwinkel benutzbar und hat als solcher  gegenüber den bekannten Winkeln den Vor  teil, dass er nicht nur die Winkel 45 , 30     und 60  aufweist, sondern alle Winkel von  0 bis 360  gemessen, nachgeprüft und gezeich  net werden können. Beim Messen oder Zeich  nen von Winkeln über 90  hinaus wird das  Gerät immer im greise um 90  geschwenkt.  Die Teilstriche für die meistgebrauchten  Winkelgrade sind durch verlängerte Teil  striche besonders markiert. Davon werden 7   und 42  für die axonometrische Perspektive  gebraucht, während die Teilstriche mit 75   für nach links rückwärts und nach rechts  vorwärts liegende Schrift gebraucht werden.  



  Das Zeichengerät kann auch als Zeichen  massstab verwendet werden Zu diesem  Zwecke     sind        auf    dem Zeichengerät die im  Handel üblichen genormten Massstäbe 1:1,  1:2,5 und 1:5 vorgesehen. Auf dem Lineal  25     kann    bei     eingestelltem    Winkel zugleich  eine Länge aufgetragen oder     abgelesen     werden.  



  Das Zeichengerät ist besonders vorteil  haft als Kartierungsgerät für Landmesser,       Vermessungstechniker        und        Kartographen     verwendbar. Der Vermessungsbeamte benö  tigt das Gerät für das Feldbuch wie auch  zum Kartieren speziell zum Eintragen der  Abszissen und Ordinaten sowie auch zur  Herstellung von massgetreuen, in verklei  nertem Massstab zu zeichnenden Situationen.  Will z.

   B. der     KaAierer    zwischen zwei     Poly-          gonpun'kten    von bekanntem Abstand einen  rechten Winkel bei einem     bestimmten    Mass       eintragen,    so wird der Nullpunkt des Mass  stabes 1 : 1 der Führungsschiene genau mit  dem     Nullpunkt    des,     Polygon.zub    s zur     Dek-          kunggebracht.    Hierbei kann     die        Führungs-          schiene,    zur Sicherung gegen Verschiebung,       mittels    der Reissnägel 5 festgelegt werden.

         Dann.    legt man das Winkelstück 21 mit dem       Schenkel    21b an die     Führungsschiene    1 an,  und zwar so-, dass     rechtwinklig    .dazu die Or  dinate sofort mit dem Massstab an der lin  ken Seite des Winkelschenkels     21a        abgetra-          ,        n    'bzw. kartiert werden kann.

   Weiter  gen  braucht -der     Kartierer    bei der     Herstellung     von Plänen von Gewerbe- und Wohnhäusern       Schraffuren    von 90      und    45  (siehe dritte      und vierte Skala), die man mittels des Schie  bers 13 einstellen kann. Hat man beispiels  weise eine Fläche im Massstab 1:500 in 90   zu schraffieren, so stellt man die vierte Skala  auf 1:500 und erhält dadurch eine Schraf  fur in 3 mm Abständen. Bei Einstellung des  Massstabes auf 1:1000 ist der     Sehraffur-          abstand    1,5 mm, also die Hälfte der Schraf  furweite beim Massstab 1:500.

   Hat man eine  Zeichnung im Massstab 1:2500, so ist der  Schraffurabstand 0,42 mm und bei einer  Zeichnung im Massstab 1:5000 beträgt der  Schraffurabstand 0,21 mm. Dies ist für     Kar-          len    und Zeichnungen die verkleinern oder  vergrössert werden müssen, sehr wichtig. Von  ganz besonderem Nutzen ist dies im Vermes  sungswesen bei der Herstellung von Karten  und bei Nachtragungen.  



  Die Mutternschablonen 6 und 34 des  Zeichengerätes sind in gleicher Weise zu  verwenden wie die Lochschablonen. Jede  Mutteruschablone weist sowohl die Angabe  des metrischen als auch des     Whiteworth-          Gewindes    auf, z. ss. M 8 für das metrische  Gewinde und 5/16" (Engl. Zoll) für das  Whiteworth-Gewinde. Die Masse sind nach       Gewindedurchmesser    in Millimeter bestimmt  und haben gleichfalls nur genormte Schlüs  selweiten. Die Sechskantlöcher sind auch  hier etwas grösser gehalten, da das Spiel     zwi-          chen    dem spitzen Bleistift und der Zeichen  haute eingerechnet ist, so dass die gezeichnete  Mutter das richtige Grössenmass hat.

   Die die  Seitenansicht der Muttern darstellenden     Mut-          ternschablonen    34 im Schenkel 21b des Win  kelstückes 21 entsprechen in ihrer Grösse  genau den Mutternschablonen 6 in der Füh  rungsschiene.  



