CH220397A - Schwimmfähiger Kraftwagen. - Google Patents
Schwimmfähiger Kraftwagen.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
- B60F3/00—Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
- B60F3/0007—Arrangement of propulsion or steering means on amphibious vehicles
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Description
Schwimmfähiger Kraftwagen. Die Erfindung betrifft einen schwimm fähigen Kraftwagen, dessen Antriebsmotor ausser mit den Treibrädern auch mit einer zum Vortrieb im Wasser bestimmten Druck schraube kuppelbar ist, die an einem zu ihrem Schutz mit einem Sporn versehenen und zur Ermöglichung ihres Aussergebrauchstellens um eine waagrechte Achse nach oben schwenkbaren Träger gelagert ist.
Gegenüber bestehenden Ausführungen, bei denen die Schwenkachse des genannten Trägers in der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges oder parallel hierzu liegt, ermöglicht die Er findung, eine Ausführung zu schaffen, bei der die Schraube samt ihrem Träger in beson ders wirkungsvoller Weise geschützt ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeich net, dass die Schwenkachse des Trägers der Schraube zum Fahrzeug quer liegt und der Träger um die Schwenkachse frei schwenkbar ist, derart, dass er in der Gebrauchsstellung unter Vortriebskraft der Schraube gegen ein Widerlager am Fahrzeugkörper anliegt, bei Auftreffen des Spornes auf ein Hindernis aber aus der Gbraucbsstellung nach hinten ausschwenkt. Dadurch wird ermöglicht, dass die zum Gebrauch eingeschwenkte Schraube auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten über grössere Hindernisse sicher hinweg geführt wird, ohne dass der Träger der Schraube hoch beansprucht würde oder das Fahrzeug anheben müsste.
Der Kraftwagen kann so ausgebildet sein, dass, wenn der Sporn die Berührung mit dem Hindernis verliert, der Träger unter der Schwere, besser aber unter Zuhilfenahme der Spannung einer Fe der, wieder in die Gebrauchsstellung zurück fällt.
Besonders einfach ist eine Ausführungs form, bei welcher die Schwenkachse des Trä gers oberhalb der Antriebswelle liegt und die Kupplung eine Klauenkupplung darstellt, ausserhalb des Fahrzeugkörpers angeordnet und derart ausgebildet ist, dass sie beim Aus schwenken des Trägers aus der Gebrauchs stellung ausser Eingriff gebracht wird. Hier- durch wird erreicht, dass beim Ausschwenken des Trägers der Antrieb der Schraube von selbst gelöst wird, so dass eine besondere, von Hand ausrückbare Kupplung im Schrauben antrieb in vielen Eällen eingespart werden kann.
Bei dieserAusführung sind zweckmässiger weise der motorseitige Teil der Antriebswelle der Schraube an der Stelle, an der diese Welle die Wandung des Eahrzeugkörpers durch setzt, sowie der Träger der Schraube in einem gemeinsamen Bock gelagert, so dass Verfor mungen des Fahrzeugkörpers das Ineingriff- kommen und Ausrücken der Klauenkupplung nicht stören können.
Weiteririn ist der motor seitige Teil der genannten Welle im Bock mit Vorteil über einen Körper aus Weichgummi oder einem ähnlichen Stoff gelagert, wodurch bei Anwendung eines im Fahrzeugkörper schwingbar gelagerten Antriebsmotors bau liche Erleichterungen geschaffen werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsmässig erläutert, und zwar zeigt diese in Fig. 1 eine Seitenansicht eines schwimm fähigen Kraftwagens mit im Heck angeord neter Antriebseinheit und in Fig. 2 einen Längsmittelschnitt durch den Heckteil dieses Fahrzeuges in grösserem Mass stab.
Beim dargestellten Fahrzeug ist der An triebsmotor 1 ausser mit den Treibrädern auch mit einer am Heck angeordneten Druck schraube 3 kuppelbar, die bei Wasserfahrt die voll ausgezogene Stellung einnimmt, ausser Gebrauch aber in die strichpunktiert bezeich nete Stellung 3' gebracht ist.
Die Schraube 3 sitzt. zu diesem Zweck an einem Träger 4, der zum Schutz der Schraube einen Sporn 5 auf weist und mit dem zum Fahrzeugkörpr 6 waagrecht und quer angeordneten Schwenk zapfen 7 um dessenLängsaehseS schwenkbar ausgebildet ist, beispielsweise mittels eines nur angedeuteten, vom Wageninnern aua be- tätigbaren, doppelt wirkenden Seilzuges 8, der in jedem Trum eine Zugfeder 9 enthält.
Unter der Wirkung der Vortriebskraft T' der Schraube 3 stützt sich der Träger 4 an einem in Fig. 2 erkennbaren, am Fahrzeugkörper 6 vorhandenen Widerlager 10 ab.
