CH222073A - Fahrbare Transporteinrichtung. - Google Patents
Fahrbare Transporteinrichtung.Info
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- A61G1/02—Stretchers with wheels
- A61G1/0293—Stretchers with wheels stretcher supports with wheels, e.g. used for stretchers without wheels
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Fahrbare Transporteimichtung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine fahrbare Transporteinrichtung mit Ab stützungsmitteln für ein wegnelimbares Kran kentransportgerät. Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung zeichnet sich durch ein Fahrgestell aus, welches, ausser den für das Krankentransportgerät bestimmten, weitere Abstützungsmittel zum Transport anderer Gegenstände aufweist. Die erfindungsgemässe Transporteinrichtung kann also gleiehzeitig zum Krankentransport und zum Transport anderer Gegen stände, beispielsweise von : E Rilfsgegenständen, verwendet werden. In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels, das Fahrgestell zeigend, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Tragbahre, welche zur lösbaren Abstützung auf diesem Fahrgestell eingerichtet ist, Fig. 3 den gleichen Längsschnitt durch die Tragbahre wie Fig. 2 in Verbindung mit dem entsprechenden Schnitt durch das diese Bahre abstützende Fahrgestell, Fig. 4 und 5 stellen eine abgeänderte Einzelheit eines zweiten Ausführungsbeispiels in Seiten- bezw. Endansicht dar und Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel. Beim ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 weist das Fahrgestell zwei in einer gemeinsamen Drehaxe liegende Veloräder 1 auf, die je an einem Radlagerbügel 2 drehbar angeordnet und durch eine Stützbezw. Tragstange 3 in gegenseitigem Abstand gehalten sind. Die Tragstange 3 ist mit den innern Schenkeln der Radlagerbügel 2 in der Nabengegend der Veloräder 1 verbunden und mit den Bügeln 2, durch Diagonalstreben 3', zu einem starren Traggerüst des Fahrgestelles vereinigt. Ferner ist an jedem der innern Schenkel der Radlagerbügel 1 eine Doppelkonsole 4 befestigt, die ihrerseits zwei fest mit ihr ver bundene Traghülsen 5 abstützt, welche zur Abstützung einer wegnehmbaren Tragbahre 6 auf beiden Radseiten des Fahrgestelles dienen. Zu diesem Zweck ist die Tragbahre, durch an ihren Holmen entsprechend der Lage der Traghülsen 5 angebrachte Zapfen 7, zur Aufnahme durch die Tragliülseii besonders eingerichtet, so dass zur Abstützung der Tragbahre auf dem Fahrgestell und zum Abnehmen der Bahre 6 vom letzteren, die Zapfen 7 lediglich in die entsprechenden Traghülsen eingesetzt bezw. aus diesen Hülsen herausgezogen zu werden brauchen. Bei dieser Anordnung ist die Tragstange 3 befähigt, vollständig unabhängig von den Abstii.tzungs- mitteln für die Tragbahre, durch eigene Abstützungsmittel andere Gegenstände zwecks deren Transport zu tragen. Zum Heranführen des Fahrgestelles zu der Stätte, an welcher die Tragbahre 6 aufgeladen werden soll, ist an diesem Gestell eine Lenkvorrichtung in Form einer Lenkstange 8 vorgesehen, vermittels welcher das Fahrgestell rasch an jede Stätte, an der es zur Verwendung gelangen soll, hingefahren werden kann. Dadurch ist die stets fahrbereite Transporteinrichtung zur Verwendung überall da, wo rasche Hilfe not tut überaus gut geeignet. Die Tragstange 3 ist mit nicht dargestellten Mitteln zur Abstützung eines Behälters für Hilfsgeo'entände, zum Beispiel eines Kastens 9 für Sanitätsmaterial, der in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. ausgerüstet. Somit bildet das Fahrgestell, das, ausser den für den Krankentransport bestimmten, weitere Abstützungsmittel für den Transport auch noch anderer Lasten als Patienten aufweist, bei weggenommenem Traggerät eine für