  Bei Verwendung des Gerätes als Plan  zeiger zur Bestimmung der Marschrichtung  wird das Winkelstück parallel zum Gitter  netz der Karte oder parallel zum Kartenrand  so aufgelegt, dass der Mittelpunkt, um wel  chen das Lineal schwenkbar ist, genau auf  den Standort zu liegen kommt. Das     sehwenk-          bare    Lineal wird nun mit seiner Mittellinie  genau auf das Ziel gerichtet. Die Karte wird  alsdann mittels des Kompasses Nord-Süd         orientiert.    Dann kann an der Skala 32 das  Azimut der Marschrichtung abgelesen wer  den. Mit den Massstäben auf dem Lineal 25  kann auch gleich die Entfernung des Stand  ortes vom Ziel ermittelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeichengerät, gekennzeichnet durch eine Führungsschiene mit einem festen und einem verstellbaren Anschlag und durch ein an die Führungsschiene anlegbares und zwischen den beiden Anschlägen verschiebbares, zwei rechtwinklig zueinander stehende Schenkel aufweisendes Winkelstück, das einen schwenkbaren und in jeder gewünschten, an einer zugeordneten Gradskala ablesbaren Winkelstellung feststellbaren Lineal auf- weist, das Ganze derart,
    dass durch wieder holtes Verschieben der Führungsschiene um den durch die Anschläge freigegebenen Füh rungsbereich und anschliessendes Nachschie ben des Winkelstückes um denselben begrenz ten Weg das Ziehen von parallelen Linien längs des zur Führungsschiene senkrecht stehenden Schenkels des Winkelstückes oder längs des in einem gewünschten Winkel ein gestellten Lineals möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zeichengerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verstellbare Anschlag mit wenigstens einem Markierungs strich versehen ist und an der Führungs schiene wenigstens. eine dem Markierungs- strich zugeordnete Skala vorgesehen ist, mit- tels welcher der verstellbare Anschlag ein stellbar ist. ' 2.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und Unterarispruah 1, dadurcli gekennzeichnet, dass der verstellbare Anschlag an einem Schieber angeordnet ist, der durch eine Schraube mit Festste llmutIer innerhalb eines Längsschlitzes der Führungsschiene ver stellbar ist und einen dem Längsrand der Führungsseliiene anliegenden Fübrungsrand a a ufweist. 3.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und TJuteransprüehen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den verstellbaren Anschlag tragende Schieber einen stufen artig abgesetzten Rand aufweist, welcher an jeder Abstufung einen Markierungsstrich aufweist und dass auf der Führungsschiene jedem Markierungsstrich eine Skala. für die Einstellung der Schraffurweite für Schraf furwinkel von 45 und 90 sowie für ver schiedene Massstäbe zugeordnet ist. 4.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Lineal an einer vorste henden Zunge im Winkel der beiden Schen kel des Winkelstückes verschwenkbar und durch eine Feststellmutter feststellbar ange lenkt ist und einen Markierungsstrich auf weist, welcher die Einstellung des Lineals an einer am Winkelstück vorgesehenen Win- kelgradskala innerhalb eines Schwenk bereiches von 90 anzeigt. 5.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Lineal auf seiner Mittel linie in gleichmässigen Abständen Bohrun gen zum Einführen der Spitze eines Blei stiftes aufweist, so dass durch Verschwen- kung des Lineals von der einen Endstellung seines Schwenkbereiches in die andere Vier- telekreise gezogen werden können. 6.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht der Führungs schiene anliegende Schenkel des Winkel stuckes dreieckförmige Löcher zum Einfüh ren der Spitze eines Bleistiftes aufweist, welche in solchen Abständen zueinander angeordnet sind, dass Lineaturen für alle Schriftgrössen bezogen werden können.
    7. Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsränder der Führungs schiene und des Winkelstückes sowie auch das schwenkbare Lineal mit verschiedenen Massstäben versehen sind. B.
    Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, .dadurch gekenn- zeichnet, dass die Führungsschiene und das Winkelstück mit als Schablonen dienenden Aussparungen versehen sind, welche das Zeichnen von greisen und Schraubenmuttern in verschiedenen Grössen gestatten.
    9. Zeichengerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis $, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene sowie dass Winkelstück mit dem verschwenk- baren, Lineal aus .durchsichtigem Material hergestellt .sind, wobei sämtliche Eingravie rungen auf der der Zeichenebene anzulie gen bestimmten Unterseite vorgesehen sind.
CH255124D 1947-03-24 1947-03-24 Zeichengerät. CH255124A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH255124T 1947-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH255124A true CH255124A (de) 1948-06-15

Family

ID=4470955

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH255124D CH255124A (de) 1947-03-24 1947-03-24 Zeichengerät.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH255124A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958180C (de) * 1953-05-03 1957-02-14 Ernst Neufert Reissschiene
DE1011322B (de) * 1952-10-20 1957-06-27 Ewald Mund Zeichengeraet
DE1268858B (de) * 1964-09-28 1968-05-22 Peter Zimmer Winkelmessgeraet

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