Trifft der Sporn 5 bei Fahrt auf ein Hindernis, so wird der Trääer 4 mitsamt der Schraube $ aus der Gebrauchsatellunö um die Schwenkachse S so weit ausgeschwenkt, dass der Träger über das Hindernis schlittenartig hinweggleitet, wodurch er der Bruchgefahr nicht ausgesetzt und die Schraube vor einem Anschlagen an das Hindernis weitgehend geschützt ist. Ver liert dann der Sporn 5 die Berührung mit dem Hindernis, so fällt der Träger 4 mit der Schraube 3 unter der Wirkung der Schwere und der Spannung der Feder 9 im untern Truin des Seilzuges 8 wieder in die Gebrauchs stellung.
In Fig. 2 erkennt man deutlich den An trieb der Schraube 3, die in an sich bekannter Weise im Träger 4 gelagert und über diesem untergebrachte Kegelrädertriebe 11 und 12 angetrieben ist. Der Schwenkzapfen 7 liegt hierbei oberhalb der vom Antriebsmotor 1 kommenden waagrechten Antriebswelle 13 der Schraube, die mit dem Motor über eine Gelenkscheibe 14 gekuppelt ist.
Diese An triebswelle ist ausserhalb der Wandung 15 des Fahrzeugkörpers 6 durch eine Klauenkupp- lung 16 in die beiden Äste 13' und 13" un terteilt, wobei der erstere auf der Motorseite, der letztere auf der Schraubenseite liegt.
Die Hälften 16' und 16" der Klauenkupplung 16 sind derart ausgebildet, dass sie durch Aus .schwenken des Trägers 4 aus der Gebrauchs stellung ausser Eingriff gebracht werden, beim Einschwenken des Trägers aber wieder inEingriff kommen.
DermotorseitigeWellen- ast 13' ist neben der Kupplungshälfte 16' über einen gleichzeitig die Abdichtung über nehmenden Körper aus elastischem Material, zum Beispiel einen Weichgummiring 17, in einem Bock 18 am Fahrzeugkörper 6 gelagert, der auch den Schwenkzapfen 7 des Trägers trägt. In den Wellenast 13' kann ohne jede Schwierigkeit eine zum Beispiel vom Lenker sitz aus ausrückbare weitere Kupplung oder ein Wendegetriebe eingebaut werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schwimmfähiger Kraftwagen, dessen An triebsmotor ausser mit den Treibrädern auch mit einer zum Vortrieb im Wasser bestimm ten Druckschraube kuppelbar ist, die an einem zu ihrem Schutz mit einem Sporn ver- sehenen und zur Ermöglichung ihres Ausser- gebrauchstellens um eine waagrechte Achse nach oben schwenkbaren Träger gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenk achse (S) des Trägers (4) der Schraube (3) zum Fahrzeug quer liegt und der Träger um die Schwenkachse frei schwenkbar ist, derart,dass er in der Gebrauchsstellung unter der Vortriebskraft (V) der Schraube gegen ein Widerlager (10) am Fahrzeugkörper (6) an liegt, bei Auftreffen des Spornes (5) auf ein Hindernis aber aus der Gebrauchsstellung heraus nach hinten ausschwenkt.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kraftwagen nach Patentanspruch, bei dem die vom Antriebsmotor kommende An triebswelle der Schraube waagrecht verläuft und eine ausrückbare Kupplung enthält, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S') des Trägers (4) der Schraube (3) oberhalb der Antriebswelle (13) liegt und die Kupp lung (16) eine Klauenkupplung darstellt, ausserhalb des Fahrzeugkörpers (6) angeord net und derart ausgebildet ist, dass sie beim Ausschwenken des Trägers der Schraube aus der Gebrauchsstellung ausser Eingriff ge bracht wird. 2.Kraftwagen nach Patentanpruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der motorseitige Teil (13') der Antriebswelle (13) der Schraube (3) an der Stelle, an der diese Welle die Wandung (15) des Fahrzeug körpers (6) durchsetzt, sowie der Träger (4) der Schraube in einem gemeinsamen Bock (18) gelagert sind. 3. Kraftwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der motorseitige Teil (13') der Antriebswelle (13) der Schraube (3) im Bock (18) über einen Körper (17) aus ela stischem Material gelagert ist. 4.Kraftwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger (4) der Sehraube (5) durch die Spannung einer Feder (9) in der Gebrauchsstellung gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE220397X | 1940-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220397A true CH220397A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=5834286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220397D CH220397A (de) | 1940-08-05 | 1941-07-01 | Schwimmfähiger Kraftwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220397A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092803B (de) * | 1959-02-27 | 1960-11-10 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Lagerung eines in Fahrzeuglaengsrichtung verschiebbaren Propellerantriebes von Amphibienfahrzeugen |
| DE1247169B (de) * | 1960-12-14 | 1967-08-10 | Eaton Yale & Towne | Aussenbordpropellerantrieb mit einem Innenbordmotor |
-
1941
- 1941-07-01 CH CH220397D patent/CH220397A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092803B (de) * | 1959-02-27 | 1960-11-10 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Lagerung eines in Fahrzeuglaengsrichtung verschiebbaren Propellerantriebes von Amphibienfahrzeugen |
| DE1247169B (de) * | 1960-12-14 | 1967-08-10 | Eaton Yale & Towne | Aussenbordpropellerantrieb mit einem Innenbordmotor |
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