diesen Transport gut 0.teig nete Transporteinrichtung. So könnten zum Beispiel solche Transporteinrichtungen zum Transportieren von Hilfsmaterial auf Unglückstätten gebraucht werden. Zweckmässig ist der Abstand der beiden Radlagerbügel 2 so bemessen, dass der dadurch erzielte gegenseitige Abstand der Traghülsenpaare 5 auf beiden Radseiten des Fahrgestelles dem Holmenabstand der Ordonanzbahre entspricht, welche sämtlichen Luft sehutzorganisationen zugeteilt worden ist. Es können aber auch andere Holmenabstände beim Bau der Transporteinriehtung in Be riicksichtigung gezogen werden. Auf Verlangen könnte die Tragstange 3 auch ausziehbar hergestellt werden, um die Transporteinrichtung an Ort und Stelle, je nach Bedarf, den obwaltenden Verhältnissen entspre chentl, rasch anpassen zu können. In Fig. 1 ist bei 10 eine dieslezügliehe Klemmvorrich tang angedeutet, wobei angenommen ist, dass der rechts von dieser Klemmvorrichtung befindliche Teil der Tragstange 3 hohl ist und den linksseitigen Tragstangenteil in seinem Hohlraum verschiebbar aufnimmt. Das zweite Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nach den Fig. 4 und 5 unterscheidet sich vom vorherbeschriebenen hauptsächlich durch die Mittel zur Abstützung der Tragbahre auf dem Fahrgestell. An den Traghülsen 5 sind in diesem Beispiel Tragschalen 11 angeordnet, auf welchen die Tragbahrenholme abgestützt sind. Mit diesen Tragsebalen wirken zur Sicherung der Tragbahre in ihrer Abstützungslage auf dem Fahrgestell Haken 12 zusammen, die mittels Schäften 13 in Ösenführungen 14 in schiefer Lage zur Vertikalen gleitbar gelagert sind. Nach dem Einbringen der Tragbahre 6 in die Abstützungslage auf den Tragschalen, wird die Bahre nach Herabbewegen der Sicherungs- haken 12 auf die Bahrenholme, durch Anziehen von Flügelmuttern 15, die an den äussern Enden ihrer Schäfte 1.3 angewindet sind, in der Ahstützungslage festgehalten. Dabei werden die Bahrenholme durch die Si cherungselemente 12 an den Tragsehalen 11 angeklemmt, wenn diese Elemente gegen die Bahrenholme angespannt sind. Bei dieser Ab stützungsart der Tragbahre bleibt die Bahre in vollständig unverändertem Zustand, das heisst frei von Sicheriings- bezw. Befestigungsmitteln jeder Art. Ausser den dargelegten könnten auch noch andere Mittel zur Abstützung und Sicherung der Tragbahre in der Abstützungslage vorge sehen sein. Die Tragbahre könnte auch eine Webersche Haibbahre sein. Beim dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind die an den innern Schenkeln der Radlagerbügel befestigten Doppelkonsolen des Fahrgestelles so konstruiert, dass jede Doppelkonsole in Verbindung mit dem betreffenden innern Bügelschenkel 2' zwei sich in der Längsrichtung des Geführtes über die Radenden hinaus erstreckende Tragdreiecke 16 bildet. Dabei sind die beiden obern Drei eckschenkel jeder Doppelkonsole zu einem durchgehenden Längsstab 17 eines tragbahrenähnlichen Rahmens vereinigt, der ungefähr auf Radhöhe liegt, und dessen Querstäbe 18 annähernd an den äussern Spitzen der Tragdreiecke 16 mit den Längsstäben 17 verbunden sind. Am vordere Ende besitzen diese Längsstäbe 17 gegeneinander verlaufende Verlängerungen 19, deren Vereinigungsstelle 20 eine Lenkstange 21 zur Führung des Fahrgestelles tragen. An den Querstäben 18 dieses tragbahrenähnliehen Rahmens sind Traghülsen 22 zur Aufnahme von Tragschalen 23 zur Abstützung einer Tragbahre 24, zweckmässigerweise an Punkten einwärts der Längsstäbe 17 dieses Rahmens angeordnet, so dass an der Tragbahre nach unten ragende Handgriffe 25 zwischen die Verlängerungen der genannten Längsstäbe eintreten könnten, wenn die Tragbahre sich in Abstützungslage befindet. Diese Transporteinrichtung könnte, gleich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen