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CH220206A - Verfahren zur Herstellung von Testosteron-benzyl-enoläther. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Testosteron-benzyl-enoläther.

Info

Publication number
CH220206A
CH220206A CH220206DA CH220206A CH 220206 A CH220206 A CH 220206A CH 220206D A CH220206D A CH 220206DA CH 220206 A CH220206 A CH 220206A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
testosterone
water
production
ether
reaction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schering A G
Original Assignee
Schering Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Ag filed Critical Schering Ag
Publication of CH220206A publication Critical patent/CH220206A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Testosteron-benzyl-enoläther.       Es wurde gefunden, dass man durch Um  setzung a,     ss-ungesättigter        Ketosteroide    mit  Alkoholen in Gegenwart von     Katalysatoren          Enoläther    in einfacher Weise und     mit    guter  Ausbeute darstellen kann. Die gute Ausbeute  an     Enoläther    wird erfindungsgemäss, wie  Versuche ergaben, durch     Entfernung    des bei  der Reaktion entstehenden Wassers erzielt.

    Es lassen sich so, wie     sich    zeigte, durch Um  setzung auch kompliziert gebauter und/oder  hochmolekularer Alkohole     Enoläther    kompli  zierter     Struktur,    wie zum Beispiel     Cholest:e-          non-,        Cholesteryl-enoläth-er,    darstellen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes: ist  nun ein Verfahren zur Herstellung des:     Test-          osteron-benzylenoläthers,    das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man auf     Androstendion-          (3,17)        Benzylalkohol    in     Gegenwart    eines  sauren     Katalysators        einwirken        lä,sst,    wobei  für die     Entfernung    des gebildeten Reaktions  wassers Sorge getragen wird, wonach man  im entstandenen     Androstendion-(3,17)-ben-          zylenoläther-(3)

      die     Ketoggruppe    in 17-Stel-         lung    zur     Hydroxylgruppe    reduziert. Die  Entfernung des     Reaktionswasserserfolgt    vor  zugsweise     kontinuierlich,    zum Beispiel durch       Abdestillieren    als     azeotropes    Gemisch, bei  spielsweise mit Benzol. Ohne kontinuierliche  Entfernung des Wassers ist die Darstellung  des     Enoläthers    schwieriger, bei Erzielung  meist wesentlich geringerer Ausbeuten. Der       Testosteron-benzylenoläther    ist neu und zeich  net sich durch eine stark     protahierte    Wir  kung aus.

   Er soll als Arzneimittel sowie  auch als Zwischenprodukt zur Herstellung  von Arzneimitteln     Verwendung    finden. Bei  der     Auswirkung    desselben am     Hahnenkamm     erwies er sich sechsmal so wirksam als das  Testosteron. Dabei ist die Wirkungszeit von  5 Tagen bei Testosteron und von 20 Tagen bei       Benzyl-enoläther    in Vergleich gezogen.  



  <I>Beispiel:</I>  2,85g     Androstendion-(3,17)    werden     in.     70     cm.3    Benzol gelöst, 1,2 g     Benzylalkohol     und einige Kristalle     p-Toluolsulfosäure    hin-      zugegeben und das     Reaktionsgemisch    in einer  Spezialapparatur, wie zum Beispiel in     Ber.    66  <B>(</B>1033) Seite 1455 dargestellt ist, zum Sieden  erhitzt.

   Das     azeotrope    Gemisch     Benzol/Was-          ser    destilliert     aus    dem Reaktionsgemisch her  aus und wird in der Apparatur vom Wasser  befreit, so dass das wasserfreie Benzol in den       Reaktionskolben    zurückfliessen kann. Nach  einer Reaktionsdauer von 16 Stunden wird  die Reaktionslösung im Vakuum zur Trockne  verdampft. Beim Verreiben des     Riickstandes     mit Alkohol tritt     Kristallisation    ein. Die Kri  stalle werden isoliert und aus Alkohol, dem  man zweckmässig etwas     Pyridin        zugesetzt     hat, kristallisiert.

   Der     Androstendion-(3,17)-          benzylenoläther-(3)    zeigt folgende Daten:       Fp.    1$4  ; (a) - -66,3       (Dioxan).     



  Im nachstehenden Formelbild ist die  Konstitution des erhaltenen     Äthers    wie folgt  aufgezeichnet:  
EMI0002.0017     
    1,0 g     Androstendion-(3,17)-benzylenol-          äther-(3)    wird in 30 ein' norm.     Propyl-          alko.hol    gelöst. Die Lösung wird zum Sieden  erhitzt, dann werden 0,75g     Natrium    einge  tragen. Nach dem Lösen des Natriums wird  der     Testosteron-benzylenoläther    mit Wasser  ausgefällt,     abfiltriert    und aus Methanol kri  stallisiert.     Fp.   <B>153'</B> C; (a)\D     =--110#3"          (Dioxan).     



  Die nachstehende Formel zeigt die Kon  stitution des     Testosteron-benzylenoläthers     
EMI0002.0029     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Testoste- ron-benzylenoläther, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzylalkohol mit Androstendion- (3,17) in Gegenwart eines sauren Katalysa- tors und unter Entfernung des gebildeten Reaktionswassers umsetzt und im so erhal tenen Androstendion-(3,17)-benzylenoläther- (3) die Ketogruppe in 17-Stellung zur Hy- droxylgruppe reduziert.
    Die neue Verbindung schmilzt bei 153 ; (a)#" - -110,3 (Dioxan). Ihre physio logische Wirksamkeit ist ca. sechsmal grösser als die des Testosterons. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entfernung des Reaktionswassers kontinuierlich erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Lösungsmitteln arbeitet, die mit Wasser ein azeotropes Ge misch bilden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Katalysator p-Toluol- sulfosäure verwendet.
CH220206D 1939-06-16 1940-06-15 Verfahren zur Herstellung von Testosteron-benzyl-enoläther. CH220206A (de)

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DE220206X 1939-06-16

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CH220206D CH220206A (de) 1939-06-16 1940-06-15 Verfahren zur Herstellung von Testosteron-benzyl-enoläther.

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CH (1) CH220206A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959187C (de) * 1953-06-27 1957-02-28 Chimiotherapie Lab Franc Verfahren zur Herstellung von 11-Keto-17 ª‡-aethinyltestosteron bzw. von 11ª‰-Oxy-17-ª‡-aethinyltestosteron
DE1068256B (de) * 1959-11-05 Francesco Vismara S.p.A., Casatemovo, Com« (Italien) Verfahren zur Herstellung von Enolbenzyl· ät'hern von 17-Acyltestosteronen und 21-Acykortisonen

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DE1068256B (de) * 1959-11-05 Francesco Vismara S.p.A., Casatemovo, Com« (Italien) Verfahren zur Herstellung von Enolbenzyl· ät'hern von 17-Acyltestosteronen und 21-Acykortisonen
DE959187C (de) * 1953-06-27 1957-02-28 Chimiotherapie Lab Franc Verfahren zur Herstellung von 11-Keto-17 ª‡-aethinyltestosteron bzw. von 11ª‰-Oxy-17-ª‡-aethinyltestosteron

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