der fahrbaren Transporteinrichtung von Hand geführt werden. Falls erforderlich könnte die Führung auch mittels eines Velos, an dem die Lenkstange 21 des Fahrgestelles befestigt wäre, erfolgen, wobei dann das abgebrochen gezeichnete Ende der Lenkstange zur Befestigung am Velo entsprechend ausgebildet sein müsste. Als weitere Abstützungsmittel für zusätzlichen Transport könnten Stützplatten 27 für einen dem Kasten 9 ähnlichen Behälter 26 an der Tragstange 3 vorgesehen sein. Auch bei diesem Beispiel ist der zusätzliche Transport nicht auf Sanitätsmaterial beschränkt, sondern könnte sich beispielsweise auch auf Zeltmaterial und dergleichen erstrecken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrbare Transporteinrichtung mit Abstützungsmitteln für ein wegnehmbares Krankentransportgerät, gekennzeichnet durch ein Fahrgestell, welches, ausser den für das Krankentransportgerät bestimmten, weitere Abstützungsiuittel zum Transport anderer Gegenstände aufweist.UNTERBNSPRUCRE: 1. Transporteinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Traggerüst, das zwei Radlagerbügel für zwei in einer gemeinsamen Drehachse liegende Veloräder aufweist sowie eine e Lenkvorrichtung zur selbständigen Führung des Fahrgestelles.2. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 1 für Tragbahren, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst auf beiden Radseiten des Fahrgestelles je zwei Lagerstellen für eine Tragbahre aufweist.3. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen je von einer Traghülse gebildet sind, welche zur Aufnahme eines am diesbezüglichen Holm der Tragbahre entsprechend angeordneten Zapfens bestimmt ist.4. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Traghülsen je eine Tragsehale zur Abstützung des betreffenden Tragbahrenholmes angeordnet ist und den beiden auf jeder Radseite vorhandenen Tragschalen je ein gegen den entsprechenden Bahrenholm anspannbares Sicherungselement zugeordnet ist.5. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Radlagerbügel durch eine in der Radnabengegend mit ihnen verbundene, unabhängig von der vom Krankentransport herrührenden Belastung, belastbare Tragstange in gegenseitigem Abstand gehalten sind.6. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die belastbare Tragstange zum Tragen eines Be hälters zur Aufnahme von Hilfsgegenständen eingerichtet ist.7. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der beiden Radlagerbügel demjenigen entspricht, welcher für die Lagerung einer Weberschen Haibbahre auf dem Traggerüst erforderlich ist.8. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst einen tragbahrenähniichen Rahmen aufweist, der ungefähr auf Radhöhe liegt und zwei sich über die Radenden hinaus erstreckende Längsstäbe hat, deren vordere Enden gegeneinander verlaufende Verlängerungen besitzen, weleh letztere an ihrer Vereinigungsstelle eine Lenkstange zur selbständigen Führung des Fahrgestelles bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH222073T | 1941-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222073A true CH222073A (de) | 1942-06-30 |
Family
ID=4452458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222073D CH222073A (de) | 1941-05-21 | 1941-05-21 | Fahrbare Transporteinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222073A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163493B (de) * | 1960-02-04 | 1964-02-20 | Hans Wullschleger | Zweiraedriges Fahrgestell fuer Tragbahren |
-
1941
- 1941-05-21 CH CH222073D patent/CH222073A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163493B (de) * | 1960-02-04 | 1964-02-20 | Hans Wullschleger | Zweiraedriges Fahrgestell fuer Tragbahren |
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